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Bewertung
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![]() Zweiter und dennoch besser ;-)ein Testbericht von Sport-Fan2002-07-28 20:21:39 vom 28.07.2002 Empfehlung: jaDie Fahrer und deren Platzierung
Vorweg muss man sagen, US Postal ist eines der wenigen Teams, die mit allen neun Fahrern in Paris angekommen sind. Das ist schonmal eine ausgezeichnete Leistung. Bei der Teamwertung werden die drei Bestplatzierten eines jeden Teams gewertet, also in diesem Fall Armstrong, Heras und Rubiera. So kommt der zweite Platz in der Teamwertung hinter Once zustande. Allerdings muss man sagen, dass das für keinen im Team eine Rolle spielt, es zählt Gelb und fertig, nicht so wie bei Once, wo es fast drei Kapitäne gibt. Obwohl US Postal zwar "nur" zweiter in der Teamwertung wurde, haben sie bewiesen, dass sie die Chefs im Peleton sind und niemand anderes. Sie haben zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen lassen und einige Male war sogar Heras, der Edelhelfer von Armstrong, stärker als der letztendliche zweitplatzierte Joseba Beloki, dem Kapitän von Once. Beim Mannschaftszeitfahren hatte US Postal gegenüber Once zwar knapp das Nachsehen, doch im Gebirge haben sie dann ein Feuerwerk abgebrannt. Es war stets so, dass Rubiero das Tempo über Kilometer hinweg wahnsinnig hochgehalten hat, sodass die Gruppe an der Spitze nach und nach kleiner wurde, bis nur noch wenige Fahrer folgen konnten. Ist dies geschehen, so kam zumeist Roberto Heras, der selbst schon die Vuelta gewonnen hat, mit seinen Helferdiensten zum Einsatz. Heras sollte man aber nicht mit einem "gewöhnlichen" Helfer vergleichen, in jedem anderen Team außer Telekom wäre er der Chef und es würde für ihn gefahren werden. So wäre ein dritter Platz für Heras nicht vermessen, doch persönliche Interessen müssen für Heras zurückgestellt werden, dafür wurde er verpflichtet. Wenn Heras nach vorne kam, dann haben die Konkurrenten innerlich schon schlucken müssen, denn sie wussten was gleich kommt. "Sir" Lance und sein Kompane traten dann nämlich zumeist zum finalen Antritt an. In diesem Fall konnte immer nur Joseba Beloki folgen und dies auch nur mit mit Mühe und Not. Letztendlich zog dann Armstrong seinerseits wenig später nochmal weg, wobei Heras sicherlich das ein oder andere Mal hätte folgen können, doch in diesem Fall hat er sich ans Hinterrad von Beloki gehängt. Zum einen, damit Beloki sich nicht schnell das Hinterrad von Heras kratzen kann um doch nochmal den Anschluss zu halten und zum anderen befindet sich Beloki dann in einer psychologisch äußerst prägnanten Lage. Er muss das Tempo machen, sieht wie Armstrong leichtfüßig wegzieht und weiß genau, dass Heras im Nacken leicht und locker mitfährt, während er selbst bis zum Anschlag kämpfen muss. Taktisch perfekt am Berg. Super US Postal! Erfolge bei der diesjährigen Tour de France
Einfach wahnsinn, wie viele Erfolserlebnisse dieses Team in diesen drei Wochen hatte, allen voran natürlich Lance Amrmstrong. Wer sich wundert, wann Lance einmal das Grüne Trikot und das Bergtrikot hatte, dem will ich mal schnell auf die Sprünge helfen. Armstrong hat nämlich den Prolog gewonnen und dadurch hatte er anfangs natürlich alle drei Trikots inne, wobei er natürlich nur eines tragen kann. Jetzt hab ich natürlich vornehmlich von Armstrong und Heras geredet, doch auch den anderen Fahrern kommt ein riesen Lob zu. Sie haben sich voll für ihren Leader aufgeopfert, sind oftmals im roten Bereich gefahren, nur damit der Chef ein wenig einfacher über den Berg kommt. Die teilweise enormen Rückstände im Gesamtklassement sind dabei natürlich die Folge. Nachdem die Arbeit gemacht ist rollen die Helfer mehr oder weniger nur noch ins Ziel, zum einen, weil sie platt sind und zum anderen, weil bereits Kräfte für den nächsten Tag gespart werden. Positiv in Erscheinung getreten ist auch der Amerikaner Floyd Landis. Dieser kommt von den Mountenbikern und wurde von Armstrong persönlich