Ich würde, wenn ich ein gebrauchtes Auto kaufe immer eine Gebrauchtwagenuntersuchung bei TÜV oder Dekra machen lassen. Kostet zwar ca. 50,- €, aber was ist das denn schon im Gegensatz zu manchen Reparaturkosten. Diese Untersuchung bringt alle vorhandenen Mängel ans Tageslicht, sowie die Wahrheit über Unfallwagen oder unfallfrei. TÜV oder Dekra ist in jeder Stadt zu finden. Diese Zeit für sollte man sicht nehmen. Und dann kann man auch wirklich sicher sein, daß man ein fehlerfreies Auto fährt. Selbst der beste Meister kann heutzutage ohne die Technik nicht 100 Prozent sagen, ob das Auto keine versteckten Mängel hat.
Emotionslos und nüchtern spart man schnell ein paar tausend Euro
ein Testbericht von Allgäuer2003-12-09 21:00:48vom 09.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: billiger geht es nicht, handeln macht Spaß...Nachteile/Kritik: kein Image, nur für Leute mit fachkudiger Unterstützung oder eigenen Fachkenntnissen
Die Entscheidung welches Fahrzeug ich fahre ist früher immer relativ schwierig gewesen, denn meiner knappen Finanzausstattung standen meist exclusive Wünsche und Vorstellungen gegenüber. Mit Hilfe der Hausbank, günstigen Finanzierungsmöglichkeiten der Autohäuser oder durch geschickte Ausnutzung von Leasingangeboten habe ich es doch meistens geschafft diesen Wünschen wenigstens einigermaßen nahezukommen ohne das Budget über die Maßen zu sprengen. Die Folge war, dass ich viel zu viel Geld für Autos ausgegeben habe.
Heute sind ganz andere Kriterien beim Kauf eines Fahrzeugs entscheidend. Bei 3 Kindern und nur einem Einkommen ist vor allen Dingen der Kostenfaktor das bestimmende Maß beim Autokauf. (siehe meine Berichte über Ford Windstar, Citroen Berlingo, Audi 80, oder auch über die von mir gefahrenen Motorräder). Da wir uns nicht permanent 2 Autos leisten können nutze ich in den Sommermonaten vorwiegend den Roller (Honda Helix) auch für weitere Fahrten und brauche nur für die schlechte Jahreszeit ein Auto.
Damit hat sich auch die Einstellung zu den von mir bewegten Fahrzeugen grundlegend geändert. Es ist mir völlig egal wie das Auto aussieht (Farbe, Form) oder wie dieser Typ in der Pannenstatistik abgeschnitten hat. Ob es sich um ein Auto mit gutem Image oder um eine Kiste ohne Ansehen handelt.
Dabei habe ich nun seit mehreren Jahren immer wieder feststellen können, dass die preiswertesten Fahrzeuge guterhaltene Typen aus der Mitte der 80er Jahre sind. Egal ob ein Mazda 929, Ford Sierra, ein VW-Passat, ein Audi 80, oder jetzt, mein aktueller Opel Kadett, eines haben sie alle gemeinsam: Keines dieser Fahrzeuge war eines der besonders gefragten Modelle seiner Zeit und alle diese Autos haben mich, von Kleinigkeiten abgesehen, nie im Stich gelassen, waren billig im Einkauf, preiswert im Unterhalt und bisher bin ich noch mit keinem liegengeblieben.
Meine Rechnung sieht folgendermaßen aus:
Kaufe ich ein Fahrzeug, relativ gut erhalten mit rund 100 000 km auf der Uhr, aber schon 15 – 17 Jahre alt, dann kostet die Kiste maximal 1000 €. Kann ich mich dann noch für einen Typ entscheiden, der auf dem Markt nicht so gefragt ist (siehe oben bzgl Image, Pannenstatistik usw), dann sind es vielleicht sogar nur 500 oder 800 €. Diese Fahrzeuge haben in der Regel noch ca. 1 ½ Jahre TÜV, die Reifen sind meist sehr preiswert zu bekommen (entweder gebraucht oder runderneuert), da die damals üblichen Reifen weniger aufwändig in der Herstellung sind und die Dimensionen sich in Grenzen halten. (175/70 R 13 T)
So habe ich für meinen Kadett E, Limousine, Bj 1986 mit 97 000 km, außen fast Top, immen absolut Top, Automatik, 100 PS, nur 850 € bezahlt. Das Auto ist wegen der Automatik und wegen des Stufenhecks etwa um 500 - 800 € billiger gewesen als eine Standardversion mit Fließheck oder gar ein Kombi. Das Stufenheck und die Automatik sind auch Hinweise dafür dass das Auto von älteren Besitzern geschont worden ist, anstatt von jungen Familien stark strapaziert oder von jugendlichen „sportlichen“ Fahrern bis an die Grenzen belastet zu werden. Dafür ist der Komfort besonders ausgeprägt, denn FH, RC ohne Schnickschnack, ZV, DZM, NSW, geteilte Rücksitze, G-Kat usw.
sind damals nicht selbstverständlich gewesen. Alleerdings mag ich die vielen elektrischen Zubehöre lieber nicht (s. unten).
