Tipps & Tricks zum Videoschnitt
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Platz 8 in der Kategorie "Tipps & Tricks zu Kameras & Camcorder". Themenbereich: Videoschnitt / ...mehr
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Tipps & Tricks zum Videoschnitt gebraucht & neu

Tipps & Tricks zum Videoschnitt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
huber19

Video + PC = Unterhaltung und Staunen pur

ein Testbericht von 2002-08-18 08:02:52 vom 18.08.2002
Empfehlung: ja
Als ich mir vor vielen Jahren meine erste Videocamera zulegte (damals eine Hitachi VHS-C - Merkmale waren sauschwer, undhandlich und schlechte Bildqualität), konnte ich mich mit der eher unbefriedigenden Qualität der Aufnahmen nicht abfinden.

Da ein PC ebenfalls vorhanden war und laut Berichten in den diversen Computerzeitschriften Videoschnitt am PC die ersten Gehversuche startete, auf in den Elektroladen. Die Preise waren damals natürlich noch - fast - astronomisch hoch: Für eine Videoschnittkarte (Fast FSB 60) mit allen benötigten Zubehör wanderten ca. Euro 3000 über den Ladentisch. Die Handhabung war alles andere als leicht, die Qualität der fertigen Videos aber weit besser als die Originalaufnahmen, jedoch mit den heutigen Möglichkeiten nicht zu vergleichen.

Aber seit diesem Zeitpunkt bin ich vom Videoschnitt am PC fasziniert. Die Möglichkeiten, die die heutige, aktuelle Hardware bietet, sind fast unbegrenzt. Obwohl ich auch heute noch mit einer analogen Videocamera (Sony TRV 840 Hi8 XR) arbeite, werden die Videofilme - egal ob auf Band oder Video-CD/S-VCD - von hervorragender Qualität. Es gibt heute eine Vielzahl von Videokarten für den Computer, die meiner Meinung auch alle für den Hausgebrauch vollauf genügen. Der Preis für eine qualitativ gute Ausstattung liegt bei ca. Euro 500 - 1000. Da ist dann schon eine Videokarte für analogen und digitalen Schnitt dabei.



Notwendige Hardware:
Man sollte schon über einen relativ schnellen Rechner verfügen, damit das Videomaterial auch in einer relativ guten Auflösung aufgenommen werden kann (vor allem bei einer analogen Kamera), dies wirkt sich auch auf die Qualität des fertigen Videos aus. Ich selbst arbeite mit einem Athlon 1400, 512 MB Ram, 60 GB HD.

Die Videokarte sollte idealerweise über einen analogen und digitalen Eingang verfügen, um bei einem Umstieg beim Camcorder keine Probleme zu haben. Weiters ist es ja auch lustig, alte Videoaufnahmen mit dem PC zu bearbeiten.

Es gibt auch die Möglichkeit, für erste Versuche eine Grafikkarte (z.B. ATI All in Wonder) zu kaufen, die über Videoeingang verfügt. Dies ist aber nur für analoges Video möglich, die Qualität ist aber nicht die schlechteste, kann aber eine reine Videokarte nicht ersetzen.


Ich möchte nun die Vorgangsweise für das Schneiden von Videos etwas erläutern:

Sollte die Software über eine Szenenerkennung verfügen, kann z.B. ein Urlaubsvideo in einem Stück aufgenommen werden. Die Szenen erkennt dann das Programm. Ich persönlich arbeite aber lieber mit der Start/Stopp-Taste des Camcorders und "erkenne" meine Szenen selbst.

Danach wird das aufgenommene Material mit der Software bearbeitet (es gibt im Internet Gratisprogramme wie MovieXone, die nicht so schlecht sind. Aber es gibt auch Profiprogramme wie Adobe-Premiere, die schweineteuer sind. Für erste Versuche tut es ein Gratisprogramm oder ein günstiges Programm (Data Becker etc.) auch). Hiebei werden je nach Softwareausstattung die einzelnen Szenen nebeneinander oder auf verschiedene Videospuren (Timeline/Storyboard) gelegt. Dazwischen kann man dann verschiedene Überblendungen auswählen. Es können Titel eingespielt werden, das Video kann nachvertont oder komplett mit Musik untermalt werden, die auch bei Bildbearbeitungsprogrammen üblichen Funktionen (Helligkeit, Kontrast, diverse Filter und Effekte) sind ebenfalls möglich.

Wenn dann alles angeordnet ist, geht's an Berechnen. Je nach gewünschter Qualität und Länge des fertigen Filmes können schon mehrere Stunden vergehen. Bei den meisten Programmen hat man die gängigsten Standards schon vorgegeben (VCD, PAL-Vollauflösung etc.). Hier muss man etwas experimentieren, um das beste Mittel zwischen Qualität und Rechenzeit zu finden. Sollte man sich für VCD/S-VCD entscheiden: Auf eine herkömmliche CD-R/RW passen ca. 1 Std. VCD und ca. 25 Minuten S-VCD. Der Unterschied bei den beiden ist die höhere Auflösung der S-VCD und damit auch der höhere Speicherbedarf.

Aber es ist dann schon ein Erfolgserlebnis, wenn man dann seine "Selbstgemachten" vorführt und aus dem zahlreich erschienen Publikum (hoffenlich kommt Oma auch :-)) mehrere ahs und ohs hörbar sind.

Grundsätzlich sollte man die diversen Effekte nicht übertreiben, denn hier gilt - weniger ist mehr.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man seine gesamte Videosammlung auf VCD brennen kann - der Platzgewinn ist enorm, alles ist übersichtlicher.

