Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht.
Thema Kaiserschnitt
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Platz 5 in der Kategorie "Zum Thema Entbindung". Beim Kaiserschnitt wird der Säugling auf operativem Wege aus dem Bauch der Mutter geholt. Dabei wird ein Schnitt an der Unterseite des Bauches vorgenommen. ...mehr
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Thema Kaiserschnitt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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von 61% aller Autoren empfohlen (14/23).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Für Mutter und/oder Kind in Lebensgefahr eine lebensrettende Notfall - Maßnahme .
  • Not-Sectio hat ja immer einen Grund.
  • rettete das Leben meiner Tochter
  • nichts
  • Man hat nicht so viel schmerzen beim pressen und so.
Nachteile/Kritik
  • Kaiserschnitt - Narbe, evtl . physische und psychische (Langzeit - )Folgen für Mutter und Kind
  • kann man sich leider nicht aussuchen. Freiwillig würde ich diese Geburt jedoch nie wählen.
  • Verlust wichtiger Geburtserlebnisse, psychische Spätfolgen
  • alles
  • Man hat am ende eine häßliche Narbe
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Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht

ein Testbericht von 2007-01-21 23:53:21 vom 21.01.2007
Empfehlung: nein
Vorteile: Für Mutter und/oder Kind in Lebensgefahr eine lebensrettende Notfall - Maßnahme . ...
Nachteile/Kritik: Kaiserschnitt - Narbe, evtl . physische und psychische (Langzeit - )Folgen für Mutter und Kind
Ein Kaiserschnitt bedeutet viel mehr als die Geburt eines Kindes.

Er ist eine große Bauch-Operation mit allen Risiken und Nebenwirkungen eines medizinischen Eingriffs. Den Spruch, "Hauptsache, das Kind ist gesund..." können und wollen viele Mütter nicht (mehr) hören.

Viele fragen sich, wie andere mit der Diagnose oder dem Schicksal "Kaiserschnitt" zurechtkommen, wie sie das - möglicherweise als Scheitern empfundene - Erlebnis in Erinnerung behalten haben ---- und wie die Kaiserschnitt-Narbe wohl aussehen mag, wie man sie "entstören" und pflegen kann, welche Langzeitfolgen sie unter Umständen nach sich zieht - und ob nach einem oder zwei Kaiserschnitten unbedingt wieder ein Kaiserschnitt erforderlich ist.

Kann es sein, dass der Mutter-Kind-Kontakt nach einem Kaiserschnitt anders ist als nach einer normalen Geburt? Stillen und Kaiserschnitt - geht das überhaupt bzw., wie funktioniert es am Besten?

Oft hört man vom "sanften Kaiserschnitt" (Kaiserschnitt nach "Misgav-Ladach-Technik", bei dem mehr gerissen als geschnitten wird) - was ist das genau, wie sieht so eine Operation aus und - welche Vorteile oder Nachteile bringt sie?

Ist der Kaiserschnitt vielleicht sogar besser als eine spontane Geburt - ist er Traum, Wunschtraum - oder Albtraum?

Soll ich einen Wunschkaiserschnitt wagen? Was, wenn der Arzt möglicherweise dazu rät - wenn aber Freunde und Bekannte keine Auskunft erteilen können?

Stimmt es, dass die Kaiserschnitt-Narbe fast spurlos verheilt? Ein kleiner Schnitt - trotzdem ein langer Weg?

Auch wir haben uns das gefragt und vor einiger Zeit ein internationales Forschungsprojekt ins Leben gerufen. Dieses steht in Form eines außergewöhnlichen Fotobuches nun kurz vor dem Abschluss.

Unter dem Titel "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" geben 162 Kaiserschnitt-Mütter im Alter von 20 bis 77 Jahren, mit 1 bis 4 Kaiserschnitten Auskunft über das, was sie mit ihrem/n Kaiserschnitt(en) erlebt haben. 60 Mütter zeigen ihre teils Jahrzehnte alten Kaiserschnitt-Narbe(n).

Zudem haben wir ca. 150 Hebammen, GynäkologInnen, ÄrztInnen und TherapeutInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mittels Fragebogen zu ihrer Meinung bezüglich Kaiserschnitt befragt.

Unser Kaiserschnittbuch.de erscheint voraussichtlich im 2. Quartal 2007.
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campimo
campimo, 22.01.2007
9788 SH LG 9788
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 22.01.2007
Gruss aus Sizilien - bernie
hemasch
hemasch, 22.01.2007
sh
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diana75

