Tierpark Hellabrunn Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.0 von 5)
von 83% aller Autoren empfohlen (5/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Der Zoo ist gepflegt und der Tierschutz steht im Vordergrund. Die medizinische Versorgung ist einwandfrei und die Züchtung verläuft ganz natürlich und artgerecht.
Informative Homepage
Vielfalt, nette Parkgestaltung
der hohe Freizeitwert, die Natürlichkeit des Parkes und die vielen artgerecht gehaltenen Tiere
viele Tierarten,
saubere Gehege,
gute Übersicht durch Einteilung in Kontinentgruppen
Nachteile/Kritik
Der hohe Eintrittspreis, der im Endeffekt ja den Tieren zugute kommt :-).
veraltet, nicht sehr gepflegt, nicht mehr zeitgemäß
zur zeit einige Baustellen, manche Gehege
in meinen Augen nichts
Kommst Du? - Ja, ich komme :-).
ein Testbericht von Wuschel772005-06-15 20:36:51vom 15.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Der Zoo ist gepflegt und der Tierschutz steht im Vordergrund. Die medizinische Versorgung ist einwandfrei und die Züchtung verläuft ganz natürlich und artgerecht. ...Nachteile/Kritik: Der hohe Eintrittspreis, der im Endeffekt ja den Tieren zugute kommt :-).
Den Slogan "Kommst Du?", mit dem der Münchner Tierpark "Hellabrunn" wirbt, liest man schon des Öfteren in der U-Bahn und denkt sich nur - ja, mach ich schon. Und als heute nach dem Aufstehen so herrlich die Sonne schien, ging ich gerne dieser Aufforderung nach und beschloss mal wieder in den Zoo zu gehen.
Zumal ich zur Zeit sowieso bei meinem Bruder Markus wohne, der nur ca. 800 m Fußweg entfernt liegt und ich meine Jahreskarte dabei habe, wüsste ich nichts, was mich an diesem Tag davon abhalten sollte.
Innerhalb weniger Minuten erreichte ich den Haupteingang "ISAR" und reihte mich in die Schlange der wartenden Besucher ein. Als ich dran kam, zeigt ich nur schnell meine Jahreskarte mit Passbild her, die mir mein Vater zu Weihnachten (Preis: 55 Euro) geschenkt hatte und schon war ich im Tierpark.
Da ich mit meiner Karte so oft reingehen kann wie ich will, leiste ich mir den Luxus und schaue nur die Tiere oder die Attraktionen an, die mich momentan interessieren. Deshalb lief ich schnell bei dem rechts liegenden Streichelzoo vorbei. Denn ich wollte unbedingt zu den Wasserschweinen, weil sie nicht nur die größten Nager der Welt sind, sondern auch seit ein paar Jahren meine absoluten Lieblingstiere sind.
Zugegeben bei den drei Murmeltiere, die endlich mal den Weg aus ihrer Höhle gefunden habe, habe ich schon mal kurz angehalten, um diese beim Rumtoben zu beobachten. Die Pelikane, Auerochsen und Przewalski Urwildpferde schaue ich
mir heute aber nicht an, weil durch den heutigen Feiertag zuviele Menschen die freie Sicht auf die Tiere versperren.
Bei den Wasserschweinen, die ursprünglich aus Südamerika stammen und dort "Capybara" heissen, war auch eine Menge los, aber das sie in einem großen Rudel dicht beieinander lagen und im Schatten schutz vor der Sonne suchten, konnte ich gerade noch erkennen. Bei denen glaube ich sofort, dass ihnen der große Rummel total anödet und dass sie lieber ihre Ruhe hätten.
Ganz im Gegenteil zur siebenjährigen Seelöwen-Dame "Sandy", die die Menschenmasse liebt und den Applaus scheinbar braucht. Die Kunststücken, die sie zusammen mit ihrem Schnauzbart tragenden Pfleger vortrug, reichten von Rolle machen über mit den Flossen klatschen bis hin zu hüpfen, was bei einer wohlgenährten Seelöwin irgendwie komisch rüberkommt. Die tägliche "Flossenparade" (außer freitags) findet immer um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr zwischen April und Oktober beim Polarium statt und lohnt sich meiner Meinung nach schon. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß an der gelehrigen "Sandy".
Was nicht schlecht ist, denn nicht unweit davon ist der Kinderzoo. Dort gibt es nicht nur unzählige Kletter- und Schaukelgeräte für die Kleinen, sondern auf Kamelreiten. Außerdem gibt auf einer großen Streichelwiese, die eine Kamerunschaf-Herde und Gänse beheimatet, eine große hölzerne Hängebrücke, die beim wilden Überqueren, abenteuerlich hin und her schaukelt und so manchen "Racker" zum Kreischen brachte.
Wer sich nach der ganzen Tour durch "Hellabrunn" stärken will, kann dies im Tierparkrestaurant mit Biergarten, einer Pizzaria, einem kleinen Bistro am Haupteingang oder an etliche Kioske tun, die fast an jeder Ecke mit Popcorn und Eis auf die "Schleckermäuler" lauern. Wegen mir müsste es nicht so viele
Essensgelegenheiten geben, weil ich mir lieber selber etwas mitnehme oder ganz aufs Essen in der Öffentlichkeit verzichte :-).
Das Geld, dass der Tierpark (jährliche Besucherzahl liegt bei 1,4 Mio.) hierbei einnimmt, steckt er höchstwahrscheinlich in die 36 ha große Anlage, die jedem Gast als sauber und äußerst gepflegt in Erinnerung bleiben wird.
Am 1. August 1911 wurde der Münchner Zoo, der im 18. Stadtbezirk namens Untergiesing-Harlaching liegt zum ersten Mal eröffnet. Als er 1922 während der Wirtschaftskrise wegen Geldmangels schließen mußte, warteten die Besucher ganze sechs Jahre bis Direktor Heinz Heck ihn am 23. Mai 1928 wiedereröffnete. Zugleich war dies auch der erste Geo-Zoo, der sich durch die Rück- und Neuzüchtung ausgestorbener Tierarten wie Auerochse (Heckrind) und Tarpan weltweit einen Namen machte.
Auch heute noch unter der Leitung von Direktor Prof. Dr Henning Wiesner ist der Park für seine Aufteilung in Europa (z.B. Gams, Murmeltier), Amerika (z.B. Bison, Präriehund), Australien (z.B. Känguru, Mähnenwolf), Afrika (z.B. Gepard und Gazelle) und Asien (z. B. Sibirischer Tiger, Panzernashorn) bekannt. Somit kann man sich gleich ein Bild davon machen, auf welchem Kontinent die Tiere ihren gewohnten Lebensraum haben und wenn sie da vielleicht über den Weg laufen könnten.
Ferner gelangt man über Wassergräben und schön angelegte Wege zum Urwaldhaus, zum Aquarium, zum Affenhaus, zum denkmalgeschützte Elefantenhaus, zum Schildkrötenhaus, zum Streichelgehege, zum Dschungelzelt, zum Polarium, zum Kindertierpark und zur Villa Dracula. Der Großvoliere, dem größten "Vogelkäfig" Europas,bietet Ibissen, Reihern und Störchen einen idealen Lebensraum. Denn nur im natürliche Lebensräume kann die Erhaltungszucht funktionieren, auf die der Zoo großen Wert legt.