Jetzt muss ich aber noch eine deutliche Warnung aussprechen: Achtung - Videoschnitt am PC kann süchtig machen :-)))))))))
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Charley

Onkel Herbert war im Urlaub auf Mallorca

ein Testbericht von 2002-11-05 13:42:28 vom 05.11.2002
Empfehlung: ja
Wie schön, Onkel Herbert war im Urlaub auf Mallorca und hat uns 3 Stunden Video mitgebracht. In der Hauptsache vom Ballermann, es war dort ja so wunderschön stimmungsvoll.

Jetzt sitzen wir in Onkel Herberts guter Stube bei einem Eimer Sangria und genießen aus Strohhalmen das Getränk und optisch die herrlichen Videoaufnahmen (wie uns der Schöpfer vermitteln will). Nach 10 Minuten ruft Karlchen zu seiner Mutter: Mama, ich muss mal ganz dringend. Mama kommt nicht wieder! Weitere 5 Minuten später ist Opa Max friedlich eingeschlafen und Tante Erna fällt ein, dass sie vergessen hat, zuhause den Herd abzuschalten.

Das könnte man nun unbegrenzt fortsetzen, bis Onkel Herbert etwa eine halbe Stunde vor dem Ende seines letzten Videos auch der Wirkung der Sangria nachgibt und sanft entschlummert.

Was will uns der Autor eigentlich sagen?

Glaube nie, dass man mit einem selbst aufgenommenen Film die Zuschauer begeistern kann, wenn sie nicht alle selbst bei der Entstehung beteiligt waren und selbst dann....

Was also sollen wir denn tun?

Schneiden!!!

Wir alle dieser Gemeinde verfügen doch zwangsläufig über einen PC, sonst könnten wir doch nicht unsere Meinungen austauschen, also nutzen wir ihn!

Als ich mir vor etwa 2 Jahren einen Camcorder kaufen wollte, da musste es ein digitaler sein, und möglichst preiswert. Also auf jeden unnötigen Schnickschnack verzichten aber dabei auf eine hohe Auflösung großen Wert legen. Meine Wahl viel auf den DCR-TR 7000E von Sony. Der war damals im Handel für 1500,- bis 1800,- DM zu haben. Ganz schön heftig.

Dann in der Zeitung ein Sonderangebot vom Media-Markt: 1299,- DM und als Zugabe ein Video Schnittprogramm mit Hart- und Software Studio 400 von Pinnacle Systems. Der Ladenpreis für dieses Programm damals 399,- DM bei Vobis.

Super, ein Schnäppchen hoch 3.

Wenn man es heute betrachtet und dazu die Kampfmaschinen, die schon für 1000,- € zu haben sind, dann war es nur Spielzeug, aber für meinen PC das Ideale.

Der benötigte Speicherplatz für 60 Minuten Video liegt bei etwa 50 – 60 MB. Natürlich hoch komprimiert und nicht fernsehreif, aber für den Bildschnitt völlig ausreichend.

Wenn man dann alles so zusammengeschnitten ist, dass der Inhalt verständlich rüber kommt und alle Längen entschärft sind, denkt daran, Länge einer Szene zwischen 4 und 6 Sekunden, dann sollte das fertige Filmchen etwa 20 Minuten lang sein. So lange hält es auch klein Karlchen aus und der Opa ist gerade noch nicht eingeschlafen.

Um Spannung in die Sache zu bringen kann man auch Sequenzen mit Szenenlängen von etwa 1-1,5 Sekunden benutzen, damit lässt sich das Tempo der Handlung enorm steigern.

Nun kann man noch eine passende Musik aussuchen und darunter legen. Damit können dann die einzelnen Szenen wieder miteinander verbunden werden.

Ist das alles fertig, dann beginnt der Computer mit seiner Arbeit und wir sitzen nur noch als Zuschauer daneben. Der Camcorder mit dem entsprechenden Originalvideo und der Videorecorder werden neben dem PC aufgebaut und mittels infrarot Steuerung und Kabelanschluss mit ihm verbunden. Zusätzlich kann man noch einen kleinen Fernseher als Monitor daneben stellen, damit man das Ganze gleich als vernünftiges Fernsehbild verfolgen kann.

Dann erfolgt der Startschuss am PC.

Der fragt zuerst ob das richtige Band im Camcorder liegt, natürlich ja. Dann spult er das Band auf Anfang zurück.
Jetzt sucht er den Start der ersten Szene, und zwar bildgenau, startet den Recorder an der richtigen Stelle und zeichnet die Szene auf dem Videoband auf. Direkt vom Originalband und damit als Erstkopie. Am Ende der Szene wird der Recorder auf Standby geschaltet und der Start der nächsten Sequenz im Camcorder gesucht. So geht es weiter bis alle Szenen in der gewünschten Länge und Reihenfolge überspielt sind.

Unser Urlaubsvideo ist fertig.

Hoffentlich viel Spaß beim ersten eigenen Versuch.

Viel schöner muß es aber sein, man kann sein Video direkt digital auf dem PC fertig schneiden, dann geht alles viel schneller, die lästige Spulerei entfällt und man hat ein digitales Urband.

Daher hat Onkel Herbert jetzt etwas neues!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Tipps & Tricks zum Videoschnitt

 
Allgemeine Informationen Tipps & Tricks zum Videoschnitt
gelistet seit: 24.09.2003
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