Sword of the Berserk - Guts Rage
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Sword of the Berserk - Guts Rage
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Sword of the Berserk - Guts Rage

 Dreamcast Spiele
Platz 68 in der Kategorie "Dreamcast Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 3,50 / 5,00 (3.5 von 5)

Sword of the Berserk - Guts Rage Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,50 / 5,00 (3.5 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
The_Wishmaster

Manga-Schnitzel mit jeder Menge Hackfleisch...

ein Testbericht von 2004-01-21 21:19:50 vom 21.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: ......
Nachteile/Kritik: ...
Hallo liebe Leserinnen und Leser!



Auf der Suche nach ein paar Games aus meiner Dreamcast-Sammlung bin ich mal wieder über eine kleine Perle gestolpert, die man meiner Meinung nach als passionierter Dauder-Daddler in jedem Fall kennen sollte. Da das bestimmt nicht bei jedem der Fall sein dürfte möchte ich Euch das Game hiermit vorstellen, es handelt sich dabei um den Titel "Sword of the Berserk"...




| ° Story
|____________________

Ihr spielt Guts (eigentlich Gattsu), einen unerschrockenen Krieger, einen der wenigen Überlebenden einer Söldnertruppe im mittelalterlichen Europa. Zusammen mit einer weiteren Überlebenden - Casca - durchstreift Ihr das Land, um zum einen Cascas Amnesie zu beheben und zum anderen den Krieger zu finden, den alle die "Hand Gottes" nennen. Denn er ist dafür verantwortlich, dass Euer Söldnertrupp nahezu komplett ausradiert worden ist. In einem kleinen Dorf setzt das Spiel dann ein, wo Ihr ein Heilmittel gegen eine alles bedrohende da giftige Alraune finden müsst. Die Story ist dabei von mir jetzt recht knapp gehalten, wird aber sowohl in der Anleitung als auch in zahlreichen Videosequenzen ausführlichst erzählt, immerhin basiert der Titel auf dem japanischen Manga "Kenpuu Denki Berserk"...




| ° Spielprinzip
|____________________

Eingeleitet wird das Spiel mit einer beeindruckenden Cut-Sequenz, danach geht es unmittelbar los. Ihr befindet Euch mitten in einem Pulk Banditen, die Casca überfallen wollen und dürft Euer riesiges Schwert einsetzen, welches Ihr mit Euch führt. Mit einigen Schlitzern schlagt Ihr Euch einen Weg aus der Meute und verbringt im Prinzip eigentlich 95% der weiteren Spielzeit damit, Eure Klinge gegen Eure Opponenten zu führen. "Sword of the Berserk" ist demnach das, was man ganz klassisch als "Hack'n'Slay" bezeichnen kann. Einige Combos sind ausführbar und wenn nach einer ausreichenden Anzahl an gemetzelten Feinden die Amok-Leiste gefüllt ist, rastet Guts aus und wird zum sprichwörtlichen Berserker mit unglaublichen Kräften - was aber immer nur kurz anhält. Man kann Guts zudem einen Sprung vollführen lassen, braucht diesen aber im Prinzip nur als Angriffsvariante. Auch andere Waffen wie ein Bogen oder Wurfmesser kommen nur selten zum Einsatz, meist regiert das Schwert das Geschehen.

Dabei seid Ihr aber nicht wie gedacht einen Großteil der Zeit dabei die Gegner umzumetzeln, sondern den Videosequenzen zu folgen. Denn diese machen den Hauptaspekt des Games aus, man könnte "Sword of the Berserk" demnach fast als eine Art Anime mit kleinen Videospieleinlagen bezeichnen. Denn gleich zu Beginn trefft Ihr auf die Zigeunerin Rita und die Elfe Puck, die Euch zusammen mit Casca in eine Nahe Stadt bringen und die Story somit vorantreiben. Wirklich spielen dürfte/müsste Ihr dann nur in den Szenen, wenn Feinde auftauchen und es entweder Menschen oder Monster zu besiegen gilt. Ist der Schauplatz von Gegnern gesäubert, wird die Story in einer Videosequenz weitergesponnen.

