Suzuki XF 650 Freewind
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Suzuki XF 650 Freewind
Suzuki XF 650 Freewind

Suzuki XF 650 Freewind

 Motorrad
Platz 74 in der Kategorie "Motorräder". Typ: Reiseenduro / Enduro. ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4,5 von 5)

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Suzuki XF 650 Freewind Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

saschaschmel

Suzuki Freewind xf650, denn sparsam ist nicht geizig

ein Testbericht von 2002-03-18 22:11:14 vom 18.03.2002
Empfehlung: ja
Suzuki Freewind xf650, denn sparsam ist nicht geizig

Suzuki hat 1997 frecherweise und doch muss man sagen "Zum Glück" eine relativ gute Kopie der BMW f650 auf den Markt geworfen, vor allem billiger und teilweise sogar besser als das Original.

Ich habe mir eine solche Freewind, das 98’er Modell, vor kurzem auf dem Gebrauchtmarkt besorgt. Der Durchschnittspreis für solche Bikes liegt um die 3000 €, je nach Ausstattung und Laufleistung. Da mein Exemplar einen Umfaller hinter sich hatte, habe ich sie für sagenhafte 1600 € erstanden (wen interessieren die Kratzer?).

Wer diesen Artikel ließt, weiß im groben was die Freewind ist und was sie kann, das wichtigste nochmals in Kürze: 1 Zylinder, 50 PS, 200 kg Zuladung, 200 kg masse (fahrbereit), zählt zur Kategorie der Funduros.

Erster Eindruck: Wer wie ich vorher schon lange nicht mehr Motorrad gefahren ist, ist trotzdem sehr schnell mit der Maschine vertraut. Ein bisschen aufpassen muss man beim Anfahren (vor allem mit Sozius), schnell wird das Vorderrad durch den mit brachialer Kraftentfaltung gesegneten Motor der Bodenhaftung beraubt. Der Einzylinder schiebt mächtig an, begleitet von durchaus tosendem Gebrüll. So richtig leise ist sie nicht, aber wer will das schon...?
Nachdem der erste Gang ausgedreht ist, zieht man die leichtgängige Kupplung und legt ohne Probleme den zweiten ein. In diesem und im dritten kann man die Beschleunigungsorgie des ersten Gangs wiederholen, bevor dem Antrieb erst über 100 km/h die doch eher geringe Leistung von nur 50 PS anzumerken sind. Nicht das man mich falsch versteht, die 50 Pferdchen reichen für dieses Motorrad dicke aus.
Nachdem also das gut ablesbare Digitalcockpit die Rückmeldung bzgl. der Überschreitung der 100’er Marke gegeben hat, wird es auch für lange Kerls so langsam recht zugig auf dem Bock. Ich mit 193 cm Größe fahre mit der Originalscheibe nur ungern schneller als 110 km/h, da wird’s dann richtig ungemütlich. Ich hoffe diesen Mangel noch mittels einer Tourenscheibe in den Griff zu bekommen. Kleiner Genossen oder gar zarte Frauen sollten sich im Schutz des Windschields durchaus an die 160 km/h Höchstgeschwindigkeit herantasten können. An dieser Stelle sei angemerkt, das natürliche Revier der Freewind ist die Landstrasse, vielleicht gespickt mit der ein oder anderen ganz leichten Geländepassage. Zum Kilometerfressen auf der BAB muss man wohl zu anderen Mopeds greifen.

Wer nun die Fuhre wieder zum Stillstand bringen will freut sich über die kräftigen Bremsen. Was ein wenig stört ist das tiefe einnicken der Gabel bei einer solchen Aktion, der Perfektionist wird hier eher früher als später zu progressiven Federn für die Vorderhand greifen. Für den gemütlichen Ausritt bei Sonnenschein mit dem Schatzi hinten drauf reicht aber auch die Werksausstattung.

Das Getriebe spielt bei allen Spielchen mit, ob rauf oder runter ist ihm im wesentlichen egal. Die 5-Gänge reichen dicke aus, 3 für die Stadt und 2 für landstrasse und Autobahn. Nach etwas Gewöhnung findet man auch den Leerlauf auf Anhieb.

Nochmal zum Motor: Ja es ist ein Eintopf aber nein, so stark vibriert er nicht. Die zwei (!) Ausgleichswellen sorgen für Ruhe, und das ist gut so. einzig die Tatsache, dass unter 3000 U/min eigentlich nix mit dem Triebling anzufangen ist nervt im Vergleich mit S-Banditen oder ähnlichen 4-zylindrigen Mopeds. Wenn man so am dahingleiten ist und am Laster vorbei will, sollte man doch sicherheitshalber noch mal runterschalten, dann spart man wichtige Zeit auf der Gegenspur.

