Tipps zu Babyernährung
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Platz 8 in der Kategorie "Baby- & Kinderernährung Tipps & Tricks". Typ: Babynahrung / ...mehr
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Tipps zu Babyernährung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • früher Beikoststart nicht empfehlenswert
Nachteile/Kritik
  • rund um das Thema "Beikost"gibts viele Gerüchte
esulas

Verstopfung bei Säuglingen verhindern

ein Testbericht von 2003-10-01 08:27:25 vom 01.10.2003
Empfehlung: ja
Wer kennt das nicht? Säuglinge mit Verstopfung! Nächtliches quälen und eventuelles Nachhelfen mit dem Fieberthermometer.
Ich habe jetzt gerade meinen zweiten Sohn entbunden, naja, vor 2 Monaten, und habe endlich einen sehr guten und hilfreichen Rat von meiner Hebamme bekommen, wie ich eine Verstopfung bei meinem Sohn erfolgreich verhindern kann.

Das Geheimnis: OLIVENÖL!

Also am Anfang wird mit wenig Olivenöl nachgeholfen. Das heißt, erst einen 1/2 Teelöffel in jede Flaschennahrung. Wenn das nicht hilft, nach 2 Tagen die Dosis auf 1 Teelöffel pro Flasche erhöhen. Jetzt funktionierts auf jeden Fall.

Ich habe es ausprobiert und es hilft tatsächlich.

Vorteil: Man spart sich den doch recht teuren Lactulose-Sirup und
das Baby bekommt vom Olivenöl keine Blähungen.
Das Baby bekommt somit noch wichtige gesunde essentielle
und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in
der Flaschennahrung zu wenig enthalten sind.

Nachteil:Der Stuhlgang riecht recht eklig, aber da steht man
drüber, wenn es dem Kind wieder besser geht.
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Kommentare
Kruemelchen2007
Kruemelchen2007, 02.02.2008
also ich hab bei einem Säugling der gestillt wird noch keine solchen Maßnahmen ergreifen müssen. Kein Fieberthermometer, kein Lactulose Sirup oder dergleichen. Bin echt geschockt. LG
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Kruemelchen2007

nicht immer so ganz einfach die Ernährung unserer Kleinsten!

ein Testbericht von 2008-02-02 19:52:33 vom 02.02.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: früher Beikoststart nicht empfehlenswert...
Nachteile/Kritik: rund um das Thema "Beikost"gibts viele Gerüchte
Liebe Leser,

wer kennt es nicht, die vielen Fragen, die man rund um die Ernährung der Kleinsten hat, wenn man noch unsicher ist?!
Ich dachte aktuell dran, weil mir folgender Artikel unter die Nase kam:


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Kein Schlummertrunk für Babys: Kinderärzte warnen vor „Gute-Nacht-Mahlzeiten“ aus der Flasche

Nur satte Kinder schlafen gut – damit bewerben viele Kindernahrungshersteller ihre speziell für das abendliche Fläschchen entwickelten Fertiggetränke, die Babys und Eltern eine ungestörte Nachtruhe schenken sollen. Doch für gesunde Säuglinge sind diese besonderen Nuckelflaschen-Produkte ungeeignet und gefährden die Kindergesundheit, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Meist verbergen sich hinter diesen „Abend-Trink-Mahlzeiten" und „Gute-Nacht-Fläschchen" hochkalorische Energiebomben, die am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. „Problematisch ist die Vermarktungsstrategie, die den Verbraucher leicht täuschen kann", kritisiert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission. „Die Produkte entsprechen nicht den gesetzlichen Auflagen für Anfangs- und Folgenahrung, weil ihre Energiedichte viel zu hoch ist. Sie sind Beikostprodukte, die für die Fütterung mit der Flasche nicht geeignet sind. Die Werbung aber zielt genau auf den Markt der Säuglingsfläschchennahrung."

Bei regelmäßig derart überfütterten Babys kann sich ein deutlich erhöhtes Risiko entwickeln, später fettleibig zu werden. Auch die Zutatenlisten der Produkte steht in der Kritik der Wissenschaftler, denn häufig finden sich hohe Anteile von glutenhaltigem Getreide, das damit viel zu früh und zu plötzlich in die Ernährung eingeführt wird und zu schweren Unverträglichkeiten führen kann.