Wer sich vor dem Besuch über "Hellabrunn" und ihren 7.700 Wirbeltieren aus 340 Arten informieren will, kann dies auf der Homepage www.zoo-munich.de tun. Wenn man auf "Rundgang Geozoo" klickt, findet man unter "Zoo Cam" sogar Live-Bilder von dem Robben im Wasserbecken, den Elefanten in der Innen- und Außenanlage und den Affen im Urwaldhaus.
Wer sich aber von der Atmosphäre des Münchner Tierparks überzeugen vor Ort überzeugen lassen will, hat im April bis September von 8 bis 18 Uhr und im Oktober bis März von 9-17 Uhr die Gelegenheit dazu. Am Besten erreicht man den Zoo mit der U-Bahn (U3 Thalkirchen) oder dem Bus (Linie 52 vom Marienplatz). Die Autofahrer können bequem gegenüber vom Haupteingang für 3 Euro parken. Für alle Hundebesitzer ist die Mitnahme der Vierbeiner an der kurzen Leine erlaubt.
Die Eintrittspreise betragen, ohne Ermäßigung, für Erwachsene 9 Euro, für Kinder (4-14 Jahren) 4,50 Euro, Schüler und Studenten zahlen jeweils 6 Euro und Senioren müssen 6,50 Euro an der Kasse lassen.
Wenn ihr durch meinen Bericht jetzt Lust bekommen habt, dann besucht doch am Besten gleich morgen den Münchner Tierpark Hellabrunn (Tel. 089/ 62 50 80) in der Tierparkstraße 30 (81543 München).
btw, hab dich mal in meine buddyliste hinzugefuumlgt
Madrianda, 15.06.2005
Wir waren vor 2 Jahren zuletzt dort. Hat uns auch gut gefallen, allerdings ziehen wir unseren Augsburger Tiergarten doch nach wie vor dem Muumlnchner vor. Gruumlszligles Beate
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Es geht auch preiswert
ein Testbericht von frankensteins2008-01-22 13:38:49vom 22.01.2008Empfehlung: ja
Vorteile: der hohe Freizeitwert, die Natürlichkeit des Parkes und die vielen artgerecht gehaltenen Tiere...Nachteile/Kritik: in meinen Augen nichts
Der Tierpark Hellabrunn soll der älteste Zoo der Welt sein und ist in 15 Parkteile eingeteilt. Jedes Parkteil soll einem Erdteil entsprechen. Der Tierpark liegt im Naturschutzgebiet der Isarauen und hat eine Gesamtfläche von 36 Hektar. Es heißt das Hellabrunn einer der modernsten und reizvollsten Zoos in Europa sein soll. Ich habe als Kind nur den Züricher- und Baslerzoo kennen gelernt und mir taten immer die Tiere leid die man dort nur durch hohe Gitterzäune sehen konnte. Zum Besuch des Tierparks in Hellabrunn lud mich meine Freundin mit ihren Kindern ein. Mir hatte es Anfangs nicht gefallen, da ich Käfighaltung nicht mag, aber die Kinder ließen mir keine Ruh und wer kann schon zwei kleinen süßen Mädchen abschlagen mit ihnen Affen gucken zu gehen, also ich konnte es nicht und so hatte ich mindestens einmal im Monat das Vergnügen mit 2 süßen, quirligen Mädchen im Zoo Tiere zu bestaunen. Diesem Umstand verdanke ich auch heute meine geänderte Meinung zu Zoos und meine Tierliebe.
Der Zoo ist ganzjährig geöffnet und mit der U3 oder der Buslinie 52 ab Marienplatz via Thalkirchen einfach zu erreichen. Mit der U-Bahn und dem Bus kommt man zum Isar Parkplatz, mit dem Bus zum Flamingo-Eingang. In unmittelbarer Entfernung der Eingänge gibt es auch reichliche Parkmöglichkeiten, die kostenpflichtig sind.
In den Tierpark hinein kommt man durch ein Drehkreuz zum Kasseneingang, an dem man erst seinen Obolus entrichten oder seine Karte zeigen musste. Ich bevorzugte immer eine Dauerkarte zu kaufen, kann es aber nicht mehr genau sagen, was diese kostete, da ich diese Unterlagen nicht mehr besitze. Kinder, Studenten, Rentner und Behinderte haben Ermäßigung. Für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen gibt es hinter dem Drehkreuz einen Durchgang. Sinnigerweise kauft man sich hier auch gleich einen Tierparkführer, da man ohne den nicht weiß wo man entlang laufen soll. Es ist zwar alles gut beschildert, aber immer nur am Anfang eines Weges, hat man zum Beispiel das Affenhaus durch den Aquarienbereich verlassen, läuft man in die verkehrte Richtung und kommt an der Kasse wieder heraus. Was mir mit den 2 kleinen Mädchen im Schlepptau öfters passiert ist
Nicht weit vom Eingang entfernt gelangt man zum Streichelgehege in dem Zwergziegen, Rehe, Damhirsche und andere Tiere gehalten werden. Das Highlight für kleine Kinder. Man darf die Tiere auch streicheln und Füttern, aber nicht mit selbst mitgebrachtem, was verboten ist. Am Zaun stehen Futterautomaten aus denen man für 50 Cent oder 1 Euro Futter kaufen kann.
Tiere Europas, Amerikas und Australiens findet man in jeweils abgetrennten gut ausgeschilderten Freizonen durch die Wanderwege gehen, das größte davon ist das von Europa., das entlang der Isar verläuft.
Aber auch hier sollte man sich Zeit nehmen, will man Tiere nicht erschrecken sondern fotografieren oder filmen. Die Wege sind gut ausgeschildert und man findet auf Tafeln die Beschreibung der Tiere die hier leben.
Urwaldhaus
Mein persönliches Highlight waren und sind die Äffchen und Gorillas, da hätte ich stundenlang stehen oder sitzen können und ihnen zuschauen. Hier wurde an Pflanzen nicht gespart
um einen lebensnahen Zustand für die Tiere zu erhalten. Die Affen sind durch ein Glasgehege geschützt.
Fische und Meerestiere
Unter dem Urwaldhaus ist das Aquarium. Das heißt man geht eine Treppe im Elefantenhaus nach unten und kann dann schon auf der rechten Seite in die Wand eingelassene mit Fischen bestückte Aquarien sehen und bewundern.. Im Untergeschoss wird dies fortgesetzt und hier findet man dann auch viele giftige und ungiftige Schlangen und Reptilien, die man sich aus nächster Nähe, geschützt durch eine Glasscheibe anschauen kann. Mittig des Raumes befinden sich Bänke zum setzen. Wer Fische und Reptilien mag wird hier von der Farbenpracht und Schönheit dieser schönen Tiere begeistert sein.
Das Elefantenhaus
Das aus dem Jahre 1941 stammende Elefantenhaus ist im byzantinischen Stil errichtet und heute denkmalgeschützt. Das Haus hat eine 18 m hohe Betonglaskuppel. 1979 konnte ich die Neueröffnung des neu- renovierten Elefantenhauses miterleben.
Die Tiere sind hier nicht angekettet und können nach ihrem Gusto vom Elefantenhaus ins Freigehege herumspazieren. Hier gibt es neben den Elefanten auch Giraffen zu bewundern ab und zu sieht man auch ein Schweinchen durchs Gehege rennen. Das die Tiere gesund sind, riecht man hier ganz extrem, also die Verdauung funktioniert bestens. Also ab ins Freigehege der Elefanten
Gegenüber dem Elefantenhaus ist die Anlage der Oran-Utans, und der Totenkopfäffchen, die über eine Strickleiter die Anlage verlassen können und überall im Zoo rumtoben dürfen.
