Was tun nach gutem Sex? Alte Gewohnheiten, neue Sitten!
Heute ist Freitag, der 18.03.2005. Seit dem 16. 10. 2002, also seit beinahe zweieinhalb Jahren bin ich clean bzw. trocken. Ich habe es seitdem nicht mehr getan. Beim letzten Versuch hatte es sechs Monate geklappt. Das ist jetzt fünf Jahre her. Also bin ich heute schon ein Stück weiter als vor fünf Jahren.
Bis zum Dienstag, den 15.10.02 habe ich durchschnittlich 40 Zigaretten am Tag geraucht, über 20 Jahre lang. Von diesen 40 Zigaretten haben etwa drei bis fünf so richtig lecker geschmeckt: nach dem Frühstück, zum Kaffee, nach dem Essen oder nach gutem Sex. Die restlichen 35 Zigaretten waren eigentlich eher ekelig, dienten der Suchtbefriedigung, mehr nicht. In meiner mehr als zwanzig Jahre dauernden Raucherkarriere habe ich mehrmals geglaubt, ich könne ja auch nur die Zigaretten rauchen, die so lecker sind. Kann ich eben nicht. Ich kenne aber Menschen, die das können. Die rauchen nur am Wochenende, nur abends oder nur in der Kneipe. Das finde ich schon beneidenswert, kann es aber nicht. Für mich heißt es eigentlich nur: entweder ganz oder gar nicht! Also fallen auch die drei bis fünf ganz doll leckeren Zigaretten weg.
Ich habe mich also dazu entschieden nicht mehr zu rauchen. Nichtraucher in fünf Minuten. Rauche ich abends die letzte Zigarette und schlafe dann acht Stunden, so folgen am nächsten Tag auch keine Entzugserscheinungen, zumindest keine körperlichen. So habe ich gedacht und so war es.
Momentan freue ich mich über die 6 Euro pro Tag, die ich nicht verrauche, befürchte natürlich, dass die liebgewonnene Gewohnheit nun dazu führt, dass ich wieder 15 kg zunehme. So war es beim letzten Mal auch. 12 Kilo habe ich heute mehr drauf! Es gibt aber trotzdem keinen vernünftigen Grund wieder zu rauchen. Auch die zwischenzeitliche Gewichtszunahme pendelt sich nach einer Weile wieder ein. Andere Ernährung und mehr Bewegung würden unweigerlich zur Reduzierung führen.
Beim letzten Mal war es die entspannte Situation im Urlaub. Eine Zigarette kann doch nicht schaden, so dachte ich. Diese eine Zigarette hat dazu geführt, dass ich wieder drei Jahre ca. 40 Zigaretten am Tag geraucht habe. 180 Euro im Monat, 2.160 Euro im Jahr nur für mich allein, nur für Zigaretten; das ist schon verrückt. Ab 2004 würde ich bei den neuen Zigarettenpreisen jedes Jahr sieben Wochen allein für Zigaretten arbeiten gehen! Unglaublich!
Hier geht es dem Raucher wie dem Alkoholiker: Der Raucher darf die erste Zigarette nicht rauchen, der Alkoholiker muss den ersten Schnaps stehen lassen. Problematisch ist für jeden Raucher, der aufhört auch die motorische Gewohnheit. Das Ding zwischen den Fingern, das Saugen am Filter als Urtrieb und die so intellektuell wirkende Rauchbeobachtung. Psychologen sagen ja auch, dass Zigaretten bei starkem Wind deswegen nicht schmecken, weil der Raucher den Rauch nicht sieht. Kann ich persönlich nachvollziehen, wenn ich an Urlaub und Strand denke. Zigaretten an der Meeresbrandung schmecken wirklich nicht sehr lecker. Raucher gelten als gute Zuhörer, als Menschen, die gut Nachdenken können und eher als gemütliche Typen. Dies alles wegen dem Glimmstengel in
der Hand.
Wichtig ist der Grund, warum man aufhört. Ich spare viel Geld, ich lebe gesünder, ich huste nicht den halben Vormittag herum, Erkältungen klingen viel leichter ab, ich schmecke Dinge, die ich ewig nicht mehr schmecken konnte, ich belästige die Menschen um mich herum weniger und mache den Haustieren wie Katze, Vogel oder Meerschweinchen eine große Freude. Rational spricht nichts dagegen und rational finde ich auch keinen Grund, der für das Rauchen spricht, außer: ICH RAUCHE GERN! Dieses Argument hatten wir ja eben schon. Es stimmt nur zum Teil. Die meisten Zigaretten, die ich geraucht habe, habe ich nicht gern geraucht, sondern aus Gewohnheit, aus Sucht. Folglich kann es durchaus hilfreich sein, die Gewohnheiten zu reflektieren, in denen man gern geraucht hat. Gewohnheiten kann man jedoch ebenso gut ändern, wenn man das wirklich will.
Ich glaube, es ist nur eine Frage der Willenskraft. Wer aufhören will, hört einfach auf. Wer rauchen will, der raucht. Ich weiß als Raucher sehr wohl, dass Raucher dieses Argument nicht gern hören. Ich möchte betonen, dass ich alle Raucherinnen und Raucher sehr gut verstehen kann, ebenso alle, die mehrere gescheiterte Versuche hinter sich haben, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich glaube jedoch weder an eine Entwöhnung mit Stufenmodell, Nikotinpflaster oder Selbsthilfegruppe.
Wer nicht mehr rauchen will, der raucht nicht mehr. So einfach ist das und ebenso schwierig.
Wie gesagt, heute ist Montag und mehr als acht rauchfreie Monate sind schon rum. Ist es nicht so, dass der erste Tag der schlimmste ist und jeder danach folgende Tag leichter ist als der Tag davor?
Bestimmt ist es so!
Indigo 2005
P.S.:
Vor zwei Jahren hätte ich beim Schreiben dieses Berichts ohne Zweifel drei Zigaretten geraucht. Von diesen drei Zigaretten wäre keine wirklich lecker gewesen.
...
ein Testbericht von bengel3212004-08-03 00:05:10vom 03.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gesund-geld sparen-bessere Lebensqualität-und und und...Nachteile/Kritik: nichts
Ich war ca zehn Jahre lang starker Raucher mit mindestens einer Schachtel am Tag.
Ich habe unendliche Male versucht mit dem Rauchen aufzuhören, aber spätestens nach zwei Tagen habe ich wieder angefangen. Es waren immer wieder diese typischen Situationen. Nach dem Essen, vor dem Computer, bei Feiern, bei Langeweile.
Halt diese Standartsituationen wo die Meisten zur Zigarette greifen.
Mittlerweile merkte ich auch, daß das Rauchen meiner Gesundheit nicht gut tat.
Meine Kondition ließ nach und das Atmen machte mir Schwierigkeiten.
Am 7. Juni 2004 war es dann soweit.