Dabei trefft Ihr auf allerlei seltsame Kreaturen, die von bösartigen Pflanzen über Kröten und Wölfe bis hin zu geflügelten Monster und ähnlichen Gestalten reichen. Besonders übel sind in der Regel die Level-Obermotze, denen Ihr mitunter ganz schön zusetzen dürft bevor sie das Zeitliche segnen. Aber auch diese sind meist ganz gut zu erledigen und somit dürfte man je nach Geschick und eingestelltem Schwierigkeitsgrad gerade mal einen Abend brauchen, um das Ende des Games zu erblicken. Einen kleinen Ansporn verschafft einem dabei die sogenannte Prize Box, denn nach jedem Durchspielen erhält man kleine Goodies, die von einfachen Gallerien über die Videosequenzen bis hin zu einer Battle Arena oder dem heiss begehrten Stage Select reichen.

Prinzipiell sollte man sich darüber im Klaren sein, dass "Sword of the Berserk" bei weitem nicht das geradlinige Hack'n'Slay ist, als das es oftmals angepriesen wird. Man kann natürlich die vielen Videosequenzen wegklicken, aber wenn man das tut bleiben gerade einmal zwischen 30 und 60 Minuten reine Spielzeit und damit wäre das Game verdammt kurz. Vielmehr sollte man sich die Zeit nehmen, die wirklich fantastisch gemachte Story verfolgen und das Game eher als eine Art interaktiven Film ansehen. Es spricht ja generell nichts dagegen für zwischendurch auch einfach mal eine Runde Metzeln zu gehen - zumal das Blut bei dem Spiel bei jedem Treffer gleich literweise fliesst - das sollte aber nicht der Hauptgrund sein warum Ihr Euch für "Sword of the Berserk" entscheidet, sonst wird das Game sehr schnell langweilig werden.




| ° Grafik & Sound
|____________________

Hier muss man den Programmierern einfach ein riesiges Lob aussprechen, weil es einfach wahnsinnig ist was sie der Dreamcast entlocken. Man muss zwar bedenken, dass das Game zu der ersten Generation Spiele für die Sega-Konsole gehörte und heute natürlich nicht mehr mit aktuellen Titeln mithalten kann, für die damalige Zeit aber einfach perfekt war. Die einzelnen Charaktere - allen voran Guts - sind relativ groß, unglaublich detailliert designt und bewegen sich absolut flüssig und realistisch. Achtet nur einmal auf Gut's Umhang, wie der bei jeder Bewegung mit im Wind flattert, das sieht einfach fantastisch aus! Hinzu kommen die stimmungsvollen Locations, die zwar oft recht düster gehalten sind, deswegen aber natürlich zur einmaligen Atmosphäre des Titels beitragen.

Das Herzstück des Games sind aber logischerweise die Videosequenzen. Sie wurden zwar "nur" in Spielgrafik umgesetzt, können sich aber dennoch sehen lassen und wirken einfach nur überwältigend. In sich stimmig und glaubhaft wird die Geschichte erzählt und man hat fast das Gefühl, als würde da vor einem auf dem Bildschirm ein richtiger Anime ablaufen. Der optionale 60 Hz-Modus vor Spielstart verfeinert die Optik zudem, was für die damalige Zeit keine Selbstverständlichkeit war.

Ganz groß punkten kann man auch im soundtechnischen Bereich. Hier sollten zwar erst einmal alle gewarnt sein, die mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß stehen, da selbst die PAL-Version komplett auf Englisch ist, wer damit aber keine Probleme hat wird mit einem ganz besonderen Schmankerl belohnt. Nicht nur dass ein professioneller Erzähler die Anfänge der Story wiedergibt, auch während der Videosequenzen ist reichlich Sprachausgabe enthalten - die einfach nur perfekt ist, mal stimmungsvoll und bedrohlich, mal mit leichtem Akzent und mehr als authentisch. Dazu gesellt sich ein bombastischer und opulenter Soundtrack, der jede Szene einfach nur grandios untermalt. Selten hat man in einem Videospiel dermaßen genialen Musikstücke lauschen dürfen - ich bin begeistert!