Im ehemaligen Löwenhaus findet man die Schildkröten, kann Ameisen zuschauen und Vogelspinnen bewundern.
Polarbereich
In der künstlich geschaffenen Zone des Polarbereichs findet man die Eisbären, Pinguine und Robben der Antarktis. Auch hier werden die Tiere mit einem Wassergraben vor den Menschen – oder andersherum geschützt. Aber ich glaube, das man eher die Tiere vor dem Menschen schützen muss.
Flamingo-Anlage
Nur einen kleinen Wassergraben ist man hier von den Flamingos entfernt und kann man diese schönen grazilen Tierchen in einer natürlichen Umgebung bewundern, mich wunderte immer dass die nicht wegflogen.
Dschungelbereich
Ein überdimensionales mit Pflanzen eingewachsenes Netz vermittelt den Lebensraum eines Dschungel. Hier wurde der Urwald für Raubkatzen wie Löwen, Jaguare, Leoparden und Panther nachempfunden. Die Urwaldfläche beträgt 10 000 qm durch die man auf gut ausgebauten Wegen sicher wandern kann, um dabei die Raubtiere und die verschiedensten Vögel zu bewundern. Gleich nebenan kann man den Wildhunden bei der Fütterung zuschauen. Dazu sollte man sich die Fütterungszeiten merken, es lohnt sich.
Zebras, Wildpferde und Tiere aus Afrika kann man in nachgemachten Wüsten und Savannenanlage von Afrika sehen.
Natürlich gibt es auch einen Teil für Asien, in dem sich eine Tigeranlage befindet aber auch viele andere Tiere aus diesem Lebensraum leben.
Im Kinderzoo dürfen Kinder und Erwachsene wieder Tiere mit gekauftem Fressen füttern. Außerdem kann man beim Schlüpfen von Küken zuschauen. Was in meinen Augen einen unbezahlbaren Lerneffekt für Kinder hat. Wo sonst können sie Natur näher erleben, als hier.
Gruselich wird’s in der Fledermausgrotte, hier gibt es auch Spezialführungen, was allerdings absolut nicht mein Fall war.
Lustiger fand ich jedenfalls die Papageien und Aras, die im Vogelgehege zu sehen sind in dem es selbstverständlich noch viele Arten anderer Vögel zu bestaunen gibt.
Mein Fazit
An einem Tag diesen Tierpark zu besichtigen ist unmöglich, es gibt so viele Gehege und Sehenswürdigkeiten, dass dies niemand in den paar Stunden des Tages die der Zoo geöffnet hat, .schaffen kann. Wie ich ja oben geschrieben habe war ich mindestens einmal monatlich im Zoo und ich glaube nicht dass ich alles kenne. Wir haben auch den Eingang öfters gewechselt, so dass wir einmal durch den Haupteingang gekommen sind, das andere Mal über den Flamingo-Eingang in den Tierpark kamen.
Jeder Teil des Tierparks ist schön und einmalig nach empfunden. Es gibt Restaurants, Imbisse, Eisstände, ein Souvenirshop, man kann an verschiedenen Führungen teilnehmen, es gibt viele Toiletten, Wickelstationen, Ruhebänke, Sitzgelegenheiten, in der Nähe des Abenteuerspielplatzes mit Rutsche, Baumhaus, Klettergerüst, Karussell und anderen Spielmöglichkeiten, gibt es einen großen Biergarten in dem sich Papi oder Onkel und Mami erholen können während die Kleinen toben. Hier wurde an alles gedacht und was mich immer wieder begeisterte, war das soviel für Kinder gemacht wird und wurde. Mein persönliches Schmunzelobjekt war die hölzerne Kuh, mit ihren Gummi Eutern an denen man die Kuh melken konnte. Hier wurde den Kindern jedenfalls noch vermitteln, das die Kuh nicht lilafarben ist. Sie war jedenfalls immer umlagert.
Ein preiswertes Vergnügen mit Kindern ist der Zoo bestimmt nicht aber es sagt keiner was, wenn man sich seine Brotzeit und Getränke selbst mitbringt. Dann ist auch noch Geld für ein Eis, das zwar überteuert ist, was aber ja den Tieren zugute kommt, drin. Um einiges preiswerter geht es auch wenn man sich eine Dauerkarte kauft, diese ist übertragbar, und kann auch im Deutschen Museum benutzt werden.
ein Testbericht von dottigross_juliaa2007-08-06 17:26:06vom 06.08.2007Empfehlung:Vorteile: Informative Homepage...Nachteile/Kritik: veraltet, nicht sehr gepflegt, nicht mehr zeitgemäß
Zirkus mag ich nicht. Zoo mag ich nicht. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich lange davor gedrückt habe, nach München in den Tierpark Hellabrunn zu fahren. Doch meine Mutter hat sich diesen Zoo-Besuch schon lange gewünscht und so machten wir uns an einem Sonntagnachmittag zu Dritt auf, um ihr damit eine Freude zu machen.
| Kontakt
Münchener Tierpark Hellabrunn AG
Tierparkstraße 30
81543 München
Te. (089) 62508-0
Fax (089) 62508-32
E-Mail: office@zoo-munich.de
Internet: www.zoo-munich.de
| Anfahrt
Von unserem Heimatort fuhren wir mit der Bahn nach München. Das Bayernticket kostete uns 27.- EUR. Damit können bis zu fünf
Personen reisen. Außerdem ist die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel der MVV in diesem Preis enthalten. Vom Hauptbahnhof aus ging es mit der U2 (Umstieg Sendlinger Tor) und U3 nach Thalkirchen. Von dort aus läuft man nochmals ca. 500 m über die Isar zum Tierpark-Eingang „Isar“.
Parkplätze gibt es dort auch. Sie sollen 3.- EUR pro Auto und Tag kosten. Ein zweiter Parkplatz, so habe ich gelesen, gibt es in der Siebenbrunner Straße. Dort können auch Omnibusse stehen bleiben.
Als weiteren Anreiseweg führt der Flyer des Tierparks die Buslinie 52 vom Marienplatz zum Eingang „Flamingo“ auf. Welcher Anfahrtsweg günstiger ist, weiß ich nicht. Wir fanden die U-Bahn praktischer.
| Eintrittspreise
Erwachsene zahlen 9.- EUR Eintritt; Kinder von 4 bis 14 Jahren 4,50 EUR. Kinder unter 4 Jahre sind frei. Für Schüler und Studenten werden 6.- EUR fällig, ebenso für Gruppen ab 20 Erwachsenen. Senioren zahlen 6,50 EUR. Dann gibt es noch Sonderpreise für Kindergruppen, Jahreskarten, Zehnerkarten u.v.m. Die aktuellen Preise kann man der Homepage unter www.zoo-munich.de entnehmen.
Die Höhe der Eintrittspreise finde ich in Ordnung. Soweit ich mich erinnere, haben wir diesen Preis vor zwei Jahren auch im Tierpark Wilhelma in Stuttgart bezahlt. Da man Minimum drei bis vier Stunden hier verbringt, ist das Preis-Leistungsverhältnis okay.
| Öffnungszeiten
Von April bis September ist der Tierpark von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Im Winterhalbjahr – also von Oktober bis März – von 9 bis 17 Uhr.
| Service
Hunde sind erlaubt, was ich seltsam finde. Die Vierbeiner halte ich für viel zu unberechenbar, um sie mit in den Zoo zu nehmen. Da muss doch nur mal ein Löwe etwas lauter brüllen und so ein Hund „dreht durch“. Auch wenn sie – laut Tierparkverordnung – an der kurzen Leine geführt werden müssen, finde ich es nicht richtig, dass sie überhaupt geduldet werden.