Ich war mir absolut sicher, daß dies der erste Tag meines rauchfreien Lebens werden würde.
Ich wollte es nicht mal ausprobieren ob es klappt, sondern ich wollte es einfach tun.
Es war einfach wichtig, daß ich mir absolut sicher war, daß ich es wollte. Nur dieses mal sehen würde einfach nicht zum Erfolg bei mir führen.
Nun war es soweit. Ich hatte den Entschluss gefasst mit dem Rauchen aufzuhören.
Morgens auf dem Weg zur Arbeit war noch alles in Ordnung. Ich dachte einfach nicht an eine Zigarette und versuchte mich mit anderen Dingen abzulenken.
Der Weg morgens zur Arbeit war auch einer dieser typischen Momente in denen ich mir erstmal eine ansteckte.
Als ich dann in der Firma eintraf, kam die erste Prüfung. Im Frühstücksraum saßen schon einige meiner Kollegen. Die Meisten natürlich, wie sollte es anders sein, Raucher!
Da stieg mir dann dieser Geruch in die Nase. Dieser Geruch des Qualms. Der Stoff der mich zehn Jahre lang Tag für Tag in meinem Leben begleitet hat.
Aber ich blieb standhaft und in Sachen Rauchen hatte das ne Menge bei mir zu bedeuten.
Ich habe mir immer wieder eingeredet, daß dieses Verlangen nach einer Zigarette nur in meinem Kopf war und dies hat dann auch ganz gut geklappt.
Manchmal kamen diese Momente in denen mir eine Zigarette angeboten wurde und ich kann euch sagen, die Versuchung war echt gigantisch, aber in solch einem Fall sagte ich mir einfach (jetzt nicht lachen): von alleine kommt die Zigarette nicht in meinen Mund und wenn ich sie nicht anfasse, habe ich auch nichts zu befürchten. Hört sich vielleicht albern an, aber ich hab’s ja nur gedacht und außerdem hat es mir geholfen.
Anfangs habe ich es für mich behalten, daß ich den Entschluss gefasst habe mit dem Rauchen aufzuhören. Ich wollte einfach nicht von den anderen unter Druck gesetzt werden und hätte es vielleicht doch nicht geklappt, hätte man nachher vielleicht gesagt: „Ich wusste gleich, daß es nicht klappt.“
Dieses wollte ich mir einfach ersparen.
Nach ca zwei Tagen machten sich in mir Erscheinungen eines Entzugs breit. Viele sagen es gibt keine Entzugserscheinungen, diese sind nur reine Kopfsache. Versuch aber dies mal einem klar zumachen, der gerade ein unglaubliches Verlangen nach einer Zigarette hat.
Bei mir war das so, daß wenn ich in diesem Moment eine geraucht hätte, mir erstmal schwindelig geworden wäre. Also war es egal. Schwindelig mit und ohne Zigarette. Dann konnte ich es lieber mit dem Rauchen sein lassen.
Wenn man es wirklich will, dann schafft man es auch mit dem Aufhören.
Ohne Rauchen wird es einfach ein schöneres Leben.
Diese Sucht nach der Zigarette machte mich traurig, weil ich mich einfach nicht frei fühlte. Es war diese Abhängigkeit die mich fesselte. In den ersten Wochen und auch heute noch, kommen immer wieder Momente in denen das Verlangen nach einer Zigarette in mir hochkommt. Aber all diese Bemühungen, dieses Durchhalten für ein rauchfreies Leben, wollte ich nicht einfach wegwerfen.
Ich wollte auch nicht mit Kaugummikauen anfangen. Dies wäre zwar gesünder als Rauchen, aber ich würde auch wieder in eine Abhängigkeit verfallen und ich wollte nicht mehr abhängig sein. Wenn ich ab und zu diese Erscheinungen bekam, dann habe ich mir einfach immer eingeredet, daß diese nur da sind, weil der Körper sich reinigt. Hört sich komisch an, aber es hat mir sehr geholfen.
Es ist echt faszinierend was sich alles so zum Guten verändert.
Mittlerweile hat sich meine Kondition verbessert, ich esse mehr Obst, mein Geruchssinn und mein Geschmackssinn haben sich verbessert.
In diesen typischen Situationen kommt mir zwar manchmal noch das Verlangen nach einer Zigarette, aber ich denke auch dies wird vorbei gehen.
Auch bewusstes Atmen hat mir sehr geholfen. Einfach nur ruhig dazusitzen mit geschlossenen Augen und tief in den Bauch zuatmen und zuspüren wie sich die Lungen mit sauberer, nikotinfreier Luft füllen. Dieses befreiende Gefühl ohne Nikotin.
Ich hoffe dieser Bericht war verständlich für euch und vielleicht kann ich damit dem einen oder anderen ein Hilfestellung dazu geben mit dem Rauchen aufzuhören und ein besseres Leben zu beginnen.
...
ein Testbericht von laborratte722004-03-06 18:33:44vom 06.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: geünder, spart geld...Nachteile/Kritik: ???nicht so leicht
Wie man schon am Titel erkennen kann geht es um die Qualmerei und wie man mit dem Laster Schluß machen kann... was heißt man nein wohl eher wie ICH damit Schluß mache.
Tja, ich habe schon unzählige male „versucht“ es aufzugeben doch immer bin ich schon nach einigen Tagen gescheitert.
Immerhin habe ich über 16 Jahre stark geraucht, mindestens eine Schachtel pro Tag das ist ne lange Zeit und so ne üble Angewohnheit ist schwer loszuwerden... tja das sagen alle und auch ich hab das immer so gesehen.
Oder aber na ja
dann fang ich eben morgen an es sein zu lassen , ich versuche es halt später
Noch mal wenn ich nicht mehr so viel Streß hab... und , und , und.
Ich fand immer ne Ausrede, warum ich es nun wieder nicht geschafft hatte und ich bin mir absolut sicher, das es vielen anderen Rauchern genau so ergeht.
Oder?
Etwa nicht?
Na, Ihr könnt ja nen Kommentar hinterlassen wenn ihr wollt.
Tja, auf jeden Fall ist das eine sehr lukrative Angelegenheit für viele denn es gibt ja unzählige Bücher, die einem dabei helfen sollen es zu schaffen.
Eines der wohl bekannteren ist „Endlich Nichtraucher“ von A. Care. Tja ich hab es geschenkt bekommen von nem netten Nichtraucher und hab es auch gelesen aber es hat nur 3 Tage gedauert bis ich mir wieder Zigaretten kaufte.
Tja, liebe Nichtraucher es ist absolut nicht förderlich Raucher unter Druck zu setzen denn es funktioniert so nicht.
Es gibt 1000 gute Gründe, warum man das Rauchen bleiben lassen sollte doch es muß die eigene Entscheidung sein und man muß es 100% selbst wollen, nicht irgend wem zu liebe
oder halbherzig.