Ähnlich ging es mit meinem Audi 80 im vergangenen Jahr. Wenn ich dann die Gesamtkosten berechne, dann muß ich feststellen, dass es keine Möglichkeit gibt preiswerter ein Auto zu fahren. Selbst die hohen Steuersätze für Fahrzeuge mit U-Kat oder hohe Typklassen können, durch den praktisch nicht vorhandenen Wertverlust das Fahrzeug gar nicht so teuer machen, dass es unwirtschaftlich wäre. Außerdem ist der Abschluß einer Kaskoversicherung ein unnötiger Luxus, der also außerdem auf der Habenseite verbucht werden kann.
Der Benzinverbrauch dieser alten Kisten ist normalerweise erstaunlich gering, wenn man sich auf die Standardmotorisierungen beschränkt. Wer sich den Luxus einer Spitzenmotorisierung aus der Jugendzeit des Autos leistet, der muß mit Zuschlägen rechnen und außerdem sind diese Fahrzeuge in aller Regel deutlich strapazierter, also für den kühlen Rechner weniger interessant.
Da fällt es auch kaum ins Gewicht, wenn einmal eine Batterie, ein Paar Stoßdämpfer, ein Radlager oder die Handbremse den Geist aufgibt. Die Instandsetzungskosten halten sich in Grenzen und selbst größere Pannen sind billiger zu beseitigen als bei neuen Autos. Dazu kommt, dass viele Teile, die in modernen Fahrezeugen kaputt gehen, in den älteren Autos noch gar nicht vorhanden sind. Luftmengenregler, Nockenwellensensoren, Sofwarefehler waren 1988 noch fast nicht bekannt.
Natürlich gehört beim Kauf eines alten Autos schon etwas Fachkenntnis und auch Glück dazu, um nicht hereingelegt zu werden oder auf die Schnauze zu fallen. Ich habe eine Werkstatt, der ich vertraue. Da wird jedes Fahrzeug vor dem Kauf erst einmal durchgecheckt. Der Gesamtzustand (Rost) wird kurz begutachtet und die Bremsen, die Kompression und einige Verschleißteile wie z.B. Stoßdämper und Auspuff geprüft. Dann wird grob kalkuliert, wie hoch die Instandsetzungskosten inclusive eines Kundendiestes sind, um ein technisch fehlerfreies Auto zu haben.
Dann erst treffe ich eine Entscheidung – möglichst emotionslos. Bisher bin ich immer nur dann schlecht gefahren, wenn ich mich nicht an den Rat meines Werkstattmeisters gehalten habe, weil ich das Auto wegen seines Images oder seiner Sportlichkeit haben wollte, anstatt wegen seines guten Zustandes.
Man bedenke, dass selbst bei einem Gebraucht- oder Jahreswagen der Mittelklasse, für, sagen wir mal rund 20 000 €, bei zweijähriger Haltedauer und ca. 15 000 km pro Jahr, mit mindestes 6000 bis 7000 € Wertverlust zu rechnen ist. Dazu kommen relativ teure Versicherungsprämien, auch für VK oder TK, teure Bereifung, wenns kracht, teuere Instandsetzungen, usw. Da erscheint es doch lächerlich wenn die Jahressteuer mal 100 € mehr kostet und die Kiste statt 6 Liter Diesel 9 oder gar 10 Liter Super braucht. Bei 10000 km Fahrleistung ist der Unterschied, ohne Berücksichtigung der teureren Hubraumsteuer für einen Diesel, weniger als 500 €. Selbst bei einem Wertverlust von 50 % in einem Winter und einer zusätzlichen Reparatur über 500 € kostet der Joungtimer insgesamt immer noch viele tausend Euro weniger als ein moderner Gebrauchter.
Was bisher noch gar nicht zur Sprache gekommen ist: Es macht Spass diese alten Autos zu bewegen und schon mancher Golffahrer mit TDI am Heck und breiten Schlappen in den Radkästen hat sich gewundert, dass mein alter Kadett mit Kofferraum und schmalen Serienreifen nicht so leicht abzuschütteln ist. Jetzt werden noch die Fensterheber gerichtet, im März dann die Sommerrreifen montiert und dann sehen wir mal ob der Opel mit 2 Jahren TÜV nicht wieder gut verkauft werden kann.