An den Kassen stehen Rollstühle bereit, die gegen Anfrage verliehen werden. Auch Bollerwagen für die Kinder können dort ausgeliehen werden. Diese kosten jedoch 5.- EUR. Warum man auch noch einen Personalausweis vorlegen muss, verstehe ich allerdings nicht, da man das Gelände mit den Dingern ja nicht verlassen kann. Nun, ich vermute wegen Haftungsschäden.
Es werden Führungen angeboten, die sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen gebucht werden können. Je nach Art und Dauer der Veranstaltung zahlt man dafür zwischen 70.- und 130.- EUR.
Kamelreiten ist bei den Kids besonders beliebt. Das findet in den Sommermonaten jeweils am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien bei schönem Wetter statt. Veranstaltungsort: bei der Reitbahn am so genannten Dschungelzelt. Preis: 2.- EUR.
Feste Fütterungszeiten bieten dem Besucher die Möglichkeit, mal ein bisschen „Action“ zu erleben. Die Zeiten kann man der Informationsbroschüre entnehmen, die man beim Kartenkauf erhält. Außerdem sind sie an manchen Käfigen und Gehegen angeschlagen oder man findet sie auch auf der Tierpark-Homepage, so dass man sich vorab schon mal überlegen kann, wann man wo vorbei schauen möchte.
Wie bewerte ich die Qualität des Servicepersonals? - Die Dame an der Eingangskasse war sehr freundlich und flink. Die Schlange, die sich vor dem Schalter gebildet hatte, wurde zügig abgefertigt. Auch als ein Herr vor mir die 12,50 Eintritt mit Karte bezahlen wollte, blieb sie ruhig und höflich, während hinter mir einige ihren Unmut äußerten, warum man nicht einmal 12,50 EUR im Geldbeutel haben könne.
Das Bistro gleich hinter dem Eingang lockte uns, weil uns der Appetit nach einem Kaffee stand. Das Bistro war recht kühl eingerichtet und glich dem Restaurant einer Fast-Food-Kette. Die Tische waren schmutzig und auch die Theke machte keinen ordentlichen Eindruck. Das Aufsichtspersonal wirkte... nun, wie soll ich sagen... lustlos und gelangweilt. Sie waren zwar nicht gerade pampig, aber sie sprühten auch nicht vor Elan und Arbeitswillen. So bestellten wir z.B. zwei Tassen Kaffee. Die erste wurde uns mit den Worten „die zweite Tasse dauert noch“ über den Tresen geschoben. Als die zweite Tasse dann endlich fertig war, wurde sie lapidar auf dem Rand des Tresens abgestellt und ich musste mich über die schmutzige Tischplatte beugen, um die Tasse zu mir heran ziehen zu können.
Während unseres Aufenthalts hätten wir gerne das ein oder andere Mal nach dem Weg gefragt. Doch leider war niemand vom Fachpersonal unterwegs, den wir hätten fragen können. So suchten wir z.B. das Menschenaffenhaus, das im Plan nicht als solches verzeichnet ist. Nun ja, das liegt vielleicht auch an uns, weil wir „Menschenaffen“ nicht definieren konnten. Sind Gorilla Menschenaffen? Nein, doch eher Schimpansen, oder? Urang-Utahs?
Ein freundlicher Herr von einer Gastronomie versuchte dann, uns weiterzuhelfen und blickte – zuerst hilfsbereit, dann ziemlich hilflos – in unseren Lageplan. Da er auch keine Lösung wusste, verwies er uns an die „Herrschaften in grauem Oberteil“, die überall rumlaufen würden. Nun, wir suchten eine dreiviertel Stunde und fanden niemanden. Uns fiel auch im weiteren Verlauf des Tages niemand auf, den man hätte fragen können.
| Der Park an sich...
Als ich den Tierpark-Besuch plante, war es mir wichtig, einige Fütterungen mitzuerleben. Deshalb fand ich es toll, dass man die Zeiten auf der Homepage des Zoos finden konnte. Ich druckte mir die Seite aus und las sie auf der Hinfahrt im Zug. So konnte ich mir einen ungefähren Überblick verschaffen, wann wir uns vor welchem Gehege einzufinden hatten. Dass es dann meistens anders kommt, als man denkt, hätte ich wissen müssen. Wir befanden uns immer dann am anderen Ende des Parks, wenn eine interessante Fütterung stattfinden sollte. Zwar ist der Park nicht sehr groß und man hätte die Strecke im flotten Stechschritt durchaus zurücklegen können, aber wir wollten uns nicht stressen und verzichteten dann lieber auf die Fütterung.
Durch Zufall standen wir gerade vor dem Freigelände der Elefanten, als dort eine Informationsveranstaltung stattfand. Die Idee hatten an dem Tag auch ungefähr 100 bis 150 andere Besucher und so war es dort recht überfüllt. Glücklicherweise ist das Elefantengehege groß genug, so dass wir auch aus größerer Entfernung etwas sehen konnten. Die Worte des Tierpark-Mitarbeiters bekamen wir aber leider nicht mit. Doch das Problem hatten auch die, die direkt im Pulk der Zuhörer standen. Denn die zahlreichen (gelangweilten) Kleinkinder machten einen riesigen Rabatz, so dass man den Redner kaum verstand.
„Rabatz“ war auch der Grund, warum ich das Affenhaus fluchtartig verließ. In den engen und recht dunklen und stickigen Gängen schoben sich Familien mit Kinderwagen und schreienden Kindern aneinander vorbei, so dass ich eine Raumangst-Attacke bekam und mir rempelnd und schubsend einen Weg zum Ausgang suchte. In dieses Gebäude bekam man mich an diesem Tag nicht mehr hinein.
Ich wartete also vor dem Affenhaus auf einer Bank – während meine Familie durchs Innere spazierte - und schaute den Zoo-Besuchern dabei zu, wie sie sich vor dem großen Bronze-Gorilla positionierten und fotografieren ließen. Ab und an – je nach Windrichtung – war ich dann jedoch dem ekelhaften, beißenden Geruch der Flamingos ausgesetzt, die sich in meinem Rücken befanden. Puuuh! Die Viecher stinken vielleicht!!!
Gerne hätte ich in dem Moment an einem anderen Ort auf meine Lieben gewartet, aber erstens gibt es im Tierpark – wie ich finde – nicht genug Sitzmöglichkeiten und zweitens hatte ich meiner Familie gesagt, dass ich direkt vor dem Affenhaus warten würde. Also hieß die Parole: „Durchhalten!“
Sitzmöglichkeiten könnte es im Tierpark wirklich mehr geben. Auch die Auswahl und Vielfalt an Getränke- und Snackständen reichte mir nicht aus. Wir hatten z.B. am Eingang des Tierparks zwei Plastikflaschen mit Sprudel gekauft, auf denen Pfand erhoben wurde. Nun hatten wir das Problem, die leeren Flaschen wieder loszuwerden. Doch überall, wo es etwas zu trinken gab, wurden keine Flaschen ausgegeben, sondern offene Pappbecher. Irgendwann fanden wir dann endlich einen Kiosk, an dem wir die Flaschen abgeben konnten.
