Vorurteil:
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nachdem ich (wie wohl die meisten anderen Hobbyfotografen auch!) zuerst mit einigen billigen Tragetaschen unterwegs war, weil ich der Meinung war, das hier gesparte Geld lässt sich besser in Filme, Filter oder sonstiges Foto-Equipment investieren.
Doch spätestens wenn einem in der zweiten Woche eines 2 Monats trips durch Südostasien der Trageriemen einer dieser billig Fototasche in Wohlgefallen auflöst hat und sich im weiteren Verlauf der Reise eine Naht nach der anderen verabschiedet, die Objektive durcheinander purzeln, der Body immer auf dem Kopf liegt und der gute Polfilter den ersten tiefen Schrammen hat, dann hat sich die Spreu vom Weizen getrennt und der dringende Wunsch nach einer entsprechend robusten und qualitativ besseren Tasche wird fast unerträglich!!!
Tamrac 706 Deluxe Convertible
Diese Tasche war die Lösung meines Problems – nicht gerade billig (eher sauteuer) aber jede Mark wert!
Technische Daten:
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Innenabmasse: 27 x 15 x 20 cm
Aussenabmasse: 38 x 25 x 23 cm
Gewicht: ca. 1 kg
Farbe: Blau/Schwarz
Material: Leder, Kunstfasergewebe
Was bringt man unter?
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Laut dem amerikanischen Hersteller Tamrac ist die „706“ für einen Kleinbild SLR Body und insgesamt 5 Objektiven (2 davon Tele mit einer Länge grösser als 14 cm, eines bis max 30 (!) cm) plus Blitz und Kamerazubehör gedacht. Ausserdem befinden sich aussen an der 706 noch 3 sehr geräumige Taschen und eine zusätzliche Stativaufnahme!
Ich persönlich transportiere in der Tasche 2 Bodys (EOS 50 und 500N), 4 Objektive, EX 380 Blitz, ein Klemmstativ und alle Filme. Fernauslöser, Filter, Batterien und Betriebsanleitungen wandern in die sehr grossen Aussentaschen.
Handling & Qualität:
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Die Objektive und die Bodys sind sicher im Inneren der 706 mit Hilfe von verschiebbaren und schaumstoff-gepolsterten mit Klett befestigten Taschenteilern positioniert. Der Body liegt auf einem Unterboden, den Hohlraum darunter nutze ich für meinen „reserve“Body der 500N.
Hier fliegt nichts unkontrolliert herum, keines der Objektive berührt das andere und kann daher auch nichts verkratzen.
Der Boden der Tasche ist scheinbar durch Pappe oder Kunststoff stabiliesiert. Er lässt sich zwar biegen aber nicht knicken. Einen 1m Sturz dämpft die Tasche locker weg – hab ich schon ausprobiert - gezwungenermassen!
Der Taschendeckel und die Seiten sind aus Wasserdichtem und überhängenden blauen Kunstfasergewebe. Die Nähte sind zumeist innenliegend und daher besser vor mechanischen Einflüssen geschützt.
Im Deckel der, zusätzlich zu den drei Schnallen mit einem langen Rundumreissverschluss verschliessbaren Fototasche befindet sich eine abnehmbare Filmtasche (übrigens Flughafen sicher!).
Der einstellbare und abnehmbare Schultergurt ist Schaumgummi unterlegt und rutschfest aus Wildleder hergestellt und wirklich auch über längere Zeit angenehm zu tragen.
Die beiden seitlichen Aussentaschen sind ebenfalls wasserdicht und mit Reisverschluss verschliessbar und bieten genügend Stauraum für das sonstige Equipment und evtl. „some junkfood“. Die mit einem Reissverschluss plus die Deckelüberlappung mit Schnalle verschliessbare (wasserdicht & Taschendieb sicher!) vordere Aussentasche nutze ich für Handbücher, Reiseführer, Papier, Pass, Ausweis, Tickets etc pp ...
Zubehör:
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Der Clou an der 706 ist aber der optionale „Tuck-A-Way“ Hüftgurt, damit wird die 706 zu einer Hüfttasche, die beide Hände frei werden lässt – diese Zusatzinvestition ist absolut empfehlenswert!
Fazit:
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Die Tamrac 706 ist aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert.
Die Verarbeitung und Qualität sucht seines Gleichen – das Teil ist aus meiner Sicht „unkaputtbar“. Das Konzept dieser Fototasche und die
praktische Umsetzung ist unerreicht.
Negatives lässt sich kaum finden, ausser vielleicht: der Preis. Die ca. 300 DM für die Tasche ohne Hüftgurt scheinen viel Geld zu sein – aber es ist eine Investition in die Zukunft.