Ach ja, die Käufer meiner Autos sind bisher alle zufrieden gewesen.
...
ein Testbericht von Rally2003-09-16 23:17:36vom 16.09.2003Empfehlung: ja
Ein paar tips zum Gebraucht wagen kauf !
als erse möchte ich sagen finger weg von irgent welchen klein Händler die autos für Export verkaufen für nidrige prese,
wiel es ist wirklich zu 85% müll ist.es lohn sich wirklich nicht !
am besten gebraucht auto zu kaufen ist natürlich beim gross Händler , da hat mann mehr möglichkeiten auto zu checken
wie z.b. prober fahrt,auto von unten anschauen (kann mann besser sehen was oder wo undicht ist und rost erkennen z.b wie auspuffanlage meistens! ) ,und kann mann gut handeln ! es ist
natürlich nicht bilige lösung aber mann kann noch dazu ein öl wechsel krigen oder neue bremsen oder neue reifen, und 2 jahre TÜV u.a AU,GW garanti.kommt drauf an wie mann handelt!
bei privat personen auto zu kaufen es ist biliger aber mann geht eine risiko ein! wie z.b. keine garanti (meistens),kein neuen TÜV und AU u.s.w, aber mann kann besser handeln ! mann muss immer minus punkte suchen, wie rost stehlen,kratzer,gereuche,abgelaufene reifen,magere ausstatung, grosse km satand u.s.w.
die wichtigste ist natürlich ein service heft von fahrzeug da stehen alle inspektionen was fahrzeug bekommen hat und dann mit tacho vergleichen .nspektion interwal fast immer 15 000 oder 20 000 ! leuft immer nach lauf leistung oder ein mall im jahr!
bei prober fahrt mus mann achten das keine kontroll leuchten angehen z.b wie öl oder wasser, wenn öl kontroll leuchte werend der fahrt an geht oder bei höheren drezahl
kurz aufleuchtet, dann würde ich sagen finger weg von fahrzeug !
und noch ein tip, fur leute die wirklich keine ahnung haben von tifer,breiter,lauter! solche fahrzeuge solte man schon beim gross Handler kaufen , es mus alles eingetragen sein wie z.b felgen mit bereifung, federn oder fahrwerk,spurverbreitung,auspuff anlage,lenkrad, u.s.w, (wenn das alles natürlich kein originall ist) und das alles vergleichen mit dran gebauten teilen, mit ABE, gutachten. sonst habt ihr ein grosses problem!!!
so ich glaube die paar tips reicht zu erst! augen auf beim auto kauf!!!
...
Tipp -> Fahrzeuge und andere Güter aus staatlichen Quellen ersteigern
ein Testbericht von olafs2003-04-11 21:01:15vom 11.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Faire Angebote, gute Preise - sagt man....Nachteile/Kritik: Nur Offline Gebotsabgabe
Ich möchte Ihnen/Euch hier einen interessanten Surftipp geben:
http://www.vebeg.de
Unter dieser Adresse hat man die Möglichkeit Autos, Maschinen - eigentlich alles was in öffentlicher Hand so vorkommt - zu ersteigern. Die Gebotsabgabe erfolgt meiner Information nach per Post oder Fax.
Auf den Internetseiten kann man allerdings eine Suchfunktion nutzen und somit nach dem gewünschten Auto suchen.
Es sind übrigens nicht nur bundeswehrfarbene Fahrzeuge zu finden, sondern auch schon Traumwagen dabei - hier ein Beispiel:
Pkw Audi A 8 Typ D 2 4,2
quattro Farbe: ebonyschwarz-perleffekt, Motorleistung 228 kW;
Automatik mit Tiptronic, Klimaautomatik, Zusatzheizung,
Navigationssystem
mit TV, Radio mit CD-Wechsler, APS,
Xenonlicht, Sitzbezüge in Valconaleder schwarz,
Sitzheizung vorn und hinten,
Autotelefonanlage D-Netz mit telematics II, Faxgerät,
zusätzlich: 4 Sommerreifen auf LM-Felgen
Fg.-Nr.: WAUZZZ4D52N008161
ehem. Kennzeichen: BD6-4
Erstzulassung: 05/02
ca. Km: 38.000
ein Testbericht von kleineswoelkchen2002-10-08 11:57:12vom 08.10.2002Empfehlung: ja
würde ich den Kauf eines "neuen" gebrauchten Autos empfehlen. Nein, das war ein Scherz, denn ich bin nicht abergläubisch.
