Tenchu - Wrath of Heaven Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.7 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
spannende Stealth-Action mit Ninja-Flair, umfangreiche Levels mit mehreren verschiedenen Lösungswegen, nett gemachte Story, Motivation durch freispielbare Varianten und Gegenstände
Muik, Atmospäre
Langzeitmotivation, erspielbare Extras, deutsche PAL-Version, interessante Spielidee
Super Grafik, gute Atmosphäre
Nachteile/Kritik
vor allem in engen Räumen verkorkste Kameraführung sorgt für Frustmomente, Soundeffekte arg durchschnittlich, Grafik kein Meilenstein, Steuerung ist selbst für Pad-Akrobaten eine Herausforderung
schnell langweilig
Soundeffekte, Synchronsprecher, üble Kameraführung, mäßige Grafik
Hab eigentlich nichts negatives gefunden
Killing me softly...
ein Testbericht von Treesitter2003-07-14 13:58:47vom 14.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: spannende Stealth-Action mit Ninja-Flair, umfangreiche Levels mit mehreren verschiedenen Lösungswegen, nett gemachte Story, Motivation durch freispielbare Varianten und Gegenstände...Nachteile/Kritik: vor allem in engen Räumen verkorkste Kameraführung sorgt für Frustmomente, Soundeffekte arg durchschnittlich, Grafik kein Meilenstein, Steuerung ist selbst für Pad-Akrobaten eine Herausforderung
Wer kennt das nicht: Da stapft man bis zur Unkenntlichkeit in seine Ninjakutte eingemummelt bei Wind und Wetter um die Häuser und gerade, wenn man die vergifteten Wurfsterne rausgekramt hat und vorsichtig um die Ecke spitzelt, da steht eine Wache vor einem und brüllt hysterisch "Who goes there ?!" Ein Meuchelmörder, du Blödmann, als ob das nicht offensichtlich wäre. Gut, seine Frage war wohl ohnehin eher rhetorischer Natur, ebenso wie sein geröcheltes "Uuarglaaarg-urgl", als das Gift der Shuriken zu wirken beginnt. Ist der Mann abgenibbelt, so macht man sich frohen Mutes und eine asiatische Weise pfeifend auf den Weg zum nächsten virtuellen Streithammel, um auch bei ihm lebensverkürzende Massnahmen einzuleiten.
Story:
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Rikkimaru und Ayame sind Ninja von Beruf. Da die Gewerkschaft die letzte Tariferhöhung ausgesetzt hat, verdienen sie sich als Meuchelmörder ein kleines Zubrot. Bei der Auswahl ihrer Ziele sind sie allerdings sehr kritisch, man muss schon Gangsterboss der Yakuza, raffgieriger Kredithai, versklavender Sklavenhändler, geschmierter Politiker oder Moderator des Musikantenstadls sein, um auf ihrer Liste stehen zu dürfen. Ihr merkt es schon, ihr steuert (leider *seufz*) mal wieder die Guten, trotz ihres blutigen Handwerks, und durchbohrt nur jene mit kaltem Stahl, die Referenzen im Bereich der Misshandlung Unschuldiger vorweisen können. Ihnen allen nützt auch das Verschanzen in einem abgelegenen Domizil wie einer alten Festung oder der Musikantenscheune wenig, um einen Besuch der beiden zu verhindern.
Die Story wird bei "Tenchu: Wrath of Heaven" in den Levels voran getrieben. So lautet der erste Auftrag von Rikkimaru noch recht einfach "Bestrafen Sie den bösen Kaufmann", jedoch läuft das natürlich nicht alles so glatt, wie man es sich zunächst denkt. Die wahren Ziele von Ayame und Rikkimaru und ihrem Widersacher werden dabei erst nach und nach offenbart, daher will ich dazu jetzt lieber nicht mehr sagen, sonst könnt ihr euch das Durchspielen gleich sparen. Das Script ist aber durchaus spannend, es gibt Verräter und Intrigen, einen geheimen dritten Charakter, Reisknödel mit Giftsauce und drei magische Juwelen. Einige Stellen sind dabei ganz witzig, so verschleppt ein reicher Händler die Töchter der Bauern, wenn diese das Geld nicht zurück zahlen können, das sie sich von ihm geliehen haben, und vergnügt sich dann mit den entführten Mädchen. Als ihr ihn trefft, spielt er gerade "Blinde Kuh" mit einer und verwechselt euch mit seinem Opfer. Lustig anzusehen, wie er so an Rikkimaru herumtatscht - auch seine Reaktion ist nicht schlecht, als der Groschen endlich fällt...
Gameplay:
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Tenchu ist ein Stealth-Schleich-Abstech-Spiel. Soll heissen: Unerkannt zu bleiben hat Priorität gegenüber dem sinnfreiem Abmetzeln von Gegnern. Es bringt meist nichts, frontal auf seine Feinde einzustürmen und auch zielloses Tastengewummer ist keine gute Idee. Stattdessen prägt ihr euch die Bewegungsmuster der Wachen genau ein, schleicht langsam an der Wand entlang und murkst sie im entscheidenden Moment hinterrücks mit eurem Schwert oder Messer ab.
Damit solche Aktionen etwas einfacher durchfürbar sind, waren die Entwickler so nett, euch eine kleine Anzeige direkt neben eurem Energiebalken zu bescheren. Ihr seht hier einen kleinen grünen Punkt mit einer Zahl von 1-100, je höher der Wert, desto näher seid ihr einem
Gegner. Hat er "irgendetwas" bemerkt, leuchtet ein einfaches Ausrufezeichen auf, hat er euch dagegen als eindeutig feindlich gesonnen entdeckt, so schlägt er Alarm und rennt auf euch zu, mit gezogener Waffe, versteht sich. Entweder verflüchtigt ihr euch nun schnellstmöglichst ins nächstbeste Versteck, oder ihr macht euch kampfbereit.