Zudem sollte selbst im Kleinkindalter davon abgesehen werden, gesüßte und energiereiche Nahrung über eine Einschlafflasche zu geben, denn durch diese Gewohnheit droht die Entstehung der Nuckelflaschenkaries.

Die Ernährungsexperten der DGKJ fordern die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung sofort einzustellen. Kinder- und Jugendärzte sollten Eltern konsequent von der Verwendung solcher Produkte in der Nuckelflasche abraten, da dies die Kindergesundheit gefährdet.
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D och die meisten Eltern werden sich fragen "ja wie mach ich es denn"??

Die großen Hersteller von Babykost bieten alles mögliche an und wenn man vor dem Regal steht, wird man schier Kirre vor Auswahl. Da gibt es Pre Milch, Folgemilch 1+2 usw. dann gibt es Gläschen ab dem 4. Monat, ab dem 6. Monat, Gute Nacht Breie, Schmelzflocken, usw usw usw. Meistens wird man dann noch von den Omas und Tanten und Nachbarn beeinflusst, die gutgemeint sagen "Das Kind ist schon alt genug um endlich was festes zu essen zu bekommen" oder "Das Kind wird ja gar nicht mehr richtig satt von der Milch"... jaja das alles kenn ich zur genüge. Aber die Papas wollen endlich auch mal ran, stimmts?
Noch interessanter, wenn man das Interesse des Kindes am Essen der Eltern als Beikoststart sieht. Leider ist dies meist eine Fehlinterpretation, da der Sprössling mit etwa 3-4 Monaten allgemein mehr Interesse am Leben der Eltern zeigt.

Ich habe hier viele Informationen aus Fachliteratur und Foren zusammengetragen, die für eine GESUNDE UND NATÜRLICHE Ernährung der Babys wichtig sind.



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Thema Stillen
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Unumstritten ist die Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bis zum Ende des 6. Monats das Baby zu stillen. Auch wenn alle anderen behaupten, das Kind würde davon nicht satt, nicht genügend Nährstoffe bekommen, wurde schon genügend widerlegt, dass dies einfach nicht stimmt. Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys und man sollte bedenken, dass früher sogar noch viel länger gestillt wird, und as auch noch in vielen Kulturen heute so üblich ist; der weltweite Durchschnitt liegt bei etwa 3-4 Jahren stillen!!! (nicht voll-, aber teilstillen). Leider wird das in unserer Kultur inzwischen sehr verpönt.
Und wichtig zu wissen: Die Muttermilch passt sich dem Alter und Bedarf des Kindes an. Daher kann diese nicht "zu dünn" werden und ist somit IMMER sättigend.

Vergessen sollte man auch Tipps, wie z.b. nur alle 4 Std zu stillen und ähnliches. Die Kinder wissen immer selbst am Besten wann und wieviel sie brauchen. Und wenn das mitten in der Nacht ist, ... tja ;o)


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Wann Beikost??
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Beikostbereit ist ein Baby wenn...
... es in der Lage ist, aufrecht zu sitzen, und zwar selbständig
... es Nahrung selbständig aufnehmen und in den Mund stecken kann
... es ein gesteigertes Stillbedürfnis hat, das nicht auf Zahnen, einen Schub oder ähnliches hinweist.

... und das ist meist mit etwa 6 Monaten der Fall, bei den allerwenigsten Kindern früher, bei den meisten sogar noch viel später! Bei allergiegefährdeten Babys sollte man frühestens ab dem 7. am besten noch später zufüttern.



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Selber kochen oder Gläschen?
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Be ides hat unumstritten Vorteile. Nur Gläschen hat auf Dauer den Nachteil, dass es zum einen teurer ist und sich das Baby auch zu sehr an den Geschmack der Gläschen gewöhnt. Außerdem sind oft zuviele unnötige Zutaten (Zucker, Stärke, Salz, etc) enthalten, wie weiter unten im Bericht aufgeführt.

Beim Selberkochen kann man den Brei in Eiswürfelportionierer einfrieren, so lassen sich die Bedarfs-Portionen schön auftauen.

Zum Aufwärmen möchte ich hinzufügen, dass man hierbei die Mikrowelle am besten umgeht, sofern das möglich ist. Zwar ist erwiesen, dass sie keine Vitamine zerstört, aber inzwischen weiß man auch, dass der Körper die enthaltenen Vitamine im Essen teilweise nicht mehr aufnehmen kann, da sie durch die Strahlung unbrauchbar werden.

