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Toyota Avensis Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Avensis Combi 2.2 D-CAT 6-Gang Sol
ein Testbericht von hafiz2007-11-05 15:16:27vom 05.11.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Diesel, super bequem, einfache Handhabeung, gute Kurvenlage...Nachteile/Kritik: kein Kontra
Seit etwa 7-8 Jahren fahre ich bzw. mein Lebensgefährte mit einem 91er Toyota Corolla Kombi im klassischen ROT. Dieser Toyota hat uns bisher immer treue Dienste erwiesen. Egal was war, bevor er kaputt ging hat er uns immer ans Ziel gebracht. Zu guter Letzt haben wir vor etwa 2 Jahren den Motor austauschen müssen. Da die Reparaturkosten sich bisher immer im Rahmen gehalten haben, sind wir auch nie auf die Idee gekommen den kleinen ROTEN gegen ein neueres Modell auszutauschen. Durch Zufall kam dann vor etwa einem Jahr der Kontakt zu Toyota zustande, weshalb wir uns ganz unverbindlich mal ein Angebot für den neuen Avensis erstellen und zusenden ließen. Der Preis für den Avensis Combi 2.2 D-CAT 6-Gang Sol war eigentlich auch ganz ok, und die Probefahrt hat uns eigentlich auch überzeugt, doch konnten wir uns einfach nicht dafür entscheiden. Schließlich fuhr unser Roter Superflitzer ja noch einwandfrei. Wozu dann einen Neuen? Also legten wir das Angebot beiseite und fuhren noch einige Monate so weiter. Doch dann passiertes es … Eines Nachts, wir sind gerade auf dem Weg nach Hause, verliert unser Supertoyo plötzlich sehr viel Leistung und fährt nur noch 60 von ursprünglichen 120 Km/h zuvor. Nicht gut dachten wir und fuhren die kommende Abfahrt raus … Zur Sicherheit kontaktierten wir kurz unsere Eltern, damit diese uns im Notfall einsammeln können, fuhren jedoch innerorts weiter Richtung HOME. Noch glücklich zu Hause angekommen fiel mir plötzlich wieder das Angebot ein, welches wir uns für den neuen Avensis haben geben lassen. Sofort beschlossen wir eine Probefahrt zu machen. Ich fuhr also am nächsten Morgen mit unserem roten TOYO noch mal zur Arbeit (etwa 2Km) um einen Termin mit Toyota zu vereinbaren. Beim Abstellen des Fahrzeugs bekam ich es dann aber doch mit der Angst zu tun. Unmittelbar bevor ich anhielt, schaute ich (warum auch immer) auf die Temperaturanzeige und erschrak. Der Zeiger stand voll rechts, was soviel bedeutete wie, HEISS - HEISS - HEISS … Nicht gut. Ich stellte den waren ab, nahm den Schlüssel raus und schon fing es aus dem Motorraum an zu qualmen … Oh oh oh … der fährt jetzt wohl nirgends mehr hin …
Nun gut, nachdem wir mit Toyota einen Termin vereinbarten und uns einen vorübergehenden Ersatzwagen besorgten, hieß es dann auch schon Verträge fertig machen, und Versicherungen abschließen. Gesagt getan. Da wir uns schlussendlich für einen Vorführwagen entschieden haben, konnten wir diesen auch recht flott (innerhalb 1 Woche) bekommen. Da es mit der Reinigung noch etwas gedauert hat, brachte man uns den Wagen vorbei. Kommen wir nun kurz zu den technischen Daten des Toyota Avensis 2.2 D-Cat.