Eine offene Konfrontation ist jedoch immer ein Risiko, denn das Klirren von Stahl auf Stahl ist weit zu hören und auch eure Lebensenergie leidet unter den Begegnungen. Vor allem unser katzenhafter weiblicher Held Ayame tut gut daran, sich erstmal zu verdrücken und abzuwarten, bis der Feind mit der Schulter zuckt, "Nobody there..." murmelt und auf seinen Posten zurück geht. Dann könnt ihr ihm in Ruhe das Gegenteil beweisen - am besten mit einem Messer in die Leber.
Einige Gegenstände dürft ihr ausserdem vor den Missionen einpacken, dazu gehören Tretminen, Stärkungstränke, Wurfpfeile, Krähenfüsse und andere Nettigkeiten. Wichtigstes Utensil ist der Enterhaken Marke "Eigenbau", mit dem ihr euch elegant auf Dächer zieht - oder euch bei unsachgemässer Handhabung direkt in den nächsten Graben befördert. Ihr findet die anderen Items auch manchmal in den Levels, zudem erhaltet ihr neue Sachen, wenn ihr eure Aufgabe besonders gut erfüllt.
Denn abgerechnet wird bekanntlich am Schluss, so auch bei Tenchu: Habt ihr mindestens neun Kills ausgeführt, bei denen euch der Gegner nicht hat kommen sehen, dann wird eine neue Ninja-Technik wie etwa ein Schulterstoss oder ein Salto-Tritt aktiviert. Ausserdem bringt jeder Kill Bonuspunkte, tötet ihr aber aus Versehen Unschuldige (wie die Mädels im Kimono, die dem Bösen in James Bond-Filmen immer den Tee bringen), verliert ihr Punkte. Je nachdem, wie professionell ihr zu Werke geht, erhaltet ihr einen Rang und könnt so noch zwei schwerere Varianten des jeweils durchgespielten Levels mit anderer Gegnerverteilung freischalten.
Grafik:
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Tja, die Optik ist wie immer eine zwiespältige Sache, ich muss allerdings sagen, dass mir die schneebedeckten Bambuswälder und die mit Fackeln beleuchteten kleinen Häuseransammlungen recht gut gefallen. Die einzelnen Texturen detailreich zu nennen wäre eine Übertreibung, vor allem die Wände sind doch eher kahl und wenig ansprechend. Dafür wurde sehr viel Wert gelegt auf Kleinigkeiten wie seichtes Schneetreiben, in der Kälte dampfender Atem, fauchende Katzen oder Insekten, die ums Feuer schwirren. Lediglich bei den Wachen hätte ich mir eindeutig mehr Abwechslung gewünscht: Die bösen Buben tragen innerhalb eines Levels allesamt Einheitstracht (nein, keine Lederhosen *g*) und unterscheiden sich lediglich in der Bewaffnung.
Gelungen sind dagegen die Animationen, Ayame dabei zuzusehen, wie sie geräuschlos um die Ecken pirscht, ist durchaus nett, dasselbe gilt auch für ihren tänzerischen Umgang mit den Messern. Ein zusätzliches Schmankerl sind die Stealth-Kills, bei ihnen zeigt eine hastig verwischende Kameraperspektive das Ableben eines Gegners wie in einem asiatischen "Martial Arts"-Streifen. Wie sie allerdings danach noch stöhnen können, obwohl ihr Kopf nicht mehr auf der Schulter sitzt, das bleibt ein Geheimnis der Programmierer. Technisch ist alles im grünen Bereich, Ruckler oder Hakser gibt es nicht - andererseits ist da ja grafisch auch nicht viel, was eben diese verursachen könnte :-)
Sound:
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Die sanften Flötentöne und melodiösen Akustikgitarren, unterlegt von einem zaghaft poppigen Takt, passen gut zu der Ninja-Hatz, die Verwendung der zahlreichen traditionellen Instrumente erfordert aber zugleich doch ein latent japanophiles Ohr, um zu gefallen. Na ja, das gilt wohl für den gesamten Flair des Spiels, also ist es ok, denke ich. Die Soundeffekte dagegen sind nur magerer Durchschnitt, zwar erzeugen eure Schritte je nach Bodenbelag verschiedene Geräusche, jedoch ist dies mittlerweile ja Standart. Ansonsten sind die Levels bis auf die Schreie der Wachen bei ihrem Ableben eher ruhig, was zwar etwas langweilig anmutet, aufgrund der Stealth-Thematik aber noch zu erklären ist. Ratternde Maschinengewehre, Explosionen jeglicher Art oder flappernde Drachenflügel wären hier eindeutig fehl am Platz. Nett sind allerdings die Bemerkungen, die die Gegner machen, wenn sie verröcheln, zb ein erstauntes "Heeey...I can see my life passing by !" Übrigens: Meine Herrn Entwickler, ich glaube nicht, dass ein Meuchler jede Tür, die er passiert, dermassen laut hinter sich zuschlagen würde...
Steuerung:
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Tja liebe Liebenden, damit wären wir auch schon bei dem dicksten Korken in dem Spiel: Die waschechte "Ich-verspeise-mein-Pad"-Kamera. In der normalen Ansicht über die Schulter des jeweiligen Helden ist die Sache ja noch ok, aber beim Schleichen an der Wand entlang zoomt der Mann mit der Kamera so nahe heran, dass ihr eure Nase fast im Ausschnitt von Ayames Ninja-Aufzug habt (was gut ist), dafür aber drumherum kaum noch etwas erkennen könnt (was tödlich sein kann). Nun könnt ihr die Perspektive zwar mit dem rechten Analogstick drehen, alternativ lässt sie sich auch schneller im Sichtbereich von Ayame schwenken, wenn ihr die L1-Taste gedrückt haltet. Da ihr aber auch schon R1 festhaltet, um zu schleichen und nach oben drückt, um euch an die Wand zu pressen und auch Items und Waffen griffbereit sein müssen, stellt sich des öfteren die Frage: Haben die Programmierer zu viert an einem Pad gesessen, um die Übersicht über alle notwendigen Tasten zu behalten ? Richtig übel wird das vor allem in Gebäuden mit kleinen Räumen, wo ihr mit jedem Fehltritt in eine Kammer mit Wachen platzt.