Unnütz sind die Stativhalter auf der Frontseite.
Für die 706 würde ich 6 Sterne vergeben, wenn es ginge!
Damit meine ich meine Canon Ixus V2 digital, die ich immer in dieser edlen Tasche verpacke. Nachdem ich über die Ixus schon einen Bericht geschrieben habe, folgt nun einer über die dazugehörige Tasche.
Erstanden habe ich diese Tasche (SC-PS300) für 29,99 Euro bei Saturn. Ein ganz schön stattlicher Preis, aber das ist mir meine Kamera wert. Zu einer edlen Kamera gehört selbstverständlich auch eine edle Tasche.
Für welche Kameras geeignet?
Wie die Tasche aussieht kann man ja auf dem Bild oben sehen.
Die Canon Ixus V2 digital passt wie angegossen in diese Tasche. Ich weiß nicht, wie es mit anderen Canon Modellen, wie der V oder V3 aussieht. Auf der Verpackung sind jedenfalls keine Hinweise darauf, welche Kameras in diese Tasche passen. Ich glaube jedoch, dass die V3 nicht reinpasst, da sie tiefer ist als die V2. Diese Differenz beträgt zwar nur einige Millimeter, jedoch ist die Tasche so abgemessen, dass meine V2 ganz genau reinpasst.
Die Verschlüsse:
Die Tasche verfügt über einen Klettverschluss für das Kamerafach und einen Reisverschluss für die Zubehörtasche die sich davor befindet.
Der Klettverschluss hält sehr gut und ist von der Handhabung simpel. Ich finde diesen Verschluss besser als einen Knopf, da man bei einem Knopf manchmal doch etwas fummeln muss, bis man ihn geschlossen hat. Ich kenn das von meiner Geldbörse.
Oben im ?Deckel? hat die Tasche eine kleine viereckige Öffnung. Durch diese kann man die Handschlaufe der Kamera stecken und schon dient die Handschlaufe zum Tragen der Kamera inklusive der Tasche. Da die Tasche selbst nicht über einen Trageriemen verfügt ist das natürlich sehr nützlich. Die Öffnung ist so groß, dass man auch ohne viel Fingerspitzengefühl die Handschlaufe durchstecken kann. Es ist also nicht, als wenn man versucht einen Faden in eine Nadel zu fädeln.
Was mir sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass man zum fotografieren nicht unbedingt die Schlaufe aus der Tasche, oder vom Handgelenk nehmen muss. Nehmen wir an die Kamera ist in der Tasche und man hat das ganze am Handgelenkt. Möchte man nun fotografieren kann man die Schlaufe am Handgelenk lassen, die Tasche öffnen, die Kamera aus der Tasche holen und fotografieren, während die Tasche an der Schlaufe baumelt. Ist man fertig mit fotografieren kann man die Kamera wieder einpacken und man musste während der ganzen Prozedur kein einziges mal die Schlaufe von der Hand nehmen oder einen Platz suchen, wo man während des Fotografierens die Tasche verstauen kann. Das alles wird dadurch ermöglicht, dass die Handschlaufe lang genug ist und die Kamera sehr klein.
Das Kamerafach:
Wie gesagt passt die Ixus V2 haargenau in diese Tasche. Man sollte sie mit dem Objektiv nach vorne und der Handschlaufe nach oben die Tasche tun, da die Handschlaufe nur in dieser Stellung genau durch die Öffnung passt. Von innen ist die Tasche mit einem sehr weichen, flauschigen Stoff versehen. Die Kamera ist also optimal gegen Kratzer geschützt.
Das Zubehörfach:
Um dieses Fach zu öffnen muss man erst den Klettverschluss öffnen und danach noch den Reisverschluss. Dieser erstreckt sich über 3 Seiten der Tasche, so dass man das Zubehörfach vollständig aufklappen kann. Dieses bietet Platz für 2 Campact-Flash Speicherkarten und
einer Batterie. Für die Aufbewahrung sind im Zubehörfach nochmals kleine Netztaschen eingenäht, die an der Öffnung über ein Gummiband verfügen. Es gibt 2 kleinere Netztaschen für die Speicherkarten und eine größere für die Batterie. Mehr bekommt man dann aber auch nicht in dieses Zubehörfach.
Dieses Fach ist genau wie das der Kamera von innen mit einem weichen Stoff versehen.