Man sollte auch darauf achten, das Essen nicht lange warm zu halten, es können sich Keime entwickeln. Dünsten sollte man mit wenig Fett und Flüssigkeit bei schwacher Hitze.



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womit anfangen??
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Sehr bekannt aber inzwischen umstritten, ist mit Karotten anzufangen. Diese sind recht allergen, auch wenn auf den Gläschen das Gegenteil steht. Außerdem sind Karotten recht stopfend, daher als Startgemüse nicht sonderlich geeignet.

Besser sind Pastinake, Fenchel, Zucchini oder Kürbis, um mit der Beikost zu beginnen. Welche Mahlzeit dabei ersetzt wird, ist nicht unbedingt wichtig. Abendmahlzeiten sollte man jedoch ziemlich zum Schluss ersetzen, damit der Darm nicht damit überfordert wird. Öl/Fett sollte jeder Breimahlzeit zugesetzt werden, da die fettlöslichen Vitamine dadurch optimal aufgenommen werden. neutrales Pflanzenöl, Olivenöl oder Rapsöl ist dafür gut geeignet, und es genügen einige Tropfen davon.

Natürlich kann man die Beikost auch mit Obst starten, da dieses ja meist süßlich ist. gut verträglich ist Birne für den Start, sie wirkt nicht stopfend. Die Obstmahlzeit ist gut für morgens geeignet.

Wichtig ist, dass man nicht mehr als 1 neue Zutat einführt, damit man gut beobachten kann, ob das Baby darauf reagiert, z.b. mit Ausschlag oder Veränderung des Darminhalts oder ähnliches. Und zusätzlich zur Beikost sollte man anfangen, dem Baby Wasser oder Tee zum Trinken anzubieten, da der Flüssigkeitsbedarf nicht mehr über die Muttermilch gedeckt ist.
Über mangelnde Abwechslung beim Essen wird sich wohl kein Baby beschweren ;o) keine Angst, die sinds ja noch nicht anders gewöhnt.

Auf jeden Fall sollte man aber darauf achten, dass das Baby im ersten Lebensjahr noch 2 Milchmahlzieten pro Tag hat, und zwar entweder Muttermilch oder Pre-Milch. Folgemilch ist definitiv nicht nötig, auch wenn uns die Werbung etwas anderes verspricht. Diese enthält nur Stärke, also leere Kalorien, die das natürliche Hungergefühl unterdrücken und zudem noch Fettzellen im Körper anlegen und somit Übergewicht begünstigen. Darauf sollte man auch beim Kauf von Gläschen achten, dass keine Stärke enthalten ist. Den Bedarf daran kann man gut durch Zugabe von kartoffeln oder ähnlichem decken.


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Besond erheiten bei der Ernährung
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GLUTEN: Unverträglichkeiten sind angeboren und daher besteht kein Grund, glutenfrei zu ernähren, wenn keine allergische Reaktion auftritt.

MILCHPRODUKTE: ab 9-10 Monaten kann man anfangen, Joghurt und Frischkäse anzubieten. Vollmilch dagegen erst nach dem 1. Lebensjahr.

Außerdem verzichten auf:
- Honig
- Nüsse (darunter fallen auch Erdbeeren, Mandeln, Walnüsse)
- Eier
- Soja
- Fisch
- Zitrusfrüchte

SALZ UND ZUCKER: sind wichtig, allerdings in Maßen! Daher bitte drauf achten, dass man nicht zuviel davon füttert. Und auch die Beikost möglichst zuckerfrei gestalten.

SÄFTE: .. müssen Babys nicht bekommen, da sie Fruchtzucker enthalten und die kleinen Zähnchen zu sehr angreifen. Wasser und Tee (kein Früchtetee!) ist die bessere Variante. Säfte bitte auf keinen Fall im 1. Lebensjahr und wenn möglich so spät wie möglich anbieten.

GUTENACHT-GLÄSCHEN: Wie oben in dem Artikel deutlich, sind diese nicht nötig, bzw sogar schädlich. Vorteil für die Eltern: das Kind schläft "Durch". Aber ist das wirklich auch gut fürs Kind? Nicht umsonst wachen kleine Babys nachts auf, schließlich hat es die Natur so eingerichtet. Sie machen das sicher nicht böswillig, auch wenns für uns Eltern sehr am Limit ist. Auch wir Erwachsenen schlafen doch nicht jede Nacht durch. Vielleicht sollte man da mal drüber nachdenken...