Nun gut, Profis entwickeln nach einiger Zeit ein Gefühl dafür, Anfänger hakeln sich aber erstmal einen zurecht. Das einzige Argument, das Tenchu in meinen Augen rettet, ist die Tatsache, dass die Feinde erstens immer an denselben Stellen stehen und gehen und dass es zweitens auch nach dem entdeckt werden noch möglich ist, wegzurennen und den Fiesling von der anderen Seite her anzugehen, ohne gleich Lebensenergie oder einen potentiellen Stealth-Kill und damit Punkte in der Endabrechnung zu verlieren.
Fazit:
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Erinnert mich alles irgendwie an meine Schulzeit. Da haben wir auf dem Schulhof auch immer Verstecken gespielt. Einer der ewigen Sucher war dabei so gut, dass er sich von hinten an seine Opfer anschleichen konnte, ohne dass sie ihn bemerkten. Hatte er mich mal wieder erwischt, so rächte ich mich, indem ich sein Pausenbrot (und sein hanuta für die 2. Pause) im nächsten Sandkasten verbuddelte. Gwarharhar. Äh, wo war ich...? Ah ja, das "Fazit"...
Tenchu ist auch beim dritten Mal ein interessanter und technisch solider Ninja-Schleicher geworden, der allerdings unter einer böswilligen Kamera und der überladenen Steuerung zu leiden hat. Schade eigentlich, denn was das Flair längst vergangener Ninja- und Samuraizeiten in Japan angeht, so ist das Spiel wirklich hübsch geworden - Hobby-Shinobis werden das zu würdigen wissen.
Eine spannende Story mit Situationskomik und übersinnlichen Erscheinungen fesselt euch zumindest für einen Gang durch die zehn ellenlangen Levels an den Bildschirm. Die Finishing Moves, die drei unterschiedlich schweren Level-Varianten, die freischaltbaren Ninja-Fähigkeiten und die vielen Gegenstände, mit denen das Spiel gute Leistungen belohnt, das alles ist eine zusätzliche Motivation, mit einem anderen Charakter noch einige Male wieder zu kommen. Anfänger müssen sich allerdings auf das eine oder andere Frusterlebnis gefasst machen, denn ein wenig Joypadakrobatik ist an heiklen Stellen schon nötig, zudem sind die Zwischen- und Endgegner ziemlich hartnäckig.
Und nun, lieber Leser: Schleich dich ! :-)
(Der Bericht ist unter demselben Nickname auch bei ciao erschienen.)
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Vestecken, Schleichen, Killen
ein Testbericht von Taekid2005-04-26 17:41:50vom 26.04.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Muik, Atmospäre...Nachteile/Kritik: schnell langweilig
Ich bin ein Fan von diesem Ninja-Spiel. Zuerst hatte ich den Vorgänger dieses Spiels auf der Play Station gespielt, der Wahnsinn. Kaum hatte ich die Play Station 2 gekauft, um mir den 2.Teil zu kaufen, erfuhr ich, dass nach 2 Monaten schon Tenchu 3: Wrath of Heaven rauskommt. Mit Ungedult erwartete ich es und jetzt habe ich es!!! Inzwischen schon zum 5 mal durchgespielt, aber ich finde es immer noch coooolll. Warum, erfahrt ihr hier:
Der Bericht wird wie folgt gegliedert:
- Story
- Gameplay
- Grafik
- Sound
- Steuerung
- Fazit
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Story
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Ayame und Rikimaru sind professionelle Ninjas und arbeiten für Fürst Godha. Ihr nächster Auftrag besteht darin :
Vereiteln der bösen Pläne Tenraus.
Nach der ersten Mission „ Bestrafen sie den bösen Kaufmann“ verläuft nicht mehr alles so glatt und eure Geschichte nimmt eine Wendung.
Verräter und Inrigen machen euch noch dazu das Leben schwer. Die Story ist sehr abwechslungreich und manchmal sogar witzig, was in einem Ninja-Spiel sehr ungewöhnlich ist.
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Gameplay
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Bei Tenchu ist das Schleichen das AundO.
Unsichtbar bleiben hat ein Vorteil gegenüber dem Abstechen der Gegner.
Wenn man nur wie ein Wilder drauflos metzelt, bring es einem wenig.
Man muss genau den Weg der Wachen analysieren und sich dann an der Wand oder auf dem Dach schleichen und sie dann mit einem gezielten Schwertschnitt oder Messerwurf unschändlich machen.
Bei der Entdeckung der feindlichen Truppen hilft euch ein kleiner Balken der die Werte 1 bis 100 anzeigt. Je größer der Wert desto näher seid ihr an einem Feind.
Wenn jedoch ein Ausrufezeichen da auftaucht, dann hat der Feind was bemerkt, er weiß nicht was los ist. Wenn er euch bemerkt, dann werdet ihr es schon merken, denn er rennt mit erhobener Waffe und schreibt wie ein Irrer um Alarm zu schlagen. Jetzt müsst ihr entweder euch dem Feind stellen oder flüchten .z..b auf’s Dach, damit er euch aus dem Blickwinkel verliert.
Ihr könnt einige Items mit in die Schlacht nehmen. Wie zu Beispiel:
Heilungstränke, Ninjasterne, Krähenfüße, Minen, giftige Schwerter, Rauchbomben, Feuerpfeile und und und.
Das wichtigste Zubehör ist jedoch der Enter-Haken mit dem man sich leich auf Dächer ziehen kann.
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Grafik
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Die Grafik ist ein wahres Paradies. Die Umgebung ( schneebedeckte Häuser, leuchtende Fackeln in Dunklen Dörfer.