Die Speiseauswahl im Tierpark finde ich ziemlich eingleisig. So gibt es im Park viele, viele ungesunde Sachen wie Pommes, Würstchen und ähnliche fettige Dinge. Etwas Nahrhaftes, was uns geschmeckt hätte, gab es nicht. Sogar beim Chinesen roch es nach „Fastfood“ und uns verging der Appetit. Nun ja, manchmal macht mich ja so ein fettiges Zeug an. Aber an diesem Tag liefen wir hungrig durch den Park.
Überall auf dem Gelände findet man „mobile Losbuden“, an denen man sein Glück versuchen kann. Ob die Losbuden-Betreiber mit ihrem Verdienst zufrieden sind, weiß ich nicht. Auf mich machten es den Eindruck, als hätten die Losverkäufer nicht viel zu tun. Sie lümmelten eher gelangweilt auf ihren Stühlchen herum und warteten auf Kundschaft.
In dem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass ich die Luftballon-, Zuckerwatte- und Mandelverkäufer vermisste. Der Geruch von gerösteten Mandeln und leckerem Zuckerwerk nahm ich kein einziges Mal war. Nur am Crepes-Stand roch es sehr lecker, auch wenn der Stand an sich nicht sehr einladend war.
Am Isar-Eingang gibt es ein Souvenirgeschäft, das ich jedoch nicht betreten habe. Deshalb kann ich keine eigenen Erfahrungen wiedergeben.
Toiletten sind auf dem gesamten Areal ausreichend vorhanden. Wir stellten uns während eines Schauers dort unter und so hatte ich genügend Zeit, mir die (veraltete) Anlage genau anzusehen. Soweit ich es beurteilen kann, sind die Toilettenanlagen behindertengerecht und barrierefrei. Die Innenausstattung ist in einem recht veralteten dunklen Farbton gehalten. Ein Handtrockner lief auf Hochtouren und schaltete sich nicht mehr ab. Uns kam das gerade recht, denn wir waren ein Stück durch den Regen gerannt und konnten uns nun darunter die Haare und die Jacken trocknen. Die WC’s waren während unseres Besuchs sauber, Toilettenpapier war ausreichend vorhanden.
Zurück zu den Tieren. Die Artenvielfalt kann ich nicht beurteilen. Sind 7700 Wirbeltiere und 340 Arten viel oder wenig? Die wichtigsten Tierarten, die man als Besucher sehen möchte, sind auf jeden Fall vorhanden. Elefanten, Affen, Nashörner, Bären, Löwen und Tiger, Pinguine, Seehunde und Eisbären, Giraffen und Kängurus u.v.m. Ein Lieblingstier hat wohl jeder. Auch im Tierpark gibt es eine Anzahl sehr beliebter Tierarten. So stehen wohl die Affen an erster Stelle. Vor ihrem Gehege der Paviane zum Beispiel stand immer eine große Menschenmenge. Das liegt wohl daran, dass hier auch immer viel „Action“ geboten wird. Hier ist immer was los! Der Paviankönig scheint unantastbar zu sein und seine Artgenossen haben großen Respekt vor ihm. So konnte man z.B. beobachten, wie die kleineren Äffchen die Algen aus dem Wasser fischten, um kurz darauf ihre Beute fallen zu lassen und kreischend davon zu rennen, weil der Anführer im Anmarsch war. Ein ganz freches Junges traute sich jedoch, sich an den „King“ ranzuschleichen und ihm einzelne Fäden aus der Algenmasse zu stibitzen (siehe Foto). Damit war ihm der Applaus der Zuschauer sicher – auch wenn ihn das nicht wirklich interessierte.
Irgendwann hatten wir das Glück, an der Seehundfütterung teilhaben zu können. Diese fand am späten Nachmittag/frühen Abend statt und es waren kaum noch Besucher unterwegs. Vielleicht spielte die aufziehende Gewitterfront eine Rolle, die sich schwarz und bedrohlich über unseren Köpfen aufstaute. Viele Tierpark-Besucher hatten sich schon auf den Weg zum Ausgang gemacht und es wurde angenehm leer auf dem Gelände.
Die Fütterung war ein sehenswertes Highlight, weil die Seehunde ein riesiges Spektakel machten. Sie jaulten und riefen und bettelten, sie sprangen aus und ins Wasser und stupsten den Tierpfleger und den Eimer mit Fischen an. Es war faszinierend und lustig zu gleich und wir hatten unseren Spaß an den Tieren.
Ob die Aufzucht, die Pflege, der Lebensraum der Tiere „tiergerecht“ ist, weiß ich nicht. Das zu beurteilen, liegt im Ermessen der Fachleute. Aber ich kann mir durchaus eine Meinung bilden, was das Äußere – sozusagen die „Fassade“ – angeht. Dass ich kein Fan von Zirkussen und Zoos bin, habe ich bereits erwähnt. Ich sollte vielleicht die Gründe dafür nennen. Ich mag es nicht, wenn WILDE Tiere trainiert und abgerichtet werden, was im Zirkus der Fall ist. Das lehne ich rundweg ab. Und da hilft auch kein Argument, wie „den Menschen zeigen, wie lernfähig Tiere sein können“ oder ähnliche Pseudoerklärungen.
Im Zoo soll der Artenerhalt gesichert werden und im Menschen die Sensibilität gegenüber der Tierwelt geweckt werden. Das befürworte ich. Dagegen, so meine ich, ist nichts einzuwenden. Doch warum mag ich Tierparks trotzdem nicht? Nun, die Erklärung ist einfach: ich find’s einfach nur stinklangweilig! Da stehen irgendwelche Emus und glotzen doof in der Gegend rum. Da steht das Zebra und kaut auf einem Büschel Gras. Der Elefant trottet durch seine Anlage und reibt sich an einem großen Betonpfeiler. Die Pinguine springen ins Wasser, fegen an einem vorüber und springen wieder an Land. Nur die Affen sorgen ein wenig für lustige Unterhaltung. Das war’s aber auch schon.
Versteht mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan der Zoo-Sendungen im Fernsehen!! Besonders das Leipziger Original hat es mir angetan und wenn es die Zeit erlaubt, dann schaue ich es mir liebend gern an. Aber dort werden Aufnahmen, die das Fernsehteam über viele, viele Stunden gesammelt hat, auf wenige Minuten zusammengeschnitten. Im Fernsehen bekomme ich alle interessanten Szenen komprimiert geliefert. Ich sehe, wie das Futter der Tiere zubereitet wird, wie die Tiere gefüttert werden und wie der Arzt zur Untersuchung und Behandlung kommt. Oft spielen die Pfleger auch mit den Tieren oder stellen ihnen interessante Aufgaben, damit sie beschäftigt werden. Ich erfahre, welche Besonderheiten einzelne Tierarten besitzen und wie sie sich fortpflanzen etc. Das meiste bekommt der Besucher im Zoo nicht mit. Deshalb mag ich Zoobesuche nicht.
Nun, lass ich also meine „Abneigung“ beiseite und betrachte den Tierpark Hellabrunn mit einem gewissen Abstand, welche Meinung ergibt sich dann? Hellabrunn wirkt etwas beengt. Vielleicht liegt das an der dichten Begrünung oder den strengen Abgrenzungen der Gehege. Außerdem macht der Park einen etwas schmuddeligen Eindruck. Die Anlage ist allgemein nicht sehr gepflegt und Büsche und Bäume könnten ruhig mal einen neuen Schnitt bekommen. Auch wenn diese „Urwüchsigkeit“ gewollt sein sollte – mir gefällt sie nicht.
