Tipps & Tricks zum Fotografieren
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Platz 2 in der Kategorie "Tipps & Tricks zu Kameras & Camcorder". Themenbereich: Fotografieren / ...mehr
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Tipps & Tricks zum Fotografieren Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Viele Tipps
  • wichtige Tipps, die ihr beachten solltet bevor es auf Reisen geht !!!!
Nachteile/Kritik
  • Viel zu lesen (aber auch zu lernen)
  • .... denn werden diese nicht beachtet, werdet ihr später mit einigen nicht eingeplanten Überraschungen rechnen müssen...
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vaueff

Meine Sammlung für Foto-Tipps

ein Testbericht von 2003-09-23 11:15:26 vom 23.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Viele Tipps...
Nachteile/Kritik: Viel zu lesen (aber auch zu lernen)
Fotografieren ist schon so eine Art Volkssport. Und trotzdem werden hier wohl so viele Fehler gemacht wie sonst nirgends. In diesem bericht geht es um Grundlagen des Fotografierens, um Zubehör und einige Tipps und Tricks. Vieles kann sowohl mit Kompaktkameras (Sucherkameras) wie mit Spiegelreflexkameras umgesetzt werden, Einige andere funktionieren nur mit Spiegelreflextechnik.

1 Grundlagen

Brennweite und Bildwinkel:

Ein Begriff, der wohl in jedem zweiten Satz im Bezug auf Kameras fällt ist die „Brennweite“. Wer schon einmal mit einer Lupe die Sonne gebündelt hat kennt das Prinzip. Das Licht wird gebündelt und durch die Linse auf dem Film abgebildet. Die Brennweite ist de Abstand, in dem eine Linse ein unendlich weit entferntes Objekt scharf abbildet. Ein Objektiv mit 50 Millimetern Brennweite ist also keinesfalls 50 Millimeter lang sondern produziert einen Abstand von 50 Millimetern zwischen Brenneben, der Linse also und dem Film.
Je kürzer die Brennweite desto größer wird der Bildwinkel. Ein Objektiv mit sehr kurzer Brennweite kann einen Bildwinkel von 180 Grad aufnehmen. Eine sehr lange Brennweite dagegen hat einen Bildwinkel von etwa zwei Grad. Die Objektive werden aufgrund ihrer Brennweite in verschiedene Kategorien unterteilt. Folgende Tabelle hilft bei der Einteilung:
7,5 bis 17 Millimeter: Fischauge (ca. 180 bis 100 Grad)
17 bis 20 Millimeter: Superweitwinkel (ca. 100 bis 90 Grad)
20 bis 70 Millimeter: Weitwinkel (ca. 90 bis 34 Grad)
70 bis 300 Millimeter: Tele (ca. 34 bis 8 Grad)
300 bis 1200 Millimeter: Supertele (ca. 2 bis 8 Grad)
Die Aufteilung ist unter Fachleuten eher umstritten, 50 Millimeter stellt die „Normalbrennweite“ dar, für viele beginnt der Telebereich erst bei 135 Millimetern und der Weitwinkel erst bei unter 50. Für unsere Zwecke sollte die obige grobe Aufteilung ausreichen.
Am gebräuchlichsten sind Objektive für Spiegelreflexkameras liegen zwischen 28 und 300 Millimetern. In Sucherkameras sind meist Objektive zwischen 35 und 140 Millimetern eingebaut. Dies sind im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras nicht auswechselbar.

Lichtstärke (Blende)

Der zweite Begriff, der beim Fotografieren immer wieder fällt ist die Lichtstärke, die in direktem Zusammenhang mit der Blende steht. Grundsätzlich ist folgender Merksatz wichtig: Je kleiner die Blendenzahl, desto größer die Lichtstärke und desto größer die Öffnung der Blende.
Die Blende geht von der (theoretischen) Blendenzahl 1 bis zur Blende 22.
Bei „normalen“ Objektiven beginnt die Blende im Weitwinkelbereich bei 3,5. Bei der Blendenzahl 3,5 ist das Loch weitgehend geöffnet. Dadurch kommt sehr viel Licht durch das Objektiv auf den Film. Beim Weg des Lichts durch das Objektiv geht Lichtintensität verloren. Je länger die Brennweite, desto größer muss also die Linse sein, um wiederum genügend Licht durchzulassen. Aus diesem Grund sind professionelle Teleobjektive besonders groß, Teleobjektive für den Hobbygebrauch sind viel kleiner, haben dafür jedoch nur eine reduzierte Lichtstärke, also eine Blendenzahl von etwa 5,6 bis 8.
Die Lichtstärke ist vor allem dann wichtig, wenn Aufnahmen bei schlechtem Wetter oder im Halbdunkeln ohne Blitz gemacht werden sollen.
Die große Lichtstärke ist aber kein „Allheilmittel“. Denn mit der Blendenzahl ist noch eine weitere Eigenschaft verbunden:
Die Schärfentiefe und Tiefenschärfe, die darüber entscheiden, welche Teile auf dem Bild Scharf sind und welche nicht.

Schärfentiefe

Neben der Brennweite ist die Schärfentiefe einer der am meisten gebrauchten Begriffe in der Fotografie.
Wenn wir ein Objekt anschauen, dann tastet das Auge dieses Objekt ständig ab, es misst dabei exakt die Entfernung. Dabei sehen wir alles, was in einer anderen Entfernung, also näher dran oder weiter weg ist, unscharf. Das Auge kann sich aber unermüdlich und blitzschnell an verschiedene Entfernungen anpassen, wir haben den Eindruck, dass wir alles scharf sehen. Unser Gehirn verarbeitet die Bilder so, dass sich ein abgerundetes, scheinbar durchgehend scharfes Bild ergibt.
Die Kamera kann das nicht. Sie kann sich nur auf einen Wert einstellen. Der Autofokus macht das selbst, meistens stellt er sich auf die Mitte des Sucherfeldes scharf. Manuelle Objektive müssen selbst auf das gewünschte Objekt scharf gestellt werden. Das Bild kann daher nur eine einzige Scharfstellung ablichten. Fast so wie ein einziger Augenblick, wenn wir die Augen nur ganz kurz auf und wieder zu machen.
Nun gibt es aber Bilder, in denen alles Scharf zu sein scheint. Also von dem Baum im Vordergrund bis zu den Bergen weit im Hintergrund. Eigentlich geht das ja nicht. Es ist eine optische Täuschung:
In der Ebene, die von der Kamera anvisiert wird, soll das Bild scharf wiedergegeben werden. Nehmen wir den Baum nochmals. Dieser wird scharf eingestellt. Alles davor und dahinter ist demnach eigentlich unscharf. Die Bildpunkte , die vom Baum aufgenommen werden, werden exakt auf dem Film wiedergegeben. Objekte davor oder danach entwickeln immer größere Punkte, sogar Scheiben auf dem Film. Dadurch wird das Bild unscharf.
Unser Auge hat aber eine Auflösungsgrenze. Das bedeutet, wir können nicht wie ein Mikroskop beliebig vergrößern (Auch ein Mikroskop ha natürlich eine Grenze). Diese Scheiben sind also, wenn sie klein genug sind für unser Auge immer noch Punkte. Auf diesem Weg sind Objekte vor und nach dem Baum also eigentlich unscharf (zum Beispiel unter dem Mikroskop). Für unser Auge aber nicht. Wenn das Bild also etwa auf Postergröße vergrößert wird und eine sehr große Entfernung zwischen dem Baum und dem Hintergrund liegt können wir diese Unschärfe sehen. Natürlich hat dies auch mit der möglichen Auflösung des Films zu tun (mehr dazu in einer anderen Ausgabe).
Der Bereich, in dem unser Auge das Bild noch als scharf betrachtet kann selbst ausgewählt werden. Dieser Bereich hängt damit zusammen, wie groß das Lichtbündel ist, das auf den Film geworfen wird. Dieses Lichtbündel wird von der Blende gesteuert. Die Blende ist die Bezeichnung für die Öffnung des „Lochs“ im Objektiv (im ersten Teil beschrieben). Zur Erinnerung: Blende 1,4 ist praktisch ganz offen, Blende 32 fast geschlossen.
Je kleiner das „Loch“, desto gebündelter ist das Licht und dadurch wird der Bereich vor und nach dem Baum, der noch als „kleines Scheibchen“ dargestellt wird vergrößert, bei Blende 32 können wir also die Alpen weit im Hintergrund noch sehen. Bei Blende 1,4 sehen wir die Berge nur noch sehr verschwommen. Fazit: Je größer die Blendenzahl (32), desto größer ist die Schärfentiefe.
Der Einfluss der Brennweite auf die Schärfentiefe ist folgendermaßen:
Bei einem Objektiv von 50 Millimeter Brennweite ist die Öffnung bei Blende 2,8 noch relativ klein. Bei einer Brennweite von 300 Millimetern dagegen muss die Öffnung schon ziemlich groß sein, um eine Blende 2,8 zu bekommen. Bei Aufnahmen vom gleichen Standort ist es umso schwieriger, einen großen Bereich scharf zu stellen, je größer die Brennweite wird. Deshalb ist es eigentlich nur mit einem Weitwinkelobjektiv möglich, möglichst viel von vorne bis hinten scharf zu stellen.
Für ein Portraitbild etwa, bei dem der Hintergrund völlig unscharf sein soll (dadurch wird das Portrait imposanter), gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder mit dem Teleobjektiv mit der längsten Brennweite und der kleinstmöglichen Blendenzahl (5,6) so nah ran wie Möglich (normalerweise ca. 1,5 Meter) oder mit einem Weitwinkelobjektiv und einer großen Blende (1,4) sehr nach ran.
Wenn der Hintergrund ein Haus, eine Landschaft noch scharf sein soll, dann mit einem Weitwinkelobjektiv und hoher Blendenzahl (5,6 bis 6,7 beim Haus, bis 32 bei Landschaften) fotografieren. Aber Vorsicht: Je größer die Blendenzahl, also bei kleiner Öffnung braucht es sehr viel Licht, da ja nur eine kleine Öffnung Licht auf den Film lässt.