Die schlimmsten Stunden meines Lebens

ein Testbericht von 2007-06-19 23:08:48 vom 19.06.2007
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...
Nachteile/Kritik: alles
Viele wissen ja sicherlich schon das mein Baby nun schon auf der Welt ist. Heute ist der errechnete Termin und mir geht es an diesen Tag nicht sonderlich gut. Immer wieder muss ich darüber nachdenken wie dieser Tag wohl verlaufen wäre, wenn alles anders gekommen wäre.
Ich muss mir zwar jetzt keine Sorgen mehr um das Kind machen, denn sie hat vom Gewicht alles sehr gut aufgeholt und ist schon sehr wach und aufgeweckt, aber irgendwo bleibt immer noch die Sorge ob alles altersgerecht abläuft.
Aber nun will ich mal von vorne anfangen, wie alles so verlaufen ist.
In der 26 Schwangerschaftswoche war die Geburtstagsfeier meiner Oma und ich hatte schon die ganze Zeit bedenken ob ich daran überhaupt teilnehmen wollte und hatte auch irgendwo keine Lust dazu. Aber man kann ja auch auf so einer Feier nicht einfach so fehlen, also ging ich doch hin.
Ich war schon den ganzen Tag etwas genervt und die Feier war für mich auch kein Vergnügen. Erstens ging es mir nicht sonderlich gut und zweitens waren alle in Feierlaune nur ich nicht.
Der Tag verging und ich bekam davon nicht wirklich viel mit, da ich irgendwie neben mir stand. Daher ging ich dann auch etwas nach Hause und wollte dann später wieder kommen.
Als ich mich etwa eine Stunde später auf den Weg machen wollte und aufstand lief mir Wasser an den Beinen herunter und die Hose war klatschnass.
Sofort stieg in mir der Angsschweiss hoch und ich dachte nur an meine Fruchtblase. Ich wusste nicht was ich tun sollte und war so in Panik das ich noch niemals die Hose wechselte und wie in Trance zur Feier lief. Dort war meine Schwester, welche schon zwei Kinder bekommen hatte. Ich wollte nur zu ihr, da ich mich bei ihr in dieser Situation am besten aufgehoben fand.
Ich nahm meinen Freund überhaupt nicht wahr,der ziemlich enttäuscht darüber war.
Ich berichtete ihr alles und sie schnappte nach ihren Sachen und wollte sofort los mit mir ins Krankenhaus. Da ich Krankenhäuser hasse und die Situation für mich zu viel wurde, fing ich an zu weinen und war total fertig. Mein Freund wurde dann informiert und kam sofort hinterher.
Wir dann alle ins Krankenhaus kurz vor Zwölf und meine Nerven waren am Ende. Ich konnte auf die Formalitäten kaum noch Antwort geben, denn immer musste ich an mein Baby denken und das ihr nichts passiert. Die Untersuchung war voll der Horror, denn von der Fruchtblase wurde ein Abstrich genommen und dabei hatte ich höllische Schmerzen, denn es stellte sich hinterher heraus, das ich eine Harnwegsinfektion hatte und daher und durch die Lage des Kindes Urin verloren hatte.
Ich musste also übers Wochenende im Krankenhaus bleiben und mein Freund und meine Schwester wurden auch schnell nach Hause geschickt. Ich war so fertig das ich vor Angst kaum einschlafen konnte, denn da wußte ich ja den Befund noch nicht.
Auch am nächsten Tag erfuhr ich davon noch nichts und der Tag kam mir unendlich vor. Ich musste zwar morgens und Abends zum CTG, da ich auch noch vorzeitige Wehen hatte, aber ich hatte immer noch kein Untersuchungsergebnis. Erst am Montag darauf erfuhr ich davon und konnte wieder nach Hause.
Die Schwangerschaft verlief auch weiterhin nicht rosig, denn mein Baby rutschte immer mehr in die Seite und hatte einfach keine Lust sich auf den Kopf zu stellen. Meine Frauenärztin brachte mir daher schonend bei, mich schon mal auf einen Kaiserschnitt vorzubereiten.
Bei der Untersuchung danach kam dann doch die erlösende Nachricht das das Baby sich doch noch gedreht hat.
Doch die Rückenschmerzen wurden nicht weniger und von Tag zu Tag schlimmer, bis dann der 30 April kam. Man ging es mir an diesen Tag schlecht, obwohl ich erst in der 33 Schwangerschaftswoche war. Ich lag schon seit einigen Tagen nur noch auf den Sofa oder im Bett und keiner durfte mir quer kommen.
Mein Bruder kam zu Besuch und wollte meinen Freund dazu überreden mit ihn in den Mai zu feiern und wenn es auch nur eine Stunde sei. Wenn was wäre hätte ich ja die Handynummer.
Mein Freund hatte aber keine Lust und wollte mich auch nicht allein lassen...als wenn er schon etwas geahnt hätte.
Der Abend verging und meine Laune auch, so daß er sich dann am PC setzte um mir aus den Weg zu gehen. Gegen Zwölf, wie auch am Tag der Feier stand ich auf und alles wiederholte sich, die ganze Hose war durchnässt und auf den Boden wurde es auch nass. Ich wusste nicht was ich in diesen Moment denken sollte. Daher ging ich erstmal auf die Toilette und zog mich danach um. Es vergingen aber nur ein paar Minuten und alles war schon wieder nass. Erstmal abwarten dachte ich mir und zog mich wieder um. Als es danach noch mal passierte ging ich zu meine Freund und meinte ganz trocken zu ihm das ich wohl ins Krankenhaus müsste. Er fragte auch irgendwie nicht nach warum, sondern wir suchten ein paar Sachen zusammen und fuhren los.
Im Auto gingen dann die ersten Wehen los, aber irgendwie nahm ich das gar nicht so wahr. Erst als ich aus dem Auto ausstieg konnte ich nur noch sehr schlecht laufen.
Ich ging wie im Trance in das Krankenhaus und lief ohne mich anzumelden am Pförtner vorbei und hörte nur noch wie mein Freund sagte ich glaube sie bekommt heute noch ihr Baby.
Im Kreissaal angekommen wurde ich erstmal ans CTG angeschlossen und die Schmerzen wurden immer heftiger. Ich konnte nicht mehr richtig atmen und hielt oft die Luft an. Irgendwie kam aber lange keiner und wir warteten und warteten.
Dann bekam ich einen Teststreifen, um festzustellen ob es Fruchtwasser war und es war auch so.
Danach musste ich ins Untersuchungszimmer und es wurde erstmal ein Untertraschall gemacht. Danach wurde geschaut wie weit sich der Muttermund schon geöffnet hatte. Da mein Schatz schon sehr schnell auf die Welt wollte, wurden mir Wehenhemmer verabreicht, damit ich noch eine Spritze für die Lungentätigkeit des Kindes bekommen sollte und diese auch wirken konnte. Aber die Wehenhemmer nutzen nichts und schon bald wurden die Wehen immer heftiger.
Ich sah keine Hebamme und auch die Ärzte kamen nur kurz nach längerer Zeit immer mal gucken. Ich wußte nicht was nun passieren sollte und auch die Ärztin war ziemlich ratlos und sagte mir immer sie müßte mit der Oberärztin telefonieren die dann zum Frühdienst kommen würde. Die Panik stieg, denn ich wußte nicht wie ich mich verhalten sollte.
Ich fühlte mich einfach nur schlecht behandelt und war mit den Nerven am Ende. Auch mein Freund konnte mich nicht beruhigen und wußte auch nicht genau was er tun sollte.
Ich kam mir so allein vor und nahm mit den Stunden immer weniger wahr. Ich dachte mir nur das kann alles nicht wahr sein.
Nach einer endlosen Zeit kam die Ärztin dann, drückte meinen Freund einen Stift und einen Zettel in die Hand, damit er aufschreiben sollte in welchen Abständen die Wehen kamen.
Er konnte das nicht so gut erkennen und so musste ich ihn auch noch unter Schmerzen sagen, wann es mal wieder so weit war.
Mittlerweile waren schon sechs Stunden vergangen, die Panik wurde immer grösser, als die Oberärztin sich endlich mal sehen ließ.
Diese teilte mir aber nur mit, das die Wehen wohl nicht mehr aufzuhalten seien und daher nun beraten werden sollte wie mein Kind auf die Welt kommen sollte.
Etwa eine Stunde danach kam sie dann teilte mir mit, wir machen einen Kaiserschnitt und kaum ein paar Minuten später bekam ich schon ein Katheder gesetzt wurde in ein anderes Bett verlegt und mein Freund war schon rausgeschickt worden.
Ich hatte in diesen Moment voll die Ängste, war da total allein, hatte noch niemals ein richtiges Gespräch und alle zuppelten an mir rum.
Ich hatte so und so totale Angst vor der Geburt, wir hatten uns noch nicht richtig auf den Namen geeinigt und die Panik war schon wieder da.
In einen Affentempo wurde ich dann über den Flur geschoben und ich sah nur noch die Deckenbeleuchtung, keiner da der mit einen sprach und schon stand ich vor dem OP. Kaum war ich dort drin, waren die Nerven am Ende und ich zitterte, wimmerte nur noch und dachte ich sterbe. Ich hab in diesen Moment wirklich den bekannten Tunnel gesehen und das Licht, aber es war das Licht vom OP.
Mit letzter Kraft hiefte ich mich dann auf den OP Tisch ohne Hilfe und immer noch sprach keiner mit mir. Viel wichtiger war es wohl das alles schnell ging und man mich mit Jod einpinselte. Ich wußte überhaupt nicht wie mir geschah.
Dann wurde ich auch noch festgebunden und dann war ich mit meinen Nerven total am Ende und das zittern wurde immer stärker. Das letzte was ich mitbekam war, wie mir die Maske auf das Gesicht gedrückt wurde und ich keine Luft mehr bekam und danach war ich weg.
Als ich wieder aufwachte wäre ich am liebsten gestorben.
Ich wußte nicht wo ich war noch was ich hier wollte. Ich hatte so starke Schmerzen das ich überhaupt nichts mehr wahrnahm.
Ich hörte nur noch aus der Ferne die Stimme meines Freundes und irgendwann wurde mir dann Schmerzmittel gegeben und nach etwas Zeit ging es mir dann besser.
So langsam wußte ich erst warum ich hier lag...ich hatte ein Baby bekommen und bevor ich einschlief hatte ich noch gedacht ich frage als erstes danach.
Mein Freund war auch fix und fertig und fuhr erstmal nach Hause. Ich lag da also und keiner war mehr da. Nach längerer Zeit kam dann eine Schwester und fragte mich ob ich nun aufs Zimmer will oder mein Baby sehen wollte.
Könnt Euch ja sicherlich denken wo ich hin wollte und dann sagte man mir doch tatsächlich, oder wollen sie dort erst später hin, wenn sie sich etwas erholt haben und ihr Mann hier ist. Na toll dachte ich mir, er hat das Kind sicherlich schon gesehen, denn ich war vorher ja noch nicht in der Lage gewesen mit ihm zu sprechen.
Nun ja ich werde dann in die Neonatologie gebracht und zwar ist das eine Neugeboren-Intensivstation und war im ersten Moment erstmal geschockt, Mein Kind lag an vielen Drähten in einen Brutkasten und so legte man mir das Kind dann auf die Brust. Durch die ganzen Drähte und meinen Schmerzen konnte ich mein Baby aber gar nicht sehen, sondern nur fühlen.
Etwas später brachte man mir dann einen Spiegel und ich konnte mein Baby bewundern.
Meine Mutter die kurze Zeit später dort ankam dachte ich wäre verrückt, mich im Spiegel zu begucken.
Die ganzen Geräusche von den Aperraten machten mich verrückt und am liebsten hätte ich mein Kind genommen und wäre nach Hause gegangen.
Ich verbrachte dort viele Stunden auch in der Nacht, das durfte man zwar, aber es war doch nicht gerne gesehen, aber das war mir egal. Wenn ich dann mal auf meinen Zimmer war, hörte ich dieses Gepipse immer noch.
Irgendwie bekam ich während des Krankenhausaufenthaltes nicht so den Kontakt zu meinen Kind wie ich es mir gewünscht hätte. Man saß oft da und mußte erstmal lange warten, bis man sein Kind heraus geholt bekam.
Dann kam der Tag meiner Entlassung und mir ging es total schlecht, ohne das Kind die Klinik zu verlassen. Und dann erfuhr ich auch noch kurz vorher das Sarina verlegt werden sollte in die Kinderklinik, da war ich dann ganz fertig, denn ich wußte auch nicht wo diese war, konnte noch nicht so gut laufen und Auto fahren schon gar nicht.
Zu Hause angekommen heulte ich nur noch, denn mein Baby war nicht da und ich war auch noch nicht da gewesen.
Als ich gegen Abend endlich dort hin konnte, bekam ich den nächsten Schreck, denn dort war alles noch enger, man konnte sich nicht bewegen, sondern mußte auf einen Stuhl neben dem Bett sitzen und wieder waren dort die Geräusche.
Ich wurde dort von den Schwestern und Ärzten total schlecht beraten und man konnte mir noch nicht mal Auskunft geben, welche Nahrung mein Kind bekommen würde.
Ich war echt froh dort nicht mehr hin zu müssen und erleichtert als ich am Morgen einen Anruf erhielt ich könnte mein Kind abholen.

Ich habe jetzt viel um den Kaiserschnitt herum erzählt, aber ich wußte ja auch nicht was auf mich zu kam und auch jetzt fehlt mir oft die Zeit mich damit auseinander zu setzen.
Ich kann Euch weder etwas zum Eingriff selber schreiben noch über irgenwelche Risiken, denn darüber wurde ich nicht aufgeklärt.
Nachdem man voller Panik stundenlang im Untersuchungszimmer auf einer harten Liege rumgelegen hat und keiner sich um einen gekümmert hat,ging dann alles total schnell, ohne Worte, einfach nur so.
Es ist ja nicht nur so das einen die ganze Geburt verloren geht und auch die sofortige Bindung zum Kind, sondern auch noch die Verarbeitung des Geschehenen ohne gross etwas mitbekommen zu haben.
Ich liebe Kinder, aber ich habe nun Angst vor einer weiteren Schwangerschaft und Geburt, was ja eigendlich ein freudiges Ereignis ist.
Immer wieder kommt es hoch, wie alles so verlaufen ist, vor allen wenn ich das Geräusch vom CTG höre. Mir graut schon vor meinen Arztbesuch den ich gleich habe.
Mein Vertrauen ins Krankenhaus ist noch mehr gesunken, aber ich bin froh das mein Kind gesund zu Hause ist und das macht mich auch wieder glücklich.
Mit meinen Freund kann ich nicht so darüber reden, da er das nicht so gut nachvollziehen kann, ja auch nicht so alles mitbekommen hat und immer meint ich wurde doch gut behandelt.
Ich weiss ja nicht warum viele Männer immer denken das wäre doch alles so einfach. Die sollten einfach mal selber Schwanger sein und unter diesen Schmerzen so etwas mitmachen. Ich kann nur sagen, das war bisher der schlimmste Tag bzw Nacht meines Lebens.