Man sollte sich auch nicht unter Druck setzen weder selbst noch von anderen denn auch das beschleunigt nur den Rückfall.
So war das zumindest immer bei mir bis jetzt. Ich habe mich tierisch auf meinen Skiurlaub gefreut und mir gesagt ok, dann rauche ich nicht mehr.
Es wäre für mich zu stressig im Urlaub gewesen zu rauchen, da ich mit 3 Nichtrauchern eine Ferienwohnung teilte und noch dazu eine davon Schwanger war hätte ich bei minus 20 Grad vor der Tür rauchen müssen und ich hätte mich fürchterlich unwohl gefühlt und gefroren noch dazu.
Tja, und genau das hab ich dann auch durchgezogen. Ich hab es einfach getan und nicht nur versucht.
Klar habe ich anfangs viel darüber nachgedacht und eigentlich dauernd irgend welche Situationen gesehen, in denen ich meinte ich müsste nun auch eine rauchen doch ich blieb hart bis zum 2. Abend ungefähr 36 Stunden, nach dem ich meine letzte Zigarette rauchte überkam es mich und ich bestellte mir eine Zigarette und rauchte sie.
Ich brannte sie an und nahm jeden einzelnen Zug wahr, den Geruch, den Geschmack und
Auch die vorwurfsvollen Blicke meines Freundes.
Er meinte, damit wäre es dann wieder gelaufen und ich würde mir nun sofort ne Schachtel kaufen aber ich entäuschte ihn und beließ es bei dieser einen Zigarette.
Ich fühlte mich nicht mal schuldig oder war wütend nein ich habe genau darüber nachgedacht und wollte eine rauchen . Genau das tat ich und damit war es dann auch gut.
Ich habe dann ganze 10 Tage sehr gut durchgehalten ohne großartig nervös zu werden oder mich zur Ablenkung mit Süßigkeiten voll zu stopfen dann war es wieder einmal so weit das ich daran dachte eine zu rauchen.
Tja, alle sagten nee komm laß es sein dann hängst du wieder voll dran und kaufst dir welche doch je mehr meine Freunde mich davon abhalten wollten um so mehr wollte ich diese Zigarette also rauchte ich sie aber auch diesmal rauchte ich nur diese eine Zigarette und dann war es gut.
Das ist nun eine gute Woche her und ich hatte bisher noch nicht wieder das verlangen danach.
Mittlerweilen bin ich seit 6 Tagen wieder allein zu Hause, ohne Nichtraucher in meiner Wohnung in meinem Alltag.
Die erste schwere Probe habe ich für mich also gut überstanden ab nächste Woche geh ich wieder arbeiten und bin dann komplett zurück in meinem Alltag.
Ich werd das durchziehen und nicht wieder anfangen nur weil n bissel Streß aufkommt...
Hier werde ich sicherlich immer noch mal updaten doch bevor ich nun zum Schluß komme, möchte ich mal so einige Tipps loswerden:
1. Tipp => jeder muß seinen eigenen Weg finden, der eine schafft es mit Kaugummi
der andere mit Hypnose
2. Tipp => setz dich nicht unter Druck und gib nicht sofort auf weil du
einmal schwach wirst
3. Tipp => gönne dir auch mal etwas als Belohnung für den Sieg über dich selbst
das Motiviert
4. Tipp => tausch dich mit anderen aus oder schreib deine Emotionen auf
Das sind so meine Erfahrungen bisher. Ich bin noch am Anfang nach gerade mal 3 Wochen doch ich fühl mich gut und bleibe stark.
Ich denke mal, es ist eine sehr individuelle Angelegenheit mit dem Rauchen Schluß zu machen und daher sehr schwer Tipps für andere zu geben. Ich habe es versucht doch ich möchte mich nicht darauf festlegen, das es auch bei anderen funktioniert.
Ich glaube , das da jeder seinen eigenen Weg finden muß und es kommt auch sehr auf den rechten Zeitpunkt an und ob man wirklich bereit dazu ist.
Auf jeden Fall wünsche ich allen Durchhaltevermögen und Glück beim aufhören
Also dann gutes gelingen und danke für s Lesen, Bewerten und Kommentieren
lg laborratte
...
Kaugummis & Co "helfen" nur begrenzt! Man braucht vor allem einen starken Willen!
ein Testbericht von westwind832004-01-10 00:22:59vom 10.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Gesundheit (Kurzatmigkeit, Krebsrisiko, Durchblutung....etc.);
finanzieller Aspekt...Nachteile/Kritik: Entzungserscheinungen; benötigt einen ERNSTEN Willen
Hallo ihr Raucher, Nichtraucher und alle, die es werden wollen! *grins*
Im nachfolgenden schildere ich meine Erfahrungen über das Aufhören mit dem Rauchen, da ich euch nicht zu sehr mit der "Vorgeschichte" langweilen möchte, werde ich versuchen mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, um ein "Gesülze" zu vermeiden. *g*
-Vorgeschichte-
Kurz und knapp: Ich habe 3 Jahre geraucht (im Alter von 17 Jahren angefangen), meine Motive zum Einstieg waren Naivität der Neugier und die Einbildung eines guten "Geschmacks".
Mein Konsum hat sich auf dem Höhepunkt auf ca. 15 Sargnägel am Tag gesteigert, das ging
schon wirklich an den Geldbeutel...Mit 20 Jahren sollte nun genug Vernunft und Wille vorhanden sein, um es aufzugeben. Warum?? - Die typischen Gründe: Gestank, Geld, Gesundheit (die drei G´s *grins*).
-Meine Erfahrungen-
1) Ich habe bestimmt viermal "versucht" aufzuhören, da ich aber keinen wahren Durchhaltewillen
hatte, bin ich auf einen mickrigen Rekord von geradeeinmal 5 Stunden gekommen (welche ich im wachen Zustand verbracht habe *g*).
Dieses Mal sollte es wirklich anders, vor allem ERNST, sehr ERNST sein!
Ich war im Kreise meines besten Freundes und meiner Freundin (damals erst 2 Wochen zusammen),
wir waren auf einer Fete und Adrian (mein Freund) bat mich grinsend um eine Zigarette.
Da er allerdings seit Jahren Nichtraucher war, war ich verblüfft, dachte mir aber nichts dabei, jedenfalls nicht, dass er sie rauchen wollte. Er nahm sie entgegen und schmiss sie über einen hohen Zaun.
Meine erste Reaktion? - Wut! Was fiel ihm denn nur ein? Schließlich gibt es die Dinger ja nicht umsonst! Doch er beschwor mich ruhig zu bleiben und hat mich auf meine vier
vorangegangen Versuche (übrigens im selben Jahr) aufmerksam gemacht, er sagte mir fehlt Disziplin und Durchhaltewille, was nütze es mir immer wieder vom aufhören zu sprechen aber nichts davon in die Tat umzusetzen??
Was ich damit ausdrücken wollte?- DISZIPLIN und DURCHHALTEWILLE sind das A und O der Problematik!