2 Mitzieheffekte

Mitziehen ohne Blitz:

Vor allem in Motorsportaufnahmen ist dieser Effekt sehr beliebt und sehr gebräuchlich. Der Effekt hat die Auswirkung, dass der Hintergrund mitgezogen ist, also Streifen zieht und nur das sich bewegende Objekt. Ein Rennwagen, ein Radfahrer oder Eisschnellläufer eignet sich besonders gut für diesen Effekt. Grundlegend aber alles, was sich schnell bewegt. Mit etwas Übung funktioniert es auch mit Spaziergängern oder mit Skatern, ob auf Inline Skates oder Skateboard.
Das Mitziehen funktioniert so: Am Tag funktioniert es mit einem Film mit 100 ISO am besten. Die Blendenzahl sollte möglichst so hoch gewählt werden, dass die Belichtungszeit bei etwa einem 1/60 Sekunden liegt. Wer eine ruhige Hand hat kann es auch mit 1/30 Sekunde versuchen. Es kommt ganz darauf an, wie schnell das Objekt ist, das fotografiert werden soll. Ein Formel 1 Rennwagen ist sicherlich so schnell, das sogar 1/120 Sekunde reichen würde. Wichtig: Je näher man am Objekt ist, desto deutlicher wird der Effekt. Also möglichst ein Weitwinkel Objektiv benutzen. Teleobjektive sind für dieses Vorhaben ziemlich unmöglich.
Nun sind vielleicht einige Übungsläufe notwendig, um die Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Es ist wichtig, dass der gedachte Mittelpunkt des Objekts (der Helm eines Motorradfahrers, ein Schriftzug auf einem Rennwagen oder eine Stelle auf der Jacke) während der gesamten Bewegung in der Mitte der Linse bleibt. Daher sollte man versuchen, die Bewegung des Objekts schon vor dem Drücken des Auslösers mitzuverfolgen. Nach dem Auslösen nicht vergessen, die Bewegung beizubehalten. Wenn der Verschluss wieder aufgeht sollten die beiden Mittelpunkte immer noch überein stimmen.

Verziehen des Objekts

Die Einstellungen von Zeit und Blende bleiben gleich. Nur wird die Kamera diesmal nicht bewegt. Am besten sollte die Kamera auf einem Stativ stehen. Nun sollte genau dann ausgelöst werden, wenn das Objekt durch das Bild rauscht. Der Hintergrund (Zuschauer bei einem Rennen oder Landschaft) wird scharf dargestellt. Das Objekt rast durch das Foto.

Mitziehen oder Verziehen mit Blitz:

Bei dieser Technik funktioniert eigentlich alles so als ob kein Blitz dabei wäre. Wichtig: Es geht um Effekte bei Tag, nicht bei Nacht. Der Blitz wird zum aufhellen benutzt. Das bewirkt, dass zum Beispiel beim Mitziehen die Speichen am Motorrad oder an einem Fahrrad sichtbar sind und nicht verzogen. Achtung: Einige Kameras lassen es nicht zu, die Belichtungszeit und Blende einzustellen und gleichzeitig zu Blitzen. In diesem Fall sollte auf die Manuelle Einstellung umgeschaltet werden. Einige Kameras haben sogar die Einstellungsmöglichkeit, den Blitz auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang zu synchronisieren. Das bedeutet: Auf dem ersten Verschlussvorhang löst der Blitz aus, sofort wenn der Vorhang aufgeht. Je nach eingestellter Zeit bleibt der Vorhang dann noch weiter offen. Dabei wird das Objekt verzogen. Beim Verziehen bewirkt das Blitzen, dass das Objekt anfangs noch scharf ist, im weiteren Verlauf aber verzieht. So kann man einen Radfahrer etwa „Geschwindigkeitsstreifen“ verpassen, wenn man auf den zweiten Vorhang blitzt. Zur Erklärung: zuerst geht der Vorhang auf, das Objekt bewegt sich durch das Bild und wird, kurz bevor der Vorhang zu geht noch mit dem Blitz angeleuchtet. Durch das Blitzen kommt mehr licht auf das Objekt und der „Eindruck“ auf dem Film wird stärker und deutlicher sichtbar.

Die Mitzieh- und Verzieheffekte brauchen etwas Übung, vor allem um die Kamera ruhig zu halten. Am besten geht es zum probieren an einer stark befahrenen Straße oder vielleicht bei einem Radrennen, Leichtathletikwettkampf oder Eishockeymatch. Jedoch sollte darauf geachtet werden, das nur geblitzt wird, wenn dadurch keine Gefährdung entsteht. Gerade an der Straße oder bei einem wichtigen Wettkampf sollte der Blitz nicht benutzt werden. Besonders eindrucksvoll werden Skatefotos und vor allem hat das „Model“ auch noch ein paar Erinnerungen an das Shooting.

3 Langzeitbelichtungen

Dieser Effekt sorgt dafür, dass vor allem Nachtaufnahmen sehr eindrucksvoll aussehen. Mit einer richtigen Langzeitbelichtung lassen sich bis zu 30 Sekunden (und mehr) auf einem Bild festhalten.

Voraussetzungen für eine Langzeitbelichtung

Grundsätzlich funktioniert eine Langzeitbelichtung natürlich nur mit einer Kamera, die diese Einstellung erlaubt. Dazu muss sich die Belichtungszeit frei wählen lassen. Üblicherweise sind es Einstellungen bis 30 Sekunden und die „Bulb“ Funktion. „Bulb“ bedeutet wörtlich übersetzt „Zwiebel“ oder „Knolle“, beim Fotografieren steht der Begriff aber dafür, dass der Verschlussvorhang so lange geöffnet bleibt, wie der Auslöser gedrückt ist. Die Langzeitbelichtung ist normalerweise nur bei Spiegelreflexkameras ab der Mittelklasse eingebaut. Eine kostengünstige Alternative: Gebrauchte Manuellfokus Kameras können fast immer Langzeitbelichten.
Ein Stativ ist für Langzeitbelichtungen sehr sinnvoll. Natürlich tut es auch ein Geländer, eine Treppe oder ähnliches aber eines ist sicher. Niemand kann 30 Sekunden „aus der Hand“ halten. Natürlich ist es künstlerisch interessant, die Bilder gekonnt zu „verwackeln“, darum geht es hier aber nicht.
Einige Kameras bieten eine Fernbedienung, welche verhindert, dass durch das Drücken des Auslösers (vor allem in der Bulb“ Funktion) das Bild verwackelt. Fernauslöser sind nicht besonders teuer und vor allem bei alten Kameras fast immer anschließbar.
Der Film sollte je nach Objekt zwischen 100 und 800 ASA liegen. 100 ASA sind bei Bildern sinnvoll, auf denen noch relativ viel Licht vorhanden ist, zum Beispiel eine hell beleuchtete Fußgängerzone oder eine stark befahrene Straße. Je weniger Licht, desto höher die ASA Zahl. Einen Sonnenuntergang (bei dem die Sonne schon untergegangen ist) oder einen Strand bei Mondschein fotografiert man am besten mit 800 ASA.

Langzeitbelichten

Übung macht den Meister. Das gilt auch bei diesem Teilgebiet der Fotografie. Man sollte sich eine Position aussuchen, bei der das Stativ sicher und ruhig steht. Ein Holzboden, wie zum Beispiel ein Steg am Hafen ist ungeeignet. Der Fotoapparat darf sich praktisch nicht bewegen. (Vorsicht mit sehr leichten Kameras bei starkem Wind).
Nun muss man sich vorstellen, dass alles, was in der eingestellten Zeit durchs Bild huscht auch nachher auf dem Film ist. Allerdings verringert sich auch die Stärke, mit der das Objekt auf den Film „eingebrannt“ wird. Ein Auto, dass also innerhalb von 30 Sekunden durch das Bild fährt, ist später eigentlich nicht sichtbar, nur die Lichter sind zu sehen und zwar werden diese wie eine Linie durch das ganze Bild gezogen. Dabei sollte vermieden werden, dass ein Auto gerade auf die Kamera zufährt, da so nur zwei Punkte zu sehen wären. Fährt das Auto allerdings quer durchs Bild sind zuerst die Fronscheinwerfer als weiße Linien und später die Brems- und Rückleuchten als rote Linien zu sehen. Zum Üben eignet sich eine Autobahnbrücke, hier sind Vorder- und Rücklichter gleichzeitig zu sehen.
Eine Fußgängerzone hat Abends einen ganz eigenen Reiz. Die Lampen werden, da sie fest stehen enorm verstärkt und sehen bei ca. 20 bis 30 Sekunden aus wie Sterne. Das Licht reicht in einer Fußgängerzone normalerweise aus, um auch Passanten hell genug zu beleuchten, die dann als „Linie“ durch das Bild wandern, ein sehr interessanter Effekt. Leuchtschriften dagegen können unter Umständen so stark überbelichtet werden, dass die Schrift nicht mehr lesbar ist.
Besonders interessant ist die Kombination aus beiden Effekten, bewegten und stehenden Leuchtquellen also. Auf dem Bild sind nachher aber nur die Objekte zu sehen, die lange genug belichtet sind. Man könnte also durchaus bei einer 30 Sekunden Belichtung durch das Bild laufen, wenn man dabei nicht von einer Lichtquelle angestrahlt wird, ist man später auf dem Bild nicht oder nur als Schatten zu sehen (vielleicht auch ein Interessanter Effekt).
Die Blende sollte etwa bei 5,6 bis 8 Eingestellt werden. Bei Kameras mit Belichtungsmesser kann man erst einmal testen, wie lange die Belichtungszeit sein müsste. Diesen Wert sollte man auf jeden Fall überschreiten (Manuellmodus einschalten).