Mir sagen diese Stoffe nicht sehr viel, aber ich kann sagen, dass die Tasche sich von Außen samtig weich anfühlt. Das Material ist sehr stabil und reißfest. Einige Regentropfen hält die Tasche aus, ohne dass Wasser ins Innere gelangt, jedoch sollte man sie nicht in einen See, oder Swimmingpool werfen.
Die vordere und hintere Wand des Kamerafachs sind hart und schützen so gut die Kamera. Die Seitenwände sind bis auf 2 Verstärkungen jedoch weich. Diese Verstärkungen befinden sich genau an den Stellen, wo die Kamera Knöpfe hat. Somit wird ein versehentliches Einschalten der Kamera verhindert. Die Hersteller scheinen wirklich an alles gedacht zu haben.
Die Vordere Wand des Zubehörfachs ist auch etwas härter, jedoch nicht so hart wie die vordere und hintere Wand des Kamerafachs. Dafür sind die Ränder mit dickem Stoff gepolstert.
Größe und Gewicht:
Die Tasche ist etwa 9,5cm hoch, 6,5cm breit und 6cm tief. Das genaue Gewicht kann ich nicht sagen, aber das ganze ist ohne Inhalt leichter als eine CD-Hülle mit CD.
Wenn grad keine Kamera in der Tasche ist, kann man sie aufgrund der weichen Seitenwände zusammendrücken. Dann hat sie nur noch eine Tiefe von etwa 3cm und lässt sich leichter verstauen.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung weist keine Mängel auf. Alles ist passgenau, perfekt geschnitten und vernäht.
Sonstiges:
Auf der Rückseite befindet sich noch eine Lasche, um die Kamera am Gürtel zu befestigen. Der Gürtel darf jedoch nicht breiter als etwa 3,7cm sein, da er sonst nicht durch die Lasche passt. Sollte man in Gebieten Urlaub machen, wo die Kriminalitätsrate sehr hoch ist, rate ich davon ab die Tasche am Gürtel zu befestigen. Zu leicht lässt sich der Klettverschluss öffnen und die Kamera entwenden. Gelegenheit macht Diebe!
Negatives:
Die Tasche ist nicht gut gepolstert und schützt den Inhalt somit nicht vor Stürzen aus großen Höhen. Doch man muss bedenken, dass die Hersteller versucht haben eine Tasche zu produzieren, die zur Kamera passt. Sie sollte also klein, edel und funktionell sein. Eine dicke Polsterung hätte die Tasche nur vergrößert.
Fazit:
Der Preis ist natürlich sehr hoch, aber wenn man sich schon eine Kamera für etwa 399 Euro kauft, sollte man auch eine dazu passende Tasche haben. Funktioneller könnte die Tasche kaum sein, da die Hersteller scheinbar an alles gedacht haben. Auf eine dicke Polsterung kann ich gut und gerne verzichten.
Da die Ixus Kameras von Canon eine der schönsten Kameras auf dem Markt sind, möchte man sie natürlich nicht in einer Tasche verstecken. Doch da die Tasche genau so schön ist, kann man die Kamera getrost dort einpacken.
Alles in Allem eine perfekte Tasche für die Ixus V2.
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Ich danke allen Lesern, Bewertern und Kommentarschreibern. Bei schlechten Bewertungen bitte eine Begründung als Kommentar hinterlassen, damit ich den Bericht verbessern kann.
Minolta MB-D1, die Original-Tasche für Dimage 5/7/7i
ein Testbericht von tom.1122002-10-19 17:21:40vom 19.10.2002Empfehlung: ja
Heute schreib ich mal über ein ganz anderes Thema. Wegen meines Berufs und meiner Hobbys fotografiere ich schon länger und vor allem sehr viel. Ich bin deshalb auch vor einiger Zeit auf die digitale Fotografie umgestiegen. Nachdem mir eine Olympus C-2000 lange Zeit treue Dienste geleistet hat, habe ich mir vor einiger Zeit eine Minolta Dimage 7 gegönnt.
Da ich bei verschiedenen Anlässen nicht immer meine große Fototasche mit mir rumschleppen kann, war ich lange auf der Suche nach einer geeigneten Bereitschaftstasche für meine Kamera. Wichtig war für mich dabei,
dass die Kamera einigermaßen sicher aufbewahrt wird und ausreichend Taschen für Zubehör, besonders die dringend benötigten Akkus, vorhanden sind.
Nach langem Suchen fiel meine Wahl auf die Oiginal-Tasche von Minolta mit dem hübschen Namen MB-D1. Sie kostet in der Regel etwas über 20 Euro, z.B. 22 Euro bei computeruniverse.de.