Vor zwei Jahren war ich in Wilhelma in Stuttgart. Dieser Zoo hat mir wesentlich besser gefallen. Er war großzügiger und weitläufiger angelegt, die Wege schlängelten sich durch die Anlage und viele Blumen und Blumenhäuser verhalfen der Anlage zu einem parkähnlichen Ambiente. Das Bärengehege – so erinnere ich mich – war riesig und es gab viele Versteckmöglichkeiten für die Tiere. Die Hallen waren – im Gegensatz zu Hellabrunn - angenehm hell und lichtdurchflutet – die Luft darin war überhaupt nicht stickig und beengt. Es gab „Oasen der Ruhe“, in denen man sich hinsetzen und ausruhen konnte. In Wilhelma habe ich ein paar schöne Stunden verbracht – in Hellabrunn hätte ich „nicht gewesen sein müssen“. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, ob ein Spaziergang durch den Englischen Garten oder im Westpark nicht schöner gewesen wäre.
| Fazit
Wer im süddeutschen Raum einen Zoo besuchen möchte, dem würde ich nicht unbedingt den Tierpark Hellabrunn in München empfehlen. Mir hat „Wilhelma“ in Stuttgart wesentlich besser gefallen, weil dieser Park gepflegter, weitläufiger und interessanter gestaltet ist. Hellabrunn hat meiner Meinung nach eine Modernisierung nötig und sollte u.a. auch mit ein paar Picknick-Plätzen, bequemen Sitzgelegenheiten und Bistros mit gesunder Küche aufgepeppt werden.
In diesem Sinne… alles bleibt anders… eure Dotti
[Auch bei dooyoo und ciao unter ähnlichem Nick tätig ;-) ]
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Music-King, 06.08.2007
Irgendwie sind mir Zoos und Tierparks unsympathisch, wenngleich Hellabrunn sicherlich einer der besten ist. Dennoch finde ich die Käfighaltung vor allem bei Raubtieren nicht artgerecht... Tut Deinem Bericht natürlich keinen Abbruch und hat auf die Bewertun
morla, 07.08.2007
l.g. petra
Baby1, 06.08.2007
Schade, das so wenigeLust haben zum Gegenlesen!!
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
ein Testbericht von mausi14062006-08-06 17:09:25vom 06.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: viele Tierarten,
saubere Gehege,
gute Übersicht durch Einteilung in Kontinentgruppen...Nachteile/Kritik: -
Den Münchner Tiergarten gibt es jetzt schon seit 1911. Besucher können die Tiere unmittelbar ohne störende Gitter oder Zäune erleben und Tierbeobachtungen wie in freier Wildbahn genießen. Der Tiergarten bietet allen Besuchern ein besonderes Naturerlebnis.
Der Tiergarten ist in mehrere Themen eingegrenzt:
# Streichelgehege:
Befindet sich gleich neben dem Isareingang. Damhirsche, Zwergziegen und Ostpreußische Skudden die gfüttert und gestreichelt werden können. Vor allem für Kinder ein besonderes Erlebnis
# Europa
Auf einer Fläche von 36Ha befindet sich ein verträumtes Auenland. Hier leben z.B.: Gams und Murmeltier
# Amerika
Hier gibt es zahlreiche Tier und Pflanzenarten wie z.B.
Bison und Präriehund
# Urwaldhaus und Aquarium
Hier wohnen unsere "nächsten Verwandten". Gemeinsam mit Pflanzen, niederen Tieren, Fische, Reptilien und Vögeln leben Gorillas und Schimpansen unter einem sonnendurchfluteten Dach.
Auch ist ein 13 m langes Riff vorhanden. Hier befinden sich u.a verschiedene Vipern und Giftnattern.
# Affenhaus
Kattas, Siamangs, Varis, Orang-Utans, Mandrills, Dianameerkatzen und Totenkopfäffchen sind hier zu bewundern
# Australien
Kloaken- und Beuteltiere können hier begutachtet werden
# Elefantenhaus
Die neuen Innenanlagen erlauben eine Haltung der Elefanten ohne Ketten. Mit ihnen leben hier die Giraffen und die Pinselohrschweine.
# Schildkrötenhaus
Im Riesenschildkrötenhaus finden Sie Seychellen-Riesenschildkröten und Insekten. In einem 23 m langen Handlauf, genau in Nasenhöhe der Kinder, ist eine Kolonie von Ameisen untergebracht
# Dschungelzelt
Raubkatzen dürfen hier natürlich nicht fehlen. Aber auch wie im echten Dschungel erfüllen andere Arten wie Helmturakos, Amazonen-, Maus- und Trompetervögel das Leben.
# Afrika
Hier entsteht durch Zebras, Antilopen, Wasserböcke und Strauße eine der typischen Lebensgemeinschaften der afrikanischen Savanne.
# Polarium
Moschusochsen, Eisbären, Pinguine und Robben können hier beim füttern beobachtet werden
# Kindertierpark
Haustiere wie Schafe, Ponys, Hühnerküken und Ziegen können gestreichelt und gefüttert werden
# Asien
Erleben Sie z.B. den Sibirischen Tiger, die Panzernashörner oder den riesigen Gaur.
# Villa Dracula
Da befinden sich die Schlafkammern der Fledermäuse
# Großvoliere
faszinierenden Vogelwelt, Balz, Nestbau und Aufzucht warten hier
Öffnungszeiten:
April bis September von 8 - 18 Uhr
Oktober bis März von 9 - 17 Uhr
Alle Gehege sind in einem sauberen und tiergerechtem Zustand und sind der freien Wildbahn sehr gut nachempfunden.
Eintrittspreise:
Tageskarte Erwachsene EUR 9,00
Kinder von 4-14 Jahren(Kinder bis 4 Jahre frei) EUR 4,50
Schüler ab 15 Jahren (Ausweis) EUR 6,00
Berufsschüler (Ausweis) EUR 6,00
Studenten (Ausweis) EUR 6,00
Senioren (Ausweis) EUR 6,50
Grundwehr- und Zivildienstleistende
(entfällt bei Zeit- und Berufssoldaten) EUR 6,00
Sozialhilfeempfänger mit München-Pass o.Ä EUR 6,00
Gruppen
Kindergärten (je 5 Kinder ein Betreuer frei) EUR 3,50
Schulklassen (je 10 Kinder ein Betreuer frei) EUR 3,50
Begleiter von Kindergärten und Schulklassen,
sofern nicht bereits ohnehin frei EUR 6,00
Busreisen EUR 6,00
(Gruppenpreis ab 20 Personen,
Busfahrer und Reiseleiter frei)
Wo sich Netzgiraffe und Murmeltier Gute Nacht sagen
ein Testbericht von Jonnylove2004-09-08 14:58:39vom 08.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Vielfalt, nette Parkgestaltung...Nachteile/Kritik: zur zeit einige Baustellen, manche Gehege
Hi ihr
nachdem ich jetzt ja Semesterferien habe und durch meinen erworbenen Diamanten ganz stark motiviert bin, habe ich mich dazu entschlossen heute trotz schönem Wetter einen kleinen Bericht für euch zu verfassen.
Diemal soll es sich um den Tierpark Hellabrunn, München drehen.
Also, los gehts.