4 Der richtige Film

Der richtige Film entscheidet immer darüber, ob das Bild „wirkt“ oder nicht. Der Handel bietet Filme von 25 ASA bis 3200 ASA. So unterschiedlich wie die Preise und natürlich das Anwendungsgebiet. Filme können aber noch viel mehr wie das, was auf der Packung steht.

Welcher Film für welche Gelegenheit?

Verschiedene Filmhersteller
versuchen, mit Piktogrammen auf den Filmen deutlich zu machen, für welche Anwendung welcher Film gut ist. Und eigentlich ist es gar nicht so schwer den richtigen Film zu verwenden. Zur Information vorab: Je höher die ASA Zahl desto empfindlicher ist der Film. ASA 25 steht demnach für extrem helle Umgebungen, also etwa einem spanischen Strand zur Mittagszeit oder beim Fotografen im Studio. Dagegen kann ein Film mit ASA 3200 schon Infrarotstrahlung aufnehmen. Auf der Packung wird sogar darauf hingewiesen, dass man den Film nicht in der Nähe von Atomkraftwerken oder Röntgenapparaten wie am Flughafen bei sich tragen soll geschweige den benutzen.
Am gängigsten und am günstigsten sind Filme mit 100, 200 und 400 ASA. Meist gibt es diese im „Ferien Pack“ oder im „Multipack“, entweder alle mit der gleichen Empfindlichkeit oder als Set für alle Gelegenheiten. Bei gutem Wetter (auch bei großer Helligkeit) eignet sich der 100 ASA Film am besten. Wenn die Sonne schon nicht mehr so stark scheint ist ein Film mit 200 ASA angebracht. Der Unterschied zwischen beiden Filmen ist aber relativ gering. Gegen Abend, etwa bei einem Sonnenuntergang kommt dann der 400 ASA Film zum Einsatz. Dieser Film ist auch bei Innenaufnahmen mit Blitz zu empfehlen.
Ein Film mit 800 ASA kann da auch schon mal bei dunkleren Verhältnissen ohne Blitz verwendet werden. Der 1600 ASA Film kann sogar verwendet werden, wenn nur eine kleine Lichtquelle, eine Zimmerlampe etwa, Licht spendet. Wem das noch nicht reicht, der kann mit dem 3200 ASA Film Aufnahmen bei Kerzenschein machen.

Blende und ASA

Wie in den vorherigen Kapiteln beschrieben spielt die Blende eine große Rolle für die Belichtungszeit und entscheidet darüber, ob genügend Licht auf den Film trifft. Je kleine die Blendenzahl desto mehr Licht kommt auf den Film und daher kann bei Blende 2,8 und einem 400 ASA Film ein besseres Ergebnis erzielt werden als mit einer Blende 5,6 bei einem 800 ASA Film. Das bedeutet aber auch, dass man mit einem Lichtstarken Objektiv nicht unbedingt auf eine höhere ASA Zahl zurückgreifen muss.

Tricks nicht nur zum Geldsparen

Filme mit hoher Lichtempfindlichkeit kosten viel Geld. Bis zu 800 ASA sind die Kosten noch vertretbar, was darüber hinaus geht ist meist sehr teuer. Da kann Abhilfe geschaffen werden. Was viele Fotogeschäfte verschweigen (warum nur?) ist, dass sich etwa ein Film mit 800 ASA ganz einfach auf 1250 bis 1600 ASA „pushen“ lässt. Bei einem 400 ASA Film geht das bis zu 800, ein 100 oder 200 ASA Film sollte nicht gepusht werden. Mit diesem einfachen Trick lassen sich einige Märker einsparen, auch wenn Hersteller und Fotohändler eher davon abraten. Diese plädieren immer auf die Qualitätsverluste.

Qualitätsunterschiede

Wen n ein Film gepusht wird, spricht man oft davon, dass man „das Korn sieht“. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass schwarze Flächen nicht ganz schwarz sind und etwas „gesprenkelt“ aussehen. Dies kann je nach Filmmarke auch ohne das „pushen“ passieren. Üblicherweise werden vor allem in Profikreisen die 800 ASA Filme gepusht. Das liegt daran, dass sie billiger sind als 1600 ASA Filme und die ganz hohe Lichtempfindlichkeit nicht unbedingt notwendig ist. Der 800er Film bietet dann eben genügend Spielraum noch oben, um in einer Extremsituation doch noch etwas herauszukitzeln. Oft haben die Bilder dann einen Rotstich.
Die Qualität der Filme wurde in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Ein 800er Film hat heute eine feinere Körnung wie ein 400er Film vor einigen Jahren. Damals war es überhaupt nicht ratsam, solche Experimente zu machen und von dieser Zeit stammen wohl auch noch die Bedenken der Fotohändler.
Bei Abzügen auf 10 mal 15 Zentimeter merkt man heute praktisch keinen Unterschied zwischen 800 und 100. Erst bei extremen Vergrößerungen ist „das Korn“ zu sehen. Das Korn bei einem 25 ASA Film ist entsprechend feiner. Daher werden diese Filme vorwiegend im Studio benutzt. Auch Diafilme haben oft nur 25 ASA, da sie naturgemäß sehr vergrößert werden.

5 "Pushen"

Die Filmhersteller überschlagen sich geradezu mit Meldungen über noch bessere, genauere und echtere Farben. Die Schwarz/Weiß Fotografie ist sehr selten geworden, jedoch nicht aus der Mode gekommen. Im Gegenteil. Je mehr Farbe in die Filme kommt desto beliebter wird der Ruf „Back to the roots“, Schwarz/Weiß ist etwas besonderes.

Unterschied zwischen S/W und Farbfilmen

Der wohl größte Unterschied zwischen Farbfilm und Schwarz/Weiß Film liegt offen auf der Hand. Und genau hier liegen die größten Probleme, denn knallige Farben erscheinen auf einem Schwarz/Weiß Film nun einmal grau. Dies ist dann auch gleichzeitig einer der Vorteile von S/W Filmen: Sie haben eine sehr große Spanne an Grautönen, die gekonnt eingesetzt den Eindruck von lebendigen Farben vermitteln.

Pushbarkeit

S/W Filme lassen sich hervorragend pushen. Die Technik wurde bereits im Kapitel 5 erklärt, es ging darum, einen Film mit einer höheren ASA Zahl zu belicht als der Film eigentlich hat. S/W Filme sind in dieser Beziehung sehr gutmütig. Ein 400 ASA Film lässt sich je nach Hersteller bis 1600 ASA pushen, ein 1600er Film kann nahezu Problemlos einen 3200er Film simulieren. Dies ist auf der einen Seite bei schlechten Lichtverhältnissen wichtig, auf der anderen Seite wenn man eine Grobkörnigkeit erreichen will. Wie auch bei den Farbfilmen wird das Korn je höher die ASA Zahl eingestellt wurde, immer gröber.

Entwickeln

Im Gegensatz zu Farbfilmen lassen sich S/W Filme recht einfach und mit kostengünstiger Ausrüstung selbst entwickeln. Im Falle, dass man diese Möglichkeit hat, sollte man darauf achten, wie viel länger ein Film entwickelt werden muss, wenn die ASA Zahl verändert wurde. In der Regel handelt es sich hierbei um eine oder zwei Minuten. Es hängt auch ganz von der Temperatur des Entwicklers ab. Eine Entwicklungstabelle mit den entsprechenden Filmen steht normalerweise auf der Rückseite der Entwicklerflasche. Eine Tabelle befindet sich auch auf der Innenseite der Kartonverpackung von S/W Filmen.
Wer keine Möglichkeit hat, die Filme selbst zu entwickeln muss im Fotogeschäft unbedingt angeben, mit wie viel ASA der Film belichtet wurde, damit sich das Labor entsprechend darauf einstellen kann. Am besten ist es, ein Labor auszuwählen, das noch selbst entwickelt, das ist sicherer, auch wenn es vielleicht etwas mehr kostet. Man kann sich auch eine Tabelle mit den Entwicklungszeiten beim Fotogeschäft besorgen, um zu wissen, was man dem Film zutrauen darf (je nach dem welchen Entwickler das Fotogeschäft benutzt sind nicht alle Grenzfälle möglich).
So kann ein normaler 400 ASA S/W Film durchaus mit 800 ASA belichtet werden, ohne dass sich etwas bei der Entwicklungszeit ändert. Man kann also auch auf einem Film hin- und herstellen.