Wie sieht das Ding aus:
Die Tasche ist im leeren Zustand gut 12,5 cm breit, 9,5 cm tief und etwa 16 cm hoch. Hergestellt ist sie aus Nylon (oder einer ähnlichen Kunstfaser). Farblich ist sie, abgesehen vom blauen Minolta-Schriftzug, komplett in schwarz.
Der "Innenraum" ist nicht unterteilt und wird mit einem "Zwischendeckel" aus durchsichtigem Kunststoff zusätzlich abgeschlossen.
Links und rechts befindet sich jeweils ein offenes Schubfach und vorne zwei Reihen mit jeweils zwei Schubfächern, die vom Deckel der Tasche und wiederum einem eigenen Deckel verschlossen werden.
Tragen kann man die Tasche mit einem Griff auf der Oberseite oder dem etwa 1,1 Meter langem, abnehmbaren Tragegurt. Natürlich braucht kein Mensch so einen langen Gurt, weshalb die Länge eingestellt werden kann. Der Gurt ist auch mit einem Schulterpolster versehen, dass beliebig verschoben werden kann.
Was kann man damit machen: Der Stauraum:
In die Tasche passt die Dimage 7 oder ihre kleine Schwester, die Dimage 5, perfekt hinein - so wie es bei Originalzubehör auch sein sollte. Allerdings muss man die Kamera mit der linken Seite nach unten reinstecken. Dafür wird man aber mit einem absolut sicheren Halt belohnt. Die Tasche ist gepolstert und wasserabweisend, wodurch die Kamera sehr gut geschützt wird. Es bleibt immer noch ausreichend Platz, um beispielsweise den Tragegurt der Kamera mit in die Tasche zu stecken.
Der Zwischendeckel kann auch als Fach benutzt werden und ist mit einem Reisverschluss versehen. Ich habe in diesem Fach meine Speicherkarten untergebracht, da sie hier auch recht gut vor Feuchtigkeit geschützt sind. Der Stauraum wird dann noch mit dem Deckel der Tasche verschlossen. Zwei Ohren stellen sicher, dass auch nichts von der Seite hinein spritzen kann.
Die Seitentaschen:
Ich muss zugeben, dass die beiden Seitentaschen für mich absolut keinen praktischen Nutzen haben. Von der Größe her könnte man zwar durchaus Speicherkarten hineinstecken, allerdings wären sie dort nicht besonders gut geschützt und wegen der Höhe der Fächer müsste man ziemlich schmale Finger haben, um sie wieder herauszubekommen. Im Prinzip bieten sie sich eigentlich nur als Stauraum für Stifte an. Einen Kugelschreiber kann mann zum Beispiel problemlos dort unterbringen.
Die Vordertaschen:
Die Vordertaschen sind ideal für Akkus geeignet. Man bekommt in jedem Einschub bequem vier Akkus unter, die auch nicht so leicht herausrutschen können. Insgesamt kann man also 16 Akkus verstauen, die man bei der Kamera auch braucht. Man könnte hier zum Beispiel wiederum Speicherkarten unterbringen, aber das wäre mir persönlich nicht sicher genug.
Die vier Taschen werden durch einen Deckel mit einem Klettverschluss verschlossen.
Die Praxis:
Ich bin sehr oft bei Feuerwehreinsätzen zum Fotografieren unterwegs. Deshalb war es für mich wichtig, dass die Tasche zwar klein, aber auch robust ist und ich alles verstauen kann, was ich brauche.
Das Material der Tasche ist wirklich sehr gut. Es hält Schmutz und Feuchtigkeit von der Ausrüstung fern und ist sehr stabil und reißfest. Durch die Polsterung ist das Ganze auch verhältnismäßig stoßfest, wobei man hier trotzdem vorsichtig sein sollte.
Was mit sehr positiv aufgefallen ist, sind die Verschlüsse der einzelnen Fächer. Der Staurum wird durch den Zwischendeckel und den eigentlich Deckel der Tasche doppelt verschlossen. Letzterer wird sowohl durch einen Klett- als auch einen Steckverschluss gehalten. Dadurch, dass der Steckverschluss nicht fest an der Lasche sondern an zwei Gummizügen befestigt ist, kann man die Tasche auch vollstopfen, den Deckel aber trotz des größeren Volumens noch immer problemlos verschließen.
Was ebenfalls die Funktionalität der Tasche steigert, ist der eigene Deckel für die Vordertaschen. Diese werden so ebenfalls doppelt verschlossen. Selbst wenn der eigentliche Deckel der Tasche geöffnet ist, riskiert man nicht, dass sich die Akkus selbstständig machen.