Auch meine Freundin hat mich in meiner Sache unterstützt wo sie nur konnte, immer wenn ich Lungenschmacht hatte, Schweissausbrüche hat sie mir Mut gemacht und mich an den Sinn der Sache erinnert.
Damit kommen wir zu Punkt 2) der Liste...
2) Das Umfeld, in dem man sich aufhält ist für den Erfolg entscheident, zumindest die erste Zeit. Begebt euch auf keinen Fall in den ersten drei bis vier Wochen zu Freunden, welche rauchen, oder welche von eurem Entschluss wissen und dennoch in eurer Gegenwart rauchen,
dieses ist eine Situation, der man oft nicht gewachsen ist.
Das war auch einer meiner Fehler während des Aufhörens, nach der zweiten Woche war ich bei Bekannten welche kräftig in der Bude quartzten und das Lüften für Unnötig hielten *würg!*.
Jedenfalls bat ich nach einer Stunde inneren Kampfes um eine Zigarette, mein Bekannter hat sie mir schon gegeben, doch meine Freundin sah mich an und konnte es nicht fassen, dass ich nach den ersten Wochen qualvollen Kämpfens einfach aufgeben wollte und die durchgehaltene Zeit und durchstandenen "Qualen der Schmacht" umsonst gewesen wären.
Auch ich bekam ernste Gewissensbisse als ich die Zichte (unangezündet) in der Hand hielt, ich gab sie ihm zurück und wir verabschiedeten uns.
Macht auf keinen Fall denselben Fehler! Es kann den Erfolg erheblich gefährden!!
3) Meine Meinung über Kaugummis, Pflaster als Nikotinersatz fällt nicht positiv aus.
Es ist natürlich unbestritten, dass diese Hilfsmittel dazu dienen den "Schmacht" wirkungsvoll zu mildern, jedoch sind sollche Methoden auf lange Sicht gesehen keine große Hilfe, da
das Eigentlich Problem der Sucht, der Giftstoff Nikotin, weiter zugeführt wird und man so wohl kaum von einer Entwöhnung sprechen kann.
Sobald die Produkte abgesetzt werden, wird der "Schmacht" zweifellos wieder zunehmen.
Daher habe ich auf diese "Hilfsmittel" verzichtet, da ich der Auffassung bin, dass sie den Erfolg des Aufhörens gefährden könnten.
Ich würde sie allenfalls für extrem starke Raucher empfehlen um sich auf die Situation des Nichtrauchens unter Zuführung von Nikotin gewöhnen können.
Achja ich empfehle normale Kaugummis!!- Die sind hervorragend um Nervösität abzubauen, etwas im Mund zu haben, haben auch nicht soviel Kalorien und spenden außerdem noch frischem Atem *grins*. Habe in den ersten 4 Wochen ca. 120 Kaugummistreifen verköstigt.
4) Nebenwirkungen wie "Süßigkeitenbedarf"?
Bei mir ist schon ein stärkerer Drang nach Süßkram aufgetreten, dieses hat sich aber nach einem Monat wieder normalisiert, ich denke wer Angst um seine Figur hat, soetwas wird sich, sofern es überhaupt zur Gewichtszunahme kommt ( bei mir geradeeinmal 1-2 Kilo ) nach kurzer Zeit wieder Einpendeln.
5) Gewohnheiten
Was tut man den nun nach dem Essen, zum Morgenkaffee oder nach gutem Sex?
Ihr solltet auch über eure "Rauchgewohnheiten" nachdenken und überlegen, was ihr alternatives tun könnt. Ich zum Beispiel habe mich in der ersten Zeit meinem Vorratspack Spearmint-Kaugummis zugewand *grins*.
Nach ein paar Wochen greifte ich seltener dazu und irgendwann brauchte ich es nicht mehr, das pendelt sich mit der Zeit schon ein!
-Was hat sich als Nichtraucher für mich geändert?-
Ich bin jetzt seit 4 Monaten clean, natürlich habe ich in seltenen Momenten "Ansätze" von Schmacht. Was tun? Ein normales Kaugummi - oder 5 Minuten Geduld, dann hört es auch wieder auf!
Sollche Momente werden aber mit der Zeit wirklich spürbar seltener, wenn ich überhaupt noch einmal "Schmacht" empfinde dann tritt es wenn es wirklich hoch kommt einmal im Monat auf, und wie gesagt es hört auch wieder auf!
Meine Einstellung zu Zigaretten hat sich wirklich massiv geändert, das heißt nicht, dass ich ein Nikotinnazi geworden bin, aber ich wünsche beispielsweise nicht, das in meiner Wohnung, meinem Auto etc. geraucht wird, ich finde wirklich dass dieses Zeug einen ätzenden beißenden Geruch hat! Den habe ich als Raucher schon garnicht mehr wahrgenommen, bzw. negativ beanstandet! Ich ekle mich wirklich davor, alleine das macht es viel wahrscheinlicher, dass ich nie wieder zur Zigarette greifen werde, ich würde es von mir nie aus nie wieder tun, warum?- Damit alles umsonst ist was ich "durchgestanden" habe? NEIN!
Ich merke gesundheitlich, dass ich deutlich weniger erschöpft bin nach einer langen Treppe aufwärts, die Kurzatmigkeit hat abgenommen, ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich spürbar intensiver Gerüche und Geschmäcker wahrnehme. Nicht zuletzt bemerke ich es auf dem Kontoauszug ;), nun habe ich 60 € mehr auf dem Konto monatl., das rentiert sich schon!!
-Schlusswort-
Liebe Leser, ich hoffe, dass ich nicht zu sehr ins "Gesülze" gefahren bin und hoffe, dass ich potentiellen Nichtrauchern mit diesem Bericht einen Einblick geben konnte.
Meine Toleranz den Rauchern soll aber ebenfalls deutlich werden, es ist eure freie Entscheidung
ob ihr es tut oder aufgeben wollt.
ein Testbericht von McMo732003-11-21 01:42:46vom 21.11.2003Empfehlung: ja
ich habe exakt 15 jahre geraucht ...... gegen ende 2,5 bis 3 packungen täglich. ja, ich war kettenraucher. rauchen war fester bestandteil meines lebens ....... gehörte ebenso dazu wie essen oder trinken. ich will damit nur verdeutlichen WELCHE bedeutung "rauchen" für mich hatte.
aus eigenem antrieb jedenfalls hätte ich nicht aufhören können ...... ich hätte gar nicht erst den versuch gemacht. mit anderen worten ...... ich war ein echt "schwerer fall".
dann bekam ich den tip mit der hypnose .........
und seit 2 wochen rauche ich nicht mehr :-)
jetzt empört ihr euch zurecht
und werft mir vor, daß es doch erst lächerliche 2 wochen sind und
ich erstmal längere zeit beweisen soll, daß ich es durchhalte. LEUTE ...... und selbst wenn es erst 2 tage wären .......... vorher habe ich nichtmal 2 stunden ohne zigarette ausgehalten ;-)
und eines ist gewiss ...... ich werde nie wieder rauchen !