Die Texturen sind sehr gut und meist abwechselnd, es haben sich aber ziemlich viele kleine Einzelheiten herausgestellt, wie: eisiger Atem, Insekten, herumschleichende Katzen.
Die Soldaten habe jedoch innerhalb eines Levels, die selben Klamotten an, dass finde ich nicht so toll.
Besonders gelungen sind die Stealthkills, welche dann entstehen, wenn der Rikimaru oder Ayame sich von hinten an einen Gegner ranschleicht und ihm mehr als den Zopf abschneidet.
Das sieht sehr gut aus, weil da die Perspektive sich ständig ändert, aber manchmal ist es unrealistisch. So zum Beispiel: ein Stöhnen, nachdem schon der Kopf abgefallen ist.
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Sound
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Die Hintergrundmusik ist von Level zu Level verschieden. Meist langsam und asiatisch, so was wie Flötenmusik oder so (bin kein Musiker), oder bei Kämpfen und in Gebirgen sehr dynamisch und actionreich.
Kleine Geräusche wie beim Laufen über den Schnee oder Herzschlagen erzeugen eine sehr realistische Atmosphäre.
Alles im ganzen ziemlich coollle Sound und nette Musik.
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Steuerung
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Zur Steuerung möchte ich nur einige Sachen
sagen:
- Sehr leicht und schnell erlernbar, wenn nicht hat man die Bedingungsanleitung
- Mit den Schultertasten kann man die Perspektive verändern, so erreicht man Sachen und Objekte, die eigentlich nur Ayame gehören(nein, nicht die Dinger;))
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Fazit
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Das spiel ist wie schon seine Vorgänger ein echter Knaller.
Eine nette Story vermischt mit Ninjakämpfen im alten Japan.
Gute Soundgeräusche, nette realistische Atmosphäre und das besondere
Man kann sogar mit im Multiplayer spielen.
Im waagerechten geteilten Bildschirm kann man zu zweit viele Missionen durchlaufen. Manche erfordern Koperation andere wiederum Gemetzel pur.
Ich verleihe dem Spiel 9 von 10 Punkten, da man das Spiel ziemlich schnell durchspielen kann, doch zu zweit macht es grauenhaft Spaß.
ein Testbericht von Rikimaru2004-03-15 16:17:46vom 15.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Super Grafik, gute Atmosphäre...Nachteile/Kritik: Hab eigentlich nichts negatives gefunden
Vorwort:
Der erste teil der Tenchureihe bestach durch eine unglaubliche Atmosphäre, witzige Situationen und dadurch, dass man das Spiel durch einige Bugs sehr gut manipulieren konnte, was eher Spaß machte als einen Vorteil schaffte.
Der zweite teil ging total daneben, durch den Versuch das Spiel durch viele Veränderungen bombastischer zu machen verlor es komplett die Atmosphäre an der den Fans viel lag, das Spiel flopte.
Aus diesem Fehler haben die Macher gelernt, Tenchu - Wrath of Heaven lehnt sich wieder enorm an den ersten Teil nur wenige Dinge wurden aus Teil 2
übernommen.
Warum war der zweite Teil ein Flop?:
Wie bereits erwähnt ging die Atmosphäre verloren, hinzu kam die Tatsache, dass die Landschaften viel zu offen waren, was für ein „Schleichspiel“ sehr unvorteilhaft ist.
Das Spiel wurde außerdem sehr albern, die Gegner waren oft lächerlich Kostümiert…
da konnte auch der Leveleditor nichts dran ändern vor allem weil er grottenschlecht war und kaum Spielraum bot.
Was war am ersten Teil so gelungen?:
Ganz einfach, die Umgebung war viel vorteilhafter gestaltet, es gab viel mehr Versteckmöglichkeiten. Die Gegner waren witzig aber nicht albern. Es gab enormen Spielraum für kleine Späße: z.B. Bevor ein Endgegner auftaucht diesem Minen in den Weg zu legen über welche er dann in der Zwischensequenz rennt und in Flammen aufgeht. Das sieht viel lustiger aus als es klingt. : ) Außerdem konnte man mit Hilfe des Debug-Cheats wirklich viel Blödsinn machen.
Nun aber zu Tenchu - Wrath of Heaven:
Preis: ca. 60€
Hersteller: Activision
Spielbare Charaktere:
Rikimaru: Ein lange verschollener Azuma Ninja der Plötzlich wieder auf der Bildfläche erscheint um Lord Gohda zu helfen, welcher in Gefahr ist.
Ayame: Eine Azuma Ninja die früher an der Seite Rikimarus gekämpft hat bis zu dem Tag als er verschwand. Als Rikimaru wieder auftaucht werden die Beiden erneut ein Team.
Tesshu: Ein Bonuscharakter der erst Spielbar ist wenn man das Spiel mit Ayame und Rikimaru durchgespielt hat. Er ist sehr Mysteriös und es ist nicht offensichtlich auf wessen Seite er steht.
Story:
Vor Langer Zeit verschwand Rikimaru als er Lord Gohdas Tochter Prinzessin Kiku aus den Klauen Fürst Mei-Ohs befreit hatte. Er wurde in einer Festung verschüttet und galt als tot.
Plötzlich steht er wieder auf der Bildfläche, er beginnt den Kampf gegen einige Bösewichte und landet schließlich wieder bei Lord Gohda, er Berichtet was geschehen war und wie er sich am Leben erhalten hatte außerdem erzählt er das Lord Gohda in Gefahr sei, ein gewisser Tenrei sei hinter ihm her. Ayame fragt ihr woher er diese Informationen hat, Rikimaru erklärt, dass er mit Hilfe einer Ninjatechnik seinen Schatten weit ins Land ziehen ließ. Doch Ayame hegt den Verdacht, dass genau dieser Schatten vor ihr steht. Später als Rikimaru das Schwert Mei-Ohs finden soll steht Rikimaru seinem Erzfeind Onikage gegenüber welcher ein Diener Mei-Ohs ist. Onikage tötet Rikimaru aber stellt fest, dass es nicht der wirkliche Rikimaru ist sondern tatsächlich nur dessen Schatten als Onikage versucht Mei-Oh mit Hilfe eines Magischen Portals herbei zu rufen gelingt es dem echten Rikimaru durch die kraft seines Schwertes selbst durch das Portal zu gelangen um Lord Gohda zu helfen.