Mein Fazit:
Insgesamt kann ich die Tasche für Besitzer der Dimage 5/7/7i uneingeschränkt und bedenkenlos empfehlen. Beim Entwurf hat man bei Minolta anscheinend sehr auf die Funktionalität geachtet und dies auch sehr gut umgesetzt.
Was mit persönlich fehlt, ist ein größeres Fach, in dem man einen Notizblock oder das Verbindungskabel verstauen könnte. Außerdem hätte ich es sinnvoll und sehr wichtig gefunden, irgendwo passende Einschübe für die Speicherkarten einzusetzen. Deshalb gibt es in der Gesamtwertung auch einen kleinen Punktabzug.
Wer für seine Digi eine Tasche braucht, in der er Akkus und die Kamera gut verstauen kann, ist mit der MB-D1 sicher gut bedient.
Außerdem liegt sie preislich auch eher im unteren Mittelfeld und ist ihr Geld wirklich wert - allein schon wegen des guten Materials.
Danke fürs Lesen, Kommentieren, Wegklicken oder Kopieren!
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ein Testbericht von cahepa2002-09-16 19:33:03vom 16.09.2002Empfehlung: ja
Wer wie ich eine relativ umfangreiche Fotoausrüstung hat, braucht auch viel Platz für all den Kram, den man so mit sich rumschleppt, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
Nach langem Überlegen und Einholen von einer Menge Informationen hab ich ein Spitzenteil gefunden, daß ich absolut weiter empfehlen kann.
Die TAMRAC Pro 8.
Sie war 2001 die Fototasche des Jahres und das nicht zu unrecht.
Die Tamrac Pro 8 ist ca. 50 x 30 cm groß (groß geschätzt).
Sie hat einen gummierten Handgriff und einen breiten, sehr stabilen Schultergurt, der individuell einstellbar ist.
Es gibt
diverse Verschlüsse, die es Taschendieben beispielsweise schwer machen, schnellen Zugriff auf die Kamera zu haben.
Vorn und an den Seiten befinden sich insgesamt 4 Klickverschlüsse. Darunter sind Klettverschlüsse ein Rundumreißverschluß vorhanden.
Innen teilt sich dann die Tasche in ein schmales Vorderfach und das Hauptfach.
Das Vorderfach ist abermals mit einem Reißverschluß gesichert. An das Fach kommt man im übrigen nur heran, wenn die Klickverschlüsse geöffnet sind.
Das vordere Fach kann weit geöffnet werden und hat vorn ein großes Netzfach. Dort kann man diverse Bedienungsanleitungen ect. aufbewahren.
Weiterhin gibt es im vorderen Fach drei Fächer, die z.B. für Filter oder für Handy´s oder ähnliches gedacht sind.
Im Hauptfach der Tasche finden getrost 2 Kameras Platz. Sie ist quasi in zwei Etagen aufgeteilt. Unten kann man jeweils rechts un links Objektive verstauen. Darauf kann man dann auf jeder Seite eine Kamera mit Normalobjektiv legen.
In der Mitte der Tasche sind dann weitere Fächer, die über beide Etagen gehen. Man kann sie selbstverständlich mit Klettverschlüssen problemlos nach Bedarf einstellen.
Bei mir ist da Platz für ein Weitwinkelbojektiv, ein Blitzgerät und diverses Kleinzeugs wie Filmhüllen ect.
Im Deckel der Tasche ist eine Netztasche vorhanden, in der weitere Filter oder Kleinzubehör untergebracht werden kann.
Der Clou ist das Fach für die Aufbewahrung neuer Filme. Sie befindet sich außen am Taschndeckel.
Wenn man nicht weiß, daß dort die Filme drinnen sind, kommt da niemand drauf.
Außen ist ein kleiner versteckter Reißverschluß. Wenn man den öffnet kann man eine Plastiktasche herausziehen. Diese kann mit Name und Adresse beschriftet werden und hat einen Reißverschluß. In der Tasche haben ca. 10 Filme Platz.
An den Außenseiten gibt es dann rechts und links jeweis eine kleine Aufbewahrungstasche. Diese ist mit einem Klettverschluß gesichert.
An der Rückwand gibt es dann noch einen Reißverschluß hinter dem ein schmales Einschubfach für dünne Prospekte o.ä. verbirgt.
Vorn unter der Tasche sind Stativschlaufen angebracht, so daß man auch wirklich alles mitnehmen kann.
Alles in Allem ein Spitzentasche. Sie war nicht ganz billig, aber sie ist strapazierfähig und wasserabweisend.
Sehr zu empfehlen....
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