Verbrauchs-, Abgas- und Füllmengen:
Kraftstoffart: Diesel
Verbrauch außerorts: 5,3 l/100 km
Verbrauch innerorts: 7,6 l/100 km
Verbrauch gesamt: 6,2 l/100 km
CO2-Emission: 163
Schadstoffarm nach Abgasnorm: EURO 4
Motorentechnologie:
Anzahl Zylinder: 4
Motorbauart: Reihenmotor
Ventiltrieb: 16 valve DOHC chain drive
tatsächlicher Hubraum in ccm: 2231
Motorleistung in KW bei Umdrehung: 130 KW/3600 upm
Motorleistung in PS bei Umdrehung: 177 PS/3600 upm
Maximales Drehmoment: 400 Nm bei 2000-2600 upm
Verdichtungsverhältnis: 15.8:1
Kraftübertragung:
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
6. Gang: 0.638
Performance:
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Beschleunigung von 0 - 100 Km/h: 8,6 sec
Achsübersetzung: 3,777
Fahrwerk:
Art der Vorderachse: L-förmige Querlenker
Art der Hinterachse: Doppel-Querlenker
Bremsen:
Art der Bremsen vorne: innenbelüftete Scheibenbremsen
Art der Bremsen hinten: Scheibenbremsen
Abmessungen:
Leergewicht: 1565 kg - 1610 kg
Anhängerlast gebremst bis 12 % Steigung: 1300
Anhängerlast ungebremst: 500
Länge der Karosserie: 4715 mm
Breite der Karosserie: 1760 mm
Höhe der Karosserie: 1525 mm
Radstand: 2700 mm
Spurbreite vorne: 1505 mm
Spurbreite hinten: 1520 mm
Wendekreis: 12 m
Tankinhalt: 60 l
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Was gibt es denn sonst noch so alles zu berichten?!
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Also, der neue Toyota Avensis 2.2, D-Cat mit seinen 177 PS mit Commonrail-Diesel und dazu neuem Filtersystem schließt ohne Probleme den Konkurrenten seiner Klasse auf. Mit seinem kräftig wirkenden Design kann er bei mir sehr gut punkten. Sehr gut Verarbeitet ist meiner Meinung nach auch das Interieur. Kein Klappern und kein Knirschen unterbricht das durchweg angenehme Fahrgefühl. In den wirklich sehr gemütlichen Sitzen kann man es sich vor wie auch hinten während der Fahrt gut gehen lassen. Gerade die Rücksitzbank ist mit der Mittelarmlehne und dem großen Raumangebot super gelungen.
Die Bedienelemente am Lenkrad für die Musikanlage sind optimal positioniert und einfach zu handhaben. Hier kommt man einfach auch ohne Handbuch klar. Anders ist es dann schon bei der Armatur. Hier gibt es viele verschiedene Anzeigen, die man sich bei Bedarf zeigen lassen kann. Momentaner Verbrauch, Durchschnittsverbrauch, 3 verschiedene Km-Anzeigen ect.. Weiterhin kann man bei der Orangen Beleuchtung in drei verschiedenen Helligkeiten variieren. In der Mitte findet man eine Fehlermeldungsanzeige, die einen zum Beispiel darauf hinweist, dass eine Tür nicht geschlossen ist oder Ähnliches. Parallel ertönt ein Piepton, der einen auf diesen Fehler hinweist. Wenn man diesen hört, kann man in der Anzeige sehen, was gerade fehlerhaft ist und dies sofort beheben. In diesem fall die Tür schließen :o)
Optisch zwar nicht unbedingt besonders edel dafür aber durchaus zweckmäßig und nicht billig wirkend kann der Avensis hier punkten. Die ständigen Kunststoffteile seiner Mitbewerber wirkten oft billig im Gegensatz zum Avensis- Interieur. Bisher sind mir weder die Bedien-Elemente entgegengekommen, noch haben sich diese verzogen, wie es beispielsweise bei einem VW POLO einer Bekannten bereits nach 1 Monat passierte. Wohlgemerkt bei einem Neuwagen! Ebenso ist der Himmel nach wie vor nicht durch die Gute beschmutzt worden. Auch hier gab es schnell Probleme bei den Mitbewerbern. Der Himmel im hellen (Beige) Stoffbezug lässt den Innenraum freundlich und groß wirken. Die Sonnenblenden sind Stufenlos einstellbar und besitzen beide (Fahrer- sowie Beifahrerseite) einen kleinen Spiegel, welcher aufklappbar ist. Auf der Beifahrerseite wird dann wie mittlerweile üblich ist, auf der Sonnenblende darauf hingewiesen, dass bestimmte Kindersitze vorn gefährlich sind. Kennt sicher jeder diesen Warnhinweis :o)
