Platz 11 in der Kategorie "Mehr zum Thema Schule". Wie erstellt man eine Schülerzeitung? Was ist interessant zum Lesen? Was ist wichtig für Cover/Seitenanzahl/Preis etc... ...mehr
Tipps & Tricks zu Erstellen einer Schülerzeitung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
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Ein Anfang ohne Ende
ein Testbericht von Jatzia2003-12-15 09:56:08vom 15.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Macht Spaß, gute Zusammenarbeit, für Schreibfreudige ein muss *g*...Nachteile/Kritik: Bedarf viel Arbeit und Zusammenhalt
Bei uns an der Schule gibt es das Projekt der Schülerzeitung schon seit mindestens 20 Jahren. Davon hatte sie 15 Jahre lang den gleichen Namen, der jedoch in der Schule immer weniger Anklang fand. Also gingen ein paar Schülerinnen hin und haben das mal etwas verändert… dazu später aber mehr. Das Projekt der Schülerzeitung war bei uns immer für alle Klassenstufen offen, was also von Unterstufe bis Oberstufe alle umfassen sollte. Doch meistens waren sich die oberstufler zu fein und dir Mittelstufler zu faul, so dass mit der zeit immer mehr die „Kleinen“ die Schülerzeitung vereinnahmten. Als dann vor nicht all zu langer Zeit die Begeisterung für das Projekt immer weniger wurde und die ganze motivation den bach hinunter zu gehen schien, wurde der ganze Haufen mal etwas aufgerüttelt. Es kam zu einem Zwischenprojekt, welches einen anderen Namen trug und zum ersten Male in der Geschichte unserer Schülerzeitung ein farbiges Cover hatte. Vielleicht sollte man kurz erwähnen, dass diese Ausgabe nur von Schülern und außnahmsweise ohne Lehrerbeihilfe entstanden ist. Bis auf 20 Stück wurden auch alle verkauft, was bei einer Auflage von 300 Stück doch recht gut war und vor allem im Vergleich zu den alten Verkaufszahlen fast an ein Wunder grenzte. Mittlerweile gibt es eine neue Redaktion, die jetzt sogar alle Altersklassen der Schule abgeckt. Es ist ein ganz neuer Name für eine ganz neue Zeitung entstanden, die jetzt ein ganzfarbiges Cover hat und endlich mal versucht wirklich aktuell zu sein. Ein Hoch auf die Revolution! ;)
Die Readaktion:
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Für eine Schülerzeitung ist es unheimlich wichtig, dass wirklich alle Altersbereiche, der auf der Schule vertretenen Schüler, abgedeckt sind, so dass auch für jede Stufe etwas Interessantes dabei ist. Bei uns gab es den Fehler, dass zum Ende hin dann 90% der Schülerzeitung nur aus dem Junior Teil (der für die 5.-7. Klässer) bestand. Dementsprechend verschwinden dann auch die Käufer und Interessenten. Auch ganz wichtig ist die ständige Motivation der Gruppe, denn eine unmotivierte Redaktion bringt auch nur dementsprechend uninteressante Zwangsartikel herbei, welche sich wieder schlecht auf die Zeitung und den nächsten Verkauf auswirken. Ebenfalls sollte man darauf achten, dass die Schüler die, am besten zwei, Positionen der „Chefredakteure“ einnehmen und man nicht einem Lehrer diese Position anvertraut. Jedoch sollte man sich vor diesen „Pseudo-Chefs“ hüten, welche oftmals in Form von kleinen Unterstuflern auftreten, die meinen, alles besser zu können als der rest der Welt und daher auch glauben, sich alles erlauben und bestimmen zu können. Dieses Phänomen ist weit verbreitet und sollte am besten mit Ruhe und Gewissenheit angegangen werden, denn dann wird sich das Problem irgendwann von selbst entfernen.
Treffen:
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Regelmäß ige Treffen der Redaktion sind unheimlich wichtig, da sonst der zeitplan meist nicht eingehalten wird und man oft nicht die Möglichkeit hat, den Schlafmützen auf die Finger zu hauen *g*. Die regelmäßigen Treffen kann man daher gut zum weiterarbeiten an den Artikeln nutzen, was viele zu Hause nämlich nicht freiwillig machen würden, oder im schlimmsten Falle nur Stift und Papier zur Hand hätten. Auch zu Diskussionen und zur allgemeinen Beratung über
Artikel, Inhalt, Werbeverträge und so weiter kann man die Treffen wunderbar nutzen, was dem einzelnen die Arbeit erleichtert und das Wirken als ganze Gruppe verstärkt. Denn je mehr man in der ganzen Redaktion diskutiert und abstimmt, um so besser fühlt sich jeder einzelne miteinbezogen und versucht dann auch mehr sein Bestes mit einzubringen. Bei uns kam es auch nicht nur einmal vor, dass sich jemand übergangen fühlte und daher auch an seiner Arbeit nicht mehr weiter machte. Da es bei unserer letzten Zeitung ein enormes Zeitproblem gab, konnte leider nicht alles mit der Readaktion beschlossen werden, jedoch hat man über das Cover und die Schriftart der Seitenzahlen abstimmen lassen ;), was, wenn auch nur wenig, gezeigt hat, dass keiner übergangen wird.
