Tokyo Highway Challenge
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Tokyo Highway Challenge
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Tokyo Highway Challenge

 Dreamcast Spiele
Platz 94 in der Kategorie "Dreamcast Spiele". Interessieren Sie die Zeitgenossen, die aufgemotzte japanische Autos fahren? Sie wissen schon -- diese tiefer gelegten Hondas mit Reifen, die so breit sind, ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,50 / 5,00 (2.5 von 5)

Tokyo Highway Challenge Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,50 / 5,00 (2.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Interessanter Quest-Modus, nahezu unendlich viele Duelle, angenehme Atmosphäre, gute Steuerung
Nachteile/Kritik
  • Nur eine Rennstrecke, unauffälliger Soundtrack, vieles wiederholt sich, Gegner verzeihen später kaum Fehler
okanato

Illegale Nachtrennen in Tokio

ein Testbericht von 2004-12-20 22:52:53 vom 20.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Interessanter Quest-Modus, nahezu unendlich viele Duelle, angenehme Atmosphäre, gute Steuerung ...
Nachteile/Kritik: Nur eine Rennstrecke, unauffälliger Soundtrack, vieles wiederholt sich, Gegner verzeihen später kaum Fehler
Auch in meinem dritten Bericht widme ich mich einem Spiel für Segas Dreamcast, diesmal beschäftige ich mich mit „Tokyo Highway Challenge“, einem Spiel, auf dem das Rasen auf Autobahnen mitten in der Nacht im Vordergrund steht, somit handelt es sich um ein Dreamcast-Rennspiel. Da dieses Game mittlerweile eh nicht mehr die Welt kostet, solltet Ihr für den Fall, dass Ihr eine Dreamcastkonsole besitzt, den Kauf dieses Racers zumindest ernsthaft in Betracht ziehen. Ich holte mir diesen DC-Racer allerdings schon im Jahr 2001 und ich muss zugeben, dass dieses Game im Nachhinein für mich sowohl Höhen als auch Tiefen aufweist.