Ich kann nur sagen, tut Euch das nicht an. Es wird als recht harmlos dargestellt, besonders von den Promis.
Erstmal sind da die körperlichen Schmerzen, welche viel länger dauern und dann noch die seelischen die entstehen.
Wenn es nicht unbedingt sein muss und alles gut verläuft, wählt lieber den Weg der normalen Geburt.
Ich würde nie wieder einen Kaiserschnitt haben wollen.

Vielen Dank für´s lesen und ich würde mich freuen wenn jemand Lust hat sich mit mir über dieses Thema auszutauschen, denn irgendwie hab ich noch niemanden gefunden mit dem ich darüber so richtig reden kann.

Ich werde sicherlich noch etwas hinzufügen und auch später noch ein paar Bilder von meiner Tochter zeigen.

Ich wünsche allen Schwangeren einen guten Verlauf ihrer Schwangerschaft und das sie so etwas nicht erleben müssen.
diana75
...
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andrea30b
andrea30b, 20.06.2007
sh
gensinrw
gensinrw, 20.06.2007
SH!!! Lieben Gruß, gensinrw.
Leela
Leela, 20.06.2007
sh!
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Betthuepfer

Laura ist auf der Welt *strahl*

ein Testbericht von 2006-06-18 13:35:36 vom 18.06.2006
Empfehlung: ja
KAISERSCHNITT
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Heute möchte ich euch einfach mal berichten was ich die letzten Tage vor allem am 06.06.06 erlebt habe.

Ich möchte am 1. Juni anfangen, wo ich ein Termin im Krankenhaus hatte. Diesen hatte ich, weil mein Baby im Bauch immer noch den Kopf oben hatte und sich einfach nicht drehen wollte. Ich kam also um 9:00 Uhr ins Krankenhaus und kam ans CTG. Nach einer halben Stunde kam die Hebamme und erlöste mich bei dieser Hitze vom CTG. Ich musste dann noch in den Keller der Klinik, weil dort die Praxisräume der Frauenarztpraxis sind. Dort musste ich dann ca. 1,5 Stunden warten, bis ich endlich an der Reihe war. Als ich dann in den Behandlungsraum durfte erzählte ich dem Arzt warum ich hier war. Er machte seine Untersuchungen und stellte dann, wie mein Frauenarzt schon, fest das der Kopf meines Babys immer noch oben war. ( Ich rede hier noch vom Baby, da ich da noch nicht wusste was es ist.) Also, riet mir der Arzt zu einem Kaiserschnitt. Er meinte das man es auch auf normalem Weg versuchen könnte, also mit den Füßen zuerst, ihm das aber zu riskant ist da meine erste Entbindung auch nicht ohne Probleme lief. Nun klärte er mich über die OP auf und ich stimmte zu. Der Arzt wollte es dann um den 10. Juni holen. Ich fragte ihn, ob man es auch schon am 6. Juni holen könnte da es ein sehr schöner und lustiger Geburtstermin wäre. Er rief seine Arzthelferin an und fragte, ob er da schon OPs drin hat und sie beneinte es. Also, war der Termin fest vorgesehen für mich. Da ich aber vorher noch mit einem Narkosearzt sprechen musste, ging ich nochmals in den ersten Stock hoch und wartete auf diesen. Um 12 Uhr konnte ich dann endlich die Klinik verlassen mit dem Wissen das ich am Pfingstmontag den 5. Juni ins Krankenhaus muss.

Montag, der 05.06.06
Ich ging um 14 Uhr mit meinem Mann und den gepackten Koffern ins Krankenhaus und bekam dort gleich ein Zimmer zugewiesen OHNE Klo. Mein Mann ging dann gleich zu der Hebamme und meinte das es schon eine Zumutung für mich sei das ich ein Zimmer OHNE Klo habe. Und dann mit dem Kaiserschnitt über den Gang laufen müsste. Dann bekam ich keine 10 Minuten später ein anderes Zimmer. Leer waren ja genug. Dann mussten wir zur Rezeption runter laufen und mich dann anmelden. Alles getan gingen wir wieder in das Zimmer zurück und packten meinen Koffer aus. Dann kam eine Hebamme und brachte das CTG-Gerät in mein Zimmer und schloss mich an :) Wir hörten das Herz unseres Babys schlagen. Nach einer halben Stunde kam dann wieder die Hebamme in mein Zimmer und erlöste mich. Und meinte das ich dann so gegen 22 Uhr nichts mehr essen und trinken sollte. Also, gingen mein Mann und ich noch ins Café runter und blieben dort eine Weile unten. Um 17 Uhr kam dann das Abendbrot. Nach dem Abendbrot kam eine Krankenschwester ins Zimmer rein und gab mir Rasierer und brachte auch ein Klysma (Zur Entleerung des Darms) mit und fragte ob sie es machen soll oder ob ich es selber machen will. Ich fragte mein Mann ob er mir das machte und er stimmte zu. Die Rasierer habe ich dann nicht gebraucht, weil ich das alles daheim in Ruhe gemacht habe. Mein Mann gab mir dann um 20 Uhr das Klysma und blieb mit mir auf dem Klo. Ich kann nur sagen das dieses Klysma ganz schön gebrannt hat. Mein Mann lies mich dann gegen 21 Uhr alleine im Krankenhaus, damit er ins Bett konnte und ich auch das wir für den großen Tag beide Fit genug waren.

06.06.06
Ich wachte schon um ca. 6 Uhr auf und konnte einfach nicht mehr schlafen. Dann schaltete ich das Radio ein das am Galgen des Bettes hang ein und hörte Musik. Um 6:30 Uhr kamen dann Nachrichten und ich hörte das heute morgen um 6:06 Uhr schon die ersten auf dem Standesamt waren und sich das Ja-Wort gegeben haben. Ich dachte mir nur das ich zwar auch das Datum rausgesucht habe aber ich hätte nie um 6:06 schon den Kaiserschnitt gewollt. Um 7 Uhr kam dann endlich mein Mann ins Krankenhaus. Celina hatten wir am Vortag schon zu meinen Eltern gegeben, wo sie dann bis ich aus dem Krankenhaus komme Urlaub machte. Um 7:30 wäre normal mein Frühstück gekommen und ich fragte die Schwester ob wir das bitte bekommen würden, da mein Mann heute morgen noch nichts gefrühstückt hatte. Er bekam es dann auch gleich und aß munter vor sich hin. Ich schaute dann dumm aus der Wäsche da ich ja nichts mehr essen durfte. Als mein Mann dann fertig war kam auch schon die Schwester rein und legte mir den Katheter. Es tat absolut nicht weh aber man fühlte den Druck einer vollen Blase und am Anfang dachte ich, das ich den Druck loswerden will, aber nicht ins Bett machen wollte, obwohl dies ja nicht ging. Danach kam dann der Arzt rein und legte mir eine Infusion und ging wieder mit den Worten "bis gleich". Dann ging es endlich los. Ich wurde mit samt dem Bett in die OP-Schleuse gebracht und mein Mann musste draußen warten bis ihn die Hebamme holte. Als ich dann in dieser Schleuse war, wurde ich auf die Op-Liege geschoben und mit dieser kam ich dann in den OP.
Dann sah ich nur noch lauter grün angezogene Frauen um mich rum. Mein Mann war auch noch nicht da. Dann legte mir die Narkoseärztin die Narkose zwischen die Lendenwirbel und traf den dünnen Kanal den sie eigentlich treffen sollte nicht auf anhieb. Ich bekam lauter Stromschläge in mein rechtes Bein. Es tat nicht weh aber es war unangenehm. Endlich saß die Narkose so wie sie sitzen sollte und ich merkte wie plötzlich das Gefühl in meinen Beinen und auch in meinem Bauch verschwand. Dann machten sie mein Blick Richtung Bauch zu mit großen grünen Tüchern. Die Ärztin gab mir noch eine Sauerstoffmaske damit ich genug Luft habe und es tut auch dem Baby im Bauch gut. Diese hatte ich aber nicht lange drauf, denn ich bekam Atemnot. Mein Kreislauf sackte in den Keller und ich hatte nur noch einen Blutdruck von 90/50. Als mir die Ärztin die Sauerstoffmaske abnahm stieg mein Kreislauf wieder und auch mein Blutdruck.
Nun durfte auch mein Mann in den OP. Ich fand das nicht gerade angenehm da ich von meinem Mann eigentlich nur die Augen und die Brille sah, denn er musste wie die anderen auch diese grüne Kleider anziehen. Dann konnte es nun endlich losgehen. Wie viel Uhr es war kann ich nicht mehr so genau sagen, da mir so viele Sachen durch den Kopf gingen. Um ca. 8:35 Uhr war der Schnitt gesetzt und das Fruchtwasser wurde abgesaugt. Dann stand der Arzt mit seiner Assistentin vor einem "Problem" denn das Baby hatte die Nabelschnur 2 mal um den Hals gewickelt. Das war auch der Grund warum sich das kleine Wesen in meinem Bauch nicht gedreht hatte. Um 8:43 Uhr kam dann ein kleines Baby aus meinem Bauch und ab da wussten wir das wir eine Tochter hatten. Die Ärzte im OP fragten uns wie sie denn heißen sollte und mein Mann und ich schauten uns nur an und grinsten. Dann sagte mein Mann das es eine kleine Laura ist. Mein Mann durfte dann mit der Hebamme und der kleinen Laura in den Kreissaal und ich wurde noch zusammen geflickt. Als ich aus dem OP in mein Zimmer gebracht wurde saß da schon mein Mann und wartete mit der kleinen Laura auf mich. Nach der OP war ich ziemlich down und wollte eigentlich nur noch schlafen. Mein Mann ging dann runter zur Rezeption und meldete das Telefon in meinem Zimmer an. Ich rief dann gleich meine Mutter und mein Vater an und berichtete ihnen vom 2 Enkelkind. Meine Mutter war erstaunt das ich ca. 3 Stunden nach der Geburt von der kleinen Laura und der doch schweren OP schon wieder telefonieren konnte. Mein Mann verließ dann das Krankenhaus und rief seine Eltern an. Laura und mein Mann waren dann noch bei mir bis gegen 20 Uhr. Da war ich dann aber so KO das Laura zu den Schwestern kam und ich einschlief.

