Wer vermisst es nicht wenn er in den Erinnerungen des letzten Italien-Urlaubes schwelgt. Man denkt an die netten Abende in typisch italienischen Restaurants, in denen man bei einem bezaubernden Wein und Essen, den mediterranen Sonnenuntergang beobachtend seinen Urlaub genossen hat.
Aber warum nur in Erinnerungen schwelgen. Dank dem Weinhaus Ferdinando Giordano und einem ausgezeichnet funktionierenden innereuropäischen Transportsystem kann man sich den vergangenen Urlaub nun teilweise auch nach Hause holen.
Die im Jahre 1900 als kleiner Familienbetrieb gegründete Kellerei Giordano hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts zu einer der wichtigsten und dynamischsten Weinbetriebe Italiens entwickelt. Im Jahre 2000 feierte sie ihr Jubiläum: hundert Jahre harte Winzerarbeit – hundert Jahre Wein. Das in der Region Valle Talloria (Süditalien) beheimatete Weinhaus Ferdinando Giordano hat sich aber nicht nur in Italien etabliert, sondern hat sich durch sein breitgefächertes Angebotsspektrum auch weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf geschaffen. So bietet Giordano neben exzellenten Weinen aus vielen italienischen Regionen auch weitere feinste italienische Gaumengenüsse.
Der hauseigene Katalog umfasst ein gutes Angebot aus Roten, Weissen, Rose´, Spumanti, Grappe, Likören und diversen weiteren Gaumenfreuden, wie Olivenölen, Delikatessen, Saucen und Pates, Nudeln und Süßigkeiten.
Da für viele Nichtweinkenner die richtige Wahl manchmal etwas schwer fällt, überzeugt Giordano durch verschiedene, gutsortierte Zusammenstellungen, welche durch italienische Genussmittel oder nützliche Haushalts- /Küchenprodukten ergänzt, zu einem sehr vorteilhaften Preis ca. alle zwei Monate auf den Markt gebracht werden.
Im Regelfall bestehen diese Angebote aus 12 Flaschen verschiedener Weine, 6 Spezialitäten, einigen Extras (Olivenöl, Pesto etc) und einem nützlichen Präsent (Kochtopf-Set, Service, Glas-Set, Küchenmesser, Minigrill, etc), welche anstatt für 135 Euro Marktpreis für ca. 85 Euro herausgebracht werden. Wer nachrechnet stellt schnell fest, das er bei einem solchen Angebot satte 50 Euro sparen kann. Gut, der Sonderpreis hört sich für den Anfang auch noch etwas hoch an, aber wer einmal nachzählt und rechnet was er dafür alles bekommt, sich der sehr guten Qualität des Weines bewusst ist, für den ist dieser Preis ein wahres Schnäppchen. Gelegentlich gibt es auch Angebote für 49 Euro (statt 99 Euro), die 12 Weine und einige Köstlichkeiten beinhalten.
Die Qualität der Weine ist absolut ausgezeichnet und hoch. Seitens des Herstellers wird jede einzelne Flasche mit einem alphabetischen Code versehen, der bereits in der ersten Vinifikationsfase zugeordnet wird.
Ich selbst bestelle seit nunmehr 2 Jahren regelmäßig im Weinhaus Giordano und muss mir schon eingestehen, das sich aufgrund der Qualität und der durchaus guten Angebote bei mir aus Giordano schon eine Art Sucht entwickelt hat ;-)
Ich empfehle das Angebot von Giordano zu testen, zumal man bei einer Bestellung keinerlei Risiko eingeht. Auf alle Produkte hat man ein 15-tägiges Rückgaberecht. Sollten die Bestellungen einmal nicht den Kundenansprüchen gerecht werden, so wird die Ware ohne weitere Kaufverpflichtung auf Kosten von Giordano wieder abgeholt.
Bisher ist Giordano in Deutschland nur wenig bekannt. Das liegt daran, dass die Werbung für die Produkte aus dem Haus Giordano anfangs nur in den großen politischen Wochenmagazinen als Beilage geschaltet wurde. Mittlerweile hat aber auch Giordano die Werbewirkung des Internet für sich entdeckt. Leider ist die deutsche Website gegenüber
dem Katalog in Sachen Produktangebot noch etwas dürftig. Aber auch das wird die Firma mit Sicherheit noch hinbekommen.
Für Interessenten hier schon einmal die letztendlich wichtigsten Daten:
Giordano S.P.A.
12050 Valle Talloria d`Alba
Italien
ein Testbericht von paelzer2006-11-11 22:15:13vom 11.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gutes Preis-Leistungs-Verhätnis, sehr kulant...Nachteile/Kritik: nichts
Heute will ich euch mal etwas über meinen „Haus- und Hoflieferanten“ in Sachen Wein und Champagner schreiben.
Seit ein paar Jahren kaufe ich sehr gerne beim „Hanseatischen Wein & und Sektkontor“ in Hamburg ein. Ich kann eigentlich gar nicht mehr so recht sagen wie ich dort überhaupt Kunde geworden bin. Ich glaube ich habe mal irgendein Sonderangebot bzw. ein Kennenlernangebot über das Internet bestellt.
Mit der Lieferung dieses Angebotes habe ich dann auch einen sehr gut aufgemachten Katalog, der seitdem regelmäßig so etwa zweimal pro Jahr durch eine Neuauflage ersetzt wird.
Der Katalog ist recht ansprechend aufgemacht und immer so um die 70 – 80 Seiten stark.
Er enthält meistens auch immer noch einen Gutschein (in der aktuellen Ausgabe ein Gutschein über 10 Euro) der mit der nächsten Bestellung von Wein aus diesem Katalog verrechnet werden kann.
Zum Inhalt des Kataloges
Neben einigen Willkommens-Angeboten findet man gleich zu Anfang auch ein paar interessante Anmerkungen zum Thema Weine & Speisen. Dann geht es gleich los mit einem sehr umfangreichen Weinangebot zu Italien, Frankreich und Iberien. Deutschland ist etwas schwach vertreten. Das übrige „Weineuropa“ ist mit interessanten Angeboten zu Österreich, Griechenland und Bulgarien vertreten.
Übersee ist mit ein paar wunderbaren Tröpfchen aus Südafrika, Chile, Australien und Argentinien vertreten.