Künstlerischer Effekt

Hier gibt es (fast) keine Grenzen. Mit S/W Filmen kann man sehr viel mit Licht arbeiten. Spärliches Licht schafft eine mystische, dunkle Stimmung, ein stark überbelichtetes Bild erzeugt eine eher gespenstische Stimmung, wenn Umrisse nur noch schemenhaft zu sehen sind. Portraitaufnahmen können gruselig oder romantisch betont werden. Durch die Reduzierung auf Schwarz, Weiß und die Graustufen dazwischen reagiert der S/W Film „ehrlicher“ auf Lichteinflüsse, gerade im Grenzbereich. Das heißt aber nicht, dass es einfacher ist, Schwarz-Weiß aufnahmen zu schießen. Die ersten Versuche können schon mal in die Hose gehen, nicht entmutigen lassen.

6 Makrofotografie

Mit der Makrofotografie lassen sich kleine, unscheinbare Objekte so darstellen, dass man sie teilweise gar nicht mehr erkennt. Sie lässt uns jedoch auch in Welten vordringen, die normalerweise unseren Augen normalerweise verborgen bleiben.

Technische Voraussetzung:

Nun, ohne Makro Objektiv ist es sehr schwierig Makroaufnahmen zu machen. Makroobjektive unterscheiden sich nicht all zu sehr von „normalen Objektiven“, sie haben meistens eine Bezeichnung „Macro“ auf dem Objektiv selbst. Um diese Funktion einzuschalten muss oft irgend ein Schalter am Objektiv betätigt werden, dann lässt sich der Ring auch etwas weiter drehen. Wie die Makrofunktion eingeschaltet wird ist bei jedem Objektiv und Hersteller etwas anders.
Für einige Objektive gibt es auch Makroaufsätze oder Makroringer, die den Abstand zwischen Linse und Film eines „normalen“ Objektivs so verändern, dass es zum Makroobjektiv wird.

Das Objekt:

Ist die Funktion eingeschaltet oder der Adapter eingesetzt kann es losgehen: Als Objekt sollte man sich für den Anfang nicht auf die Suche nach einem besonderen Objekt begeben, ganz normale Dinge aus der direkten Umgebung sind schon genug. Zum üben ist eigentlich jedes Objekt richtig und gut. Die Oberfläche eines Stücks Holz, ein Salzstreuer oder die eigene Hand erscheinen unter dem Makroobjektiv ganz anders und heben Details stark hervor.

Spiel mit der Blende:

Auch in diesem Bereich der Fotografie kann die Blende sehr viel ausmachen. Mit einer kleinen Blendenzahl wird alles in unmittelbarer vor und nach dem anfokussierten Bereich stark unscharf, dadurch wird eine besondere Wirkung geschaffen, das eigentliche Objekt wird besonders hervorgehoben. Macht man die Blende dagegen zu, also eine hohe Blendenzahl, dann kann eine „kleine Welt“ auf einmal ganz groß werden.

Blitz:

Da das Objekt bei der Makrofotografie sehr nah an der Linse ist, ist ein herkömmlicher Blitz nahezu wirkungslos, er würde „über sein Ziel hinausschießen“. Daher gibt es sogenannte „Ringblitze“, die direkt rings um das Objektiv aufgesetzt werden. So wird genau dort geblitzt, wo das Licht hin soll. Es geht aber auch billiger: Mit einer oder mehreren Taschenlampen, Tischlampen oder Halogen Spots direkt auf das Objekt gerichtet ist die Wirkung die gleiche, nur nicht besonders variabel.

7 Doppelbelichtung

Wie bekommt man Oma dazu, auf dem Eifelturm zu balancieren oder wie schafft man es, Elvis Presley auf Familienfoto zu bitten? Am Computer sind solche Fotomontagen schon lange kein Problem mehr, aber auch als es noch keine Computer gab haben Fotografen ganz ohne Schere und Kleber Personen auf Bildern zusammengestellt, die sonst nie zusammen gekommen wären. Das Zauberwort heißt Doppelbelichtung.

Die meisten älteren Fotoapparate haben die Möglichkeit, gewollt Doppelbelichtungen zu fotografieren. Bei den neueren elektronischen Modellen gehört diese Funktion schon eher zur Sonderausstattung aber selbst wenn die Kamera da nicht weiter kann, gibt es ganz einfache Abhilfe: Einfach den belichteten Film noch einmal einlegen. Bei dieser Variante empfiehlt es sich aber beim ersten Durchgang die Motive aufzuschreiben und eventuell sogar eine kleine Skizze dazu zu machen.
Ganz interessant sind Bilder, auf denen sich das Modell selbst den Arm über die Schultern legt. Also stellt man das Model in ein Drittel des Bildausschnitts und macht ein Foto. Am besten ist es, die Kamera auf ein Stativ zu stellen, um später die exakte Position wieder zu finden. Auf dem Stativ wird auch verhindert, dass sich die Kamera bewegt, denn dadurch würde der Hintergrund bei der zweiten Aufnahme nicht mehr identisch mit dem ersten Bild sein. Nun stell sich das Modell „neben“ sich selbst, also etwa in das nebenanliegende Drittel des Bildes und tut so, als läge es den Arm um eine imaginäre Person. Noch einmal Abdrücken und mit etwas Glück hat das Experiment geklappt.

In den künstlerischen Bereich geht es zum Beispiel dann, wenn man einen schon einmal belichteten Film wie etwa aus dem letzten Urlaub blind noch einmal benutzt. Klar, manchmal passiert das auch ohne dass man es will, aber man darf gespannt darauf sein, welche interessanten Motive heraus kommen.

8. Spiegeleffekte

Wenn Fotomotiven der richtige Kick fehlt, kann der Trick mit der Spiegelung weiter helfen. Spiegel gibt es praktisch überall: Flüsse und Seen, eine Regenpfütze, Schaufensterscheiben, Autorückspiegel oder Glastische sind immer willkommene Helfer für aussagekräftige Bilder.

Besonders beliebt bei Fans der Spiegeleffekte sind Südseehäfen, wenn sich abends der tiefblaue Himmel im ruhigen Wasser spiegelt und auch einige Straßenlampen als Spiegelbild im Wasser leuchten. Das idyllische Bild wird gerade durch diesen Effekt erst so richtig interessant.
Um aus diesem klassischen Bereich auszubrechen muss man mit offenen Augen durchs Leben gehen.

Zum Beispiel in der Stadt: Hier gibt es so viele Spiegelflächen wie sonst wohl nirgends. Nach einem Regen gibt es viele Pfützen, die, wenn man tief genug mit der Kamera runter geht, das reelle Bild spiegeln. Teilt man das Bild so auf, dass das Spiegelbild die Hälfte des Bildes bedeckt, erhält man eine interessante Ansicht. Das Motiv selbst braucht nicht besonders attraktiv zu sein, eine herkömmliche Straßenszene reicht schon völlig aus, da der Effekt dadurch viel mehr in den Vordergrund gerückt wird.
Der Picadilly Circus bei Nacht ist eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten Londons. Im Sommer ist es schon schwer, sich einen Weg durch die Massen von fotografierenden Touristen zu bahnen. Am Ende hat jeder, sofern wenigstens der richtige Film benutzt wurde, das gleich Bild, wie an jedem Stand mit Postkarten auch zu bekommen. Ganz anders dagegen, wenn man einfach das Spiegelbild der Leuchtreklame auf dem glänzenden Lack eines schwarzen - und meist auf Hochglanz polierten - Taxis abfotografiert. Dieses Bild gibt es sicher nicht als Postkarte.
Aufnahmen mit Wasser als Spiegel können gerade dann einen besonderen Touch bekommen, wenn das Wasser nicht still steht. Einige leichte Wellen verzerren das Spiegelbild und schaffen so eine besondere Spannung. Das gilt auch dann, wenn sich die Sonne im Wasser spiegelt und dadurch einige Teile des Bildes überbelichtet sind.

9 Crossentwickeln

Motiv zu langweilig? Dann hilft die Crossentwicklung für den etwas psychedelischen Kick im Bild. Extreme Farben, steile Gradation, Fotogeschäfte schütteln den Kopf und doch: Profis wie Amateure greifen immer wieder auf diesen ganz besonderen Effekt zurück.

Man nehme: Einen Diafilm, eine Kamera und los geht’s. Fotografieren wie immer, aber immer auf der Suche nach vielen bunten Farben. Denn beim Entwickeln des Diafilms im C41 Bad, also dem Entwickler für Negativfilme, werden die Farben anfangen das, zu machen, was sie wollen. Nur nicht das, was sie sollen.
Das stimmt natürlich nicht ganz, denn jeder Diafilm hat seine eigene Charakteristik. Ob Magenta, grelles oder völlig reduziertes Grün, eine Anleitung, welche Film welche Charakteristika hat gibt es kaum. Verschiedene Fotomagazine veröffentlichen Tests mit Diafilmen, wenig Infos gibt’s dagegen erfahrungsgemäß beim Händler, dafür viel Kopfschütteln. Es braucht auch etwas Überzeugungsarbeit, den Fotohändler davon zu überzeugen, den Diafilm in den normalen C41 Entwicklungsautomat zu stecken. „Das wird nicht“ ist die übliche Reaktion. Einige Entwicklungsautomaten lassen Diafilme erst gar nicht zu. Dann hilft es, einen normalen Negativfilm in den Schacht zu legen, bis der Automat den Strichcode gelesen hat. Danach kommt wieder der Diafilm in den Automat. Aber Vorsicht: Es dürfen nicht zu viele Diafilme im C41 Bad entwickelt werden, da sonst die Chemie Schaden nimmt, das könnte vielleicht auch ganz lustige Effekte geben, aber man sollte es nicht unbedingt darauf ankommen lassen. Man kann dagegen auch Filme ins externe Labor schicken lassen, mit dem Vermerk: „Crossentwicklung“. Dann bekommt man auch gleich Abzüge von dem Experiment, denn ein Sofortentwicklungsautomat kann den crossentwickelten Diafilm sicher nicht lesen.
Wenn man den Diafilm beim fotografier zusätzlich etwas pusht , steigert sich die Härte und Farbigkeit noch mal etwas, wobei das auch wieder auf den Film ankommt. Ausprobieren statt studiern ist die Devise

(c) vaueff !!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
wildfish

Lose Gedankensammlung über photographische Tipps und Tricks fürs Reisen - analog

ein Testbericht von 2003-06-25 14:44:23 vom 25.06.2003
Empfehlung: ja
Das wird ein Sammelsurium:

Versicherung: der wichtigste Teil einer Fotoausrüstung. Prüfen Sie genau, was die Versicherung abdeckt, bevor Sie eine abschließen.