Der Tag nach dem Kaiserschnitt
Früh am Morgen wurde mir dann der Katheter gezogen und ich bekam schon wieder normales Frühstück. Ich konnte auch mit Hilfe der Schwester alleine auf das Klo gehen. Das einzigste Problem das ich dann noch hatte waren eigentlich nur die Nachwehen die ich beim Stillen hatte und auch beim leicht erhöhtem Oberkörper. Die Kleine ist Gesund und munter und Celina freut sich über ihre "Kleine Schwester" obwohl sie doch lieber einen "Großen Bruder" gehabt hätte.


Am Dienstag den 13. Juni durfte ich dann das Krankenhaus mit der kleinen Laura verlassen.

Fazit:
Das meiste habe ich ja schon oben geschrieben. Und ich kann nur soviel zu dem Kaiserschnitt sagen: Ich würde mich jederzeit wieder dafür entschließen, weil ich dann einfach die Sicherheit habe das mein Baby nicht so gefährdet ist, wenn es den Kopf nach oben hat, als wenn es normal auf die Welt kommt. Und mal ehrlich, wenn man das Kind in den Armen hält egal ob bei Kaiserschnitt oder bei einer normalen Geburt hat man die Schmerzen schon wieder vergessen.


Liebe Grüße eure Jenny mit Oliver, Celina und Laura
...
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anne66
anne66, 18.06.2006
sh
campimo
campimo, 18.06.2006
1769...sh...1769
campino
campino, 18.06.2006
Herzlichen Glückwunsch!
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zwerchi

Not Kaiserschnitt - unglaublich aber wahr !!! So wünsche ich das niemandem ...

ein Testbericht von 2006-03-24 15:30:54 vom 24.03.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: Not-Sectio hat ja immer einen Grund. ...
Nachteile/Kritik: kann man sich leider nicht aussuchen. Freiwillig würde ich diese Geburt jedoch nie wählen.
Hallo, ich habe soeben entdeckt, dass es hier auch eine Rubrik gibt für Entbindungen und Kaiserschnitte. Eigentlich wollte ich diesen Geburtsbericht auf einer Kaiserschnittseite im Internet veröffentlichen, aber irgendwie ist daraus nie was geworden. Tja, hab es hier gefunden und denke es ist eine gute Sache das ganze mal hier zu veröffentlichen.

Haltet Euch fest, die Geschichte ist lang.

Die Geburt unseres kleinen Sonnenscheines !!!

Fangen wir mal am Anfang an. Eine laue Sommernacht .... ;o) ... (Rest könnt Ihr Euch denken)! Wie auch immer, die Schwangerschaft wurde festgestellt und der errechnete Entbindungstermin sollte laut meinem Doc am 21.03.2004 sein. Zu dem Zeitpunkt war ich 28 Jahre jung.

Rückblickend auf die Schwangerschaft, kann ich nur sagen, die Zeit war doch gar nicht so schlimm wie man zu dem Zeitpunkt noch dachte. Muss wohl an den Erlebnissen der Geburt liegen. Während der Schwangerschaft dachte ich „Na klasse, da hast du mal wieder alles was man nur bekommen kann ... Übelkeit am Morgen (Gott sei Dank ohne das mir alles noch mal durch den Kopf ging) ... Sodbrennen der schlimmsten Sorte während der gesamten Schwangerschaft ... Mangel an Magnesium, Eisen und Calcium und somit ständiges Tablettenschlucken (aber das kennen ja fast alle selbst) ... zu hoher Blutdruck, so dass auch dagegen Tabletten genommen werden mussten ... Tiefer Gebährmutterhals und somit viel Liegen und Schonen ... zum Ende der Schwangerschaft kam dann noch Schwangerschafts-Diabetes hinzu. Kann sein das ich sogar noch was vergessen habe. Aber wie gesagt, mittlerweile ist das echt total in den Hintergrund getreten und war letztlich auch gar nicht so schlimm.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche habe ich dann im Rahmen der Geburtsvorbereitung Akupunktur zur Unterstützung der späteren Geburt bekommen. Die letzten Wochen war ich schon bald wahnsinnig vor lauter Angst vor der Geburt. Ich dachte immer: „Vielleicht merke ich ja gar nicht wenn es überhaupt losgeht“. Jeder lachte mich nur aus und meinte, dass merkt man schon. Jetzt kann ich auch nur darüber lachen, weil die anderen Recht hatten.

Am 17.03.2004 war ich das letzte mal bei meinem Doc, weil er sich ab dann in den Urlaub verabschiedet hat. Er gab mir eine Überweisung zum Krankenhaus mit, damit die mich auch weiter bis zum Geburtstermin betreuen. Von da an wurde ich dann jeden 2. Tag ins Krankenhaus bestellt, wo man mich nur immer zur Überwachung an´s CTG hing.

Ab dem 21.03.2004 wandelte sich irgendwie alles. Die Angst vor der Geburt hatte ich plötzlich verloren, weil ich nur noch wollte, dass endlich alles vorbei ist. Ich wollte nicht noch länger mit dem dicken Bauch rumschleppen. Aber nix da, „Baby“ hat sich noch viel Zeit gelassen. Im Krankenhaus hat man mir dann schon gesagt, wenn ich 10 Tage über dem Termin bin, werde ich stationär aufgenommen und dann wird alles weitere veranlasst und die Geburt eingeleitet. Die Tage gingen dahin.

Ich war den 9. Tag über dem Termin und in dieser Nacht war dann alles anders. Ich konnte nicht mehr schlafen und irgendwie hatte ich seit nachts um 3.33 Uhr das Gefühl, dass Kind würde an diesem 30.03.2004 auf die Welt kommen. Ich habe meinen Schatz schon mal darauf vorbereitet, dass er an diesem Tag besser gar nicht erst zur Arbeit fährt, weil es nun soweit wäre. Halt nur noch eine Frage der Zeit. Ich ging dann nachts um 4 Uhr duschen, setzte mich noch vor den PC und wartete. Mein Schatz hat dann morgens um 6.30 Uhr seinen Chef angerufen und schon mal Bescheid gegeben, dass die Arbeit ausfallen muss.

An diesem Dienstag um 8 Uhr habe ich im Kreißsaal des Krankenhauses angerufen und mal gefragt, wie das nun aussieht. Ich wollte ja langsam mal los, weil die Abstände dann bei 3-5 Minuten waren. Aber man sagte mir am Telefon, ich sollte noch etwas warten und wenn das so bleibt oder schlimmer wird, dann halt herkommen. Also frühstückten wir noch und fuhren dann zu meinen Eltern um die Zeit etwas zu überbrücken. Dort habe ich mir dann gedacht (nachdem die Wehen plötzlich wieder bei 5-10 Minuten waren: „Nun nimmst du diesen Cocktail von dem jeder immer spricht“. Die Zutaten hatte ich schließlich schon zu Hause. Es war grausig. Das Zeug hat man wirklich nur in einem Zug heruntergespült bekommen. Aber scheinbar hat es seine Wirkung nicht verfehlt. Ich glaub ich hab den Cocktail so gegen 9 Uhr getrunken. Anschließend habe ich noch ne Weile rumgesessen und gegen 10.30 Uhr mit meinem Schatz noch einen kleinen Spaziergang unternommen. Dann wurde plötzlich alles irgendwie eiliger. Alle 2 Minuten mussten wir beim spazieren gehen eine Pause machen, damit ich mich verpusten konnte. So schnell waren die Wehen dann wieder da und wurden immer heftiger. Wir sind dann schnell los zum Krankenhaus.

Um 11 Uhr dort angekommen, saßen schon zwei weitere Frauen vor dem Kreißsaal und warteten. Wir klingelten und erfuhren dann, im Moment ist kein Platz und alles belegt. Außerdem mussten die Räume auch noch wieder hergerichtet werden. Ich hab es kaum noch ausgehalten vor Schmerzen und mir blieb kaum Zeit um zwischen den Wehen mal Luft zu bekommen und mich auszuruhen. Um 11.15 Uhr hat man uns in den Kreißsaal gebeten. Seinerzeit wollte ich eigentlich eine Wassergeburt. Darüber konnte ich nur noch lachen. Ich schmiss der Hebamme meinen Mutterpass auf den Tisch und meinte nur sie konnte diesen Zettel wegen der Wassergeburt vergessen, da wir sicher keine Zeit dafür haben. Ich legte mich auf das Bett. Mein Schatz sollte während dessen schon mal den Anmeldekram erledigen. Dann wurde noch eine Debatte geführt, weil ich ja keine Einweisung ins Krankenhaus von meinem Doc bekommen hatte. Ich meinte die Überweisung sollte wohl ausreichen, schließlich sollten die mich da ja weiter betreuen in seiner Urlaubszeit.

Nun ja, wie gesagt, Wehen waren heftigst da und der Muttermund war zu dem Zeitpunkt 2 cm geöffnet. Bei mir wurden für den Fall der Fälle überall Kanülen gelegt und Blut abgezapft. Gegen 11.40 Uhr war mein Schatz auch wieder da und hielt mir die Hand. Ich pustete mich so durch die Zeit. Gegen 12.10 Uhr meinte ich nur, ich glaub das geht gleich los und da sollte doch mal jemand gucken kommen. Der Muttermund war dann schon 5 cm offen. Ich bekam eine Spritze gegen die Schmerzen und man sagte mir, die würde noch ca. 30 Minuten brauchen bis die Wirkung eintritt. Gegen 12.30 Uhr konnte ich gar nicht mehr. Ich hatte gar keine Pause mehr zum Atmen, da eine Wehe die nächste jagte. Es wurde nachgeschaut und festgestellt, dass der Muttermund nun vollständig auf 10 cm geöffnet war. Es folgte dann noch eine kurze Erklärung von der Hebamme bezüglich der Presswehen. Dann kam auch schon die erste und ich hatte alles verhunzt, weil ich so schnell gar nicht geschaltet hatte.