Spielprinzip:
Es gibt einige Levels die mit verschiedenen Aufträgen verbunden sind, z.B. gefangene Personen befreien oder Attentate verüben.
Es gibt zwei Wege diese Levels zu überstehen. Der erste wäre durchrennen, Gegner niedermetzeln und hoffen, dass man nicht all zu viel Energie verliert, was allerdings recht sinnlos ist, denn so bekommt man wenig Punkte und wenig Punkte bedeutet wenig Items. Der zweite Weg ist weitaus effektiver: Möglichst sichere verstecke aufsuchen und in einem unbeobachteten Moment herausstürmen und Wachen von hinten erledigen, das bringt mehr Punkte das heißt mehr Items, falls man es dann auch noch schafft über 450 Punkte zu erreichen erhält man den Großmeistertitel und somit einen Spezialgegenstand, z.B. Unsichtbarkeitszauber oder einen Knochen mit dem man einen Hund zur Hilfe rufen kann.
Innerhalb einiger Levels gibt es auch Endgegner welche schwerer zu besiegen sind als normale Wachen.
Stealth Kills:
Wie bereits erwähnt ist es Sinnvoller wachen von hinten zu erledigen, denn wenn man sie überrascht sind sie mit einem Schlag erledigt dies nennt man Stealth Kill. Führt man in einem Level genügend Stealth Kills aus so kann der entsprechende Charakter neue Techniken erlernen.
Multiplayermodi:
Na endlich Tenchu Wrath of Heaven hat zwei Multiplayermodi die ich hier kurz beschreiben möchte.
Duell:
Hier kann man gegen einen Freund auf frei gespielten Karten antreten je nach Karte gibt es auch Wachen. Die auswählbaren Charaktere sind zahlreich es handelt sich um Charaktere aus dem Spiel: Endgegner, spezielle Wachen und die Hauptcharaktere außerdem gibt es zwei Hunde die Rikimaru und Ayame nachempfunden sind. Leider muss man die Charaktere erst frei spielen.
Kooperation:
Hier gibt es nur die drei Standartcharaktere, diesmal kämpft man nicht gegeneinander sondern muss mit vereinten Kräften verschiedene frei gespielte Missionen erledigen.
Grafik:
Die Grafik ist wirklich hervorragend, und die Macher haben es tatsächlich geschafft die Atmosphäre des ersten Teils aufrecht zu erhalten. Da gibt’s mal ein dickes Lob.
Die Kameraperspektive mag anfangs zwar sehr umständlich sein, stellt nach einiger Zeit aber keine Beeinträchtigung mehr ein, im Gegenteil mit etwas Erfahrung kann man sie durchaus vorteilhaft nutzen.
Steuerung:
Etwas nervig an der Steuerung ist, dass man sich nur mit dem Analogstick fortbewegen kann, dass will geübt sein! Ansonsten kann man da nicht meckern.
Musik/Sound:
Die Musik ist sehr Passend zu der Umgebung, es handelt sich um Japanische Lieder die sehr wohlklingend sind. Der Sound ist ebenfalls super. Super gelungen!
Meine Meinung:
Tenchu Wrath of Heaven ist ein sehr gutes Game mit dem man sehr viel Zeit verbringen kann, wer von Tenchu 2 abgeschreckt wurde kann hier ruhig wieder zugreifen, es lohnt sich wirklich. Der Multiplayermodus ist ebenfalls sehr gut gelungen, so kann man sich die Zeit auch zu zweit vertreiben ohne dass einer sich langweilt. Unzählige Bonusobjekte die man erst frei spielen muss lassen machen das Spiel wirklich zum Langzeitspaß, ich kann es wärmstens empfehlen.
...
In Sekundenschnelle überrascht, massakriert und aufgeschlitzt!!
ein Testbericht von denjuandemarco2003-10-13 11:12:34vom 13.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Langzeitmotivation, erspielbare Extras, deutsche PAL-Version, interessante Spielidee...Nachteile/Kritik: Soundeffekte, Synchronsprecher, üble Kameraführung, mäßige Grafik
Obwohl ich in den letzten Jahren sowieso immer weniger Zeit mit Videospielen verbringen kann und möchte, juckt es mich doch ab und zu immer noch gewaltig in den Fingern, wenn ich Neuerscheinungen für Sonys Playstation 2 erblicke. Leider wird mein Lieblingsgenre, nämlich das der Rollenspiele, sträflich vernachlässigt und so bleibt mir fast gar nichts anderes übrig, als etwas vom Weg abzukommen und mich mit Vertretern anderer Genres herumzuschlagen. Im März 2003 wurde mein Interesse (zumindest) kurzzeitig erweckt, als ich Kenntnis von Tenchu – Wrath of Heaven nehmen durfte. Hierbei handelt
es sich um ein Action-Adventure, in dessen Mittelpunkt zwei Ninjas stehen, die sich auch schon auf der guten alten Playstation die Ehre gaben. Eigentlich sind Ninja-Games nicht unbedingt meine Schiene, aber einen Blick riskieren konnte ich ja mal...
Version
Gleich zu Beginn wurde ich sehr positiv überrascht, denn Tenchu – Wrath of Heaven erschien hierzulande doch glatt als lupenreine deutsche Verkaufsversion. Trotz eines vergleichsweise etwas höher einzustufendem Brutalitätsgrades hat der Playstation 2-Konsolist auch in diesem unseren (in dieser Hinsicht doch sehr sensiblem) Land keine Probleme, an eine PAL-Version zu gelangen. Eine (wie auch immer) umgebaute PS 2 braucht Ihr demzufolge nicht, einfach nur die DVD in Sonys Wunderkasten einschmeißen und los kann es gehen...