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1.) Anfahrt
a) Mit der U-Bahn
Mit der U3 bis U-Bahn-Station Thalkirchen,
zum Isar-Eingang des Tierparks ca. 3 Minuten Fußweg (ausgeschildert, einfach immer dem kleinen, süßen Elefant auf den Schildern folgen)
Besonders schön ist hier bei, dass diese U-Bahn-Station selbst schon auf den Zoo einstimmt, der Wände sind mit tierischer
Kunst verziert.
b) Mit dem Bus
Buslinie 52 ab Marienplatz bis Endstation „Tierpark“, die direkt vor dem
„Flamingo-Eingang“ liegt.
c) Mit dem Auto:
Schattige Parkplätze (Gebühr EUR 3,00) direkt bei den Eingängen gibt es zu genüge. Der Park liegt an der Isar in Münchens Süden.
Ich persönlich würde die öffentlichen Verkehrsmittel voziehen. U-Behnen und Busse fahren alle 10 Minuten.
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2.) Preise/ Öffnungszeiten
a) Öffnungszeiten
Oktober bis März täglich von 9 bis 17 Uhr und
April bis September täglich von 8 bis 18 Uhr
geöffnet. Wir haben uns viel Zeit gelassen und haben ca. 3 1/2 Stunden gebraucht.
b) Preise
Tageskarte:
Erwachsene EUR 9,00
Kinder von 4-14 Jahren
(Kinder bis 4 Jahre frei) EUR 4,50
Schüler ab 15 Jahren (Ausweis) EUR 6,00
Berufsschüler (Ausweis) EUR 6,00
Studenten (Ausweis) EUR 6,00
Senioren (Ausweis) EUR 6,50
Grundwehr- und Zivildienstleistende
(entfällt bei Zeit- und Berufssoldaten)
EUR 6,00
Sozialhilfeempfänger mit München-Pass o.Ä
EUR 6,00
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3.) Der Park und seine Gebiete
a) Streichelgehege:
Es lohnt sichvor allem für kleinere Kinder. Hier können sie die Tiere streicheln und sie füttern. Futter ist dort zu kaufen.
In dem Gehege fibdet man süße Zwergziegen, Damhirsche und Skudden.
b) Parkteil Europa:
Hier wird einem die eimnheimische Tierwelt näher gebracht. Man sieht Wildschweine, Hirsche, Wasservögel, Storche, Murmeltiere, Gänse, Elche, Braunbären usw. Besonders nett ist hierbei das "Fischers Fritz". Einmal am Tag können hier Kinder die Pelikane füttern.
c) Parkteil Amerika:
Jetzt wrd es schon etwas interessanter: Wisents, Bisons, Wölfe und Tarpane...viele interessante Tiere warten auf Besucher, die sie bestaunen.
In diesem Bereic findet auch einmal täglich die Greifvogelschau statt, die sich wirklich lohnt. Allerdings muss man es dann ertragen könne, dass man tote Mäuse und kleinere Tierköpfe sieht, die die Vögel verschlingen. Mehrere Tierpflegen sorgen dafür, dass man die wichtigsten Infos zu den Greifvögeln vermittelt bekommt.
d) Das Urwaldhaus/ Aquarium:
So spannend es auch klingt, es ist nicht geade die Hauptattraktion. im Grunde genommen befinden sich hier fast nur diverse Shops, die zu einem Souvenirkauf einladen.
Falls man den Flamingo-Eingang wählt, kommt ihr hier als erstes an.
Hier könnt ihr euch stärken mit Essen und Trinken oder einfach mal nur gemütlich ausruhen.
e) Das Affenhaus:
Das absolute Highlight im Münchner Zoo. Mir schien es so, als ob sie sich darauf spezialisiert hätten. Vom Orang-Utan bis zum Katta findet man hier alles.
Definitiv eins der schönsten und beeindruckendsten Gehegen.
Mit etwas Glück kommen die Affen sogar her und ahmen einen nach. Zur Zeit gibt es auch Baby-Affen, die einfach zu süß sind, wenn sie herumklettern.
f) Parkteil Australien:
Hier trifft man auf typische Tiere aus Down Under. Kanguruhs in allen Größen hoppeln über Wiesen und Ameisenbären schnuppern in ihren Gehegen herum. Ein netter Parkteil, der sich auf alle Fälle lohnt.
g) Das Elefantenhaus:
Hier kann man natürlich Elefanten anschauen und ihre Einlage einmal täglich genießen. Aber uc die Netzgiraffen, die mir persönlich am allerbesten gefallen haben, stehen gleich nebenan. Dazu gibt es hier noch Kamele, auf denen man Rennen reiten darf . Also, auf in den Sattel und los gehts.
h) Das Schildkrötenhaus:
Hier kann man verschiedene Schildkröte sehen und sich etwas Schatten gönnen.
Am faszinierensten sind natürlich die Riesenschildkröten.
i) Das Dschungelzelt:
Soweit ich weiß gibt es im Dschungelzelt selbst nur Löwen und dazu eine tropische Atmosphäre. Allgemein gibt sich der Park aber wirklich sehr viel Mühe, die Tiere so zu halten, wie sie es brauchen.
j) Parkteil Afrika:
Einer der schönsten Parkteile. Sträuße, Zebras, Geparde, Hyänen und viele andere tiere warten hier auf euch. Dieser Parkteil war genau das richtige für mich, um mein Fernfieber nach menem Lieblingsland Uganda wieder etwas zu stillen. Ist zwar nicht ganz so toll wie eine Safari, aber immerhin sieht man die faszinierenden Tiere aus der Nähe.
k) Das Polarium:
Hier sieht man Eisbären, Pinguine und Seelöwen. Egentlich hab ich mich sehr auf diesen Teil im Park gefreut, allerdings war ich dann eher enttäuscht von den Pinguinen und den Eisbären. Dazu aber später mehr.
l) Der Kinderzoo:
Hier gibt es Esel, Ponies und viele Pferde. Eben genau das richtige für kleinere Kinder.
m) Parkteil Asien:
Hier kann man das asiatische Pendant zur Kuh, das Yak bestaunen. Darüberhinaus viele andere schöne Tiere, wie z.B. das Nashorn (das gerade trächtig ist), einen Tapir, Kiangs usw.
n) Die Villa-Dracula:
Hier verbirgt sich eine kleine, dunkle Höhole, in der man Fledermäuse sehen kann. Immerwieder hört man Mädels schreien, weil eine zu na an ihrem Kopf vorbei geflogen ist.
o) Großvoliere:
Wer sich für Vögel interessiert ist hier genau richtig. Viele einheimische, aber auch nicht-einheimische Vögel sind in diesem Gehege.
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4. Kritik:
Leider muss ich sagen, dass ich von manchen Tieren ziemlich enttäuscht war. Viele größere tiere, die in der Haltung etwas aufwendiger sind, wirkten apthisch und trotz Sommerhitze waren einige wasserlöcher der tiere nicht aufgefüllt. Sie hatten also keine Möglichkeit sich abzukühlen.
Am eschreckensten fand ich das Gehege der Eisbären und das der Königspinguine. Das erste bestand nur aus Beton und einer kleinen Wasserfläche. Das zweite war viel zu klein für die vielen Pinguine.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich nicht glaube, dass der Tierpark die Tiere nicht artgerecht hält, ich habs mir nur anders vorgestellt.
Das Gehege der Affen z.B. ist viel liebevoller und umfangreicher ausgestattet. Schade, dass sich das nicht für alle Gehege sagen lässt.