Ausrüstungstransport im Flugzeug: um Himmelswillen nicht im aufgegebenen Gepäck, wenn's sich irgendwie vermeiden läßt! Der Koffer könnte Füße kriegen. Und Airlines haben v.a. in den USA (wo mag aufgegebenes Gepäck nicht mehr abschließen darf--also Kabelbinder mitnehmen!) noch nie das Wort 'Haftpflicht' gehört.
CAT-Scanner wie der CTX5000 machen Filme buchstäblich unbrauchbar, da sie sie sozusagen vorbelichten. Da diese Geräte immer häufiger für aufgegebenes Gepäck verwendet werden, hat Film dort nichts verloren. Falls Sie in der Warteschlange für eine gründliche Durchsuchung "'rausgepickt" werden, muss übrigens auch Ihr Handgepäck durch ein solches Gerät; dann sollten Sie versuchen, eine Handüberprüfung der Filme zu erreichen.
Die für Handgepäck verwendeten Röntgenscanner sind für Filme i.d.R. harmlos. Problematisch wird's nur, da außerhalb Deutschlands an praktisch jedem Museumseingang das Gepäck mit einem solchen Gerät gescannt wird. Im Laufe einer Reise kommen leicht so viele harmlose Röntgendosen zusammen, dass sie insgesamt den Film doch schädigen, deshalb

Filme vor Ort kaufen und entwickeln lassen. Der C41-Prozess (für gängigen Farbnegativfilm) ist inzwischen weltweit verläßlich, und für Dia- oder Schwarzweißfilm findet man auch ein Fachlabor. Im Zweifelsfall bei http://photo.net nach einem Fachlabor dort, wo man hinreist, nachfragen, am besten in deren "travel photography"-Sektion.

Batterien, Batterien, Batterien. Eine frische in jedem Kameragehäuse und zwei frische Ersatzbatterien für jedes sind so etwa das Minimum. Zugegebenn, das geht bei den 2CR5-Knabberern ins Geld, aber gemäß Murphys Gesetz geht ihnen sonst der Saft im unpassendsten Moment aus.

Unauffällige Kameratasche. Besonders solche, die den Namen eines Kamera- oder Zubehörherstellers tragen, schreien danach, geklaut zu werden!
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tinitus

Sommerzeit ist Fotozeit !!!

ein Testbericht von 2003-05-25 19:13:00 vom 25.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: wichtige Tipps, die ihr beachten solltet bevor es auf Reisen geht !!!!...
Nachteile/Kritik: .... denn werden diese nicht beachtet, werdet ihr später mit einigen nicht eingeplanten Überraschungen rechnen müssen...
... So heute möchte ich euch etwas über Kameras und Filme im Urlaub erzählen, auf was ihr achten solltet und was man einfach wissen muss, bevor man die Koffer packt ....


Die intensivesten Bilder von Urlaubserlebnissen und Begegnungen sind in unseren Köpfen und lassen sich nicht auf Filmmaterial bannen.
Sie sind verbunden mit bestimmten Stimmungen, Gerüchten, Temperaturen und vielem mehr. Diese Erinnerungen lebendig zu erhalten, dazu sind gelungene Urlaubsbilder allerdings unverzichtbar. Noch Jahre später zaubern sie ein Stück Urlaubsfeeling in unseren Alltag zurück. Und natürlich lässt sich mit tollen Urlaubsbildern auch prima Eindruck schinden!

Gut ausgerüstet:

Schnappschüsse am Strand oder in der Stadt, stimmungsvolle Sonnenuntergänge oder fantastische Naturaufnahmen - all das will festgehalten werden.
Unterschiedliche Lichtverhältnisse verlangen allerdings auch nach unterschiedlichen Filmen.
So braucht man zum Beispiel für Sonnenaufnahmen am Tag anderes Filmmaterial als für Aufnahmen bei zunehmender Dunkelheit. Oder will man Dias erstellen?

Mit unterschiedlichen Filmen ist man für alle Eventualitäten gut gerüstet.

Ratsam ist, die Filme zu Hause kaufen und in den Urlaubsort mitzunehmen, da das Filmmaterial in manchen Ländern leicht andere Farbwerte als bei uns hat - es wird also für unsere Begriffe gelb- oder rotstichig beim Entwickeln.

Ärgerlich: In einigen Ländern kann es immer wieder mal passieren, dass altes Filmmaterial verkauft wird - manchmal ist sogar das Verfallsdatum abgelaufen. Und nicht zu letzte sind Filme im Ausland meist teurer als bei uns.

Für die Reise empfiehlt sich übrigens, die Fotoausrüstung in einer stabilen Fototasche zu verstauen.
Optimal: Ein kleiner Alukoffer, der die Kamera auch im Gepäckraum eines Flugzeuges schützt. Vor Ort reicht dann eine kleinere, möglichst unauffällige Tasche.
Wenn man sich abseits touristischer Pfade bewegt, Kamera - aus Schutz vor Diebstahl - am besten in eine Plastiktüte einpacken!


--Welcher Film für was--

ISO 100: für Außenaufnahmen, speziell bei Sonne
ISO 200: für Innenaufnahmen, aber auch für Außenaufnahmen bei etwas schlechteren
Wetterverhältnissen.
ISO 400:perfekt für Außenaufnahmen in Bewegung und für Aufnahmen bei zunehmender Dunkelheit

Hitzefrei für die Filme:

Filme mögen´s kühl - und zwar das ganze Jahr!
Wenn man also Filme bevorratet, dann am besten im Kühlschrank oder Gefrierfach. Im Urlaub nicht Kamera und Filme im Auto liegen lassen - die Sonnenstrahlung heizt dem empfindlichen Material sonst ganz schön ein.
Das wirkt sich sowohl auf unbelichtete Filme aus als auch auf bereits belichtete. Beim Entwickeln kann es dann zu unschönen Überraschungen kommen. Und offen herumliegende Kameras verfügen zum Aufbrechen des Autos.
Am besten, imm nur soviel Filme mitnehmen, die für einen Tag benötigt werden.

Kamera am besten immer bei sich tragen !!! Besondere Anforderungen stellen Fernreisen an Kamera und Filmmaterial. Sie bedeuten oft feuchtwarmes Klima und Temperaturenschwankungen. Auch hier empfiehlt sich die Unterbringung von Kamera und Filmen in einem Alukoffer, der Hitze und Feuchtigkeit am besten abhält. Gegen hohe Luftfeuchtigkeit helfen kleine Tüten mit sogenanntem Silica-Gel (gibts im Fotofachhandel) oder kleine Beutel mit rohem Reis.

Achtung: "Röntgenstrahlen"

Auf beinahe allen internationalen Flughäfen sind mittlerweile verstärkt neuartige Röntgenscanner im Einsatz, die versteckten Sprengstoff und Waffen besser aufspüren können als die bisherigen Systeme. Mit diesen Scannern werden die aufgegebenen Gepäckstücke durchleuchtet. Dabei besteht die Gefahr, dass unentweckelte Filme beschädigt oder beeinträchtigt werden können.
Unentweickelte Filme sollten also nie im Koffer, sondern immer im Handgepäck transportiert werden.
Handgepäck wird bei der Kontrolle nur mäßig strahlenbelastet, sodass den Filmen nicht so schnell etwas passiert.

Man kann auch versuchen, um eine Hand- und Sichtkontrolle des Handgepäcks zu bitten - das wird allerdings gerade in der Reisesaison aus Zeitgründen nicht an allen Flughäfen gerne gemacht.

Tipp: Zusätzlichen Schutz für filme im Handgepäck bieten so genannte "Safe Bags". Das sind mit Blei gefütterte Beutel, die die Strahlung abhalten. (erhältlich sind sie für ca. 20 Euro im Fotofachhandel)

...und nach dem Urlaub?

... heißt es so bald wie möglich die Urlaubsfilme entwickeln lassen.
Zum Archivieren und immer wieder Nachschlagen eigenen sich klassische Fotoalben bestens.
Ein richtiges Reisebuch wird es, wenn man auch noch Eintrittskarten, Bustickets oder Ähnliches aus dem Urlaub mit hinenklebt.

Aber auch die Bilder selber lassen jede Menge kreative Gestaltungsideen zu. Von dem persönlichen Liebelingsbild kann man beispielsweise ein Poster oder ein Puzzel herstellen oder eine Tasse damit bedrucken lassen.

Mit der Zeit verblassen auch die schönsten Urlaubserinnerungen - leider sind auch Fotoabzüge nicht ewig vor einem Prozess geschützt.
Vor allem Dias können mit der Zeit an Brillianz verlieren, daher sollten sie umbedingt in Diakästen aufbewahrt werden, die vor zu großer Lichteinstrahlung schützen.