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spezielle "Babprodukte"
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Die Auswahl ist riesig - ich weiß. Aber der größte Teil ist völlig unnötig. Sieht man sich die Inhaltsstoffe an: Zucker, Stärke, usw. Das schadet nur den Zähnen und auch der Gesundheit. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Kleinen nicht auch mal einen Keks bekommen dürfen. Aber man sollte eben sehr sparsam damit sein.

Besser geeignet als Snacks sind z.b. Dinkelstangen, Reiswaffeln (z.b. von Alnatura, DM-Marke) und ähnliches.





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wie gehts dann weiter? 2. Lebensjahr
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Ab jetzt kann man dem Kind alles anbieten, was auf den Familientisch kommt. Neue Lebensmittel natürlich wie gewohnt antesten und auf Reaktionen warten. Nüsse und Fisch bitte auch noch weglassen bis zum 2. Geburtstag, da man so das Allergierisiko senken kann. Außerdem verzichte man bei Allergien in der Familie am besten auch noch auf Tomaten.

Bei Milch sollte man daran denken, dass sie kein Getränk sondern Nahrungsmittel ist, daher nicht mehr als 1/2 Liter täglich. Und wenn sich unverträglichkeiten zeigen, lieber noch etwas damit warten.



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Allgemeiner HInweis
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Auf jeden Fall sollte man alle Tipps, die man so bekommt, sehr gut abwägen und überlegen, ob diese wirklich brauchbar sind. Omas und auch andere Verwandte/Bekannte sind oft nicht mehr auf dem aktuellsten Stand mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur gesunden Babyernährung.
Auch muss man leider sagen, dass viele Kinderärzte nicht ausreichend über die Vorteile des Stillens und der späteren Beikostgabe informiert sind. Auch sie sind oftmals von der Werbung der Hersteller beeinflusst.



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Buchtipps zum Thema gebe ich vom Autoren: Carlos Gonzales
...
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campino
campino, 02.02.2008
LG Andrea
Internetlady
Internetlady, 02.02.2008
shlg Petra
morla
morla, 02.02.2008
lg. petra
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Jakini

Am Anfang sind Gläschen am besten

ein Testbericht von 2002-03-19 11:42:05 vom 19.03.2002
Empfehlung: ja
Einleitung:
============

Meine Kleinste fängt nun langsam an, Brei zu essen, denn meine Milch scheint nicht mehr ausreichend zu sein. So kommt sie in der Nacht wieder ein bis zwei Mal. Da ich tagsüber diesen Schlaf nicht nachholen kann, ist es mir schon lieb, wenn sie wieder durchschläft.
Angefangen hatte ich somit am späten Nachmittag mit Banane, die mein Problem zunächst gelöst hat, meine Tochter schlief wieder durch. Doch das nächste Problem war im Anmarsch, meine Tochter bekam Verstopfung, die Umstellung war für sie nicht so einfach. Somit mußte ich in meinem schlauen Buch nachlesen, welche Obst und Gemüsesorten bei diesem Problem helfen. Apfel war eine gute Lösung, doch gerieben führt auch er zu Verstopfungen und meine Tochter wurde auch noch wund.
So kam ich dann dazu, doch Gläschen zu kaufen, denn zu den Gemüsensorten, die bei Verstopfung Abhilfe schaffen sollten, zählen Blumenkohl und Spinat. Da ich beides nicht im Haus hatte und nicht extra eine große Portion für meine Tochter kochen wollte, denn ich weiß ja nicht, wie es ihr schmeckt, haben wir Gläschen gekauft.

Das Gläschen:
=============

Die Verpackung sollte somit schon mal klar sein, fertige Gemüsebreie für Baby´s gibt in es Gläschen. Damit die Kinder ihrem Alter entsprechend etwas zu essen bekommen, gibt es hier verschiedenes zur Auswahl. Meine Tochter ist knapp fünf Monate alt, und somit darf sie die Gemüsebreie für Baby´s nach dem 4. Monat. Diese Breie sind fast flüssig und beinhalten keine Stücke. Aber es gibt auch noch keine große Auswahl, da die Kleinen noch nicht so viel Abwechslung dürfen, um zu testen, was ihnen bekommt und was nicht. Vorallem aber auch, um Allergien zu verhindern, soll die Abwechslung der Nahrung nur langsam aufgebaut werden.