| ° Fazit
|____________________

Zurecht ist das Spiel keinem größeren Zocker-Kreis bekannt, denn wenn man es genau betrachtet ist es doch ein eher ungewöhnlicher Titel, der auch nur eine kleine Zielgruppe ansprechen dürfte. Vielleicht konnte ich aber dennoch dem ein oder anderen das Game schmackhaft machen, da es eigentlich diese Nischendasein nicht verdient hat. Technisch war es für damalige Verhältnisse brilliant, strotz vor atmosphärischen Melodien und überzeugender Grafik und kann mit einer genial-dichten Story aufwarten wie kein anderer Genre-Titel. Greift also zum Schwert und steigert - denn bei Ebay bekommt man "Sword of the Berserk" in der Regel schon für wenige Taler und es wäre wirklich schade, wenn Ihr Euch dieses epische Gemetzel entgehen lassen würdet!



In diesem Sinne...

Stay Dark!

The-Berserkermaster



PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen Guts' Klinge küssen... ;)


Shake Heads!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
LittleSparko
LittleSparko, 11.01.2007
lg, daniela
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the Berserk - Guts Rage
39,99 € ¹
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Totenmond

Film oder Spiel ?!

ein Testbericht von 2002-03-01 03:11:27 vom 01.03.2002
Empfehlung: nein
Wieder mal hallo an Euch alle da ich das Spiel leider nicht mehr habe hoffe ich Euch etwas helfen zu können mit dem Rest der noch in meinem Schädel steckt.
Auf dieses Game wurde ich durch viele Berichte in Magazinen aufmerksam,von verdammt kranken Ideen war die Rede von literweise Blut eben was für mich *g* doch eins nach dem anderen....
Die Geschichte beginnt das sich über dem Land eine schreckliche Seuche breit macht die alle Lebewesen in komische Zwitterwesen aus Mensch und Pflanzen verwandelt. Das dumme ist Eure Freundin wurde auch infiziert.....
So beginnt Ihr Eure Reise auf der suche nach einer möglichkeit um Eure Liebste zu retten.
Das Spiel beginnt dann mit einer einer Sequenz wo Ihr ein paar Leuten über den weg lauft die grade überfallen werden abrupt wechselt man nun auf die Spielebene und hier gehts nun richtig ab !!!
Hab ich erwähnt das Ihr ein Megabrocken seit ?
Oh ja Ihr seit eine Kante und müßt nun einen Kampf überstehen dazu stehen Euch euer 2 Meter !!! Schwert und Eure Nagelpistole !! zur Verfügung!
Ihr guckt dem Held wie bei Tomb Raider über die Schultern und rennt los um die Gegner zu vernichten.
Dazu könt Ihr wie gesagt Euer Schwert nehmen mit dem auch kleine Combos (Verkettung von Angriffen) möglich sind oder die Gegner einfach mit Eurer Knarre durchlöchern.
Habt Ihr dies geschafft bekommt Ihr wieder eine lange Zwischensequenz zu sehen die die Story weiterführt.
Eine wichtige Sache ist noch (daher der Titel) ein kleiner Balken neben Euren Lebenspunkten den jedesmal wenn Ihr eins auf die Rübe bekommt wird dieser Balken voller und wenn er ganz gefüllt ist gibt´s kein halten mehr dann werdet Ihr zum unverletzbaren Berserker !!!
Dann schlitzt Ihr Eure Gegner in der Mitte durch und der ganze Bildschirm ist voll mit rotem "Saft"!!
So metzelt Ihr Euch durch Wälder,Schlösser
unterirdische Höhlen bis zum Finale.
Die Grafik war damals und ist heute noch spitze keine Clipping Fehler(überblenden und ausblenden von Grafikteilen)alles läuft super flüssig kommt nie ins ruckeln auch nicht wenn 10 Gegner gleichzeitig zu sehen sind.
Die Hintergründe sind noch eine Ecke "feiner" mit so tollen Details wie Streckbänken,Springbrunnen und Häusern manche können sogar zerschlagen werden.
Die Musik düdelt dabei nett im Hintergrund und wirkt eigentlich nicht nervig,die Soundeffekte sind schön kräfig und es scheppert und wummert alle paar Sekunden.
Das Pad ist komplett mit Bewegungen und Aktion belegt so könnt Ihr durch gleichzeitiges drücken 2er Buttons Eure Energie aufladen(solang Ihr ein Erste Hilfe Päckchen im Inventar habt) oder Ihr führt einen alles vernichtenden Rundumschlag aus der allerdings an der Energie zehrt.
Der ganze Haken bei dem Spiel ist folgender...Es ist einfach zu kurz und zu eintönig,da Ihr absolut nichts anderes zu tun habt außer Euch die Sequenzen anzugucken,dann auf den Horden von Gegnern einzukloppen und dann wieder Sequenzen gucken,zu kloppen zu gucken usw.
Nach 4-5 Stunden hat man es durch gezockt !!
Beim ersten durchzocken macht das alles noch einen riesen Spaß beim zweiten Durchgang wird man allerdings nach ner Stunde die Laune verlieren.
Auch der einstellbare Schwierigkeitsgrad (Einfach,Normal und Schwer) kann hier nichts mehr retten.
Nach dem durchzocken werden kleine Gimmicks freigeschaltet,so das Ihr Euch alle Sequenzen an einem Stück angucken könnt und die Story komplett genießen könnt ohne "störende" Kämpfe.
Die Sequenzen sind top gemacht,mindestens 5-6 Minuten lang und komplett mit Sprachausgabe,die Synchronsprecher sind hier keinesfalls nervig (Hallo an die Metal Gear Solid Sprecher!!!)sondern passen perfekt zu dem jeweiligen Charakter und man merkt Ihnen die Motivation an.
Das Spiel ist komplett in englischer Sprache mit englischen Untertiteln und englischer Anleitung mit ein bißchen Schulenglisch sollte man aber der Story gut folgen können.
Unterstützt werden die Dreamcast Memory Card und Vibration Pack ob´s auch mit der VGA Box geht weiß ich leider nicht da ich die nicht habe.