natürlich muß ich hier nicht all die argumente aufzählen, warum man mit dem rauchen aufhören sollte ....... das wisst ihr ebensogut wie jeder andere. eines jedoch möchte ich nicht unerwähnt lassen ......
pro zigarette ..... egal welcher marke ....... muß sich dein immunsystem mit 42 VERSCHIEDENEN krebserregenden stoffen herumschlagen. würde dein arbeitgeber dich soooo belasten, hättest du längst den job geschmissen und die firma im stich gelassen ......... BETE das DEIN IMMUNSYSTEM
nicht so schnell aufgibt wie du ;-)
die medizinische hypnose hat mir geholfen meine knechtschaft aufzugeben. es hat ca. 3-4 stunden gedauert ...... die eigentlich hypnose ca 1 stunde. es war sehr entspannend ...... und überhaupt nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.
man bekommt alles mit ....... auch ich habe hypnose mit narkose verwechselt *g*
vor allem hatte ich nach der ganzen prozedur das gefühl, daß sich bei mir überhaupt nichts getan hat ...... doch irgendetwas wird sich wohl doch getan haben ........ ich rauche nicht mehr :-)
es gibt keine nebenwirkungen ....... es dient deinem gesamten körper. gefahren = null !!!
ich muß zugeben, daß meine gedanken ab und zu schon noch den zigaretten gehören ....... aber das sind nur kurze momente, denen ich widerstehen kann ........ was ich ohne hypnose DEFINTITV
nicht gekonnt hätte. der ganze spass hat zwar 180€ gekostet ..... aber rechnet mal um, daß ist nur ein monat, wenn man zwei schachteln raucht.
erkundigt euch .......... auch in eurer nähe wird es sicher einen medizinischen hypnotiseur geben.
ein Testbericht von Nicole842003-10-11 11:29:20vom 11.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: ziggi war immer für mich da, wenns mir gut oder schlecht ging! sie wirkte auf mich ausgeglichener und zu friedener zu sein! ...Nachteile/Kritik: entzugserscheinungen, hungerdrang, suche nach ablenkung, nervös, unzufriedenheit!
Es begann wärend meiner Schulzeit, es gab von 25 Schülern 5, die nicht rauchten und des öfteren von den Rauchern nicht akzeptiert wurden. Ich hasste die Zigaretten bishin zu meinem 17.ten Lebendsjahr, konnte ich den Rauch förmig riechen, war mein nächster Gang zur Toilette. Durch überzeugungskraft meiner Freunde nahm ich den ersten Zug und ich merkte das es gut war. Wurde von Tag zu Tag immer neugieriger und somit begann das Raucherleben. Meine Eltern waren locker und gelassen, bereits mit 16 war mein erstes Geschenk ein Päckchen Malboro light mit
einem Feuerzeug, das meinen Namen beinhaltetete. Ich war so sauer und gereizt und hielt meinen Eltern vor, dass sie ja wohl nicht ganz klar in der Birne seinen, ich zu den nichtrauchern implediere und sie sich das päckchen an die backen schmieren könnten. sie waren entsetzt, aber freuten sich sehr!!Sie setzten mich auf die Probe! Dann wie gesagt mit 17. der erste zug! Nach 4 Wochen die erste Zigarette und nun bishin zum 19.ten Lebensjahr, rauche ich ca. eine schachtel 25 stück pro tag. meist abba dennoch aus langeweile, nichts tun und blöd absitzen, denn abwechslung durch eine lehre war nicht möglich! Nun aber habe ich auswege gefunden, die mich ermutigen, das rauchen an den nagel zu hängen! versuche dieses bereits eine woche mir stehts vor augen zu halten! Ich spielete Fussball in der Landesliega C, stahe -NIederbusch, die goldene Spitze, Stürmerin!! Durch das Rauchen ist Kraft und Ausdauer ein gescheiteter Misthaufen! Zigaretten kosten Geld, ich setzte geld in den haushalt!Ist wichtiger, wie mein Leben zu ruinieren! Sehe mir die schlimmsten Vidios eines Rauchers an und halte mir vor augen, der nächste könnte ich sein! Da ich raucher war, nahm ich die pille nicht! Verhütung durch gummi, mir aber dennoch zu unsicher.Noch nen grund mehr, das rauchen aufzugeben. egal in welcher HInsicht! Nichtraucher haben meine Achtung! Meine Frühere einstellundg jededoch: "rauchen ist genauso schädlich, wie das admen unserer heutigen luft, verseucht mit ABGASE VON FABRIKEN UND AUTOS!!
...
Carr- Endlich Nichtraucher:Zum Abgewöhnen- dieses Rauchen-
ein Testbericht von Eukariot2003-09-09 22:43:27vom 09.09.2003Empfehlung: ja
Nachtrag vom 09.09.2003
So... nun ist also schon eine ganze Zeit vergangen und evt. fragt sich ja der ein oder andere "was ist denn nu?"- darauf kann ich nur sagen: er raucht immer noch nicht. Es ist zwar ein komisches Gefühl, aber das Verlangen zu rauchen ist nicht wirklich da. Es sind mehr so Gedanken "hmmm... jetzt eine rauchen... aber: warum. (weg)", oder "früher hast Du Dir eine geraucht- wie das wohl ist... (weg). Es ist für mich ein wenig schwierig zu beschreiben. Es ist nicht wirklich Verlangen, ich glaube es
wird am besten durch "Gewohnheit" beschrieben- auch noch nach über (?) vier Monaten. Auf der anderen Seite habe ich mittlerweile eine völlige Antipathie gegenüber Zigarettenrauch entwickelt. Man glaubt es kaum- selbst Rauch durch mein Kipp-geöffnetes Zimmerfenster störrt mich dermassen, das ich dieses Fenster "demonstrativ" schliesse (ich warte darauf, dass sich die Nachbarn bechweren!). Mit anderen Worten: ich kann einfach jedem "Noch-Raucher" dieses Buch empfehlen und es einfach mal ausprobieren. Was hat man denn zu verlieren? Eine schlechte Angewohnheit. Es ist unglaublich wieviel Geld nicht ausgegeben wird. Und jedem Stressgeplagten: Der Stress KOMMT durchs Rauchen- was kann man nicht alles in der Zeit anstellen, in der man raucht (so auf den Tag gerechnet: 20 Ziggies á 5 min...).
In diesem Sinne: Probiert es einfach aus, oder lasst es am besten gleich.