Das Fahrwerk, oben wurde schon die Gabel angesprochen, ist durchaus komfortabel ausgelegt. Das und der geringe Verbrauch (bei mir genau 6 Liter bei Temperaturen um 15 Grad Celsius, mit mir [90 kg] und Sozia [wunderbar verteilte 63 kg] auf relativ kurzen Strecken [je ca. 15 km], die aktuelle Tankfüllung wird weitestgehend Überland oder BAB verbraten und lässt eine 5 vorm Kommaerwarten) machen die Maschine zum Partner für die Reise bzw. lange Sonntagsfahrten.

Die Karosse stellt sich ansonsten sehr solide dar, die Verkleidung könnte etwas steifer sein. So hat sie allerdings den o.g. Umfaller weitestgehend unbeschadet überlebt.

Fazit:
Wer ein günstiges Motorrad sucht, das alles kann (will sagen eine EIERLEGENDEWOLLMILCHSAU) ist mit der Freewind gut bedient. Die ähnliche f650 von BWM hat sicherlich das bessere Image, aber der Preis spielt hier wohl schon eine entscheidende Rolle. Vor allem findet man auch hier und da mal Jemanden, der das gute stück auch ohne allzu großen Schmerzensgeld Aufschlag abgibt.
Mehr gibst es an dieser Steller erst wieder, wenn ich noch ein paar Kilometer mit dem Ding auf die Strasse gelegt habe bzw. die Tourenscheibe dran ist. Einfach mal Probefahren, obwohl man bei Händlern vielleicht nicht mehr so schnell fündig wird....
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
DrDuke
DrDuke, 18.03.2002
Schoumln Ausfuumlhrlich, und zudem noch gegliedert :
retilein
retilein, 18.03.2002
nicht uumlbel
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Duke-Online

Der 1. Fahrbericht!

ein Testbericht von 2002-09-05 01:35:36 vom 05.09.2002
Empfehlung: ja
№ 1. Vorgeschichte
Ich habe schon 8 Jahre den Klasse 1 (A) Führerschein und hatte es in dieser Zeit schon mit sehr vielen Motorrädern zu tun. Als erstes hatte ich damals eine Honda CBR 600 F, eine kleine Rennsemmel, war mir zu schnell und die Sitzposition stimmte auch nicht so recht. Nach ca. 2 Jahren kaufte ich mir eine Chopper eine Yamaha Virago 1100 XV, diese war vom Fahren her ganz in Ordnung, hatte nur ein Problem das mir die Hände ständig einschlafen sind, also nach ca. 2 Jahren auch wieder verkauft. Dann hatte ich 2 Jahre kein Motorrad und bin mit einem Roller durch die Gegend geflitzt. Vor ein paar Wochen hat mich nun wieder die Lust an einem Motorrad gepackt, ich dachte schaust dir mal etwas in der Art einer Enduro an, schön hoch, gerade Sitzposition und etwas aber nicht zuviel Dampf unterm Sitz. Da bin ich nun auf die Suzuki Freewind gestoßen und möchte euch nun über die erste Ausfahrt mit dem Bike berichten.

№ 2. Der Preis
Die Freewind kostet je nach Händler an die 6000 Euro, ich habe 5670 Euro hingelegt, ich habe das Bike bar bezahlt, da kann man immer etwas sparen. Ich halte den Preis für günstig, das Bike ist in den letzten Jahren kaum verändert worden, ebenso hat sich der Preis auch nicht verändert.

№ 3. Das Aussehen
Bei meinem Model ist der Tank und die Verkleidung in blaumetallic gehalten, die Sitzbank ist schwarz-grau. Die Reifen sind von Pirelli, das Reifenprofil liegt etwa in der Mitte zwischen Enduro- und Straßenmaschinenbereifung. Das Cockpit ist meiner Meinung nach sehr aufgeräumt, alle Schalter und Hebel am Lenker sind sehr gut zu bedienen. Der Tachometer, Drehzahlmesser und Tankfüllstandsanzeige sind digital. Hier ist vorne so ein ca. 10 auf 20 cm großer digitaler Bildschirm eingebaut, dieser zeigt die oben genannten Werte an. Ist mal was anderes wie die Anzeigen mit Zeiger und Zahl. Ich habe hier bei Ciao schon gelesen das dieses Display bei bestimmter Sonneneinstrahlung schwer zu lesen sein soll, damit hatte ich aber bisher keine Problem, konnte immer gut alles ablesen. Alles im allen wirkt die Freewind sehr bullig, sie ist fasst so hoch wie sie lang ist, macht schon ein mächtiges Bild.