Tipp: Lasst von allen Filmen gleich bei der Entwicklung auch eine CD-ROM erstellen. Einfach auf der Fototasche angkreuzen.

Der Vorteil: Diese Bilder verblassen garantiert nicht, und sie sind vielfältig weiter verwendbar. Man kann mit dem zur CD-ROM gehörigen Bildbearbeitungsprogramm am Computer zum Beispiel eigene Postkarten herstellen, die Bilder schnell per E-mail versenden oder sich ein eigenes Fotoarchiv im Internet einrichten. Lästiges Scannen entfällt, und die Aufbewahrung dieser Art von Fotos ist besonders Platz sparend!


... ich hoffe meine Tipps und bisherigen Erfahrungen helfen euch weiter ...
vielen dank fürs Lesen
tini
...
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Andorra2000

Meine Alufolie hat einen CB Funker erledigt...

ein Testbericht von 2003-01-16 11:15:18 vom 16.01.2003
Empfehlung: ja
Hallöchen zusammen!

Heute will ich euch mal nen guten Tipp geben, für den ich auch mehr als dankbar war.Da diese Kategorie auch für Tipps in Sachen Elektronik steht, ist dies wohl die richtige Kategorie für mich. Es geht um unser Babyphon und einen echt nervigen CB Funker.

Vorgeschichte:

Wie ihr ja sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich eine zweijährige Tochter.
Unsere Wohnung ist in zwei Etagen aufgeteilt, d. h. in der unteren Etage befindet sich die Küche, Esszimmer, Wohnzimmer, Bad und Kinderzimmer. Oben ist unser Schlafzimmer und ein kleiner Arbeitsraum.
Nun haben wir folgendes Problem: Sonja ( meine Kleine) wird nachts noch ab und zu wach und wenn sie ruft hören wir sie nur mit der Hilfe eines Babyphons. Also habe ich im vergangenen Sommer, als wir hierher zogen, mein altes Babyphon wieder rausgekramt. Das ganze funktionierte wunderbar....bis vor ca 5 Wochen.

Problem:

So ca. 5 Wochen fing es an.....abends um halb zehn....haben wir einen CB- Funker im Babyphon. Ihr lacht jetzt sicher...aber wir können schon die Uhr nach ihm stellen...um halb zehn fängt er an zu labern....bis spät in die Nacht. Spät in die Nacht ist bei uns halb zwei oder zwei. So mussten wir uns abends also immer seine Funkerei anhören...das war vielleicht lästig...ständig ging es um irgendwelche PC Programme...Playstation Spiele usw.. Das ganze wäre ja vielleicht noch interessant, wenn wir den zweiten Funker auch empfangen könnten...lach...aber das ging nicht. Aber einer nervte allein schon genug.

Da ich nur ein billiges, einfaches Babyphon besitze, kamen wir auf die Idee ein neues zu kaufen....ein Funk- entstörtes mit 3 oder 4 Kanälen zum Wechseln...wir zogen also los.

Und waren erschrocken was so ein Ding kostet. Also erst mal keins kaufen.
Wir hörten uns dann im Bekanntenkreis um, ob jemand noch so eins hatte...wir wurden fündig. Mein Patenkind hatte so ein hypermodernes Teil....aber es wurde ebenfalls benutzt....Naja...dachten wir...als mein Patenkind dann mal bei ihrer Oma schlief, leihten wir uns das Teil.
Abends lagen wir dann da....fieberten dem Uhrzeiger nach...und siehe da....punkt zehn ging es wieder los...haha...schnell mal den Kanal gewechselt...unser Funker redete weiter...nochmal wechseln..."Heul"....der funkt immer noch in unserem Schlafzimmer.

Völlig enttäuscht gaben wir das teure Teil zurück. So...nun waren wir soweit wie vorher...weder mein einfaches noch das angeblich entstörte Babyphon konnten dem Funker was anhaben.

Lösung:

Und vor einer Woche kam dann die Lösung des Problems....mein Freund hatte einen genialen Einfall. er nahm ein Stück Alufolie....ganz normale Alufolie für 89 Cent aus dem Aldi...lach...und umwickelte damit sorgfältig die Antenne und die opbere Hälfte unseres Babyphons, und zwar den Empfänger in unserem Schlafzimmer. Und siehe da....unsere erste Nacht ohne Funker seit Wochen....am nächsten ebenfalls....bis heute noch sind wir ihn los. Gestern kam dann die Probe...wir nahmen die Alufolie ab, könnte ja immerhin sein das unser Funker nur in Urlaub war oder so....nein..."Juhu"....er redete und redete. also hat unser Trick funktioniert.

Die Kleine hören wir nach wie vor so gut wie immer, die Folie beeinträchtigt dies nicht...nur unser Funker ist erledigt.
Gott sei Dank.

Fazit:

Ich kann euch nicht erklären wieso das funktioniert....aber Hauptsache es funktioniert. Wer also ebenfalls die Freude hat, allabendlich irgendwelchen Funkern zuhören zu müssen, sollte diesen Trick mal ausprobieren. Ein Stück Alufolie ist weitaus billiger wie ein neues Babyphon...lach. Ich gebe darauf keine Garantie, das es funktioniert...bei uns jedenfalls klappts.

Falls jemand dies mal ausprobiert, würde ich mich sehr freuen, von seinen Erfahrungen damit, in meinen Kommentaren zu lesen...also bis dann und eine angenehme Funkerfreie Nacht

wünscht eure Susanne
...
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paksekk

Kontraste

ein Testbericht von 2003-01-09 13:17:22 vom 09.01.2003
Empfehlung: ja
Dieser Beitrag richtet sich an Leute, die analog fotografieren und das leidige Thema der
Kontrastbewältigung aus eigener Erfahrung kennen und endlich bewältigen wollen.


Jedes Fotopapier hat einen gewissen Kontrastumfang. Das bedeutet, dass der Unterschied
zwischen hellster und dunkelster Stelle einen gewissen Wert nicht übersteigen darf, da
ansonsten entweder die hellen Stellen (die Lichter) zu hell werden bzw. die Schatten
zu dunkel, sodass in diesen Bereichen nix mehr zu erkennen ist. Auf der anderen
Seite sollte dieser Kontrastumfang natürlich auch zu gut wie möglich ausgeschöpft
werden, da man ja sonst schöne Mitteltöne "wegschmeisst".
Das bedeutet, an einem Nebeltag könnte man gut ein wenig mehr Kontrast gebrauchen,
damit die Bilder nicht allzu flau wirken, trotzdem aber die Nebelstimmung rüberbringen
können.

1. Kontrasterhöhung à Film wird gepusht

Man hat z.b. einen 200ASA Film in der Kamera und es ist ein trüber Tag, man will
trotzdem Bilder machen. Was tun ?
Ganz einfach: die Filmempfindlichkeit an der Kamera um eine Blende erhöhen, hier also
auf 400ASA stellen. Man gaukelt der Kamera also einen höherempfindlichem Film vor
und belichtet den Film unter. Die Unterbelichtung muss anschließend im Labor durch
eine verlängerte Entwicklung wieder ausgeglichen werden. Da die Belichtungszeit
die Schatten bestimmt, werden die Stellen noch dunkler. Die Entwicklungszeit
bestimmt dagegen die Lichter. Diese werden durch die verlängerte Entwicklung also
heller. Das bedeutet, die dunklen Stellen werden dunkler, die hellen heller, der Kontrast
srhöht sich also.
Ist abnormal trübes Wetter kann man auch um 2 Blenden pushen (200ASA à 800 ASA)
die Pusherei muss aber im Labor angegeben werden, beim Selbstentwickeln sollte man
sich's auch merken ;--))

2. Kontrastminderung à Fim wird gepullt

Dies ist nun die andre Richtung. An einem Sonnentag können die vorhandenen Kontraste
schonmal die Möglichkeiten des Films übersteigen, der Film kann diese vielleicht noch
aufnehmen, das Fotopapier, welches einen geringeren Kontrastumfang hat, schafft es
aber nicht mehr.
Man stellt also den 200ASA Film an der Kamera auf 100ASA, der Film wird um 1 Blende
gepullt. Der Film wird nun überbelichtet, was durch eine verkürzte Entwicklung wieder
ausgeglichen wird. Die verlängerte Belichtung sorgt für hellere Schatten, die nun alle
Details zeigen können, die verkürzte Entwicklung lässt die hellen Lichter aber nicht ausbilden.
Der Kontrast wird also zusammmengeschoben und alles kommt auf's Papier ;--))

Ich weiss allerdings nicht, ob Labore auch Pullentwicklungen durchführen, Pushentwicklungen
aber auf jeden Fall, meist erhöht sich aber der Preis für die Entwicklung, was sich aber auf jeden
Fall lohnt !!!


Pushen (1Blende)

50ASA auf 100 ASA
100 ASA auf 200 ASA
200 ASA auf 400 ASA
400 ASA auf 800 ASA

Pushen (2 Blenden)

50 ASA auf 200 ASA
100 ASA auf 400 ASA
200 ASA auf 800 ASA
400 ASA auf 1600 ASA

Pullen (1 Blende)

s. Pushen 1 Blende bloß andersrum



Viel Spass beim Probieren...

Grüße
Paksekk
...
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mackz

So vermeidet man böse Kratzer

ein Testbericht von 2002-09-27 19:18:51 vom 27.09.2002
Empfehlung: ja
Schon mal einen Kratzer auf einem guten Objektiv gehabt? Das tut weh, muß aber nicht sein.