Aber dann plötzlich musste ich hören, wie gesagt wurde das die Herztöne vom Baby sehr schlecht sind. Da das CTG fast nichts mehr anzeigte wurde eine Elektrode direkt an den Kopf des Kindes gesetzt. Ich bekam sofort eine Spritze die wohl die Wehen stoppen sollte. Wirkte sofort ... „Wunderbar schwärm“. Dann sollte ich mich ständig von links nach rechts und auf den Rücken drehen. Ich bekam alles nur wie in Trance mit und machte nur noch was mir gesagt wurde. Ein Arzt wurde hinzugeholt. Es hieß dann, er wolle gucken, ob das Kind mit Hilfe der Saugglocke geholt werden kann. Er schaute nach und meinte nur, dass Baby liegt dafür zu hoch. Also: Not-Sectio!!!

Ich machte die Augen auf und sah in den Augen meines Schatzes Tränen. Da hatte ich mal einen starken Moment und meinte: „Ist doch nicht schlimm, schaffen wir schon und du kommst gleich mit. Hörst Du dann den ersten Schrei“. Leider geht das bei einem Not-Kaiserschnitt nicht. Ich musste dann schnell von einem Bett ins nächste und in ein weiteres springen, wurde mit nem Affenzahn in den OP geschoben. Dort noch mal auf eine OP-Liege springen. Ich meinte zu den Doc´s dann nur noch: „Ihr macht das schon“. Man zog dann überall an mir rum und machte und tat. Irgendwann war ich weg und wachte gegen 15.30 Uhr auf. Ich war noch total benommen. Mein Schatz war aber bei mir. Ich fragte gleich. Und, was ist es geworden? Wir wussten es vorher nicht. Er sagte nur „Du hattest recht, ein Mädchen“. Dann stand neben mir noch eine Ärztin aus der Kinderklinik der nächsten Stadt und meinte nur, es gab Komplikationen und wir haben Ihre Tochter gleich in die Kinderklinik verlegt. Die Kleine hatte ins Fruchtwasser gemacht und davon getrunken. Das Fruchtwasser war grün und aufgrund der Infektionsgefahr und der bessere Betreuung wurde sie verlegt. Meine Tochter habe ich gar nicht mehr zu Gesicht bekommen. Mein Schatz konnte aber wenigstens noch Fotos machen. Ich nahm das benommen zur Kenntnis und bat meine bessere Hälfte erst mal die wichtigen Telefonate zu führen. Nach den Telefonaten kam er dann wieder und brachte meine Schwester gleich mit. Dann wurde ich auf mein Zimmer gebracht.

Mein Schatz ist mit meiner Mutter zu unserer Kleinen in die Kinderklinik gefahren. Sie sollte dann wenigstens ihren Papa bei sich haben. Zwischenzeitlich kam mein Vater mich besuchen und brachte mir schon die ersten Fotos mit. Unsere Kleine ist irre gut gelungen und mega-süß. Ich freute mich über die Fotos. Gegen abend kam mein Schatz und meine Mutter vorbei und brachten mir ein weiteres Bild aus der Kinderklinik mit. Die Ärzte dort hatten wohl schon mit dem schlimmsten gerechnet, als sie von der Geburtsklinik gerufen wurden. Es wurde auch erzählt, das die Kleine keinen Tag später hätte kommen dürfen, sonst hätte sie das nicht überlebt. Mama erzählte mir, dass wohl die Möglichkeit bestehen würde, dass ich mich evtl. in die dort angeschlossene Klinik verlegen lassen könnte, wenn noch Platz in der Klinik ist. Dies geht natürlich nur nach Rücksprache mit einem Arzt.

Die nächsten Tage waren nicht grad einfach für mich. Ich war mit 2 weiteren Müttern auf einem Zimmer, die natürlich beide ihre Babys bei sich hatten. Das macht die Sache erst richtig schwer. Die Kleine hatte aber jeden Abend nach der Arbeit besuch von ihrem Papa und anschl. erstatte er mir dann Bericht.

Am Mittwoch war dann ganz kurz eine Krankenschwester mit einer Ärztin da um eben die Narbe zu begutachten. Das Pflaster wurde heruntergerissen, etwas Desinfektionsmittel aufgesprüht und wieder zugeklebt. Dann wurde noch kurz diskutiert, ob mir der Schlauch gleich wieder gezogen werden sollte, da ja kaum noch Flüssigkeit aus der Wunde kommt, jedoch hat man sich dann entschieden das einen Tag später zu machen. Die Ärztin war so schnell wieder verschwunden wie sie auch aufgetaucht war. Mir wurde nur noch erzählt, das die Kleine noch zur Beobachtung in der Kinderklinik bleibt, es ihr aber sonst soweit gut geht.

Am Donnerstag wartete ich dann darauf, dass man mir den Schlauch entfernt. Es kam aber kein Arzt. Da auch nur die Ärzte in der Kinderklinik anrufen, hatte ich also auch keine Infos bezüglich meines kleinen Schatzes. Ich dachte mir, dann rufe ich halt selbst da an und verlangte schon morgens nach der Telefonnummer der Kinderklinik sowie nach einem Arzt, damit ich den Schlauch entfernt bekomme und bezgl. einer Verlegung Fragen stellen konnte. Ich hab bis zum Abend hin, jede Schwester in jeder Schicht darauf angesprochen. Eine Telefonnummer bekam ich nicht, es hieß immer, wir müssen den Arzt fragen, der hat die Nummer. Aber Ärzte waren wohl Mangelware. Die Ärztin die mich operiert hatte war wohl krank und somit dann Notstand angesagt.

Gegen Abend rief dann meine Mutter an. Ich brach in Tränen aus, weil ich noch keine Telefonnummer bekommen hatte. Sie meinte nur „Ich bin gleich bei Dir“. Sie kam grad zu der Zeit als das Abendbrot gebracht wurde und ich fragte dann wieder die Krankenschwestern und bekam die bereits bekannte Ansage. Dann flippte meine Mutter auch mit aus und meinte nur „Sie können doch wohl eine Telefonnummer raussuchen, meine Tochter fragt schon den ganzen Tag danach ... das muss für die Kinderklinik ja schon so aussehen, als wenn sie sich gar nicht für ihre Tochter interessiert. Und wieso kommt hier eigentlich kein Arzt, der sie mal aufklärt wie das mit einer Verlegung ist???“ Es dauerte 20 Minuten, da kam eine Schwesternschülerin und brachte mir die Telefonnummer.

Ich rief dann bei der zuständigen Krankenschwester an und konnte mich so selbst überzeugen, dass es der Kleinen soweit gut geht. Sie bekam zur Vorbeugung gegen evtl. Entzündungen der Lunge ein Antibiotikum und wurde weiterhin auf ihre niedrigen Trombozyten-Werte strengstens kontrolliert. Es hieß, sie würde am Freitag oder Samstag zu mir zurück kommen, je nach dem, wie die Werte dann wären. Später an diesem Abend kam dann plötzlich noch ein Arzt vorbei und fragte mich, was ich denn hätte. Ich fragte ihn, wie er denn so eine Frage stellen könnte. Ob er sich wohl vorstellen kann, was das für ein Gefühl ist, wenn alle ihre Babys bei sich haben, man selbst aber nicht. Und wenn man keine Infos bekommt und es schon ein Riesenproblem ist die Telefonnummer der Kinder-Intensivstation zu bekommen. Dann meinte er, er könnte sich ja eben erkundigen wie es der Kleinen geht. Aber das hatte ich dann ja schon selbst. Er schaute dann noch kurz auf den Schlauch, weil ich ihm sagte, dass die Ärztin am Vortag meinte er könnte nun gezogen werden. Scheinbar wollte der Arzt aber nicht mehr arbeiten, er sagte, dass kann noch nen Tag warten.

Am Freitag Vormittag hatte ich erst mal wieder ein Tief. Die Mutter von meinem Schatz rief mich an und merkte gleich das was nicht in Ordnung war. Sie hat mich den Vormittag bestimmt 3 mal angerufen. Sie hatte schon einen ihr bekannten Professor der dortigen Klinik um Rat gefragt, wie man da vorgehen kann. Der Professor war schon nahe dran seinen Kollegen in der Geburtsklinik anzurufen, wenn das nicht laufen würde.

Dann habe ich Besuch von meiner Mutter bekommen und wir spazierten über den Flur. Sie erzählte mir, dass sie sich bei der Krankenkasse auch schon erkundigt hat, wie man vorgehen kann und ob das alles so rechtens ist. Da kam uns die Ärztin die mich operiert hatte entgegen und musste wohl schon von dem ganzen Theater gehört haben. Sie entschuldigte sich bei mir, weil sie ja krank war. Erklärte mir dann, dass für mich die Möglichkeit bestehen würde, dass ich nachher mit einem Taxi zur anderen Klinik gefahren werden könnte. Den Schlauch wollte sie mir dann ja auch ziehen. Am selben Tag wäre zwar noch Chefarzt-Visite, aber da muss ich nicht unbedingt da sein. Ich sollte nur noch abwarten bis nach dem Mittagessen, da es ja auch sein kann, dass die Kleine schon wieder zurückgebracht wird. Sie wüsste es aber nicht genau, da sie auf einen entsprechenden Rückruf der Kinderklinik wartete. Sie zog mir dann aber wenigstens gleich den Schlauch.

Nach dem Mittagessen ging ich dann zum Schwesternzimmer und fragte, ob sich schon jemand gemeldet hätte wegen einer Verlegung. Die Schwester dort meinte „Nein“ ... Ich darauf hin „dann machen sie schon mal die Unterlagen klar, dass ich mit dem Taxi fahren kann, ich komme dann gleich wieder“ ... als mir dann eine andere Schwester hinterher rief ich sollte noch warten, weil die Frau Dr. noch mit mir sprechen will deswegen, es hätte wohl einen Anruf gegeben, dass die Kleine erst am Samstag kommen soll. Ich fragte sie dann, was der Quatsch soll, wenn die Kleine erst nen Tag später gebracht wird, dann kann ich sie doch nun wohl besuchen. Aber nein, ich sollte unbedingt warten, die Chefarzt-Visite sollte ja auch gleich losgehen und dann würde Frau Dr. mit mir sprechen.