Inhalt: Wie schon gesagt handelt es sich hier bei Tokyo Highway Challenge um ein Autobahnraserspiel, im Grunde ist das ganze Spektakel natürlich absolut illegal und in der Regel nur für echte Hooligans von Interesse. Ohne Rücksicht auf Verluste und den ahnungslosen „normalen“ Zivilverkehr werden hier Tokios Autobahnen in der tiefen Nacht unsicher gemacht, Geisterfahrer inklusive. Jedoch rast Ihr nicht in einem mehrköpfigen Starterfeld um die Wette, sondern fordert jeweils in einem heißen Duell den entsprechenden Widersacher heraus. Das Ziel dürfte klar sein, denn natürlich müsst Ihr versuchen, Euren jeweiligen Gegner abzuhängen beziehungsweise zumindest als Erster die Ziellinie überqueren. Etwas anders als bei den meisten Rennspielen so üblich, laufen die Rennen dabei ab, denn es existiert eine sogenannte Speedpoint-Leiste, welche beim Fahrer entsprechend abnimmt, der einen Rückstand aufzuholen hat. Je größer der Abstand hinter dem Führenden umso mehr nimmt jene Leiste ab, was im Extremfall bedeutet, dass vorzeitig das Rennen aufgegeben wird und der Führende als Sieger erklärt wird. Somit müsst Ihr unbedingt von Anfang an versuchen, möglichst nahe am Konkurrenten dranzubleiben, ansonsten droht Euch viel zu früh das vorzeitige Aus.
Damit Ihr nicht direkt mehrere Schlappen hintereinander erleidet und nicht frustriert aufgebt, solltet Ihr Euch zunächst im Trainingsmodus auf die bevorstehenden Rennen einstellen beziehungsweise einige Übungsrunden absolvieren. In diesem Modus könnt Ihr auch beliebig oft Eure Runden drehen und so den entsprechenden Kurs bis ins kleinste Detail studieren. Dies ist auch bitter nötig, denn nicht nur die jeweiligen Konkurrenten stellen eine echte Herausforderung dar, sondern ganz besonders auch die zahlreichen Hindernisse oder sonst schlecht einzusehenden Straßenverläufe, beispielsweise wenn es auf einmal abrupt in einen Tunnel oder Ihr dem Gegenverkehr blitzartig ausweichen müsst. Entscheidet Ihr Euch für den Modus der Kurzrennen, steigt Ihr in einen vorgegebene Wagen ein und duelliert Euch mit immer stärker werdenden Computerfahrern. Auch zu zweit gibt es die Möglichkeit, sich zu duellieren, im sogenannten Splitscreen-Modus könnt Ihr auf einem geteilten Fernsehbildschirm Euer menschliches Pendant in die Schranken weisen oder möglicherweise auch bittere Niederlagen gegen Euren Kumpel einstecken.
Im Mittelpunkt von Tokyo Highway Challenge steht jedoch der Quest-Modus, in welchem Ihr nach und nach gegen sage und schreibe 130 verschiedene Fahrer antreten müsst. Gestaltet Ihr die Rennen im Laufe der Zeit erfolgreich, sackt Ihr Euch nette Preisgelder ein, die Ihr meistens ziemlich schnell dann wieder in das Tuning Eures Wagens investiert. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, ein völlig neues Fahrzeug käuflich zu erwerben, vorausgesetzt Ihr verfügt über die entsprechende Kaufsumme.
Was sich bis hierhin wahrscheinlich ganz interessant und vielseitig anhören mag, täuscht aber leider, denn fast schon unverschämterweise sind wir tatsächlich immer nur auf ein und derselben Strecke unterwegs. Nach einer gewissen Zeit könnt Ihr die Strecke in- und auswendig, was allerdings im weiteren Verlauf des Spiels nötig ist, da die stärkeren Gegner Euch oft keinen einzigen Fehler verzeihen, selber tadellos fahren und Euch im Falle eines Malheurs auf und davon fahren. Dies kann nicht Sinn der Sache sein und ist aus meiner Sicht höchst ärgerlich. Ein schwacher Trost ist da, dass die Strecke an sich sehr lang ist und Ihr regelmäßig circa vier Minuten am Stück unterwegs seid und auch dass es vor gegnerischen Fahrzeugen nur so wimmelt, sorgt nicht für genügend Abwechslung, da sich die meisten Rennen nach einer gewissen Zeit sehr ähnlich sind. Schließlich reißt auch der Zweispielermodus nicht mehr allzu viel raus, da dieser doch unangenehm träge verläuft, erst recht, wenn es sich gerade um ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen handelt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, ist auch bei der Umsetzung auf die europäische Pal-Norm etwas geschlampt worden, denn unglücklicherweise existieren doch ziemlich dicke schwarze Pal-Balken oben und unten am Fernsehbildschirm. Wer von Euch jetzt hofft, dass wenigstens Grafik und Sound stimmen und somit das Spiel zumindest dadurch eine verhältnismäßig hohe Spielspaßwertung erlangen kann, der täuscht sich, leider.


Spieltechnik: Sowohl Optik als auch Akustik stellen für mich eine leichte Enttäuschung dar. Abgesehen von den eben erwähnten Ärgernissen im Zweispielermodus bleibt die Grafik im Einspielermodus wenigstens erfreulich flüssig und auch das Spieltempo geht dann völlig in Ordnung. Die Autos und Hintergründe, soweit man diese überhaupt mitten in der Nacht richtig erkennen kann, lösten zwar keine Begeisterungsstürme in mir aus, aber zumindest waren sie nicht schlecht, auf jeden Fall solider Durchschnitt, wobei mir speziell die Lichteffekte positiv in Erinnerung geblieben sind. Der Soundtrack selber ist nur noch mit viel Wohlwollen als durchschnittlich zu bezeichnen, so sehe ich dies jedenfalls, denn richtig verstärken tut er die Spielatmosphäre nicht und für knisternde Spannung sorgt er schon einmal gar nicht. Auch die Soundeffekte wie quietschende Reifen oder dröhnende Motorengeräusche sind hier nur äußerst dezent hörbar, insofern fällt der Sound im Vergleich zur Grafik noch weiter ab. Gäbe es jetzt auch noch Probleme mit der Steuerung der Autos oder würde das Szenario zu hektisch und unübersichtlich wirken, ja dann müsste ich fast schon von einem Flop sprechen. Zum Glück ist dies nicht der Fall, denn die Steuerung ist hier tadellos, geht sehr gut von der Hand, große Probleme gibt es hier nicht, zudem wirkt das Ganze auch realistisch, so dass es in diesem Punkt keinen Grund zur Beanstandung gibt.