Vorgänger
Ja, die gibt es. Sowohl der erste als auch der zweite Teil von Tenchu erschienen vor wenigen Jahren für die alte Playstation. Bemerkenswert war seinerzeit der doch nicht ganz unbeträchtliche Anteil an vergossenem roten Lebenssaft, daran erinnere ich mich noch schwach. Ganz schwach. Vom Hocker gerissen hat mich dies allerdings nicht gerade; weder war ich über die nicht zu übersehende Blutlastigkeit jener beiden Tenchu-Teile empört oder sonderlich schockiert noch hat mich die in meinen Augen eher leicht unterdurchschnittliche Pixel-Grafik in Ekstase versetzen können. Ich war daher gespannt, ob dieser dritte Teil nun optisch etwas besser präsentiert werden würde, schließlich ist mit der Playstation 2 mittlerweile hardwaretechnisch erheblich mehr möglich...
Preis
Wer aufmerksam meine ersten Zeilen gelesen hat, wird aller Wahrscheinlichkeit nach bemerkt haben, dass ich mich nicht gerade mit Heißhunger auf dieses Videospiel gestürzt habe. Daher dürfte es niemanden von Euch ernsthaft überraschen, dass ich mir Tenchu – Wrath of Heaven nicht selber gekauft, sondern von einem Kumpel vor wenigen Wochen ausgeliehen habe. Jener Kumpel von mir hat den satten Preis im Handel von exakt 49€ gelöhnt, etwas schräg aus meiner Sicht.
Aber bitteschön, Geschmäcker sind eben verschieden, zuweilen auch sehr verschieden. Solltet Ihr ernsthaft Interesse an diesem Game haben, empfehle ich Euch wieder einmal, besser bei eBay vorbeizusurfen, für eine neuwertige Version solltet Ihr dort nicht mehr als 25 bis 30€ hinblättern müssen.
[Preis = 7 / 10]
Geschichte und Spielablauf
Solltet Ihr tatsächlich immer noch an Tenchu – Wrath of Heaven interessiert sein, würde ich nunmehr fast ohnmächtig vor Freude, wolltet Ihr weiterhin meinen erlesenen Wörtchen Eure Aufmerksamkeit schenken. Räusper. Also juut, dann kann es ja losgehen, Vorhang auf.
Nach dem imposanten Vorspann weiß auch der letzte von Euch, was die Stunde geschlagen hat. Ihr seid Auftragskiller, aber welche von edler Gesinnung, denn schließlich habt Ihr es nur darauf abgesehen, die bösen Jungs abzumurksen. Das geht dann ja noch, aber logo.
Nein, lacht mich doch nicht aus, ich habe das Drehbuch bzw. den Handlungsstrang mir doch nicht ausgedacht.
Ich habe mich jedenfalls sogleich als eine Art moderner Robin Hood verstanden, nehme schließlich auch nicht jeden Auftrag an, nein, nein, weit gefehlt. Zum x-ten Mal geschmierte Politiker oder sonstige durchgeknallte Sektenführer zu massakrieren, bereitet mir dann aber doch insgeheim stille Freude.
Konzentrieren möchte ich mich primär auf den Story-Modus für den Einzelspieler, zu den Mehrspielermöglichkeiten nachher ein paar Zeilen. Zwei Helden sind anwählbar, den Tenchu-Veteranen aus den Vorgängern schon sehr vertraut. Zur Auswahl steht einerseits der männliche Held Rikimaru und andererseits unsere weibliche Protagonistin Ayame, die beide dem Azuma-Clan angehören. Rikimaru verfügt dabei standesgemäß über etwas mehr Körperkraft und kann deutlich mehr einstecken als Ayame, er ist aber dafür deutlich langsamer. Natürlich habe ich zunächst Ayame angewählt, huldige ich doch ab und an der femininen Spezies, allerdings natürlich immer nur bei Videospielen und dann selbstredend nur als kleiner mieser Spanner, versteht sich. Verlegenhüstel. Das möchte ich dann doch kurz klarstellen.
Jedenfalls war der hochinteressante Spielablauf eigentlich der Hauptgrund dafür, dass ich Tenchu – Wrath of Heaven überhaupt meinem Kumpel aus den Händen riss. Denn was dieses Ninja-Abenteuer eben ausmacht, ist die Tatsache, dass Ihr mit einem blinden hirnlosen Geknüppel nicht weiterkommt. Ihr seid schließlich ein Ninja und müsst Euch demzufolge mit Bedacht an Eure Opfer heranschleichen, um sie dann in die ewigen Jagdgründe schicken zu können.
Das hat was, keine Frage, genau in diesem Punkt unterscheidet sich dieses Abenteuer deutlich von der breiten Masse der 08/15-Metzelorgien.
Nichts gegen fetzige Vierteilungen, aber stellenweise sollte dann doch so etwas wie Anspruch oder Niveau enthalten sein.
Zumindest ab und zu, extrem überfordern möchte ich meine be-scheiden ausgeprägten geistigen Kapazitäten ja dann auch wiederum nicht. Und das Abschätzen der augenblicklichen Situation, zum Beispiel das vorsichtige Anschleichen bei Nacht, Umgehen der Wachen, Klettern auf Dächern nebst anschließendem Überraschungsangriff hat Niveau, kein Zweifel.
Da kommt in der Tat wahre Meuchelmörderstimmung auf, was manchmal sogar in ein richtiges Festmahl für den kleinen Assassin Denis ausartet.
Denn sollte Euer Gegner völlig unvorbereitet sein, dürft Ihr sogenannte Stealth-Kills ausführen, so dass Euer hinterhältiger Angriff umgehend zum Ziel führt. Mjam, mjam.