Ich wartete vergebens. Die Ärztin kam jedoch noch mal ins Zimmer, weil sie was von meiner Bettnachbarin wollte. Ich hab sie sofort wieder darauf angesprochen, da sie schon wieder verschwinden wollte. Da meinte sie nur, sie hätte nun jemanden erreicht, die Kleine würde noch am selben Tag verlegt werden, aber die Kinderklinik hat niemanden der sie bringen kann und in der Geburtsklinik war auch keiner der sie abholen könnte. Es würde halt nur in Begleitung einer Schwester möglich sein. Die Kinderkrankenschwester würde aber gleich kommen und mir alles genau erklären. Weg war die Ärztin schon wieder und an dem Tag gab es übrigens keine Chefarzt-Visite.

Kurze Zeit später kam dann die Schwester und erzählte mir das ganze noch mal. Sie sagte aber, das eine Kollegin sich bereit erklärt hat, kurz vor Feierabend - wenn weniger los wäre - die Kleine zu holen. Aufgeregt rief ich bei meinem Schatz an und erzählt ihm, dass er die Kleine ab diesem Abend dann bei wieder bei mir ist und er nicht bei der Kinderklinik vorbeifahren muss.

Es war an dem Freitag Abend gegen 19 Uhr als die Schwester mir unseren Sonnenschein übergab. Ich war sprachlos und froh sie endlich bei mir zu haben. Allerdings war die Freude nicht so, wie man sie sich sonst bei dem ersten Sehen denkt. Andere Eltern weinen vor Freude, wenn sie ihr Baby das erste mal sehen und im Arm halten. Mir fehlt dieses Ereignis leider. Es ist das Schlimmste überhaupt das nicht erlebt zu haben und es wird mich mein Leben lang traurig stimmen. Das ist ein richtiges Trauma und belastet doch enorm. Wenn ich daran zurückdenke, dann kommen mir immer nur die Tränen, weil ich das Erlebnis leider nicht hatte.
Naja, die Hauptsache ist das unsere kleine Maus jetzt bei uns ist.

Übrigens sah ich einen Arzt das nächste mal erst zu meiner Entlassung am Mittwoch der nachfolgenden Woche.

Allen Lesern meiner Geschichte wünsche ich, dass sie eine Geburt mit Kaiserschnitt nie so erleben müssen.
Im Allgemeinen würde ich mich z.B. auch nie freiwillig für einen Kaiserschnitt als Wunschgeburt entscheiden.
Ich wünsche an dieser Stelle alles Gute.

Diesen Bericht habe ich für Yopi und Ciao geschrieben.
LG zwerchi
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Kommentare
feldhase
feldhase, 01.04.2006
Mann, was für eine Geschichte. :- Danke für deine Gedanken und Erfahrungen! sh - LG vom Feldhasen
Leela
Leela, 24.03.2006
sh
moniseiki
moniseiki, 27.03.2006
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
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lagozicke

Mein erster Kaiserschnitt

ein Testbericht von 2005-09-20 13:14:32 vom 20.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Man hat nicht so viel schmerzen beim pressen und so....
Nachteile/Kritik: Man hat am ende eine häßliche Narbe
Hallo!

Ich möchte euch von der Geburt meiner großen Tochter, die jetzt 10 Jahre ist erzählen.

Ich war gerade 18 geworden und das ist mit Sicherheit kein Vorbild, aber für mich kam eine Abtreibung nicht in Frage.

Meine Schwangerschaft war wie aus einem Buch geschrieben. Sie war echt toll! Bis zum 9. Monat hatte ich keine Schwangerschaftstreifen, kein Erbrechen und auch kein Wasser oder so. Mir ging es richtig gut. Nur Sodbrennen hatte ich, aber das war nicht so schlimm.
Ich habe meinen Bauch mit vollem Stolz getragen. Und ich glaube das hat das Kind auch gemerkt. Naja zu der Zeit habe ich in einem Mutter-Kind-Heim gewohnt. Was ich eigendlich gut fand.
Nur in dem Heim war es beschissen wenn ich das mal so sagen darf. Aber das ist ja nicht das Thema.
Ich saß eines Abends im Wohnzimmer und schaute mir mit meiner Freundin einen Film an . Da muße ich aufi Klo. Und als ich von der Toilette aufstehen wollte, machte es platsch und mir lief das Wasser die Beine runter.

Meine Fruchtblase ist geplatzt. Ich habe mich so erschrocken das ich angefangen habe zu weinen und zu schreien, so dass meine Freundin sofort angelaufen kam.
Wir haben dann ein Taxi gerufen und sind dann ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde ich dann untersucht. Mein Muttermund war noch nicht offen, also hieß es warten.
Die haben mich durch das ganze Krankenhaus gejagt. Treppen rauf, Treppen runter.
Mich kannte später das ganze Krankenhaus, weil ich ja auch so eine Quasselstrippe bin.
Als ca. 20 Stunden vergangen waren und mein Muttermund erst 4cm offen, war wurde ich an einem Wehentropf gelegt und habe noch was gespritzt bekommen, damit sich der Muttermund endlich öffnet.

Zwischendursch bin ich dann duschen gegangen, weil das warme Wasser fördert ja auch Wehen und so. Aber irgendwie wollte das alles nicht so laufen wie es soll.

Nach 30 Stunden bekam ich dann eine Rückenmarkspritze, damit ich nicht so Schmerzen habe und das sich alles sich ein bisschen entspannt. Ich hatte noch nicht mal Angst davor. Hauptsache das Kind kommt bald.
Das war auch ganz easy.
Da kam ein Arzt und zwei Helfer. Dann mußte ich mich nach vorne beugen und dann hat es einen unangenehmen Stich gegeben, der nicht weh tat, aber ein komisches Gefühl hatte. Die Nadel ist sehr lang.

Davon muß man sich aber nicht unbedingt beeindrucken lassen. Das sieht schlimmer aus als es ist.
Die Rückenmarkspritze wird immer so schlimm dargestellt, ist es aber nicht.

Ich bin jetzt auch in der 20 Schwangerschaftswoche und ich lasse mir wieder eine machen, wenn ich sie brauche.

Nach der PDA konnte ich ja nicht mehr aufstehen, weil alles ab Bauch betäubt war.

OOOH da kam die Langeweile.

Ich habe mir dann ein Telefon bringen lassen und habe erstmal alle meine Freunde angerufen und Bescheid gesagt. Zwischendurch kam dann meine Mutter und beschäftigte mich. Und die Erzieher vom Heim kamen auch vorbei.

Und dann wurde ich sehr müde und habe viel geschlafen. Als endlich 36 Stunden vergangen waren und mein Muttermund nur 5cm offen war, stellte sich heraus, dass meine Tochter im Geburtskanal stecken geblieben ist.

So wurde es endlich Zeit die Kleine zu holen. Die Ärzte endschieden sich, einen Kaiserschnitt zu machen.

Sonst wäre die Kleine auch erstickt. Dann wurde ich ganz betäubt, weil ich viel zu fertig war und mir es dann auch nicht mehr so gut ging.
Verständlich nach 36 Stunden!! Und als ich aufwachte und nach rechts schaute sah ich ein kleines schrumpeliges etwas im Arm.
Ich habe das gar nicht geschnallt, dass das mein Baby ist. Ich habe dann mit aller Kraft gefragt: "Das ist mein Kind?" Und meine Mutter sagte: "Ja! Und du hast ein Mädchen."
Und dann bin ich erst mal wieder eingeschlafen. Ich war da noch im Aufwachraum. Meine Tochter war kerngesund.
Ich habe dann noch 14 Tage gelegen, weil ich noch Fieber und Kreislaufproblemen hatte und ich die ersten 3 Tage nicht aufstehen konnte. Aber meine Zimmernachbarin hatte auch einen Kaiserschnitt bekommen und die konnte auch sofort aufstehen. Ich bin halt eine Mimose.
So das war die erste Geburt mit Kaiserschnitt. Eigendlich war das alles nicht so schlimm.
Ich hätte nichts dagegen, wenn ich bei meinen zweiten Kind auch Kaiserschnitt bekommen würde. Eine normale Geburt ist besser, aber naja. Schauen wir mal. Man braucht also keine Angst davor zu haben. Ich hoffe mein Erlebniss hat euch aufgebaut und die Angst genommen. Und wenn ihr die Geburt hinter euch habt dann erzählt mir davon.

Nun noch alles Gute!

Bis dann!
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Kommentare
Laithy
Laithy, 20.09.2005
im April meine erste Entbindung. Bin froh, dass es doch kein Kaiserschnitt war. Sollte naumlmlich einer werden. Aber Junior hat sich im letzten Moment doch noch entschieden, so zu kommen :- LG, Mel
Sky112
Sky112, 01.02.2006
Hab auch zwei Kaiserschnitte hinter mir und lebt noch Im Nachhin sagt ich quot EASYquot
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paschsolo

Die Maus ist da oder Huch, die ist ja winzig!

ein Testbericht von 2005-08-18 23:14:27 vom 18.08.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: War für mein Kind weniger belastend wie eine "normale" Geburt...
Nachteile/Kritik: große Schmerzen danach, der Vater konnte bei der Entbindung nicht dabei sein
Meine Frauenärztin sagte mir bereits, bevor ich überhaupt schwanger wurde, das ich nie ein Kind auf "natürliche" Weise entbinden werde können, da ich ein viel zu kleines Becken habe und dort nie der Kopf eines Kindes durchpassen würde. Das hat mich sehr traurig gemacht, aber mein Freund und ich haben es trotzdem versucht und heute bin ich unendlich froh über meine kleine Maus.