Fazit: Gäbe es nicht den mittlerweile doch sehr geringen Preis, ich würde Euch Tokyo Highway Challenge aller Voraussicht nach nicht mehr empfehlen, so aber kann ich mich gerade eben noch zu einer solchen durchringen. Pluspunkte sammelt dieses Rennspiel für Segas Dreamcast durch seinen langfristig motivierenden Quest-Modus, wenn ich aber auch zugeben muss, dass trotz der Fülle an gegnerischen Fahrzeugen sich die Rennen später doch sehr stark ähneln. Dass im Grunde nur eine Rennstrecke zur Verfügung steht, ist aus meiner Sicht einfach nur unverschämt und richtig dreist. Darüberhinaus weist der Zweispielermodus technische Mängel auf, so dass sich auch hier der Spielspaß in Grenzen hält. Des weiteren ist die Grafik nur guter Durchschnitt und der Soundtrack derart unauffällig, dass er nur mit viel Wohlwollen nicht als schlecht zu bezeichnen ist. Zumindest stimmen Steuerung und Perspektive bei diesem Rennspektakel, wobei ich anmerken muss, dass der Schwierigkeitsgrad im späteren Verlauf des Spiels wahrlich nicht ohne ist, Ihr durch nur einen einzigen Crash fast schon chancenlos seid, egal wie gut Ihr Euer Auto inzwischen aufgerüstet habt. Was mir gut gefiel, waren die schönen Wiederholungen, die Ihr Euch nach den jeweiligen Rennen anschauen könnt und die Tatsache, dass die Autobahn in Tokio generell schöne breite Spuren hat, die einladend wirken und zumeist auch genügend Platz zum Überholen und Ausweichen bieten. Insgesamt gibt es somit von mir für dieses Dreamcast-Rennspiel noch eine hauchdünne Empfehlung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
andrea30b
andrea30b, 16.01.2007
sh
redwomen
redwomen, 02.03.2005
so lange es nur quotgespieltquot wird. lach LG Maria
Baby1
Baby1, 16.01.2007
Lieben Gruß Anita
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dragoony

Rasen leicht gemacht

ein Testbericht von 2002-04-14 02:16:36 vom 14.04.2002
Empfehlung: ja
Normalerweise finden illegale Straßenrennen ja eher auf abgelegenen Straßen statt, in Tokyo Hightway Challenge 2 treffen sich Tuning-Freaks und Freizeit-Schumacher aber jede Nacht auf den Autobahnen rund um die japanische Hauptstadt. Den Spieler soll das nicht stören, denn beide Schauplätze sind landschaftlich gleichermaßen unspektakulär, was den Rennspaß jedoch zumindest am Bildschirm auf Dauer langweilig werden lässt- vor allem wenn nur nachts gefahren wird. Abgesehen davon wird das fahrerische Können auf mehrspurigen, endlosen Geraden, in größtenteils weitläufigen Kurven und durch langgezogene Tunnels kaum gefordert. Scharfe S-oder Haarnadelkurven sowie anspruchsvolle Steigungen und Gefälle gibt es hier genauso wenig wie Kreuzungen, Gegenverkehr oder eventuelle Abkürzungen. Dafür lässt sich allerdings die Tachonadel des Öfteren bis zum Anzeigelimit treiben. +

Da Genki keine Lizenz für reale Automarken erworben zu haben scheint, tauchen im Spiel auch keine Original-Fahrzeuge auf. Die Boliden wurden aber dennoch so designt, dass Autokenner auch ohne offizielle Logos und Namen die realen Vorbilder in den Polygonmodellen wieder erkennen. Zudem ist die Menüführung alles andere als ansprechend gestaltet. Die tristen Grautöne und das primitive DOS-artige Design passen zwar gut zur ähnlich eintönigen Streckengrafik, sind aber selbst für anspruchslose Augen eine Beleidigung.