Auf zwei Seiten des Kataloges werden dann noch sehr gute und meist preiswerte Restmengen von Weinen angeboten.
Über verschiedene Seiten verteilt finden wir dann noch eine Vielzahl an interessanten Probierpaketen (6 bzw. 12 Flaschen), die Gelegenheit bieten für vernünftiges Geld einmal verschiedene Weine auszuprobieren, ohne dass man gleich 6 oder 12 Flaschen eines Weines kaufen muss, ohne zu wissen ob er hält, was er verspricht.
Vor dem Impressum und den Geschäftsbedingungen am Schluß des Kataloges gibt es dann noch die Kategorie „Best of the Best“. Hier sind die absoluten Top 12 der Lieblingsweine der HAWESKO-Kunden aufgelistet.
Über den Katalog verteilt sind auf 2-3 Seiten auch so genannte „Starweine“ (u.a. ein 1994er Chateau Petrus Pomerol für 790 Euro oder ein 2003er Chateau Mouton-Rothschild für 265 Euro) zu finden.
Insgesamt muss man aber sagen, dass hier vor allem zwar keine billigen aber doch bezahlbare Weine mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis angeboten werden.
Ich selbst bin mit den bisherigen Lieferungen von HAWESKO absolut zufrieden und kann dieses Weinkontor nur weiter empfehlen, denn hier gibt es tatsächlich noch für unser gutes Geld auch einen guten Wein.
Geschäftsbedingungen
Die Bestellung wird direkt ins Haus geliefert, ab 12 Flaschen. Ab 36 Flaschen oder einem Rechnungsbetrag von 160 Euro (beliebig sortiert, jedoch alles in einer Lieferung) gibt es innerhalb von Deutschland die Ware frachtfrei. Darunter wird eine Frachtkostenpauschale von 6 Euro berechnet. Eine Versicherung der Ware ist gegen einen Aufpreis von 1,6% des Warenwertes auch möglich.
Gezahlt wird auf Rechnung innerhalb von 20 Tagen (Ausnahme möglich bei Neukunden, abhängig von der Auftragssumme).
HAWESKO bietet eine sehr kulante Rückgabe-Garantie, indem man innerhalb von 12 Wochen nach Lieferung die Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeben kann.
Natürlich hat HAWESKO auch einen Internetauftritt >>> www.hawesko.de .
Nun denn, viel Spaß beim Weintrinken und genießt das Leben.
...
ein Testbericht von biancac2005-02-25 17:39:22vom 25.02.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Eine witzige idee zu jeden Anlass...Nachteile/Kritik: ---------------
Eine Freundin hatte Geburtstag,drum habe ich mir Gedanken gemacht und folgendes mir ausgedacht!
Blumen schenke ich diesmal nicht,denn fast jeder bringt sie mit.
Ich weiß schon,was ich schenken kann,und fang auch am besten sofort damit an.
Es soll diesmal etwas besonderes sein,ich hoffe,Sie wird sich darüber freu'n.
Zuerst muß ich einiges besorgen, Wein(oder ein Getränk das sie(er)bevorzugt Mettwürstchen und Krepp-Papier denn diese Sachen brauche ich dafür.
Eine Orange benötige ich auch,sonst hat mein Geschenk ja nur einen Bauch, zwei Arme,aus geräucherten Würstchen,na toll,da fragt natürlich jeder,was das soll.
Klar
-von der Wurst, bekommt man ordentlich Durst, aber dafür ist sie ja da,die Wurst.
Das sieht aber etwas dürftig aus,darum soll ein Kopf noch obendrauf.
Ich ziehe meine Flasche richtig an und schreibe auf das Schürzchen dann!"
Mein Kopf ist 'neApfelsine,
meine Arme sind aus Wurst,
und hebst du mir das Röckchen hoch,
dann lösch ich dir den Durst!
Das Krepp-Papier,zwei Farben nach Wahl,eine leuchtend und die andere hell,schneid ich mir zu,daß geht recht schnell.
Fürs Kopftuch zuerst ein viereckiges Stück(40 mal 40 cm in gelb oder weiß)falte es zum Dreieck nun und ist mir das dann auch geglückt,nimm von der zweiten Rolle(rot/blau) ich mir ein Stück(ca.30 mal 4 cm).
Nun treten Nadel und Faden in Aktion,denn der Streifen muß gekräuselt sein,bevor ich ihn klebe ins Kopftuch ein.
So von Ohr zu Ohr soll die Krause gehn,noch ein wenig gezupft,und sie wird recht schön.Noch einen Tipp hab ich zu vergeben,damit ich's einfacher hab beim kleben.
Bügel am Faden ich entlang,1 cm platt,dann ist das Kleben nur noch 'nen Klack's.
Nun zur Apfelsine,sie brauch ein Gesicht,daß mal ich dann, am besten mit Bastelfarbe,oder nicht?Doch hab ich gerade mal keine parat,wird zur Not einfach mit ein paarFilzstiften gemalt.
Doch mehrmals muß ich mit dem Stift darüber gehn,sonst ist von der Farbe bald nicht's mehr zu seh'n.
So,nun kommt das Röckchen,es geht ganz leicht,ich nehme die kräftige Farbe und nun, mess ich an der Flasche,was jetzt ist zu tun.
Vom Hals bis zum Fuß muß das Röckchen gehn,damit von der Flasche ist nichts mehr zu sehn.
So,die Höhe der Flasche ist gemessen,jetzt brauch ich die Breite,denn es wäre vermessen,ist das Röckchen zu eng,sieht es nach nichts aus,ich mach lieber einen weiten Glockenrock d'raus.
Ich hab zufällig noch zwei Rappbänder zur Hand,nimm sie für den Flaschenhals"denn," sie dehnen sich nicht,wie zum Beispiel ein Faden,
denn man möchte ja bestimmt,noch etwas länger was von ihr haben.
Das Rappband zieh ich durch's Rockpapier,am besten ist ein doppelter Rand,es hält dann besser, glaube mir.
Nun kommen die Würstchen,und weil sie so schwer,muß ein Rappband oder 'ne Kordel her.
Durch die Wurst gezogen, um den Hals damit,aber Vorsicht bitte,nicht zu hoch gezogen,sonst hat Madam,die Arme fast bis an ihre Ohren.