Sword of the Berserk gehört auf keinen Fall in die Hände von Kindern !!!
Hier wird in der Mitte zerhackt und geköpft im sekundetakt dazu fließen literweise Blut!
Auch die Mutationen aus Mensch und Pflanze sind teilweise sehr krank und ekelig dargestellt weshalb das Game auch FSK18 ist! Eltern aufpassen !!

Eine Empfehlung kann ich deshalb nicht aussprechen weil man dieses Spiel einfach liebt oder hasst,bevor Ihr es Euch zulegt würd ich ausgiebig Probezocken.
Sofort zugreifen rat ich allen Gorefans(wie ich es bin *g*) oder allen Fans von der alten Final Fight und denjenigen die Ihre Spiele Sammlung für den Dc vervollständigen wollen *g*.

Viel Spaß wünscht Totenmond
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
DjtheFreak
DjtheFreak, 01.03.2002
Gut, nachdem ich den geaumlnderten Bericht gelesen habe, hab ich nichts mehr zu kritisieren -
Stefanya
Stefanya, 02.03.2002
Hi Du! Auch dieser Bericht ist Top, nur leider fehlt mir im Stil und im Inhalt deine eigene Uumlberzeugung zum Verfassen dieses Textes. Auch solltest du ein bisschen auf deine Fehler achten, denn in deiner Grammatik sind eigene Fehler zu finden. Also lei
trilli7
trilli7, 02.03.2002
auch beim letztem bericht gibts keine maengel - mfg trilli7
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Produktbeschreibung Sword of the Berserk - Guts Rage

 
Allgemeine Informationen Sword of the Berserk - Guts Rage
gelistet seit: 25.09.2003
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Produktbewertung: Kundenbewertung 3,50 / 5,00
Allgemeine Daten
Typ: Actionspiele 
Sword of the Berserk - Guts Rage Dreamcast Spiele im Vergleich
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