Die Gläschen sind mit einem Metalldeckel verschlossen, durch den ein Vakuum in dem Gläschen entsteht. Schon beim Kauf kann man testen, ob das Gläschen richtig zu war, in dem man in die Mitte des Deckels drückt. Gibt diese nach, dann sollte man das Glas nicht kaufen, sondern an der Kasse abgeben. Trotzdem muß man auch zu Hause noch darauf achten, daß die Gläser wirklich korrekt verschlossen waren. Öffnet man das Glas, so sollte es dabei laut knacken, dann kann man sicher sein, daß es wirklich Vakuum geschlossen war. Somit sind die Gläschen gut ein Jahr haltbar.

Das Glas ist durchsichtig, so daß man den Brei gut sehen kann. Der Großteil des Glases ist jedoch mit einem Aufkleber versehen, auf dem man Hinweise zu dem Inhalt findet.

So z.B. um welche Sorte es sich handelt und ab welchem Alter der Brei gedacht ist.
Wenn man mit dem Füttern anfängt, dann sollte man die ersten Tag 4-6 Löffel von dem Brei vor der Milchmahlzeit füttern. So steht es auch auf dem Etiket beschrieben. Baby´s dürfen nicht sofort umgewöhnt werden. So bietet es sich an, für die erste Fütterung eher die von Hipp zugesandten Probegläsen zu nutzen, doch da hat man uns leider nichts zur Stuhlauflockerung geschickt.
Außerdem wird noch darauf hingewiesen, daß man vor dem Füttern die Themperatur überprüfen sollte, damit man das Kind nicht verbrennt. Dazu jedoch bitte einen extra Löffel nehmen!!!!

Hipp verspricht Gesundheit für das Kind, und da scheiden sich die Geister. Zum Teil sind Gläschen in Verruf bekommen, da einige Bakterien in Umlauf gewesen sein sollen, und so gibt es Menschen, die gegen die Gläschenkost sind. Doch andere, wie z.B. auch mein alter Kinderarzt, sind eher für die Gläschenkost, da man selber gar nicht so schonend zubereiten kann und die Zutaten aus biologischem Anbau sind, was wir selber oft gar nicht so kaufen.

Auf jeden Fall wird darauf hingewiesen, daß die Nahrung von Hipp:

ohne Salzusatz,

ohne Bindemittel,

ohne Farbstoffe,

ohne Konservierungstoffe,

ohne Zuckerzusatz,

ohne Aromastoffe und

glutenfrei hergestellt wird.

Außerdem wird auf jedem Gläschen angegeben, ob die Nahrung darin Stuhl festigend, Stuhl auflockernd, oder normalisierend ist. So muß man kein Experte sein, um seinem Kind das richtige zu geben, den Gläsern kann man es entnehmen.

Da wir ja etwas zur Lockerung des Stuhls brauchten, haben wir uns für Spinat mit Kartoffel entschieden.
Das Gläschen hat einen Inhalt von 190 g und hat 0,59 Euro gekostet.

Auch die Zutaten sind genau angegeben, so kann jede Mutter nachlesen, was sie da gerade ihrem Kind gibt. Im Spinat Kartoffel Brei ist enthalten:

Spinat (51%),
Kartoffeln (25%),
Vollmilch,
Sahne (3%) und
Vitamin C.
Die Zutaten sind alle aus biologischer Erzeugung.

Die Nährwerte sind lt. Hipp in diesem Glas folgende:

Brennwert: 195 kg / 46 kcal
Eiweiß: 2,2 g
Kohlenhydrate: 5,0 g
davón Zucker: 1,9 g
Fett: 1,9 g
davon ungesättigte FS 1,0 g
Ballaststoffe: 1,8 g
Natrium: 0,03g
Vitamin C: 5 mg

Da in Spinat Eisen enthalten sein soll, ist es sehr gut, daß Vitamin C enthalten ist, denn das ist wichtig, damit Eisen vom Körper aufgenommen werden kann.
Gerade Eisen war für mich ein weitere Grund, warum ich nun doch schon anfange, zuzufüttern. Da ich nun mein viertes Kind bekommen habe, ist mein Eisenhaushalt für das Kind nicht mehr so hoch, wie bei den ersten, und ich möchte nicht, daß meine Tochter hierin einen Mangel bekommt.