Das Röckchen wird nun oben an den Flaschenhals gedrückt,fest gezurrt,damit's nicht rutscht,
als Armlöcher ein Schnitt an jeder Seite,die Ärmchen durchgesteckt, sonst wird's'ne Pleite.
Bei 'ne Weinflasche die 'nen Korken hat,ist die Befestigung schnell gemacht.Eine Schraube,nicht zu kurz,in den Korken gedreht,
daß er ca.5cm oben über steht.
Da steckt man nun das Köpfchen drauf, jetzt sieht es schon fast wie ein Fräuleinchen aus.
Nun wird es schwierig,den jetzt ziemlich zum Schluß,das Kopftuch um die Apfelsine muß.
Und wie bei Apfelsinen es nun mal so ist,rutschig sind sie,so ein Mist.
Zum Nähkörbchen bin ich schnell geflitzt,
die bunten Stecknadeln stiebitzt,
so daß wäre auch geglückt,nun ist es mit bunten Perlen bestickt.
Die Ecken des Kopftuches über Kreuz gelegt und einfach etwas festgeklebt.
Man kann auch als besonderes Geschenk,eine edle Brosche anstecken)
Nun ist der Flaschenhals versteckt und wird von Niemandem entdeckt. Fast fertig ist nun schon die Madam,es kommt nur noch das Schürzchen dran.
Das gelbe Papier muß nun dran glauben,denn davon muß ich ein großes Stück rauben.
Denn die Schürze mach ich aus einem Stück,die Kleberei die bringt's einfach nicht.
Ein fünf cm breites Band,schneide ich vom oberen Rand,nun schneide ich den runden Latz geschwind,bis am Rand wieder fünf cm Platz übrig sind, das gibt dann das zweite Schürtzenband,nun wißt ihr wofür der komische Rand.
Zuerst wird nun der Spruch draufgeschrieben,damit man ihn auch gut kann lesen,ist der Latz ja ziemlich groß gewesen.
Dem Bund, verpaß ich nun ein paar Falten,.Gesagt-getan, die Bänder zur Hälfte nach innen geknickt,die Falten geklebt daß ist geglückt,eine Schleife hinten noch gebunden,so hab ich das Mädel für gut befunden.
Das Schürzchen nun nach vorn etwas ausgebeult,damit sich auch das Sprüchlein freut.
Ein Tipp noch zum Schluß:
Es gibt im Bastelgeschäft auch Plastik-Apfelsinen,der Vorteil ist die Wiederverwertung,-weil,wird die echte Apfelsine faul,ist das nicht so toll.
Ausserdem kann man eine kürzere Schraube,mit großem Kopf,als Befestigung in die Apfelsine, aus der man oben ein 2cm großes Loch herausschneidet und mit einem langen Magnetschraubenzieher die Befestigungsschraube unten durchdreht,einfacher Handhaben.
Würstchen gibt es auch,und somit ist die Flaschendeko immer wiederverwendbar.
...
Gut dekantiert schmeckt der Wein so wie er schmecken muss
ein Testbericht von redel992003-08-01 08:37:52vom 01.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: ---...Nachteile/Kritik: ---
Mit diesem Bericht möchte ich einige Tips zum Aufbewahren und Servieren von Weinen geben. Da 80% meiner Weine in meinem Keller Bordeaux-Weine aus der Apellation St. Emilion stammen, erscheint der Bericht hier. Heute erzähle ich einiges zum über Weinaccesoires.
Einen guten Wein unsachgemäss zu servieren ist unverzeihlich. Ebenso unpassend ist es, das Weintrinken zu einer Geheimwissenschaft zu machen. Abgesehen vom guten Wein braucht man eigentlich nur einen Korkenzieher und ein passendes Glas. Doch gibt es einige sinnvolle Weinassesoires, wobei wirklich der grösste Teil des Weinzubehörs nur unsinniges Spielzeug ist. Aber
es ist wiederum jedem selbst überlassen, sich mit Weinaccesoires einzudecken.
WEINKÜHLER AUS TON
Gedacht für Weissweine. In diesen Zylinderförmigen Behältern aus Ton behält der vorgekühlte Wein eine zeitlang sine Trinktemperatur. Der Weinkühler wird vor dem Benutzen unter kalte Wasser gehalten, damit er sich vollsaugen kann. Der Trick bei der Kühlung ist der Zustand, dass durch das Verdunsten des Wassers in warmer Umgebungstemperatur der Wein kühl gehalten wird.
DEKANTIERKÖRBCHEN
Alte Rotweine mit relativ viel Depot werden oft liegend in einem Körbchen serviert, damit sich das Depot auf dem Flaschenboden sammeln kann und beim Einschenken des Weins nicht mit ins Glas gelangt.
DEKANTIERKARAFFE FÜR EHER JÜNGERE WEINE
Siehe meine Weinberichte über die Dekantierkaraffe für Weine, die noch viel Tannine erhalten. Viele junge Rotweine haben ein reduktives Bouquet, wenn die Flasche geöffnet wird. Solche Weine sollten auf jeden Fall dekantiert werden. Die ideale Karaffe für diese Weine sind die mit dem langen Hals und einem Bauch mit grosser Oberfläche. Beim vorsichtigen Umfüllen wird der Wein im Karaffenhals verwirbelt. Zudem bietet die grosse Oberfläche zusätzlich einen maximalen Luftkontakt. Diese Dekantierkaraffen sollten auf keinen Fall für ältere Weine verwendet werden, da sonst der Wein umkippt.
DEKANTIERKARAFFE FÜR ÄLTERE WEINE
Wie oben erwähnt, müssen ältere Rotweine in eigens dafür geformte Karaffen umgefüllt werden. Diese Karaffen haben eine Entenform, wobei das Depot (oft fälschlicherweise als Weinstein bezeichnet) beim Umfüllen in der Flasche gelassen wird. Die kleine Oberfläche vermindert die Gefahr, dass ältere Weine durch den Luftschock schnell umkippen.
WEINTHERMOMETER
Echte Weinfreunde empfinden Weinthermometer als ein unverzichtbares Utensiel, um den Wein mit der richtigen Temperatur zu servieren. Aus Stilgründen schickt es sich aber nicht, das Thermometer am Tisch oder im Restaurant zu benutzen. Sagt man wenigstens.