Aber ich habe nun in den letzten Wochen mich sehr intensiv wegen einem neuen Auto umsehen müssen und viele Erfahrungen dabei sammeln können.
Meine Regel Nummer 1
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Das Auto, was man sich anschaut, ist nicht immer das Geld wert, was auf dem Verkaufsschild steht. Eher käme ich bei zwei privaten Anbietern per Anonce viel Preiswerter an einen Gebrauchten.
Das muß nicht immer der Fall sein, doch ich habe bemerkt, im Schnitt gehen es da um
knapp 1000Euro bei gleichem Typ und gefahrenen Kilometer. Der Private will das Auto ja unbedingt verkaufen, da er nicht den Platz hat.
Meine Regel Nummer 2
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Ich vergleiche mein jetziges Auto mit dem Auto, was ich mir anschau. Das Auto muß immer noch den Zweck erfüllen, den mein Auto auch jetzt täglich erfüllt.
So zum Beispiel achte ich auf Kofferraum und Aussehen und Größe des Wagens.
Meine Regel Nummer 3
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Jetzt schaue ich erst einmal die technischen Daten an. Dazu gleitet mein Auge auf Spritverbrauch, Höchstgeschwindigkeit und PS oder kW-Zahl. Den Preis habe ich ja im Kopf und oft weiß ich jetzt auch knapp den Neupreis für einen Wagen, also wird gedanklich verglichen.
Jedes Auto sollte vorn im Motorraum sehr genau angeschaut werden. Ist der Motorblock gewaschen, trete ich gleich von den Kaufansichten weg. Es kann mehrere Ursachen haben. Neuer Motor im Auto, gerade aus der Werkstatt, da ein Schaden aufgetreten war, der nirgends vermerkt wurde und der ehemalige Besitzer wollte dies so. Doch ich halte nicht viel von gewaschenen Mototren bei knapp 20. 000 km. Das muß nicht sein.
Der Blick nach unten läßt jetzt oft vieles nicht mehr sehen. Bei manchen Autotypen sieht man nicht mehr viel außer dem Unterboden. Sollten starke Kratzer auf diesem zu sehen sein, dann würde ich auch vom Kauf abraten.
Bordsteinkanten oder Gullideckel oder andere Erhöhungen haben diesen Schaden angerichtet. Doch wer so auf dem Bordstein gefahren ist, der hat auch die Reifen nicht geschont. Oft haben die Felgen dann auch einen Knackser weg. Bei den Reifen sollte man sich sowieso den Zustand anschauen, denn der Kauf neuer Reifen wegen fehlender Profiltiefe ist dann wohl die nächste Ausgabe.
Meine Regel Nummer 4
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Eine Testfahrt. Keine 5 Minuten, oft fahre ich jetzt eine Stunde in Berlin bestimmte Strassen ab, wo ich kleine Unebenheiten kenne, wo ich das Auto in drei Zügen wegen der ruhigen Lage wenden kann, wo ein höherstehender Gulli steht (da fahr ich langsam, will ja keinen Unterboden aufreißen) und ich parke ein bis zweimal auf dem halben Bordstein.
In dieser Zeit konnte ich mir viele Eigenschaften des Autos ansehen und prüfen.
Meine Regel Nummer 5
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Auch wenn es pressiert, nicht gleich beim ersten Wagen zugreifen. Dann entweder von der gleichen Marke noch einen Testen oder bei einem anderen Anbieter schauen.
Sollte der Preis aber mit euren gesuchten Eigenschaften stimmen, dann sprecht mit dem Händler ab, das ihr dann und dann kommt. Oft hatte ich im letzten Jahr bei Freunden zum Frühling gehört, das Auto war ein Fehlkauf und wenn sie es wieder verkaufen wollten, waren 2000 bis 4000 Euro Verlust einzurechnen.
Vielleicht kann ich dies Euch mit diesen Tips ersparen.
Meine Regel Nummer 6
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Immer schon einmal vorrausschauend sich über Steuern und Versicherungssumme informieren, meißt die Zeit nutzen, die man beim Händler erbeten hatte.
Meine Abschlußworte
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Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Autosuche. Nicht aufgeben und wenn Ihr wirklich unsicher seid, fragt Freunde oder euren Fachmann aus eurer Werkstatt des Vertrauens, ob er sich einmal einen Wagen kurz anschaut. Meist kann er noch kurze Tipps nennen oder euch auf kleine Fehler hinweisen.
eure andy
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ein Testbericht von King-Cold2002-10-03 14:06:42vom 03.10.2002Empfehlung: ja
Tipps zum Gebraucht Wagen Kauf
---Vorwort---
Bitte nicht wundern, das ich so nen Bericht schreibe, weil ich ja erst 14 bin und noch keinen Führerschein hab. Kenne mich mit Autos aber trotzdem gut aus und hab all unsere Gebrauchtwagen mitgekauft, d.h. ich war dabei.