№ 4. Das Gewicht
Dies liegt laut Herstellerangaben bei 185 Kg, hört sich auf den ersten Moment viel an, mir kommt die Maschine aber doch sehr leicht vor, wäre sicher auch was für eine Frau. Ich müsste wegen dem maximalem Gesamtgewicht nochmals in die Beschreibung schauen, soviel ich aber weiß liegt diese bei ca. 360 Kg. Somit sollten 2 normal gewichtige Personen mit dem Geicht kein Problem habe.

№ 5. Fahreigenschaften
Das Motorrad fährt sich sehr leicht, hätte nie gedacht das man hier so leicht damit zurecht kommt. Ich habe ja wie oben erwähnt schon mehrere Motorräder gefahren und ich muss sagen das ich mit keinem Bike auf Anhieb so gut zurecht gekommen bin wie mit der Freewind. Alleine schon das Schalten, hier flutschen die Gänge einfach so richtig rein, ob wohl das Bike sehr neu ist, gehen die Gänge jetzt schon besser hinein wie bei den beiden anderen Bikes nach 2 Jahren. © Duke-Online. Die Freewind ist beim Fahren sehr groszügig, damit meine ich das sie einem viel verzeiht. Auch nicht so guter Fahrer oder jemand der ungeübt ist wird hier wirklich seinen Spaß haben. Das Kurvenverhalten ist wirklich super, hier kann man schon mit Schwung rein fahren und super toll heraus beschleunigen. Zu den Bremsen wäre zu sagen das sie bei Trockenheit und ebenso bei Regen sehr gut verzögern, einfach gleichmäßig stark mit der Vorder- und Rückbremse bremsen, das war’s schon.

№ 6. Die Werte
Der Tank der Freewind fasst 18 Liter Benzin bleifrei, Super kann man ebenso tanken, dies sollte man auch ab und zu mal tun. Dies ist meiner Meinung nach auch mal sehr gut für den Motor. Da die Freewind laut Herstellerangaben zwischen 5-6 Liter braucht, kommt man gut und gerne 300 Km weit mit einer Tankfüllung. Die kann ich auch bestätigen, natürlich kommt es auf die jeweilige Fahrweise an und ob man bei 6000 Umdrehungen oder 8000 Umdrehungen hoch schaltet. Die Höchstgeschwindigkeit ist laut Suzuki 160 Km/h, dieser Wert kommt auch hin, dies reicht meiner Meinung auf jeden Fall, die Freewind hat jede Menge Power, sie kommt auf 50 Ps, somit hat man immer genug Reserve um auf den Landstraße mal schnell zu überholen. Die Freewind hat genau 644 cm³, diese sind ebenso ausreichend. Zur Sitzhöhe wäre noch zu sagen das diese bei ca. 83 cm liegt, das Bike läßt sich aber noch um 3 cm in der Werkstatt herunterstellen. Ich bin 172 cm groß und habe mit der 83 cm Einstellung keinerlei Probleme!

№ 7. Die Verarbeitung
Die Suzuki Freewind ist auf den ersten Blick sehr gut verarbeitet. Bei näherem hinschauen gibt es hier und da ein paar kleinen Unsauberkeiten, wie kleine Lackfehler an der schwarzen Lackierung, oder der Kunststoff hat ein paar kleine Macken. Dies ist aber scheinbar normal, den diese kleinen Verarbeitungsfehler fand ich beider Honda und Yamaha auch.

№ 8. Mein Fazit
Hier habe ich scheinbar einen Glücksgriff gemacht, den so ein tolle Bike für dieses Geld ist wirklich super. Die Freewind hat mich schon bei der ersten Fahrt voll überzeugt, ich muss hier wirklich sagen: ich würde sie gegen kein anderes Bike in diese Klasse tauschen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier wirklich. Der Geldbeutel wird nicht übermäßig belastet, aber der FUN ist grenzenlos!!!

© Duke-Online @ 2002
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Suzuki XF 650 Freewind

Technische Daten und Produkteigenschaften
Enduro.
Allgemeine Informationen Suzuki XF 650 Freewind
gelistet seit: 22.08.2003
Hersteller: Hersteller: SuzukiSuzuki, www.suzuki.de/
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