FAZIT
Da ich zum grössten Teil nicht ur-alte Weine besitze, habe ich nur eine Karaffe für jüngere Weine. Wenn sich doch einmal ein sehr alter Wein in mein Keller verirrt, dann reicht es, nur den Wein zu entkorken, und ihn dadurch zu dekantieren.
Einen Weinthermometer habe ich auch, denn ich aber eher selten benutze, da im allgemeinen die Temperatur in meinem Weinkeller für die ausreicht, wobei ich Weissweine im Kühlschrank aufbewahre, wenn ich gedenke sie bald zu trinken. Vor dem Trinken hole ich die Flasche aus dem Kühlschrank, lasse ich einige Minuten auf dem Tisch bei Zimmertemperatur und stelle die Flasche in den Weinkühler aus Ton.
Ich hoffe, dass Euch der Bericht einigermassen weiterhilft.
...
ein Testbericht von MONETIX2003-04-14 11:44:16vom 14.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Küchenhelfer für leckere Gerichte...Nachteile/Kritik: zuviel Wein-Genuss beim Kochen erhöht die Küchen-Unfall-Gefahr
Nachdem nun der Gaumen durch den Bericht „In Vino Veritas“ angeregt wurde, habe ich mich entschlossen einen Wein-Bericht der etwas anderen Art zu schreiben, nämlich über
„Das Wundermittel in der Küche –Küchenwein“
Mit einem satten Plopp quiescht der Korken aus dem Flaschenhals. Ein Geräusch, dass den Alkoholikern unter uns ja hinreichend bekannt sein dürfte*grins*.
Kurz bevor die Butter bräunt, purzeln ein paar Zwiebelwürfelchen in die Pfanne. Es zischt und schäumt und spritzt. Ein alter Holzlöffel mit Blessuren, von vorangegangenen Kochorgien, rührt kräftig in der Mischung.
Ein Glas Auslese für die Pfanne, eines für mich –Gerechtigkeit muss sein.
Wein wird getrunken,
geschlürft, gezecht, gekippt.
Aber nur wenige trauen sich, Wein auch zum Kochen zu verwenden. Schon das Wort „Kochwein“ lässt vermuten, dass billiger Fussel ohne Charakter, womöglich auch noch korkiger Wein, der bei der letzten Grillparty ausrangiert wurde, dort landet, wo er nicht hingehört: im Kochtopf.
Vielen ist guter Wein zum Kochen nach wie vor zu schade. Allein schon der Gedanke, den Wein, der zum Essen getrunken wird, auch in der Küche zu verwenden, lässt so manchem die Knie weich werden. Dabei ist Wein eines der vielseitigsten Gewürze überhaupt.
Ob rot, ob weiss oder was sonst unter dem Korken schlummert –Wein eignet sich für fast alles, was schmecken soll: Suppen, Terrinen, Saucen, Gemüse, Desserts, Obst, Fleisch, Fisch und Geflügel. „Wein ist ein Chamäleon in der Küche“.
Nur mit wenigen Zutaten kann man so experimentieren wie mit Wein. Zudem gibt es nichts schöneres als Regeln zu brechen und die sogenannten ungeschriebenen Gesetze zu brechen.
Dass weisses Fleisch fast immer mit weissem Wein kombiniert werden soll und rotes Fleisch immer einen Rotwein braucht (wie im Bericht „In Vino Veritas“ beschrieben), mag eine Regel sein, die sich zwar gut einprägt, deren Gültigkeit man jedoch spätestens dann bezweifelt, wenn man Ochsenbacken in Gewürztraminer begegnet.
Mein Ziel ist Lustgewinn und Spass beim Kochen, auch wenn´s mal schiefgeht, was mir allerdings noch nie so richtig passiert ist. Und bloss keine falsche Ehrfurcht, denn Wein hat keinen Heiligenschein, auch wenn man manchmal nach dem Genuss desselben eine gewissen Last auf dem Kopf verspürt –nein, er ist und bleibt ein Nahrungsmittel, was meine Frau des öfteren bezweifelt*lach*. Zugegeben, eine Flasche Romanée-Conti im Gegenwert eines guten Küchenherdes würde selbst ich nicht in den Gulasch kippen, denn das Teuerste ist nicht immer das Beste. Manchmal kann man auch mit Weinen am unteren Ende der Preisskala schmeckenswerte Ergebnisse erzielen.
Es gibt erliche Chianti im Supermarkt, die nichts vortäuschen und in denen sich Rinderbeinscheiben lecker schmoren lassen. Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg –die nächste Flasche darf dann teurer sein und kommt vielleicht vom Weinhändler, der das eine oder andere Wort über seine Flaschen verliert. Mein Weinhändler ist eine richtige Quasselstrippe und mit jedem Glas mehr an dem edlen Gesöff redet er blumiger.
Den richtigen Kick bekommt man aber nur beim Winzer. Der schenkt mir immer kräftig ein, und vor meinem „geistigen“ Auge wachsen die schönsten Rezepte in den Himmel. Einzig der Anblick meiner Frau holt mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, denn sie kommt immer als Chauffeuse mit*hahaha*.
Doch immer schön der Reihe nach. Wie bereits angedeutet, eignet sich nicht jeder Wein zum Kochen. Was korkt oder umgekippt ist, gehört schnurstracks in den Ausguss. Billigfussel der Marke „Dämmerschoppen“, eine Mixtur aus Verschnittweinen verschiedener EU-Länder, kommt mir erst gar nicht ins Haus. Mit solchen Flaschen kann man in der Küche nichts anfangen.
Grundsätzlich ist zum Kochen jeder Wein geeignet, der beim Trinken Spass macht und Assoziationen auf der Zunge weckt. Zum Beispiel passt der leicht rauchige Cassisduft und das anregende Säurespiel einer halbtrockenen Scheurebe phantastisch zu weissem Spargel mit einer Hollandaise, die mit ebendiesem Wein aufgeschlagen wurde.
Ein Gewürztraminergelee, serviert zu einer saftigen Leberpastete –das sitzt! Oder vielleicht ein Freilandhuhn mit Champignons, geschmort in einer Muskat-Ottonel-Beerenauslese –bizarr, aber unübertroffen. Auch die mit Weinschaum überbackenen Himbeeren katapultieren mich jeden Sommer aufs neue in den Himmel.