So, ich hoffe, dass unsere Pazifisten die letzten Zeilen übersprungen haben, sonst bekäme ich fast noch ein schlechtes Gewissen. Fast. Der Spannungsgehalt ist in jenen Situation jedenfalls hoch und stellt meiner Ansicht nach eine Stärke dieses Ninja-Abenteuers da. Doch nicht nur Eure Fähigkeiten im Nahkampf sind gefragt, sondern auch Fernkampfwaffen wie Granaten, Bomben oder Wurfmesser sind mit von der Partie und frischen somit den Ninja-Alltag etwas auf. Pfeiff.
Nett sind auch weitere Utensilien wie beispielsweise die vergifteten Reiskugeln, die Eure Feinde anlocken, um dann ....... oh, jetzt höre ich aber besser auf. Sonst denkt Ihr noch, ich wäre ein gewaltverherrlichendes Wesen wäre ich. Nönöö, weit gefehlt. Ähem.
[Geschichte, Spielablauf = 8 / 10]
Spielumfang und Langzeitmotivation
Jooooa, der Umfang ist nicht gering und die Langzeitmotivation ist tatsächlich auch vorhanden, das muss ich schon zugeben. Tenchu – Wrath of Heaven ist gar nicht einmal so schnell durchgespielt, wie ich es anfangs befürchtet hatte. Zehn Level schreien förmlich danach, von Euren grandiosen Meuchelattacken gesegnet zu werden und diese sind erfreulicherweise nicht kurz geraten. Die Level meine ich, nicht meine fürchterlichen Monsterattacken. Hrrhrrr.
Habt Ihr dieses Ninja-Abenteuer sowohl mit Rikimaru als auch mit Ayame erfolgreich abschließen können, seid Ihr erstens gar nicht einmal so doof und zweitens erschließt sich Euch eine geheime dritte Figur, mit der Ihr es dann zum dritten Mal krachen lassen könnt. Falls Ihr dann immer noch dem Tenchu-Wahn verfallen sein solltet. Was ich bei der Mehrheit von Euch aber dann doch zart bezweifeln möchte. Nach dem kurzen Anspielen mit dem dritten Charakter war für mich dann doch Schluss mit lustig. Zweimal durchgespielt reicht meines Erachtens auch, aber dies ist ja nur meine persönliche bescheidene Ansicht. Objektiv betrachtet erhöht sich durch jenen dritten anwählbaren Helden die Langzeitmotivation, dies will ich nicht verhehlen. Ich erwähnte ja bereits schon, dass sich Euch zehn gar nicht einmal so kurze Level erschließen. Unser geheimer Charakter namens Tesshu hat zusätzlich immerhin auch noch sechs Einsätze des Massakrierens vor sich. Mehr wird aber jetzt nicht verraten. Ach ja, noch ein weiteres Extra gibt es zu vermelden. Am Ende einer Ninja-Mission gibt es eine abschließende (aus den Vorgängern schon bekannte) Endwertung, welche Euch mitteilt, wie gut bzw. wie schlecht Ihr Euch angestellt habt. Nach Abschluss einer erfolgreichen Mission erhaltet Ihr zudem eine neue Ninja-Fähigkeit, vorausgesetzt, Ihr habt insgesamt mindestens neun Überraschungsangriffe mit tödlichem Ausgang (die eben erwähnten Stealth-Kills) ausführen können. Des weiteren erfolgt eine Freischaltung in der Hinsicht, dass der jeweilige Einzelspielerlevel nun mit ganz anders arrangiertem Leveldesign daherkommt, was Gegner und Gegenstände betrifft Für Tenchu-Fetischisten lohnt sich daher auch aus diesem Grund ein erneutes Durchspielen, auch das muss ich zweifellos anerkennen und den Spielentwicklern als Pluspunkt zugestehen.
[Spielumfang, Langzeitmotivation = 8.5 / 10]
Grafik
Nun ja, ich würde mächtig lügen, wollte ich Euch bezüglich der grafischen Darstellung etwas vorschwärmen. Nenee, die Grafik von Tenchu – Wrath of Heaven ist nicht das Gelbe vom Ei. Die Figuren an sich sind ja noch halbwegs detailreich und zuweilen nett animiert, umgehauen haben sie mich aber auch nicht gerade.
Das Leveldesign ist aber unter aller Kanone, das muss ich wirklich so deutlich sagen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, dicke Grafikpatzer werdet Ihr nicht so häufig entdecken können, aber viel unspektakulärer, deutlich langweiliger hätte man die Umgebung auch nicht gestalten können. Dies ist sicherlich kein Playstation 2-Standard und an einem solchen muss sich dieses Ninja-Abenteuer eben messen lassen. Ob beispielsweise draußen auf einem Friedhof oder drinnen in den Höhlengewölben, alles sieht bieder aus. Nennenswerte Licht-, Schatten- oder sonstige Effekte sind leider auch absolute Mangelware. Mit Hängen und Würgen kann mich hier alles in allem zu dem Urteil einer durchschnittlichen Grafik durchringen.
[Grafik = 5.5 / 10]
Musik bzw. Soundeffekte
Bei den akustischen Klängen sieht es ein bisschen besser aus. Abgesehen, dass natürlich nicht jeder auf das fernöstliche Gedudel steht, wissen die Melodien meiner Meinung nach doch nahezu durchweg zu gefallen. Abfallen tun hingegen leider die Soundeffekte, die kaum als solche zu identifizieren sind und auch die englische Sprachausgabe ist enttäuschend, ob die Synchronsprecher für ihr "Engagement" jeweils mehr als 100€ in die Hand gedrückt bekommen haben??
Wer weiß es schon?? Verdient hätten sie es jedenfalls nicht.