Die Zubereitung:
================

Gerade zu Beginn darf man ja nur wenige Löffel füttern, da man Babynahrung nicht noch mal aufwärmen darf, habe ich immer etwas in eine kleine Schale gegeben und in der Mikrowelle erwärmt.
So kann man auch ein komplettes Glas erwärmen, wo man aber auf jeden Fall den Deckel entfernen muß!!!! Je nach Mikrowelle bleibt das Gläschen 20-30 Sekunden darin, lieber etwas weniger und nachwärmen, als zu heiß.
Ebenfalls ohne Deckel kann man das Gläschen in einem Flaschenwärmer, so habe ich meistens die Gläschen erwärmt, wenn sie denn komplett gegesen wurden. Hier kann man ganz einfach die Temperatur einstellen und das Wasser darin wird so erwärmt, wie es sein sollte. In der Zwischenzeit habe ich dann meine Töchter immer gewickelt und mit Lätzchen versehen.
Wer keinen Flaschenwärmer hat, der kann in einem Topf mit Wasser, das Gläschen im Wasserbad erwärmen. Dazu muß man den Topf jedoch zum Kochen bringen, was schnell zu heiß werden kann. Ich bin froh, daß ich meine Gläschen so nicht erwärmen mußte, doch wenn man keine andere Möglichkeit hat, dann bleibt einem nichts anderes übrig.


Meine Erfahrung:
================

Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, daß meine Töchter besonders zu Beginn, lieber die Gläschen essen, als Selbstgekochtes. Anfangs habe ich das noch persönlich genommen, doch inzwischen habe ich das von anderen Kindern, wie meinem zweiten Neffen, auch gehört. Besonders die ersten Breie sind so schön flüssig, das bekomme ich gar nicht hin, selbst mit meinem Pürrierstab nicht. Wenn ich dann auch die Gläschen umgestellt habe, daß kleine Stücke darin enthalten waren, habe die Kinder sich auch erst gesträubt, sich dann aber daran gewöhnt. Dann konnte ich auch mit meiner Hausmannskost kommen und die Gläschen nur noch für den Notfall verwenden.

Insgesamt wurden die Gläschen von meinen Töchtern immer sehr gut angekommen, so auch von meiner jüngsten Tocher, die jedoch noch nicht so sehr an Brei gewöhnt ist, und deswegen mit der Zunge immer wieder etwas von dem Brei rausgeschoben hat. Da sie aber bereitwillig und vorallem ungeduldig den Mund geöffnet hat, hat der Brei ihr offensichtlich geschmeckt.
Und seinen Zweck hat es auch erfüllt, meine Tochter hat nun keine Schmerzen mehr, wenn sie Stuhlgang hat, zwar ist der noch immer etwas hart, aber nicht mehr so fest, wie gestern noch. Dafür ist er nun aber grün :-)

Auch bei meinen beiden anderen Töchtern kann ich mich nicht daran erinnern, daß ihnen die Mittags-Gläschen von Hipp einmal nicht geschmeckt haben, sie haben immer alles restlos aufgegessen!!!

Fazit:
======

Gläschen, besonders die Breie bzw. Menues von Hipp kann ich empfehlen. Wenn man nicht selber kochen möchte, aus welchen Gründen auch immer, oder mit dem Kind unterwegs ist, so sind sie eine sehr gute Alternative zum Essen.
Der Preis, der zwischen 0,50 Euro und 1,29 je nach Größe und Menge. Die Menge variiert auch je nach Alter, für die Kleinen gibt es die 190 g Gläschen, die sich dann in der Menge bis zu 250 g steigern.
Wem der Preis zu teuer ist, der kann auch zu den Gläschen von Bebvita greifen, die sind wensentlich günstiger, werden aber auch Hipp hergestellt, nur handelt es sich hier um die zweite Wahl, die aber auch nicht unbedingt schlecht ist.
...
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MiNic
MiNic, 20.03.2002
Selbstgekochtes ist oftmals mind. genauso belastet wie Glaumlschen. CU, MiNic
Kruemelchen2007
Kruemelchen2007, 02.02.2008
das sind leider die typischen immer noch hartnäckigen Gerüchte über Babyernährung. Leider aber nicht mehr die empfehlenswertesten. nicht vor 6 MOnaten zufüttern, die Milch reicht aus. Und nicht mit Banane oder karotte anfangen, sondern mit Pastinake. LG
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Produktbeschreibung Tipps zu Babyernährung

 
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