Ob aus dem Supermarkt, vom Weinhändler oder direkt vom Winzer –Wein hat einen ganz entschiedenen Einfluss auf den Charakter einer Speise.
Ein Beispiel: Schon bei simplen Suppenfleisch, herkömmlicherweise mit Wasser und Suppengrün aufgesetzt, erreicht man ein verblüffend anderes Ergebnis, wenn man das Wasser mit Weisswein anreichert. Der Wein bringt Komponenten in diese Verbindung, die dem Gericht mehr Tiefgang verleihen. Wenn das Fleisch zart ist, muss die Flüssigkeit um die Hälfte eingedampft und abgeschmeckt werden. Ein paar klein geschnittene schwarze Oliven oder Kapern und Gewürze hinein, dazu geröstetes und mit Knoblauch eingeriebenes Baquette. Was will man mehr ?
Wein ist vielseitig. Mit ihm kann man marinieren; nebenbei ensteht so auch die Saucen-Grundlage. In Wein lassen sich auch Fisch und Fleisch pochieren, also knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen. Beim Schmoren gibt er seine Aromen an das Fleisch und heht vollständig in der Sauce auf, soll heissen der Alkohol verdunstet. Und beim Abschmecken und Aromatisieren lassen sich besonders mit intensiven Weinen deutliche Akzente setzen.
Kleine Anmerkung:
Selbstverständlich koche ich nicht jeden Tag mit Wein und trinke ihn auch nicht tagtäglich, allerdings bin ich durch meine Firma unter anderem tagtäglich mit Kochen und arrangieren von Buffets etc. beschäftigt. Wer mehr erfahren will, kann sich ja meine HP ansehen.
ein Testbericht von Hotti.com2003-03-13 16:37:27vom 13.03.2003Empfehlung: ja
Bevor ich mit meinem Beitrag beginne, bekenne ich mich zum aktiven Weintrinker, mit einer Vorliebe für trockene, französische Rotweine. Einen guten Wein erkenne ich häufig erst am nächsten Tag!
Habe ich einen dicken, schweren Kopf, war der Wein wohl nicht unbedingt der Beste. Geht es mir gut und habe ich weder Kopfschmerzen noch verspüre ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend, war der Wein für mich in Ordnung.
Mit dem Preis eines Weines hat das bei mir nichts zu tun. Es gibt preiswerte Weine, die mir super bekommen und besonders edle
Tropfen, die mir Probleme bereiten.
Es gibt Menschen, die von sich behaupten nicht nur Weintrinker sondern auch Weinkenner zu sein. Das es mit dem Erkennen des Jahrgangs eines Weines, der Bestimmung des Anbaugebietes, oder sogar der Weinlage nicht besonders weit her sein kann, belegt eine Untersuchung, die erst vor wenigen Tagen in unserer Zeitung veröffentlicht wurde.
Absolute Weinspezialisten, oder die sich dafür hielten, wurden Weine vorgesetzt, zu denen sie Angaben machen sollten. Das taten sie gewissenhaft und vollkommen von ihrem Wissen und ihrer Urteilskraft überzeugt. Schon am nächsten Tag, als man ihnen die gleichen Weine noch einmal zur Bestimmung vorsetzte, erkannten sie keinen einzigen wieder. Einige behaupteten sogar, diese Weine noch nie getrunken zu haben.
Ich las diesen Test in unserer Tageszeitung und musste doch etwas schmunzeln, haben wir doch in unserem Bekanntenkreis auch Weinspezis, die von sich total überzeugt sind. Ich denke, dass man die Bekömmlichkeit eines Weines am eigenen, anschließenden Wohlbefinden festmachen sollte. Und über den Geschmack lässt sich ohnehin nicht streiten.
Eine andere Information, die auch zum allgemeinen Thema Wein gehört, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Sie bezieht sich auf die Verkorkung der Weine.
Lange Zeit glaubte man, einen guten Wein schon am Korken erkennen zu können. Fest steht jedoch, dass in der Vergangenheit viele gute Weine im Laufe der Lagerung intensiv den Korkgeschmack angenommen hatten und ungenießbar waren.
Kork ist ein Naturprodukt und in der Verarbeitung sehr teuer. Mittlerweile hat man sich auf andere Verschlussmöglichkeiten besonnen. Im Gespräch ist zum Beispiel der Kronkorken, der wesentlich preiswerter ist, jedoch nicht von Weintrinkern akzeptiert werden wird, befürchtet man jedenfalls. Eine gute Flasche Wein mit einem ordinären Flaschenöffner zu öffnen, widerspricht der Etikette. *g*
So kam man auf einen Kunststoffkorken, den ich bereits bei einer geschenkten Flasche Wein vorfand. Es war nicht ganz leicht, diesen Korken aus dem Flaschenhals zu entfernen, da er sehr hart ist und der Korkenzieher ständig abrutschte. Der Wein schmeckte einwandfrei.
Doch die Herstellungskosten dieses Plastikkorkens liegen weit unter denen des Naturkorkens und bieten schon eine finanzielle Alternative. An den Weinen, die mit diesem Korken verschlossen waren, wurden bisher keine geschmacklichen Veränderungen oder sonstige Nachteile festgestellt.
Allerdings liegen auch noch keine Erfahrungswerte vor. Auf die wird man noch etwas warten müssen. Der Plastikkorken könnte jedoch tatsächlich eine gute Möglichkeit sein, um auf das umstrittene Naturprodukt „Kork“ verzichten zu können.
Ob mit Naturkorken oder Plastikverschluss, mein Gläschen Rotwein werde ich mir auch weiterhin schmecken lassen.
Wissenswertes über Wein...nicht nur für Weintrinker!
ein Testbericht von Anonym1262003-02-20 11:50:36vom 20.02.2003Empfehlung: ja
Lange Zeit habe ich überhaupt keinen Alkohol getrunken, Mineralwasser oder O-Saft reichten mir völlig. Irgendwann begann ich, ab und zu ein Gläschen Wein mitzutrinken. Dabei handelte es sich immer um süsse oder fruchtige Weissweine.
Eine Spätlese oder Auslese musste es sein! Trockene Weine bezeichnete ich als sauer und wollte nicht einmal probieren.