Cover:
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Das Cover der Schülerzeitung ist, zumindest für die jeweilige Ausgabe, wirklich wichtig. Schließlich soll es auf einen Blick die Zeitung und deren Inhalt repräsentieren und gleichzeitig anziehend wirken und Interesse wecken. Ja, so viele Dinge auf einmal und das alles auf nur einem Blatt. Aus Erfahrung kann ich da nur empfehlen, dies am besten mit viel Farbe zu tun. Auch wenn ein farbiges Cover große Kosten mit sich bringt, es wird sich später auf jeden Fall lohnen. Denn in jeder Zeitung gibt es viele Bilder, welche oft besser repräsentieren, als jeder noch so lang geschriebene Text. Einige dieser Farbwunder sollte man doch sofort zeigen, damit sie ins Auge stechen. Trotz der großen farbenpracht sollte man den Text nicht vergessen. Auf jedem Cover sollten zumindest kurz die wichtigsten oder interessantesten Artikel angerissen werden. Logischer Weise muss auch der Titel der Zeitung dazu, sowie das Jahr und am besten die Jahreszeit, wenn es denn mehrere Ausgaben pro Jahr geben soll. Was bei unserer letzten Ausgabe durch Zeitmangel vergessen wurde, darf im Normalfall auch nicht fehlen: Der Preis! Schließlich müssen die Leute ja wissen, was sie für dieses Prachtstück einer Zeitung bezahlen dürfen.
Der Inhalt:
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Der Inhalt einer jeden Schülerzeitung ist wohl, wie erwartet, der wichtigste Teil. Schließlich soll er den Leser ansprechen und interessieren und am besten noch dazu anregen, auch die nächste Ausgabe dieser Schülerzeitung zu kaufen. Jetzt kommt also der schwierigste teil der ganzen Angelegenheit, wie mache ich eine Schülerzeitung interessant? Als ersten Punkt möchte ich hier aufführen: lasst niemals den Junior teil überwiegen, das vertreibt viele, viele Leser, ich spreche da aus Erfahrung! Ganz wichtig ist somit, dass man ein gleichgewicht herstellt zwischen den verschiedenen Altersstufen, um einen möglichst großen Berich der Schüler in irgendeiner Art anzusprechen. Besonders wichtig ist hierbei auch die Aktualität der Berichte. Es bringt nämlich nicht viel, wenn ich einen Kinofilm empfehle, der schon seit einem halben jahr nicht mehr zu sehen ist (wenn wir jetzt mal von dem Kauf der DVD absehen) oder wenn ich über den Ausbau an der Schule berichte und Bilder vom Umbau zeige, wenn die Schule schon seit ein paar Monaten fertig gestellt ist. Die Leute interessieren sich meist für die aktuellen Themen, zu welchen auch Kino News, Musik Tipps und ähnliches gehören. Diverse Schulveranstaltungen gehören da (leider) auch dazu, da sie vor allem für die Eltern einen Lesebereich darstellen. Auch Fragebögen über neue Referendare und Lehrer gehören zu diesem informativen Teil und sollten ebenfalls dabei sein. Nicht zu vergessen sind die witzigen Seiten, welche oftmals eine Schülerzeitung ausmachen, schließlich darf neben dem informierenden Teil der Spaß nicht zu kurz kommen. Dies kann man mit Hilfe der Lehrer, als auch mit Hilfe der Schüler wunderbar machen. Seien es Lehrersprüche (die jedoch mit der Zeit meist langweilig werden) oder Stilblüten aus HÜ’s, welche dann vond er Lehrerseite kommen und doch bedeutend länger interessant sind als die meisten Lehrersprüche. Als dritten teil einer Schülerzeitung wurde ich die „Alltäglichen Themen“ wählen. Diese beziehen sich vor allem auf die Jugendlichen. Und was da zurzeit immer im gespräch ist, wissen wohl die jweiligen redakteure am besten, man muss nur jemanden finden, der darüber schreibt. Diese Themen reichen meist von A-Z: Politik, über Computer, Internet, Verabredungen, Liebe, Schule, Ausbildung usw. Sie müssen nur ein wenig dem aktuellen gesprächsstoff angepasst und in Form eines Artikels ausgegeben werden. Ebenfalls zu empfehlen ist das einbeziehen der Schüler und Lehrer, welche die Zeitung lesen, Aufforderungen zum selbst schreiben, Rätsel, Quiz, Verbesserungsvorschläge etc. Jedoch sollte man vor allem bei einem Quiz etc. auf einfallsreiche „Belohnungen“ achten, so dass ein Schüler auch Interesse daran bekommt, da mitzumachen. Und wenn man mal bei den verschiedenen geschäften fragt, ob man vielleicht etwas für eine Verlosung in der Schülerzeitung gekommen kann, wird doch öfter fündig, als man glauben mag.