Also: da ich nicht wirklich Freund langer Worte bin mache ich es auch diesmal kurz, auch wenn zwei Stories dahinter stehen.!ich habe aufgehört zu rauchen. Zum zweiten Mal. Um es mal langsam angehen zu lassen: Ca. 1989 muss es gewesen sein, als ich anfing mit dem Rauchen. Und vom ersten Moment an habe ich es mehr oder weniger gehasst. Oder besser: Nicht wirklich gemocht. Ich habe bei den ersten Zügen einer Marlboro-Schachtel den Gedanken gehabt "und jetzt? was ist so toll daran?" und so blieb es eigentlich eine ganze Zeit- so bis 2001.
Vielleicht sollte ich noch ein wenig von meinem Umfeld erzählen: Mein Vatter hat ca. 12-16 Jahre geraucht, bis er mit 30 (da war ich 6 Jahre alt) aufhörte (von heute auf morgen- war ne Wette... und er gewann). Meine Mutter hatte es auch probiert, ihr wurde aber (zum Glück) immer schlecht, so dass sie das nie durchgehalten hat und ziemlich zügig den Sch* sein lies. Mein Opa ist mit 56 an Lungenkrebs gestorben und auch der "zweite Freund" meiner Oma starb an Lungenkrebs.
Nun- ich fing also kurz vor dem Abi mit dem Rauchen an und habe es eine ganze Zeit über richtig gut durchgehalten. Kein Tag, an dem ich nicht diese Sargnägel inhalierte... Selbst nach den heftigsten Parties mit einen Nikotin-Kater sonder gleichen... die nächste musste einfach sein.
Um hier ein wenig abzukürzen: es war also mehr oder weniger schlimm mit mir, aber es war mir nie wirklich bewusst, wie schlimm es ist. Ich meine: sag jemandem er ist süchtig... er wird es NIE zugeben.
Wie auch immer. Irgendwann kam dann mal der Moment, wo ich ernsthaft mit dem Rauchen aufhören wollte.
Zu dieser Zeit kam gerade DAS BUCH "Endlich Nichtraucher" von A. Carr auf den Markt. Leider (so wie ich es heute sehe) hatte ich es damals nicht gelesen, sondern war der Überzeugung, dass meine "Willenskarft" ausreicht und ich "stark" genug bin, alleine, ohne "Hilfsmittel" zurecht zu kommen. Nach ca. 8 Stunden hatte sich das Thema dann auch gegessen und die nöchste West-Light war gekauft und geraucht. Das war dann so ca. im Jahr 2000.
Also ging es weiter bis Mitte 2001 mit dem Rauchen.
Und dann kam zum ersten Mal die Wende in meiner Raucherkarriere. Warum kann ich nicht mehr sagen- es war so ein Gefühl, etwas verändern zu wollen, zu müssen, sich weiter entwickeln zu wollen. Eigentlich war es irgendwie eine Kosequenz aus dem "Sein"- "Hör auf zu Rauchen".
Und jetzt kommt Tipp 1: Wer wirklich ernsthaft "probieren" möchte aufzuhören: DER sollte DAS BUCH "Endlich Nichtraucher" lesen. Es ist einfach ungaublich, was mir beim lesen "passiert" ist. Mitte 2001 also legte ich mich hin und begann das Buch zu lesen, wie einen Roman. Natürlich schon mit dem Gedanken aufzuhören, aber auf der anderen Seite nicht wirklich überzeugt, daß mir das Buch auch nur ein wenig helfen könnte. Aber... so unglaublich wie es klingt: Mitten im Buch wurde es spannend: ich merkte plötzlich, wie sich etwas IN mir veränderte, wie ich plötzlich einen ganz anderen Bezug zu meinem Körper entwickelte. Nicht, das ich jemals etwas auf so eine Esoterische Schiene gegeben hätte.... ich merkte einfach: Jetzt hast Du es in der Hand. Lies weiter und Du hast es geschafft- Freiheit! Und gegen 3:30 in der Nacht hatte ich es tatsächlich geschafft. Das Buch war durch und bei meiner "letzten" Zigarette wurde mir SO Schlecht, ich konnte es einfach nicht glauben.
Dieser Zusatnd hielt so ca. 9 Monate an. Es war dann so, dass wenn ich in einer Kneipe war, und da wird nun mal geraucht, musste ich nach ca. 2 Stunden raus, wegen des Qualms. Und das als ehemaliger "Kettenraucher".
Leider kam es dann zu einer "Duplizität der Ereignisse" und die gleiche Situation, die mich vor etlichen Jahren zum Rauchen führte, trat erneut ein, und ich begann wieder zu rauchen :-( (darauf möchte ich aber aus persönlichen Gründen nicht eingehen- wen es brennend interessiert: E-Mail!)
Seit zwei Jahren hänge ich dann nun wieder am Sargnagel und war eigentlich die ganze Zeit der Überzeugung, es alleine schaffen zu können. Mal wieder ohne Hilfsmittel und nicht mehr rauchen zu müssen- es ist einfach ein Zwang der dahinter steckt.
Und nun ist es (hoffentlich) soweit. Seit über drei Tagen bin ich jetzt clean, und weiss, dass ich es für eine lange Zeit einfach schaffen kann- und werde.
Es sind die Erfahrungen aus "Endlich Nichtraucher" und meine Einstellung zum Rauchen ,die mich letztendlich dazu gebracht haben nicht mehr zu rauchen. Und ich denke dass ist der springende Punkt.
Als Zweiten Tipp zum Aufhören kann ich nur raten und sagen:
Gehe in Dich und gestehe ein, daß Du süchtig bist. Du brauchst diese kleinen weissen Dinger mit dem gelben Kopf... Du brauchst dieses Feuerzeug, du weisst nicht wohin mit Deinen Händen... es ist cool... ALLES HUMBUG. Ich rate Dir: Lies das Buch. und lies es KRITISCH. Der Typ, der es geschrieben hat, hat der denn überhaupt Ahnung von dem, was er da schreibt? Kann der überhaupt wissen, wie es ist?
Und da sage ich nur: finde es heraus.
Mein Letzter Tipp: Augen zu machen, mal tief durchatmen (evt. einfach mal laut lachen), und dann mal ein richtig tiefer Zug... und mal so richtig auf den Geschmack, Geruch und die Wirkung einer Zigarette achten. Und sich mal klarmachen: jeder einzelne Zug einer Zigarette schmeckt und riecht ganz genauso- und er brennt genauso in den Lungen...
In diesem Sinne: ich hoffe den ein oder anderen Tipp gegeben zu haben, und wünsche allen das Beste beim Aufhören!
ein Testbericht von whooosh2003-07-21 22:18:27vom 21.07.2003Empfehlung: ja
hi!
ich habe im februar 2003 mit dem rauchen aufgehoert - und das nach 9-jaehriger raucher-'karriere'. am ende war ich bei ca. einer schachtel/tag angelangt.
ich habe dann beschlossen, aufzuhoeren - und es getan. ohne buecher,pflaster, kaugummis.
hat prima geklappt. und das tolle war, dass mein selbstvertrauen mit jedem tag, den ich ohne zigarette war, stige. ich konnte mir sagen: 'du schaffst es auch ohne hilfsmittel. so viele haben riesenprobleme, aber bei gehtz doch prima'. so klappte es in den ersten schweren wochen und irgendwann kam der punkt, an dem ich mir
sagte: 'jetzt hast du zu lange gelitten um wieder anzufangen'. tja, und jetzt nach knapp 1,5 jahre muss ich sagen, dass ich fast geheilt bin. hin und wieder denke ich mir 'hm...jetzt ne zigarette waere schon nett'. aber diese momente werden immer seltener und kommen auch immer dicht gefolgt von der einsicht, dass es das einfach nicht wert ist.