Die Vorgeschichte:

Ich erfuhr erst im dritten Monat, das ich endlich schwanger war, nach zahlreichen Versuchen. Die Schwangerschaft an sich war nur eine einzige große Quälerei. Erbrechen bis zum Ende, Rückenschmerzen, teilweise so stark, das ich nicht mehr laufen konnte, die Kleine wuchs nicht richtig und die Krönung von dem ganzen war dann der Krankenhausaufenthalt ab dem 5. Monat mit Cerlage (Verschluß des Muttermundes, damit dieser sich nicht öffnen kann), wehenhemmender Tropf, wehenhemmenden Tabletten und nur im Bett liegen. 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin wurde ich dann enlassen mit dem Hinweis den warmen Sommer zu Hause noch zu genießen. Es war Mitte Juli 2003, draussen waren teilweise 40 Grad und ich hatte einen riesigen Bauch, mit dem ich mich nicht bewegen konnte, netter Kommentar...

Die Entbindung:

Am Abend des 2. August 2003 bekam ich plötzlich wieder Wehen, es war immer noch 4 Wochen zu früh. Wir also wieder ins Krankenhaus und an den Wehenschreiber (CTG). Als ich dort angeschlossen war, hatte es sich die Maus anscheinend anders überlegt und die Wehen waren wieder weg. Mir wurde dann noch die Cerlage gezogen und ich durfte wieder nach Hause. Die Kleine hätte kommen können dürfen, weil sie überlebensfähig war und ich sollte mich aber trotzdem soviel wie möglich schonen, weil jeder Tag im Bauch wichtig für das Kind ist. Das fand Eva aber nicht.
In der Nacht platzte mir dann die Fruchtblase, wir also wieder ins Krankenhaus, wo mir sofort das CTG wieder angelegt wurde, auf dem dann auch heftige Wehen zu sehen waren, aber meiner Tochter ging es ganz gut, so das noch bis zum Morgen gewartet wurde, um den Kaiserschnitt zu machen.
Ich bekam dann meine schicken Thrombosestrümpfe und das schicke OP-Hemd, der Anästhesist kam, um mit mir die Narkose zu besprechen und um zehn Uhr ging es dann ab in den OP. Dort hab ich dann noch mitbekommen, wie mir der Bauch desinfiziert wurde, der Blasenkatheter gelegt wurde und dann bin ich durch die Vollnarkose eingeschlafen....
So um 14:00 Uhr wachte ich dann in einem Krankenzimmer wieder auf, ganz allein und der riesige Bauch war weg! Das war vielleicht ein komisches Gefühl... Kurz danach erschien auch mein Freund mit meiner Hebamme und endlich konnte ich das Mäuschen kurz sehen. Da war sie: 49 cm klein und nur 2.600 Gramm leicht, ich durfte sie noch nicht einmal auf den Arm nehmen, weil sie sofort wieder ins Wärmebett gelegt und weggebracht wurde.
Abends versuchten dann die Schwestern, mit mir wieder aufzustehen. Oh hilfe, ich hatte nicht gedacht, daß das so wehtun würde. Mir wurde dann auch erstmal schwarz vor den Augen und ich mußte mich sofort wieder hinlegen. Am anderen Morgen schaffte ich es dann endlich aufzustehen und zu meinem Kind zu watscheln.... Die Schmerzen danach dauerten ungefähr noch einen Monat, erst dann konnte ich wieder richtig laufen. Der Schnitt, von dem man heute kaum noch die Narbe sieht, weil diese genau am Rand meiner Bikinizone entlang läuft, war wirklich nicht sehr groß und die Fäden brauchten auch nicht gezogen wurden, weil die Naht direkt unter der Haut gemacht wurde.

Fazit:

Im Nachhinein kann ich sagen, das diese Geburt bestimmt nicht meiner Wunschvorstellung einer Geburt entsprach. Ich bedauere es bis heute, nicht den ersten Schrei meiner Tochter gehört zu haben und sie in der Welt begrüßen zu können. Aber ich bin unglaublich stolz auf sie, wie groß sie geworden ist und was sie alles bereits jetzt mit ihren knapp zwei Jahren alles schon kann. Und das trotz das uns ihr Vater verlassen hat....

Ich hoffe, euch hat mein Bericht gefallen...
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Lilith21

Es geht nicht immer wie man will!

ein Testbericht von 2005-07-29 18:31:42 vom 29.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Schnell, keine Geburtsschmerzen, Sauber...
Nachteile/Kritik: Narbe, Nach PDA ist man platt,man fühlt sich als Rabenmutter weil man es nicht alleine kann
Ich hatte vor 6 wochen meinen Kaiserschnitt und ich muss sagen es ich bin froh ihn gemacht zu haben. Dazu muss ich eine Erläuterung geben.

Als die Schwangerschaft festgestellt wurde hat man sich um 6 Wochen verrechnet und das in einem Klinikum. Als dann der "Termin " da war hatte ich auch Wehen und ging ins Krankenhaus. Mein Muttermund wollte sich aber nicht öffnen da es ja eigendlich gar nicht an der Zeit war wie ich heute weiss.Da wurde eine Einleitung gemacht um den Prozess anzuschieben.Hierbei wird ein Gel eingeführt das den Muttermund weich und dehnbar machen soll. Nach 36 Std. Wehen hielt ich es nicht mehr aus die Wehen kamen alle 2 min und der Muttermund war erst eine Fingerkuppe geöffnet.
Also entschloss ich mich zum Kaiserschnitt.Mir wurde ein Blasenkatether gelegt und da mein Magen und Darm leer sein mussten durfte ich 5 std.weder Essen noch Trinken.Zudem bekam ich einen Einlauf gemacht. Ich bekam eine Spinalanästhesie (eine Methode der PDA gleich die durch einen Schlauch im Rücken den Hauptnerv betäubt) die auch noch falsch dosiert war und während des Eingriffes stieg mein Blutdruck auf 160 sie spritzen mir ein Mittel und dann sank er auf 52 runter da bekam ich wieder ein mittel und fing an zu erbrechen während sie meine tochter rausholten.Als sie mir sie zeigten konnte ich sie nicht sehn von den vielen Mitteln war alles verschwommen und ich war 8 std nicht richtig da.
Meine tochter kam in die Kinderklinik da sie ein Frühchen war wie sie dann feststellten, obwohl es immer hies naja sie ist eben ein wenig kleiner, aber das is nicht schlimm kann vorkommen. So sah ich meine Tochter erst 1 Tag später als ich in die kinderklinik lief. 10 std nach dem Eingriff war ich wieder auf den Beinen und als meine Klammern nach 7 Tagen (Entlassungstag) entfernt wurden war die Narbe fast verheilt. Sie ist sehr klein und sitzt sehr tief so das ich selbst wenn ich eines Tages wieder Bikini anziehen möchte keine Probleme habe.


Mein Fazit: Ich mus sagen wären die ganzen Fehler nicht passiert wäre es eine Möglichkeit die ich wieder in betracht ziehen würde wenn mein nächstes kind in der Beckenendlage liegen würde.Habe ich aberdie Möglichkeit es normal zu entbinden werde ich dies tun.

Ich habe gerade bemerkt das ich den Bericht in die falsche Kategorie gesetzt habe er gehört nur unter Kaiserschnitt.

Dieser Bericht erscheint außerdem auch in Ciao unter gleichem Namen.
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Kommentare
doelau
doelau, 30.08.2008
Ein schöner Bericht, Gruß doelau
lion1727
lion1727, 07.08.2005
Find ich toll wie du dein Erlebnis beschreibst. Lg Dani
Zzaldo
Zzaldo, 14.09.2008
liebe Grüße sendet dir Stephan
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bubbel

Zwei mal Kaiserschnitt

ein Testbericht von 2005-04-26 13:18:03 vom 26.04.2005
Empfehlung: ja
ALS ICH DAS ERSTE MAL SCHWANGER WAR, WOLLTE ICH AUCH AUF NORMALEN WEG ENTBINDEN, DOCH ES KAM ANDERS ANGELINA SAß IM BECKEN ALSO HABEN WIR DEN KAISERSCHNITT GEPLANT. ZEHN TAGE VOR DEM TERMIN HABEN WIR SIE HOLEN LASSEN. ALLES WAR UNKOMPLIZIERT.
ABER ICH WOLLTE JA GERN NOCH EIN KIND ALSO RAN AN DEN SPECK.
DIE ERSTEN 5 MONATE WAR ALLES SUPER BIS DIE KLEINE GRÖßER WURDE UND DER BAUCH DICKER WURDE.
DURCH DEN ERSTEN KAISERSCHNITT KAM ES ZU SEHR STARKEN VERNARBUNGEN AN DEN BÄNDERN. SEHR SCHMERZHAFT! DAS HATTE ZUR FOLGE DAS ICH AB DEN FÜNFTEN MONAT KAUM NOCH LAUFEN KONNTE SELBST EIN KURZER EINKAUF WAR ZU VIEL.
DIE GEBURT RÜCKTE IMMER NÄHER DIE KLEINE LAG RICHTIG ALSO ES KONNTE LOSGEHEN.
ALLERDINGS DACHTE ICH ÜBER EINE STERILIESATION NACH UND SPRACH AUCH MIT MEINEN ARZT DARÜBER. DER SAGTE MIR DANN DAS WÜRDE MAN DANN 6 WOCHEN NACH DER GEBURT MACHEN UND KOSTET 600 EURO. DAS WAR EIN SCHOCK. ABER ER SAGTE WENN ES EIN KAISERSCHNITT WÄRE DANN KOSTET ES NICHTS WEIL ES JA SOWIESO EINE OP IST.
ALSO HABEN WIR UNS ENTSCHLOSSEN EINEN ZWEITEN KAISERSCHNITT MACHEN ZU LASSEN.
DER TAG DER GEBURT KAM UND ICH WAR FROH DAS DANN ALLES VORBEI WAR.