Meine Einstellung änderte sich, als unser Nachbar, der viele Jahre in Frankreich lebte und auch jetzt noch beruflich dort unterwegs ist, uns einen Bordeaux anbot, der mir sofort gut schmeckte.
Schliesslich bestellten wir jedesmal bei ihm Wein, den er,
in Kanistern abgefüllt, aus Frankreich mitbrachte. Das Abfüllen auf Weinflaschen mussten wir selbst zu Hause vornehmen.
Wir sammelten leere Flaschen, spülten sie mehrmals gut aus, füllten mit einem Trichter den Wein ab und verkorkten die Flaschen mit einer Korkmaschine, die uns der nette Nachbar lieh!
Die Korken haben wir in der Apotheke gekauft!
Zu solch einer Aktion luden wir stets gute Freunde ein und es war immer ein feucht-fröhlicher Abend.
Wir probierten auch andere französische Weinsorten aus, wobei unsere Vorliebe dem "Rotwein" galt.
All das habe ich zum Anlass genommen, mich etwas mehr mit Wein zu beschäftigen. Ein paar Informationen möchte ich an euch weitergeben und hoffe, dass vielleicht der ein oder andere Biertrinker doch den Versuch wagt und mal ein Gläschchen probiert!
Ein erlesener Wein, den wir gern trinken, ist der St.-Emilion, der aus dem Bordeaux-Gebiet kommt und auch unter dieser Bezeichnung (St.-Emilion!)auf dem Markt angeboten wird., ohne Angabe eines Chateaus.(Weinberg) Er ist ein vollmundiger, trockener Spitzenrotwein für den verwöhnten Gaumen.
Wein ist auch eine Frage des persönlichen Geschmacks! Darum heisst es, immer wieder probieren und herausfinden, welche Sorte für einen wirklich die Richtige ist!
Ein Wein sollte in eine Glaskaraffe umgefüllt werden. Und zwar aus folgenden Gründen:
1. um den trüben Niederschlag, der sich nach den Jahren des Lagerns abgesetzt haben kann, in der
Originalflasche zurückzuhalten, und....
2. um dem Geschmack und dem Duft des Weines Gelegenheit zu geben sich zu entfalten.
Vor dem Umfüllen in die Karaffe, sollte das Originalgefäss mindestens 2 Stunden (eher länger!) aufrecht stehen, damit sich der Niederschlag ( z.B.Weinstein) auf dem Flaschenboden absetzen kann.
In einer Glaskaraffe kommt die leuchtende, kräftige Farbe eines Rotweines hervorragend zur Geltung! Wein ist kein Getränk, das schnell und hastig getrunken werden sollte. Langsam, in kleinen Schlucken, in Ruhe und angenehmer Atmosphäre, schmeckt er am besten!
Wenn man unsicher ist, welchen Wein man aussuchen soll, kann man in einem Weingeschäft nachfragen und sich dort Anregungen holen!
Weinberge gibt es überall auf der Erde, doch damit ein wirklich "grosser" Wein hervorgebracht werden kann, müssen einige Dinge vollkommen übereinstimmen.Es muss der richtige Boden für den entsprechenden Wein sein, die richtige Menge Sonnenlicht ist wichtig, auch die richtige Menge Regen und die richtige Neigung des Weinberges! Erst dann kann eine Traube gedeihen, aus der ein wirklich grosser Wein hervorgeht. Diese Weine haben natürlich auch ihren Preis!
Die Weinberge werden in Frankreich als "Chateaus" bezeichnet und das steht auch auf der Flasche.Eine Qualitätsgarantie geben auch die Worte "Appellation Controlée", die auf dem Flaschenetikett vermerkt sind. Das bedeutet, dass diese staatlichen Vorschriften die Mischung von gutem mit schlechtem Wein verbietet. Das ist eine Sicherheit für den Weinliebhaber.
Eine Qualitätsgarantie bietet auch der Hinweis "mis en bouteille à la proprieté"(Originalabfüllung oder Schlossabfüllung) oder "mis en bouteille au domaine" (Originalabfüllung im Keller des Besitzers). Beides ist gleich gut und bürgt für mehr Sorgfalt und hoher Qualität.
Eine Region Frankreichs ist berühmt für sehr gehaltvolle Weine, die sehr gut als Tischwein serviert werden können. Er kommt aus dem südlichen Rhone-Tal und ist in der ganzen Welt bekannt.Es ist der Chateauneuf-du-Pape. Es ist ein Wein, der sich lange hält und mindestens 4-5 Jahre reifen sollte. Sein Alkoholgehalt ist mit 12 % ziemlich hoch. Dieser leuchtend rote, aromatische und vollmundige Wein schmeckt einfach köstlich. Es gibt auch Weissweine von dieser Sorte, doch sie sind weniger bekannt.
Neueste Erkenntnisse empfehlen abends ein Gläschen Rotwein, da dieser den Körper, den Geist, doch ganz besonders das Herz kräftigen soll. Wohlgemerkt, es ist von einem "Gläschen" die Rede, nicht von einem"Fläschchen!" Wein schmeckt mir immer dann besonders gut, wenn ich ihn mit jemandem,in gemütlicher Runde, teilen kann!
ein Testbericht von enibas2003-01-22 16:54:42vom 22.01.2003Empfehlung: ja
Andere Länder – andere "Trink" – Sitten: Hierzulande trinkt man Wein, außer zum Essen auch mal gerne in gemütlicher Runde mit Freunden am Abend. In Frankreich ist dieses eher unüblich. Man trifft sich hier zwar auch mit Freunden und trinkt gelegentlich ein Gläschen Wein, aber im allgemeinen wird der Wein als Ergänzung einer Mahlzeit, sowohl am Mittag als auch am Abend genossen.
Trockene Weine haben in Frankreich Tradition, was eben daran liegt, daß der Wein zum Menüablauf gehört. Dennoch gibt es auch viele süße Weine, die zum Dessert oder gut gekühlt
als Aperitif getrunken werden.
Ich möchte nun mit euch einen kleinen Streifzug durch Frankreichs Weinregionen machen:
Die Champagne ist das nördlichste Weinanbaugebiet in Frankreich. Hier werden die großen, nach traditioneller Flaschengärung hergestellten Champagner und nur sehr wenige "stille" Weine hergestellt.