für diese Saison verpflichtet und für die Tour nominiert. Dieser Mann, so heißt es, gilt als noch trainingsverrückter als Lance Armstrong und eben dieser hält bereits große Stücke auf den jungen Mann. In zwei Jahren könnte das ein ganz wichtiger Fahrer für Armstrong werden, wenn er sich weiter so entwickelt. Die Kooperation mit Zabel Zum Schluss möchte ich noch etwas anmerken, was Lance Armstrong noch sympathischer macht und die Mannen von US Postal natürlich auch. Armstrong empfindet Zabel gegenüber höchsten Respekt und schätzt auch den Mensch Zabel sehr. Drum war er daran interessiert, dass Zabel auch in diesem Jahr das Grüne Trikot gewinnt (was leider nicht der Fall war *heul*). Dies hat er kenntlich gemacht, indem er gegen Ende der Etappe hin und wieder seine Helfer vorgeschickt hat, damit diese zusammen mit dem Team Telekom Tempo macht. Eine sensationelle geschichte wie ich finde, denn das kostet ja auch Kräfte für die Helfer. Man munkelt auch, dass Armstrong Mc Ewen nicht so richtig gut leiden kann, doch bei der Schlussetappe lies er den Kampf um Grün allein zwischen den zwei Streithähnen austragen und hielt sich zusammen mit seinen Mannen fair raus. Kurzes Fazit: Super Fahrer (davon einer unbezwingbar), toller Teamgeist, große Disziplin und faire und sympathische Sportsleute, einfach ein super Team! ... |
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![]() Der absolute Top-Favorit!ein Testbericht von Marcel122002-07-10 20:37:06 vom 10.07.2002 Empfehlung: jaIn diesem Jahr gewann Armstrong bereits Midi Libre und Dauphine Libere, zeigte scih im Mai und Juni in bestechender Form. Dass das keineswegs zu früh sein muss, dass Armstrong sogar noch ein paar Prozent drauflegen kann, das weiß man spätestens seit dem vergangenen Jahr. Als der Amerikaner damals die Tour de Suisse gewann, dachte man noch, er könne zu früh in Form sein. Wie wir heute wissen, war diese Angst vollkommen unberechtigt. Nun hat sich Bryneel entschieden, seinem Kapitän doch ein paar Helfer mitzugeben. Wahrscheinlich wollte er Armstrong nicht alleine das Mannschaftszeitfahren bestreiten lassen... Ein Blick auf das Tour-Team US Postals zeigt, dass die Amerikaner nicht nur den besten Rundfahrer, sondern auch noch die särkste Mannschaft haben. Alleine Armstrongs Edelhelfer Roberto Heras würde bei jedem Team als Leader zur Tour antreten. Der Spanier gewann 2000 die Vuelta a Espana, fand aber dann scheinbar erst in diesem Jahr zu alter Form zurück. 2001 musste man lange warten, bis Heras bei der Tour wirklich in Erscheinung trat und seinem Chef eine echte Hilfe war. Das sollte in diesem Jahr anders werden. Doch selbst wenn nicht: Victor Hugo Pena und Jose Luis Rubiera sind erstklassige Bergfahrer, auf die sich Armstrong verlassen kann. Dazu kommen noch seine Landsleute George Hincapie und Floyd Landis. Auch wenn es bei US Postal nichts gibt als den Tour-Sieg Armstongs, so wird Hincapie sicher auf der ein oder anderen welligen Etappe den Tageserfolg suchen. Floyd Landis qualifizierte sich wohl bei der Dauphine Libere für die Tour. Bei der schweren Rundfahrt, die u.a. überden Mont Ventoux und in die Alpen führte, belegte Landis im Schlussklassment den zweiten Platz hinter seinem Chef. Fehlen noch Zeitfahrspezialist und Routinier Ekimov, dem gerade beim Mannschaftszeitfahren enorme Bedeutung zukommen wird, und der Luxemburger Benoit Joachim. Er wird auf den ersten beiden Etappen in seiner Heimat besonders motiviert sein. Abschließend bleibt nur zu sagen: Keiner kann sich im Augenblick vorstellen, wie man dieses Team mit diesem Anführer schlagen soll. Doch US Postal weiß vielleicht so gut wie keine andere Mannschaft im Tour-Peleton, dass die Tour de France voller Unwägbarkeiten und daher noch nichts entschieden ist. |
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| Allgemeine Informationen Team US Postal Service (USP) gelistet seit: 01.09.2003 | Bewertung durch unsere Mitglieder
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