Die meisten Kratzer entstehen beim Säubern von Objektiven weil die folgende Reihenfolge als eiserne Faustregel meist mißachtet wird nämlich:

1. den Staub, Haare etc. wegblasen (mit Blasebalg von Hama) nicht unbedingt mit dem Mund (Spuckeflecken sind unschön)

2. es mit einem Objektivpinsel probieren (Antistaticpinsel sind was feines, aber kein Muß)

3. wenn Flecken, Haare etc. immer noch zu sehen sind, erst jetzt wischen, aber biiteschön mit einem Microfasertuch für optische Geräte, daß möglichst staubfrei aufbewahrt werden sollte

4. wenn das auch nicht hilft, Reinigungspapier für Objektive benutzen

5. als letztes Mittel den Feuchtreiniger (z.B. von Hama) verwenden

Transportkratzer vermeidet man durch Objektivdeckel (beide Seiten!) und indem man die Objektive nicht ständig in anderen Taschen oder Köchern aufhebt. Alles sollte seinen Platz haben.

Manche Kratzer entstehen auch wenn man die Kamera achtlos am Hals baumeln läßt. Also zwischen den Fotos ruhig Deckel drauf.

Meineserachtens ist es quatsch sich aus übertriebener Vorsicht grundsätzlich einen Filter aufs Objektiv zu schreuben, nur um die Frontlinse zu schonen. Schade um das reduzierte Licht auf allen Fotos kann ich da nur sagen. Ein wenig Selbstdisziplin tut es nämlich auch.
...
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BTrader

Filmentwicklung im Drogeriemarkt - meine Meinung....

ein Testbericht von 2002-09-25 13:43:05 vom 25.09.2002
Empfehlung: ja
Ich habe auch meine Erfahrungen mit Drogeriemarkt-Bildern gemacht.

Ich kann die Qualität der DM-Fotos nicht beurteilen, denn da habe ich bisher keine Fotoarbeiten machen lassen.

Dafür habe ich folgende Erfahrungen gemacht:

Da ich grundsätzlich vom Preis ausgehe, dafür aber Qualität erwarte (vielleicht ein zu hoher Anspruch ?), hab ich ein paar Märkte getestet.

Es sei angemerkt, daß ich immer das gleiche Material verwende (AGFA 200 ASA / 36 Bilder).

1. OK-Fotoshop: Für die Entwicklung brauchten die Damen und Herren etwa 4 Werktage. Mag noch akzeptabel sein. Die Bilder waren farblich ausbalanciert, das heißt, kein Stich in irgend eine Farbrichtung. Soweit auch "OK". Allerdings fehlte es den Farben an Brillianz, sprich man sah eher Pastelltöne. Preis etwa 4.50 Euro für einen 36er Film.

2. Schlecker: Die haben eine Woche gebraucht, um meine Bilder wiederzuhaben, die Qualität war katastrophal. Schwerer Blaustich, die Farbe Rot war auf den Bildern quasi abwesend. Und das Gras war auf den Fotos auch eher blau als grün. Außerdem Verwaschungen und Schleier auf den Bildern. Kann kaum an meiner Kamera liegen,ich habe eine EOS 300 mit zwei Marken-Objektiven. Für die Bilder habe ich damals fast 15 DM bezahlt. Mittlerweile hat Schlecker allerdings die Preise gesenkt.

3. Rossmann: Mein absoluter Favorit. Super Bilder, farblich 1A, Entwicklung zum übernächsten Werktag.... und das für nicht mal 4.50 Euro pro Film.

Ich kann nur empfehlen, wer nicht das Geld für ein Profilabor ausgeben kann oder will, gehe zu Rossmann.

P.S.: Übrigens machen die auch Vergrößerungen zu Top-Preisen in Top-Qualität. Sogar "Unformate".
...
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Leena

Filmentwicklung - günstig und super Qualität!!!

ein Testbericht von 2002-08-25 15:27:31 vom 25.08.2002
Empfehlung: ja
Halli Hallo alle ihr Fotobegeisterten! Heute wollte ich mal was zum Thema Foto- und Filmentwicklung sagen!
Man kann ja mittlerweile fast in jedem Drogerie-, oder Supermarkt seine heißgeliebten Urlaubsfotos oder Schnappschüsse entwickeln lassen, doch viele werden sich irgendwann auch schon mal Gedanken darüber gemacht haben, wo man das am günstigsten machen lassen kann, ohne auf gute Qualität verzichten zu müssen, oder!?
Ich habe viele Bekannte, die auf die Fimentwicklung bei Media Markt schwören! Die Qualität dort sei ja so toll! Nun, ich hab meine Fotos dort auch schon mal entwickeln lassen, aber ich muss sagen, die Qualität war meiner Meinung nach zumindest, auch nicht sichtbar besser, als irgendwo anders! Ausserdem fand ich das Ganze ziemlich teuer und musste auch noch etwa eine Woche warten, bevor ich meine Fotos fertig entwickelt abholen konnte!
Nächster Versuch: Die Entwicklung bei Minimal
Hier muss ich sagen, dass ich die Qualität wirklich nicht so überzeugend fand, dass ich meine Fotos dort nocheinmal hinbringen würde! Auch musste ich wieder eine ganze Woche lang warten, bis ich die Fotos abholen konnte und musste dann eben enttäuscht feststellen, dass die Fotos so kleine "Schlieren" aufwiesen, die nicht von meiner Kamera stammen konnten! Als ich im Mark nachfragte, bekam ich n ur zu hören, dass "das schonmal desöfteren vorkommen würde" ! Naja, ich denke, das ist aussagekräftig genug und ich muss hier nichts weiter anfügen...!

Irgendwann brachte ich meine Fotos dann mal zum dm-Markt, den es ja mittlerweile in jeder Stadt geben müsste!
Ich war richtig positiv überrascht, als ich die Fotos abholte! Nach 2 Tagen war alles fix und fertig, die Qualität war wunderbar und der Preis echt schon - ja, preisverdächtig!
Ich hab für die Entwicklung eines normalen 36er Films 5,47 Euro bezahlt, was wirklich in Ordnung ist!

Von nun an werde ich meine Fotos wahrscheinlich immer dorthin bringen! Denn dm gibt eine Garantie darauf, dass die Fotos nach 2 Tagen entwickelt und abholbereit sind! Falls das mal nicht so sein sollte, bekommt man zum "Trost" einen 36er Film geschenkt! Auch einen nette Geste, wie ich meine!
An der Qualität ist auch nichts auszusetzen - ich war bis jetzt echt immer hochzufrieden mit dem Ergebnis!
...
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kerlimaus99

Bitte recht freundlich, kerlimaus will Foto machen

ein Testbericht von 2002-07-29 12:51:45 vom 29.07.2002
Empfehlung: ja
Aber keine Angst, Ihr braucht auch nicht "Fuji" zu sagen, denn ich will Euch ja einen Film von Agfa empfehlen und da wäre es eher unpassend.

AYlso versuchen wir es lieber mit dem traditionellen "Cheese" oder der deutschen Variante "Konfitüre", um einen schmalen Mund zu bekommen, nicht zu verwechseln mit "Marmelade", was ehr den gegenteiligen Effekt hat.

Aber Spaß beiseite oder doch lieber nicht.

Ich bin jetzt zwar nicht der passionierte Hobby-Fotograph, der ständig mit einer Kamera bewaffnet die Gegend unsicher macht, aber von Zeit zu Zeit bei passender Gelegenheit fotographiere ich ganz gern und bin zu diesem Zweck auch mit einer Digitalkamera und einer Kleinbildkamera ausgerüstet.

Während man an einer guten Digitalkamera vieles elektronisch einstellen oder auch noch am Ergebnis nachbearbeitet kann, so stößt man bei einer normalen Kamera immer wieder an die Grenzen des machbaren, zumal wenn die Kamera wie meine nicht einige tausend Euro kosten, man nicht mit zig Objektiven ausgerüstet ist und auch kein Blitzlichtgerät hat, das einem Filmscheinwerfer Konkurrenz macht.

Das mag sich jetzt zwar etwas übertrieben anhören, aber ich habe zwei Bekannte, die schon fast Profis auf dem Gebiet sind und für deren Ausrüstung könnte man wahrscheinlich locker einen Daimler kaufen, aber ich schweife mal wieder ab und deshalb komme ich jetzt auch zum Thema zurück.

Die Grenzen einer normalen Kamera sind dann erschöpft, wenn die Beleuchtungsmöglichkeit zum Beispiel nicht genug hergibt, oder man auf sehr kurze Belichtungszeiten, zum Beispiel bei Sport angewiesen ist. Das Ergebnis sind meist unterbelichtete Photos, auf denen nur schwer etwas zu erkennen ist.

Aber dafür habe ich jetzt zumindest für mich die Lösung gefunden, den Agfa Vista ISO 800, der wie der Name schon sagt eine Lichtempfindlichkeit von 800 ASA, so heiß das glaube ich, hat und damit viel empfindlicher ist, als die Filme mit 100 oder 200, die man meistens benutzt.

Mit diesem Film ist es zum Beispiel möglich in einem normal beleuchteten Raum ohne Blitzlicht zu fotografieren, was die Chance auf gelungene Schnappschüsse enorm erhöht, oder bei der Grillparty reiche bei einsetzender Dämmerung der eingebaute Blitz der Kamera, um die Szene zu erleuchten, denn wer hat auch schon die Möglichkeit, seinen Garten entsprechend auszuleuchten und vor allem wer will das schon, zerstört doch nur die Stimmung.