Das Elsaß (Alsace) ist für weiße, trockene Weine bekannt, die nach Rebsorten benannt und in den typischen hohen, schlanken Flaschen abgefüllt werden. Hier gibt es allerdings eine Ausnahme und zwar den Edelzwicker. Dieser ist eine harmonische Mischung der Elsässer Rebsorten.
Die Bourgogne (Mittelfrankreich) ist berühmt für das riesige Gebiet der großen roten Burgunderweine von der Côte de Beaune und der Côte de Nuits, das kleine Gebiet des Chablis im Norden und im Süden Mâconnaise und Beaujolais. Eine Besonderheit unter den Weinen aus dem Beaujolais ist der Beaujolais Primeur. Dieser Wein bleibt nur wenige Monate jung und spritzig und dessen Abfüllung ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Das Gebiet an der Rhône entlang (Côtes-du-Rhône bietet sehr unterschiedliche Weine, vom schweren C^0te Rôtie bis hin zum leichteren Côtes-du-Rhône-Villages.
Aus der Provence , die übrigens mit Korsika zusammen gesetzlich als ein Weinanbaugebiet gilt, kennt man eher die trockenen Rosé Weine, obwohl es dort auch hervorragende herbfrische Rotweine gibt, wie z.B. die Vins de Corse.
Das größte Qualitätsweinanbaugebiet in Frankreich ist allerdings Bordeaux und der Südwesten (Sud Ouest), und viele Weinkenner behaupten sogar, der Beste Wein der Welt wird hier angebaut. Das Val de Loire umfaßt beispielsweise ein ca. 1000 km großes Gebiet mit sehr unterschiedlichen Klima- und Bodenverhältnissen und auch sehr unterschiedlichen Weinen, von denen bei uns der fruchtige Rosé d'Anjou wohl zu den bekanntesten gehört.
Ähnlich wie unsere Qualitätsweine unterliegen die Weinanbaugebiete in Frankreich ebenfalls strengen Regeln und Gesetzen, die von den regionalen Abteilungen des I.N.A.O. (Institut National des Apellations d'Origine) bestimmt und Für den Verbraucher durch die Etiketten erkennbar sind.
Es gibt ca. "nur" 400 Qualitätsweine, die natürlich auch teurer sind, als Tafelweine. Unter der Bezeichnung bietet "Vins de Pays" Frankreich aber eine Fülle vnn preiswerten Landweinen in unterschiedlichem Charakter an, die sowohl den kräftigen Roten wie den frischen Rosé oder den leichten, trockenen Weißen umschließt, und ebenso den strengen Qualitätsanforderungen unterliegt.
Wer gerne probiert, wird mit Sicherheit schöne Entdeckungen machen.
In diesem Sinne
Zum Wohl! enibas
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ein Testbericht von marsupilami6662002-11-24 13:38:32vom 24.11.2002Empfehlung: ja
Laut einer Untersuchung, die in der Zeitschrift der amerikanischen Akademie für Neurologie veröffentlicht wurde, scheint Weinkonsum die Gefährdung durch Morbus Alzheimer stark zu senken. Bier hingegen erhöht die Gefährdung. "Das bedeutet nicht, dass Menschen jetzt mit dem Trinken anfangen sollten oder mehr Wein trinken sollten, als sie das ohnehin schon tun", lautet der Rat von Dr. Thomas Truelson von der Abteilung für Vorsorgemedizin am städtischen Spital in Kopenhagen.
Der Hintergrund: Die Wissenschafter hatten bei 1.709 Menschen im Alter über 65 in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Trinkgewohnheiten bezüglich Wein,
Bier und Schnaps erhoben. In den neunziger Jahren erfolgte dann eine Überprüfung, wie viele von ihnen an der fortschreitenden Hirnleistungsstörung der Alzheimer Demenz erkrankt waren.
Die Ergebnisse der Studie wurden in der Zeitschrift der amerikanischen Akademie für Neurologie veröffentlicht ("Neurology"). Demnach sank die Alzheimer-Rate bei denjenigen Personen, die zumindest ein Mal wöchentlich oder ein Mal monatlich Wein tranken, um 50 Prozent und mehr. Auch wer jeden Tag Wein konsumierte, hatte diesen "Nutzen".
Bier erhöht das Demenz-Risiko
Dieses positive Resultat galt allerdings nur für Wein. Jene Personen, die beispielsweise ein Mal monatlich ein Bier tranken, wiesen das doppelte des Demenzrisikos jener Menschen auf, die fast nie zum "Gerstensaft" griffen.
Die mögliche Erklärung für den Wein-Effekt könnte laut den Wissenschaftern darin liegen, dass Wein reich an so genannten Antioxidantien ist. Dazu gehören beispielsweise die Flavonoide im Rotwein. Damit wird auch der schützende Effekt von Rotwein gegen Herzerkrankungen erklärt.
Den Wissenschaftern ist weniger der Alkohol als die mögliche Konsequenz für die zukünftige Forschung wichtig. Truelsen: "Die Ergebnisse sind aufregend, weil sie bedeuten könnten, dass Inhaltsstoffe des Weines den Ausbruch einer Demenz verhindern könnten. Wenn das der Fall ist, könnte man Behandlungs- oder Vorsorgestrategien auf der Basis dieser Stoffe entwickeln." - Es müsse ja nicht unbedingt in Verbindung mit Alkohol sein.
Nun für mich stellt sich da nicht wirklich ein Problem weil ... Ich Trinke kein Bier ausser Heinekken, Fosters, Gösser, Stiegl ...
Abgesehen davon ist Wein ja auch kultivierter und bei Kerzenlicht...hmmm.
ein Testbericht von store_troll2002-11-02 15:31:12vom 02.11.2002Empfehlung: ja
Hallo liebe Wein-Freunde. Heute werde ich euch einmal einen völlig andere Art von Bericht vorstellen – also kein Reisebericht, und schon gar nicht aus Skandinavien, - sondern ich möchte euch von einem kleinen Weingut erzählen, das ich vor wenigen Wochen besucht habe.
Doch zunächst einmal von Anfang an. Anlässlich eines Jubiläums sollte eine Weiprobe stattfinden. Bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter, stieß die Organisatorin auf das Weingut Wick in Zell im Zellertal.