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5.) Tipp:
Eigentlich habe ich 2 Tipps.
Zum einen kannman für alle Tiere im Park eine Patenschaft übernehmen, wozu ich gerne auffordern möchte. Die Preise dafür sind ganz verschieden. Beim Haupteingang des Parkes liegen dazu Informationsheftchen aus, wer nteressiert ist, schaut da mal nach.
Mein anderer Tipp ist der, dass man nicht am Freitag in den Zoo sollt. An allen anderen Tagen werden die Tiere mithilfe eines Beutesimulators gefüttert. Man kann somi beobachten, wie die Tiere in der Natur jagen. Die Zeiten dafür stehen in der Parkinfo, die es am Eingang kostenlos gibt.
Auch die ganzen Shows der Tiere lohnen sich, man kann dabei einges lernen.
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6.) Fazit:
Alles in allem war es ein wunderschöner Tag in Zoo. Auch wenn ich von manchen Gehegen nicht so begeistert war, die Vielfalt der Tiere und die gebotenen Attraktionen lohnen sich allemal.
Denkt daran: der Park braucht Besucher. nur durch Einnahmen kann sich der Park halten und die Tiere artgerecht verpflegen.
Auch wenn er mit den ganz großen Zoos (Stuttgart oder Tierpark Schönbrunn in Wien) nicht ganz mithalten kann, lohnt sich ein Besuch allemal.
Der Park ist sowohl Kinder- als auch behindertenfreundlich. Rollstühle kann man an der Kasse sogar ausleihen.
Und noche in letter tipp: Nehmt lieber selbst Essen mit, denn verpflegung ist in den Geschäften dort nicht ganz billig.
Wer interessiert ist sollte mal auf die Homepage des Park gucken.
www.zoo-munich.de
In diese Sinne: viel Spaß beim Affen bestaunen...
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novia, 08.09.2004
du hast einen sehr informativen bericht geschrieben, hat mir gut gefallen. ich besuche aber tierparks u.s.w nicht , weil es fuumlr mich keine artgerechte haltung ist!! liebe gruumlszlige novia
sandro, 08.09.2004
schoumlner Bericht gut gegliedert schoumlnen gruszlig
ein Testbericht von bounty2002-02-18 16:21:10vom 18.02.2002Empfehlung: ja
Da ich in der nähe von München wohne und der Tierpark Hellabrunn in München ist, besuche ich ihn leidenschaftlich 1-2 im Jahr. Es ist auch jedesmal wieder interessant und lustig. Besonders interessieren mich die Affen, Löwen und die Geparden usw.
Heute möchte ich euch gerne mal berichten, wie schön so ein Tierpark sein kann.
Der Tierpark Hellabrunn ist der älteste Zoo der Welt und hat 15 Parkteile, jeder Teil entspricht einen Erdteil. Der Tierpark umfässt ungefähr 36 ha. Es heißt das Hellabrunn einer der modernsten und reizvollsten Zoos in Europa
sein soll. Natürlich ist er sehr für das Wohlbefinden der Tiere.
- Sie haben naturnahe und großzügige Lebensräume
- Eine Komplexe Gemeinschaftshaltung im selben Lebensraum (z. B. von Fischen, Säugetieren usw.)
Nun möchte ich euch gerne mal die vielleicht beliebtesten Teile des Parks nahe bringen.
STREICHELGEHEGE:
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Nicht weit vom Eingang entfernt gelangt man zum Streichelgehege in den Zwergziegen, Damhirsche usw. gehalten werden. Das ist auf alle Fälle was für kleine Kinder. Am Zaun stehen meistens Futterautomaten (ein spezielles Futter) die die Leute für 50 PF kaufen können. Falls man jetzt meint das man ja selbst Futter für die Tiere mitnehmen kann, der hat sich gettäuscht. Das ist strengstens verboten. Im Semptember ist das Streichelgehege leider geschlossen.
AFFENHAUS & AQUARIUM:
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Für die Affen wird schon seit ca. 2 Jahren ein Urwaldhaus gebaut. Als ich vor ein paar Wochen da war, war es leider noch nicht fertig. War aber nicht so schlimm, denn ich konnte die Gorillas und Schimpansen in ihrem alten Bau trotzdem sehen. Direkt mit dem Affenhaus ist das Aquarium verbunden. Im Erdgeschoss gibt es giftige und ungiftige Schlangen und Reptilien. Wenn man ein paar Treppen hinuntergeht, entdeckt man die Vielzahl von Fischen (z. B. Piranja, Hai usw.). Was ich wirklich sehr lieb finde, sind die Totenkopfäffchen, sie sind nämlich nicht eingespeert und laufen frei im Park rum.
ELEFANTENHAUS:
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Von Professor Emanuel Seidl, wurde 1941 das Elefantenhaus im byzantinischen Stil errichtet. Das Haus hat eine 18 m hohe Betonglaskuppel. Im zweiten Weltkrieg wurde das Elefantenhaus zerstört, aber in den Jahren von 1967 bis 1979 renoviert.
Die Tiere sind nicht angekettet und können beliebig herumspazieren. Im Elefantenhaus gibt es aber nicht nur Elefanten, sondern auch Giraffen. Elefanten und Giraffen haben noch eine Ausenanlage.
DSCHUNGELZELT:
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Ein überdimensionales Spinnennetz bedeckt den Dschungel. Hier ist ein lichtdurchfluteter Raum für Raubkatzen (z. B. Löwe, Jaguar, Panther) entstanden. Insgesamt überdeckt das Zelt 10 000 cm³. Ihr könnt durch einen Nebelurwald wandern, der wirklich sehr schön ist. Das muss man einfach gesehen haben. Es leben hier nicht nur Raubkatzen, sondern auch verschiedene Vogelarten (z. B. Nachtigallen, Mausvögel, Brillenvögel usw.) Wenn es für die Tiere zu heiß ist, haben sie draußen eine kleine Insel, in der sie sich ausruhen können.
Eigentlich ist jeder Teil des Parks sehr interessant. Um natürlich nicht zu vergessen, kann man jeden Tag (ausser Freitag) den verschiedensten Tieren beim Füttern zusehen (z. B. Pinguine, Löwen, Eisbären usw.).
Es gibt auch ein paar Vorführungen die ich noch unbedingt aufschreiben will (z. B. Robbenvorführung, Elefantenvorführung ,der Pinguinspaziergang der aber nur von November bis März ist und Falkenflug usw.)
Um Essen und Trinken braucht ihr euch keine Sorgen machen, es gibt viele Imbissstände und ein paar kleine Restaurants. Die Preise sind auch ziemlich günstig.
Nun kommen wir mal zu den Preisen. Ermäßigten Entritt gibt es für Gruppen, Schüler, Studenten und Rentner. Ich glaub das sind 6,-. Über 9,- steigen die Preise für eine einzelne Person nicht.
ÖFFNUNGSZEITEN:
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April bis September von 08.00 - 18.00 Uhr
Oktober bis März von 09-00 - 17.00 Uhr
Falls ihre gerne mal auf die HP vom Tierpark Hellabrunn möchtet, habt ihr hier die Adresse http://www.zoo-munich.de
FAZIT:
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Mir gefällt der Park echt gut. Besonders die Atmosphäre und die lieben Tiere haben es mir angetan. Es ist immer alles sauber und man erlebt immer etwas neues und schönes. Wer München mal besucht sollte, muss sich den Tierpark unbedingt ansehen, denn das lohnt sich wirklich.
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