Aber auch einen vorbeifahrenden Formel-1-Boliden mit extrem kurzer Verschlußzeit zu fotographieren ist kein Problem, der zieht zwar meist immer noch ein paar Streifen, weil die Dinger einfach zu schnell sind, aber man kann das Fahrzeug doch deutlich erkennen.

Laut Empfehlung auf der Packung und Beipackzettel ist dieser Film also besonders geeignet für Dämmerung und Dunkelheit und für schnelle Bewegungen, also bei schlechten Lichtverhältnissen, lichtschwachen Objektiven, langen Brennweiten, Verlängerung der Blitzlichtreichweite, Sport und Action.

Soviel gutes hat natürlich auch seinen Preis. Extra für Euch habe ich heute (28.07.2002) mal zwei Preise von Online-Shops herausgesucht, die Filme sind für je 36 Bilder geeignet. Bei www.foto24.de bekommt ihr ihn für 4,40 EUR bei einer Mindestabnahme von 5 Stück, und bei www.foto-shop.de bekommt Ihr den Film in einem 10er Pack für 47,90 EUR. Diese Empfehlungen sollen aber nur Eurer Information dienen und stellen keine generelle Empfehlung dieser Shops dar.

Wer sich also bisher über unterbelichtete oder verzerrte (wg. zu langer Belichtungszeit) Fotos geärgert hat, der sollte einmal diesem Film, den Agfa Vista ISO-800 ausprobieren und wird wahrscheinlich genauso zufrieden und begeistert sein wie ich.

In diesem Sinne wünsche ich Euch viele gelungene Fotos und Schnappschüsse und bedanke mich für Euer Interesse und fürs Lesen.

Liebe Grüße und einen schönen Tag

Euer kerlimaus99


Update 29.07.2002:

Wie zurecht in einem Kommentar bemängelt wurden, fehlen leider noch ein paar Informationen, die ich hier gerne nachliefere, soweit ich sie besitze.

Da der Film sich eher bei schwierigen Lichtverhältnissen oder schnellen Bewegungen eignet, muß man bei normalen oder sehr guten Lichtverhältnissen natürlich darauf reagieren und die Belichtungszeit gegenüber einem 100er oder 200er Film deutlich kürzen und man sollte es vermeiden direkt in Richtung des Lichts zu fotografieren, da es dann auch bei sehr kurzen Belichtungszeiten zu Überbelichtungen kommen kann. Wer einen besitzt kann natürlich einen entsprechenden Filter verwenden, um die Probleme zu umgehen, aber das wäre im Prizip unsinnig, denn man würde dann teures Filmmaterial verschwenden, aber wenn man zum Beispiel bei einer Sportveranstaltung ist, hat man ja keine andere Chance und wenn man diese Hinweise beachtet gibt es normalerweise auch keine Probleme.

Zwar ist die Körnung bei diesem Film meiner Meinung nach schon sehr fein, aber bei sehr großen Vergrößerungen ist sich auch deutlich zu erkennen, so habe ich bei 13 x 18 noch keine Probleme gehabt, aber bei einer Vergrößerung auf etwa DIN A4 kann man die Körnung doch sehen, wenn man genau hinschaut, habe ich gerade aufgrund des Hinweise im Kommentar noch mal kontrolliert, aber so schlimm ist das nicht, man erkennt es nur, wenn man wirklich ganz genau hinschaut und danach guckt, sonst fällt es bei normaler Betrachtung nicht auf.

So ich hoffe, ich konnte den noch bestehenden Informationsbedarf jetzt ausreichend deckend und bin für solche Hinweise auch immer dankbar und werde sie auch in Zukunft in Updates verarbeiten, soweit es mir möglich ist.

Liebe Grüße und einen schönen Tag

Euer kerlimaus99
...
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Kommentare
frankensteins
frankensteins, 07.06.2008
tolle Tipps, werde ich das nächstemal beim fotografieren beherzigen lg werner
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xenophobe

Entscheidungshilfe APS oder KB Kamera

ein Testbericht von 2002-04-17 08:28:16 vom 17.04.2002
Empfehlung: ja
Vor einigen Tagen stand ich vor der Entscheidung APS oder KB Kamera. In vier Tagen habe ich unzählige Verkäufer geplagt und mir so einen relativ guten Überblick über die Unterschiede verschaffen können.

Zuerst die Besonderheiten von APS gegenüber KB:

APS steht zu allererst für Advanced Photo Systen.

Die APS-Filmkassette ist kleiner und leichter als eine Kleinbildpatrone. Dadurch sind auch die Negative kleiner (24mm gegenüber 32mm bei KB).
Durch ein neues Trägermaterial und extrem kleines Korn (keine Ahnung was das bedeutet) sollen die neuesten Filme sogar schärfer als vergleichbare KB- Filme sein.
Zusätzlich enthält der Film eine Magnetschicht auf der diverse Informationen für das Labor gespeichert werden.

APS Filme gibt es mit 15 (ca. 8 DM), 25 (ca. 9 DM) und 40 (ca. 11 DM) Aufnahmen in den Empfindlichkeiten 100/21° ISO, 200/24° ISO und 400/27° ISO. Die Kameras sind aber schon für Filme mit höheren Empfindlichkeiten (bis 3200/36° ISO) vorgesehen.
Ob und wann es solche Filme im Handel zu erstehen gibt konnte mir aber bisher niemand beantworten.
Eine APS-Kassette passt nicht in eine Kleinbildkamera und umgekehrt.

Den eigentlichen Film bekommt man als Kamerauser nicht zu sehen, da der Film automatisch eingefädelt und zurückgespult wird.
Bei den meisten APS-Kameras kann man einen teilbelichteten Film übrigens zurückspulen lassen und entnehmen. Wenn man den Film später wieder einlegt, wird der Film wieder hinter die letzte Aufnahme gespult. (Praktisch wenn man einen 100er Film für den Tag und einen 400er für den Abend benutzen möchte.)

Im Gegensatz zum Kleinbild Film bietet APS drei verschiedene Aufnahmeformate:
C steht für Classic mit dem traditionellen Seitenverhältnis 2:3 (z.B. 10x15),
H steht für HDTV (entspricht dem Fernseh-Breitbild-Format) mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und
P steht für Panorama mit einem Seitenverhältnis von 1:3.
Das Format kann man vor jeder Aufnahme neu auswählen, da die Bilder im Endeffekt immer im HDTV- Format auf den Film gebracht werden.
Die Information über die Formatwahl wird auf der Magnetschicht gespeichert, so daß das Labor später weiss, was man eigentlich haben wollte.

Bei einigen Kameras kann man das Format sämtlicher Fotos noch nachträglich ändern. Ansonsten hat man immer die Möglichkeit bei der Nachbestellung ein anderes Format zu wählen.

Auch der bereits entwickelte APS-Film befindet sich nach wie vor in der Kassette. Dadurch wird sicher gestellt, daß keine Fingerabdrücke oder sonstiges die Negative beschädigen können. Dem Index-Print kommt dadurch eine besondere Bedeutung zu, denn ohne index weiß man nicht mehr, was auf dem Film ist! Auf dem Index steht eine Identifikationsnummer, die mit der Nummer auf der entsprechenden Filmkassette identisch ist.

Vorteile von APS:

+ durch die kleinere Filmkassette sind APS - Kameras teilweise deutlich kleiner als KB- Kameras.
+ der teilbelichtete Film kann entnommen werden um gegebenenfalls durch einen empfindlicheren ersetzt zu werden. Später kann man den angebrauchten Film wieder einlegen und weiter machen.
+ zur Nachbestellung gibt man nur noch die Filmkassette ab. Da man die Negative ja nicht beschädigen kann, hat man eher eine Handhabe bei Bildern, die durch das Labor versaut wurden
+ Datum und Uhrzeit der Aufnahmen müssen nicht mehr mit einbelichtet werden, sondern werden auf die Rückseite der Bilder gedruckt.
+ sogenannte Titel, wie \'Dankeschön\' oder \'Ich liebe Dich\' lassen sich zu jedem Foto speichern. Diese werden dann bei der Entwicklung auf die Rückseite des Fotos gedruckt.
Gerüchte besagen, dass man die Titel auch auf die Vorderseite drucken lassen kann. Bestätigen kann ich das aber bisher nicht.

Nachteile von APS:

- Die Filme und insbesondere die Entwicklung von APS-Filmen ist teilweise deutlich teurer. Bekommt man KB-Bilder schon für -.9 Pfennig pro Bild. So kosten APS- Bilder im Schnitt -.29 Pfennig für das Classic Format. HDTV kostet -.10 Pfennig mehr, Panorama nochmal -.10 Pfennig mehr.
- Bisher ist es schwierig ein Labor zu finden das Bilder im Nachtexpress entwickelt.
- Es gibt bisher nur einen \
...
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Kommentare
godjul
godjul, 17.04.2002
Na ja!
katze35
katze35, 03.05.2002
schon mal was von digitaler Fotografie gehoumlrt, du Neandertaler-Admin hahaha gruss Katze
kevin2
kevin2, 24.04.2002
Leider ist dieser Beitrag hoffnungslos veraltet, denn APS ist fast schon wieder vom Markt verdraumlngt. Trotzdem gibt es schon seit einiger Zeit ein breites Angebot an Farb, chromogenen SW- und sogar Diafilmen.
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