Und hier bin ich auf ein Tröpfchen gestoßen … hmmm , vom Allerfeinsten!! Den 1999 Dunkelfelder
Rotwein – mit dem 1. Platz bei der ECOVIN Verkostung 2002 belohnt.
Zum Weingut
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In wunderschöner Hanglage mit Blick über das Zellertal liegt das Weingut Wick in einem malerischen alten Weingutgehöft, das direkt an die Weinberge grenzt.
Der erste Eindruck ist ein gemütlicher – man nimmt sich Zeit für die Fragen und Wünsche der Kunden. Ein Leben ganz im Hier und Jetzt, ohne hektische Betriebsamkeit. Hier nimmt man sich noch Zeit.
Das Weingut bewirtschaftet eine Fläche von 12 ha Weinberge und zwar nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus des Anbauverbandes Ecovin.
Auch sonst ist das Leben auf dem Gut ökologisch ausgerichtet – eine Solaranlage für die Brauchwassererwärmung und eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung auf dem Dach und ein wunderschöner Schwimmteich (mit eigener biologischer Klärung) erweckten bei mir den Eindruck, dass hier nicht nur ein Etikett am Hofeingang steht, sondern, dass das Leben ökologisch ausgerichtet ist. Beim Gang durch die Weinberge sollte dieser Eindruck noch verstärkt werden.
Die Weinberge und die Weine
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Von der Natur her ist diese Gegend ja wirklich verwöhnt – ein mildes Klima mit geringen Niederschlagsmengen, sowie die schweren Kalk-Mergel-Böden lassen hier einen besonders „leckeres Tröpfchen“ wachsen. Bei Wick’s hat man sich auf die verschiedenen Burgunderarten spezialisiert. Aber natürlich dürfen auch Rieslingsorten nicht fehlen. Als eine Besonderheit – vielleicht ein kleines Hobby des „Chefs“ – sorgt er sich auch um solch längst nicht mehr modische Sorten wie etwa den Gewürztraminer.
Der Anbau in den Weinbergen erfolgt in weiten Zeilenabständen, die eine gute Durchlüftung bewirken. So sind die Rebstöcke stabiler gegen Krankheiten, was wiederum zur Folge hat, dass auf chemische Spritzmittel verzichtet werden kann. Auch chemische Düngemittel werden nicht eingesetzt. Alles in Allem ein Konzept, das einen bekömmlichen Wein ergibt, der im Einklang mit der Natur angebaut wird. Auch die weitere Verarbeitung der Weine geschieht besonders schonend, so dass ausgesprochen bekömmliche Weine entstehen, wovon ich mich ausgiebig überzeugen konnte.
Die Barriqueweine
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Liebevoll werden die Barriqueweine hier als „kleine Schwarze“ bezeichnet, da sie in schwarzen 0,5 Liter Flaschen abgefüllt werden.
Das „sich Zeit nehmen“ spielt in der Philosophie des Hauses eine große Rolle.
Man nimmt sich hier Zeit: Zeit für den Kunden und die Beratung, Zeit für den Wein –um ihn reifen zu lassen, Zeit für die Verkostung.
Ganz besonders gilt dies für die Barriqueweine. Es sind hochwertige Dorn-, Dunkelfelder, Spätburgunder und Regentweine, die in jungen Eichenholzfässern – je nach Sorte – 10 bis 20 Monate reifen dürfen. Dabei erhalten sie eine kräftige Holznote, die ihnen einen unvergleichlichen Geschmack gibt. Vielleicht ist es nicht jedemanns Geschmack, aber ich habe mich in den kleinen Schwarzen namens „Dunkelfelder Rotwein“ verliebt.
Meine erste Begegnung mit ihm fand in einem hundertjährigen Kellergewölbe bei romantischem Kerzenschein statt.
Übrigens: das Schöne an der Weinprobe war – sie fand überwiegend im Freien, auf den Weinbergen statt. Mit einem Weinglas in der Hand wanderten wir durch die betriebseigenen Weinberge und es zeigte sich rasch der Sinn und Zweck der Aktion „Weinglas in der Hand“ : Aus „unerklärlichen Gründen“ wuchs hier und dort einige Fläschlein verschiedener edler Tropfen aus dem Boden. Zu deutsch: bei den Rebstöcken der jeweiligen Sorten waren einige Flaschen gelagert worden und das es ja nun Erntezeit war, konnte man den Wein und die Reben, aus denen er gemacht worden war neben einander probieren. Eine, wie ich meine, einfach geniale Idee.
Beim abschließenden Gang durch den alten Gewölbekeller kam es dann zu der unvergesslichen Begegnung mit der Barrique Serie – den „kleinen Schwarzen“, die einen so in ihren Bann schlagen können, ohne dass man Schaden für Kopf oder Magen fürchten müsste.
Sonstiges
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Sicherlich gäbe es noch eine Menge zu berichten, was aber wohl zu weit führen würde. Doch einen Punkt möchte ich nicht vergessen zu erwähnen.
Teil der oben schon erwähnten „Zeitphilosophie“ ist auch die „Zeit für das Genießen“. Denn in Zusammenarbeit mit einheimischen Hotels und Gaststätten werden besondere Ereignisse besonders zelebriert.
Will heißen: in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen finden „Sonderveranstaltungen“ statt.
So zum Beispiel am 25. und 26. Oktober, in Zusammenarbeit mit dem „Hotel Kollektur“, ein Culinarium „Die Schöne Anna bittet zu Tisch“. Dabei wird ein 5-Gänge Menü nach dem Kochbuch der Bad Dürckheimer Wirtin Anna Berger zubereitet, mit korrespondierenden Weinen aus dem Haus Wick und Geschichten aus der Pfalz.
Hinweise dazu und Reservierungen unter http://www.ecovin.de/WICK/termine.php .
Auch das Weingut Wick hat eine gut gestaltete homepage www.weingut-wick.de . Von hier habe ich auch einige Detailinformationen – neben den Ausführungen des Winzers - zu meinem Bericht gewonnen.
Anschrift: Weingut Wick
Martina und Jochen Wick
Hauptstr. 2
D-67308 Zell im Zellertal
Tel. 06355-2201
Email: weingut-wick@t-online.de
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