Die deutschen Bildschirmtexte hätten mir dann doch (ausnahmsweise) völlig gereicht, das Synchronisieren hätte man da dann doch lieber gleich unter den Tisch fallen lassen können, denn irgendwie klingt u.a. die Melodik der Stimmen oft unpassend zum jeweiligen Spielgeschehen.
[Musik, Soundeffekte = 6.5 / 10]
Steuerung bzw. Kameraführung
Uuh yes, dies ist ein echter Knackpunkt bei Tenchu – Wrath of Heaven. Da führt gar kein Weg dran vorbei, die Übersichtlichkeit ist ganz gewiss keine Stärke dieses Spiels. Und da es sich um ein Ninja-Kampfspiel handelt, wo ein vorsichtiges und möglichst gut ausgeklügeltes Anpirschen und Zuschlagen Grundvoraussetzung ist, wiegt dieser Negativpunkt ziemlich schwer, zumindest in meinen Augen. Das Kampfgeschehen betrachtet Ihr aus der sogenannten Third-Person-Perspektive, welche ein hohes Maß an Übersicht gewährleisten sollte, was aber leider allzu oft arg misslingt. So passiert es nicht selten, dass Feinde Euch schon längst erblickt haben, bevor Ihr auch nur den Hauch einer Chance hattet, jene zuerst entdecken zu können. Eurer Blick schweift beispielsweise aus Sicht der (unglücklich gewählten) Kamera in die weite Ferne oder nach rechts und links, dabei steht Euch der Feind schon frontal gegenüber und setzt zur Attacke an, welche in der Regel dann fatale Folgen nach sich zieht. Natürlich ist es Euch möglich die Kamera mit dem rechten Analogstick umherzuschwenken, doch leider Gottes gestaltet sich eben jenes Schwenken eher im Zeitlupentempo. Ansonsten ist die Steuerung Eurer Figur noch im Grünen Bereich und schnell zu erlernen, schon nach kurzer Zeit solltet Ihr eigentlich keine Probleme beim Ausführen der unterschiedlichen Manöver wie das Anschleichen, Springen oder Angreifen haben.
Doch es bleibt dabei, die Kameraführung ist vergurkt, Frustpassagen sind somit vorprogrammiert.
[Steuerung, Kameraführung = 4.5 / 10]
Schwierigkeitsgrad
Für blutige Anfänger ist dieser Meuchelspaß ganz sicher nichts. Dafür sorgt aber nicht nur die erhöhte Gegnerintelligenz, die ein planmäßiges Vorgehen zwingend erforderlich macht, sondern auch die eben erwähnte behäbige und oft sehr unglückliche Kameraführung. Was zudem das Ganze erschwert, sind die am Ende eines Levels auftauchenden Endgegner. Ich will damit zwar nicht sagen, dass jene überhart schwer sind, doch auch hier ist blindes Drauflosstürmen der falsche Weg. Eine gute Taktik mit beispielsweise wohldosierten Konterattacken ist hier oft der Weg zum Ziel. Solltet Ihr tatsächlich an einem solchen Zwischen- bzw. Endgegner scheitern, geht der ganze Spaß noch mal von vorne los, Ihr müsst den Level wiederholen, na dann viel Spaß.
[Schwierigkeitsgrad = 8 / 10]
Multiplayer
Neu und sicherlich positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass es Euch nunmehr in diesem dritten Teil von Tenchu erlaubt ist, zu zweit gleichzeitig Euren Ninja-Gelüsten zu frönen. Das gemeinsame Anschleichen und Abmurksen wird durch den Splitscreen-Modus gewährleistet, was nichts anderes als einen geteilten Bildschirm bedeutet. Ihr könnt Euch in diesem Fall entscheiden, ob Ihr gemeinsam als Möchtegern-Dream-Team durch die Weltgeschichte schreiten oder Euch hingegen dann doch lieber gegenseitig die Hölle heiß machen wollt.
[Multiplayer = 7 / 10]
Urteil
Eine sehr interessante Spielidee wurde auch in diesem dritten Teil von Tenchu (immer noch nicht) ansprechend umgesetzt. Das vorsichtige Anschleichen und Abmurksen macht zeitweise wirklich richtig Laune, da will ich auch gar nicht widersprechen. Der nicht zu geringe Spielumfang mitsamt des geheimen dritten Charakters nebst zahlreichen kleinen Extras wie dem möglichen Erwerb von zusätzlichen Ninja-Fähigkeiten und der jeweils am Ende einer Mission erfolgenden Endbewertung sorgen für eine hohe Langzeitmotivation, auch das ist sehr gut. Die Musik ist auch noch völlig in Ordnung, teilweise sogar richtig stimmungsvoll und fast immer passend zum jeweiligen Geschehen.
Die Soundeffekte haben ihren Namen allerdings nicht verdient und die englischen Synchronsprecher hätte man besser erst gar nicht ans Mikro lassen sollen. Dass Tenchu – Wrath of Heaven als deutsche PAL-Version erschien und die Geschichte durchgängig mit deutschen Bildschirmtexten unterlegt ist, muss ich natürlich positiv anerkennen (wenn ich auch heimlich eine Träne verdrücken muss, wenn ich daran denke, wieso dies nicht auch bei erstklassigen Rollenspielen aus Übersee der Fall sein kann). Auch der Preis geht aus meiner Sicht ebenfalls noch völlig in Ordnung.
Doch die phasenweise auftretende verunglückte Kameraführung ist ein echtes Ärgernis. Und auch die Grafik hat mich (insbesondere was die Gestaltung der Szenarien angeht) wenig beeindruckt. Letztlich kann ich Euch dieses Ninja-Abenteuer noch empfehlen, den Fans dieses Genres sowieso. Doch rate ich Euch zu einem intensiveren Probespielen im Kaufhaus, bei Freunden oder sonst wo, anderenfalls läuft der ein oder andere von Euch Gefahr, im Nachhinein derbe enttäuscht zu sein, fühlt Euch also von mir zumindest zart gewarnt...
[Urteil = 6.5 / 10]
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