Tahiti (Französisch-Polynesien) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
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Tahiti - da werden Reiseträume wahr!
ein Testbericht von elvi01082004-07-20 14:06:07vom 20.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: wundervolle Landschaft, tolles Klima...Nachteile/Kritik: sehr weite Anreise von Deutschland aus. Ziemlich teuer.
Seit Jahren hatte ich davon geträumt einmal die Südsee kennen zu lernen und jetzt ging dieser Traum endlich in Erfüllung.
Die wohl bekannteste Südseeinsel mitten im Pazifik, auf halber Strecke zwischen Australien und Kalifornien, ist auch die größte Insel Französisch-Polynesiens. Schon beim Anflug auf den Flughafen von Papeete war ich von dem atemberaubenden Spiel von Licht und Farben überwältigt. Während das Meer mit den vorgelagerten Korallenriffe in unzähligen Farbtönen von dunkelblau bis türkisgrün schillerte, leuchtete die Insel mit ihren zerklüfteten hohen Bergen in zahllosen saftig grünen Farben. Da vergisst man ganz schnell den doch ziemlich strapaziösen Flug von mehr als zwanzig Stunden (ab Frankfurt über Los Angelos nach Papeete), denn schon dieser erste Eindruck ist paradiesisch.
Und dann der erste Eindruck von Land und Leuten.
Das echte Südseefeeling bekommt man gleich nach der Passkontrolle, denn da wird man von hübschen Mädchen mit dem typischen Blumenkranz begrüßt.
Und dann geht es los in das Gewühl der Stadt.
Papeete, die Hauptstadt Französisch-Polynesiens sieht trotz aller Verkehrsampeln und Parkuhren noch nach Südsee aus, das liegt wohl an der üppigen tropischen Blütenpracht überall, den hübschen Menschen auf den Straßen in ihrer leuchtend bunten Kleidung und weil fast alle Frauen Blüten im Haar tragen. Hier wachsen die Orchideen sogar am Straßenrand.
Den ersten Tag braucht man noch um sich im Hotel von den Strapazen des langen Fluges zu erholen, aber ab dem nächsten Tag gibt es dann viel zu entdecken. Mit den kleinen ?Les Trucks?, bunt bemalten Kleinlastwagen, kommt man überall hin und man lernt gleich auch die freundlichen Einheimischen kennen, aber leider sind sie doch ziemlich unbequem mit den einfachen Holzbänken und so mancher Fahrer meint, seine Fahrgäste mit lauter Musik noch zusätzlich in Stimmung bringen zu können.
Der Hafen von Papeete:
Direkt an der Hauptstraße liegt er sehr zentral . Er wird beherrscht von Kreuzfahrtschiffen, Koprafrachtern und schnittigen Hochseejachten. Am Kai herrscht reges Treiben und gegen Abend wenn es etwas kühler wird, trifft man sich dort um an einem der zahlreichen Stände ein gemütliches Abendessen einzunehmen.
Hier findet man auch das FARE MANIHINI, eine im traditionellen Stil angelegte Gebäudeanlage aus neuerer Zeit, die das Fremdenverkehrsamt beherbergt. Freundliche Mitarbeiter geben über Alles und Jedes Auskunft und man bekommt Broschüren, Karten und jede Menge gute Tipps.
Perlenmuseum:
Ca. 300 m westlich von der Avenue Bruat gibt es ein sehenswertes Perlenmuseum im Geschäft ?La Perle Noire?. Die Südsee ist ja bekannt für ihre auf der Welt einmaligen schwarzen Perlen. Hier kann man sich eine Videofilm über die Perlenzucht anschauen und kunstvolle Gegenstände aus Perlen und Perlmutt in allen Farben und Formen bestaunen.
Der Markt:
Der Markt ist ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Hafens. Eine Fülle von Fisch, Früchten, Gemüse und Blumen und vor allen Dingen alle möglichen Düfte verbreiten eine typische Südseeathmosphäre. Hier findet man alles, von wunderschönen farbenfrohen Strohtaschen bis hin zu klebrigen Süßigkeiten in leuchtenden Farben. Im oberen Stock gibt es vor allem Handwerksarbeiten und Kleidung. Aber sie Südsee hat ihren Preis. Die schönen Sachen sind ziemlich teuer und die Anbieter lassen auch kaum
mit sich handeln. Besonders Sonntags ist hier die Hölle los, weil dann auch die Landbevölkerung zum Kaufen und Verkaufen da ist.
Die Innenstadt:
Eigentlich sieht sie aus wie ein großer Basar mit unzähligen Läden in denen man wirklich alles bekommt. Die meisten Geschäfte sind chinesisch, die von den Kulis, die Mitte des 19. Jahrhundert auf die Insel kamen, abstammen.