Bei den Spielmodi hat sich im Vergleich zum Vorgänger bis auf den wegrationalisierten 2-Spieler Modus nicht viel getan. Im Quick Race Modus duelliert man sich nacheinander mit einzelnen CPU Rivalen, im Free Run Modus kann man sich ohne Vorgabe mit den Strecken bekannt machen und im Time Attack Modus fährt man die persönliche Strecken-Bestzeit, die sich auch auf einer Web-Site posten lässt. Wirklich interessant wird es allerdings erst im Quest Modus, wo man eine Karriere als Verkehrs-Outlaw startet. Mit einem mageren Grundkapital muss man sich hier notgedrungen einen anfangs noch recht unspektakulären Gebrauchtwagen kaufen, ihn, wenn das Geld reicht, noch etwas aufmotzen und dann schlagbare Konkurrenten zum Duell herausfordern.

Mehr wäre auch bei der Sound-Kulisse drin gewesen. Die Sound FX sind ganz passabel, aber nicht umwerfend. Ambient-FX gibt es überhaupt keine und Sprachauswahl ist auch Fehlazeige, obwohl verhönende, fluchende oder jubelnde Rivalen enorm zur Spielatmosphäre beigetragen hätten.

Fazit..

Tokyo Hightway Challenge 2 stellt im Vergleich zum ersten Teil zwar eine gelungene Verbesserung dar, doch um zur absoluten Rennspiel Elite zu zählen, fehlt es einfach immer noch an Abwechslung. Statt neue Einzel-oder Mehrspielermodi zu schaffen, hat man den unausgereiften 2-Spieler Modus des Vorgängers nicht etwa verbessert oder erweitert, sondern gestrichen und selbst Solospieler suchen grundlegende Neuerungen vergebens. Wenn schon keine neuen Städte, dann wenigstens Fahrten durch Tokioter Stadtteile, die was hermachen ( siehe Metropolis Street Racer ) aber dann müßte man das Spiel ja in Tokyo Downtown Challenge umbenennen.
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-2 von 2  Dreamcast Spiele
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Produktbeschreibung Tokyo Highway Challenge

Technische Daten und Produkteigenschaften
Interessieren Sie die Zeitgenossen, die aufgemotzte japanische Autos fahren? Sie wissen schon -- diese tiefer gelegten Hondas mit Reifen, die so breit sind, dass sie über die Kotflügel hinausragen, diese frisierten Toyotas mit überdimensionalen Auspuffrohren und diese auffallend lackierten Nissans mit getönten Seiten- und Heckfenstern, für deren Optik nur der Begriff "böse" zutreffend ist. Zögern Sie nicht länger. Tokyo Extreme Racer versetzt Sie mit individuell getunten japanischen Wagen in die Welt der Highway-Rennen. Die Grundidee ist folgende: Fahren Sie einfach auf dem Highway herum und finden Sie jemanden, der ein wenig zu großspurig aussieht, geben Sie Lichthupe, um zu signalisieren, dass Sie ein Rennen fahren wollen und treten Sie aufs Gas. Zwar ist die Fahrphysik in diesem Spiel nicht perfekt und die Grafik ist auch nicht gerade umwerfend, aber Tokyo Extreme Racer bietet eine Menge Spaß und sorgt, wenn man sich darauf einlässt, für lang anhaltenden Spielspaß.
Es gibt hunderte von potenziellen Gegnern und zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Auto aufzumotzen, aber was autobahnverwöhnte Spieler garantiert abschrecken wird, ist, dass es im gesamten Spiel nur eine Fahrspur gibt. Wenn Sie damit leben können und es Ihnen auch nichts ausmacht, dass die Kollisionen keinen wirklichen Schaden anrichten, macht Tokyo Extreme Racer richtig Spaß. --Jeff Young

Pro:


Hoher Wiederholungswert
Beeindruckende Replay-Funktion
Einmaliges Konzept und Design
Kontra:

Nur eine Fahrspur
Die Grafik ist nett, reizt die Möglichkeiten der DreamCast aber nicht aus

(© 1998 - 2001 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften)
Allgemeine Informationen Tokyo Highway Challenge
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,50 / 5,00
Allgemeine Daten
Typ: Rennspiele 
Tokyo Highway Challenge Dreamcast Spiele im Vergleich
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