Werbepartner:
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Die Werbung ist ebenfalls ein unverzichtbarer Punkt in einer Schülerzeitung. Schließlich muss diese ja auch finanziert werden. Am besten ist es daher, wenn man viele Leute, oder am besten sogar die ganze Redaktion zum Werbung sammeln „verdonnert“. Wenn man das einmal alleine gemacht hat, kann man das wirklich nicht mehr anders nennen. Und so unscheinbar ein Geschäft auch sein mag, es lohnt sich immer, dort mal einen Blick hineinzuwerfen und nachzufragen, denn fragen kostet ja nichts. Man sollte die zeitung zwar nicht mit Werbung vollstopfen, jedoch sollte es schon reichen, um die ganze Ausgabe davon zu finanzieren, so dass man die Einnahmen des verkaufs wirklich als Gewinn betrachten kann.
Auflage:
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Die Auflage einer Schülerzeitung sollte nie zu hoch sein. Es ist eine recht risikoreiche Angelegenheit, abzuschätzen, wie viele Zeitungen man verkaufen kann, jedoch sollte man lieber ein paar zu wenig haben, und diese dafür alle verkaufen, anstatt später noch auf 200 Stück zu sitzen, die man nicht mehr los bekommt. Schließlich hat man teuer dafür bezahlt und kann jetzt nichts mehr damit anfangen.
Lehrer:
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Die se spezielle Spezies, welche sich an Schulen oftmals als Lehrer benennen lässt, versucht sich oftmals ganz heimtückig in die Redaktion einzumischen und dann heimlich die Kontrolle zu übernehmen. Also passt auf und lasst euch bloß nicht von einem Lehrer das zepter aus der Hand nehmen. Schließlich steht es sogar in der Schulordnung geschrieben, dass die Schüler eine Schülerzeitung auch ganz ohne Hilfe eines Lehrers erstellen und verkaufen dürfen. Das Schlimmste was euch dann passieren kann, ist nur, dass ihr bei „unangebrachten Artikeln“, welche der Schule nicht gefallen, ihr die Schülerzeitung vor dem Schulgelände verkaufen müsst. Denke aber mal, dass das auch kein großes Problem darstellen sollte. Jedoch darf man dann auch nicht außer Acht lassen, dass man ohne Lehrer dann die alleinige Verantwortung für die Zeitung trägt, was so viel heißt, dass man dann selbst dafür gerade stehen muss, sollte in der Zeitung wirklich etwas extrem unangebrachtes stehen und die Zeitung verklagt wird. Dieses Risko ist allerdings minimal und wenn man ein wenig auf den Inhalt achtet, dann kann man es also auch ganz ausschließen. Daher lasst euch bloß nichts von den Lehrern erzählen, die Zeitung wäre abhängig von ihnen oder so. Und Korrektur lesen könnt ihr im Notfall auch selbst, wozu gibt’s denn Rechtschreibprogramme? *g*
Outro:
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Als letzten kleinen Punkt will ich das Outro der Schülerzeitung noch aufführen. Dieses sollte nach Möglichkeit nämlich immer die Anschrift der Schule, als auch die Anschrift des Druckes und die Auflage der Zeitung enthalten. Als weiteres führt man am besten auch die Namen der Redakteure, Fotographen etc. an. Besonders schön kommt beim Outro noch eine Art „Danksagung“, in welcher man alles Leuten dankt, die entweder etwas besonderes für die Schülerzeitung getan haben oder anders „aufgefallen“ sind. Nicht vergessen solltet ihr in eurem danke dann nicht den Lehrer (falls ihr ihn noch nicht abgesetzt habt), denn dieser wird sich sonst nach der Ausgabe bei euch beschweren, weil er ja 4 Artikel Korrektur gelesen hat und ihr ihn nicht einmal erwähnt habt. ;)
Soviel mal zu meinen Erfahrungen mit einer Schülerzeitung… :)
Bye Tina
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Produktbeschreibung Tipps & Tricks zu Erstellen einer Schülerzeitung
Technische Daten und ProdukteigenschaftenWie erstellt man eine Schülerzeitung? Was ist interessant zum Lesen? Was ist wichtig für Cover/Seitenanzahl/Preis etc...
Allgemeine Informationen Tipps & Tricks zu Erstellen einer Schülerzeitung
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