Wir sind beim Kaufen bis jetzt 2 Mal auf die Nase geflogen. Beide Male haben wir die Autos bei einem privat Verkäufer gekauft. Was daran das Problem ist, könnt ihr im Abschnitt hier drunter lesen.
---lieber Händler als privat---
Nach dem uns beide Autos, die wie bei privaten Leuten gekauft haben
immer kaputt gegangen sind und die Rechnungen immer mehr anstiegen, hatten meine Eltern die Nase voll. Es kam eine Reperatur nach der anderen und da es von nem privaten war, war leider auch keine Garantie drauf. Darum entschlossen sie sich das nächste Auto bei einem richtigen Händler zu kaufen.
Nach dem wir am alten Auto alles repariert hatten, konnten wir es endlich verkaufen. Nur 2 Tage später stand der Käufer da und sagte uns das der Motor hoch gegangen wäre und er das Geld wieder haben möchte. Natürlich sagten wir nein, da wir ja nicht wissen konnten das so etwas passieren könnte. Eine Woche später kam er wieder und legte uns ein Formular auf dem Tisch auf dem stand, das der Wagen schon mal einen Unfall hatte und schon 4 Besitzer. Uns wurde aber beim Kauf gesagt, dass der Wagen unfallfrei sei und wir die zweit Besitzer wären.
Tja, nun standen wir da und konnten nicht beweisen das wir das nicht gewusst haben.
Nun mussten wir uns also einigen, denn der Käufer drohte mit rechtlichen Schritten. Am Ende mussten wir dann den neuen Motor bezahlen, der fast so viel kostete wie das Geld das für den Wagen bekommen haben.
Also suchten wir uns ein schönes Auto bei einem Händler, denn auf Händlerwagen sind 2 Jahre Garantie drauf.
Sie müssen aber aufpassen, den Händler sind oft tückisch, mehr dazu im nächsten Abschnitt.
---ACHTUNG---
Passen sie gut auf wenn sie bei einem Händler einkaufen. Unser Händler hat den Wagen nämlich schön bearbeitet und viele Ersatzteile eingebaut, die eigentlich gar nicht zum Auto gehören und ein paar Kratzer einfach überspritzt, so dass man Nasen sehen konnte. Außerdem waren die Bremsscheiben völlig verschlissen und ein paar andere Kleinteile kaputt, die ein Laie nicht sehen kann.
Die Höhe war dann der Vertrag: Der Händler sagte uns das er nur an Firmen verkaufen würde. Aber wir haben gar keine Firma, also wollte der Händler unbedingt die Visitenkarte meines Vaters, die er aber nicht mit hatte.
So schrieb er einfach Firma Markus Maier (Name geändert) und wir dachten uns nichts dabei.
Danach fuhren wir mit dem neuen Auto zu meinem Onkel, der eine Werkstatt hat und ließen ihn den Wagen begutachten.
Der sagte uns dann das mit den Kleinteilen und den anderen kaputten Sachen.
Dann kamen wir zum Vertrag und wir fragten ihn warum er unbedingt an eine Firma verkaufen wollte. Und dann die Antwort: Wenn man an Firmen verkauft entfällt die Garantie !!!
Na toll, dachten wir. Wegen der Garantie haben wir das Auto doch gekauft. Noch am selben Tag schickten wir dem Händler ein Fax, in dem stand, das er den Vertrag ändern sollte. Er weigerte sich aber.
Daraufhin rief mein Vater seinen Anwalt an, der ihm sagte das der Vertrag geändert werden müsste. Wieder schickten wir ihm ein Fax, mit guten Argumenten. Das durchschlagskräftigste war: „Wir haben das Auto bei Mobile.de gesehen, dort stand das Autos auch an privat Leute verkauft werden müssen und nicht an Firmen, wenn man keine Besitzt“
Dagegen konnte der Händler nichts machen und änderte den Vertrag.
---Wichtige Sachen auf einen Blick---
- lieber beim Händler kaufen
- nicht als Firma eintragen da sonst die Garantie weg fällt
- am besten jemanden mitnehmen der sich mit Autos auskennt
- wenn man bei privat Leuten kauft über die „Geschichte“ des Autos informieren und garantieren lassen das der Wagen eventuell unfallfrei ist
- Verträge aufbewahren und gut durchlesen
- Bei Betrug nicht aufgeben