Also schön. Nachdem ich nun ein tolles Notebook hatte, stand ich vor dem Problem, dass ich gerne auch Disketten lesen könnte, aber ein passendes Laufwerk fehlte. Also musste ich mich nach einem dieser externen Geräte umsehen. Da das hier das zweitbilligste war, und mir vom Händler empfohlen wurde (kostete nur wenige EUR mehr als das billigste), nahm ich es. Es kostete ca. 35 EUR.
== Äußeres ==
Ich hab die silberne Variante. Die obere Hälfte des Gehäuses ist silberfarben, die untere schwarz. Oben prangt in grauen Buchstaben die Aufschrift TEAC. Das fest verbundene, direkt nach hinten herausgeleitete USB-Kabel ist ca. 50 cm lang, kurz vor dem normalen USB-A-Stecker ist ein dünner Zylinder, wie man ihn von einigen anderen Kabeln her kennt. An beiden Enden befindet sich ein meiner Meinung nach etwas zu kurzer Knickschutz.
Vorne befindet sich die noch im Gerät eingelassene Auswurftaste und eine grüne LED.
Unten ist noch ein Typenschild aufgeklebt.
Das Gehäuse ist mit zwei normalen Kreuzschlitzschrauben unten hinten verschlossen und hat unten vier quadratische Gummifüße von der Kantenlänge von ungefähr einem Zentimeter.
== Anschluss und Treiber ==
Zumindest bei mit bestand der Lieferumfang aus einer Plastiktüte, einem Kabelbinder und dem Laufwerk. Die Stromversorgung läuft über den USB-Port.
Unter Windows XP wird das Laufwerk angeschlossen, und nach wenigen Sekunden kann man es benutzen. Wie es unter anderen Systemen aussieht, möchte ich nicht wirklich ausprobieren müssen...
== Booten? ==
Kurz: Ja. Wenn das BIOS es unterstützt, ist es kein Problem, mit einer Bootdiskette den Rechner über dieses Laufwerk zu starten.
== Lautstärke ==
Sobald eine Diskette eingelget wird, startet das Laufwerk zumindest kurz seinen Motor, was deutlich zu hören ist. Das Teil ist extrem laut. Der der Motor produziert ein unschönes, lautes Summen, bei Zugriffen kommt ein lautes Rödeln hinzu. PC-Laufwerke sind normalerweise deutlich leiser.
== Geschwindigkeit ==
Das komplette Formatieren einer normalen Diskette unter Windows XP dauert 80 Sekunden, dabei ist nach 60 sek. der Balken voll und das Geräusch ändert sich. (Vermutlich werden danach die FATs etc. geschrieben)
== Auswurf ==
Der Auswurf der Diskette erfolgt durch kurzen Druck auf die leichtgängige Auswurftaste, die bei eingelegter Diskette hervorkommt. Die Diskette wird daraufhin recht leise und stark ausgeworfen. Der Taster ist etwas seltsam platziert, sodass man beim Druck darauf leicht den Schlitz blockiert, was allerdings den Auswurf nicht behindert, die Diskette wird nur ein wenig vorgeschoben und durch eine Feder herausgedrückt, sobald der Finger weg ist. Die Diskette steckt nach dem Auswurf nur noch halb im Laufwerk, wenn sie freie Bahn hatte.
== Fazit ==
Wer es gerne leise hat und das Diskettenlaufwerk häufig benutzt , sollte sich nach einer leiseren Alternative umsehen. Ansonsten für Gelgenhetsnutzer wie mich (ich speicher meine Daten kaum noch auf Disketten, aber in manchen Fällen muss es sein) ist dieses Gerät eine gute Wahl, weswegen ich es empfehle. Die gute Plug'n'Play-Kompatibilität, zumindest mit WinXP (Home), ist ebenfalls ein ziemlicher Pluspunkt.