Das Repräsentantenhaus liegt in einem wunderschönen Blumenpark.
Es gibt ein wunderschönes neues Postamt das von den für die Südsee zu typischen TIKIS (Steinfiguren) bewacht wird.
Gleich daneben liegt der BOUGAINVILLE-Park mit seiner farbenfrohen Blütenpracht und zwei Kanonen aus dem 1. Weltkrieg, die von einem gesunkenen deutschen und einem französischen Kriegsschiff stammen.
Ganz interessant ist auch die Katholische Kathedrale, obwohl sie von außen eher unscheinbar aussieht. Sobald man die Kathedrale betritt, ist man von den wunderbaren Wandgemälden über die Geschichte Jesu überrascht.
Etwas weiter entfernt, an der Bucht von Paofai, liegt die Protestantische Kirche, die sehr prunkvoll im Rokoko-Stil erbaut ist.
Land und Leute:
Um Tahiti wirklich richtig kennen zu lernen ist eine geführte Tour rund um die Insel wirklich empfehlenswert.
In nordöstlicher Richtung macht man zuerst am Grab des letzten Königs von Tahiti halt. Pomaré V. starb am Alkohol, nachdem er gegen eine Rente die ihm die Franzosen zahlten abgedankt hatte. Man hat ihm deswegen ein Grab gebaut, das wie eine Likörflasche geformt ist.
Etwas weiter östlich kommt man an die wunderschöne Matavi-Bucht. Hier hatte einst Kapitän Cook mit seinem Schiff gelegen. Er benannte seinen Liegeplatz ?Venuspunkt?. Im ?Museum der Entdeckung? wird mit Wachsfiguren die Landung Cooks nachgestellt. Die Bucht hat einen wunderschönen Korallengarten und wenn man Glück hat, kann man jede Menge Delphine beobachten.
Das ARAHOHO-Blasloch, wo das Meer mit einer solchen Gewalt an die Felsen prallt, dass es durch Löcher im Gestein meterhoch wieder herausschießt ist wirklich beeindruckend.
Nicht weit davon entfernt liegt auf der anderen Seite der Küstenstraße der FAARUMAI-Wasserfall und einige Kilometer weiter der FA?AUTAUTIA-Wasserfall, der die Quelle eines Flusses ist.
Wirklich sehenswert ist der BOTANISCHE GARTEN. Wunderschöne Lotusteiche laden zum Verweilen und Träumen ein und die farbenfrohe Blütenpracht verbreitet gute Stimmung.
Nicht weit entfernt liegt das GAUGIN-MUSEUM, in dem Repliken aller seiner berühmten Gemälde ausgestellt sind.
An der Südküste liegt die bedeutendste archäologische Städte der Insel. Gewaltige Blöcke aus schwarzem Lavagestein bilden einen Opferaltar aus dem 18. Jahrhundert. In einem Muschelmuseum werden die etwa 700 verschiedenen Muschelarten die es hier gibt gezeigt.
Im Handwerkszentrum IRIHONU kann man sehr schöne Holzschnitzereien und aus Blättern geflochtene Körbe und Schüsseln kaufen.
Das Museum ?Tahiti et ses iles? in PUNAAUIA ist ein unbedingtes Muss, wenn man Tahiti wirklich kennen lernen will. Es vermittelt einen Überblick über die Geologie, Flora und Fauna sowie die polynesische Kultur bevor die Europäer es entdeckt hatten und ihre Einflüsse die ursprüngliche Schönheit Tahitis völlig veränderte.
Das Inselinnere
Das Inselinnere kann man nur mit einem Geländefahrzeug erkunden. Nach wirklich abenteuerlicher Fahrt über teilweise sehr unwegsames Gelände, wird man auf dem 1493m hohen MONT MARAU mit einem atemberaubenden Ausblick für die Strapazen die man vorher auf sich nehmen musste belohnt.
Es ist natürlich schon ein wenig anstrengend all die Sehenswürdigkeiten Tahitis kennen zu lernen, denn die tropische Hitze macht einem schon etwas zu schaffen, aber es lohnt sich wirklich. Im Landesinnern ist es aber recht angenehm und außerdem kann man sich an den wunderschönen Stränden, an denen die meisten Hotels liegen, ja von allen Strapazen wieder sehr gut erholen.
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Informationen zu Tahiti (Französisch-Polynesien)
Technische Daten und ProdukteigenschaftenSüdseeinsel
Allgemeine Informationen Tahiti (Französisch-Polynesien)
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Allgemeine Informationen
Typ: Insel
Tahiti (Französisch-Polynesien) im Vergleich
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