...
ein Testbericht von DeeJoo2003-07-21 22:05:32vom 21.07.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Es ist einfach......Nachteile/Kritik: ...wenn man im Kopf soweit ist !!
Schön das es auch eine solche Kategorie gibt. Habe ich gerade erst entdeckt und musste feststellen, das es sehr Interessant ist, die unterschiedlichen Wege, den mehr oder weniger Erfolg, zu lesen. Mit allen Berichten bin ich noch nicht durch, ich werde Sie aber alle lesen.
Ich möchte nun meine Erfahrungen niederschreiben – vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, was mich natürlich sehr freuen würde.
Wie fing alles an.
Ich war 16 Jahre alt, als meine Karriere als Raucher begann. Sicher kennen viele den „Standard-Weg“ innerhalb einer Clique wird sich gegenseitig zum
rauchen animiert. So war es auch bei mir. Am Anfang heimlich (bei mir in einem Bauwagen mit Freunden) und da reichte eine Schachtel noch Wochen.
Das ganze entwickelte sich weiter und – Gott sei Dank – Mutter rauchte auch, so das man Zuhause auf der Toilette (Lufterfrischer stand ja da) auch mal eine durchziehen konnte. Die Kippe weggespült und sauber ist alles – dachte ich. Lange ging es gut aber irgendwann blieb eine Kippe so liegen, das Marloro zu lesen war – Mutter rauchte jedoch Stuywesant – Pech. Ich musst beichten und war ab sofort auch Raucher zuhause.
So ging es weiter und der Zigarettenbedarf war inzwischen auch fortgeschritten. Vorbei die Zeiten wo eine Schachtel Wochen reichte. Inzwischen merkte man es auch am Geldbeutel– ich meine ich war Auszubildender.
OK. Der Weg ging weiter, wie es bei den meisten weiter geht. Der Bedarf erhöht sich bis er sich auf einem gewissen Level – bei mir Anfangs 1,5 Schachteln / Tag – eingependelt hat. Irgendwann kam der erste Versuch aufzuhören – ich glaube es war Sylvester – und ich schaffte es auch bis zum nächsten morgen. Enttäuscht habe ich mir eine angezündet und musste feststellen das ich süchtig war. So ging es weiter. Ein paar Versuche wurden unternommen, die kläglich scheiterten, immer mit dem Erfolg das ich nach einem solchen gescheiterten versuch mehr rauchte als vorher.
Nun ein Sprung ins Jahr 2003. Ich rauchte 2,5 Schachteln am Tag und hatte mal wieder die Schnauze voll vom rauchen.
Irgendwo, ich glaube es war der Weltbild Verlag, sah ich das Buch von Allan Carr - Endlich Nichtraucher (ISBN 3-86047-562-2, 187 Seiten). Ich dachte mir, schaden kann es nicht und bestellte mir das Buch.
Das Buch kam und ich begann zu lesen. Am Anfang noch eher langsam, am Schluss immer schneller. Das Buch ist sehr psychologisch aufgebaut, so das ich es eigentlich nicht erwarten konnte, meine letzte Zigarette zu rauchen.
Ich erzählte Verwandten, Bekannten, Freunden und Arbeitskollegen von meinem Vorhaben, und nannte einen definitiven Termin (ab KW 20/2003 werde ich Nichtraucher), um den Erwartungsdruck für mich persönlich zu erhöhen. Schließlich dachte ich mir wieder, was hast du da gemacht. Wenn ich es nicht schaffe, muss ich allen meine Schwäche gestehen.
Im Nachhinein kann ich jetzt sagen, das es nicht verkehrt war, wenigstens für mich, den Erwartungsdruck zu erhöhen.
Ich rauchte Also genau am Sonntag 23.55 Uhr meine letzte Zigarette und zwar genau wie im erwähnten Buch beschrieben. Danach sagte ich mir – so das war es jetzt also !?
Jetzt, nachdem ich inzwischen in der 10ten rauchfreien Woche bin, kann ich sagen die ersten 3 Tage waren die schwersten, da man immer denkt jetzt würde ich eine rauchen oder wäre eine Zigarette jetzt gut.
Ich für mich überbrücke solche, ich nenne sie mal Schwächephasen, immer damit das ich mich an die Regeln des Buches hielt und halte. Ich sagte mir immer, und mache es auch noch heute, wenn ich jetzt eine rauche, dann kann es schon sein das die schmeckt – aber die nächste, und die nächste, und die nächste ?? – ich weis es doch das die nicht schmecken. Ich sage mir auch ab und zu – nur zu rauch eine – kostet dich schlappe 70.000 € in 25 Jahren.
Im Buch wurde gesagt wie man denken soll, wenn man das rauchen aufhören will und jemanden mit einer Zigarette sieht. Die meisten werden denken – man wäre die jetzt gut. Allen Carr empfiehlt zu denken – der arme Raucher, was hat der noch vor sich.
Für meinen Teil kann ich nur sagen, das Buch hat mir sehr geholfen. Ich glaube jedoch das es bei mir auch dieses mal im Kopf klick gemacht hat.
Inzwischen bin ich soweit, das ich an andere Sachen denke als an Zigaretten. Ich habe mehr Zeit und muss nicht mehr verzweifelt nach Ausreden suchen, wenn ich mal wieder eine rauchen will.
Was mir eventuell auch geholfen hat, das ich bei mir im Büro der einzige Raucher unter 15 Kollegen war. Nachdem ich wieder irgendwo eine geraucht habe – wurde mir schon ab und zu sarkastisch die Frage gestellt, ob ich wieder eine geraucht hätte, weil man das riecht. Ich konnte mir das nicht vorstellen, das man es sooo riecht. Ich kannte es ja 18 Jahre nicht ohne Rauch. Inzwischen rieche ich selbst, wenn ich mich mit einem Raucher unterhalte. Es ist schon faszinierend, wie schnell sich der Körper umstellen kann.
Es wurde auch immer geschrieben, das man, wenn man zu rauchen aufhört zunimmt. Diesen Punkt muss ich bestätigen. Ich esse zwar bewusst und nicht mehr als vorher, aber alles schlägt sofort an. Das wird mein nächster Kampf.
Soweit meine persönlichen Erfahrungen mit der Materie. Allen die es noch schaffen wollen wünsche ich viel Glück.