BEI DEM ZWEITEN KAISERSCHNITT WURDE DIE ALTE NARBE WIEDER AUFGEMACHT,DAS IST NICHT WEITER SCHLIMM,ALLERDINGS MEIN BAUCH IST HEUTE NOCH TAUB.
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Kommentare
falke
falke, 26.04.2005
es war fuumlr Sie jedoch das beste unsere Tochter lag verkehrt herum und musste geholt werden. Aber meine Frau hat den Kaiserschnitt sehr gut verkraftet und eine Narbe ist auch fast nicht mehr zu sehen. Es ist zumindest bei ihr alles gut verheilt. Gr
Katrin73
Katrin73, 25.04.2005
haumlttest du auch normal entbinden koumlnnen?? lg katrin
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esposa1969

Not-Kaiserschnitt

ein Testbericht von 2004-11-18 19:31:22 vom 18.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Schneller wieder fit, Kaum Blutungen, man weiss woran man nun endlich ist...
Nachteile/Kritik: Man darf nach der OP nicht gleich wieder so lecker essen und man muss diese Kompressionsstrümpfe tragen, im Sommer bestimmt sehr lästig
heute genau vor einem Jahr habe ich per Not-Kaiserschnitt entbunden. Nun möchte ich allen Frauen, die Angst vor einem Kaiserschnitt haben die Angst vor einem solchen nehmen, da ich es als überhaupt nicht schlimm empfand.Hatte nicht einmal eine Vollnarkose, wäre auch gar keine Zeit mehr dafür gewesen.

Dazu muß ich erst einmal erwähnen, dass ich vor 13,5 Jahren meinen erstgeborenen Sohn spontan entbunden habe, wobei diese Geburt viiiiel schlimmer war, als die OP!!! Am 15. Mai wurde ich damals mit starken Wehen eingeliefert und habe dann erst am 17. Mai entbunden!!! Mit starken Blutverlust und fiesen Dammschnitt.


Diese Geburt verlief so: Mo, den 17.11 hatte ich diese Blutungen, von denen die Hebammen von "es zeichnet" sprechen. Abends um 22 Uhr sehr starke Wehen. Ich rief dann im Krankenhaus an und man teilte mir mit, solange die Fruchtblase nicht geplatzt wäre , bräuchte ich gar nicht zu kommen. Irgendwann krampfte ich mich in den Schlaf. Gegen 1.30 Uhr platze die Fruchtblase. Wir fuhren dann sofort in die Klinik. Lange Rede kurzer Sinn: Erst hatte ich eine Poly-Urinie, bekam 4 Katheder bis der 5. dann ein Dauerkatheder war, Die Fruchtblase war nur oben geblatzt und mit seinem Köpfchen drückte Felipe die untere Hälfte der Blase ab, so dass diese gefüllt blieb und ihm den Weg zum "Ausgang" versperrte, also wurde mit diesem Widerhaken Handschuh die untere Blase aufgekratzt, ja und dann merkte man dass er irgendwie falsch lag, wäre bei der Geburt also erstickt, da er mit der Nase vorausguckte, man erklärte mir, dass es da nochmals einen Unterschied gäbe zwischen ob das Baby mit Rücken an Mutter´s Rücken liegt oder an Butter´s Bauch. Jedenfalls war bei mir auf einmal Eile angesagt. Nach 12 Std. Geburtswehen war dann ein Notkaiserschnitt unumgänglich.

1. Bekam ich nur eine PDA (Teilnarkose, wo nur der Unterleib betäubt wird), ich spürte schon alles, aber eben nur keinen Schmerz.Mein Mann war die gesamte Op Dauer dabei und hielt mein Hand und sprach mit mir. Ich war froh, dass endlich etwas geschah. Die ganze OP dauerte höchstens (!!!) 15 min. Als ich danach im Aufwachraum war ( musste ja gar nicht aufwachen, aber man wird da halt beobachtet)war ich die einzige, die fit plapperte und der es gut ging. Nachteil vom Kaiserschnitt war eigentlich nur, dass man danach nichts leckeres essen darf.
Aber Vorteile, ich lag kürzer im Krankenhaus als bei meiner 1. spontane Geburt!! Di 18.11 um 13.01 Uhr wurde Felipe geholt So.23.11. morgens nach der Visite wurde ich schon entlassen. Nichtmal 5 Tage. Früher war man da 2 Wochen oder so im Krankenhaus. Ich durfte sofort duschen und musste nicht diese dämlichen Kamille Sitzbäder machen....Durfte viel schneller wieder mit meinem Partner, weil keinen Dammschnitt...Hatte so gut wie keine Blutungen danach, hatte auch keine postnatalen Depressionen. Montags bin ich schon shoppen gegangen (Still-Bhs u.s.w) und am5. 12 sind wir schon in Urlaub gefahren. Natürlich tat die Narbe anfänglich etwas weh ( war ja auch doppelt so lang als ein normaler Kaiserschnitt), aber meine Bettnachbarin, die 1 Tag nach mir kam und spontan entband wurde erst 3 Tage nach mir entlassen, weil sie so Probleme mit Dammschnitt hatte.

Wenn ich nochmals schwanger werden würde, würde ich den Wusch-Kaiserschnitt wählen, da weiss man wo man dran ist und muss nicht erst auf Komplikationen warten und dann muss alles ganz ganz schnell gehen.Früher hatte ich Verona Feldbusch, Claudia Schiffer und Konsorten verurteilt, inzwischen finde ich es ganz okay, da es meinem Baby gut tat, da er sich nicht so rausquälen musste und mir ging´s danach auch schneller besser, als bei der ersten Geburt und nur eine glückliche und gesunde Mutter ist auch eine gute Mutter. Wie gesagt, mein Mann durfte die ganze Zeit über komplett dabei sein.

Also keine Angst vor Kaiserschnitt, man muss sich das nur zutrauen und dann tut´s viel weniger weh als man denkt und man ist danach viel schneller wieder fit ( wären sie 12 Std. Wehen davor, die unnötig wie ein Kropf waren nicht gewesen) wäre alles noch viel angenehmer verlaufen.
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Kommentare
Sky112
Sky112, 01.02.2006
Im Sommer sind diese quot Kommunionsstrümpfequot es lästig, da kann ich ein Lied von singen. 2 Kaiserschnitte hab ich hinter mehr, ist schon ne gute Sache,gut Nachteile gibts immer.
frankensteins
frankensteins, 07.03.2009
wenn man so denkt, was ihr Frauen alles mitmachen müsst, Wahnsinn - hut ab lg
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Guzimani

Nur im Notfall

ein Testbericht von 2004-09-16 12:20:37 vom 16.09.2004
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Vorteile: --...
Nachteile/Kritik: Schmerzen
Ich kann nur jeden raten, wenn es irgendwie möglich ist einen Kaiserschnitt zu umgehen, diesen zu umgehen.

Ich selber habe meine Tochter per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht und Ihr könnt mir glauben, es war der reinste Horror.

OK, ich habe das Kind in der Dominikanischen Republik zu Welt gebracht, weil ich dort 3 Jahre gelebt habe und einige Sachen sind dort passiert, die hier in Deutschland sicherlich nicht passiert wären, doch einige Sachen sind nun mal normal für einen Kaiserschnitt.

Ich erzähle euch einfach mal was bei mir so alles passiert ist:

Meine Tochter kam um 16:00 auf die Welt und gesehen und in meinem Arm gehalten habe ich sie erst am nächsten Tag um 6:00. Das war für mich schon ganz schrecklich denn da wartet man 10 Monate auf das Kleine und wenn es da ist darf man es immer noch nicht sehen.

Am nächsten Tag musste ich auch schon aufstehen und ich sage euch, das waren höllische Schmerzen da die Narbe ja noch ganz Wund war.

Nach einer Woche hat sich die Narbe entzündet und eiterte, auch hiermit hatte ich dann also zu kämpfen und das dauerte ca. 4 Wochen an.

Zwischenzeitlich sind wir dann nach Deutschland zurück.

Als nach 4 Wochen dann immer noch keine Besserung der Narbe eingetreten war haben die Ärzte hier mich mal so richtig auf den Kopf gestellt und festgestellt; Ihr werdet es wahrscheinlich nicht glauben ist aber wirklich war; ein Tupfer war vergessen wurden.

Also wieder in Krankenhaus und operieren. Nach 2 1/2 Wochen dürfte ich wieder nach Hause und das Thema war erledigt, doch auf meinem Bauch prangt nun eine senkrechte lange Narbe.

Die Narbe des Kaiserschnitts sieht man zwar nicht, weil sie schön tief ist, doch bis heute habe ich in diesem Bereich kein Gefühl mehr und es wird wohl auch nicht wiederkommen.

Ich möchte hier nun nicht sagen, dass es normal ist wenn bei einem Kaiserschnitt ein Tupfer vergessen wird, das ist wohl in Deutschland eher die Seltenheit, da nach einer Operation alles nachgezählt wird, doch die Schmerzen der Narbe, die Gefühllosigkeit im Narbenbereich und das man sein Kind nicht sofort bekommt ist meiner Meinung nach normal.

Also, solltet Ihr die Möglichkeit haben das Kind auf normalen Weg zu bekommen,macht es!!!
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Kommentare
bummer666
bummer666, 04.11.2004
es ist schlimm was Sie erleben mussten,doch es ist nicht immer der Fall wie bei Ihnen.Ich selbst hatte vor 7 Jahren auch einen Kaiserschnitt.Die Narbe ist super geworden.Wer nicht weis das ich einen Kaiserschnitt hatte sieht es nicht.Die Narbe ist ein fein
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21.01.2007
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Technische Daten und Produkteigenschaften
Beim Kaiserschnitt wird der Säugling auf operativem Wege aus dem Bauch der Mutter geholt. Dabei wird ein Schnitt an der Unterseite des Bauches vorgenommen.
Allgemeine Informationen Thema Kaiserschnitt
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