DeeJoo im Juli 2003
PS: Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren dieses Beitrages.
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Reine Willenssache ? Umfeld koennte entscheidend sein ?
ein Testbericht von FLESCH2003-07-21 16:27:00vom 21.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Geld sparen, gesünder leben oder werden....Nachteile/Kritik: Nicht ganz einfach das Rauchen aufzuhören
***Hallo ihr Lieben***
Wie ihr sicherlich wißt, rauche ich und das nun schon wieder seit über zehn Jahren. Zum einen rauche ich, weil es mir schmeckt und zum anderen weiss ich garnicht mal warum ich eigentlich rauche.
Natürlich ist rauchen ein Risiko und da mache ich mir auch nichts vor. Meist setzen sich die Gefässe zu und irgendwann bekommt man im Alter Luftnot ect..
Oftmals ist es auch eine Gensache und es kann auch gut gehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher recht gering.
Um die Gesundheit als solches soll es aber garnichtmal in meinem
Bericht gehen, sondern einfach darum, dass auch ich einmal vor Jahren aufgehört hatte zu rauchen und wie ich dies überhaupt schaffte und was ich sonst noch an Tipps berichten kann erfahrt ihr nun von mir.
Zunächsteinmal las ich sehr viele Bücher über positives Denken und irgendwann kam mir die Idee, ich könnte doch versuchen über diesen Weg das Rauchen aufzuhören.
Eines abends, als ich zu Bett ging sagte ich mir einfach: Du rauchst ab Morgen nicht mehr und wirst einfach zur Nichtraucherin!!!
Am nächsten Morgen nun sagte ich mir wieder: Ich werde jetzt Nichtraucherin und halte das durch.
Mit diesen Sätzen, die ich mir nun mehrmals täglich selber einredete überstand ich den ersten Tag des Nichtrauchens eigentlich ganz gut und über Tage hinweg sagte ich mir immer wieder: Du bist oder wirst jetzt Nichtraucherin und das dann ganze 2 Wochen lang.
Nach dieser Zeit lies die Eigenprogrammierung nach und ich musste mir selber nicht mehr einreden, Nichtraucherin zu sein.
Natürlich wurde ich mit den Wochen Stolz auf mein gut funktionierendes Eigensystem, vorallem das Wort "Nichtraucherin machte mich innerlich einfach ganz Stolz.
Das Nichtrauchen hielt ich zwei Jahre durch, ohne Entzugserscheinungen und ich muss ehrlich sagen, mit der Eigenprogrammierung klappte es wirklich ganz toll und vorallem sah ich das Nichtrauchen als positv an, denn ich war ja nun stolze Nichtraucherin.
Leider fing ich das Rauchen wieder an und das passierte, weil ich dachte: Ach das geht ja aufzuhören, war eigentlich einfach, also machst du das irgendwann wieder so und nun rauche ich wiedermal schon über zehn Jahre und habe es bis heute nicht mehr versucht, warum weiss ich auch nicht so genau. Vielleicht lag es an den Lebensumständen, denn es gab so viele Todesfälle in meiner Familie und sonstige nicht so schöne Ereignisse.
Nun arbeitete ich vor geraumer Zeit mit einem Filialleiter zusammen der eine derart nette, positve und liebenswürdige Art an sich hatte die mich auf den Gedanken brachte das Rauchen wieder an den Nagel zu hängen.
Der Gedanke machte mich stutzig und ich überlegte, ob ich vielleicht rauche, weil mein Umfeld mir teilweise nicht zusagt, oder ich sage es mal anders: Es gibt Menschen die wirken negativ auf einen und das gefällt mir nicht, also qualme ich dann eine!
Leider arbeite ich nicht mehr mit dem Filialleiter zusammen und somit konnte ich der Sache auch nicht nachgehen, aber einer Sache bin ich mir auch recht sicher.
Ich glaube einfach mal, wenn das Umfeld stimmt und ein Mensch eine gewisse Aura ausstrahlt die positiv wirkt, dass man dann kein Rauchbedürfniss verspuehrt und das koennte auch zur Folge haben, dass man das Rauchen aufhört.
Ich habe mir auch tausend Gedanken über das Warum gemacht und komme auf keinen Nenner. Ich bin fast schon feste davon überzeugt, dass vieles im Bezug zum rauchen echt vom Umfeld abhängt und dabei ist es vollkommen egal, ob einer raucht oder nicht. Es muss einen einfach etwas positives beflügeln meine ich und ist das nicht der Fall klappt es mit dem aufhören auch nicht.
Natürlich ist es auch eine Willensache und der Wille zum "rauchen aufhören" muss ersteinmal gestärkt werden.
Ich persönlich kann eigentlich nur raten: Versucht es einfach mal über den Weg des positiven Denkens, indem ihr euch täglich einredet, dass ihr Nichtraucher seid anstatt Raucher. Vielleicht hift ja mein beschriebenes Erlebnis, mein Tipp, oder Gedankengut.
Ich für meinen Teil war früher einmal eine echt stolze Nichtraucherin und ich muss ehrlich sagen ich sah, dass die Raucher/innen einfach anders wirkten und auch einen anderen Hautteint hatten als ich dazumal. Ich war soooo stolz und heute?
Naja, ein Weltuntergang ist es nicht, aber sind wir mal ganz ehrlich zu uns selber. Sonnenbank und Co. lassen vielleicht vieles was das Rauchen mit sich traegt verschwinden.
Ich möchte zum Schluss noch erwähnen, dass als ich aufhörte zu rauchen 25 Jahre alt war und vielleicht fiel es mir deshalb leicht aufzuhören. Obwohl ich ja wieder anfing und das mag am Alter gelegen haben, denn man bemerkte ja noch keine Wehwehchen.
Heute sieht das schon ein klein wenig anders aus und ich möchte garnicht wissen, wie das in weiteren 20 Jahren aussehen koennte.
Ich versuche irgendwie einen Ersatz für das Rauchen zu finden und ich meine auch, dass dieser Ersatz etwas sein sollte, was ich bisher als Nahrungsmittel noch nicht zu mir nahm. Etwas besonderes halt für mich persoenlich, was gesundes vielleicht.
Somit koennte ich das Ganze sogar vor mir selber argumentieren.
Ach Leute es ist nicht leicht, aber es kann klappen und vielleicht hilft mein Bericht dem einen oder anderen von euch das Rauchen zu lassen, oder er gibt zumindest einen kleinen Denkanstoss.
Tja die Bewertung zum Thema ist nicht leicht?
Gesammtbewertung zum Thema eigetlich doch sehr sinnvoll Tipps, also 5*
Handhabung ? Rauchen aufhören ist schwer, also "schlecht"
Preis/Leistung ? Man spart Geld, lebt gesünder, wird gesünder vielleicht, also ein "sehr gut"
Nun sage ich danke für das Lesen und Bewerten meines Berichtes.