Nun gut, wollen wir mal weiter zur Geräumigkeit gehen … Wenn man das üppige Raumangebot und die vielen Ablagemöglichkeiten berücksichtigt, kann man hier sehr wohl von einer guten Investition reden. Von der Beinfreiheit vorn sowie hinten brauchen wir gar nicht erst reden. Alles im Überfluss! Die vorderen Sitze lassen sich selbst für etwas größer gewordene Exemplare hervorragend einstellen, ohne dass der Hintermann eingeengt wird. Das nenne ich mal super. Weiterhin findet man vor sowie hinten eine Armlehne, was den Gemütlichkeitsfaktor erheblich steigert. Beide bieten weiteren Stauraum. Gerade die vordere Lehne hat neben seinem großen unteren Staufach, noch ein weiteres für kleinere Utensilien. Super geeignet für Handy, Schlüssel und Co.. Unter dem Laderaumboden hinten im Kofferraum gibt es dann auch noch ein paar kleine Staufächer, in denen man alle die Dinge unterbringen kann, sie sonst immer quer durch den Kofferraum fliegen wie zum Beispiel Werkzeug, Abschleppseil und so weiter. Fein, fein …
Und nun ein paar Worte zum Fahrgefühl. Dank der ausgeklügelten Technik und einer wirklich guten Dämmung merkt man kaum, dass man in einem Diesel sitzt. Nachdem ich von einem Toyota Corolla Kombi mit Baujahr 1991 auf den neuen Avensis umstieg, staunte ich nicht schlecht. Der zog ja richtig los. Power ohne Ende, dachte ich … Mit der Zeit bekam ich dann schnell mit, dass man bis 2000 Umdrehungen von den 177 PS leider wenig merkt. Doch darüber kann man gern hinweg sehen, wenn man die anschließende Power erlebt. Laut Toyota fischt der Avensis D-Cat nicht nur Rußpartikel, sondern auch NOx aus dem Abgas unterbietet somit die Euro-4 Grenzwerte und ist sogar Euro-5-tauglich. Und das ist für einen Diesel nicht schlecht :o) wie ich finde. Wie bereits beschrieben ist er im niedrigen Drehzahlbereich zwar etwas träge, doch wenn man dann erstmal unterwegs ist zieht er ordentlich ab. Da staunt schon so mancher tiefer gelegter BMW *freu* In Kurven ist er bei flotter Geschwindigkeit absolut sicher beherrschbar. Kein Übersteuern in Sicht! Das kann bei längerer Fahrt echt Spaß machen. Genau wie die genaue Lenkung. Einwandfreies, einfaches und problemloses Lenken nenne ich das. Bisher kann ich hier nur Pluspunkte vergeben.
Und damit ich weis, wie sich der Avensis in Problemstuationen verhält habe ich auch gleich ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC gemacht. Der ADAC bietet verschiedene Trainingsstufen an. Da ich bereits das Intensiv-Training hinter mir hatte, buchte ich die nächste Schwierigkeitsstufe, das Perfektions-Training. Dieses baut direkt auf das Intensivtraining auf, und setzt somit die Kenntnisse in Theorie und Praxis voraus. Das Training dauerte ungefähr 8,5 Stunden und war auf 10 Teilnehmer pro Gruppe beschränkt. Zu den fahrpraktischen Übungen zählten u.a. ein schneller Slalom, die Handlingübung bergauf und bergab, Über- und Untersteuern im Kreis, Reaktionsbremsen mit Ausweichen auf griffiger und eisglatter Fahrbahn inkl. reaktivem Element, einem einfachen Slalom, Übern von Spurwechsel und doppeltem Spurwechsel der gebremst und ungebremst gefahren wird, Extremes Kreisfahren zur Provozierung eines über- oder untersteuernden Fahrzeugs (für die Demonstration der Wirksamkeit und Grenzen von ESP oder ASR) sowie dem Abfangen und Stabilisieren eines susbrechenden Fahrzeugs auf der hydraulischen Dynamikplatte (bewegter Bodenplatte).
Und was soll ich euch sagen, unerwarteter Weise habe ich den Avensis problemlos unter Kontrolle gehabt. Egal ob bei nasser Fahrbahn oder bei der Dynamikplatte. Die einzigen Probleme die es gab, waren bei eisglatter Fahrbahn. Das mag allerdings daran gelegen haben, dass man bei eisglatter Fahrbahn so oder so kaum eine Chance hat. Deshalb: Bei Schnee und Eis lieber auf die Öffentlichen umsteigen oder wenn es nicht anders geht, äußerst vorsichtig fahren! Das Training hat riesigen Spaß gemacht und mir schnell meine Stärken und Schwächen gezeigt. Doch mit dem Avensis ist es relativ leicht schwierige Verkehrssituationen schnell wieder in den Griff zu bekommen.
Wo wir gerade dabei sind, vielleicht noch ein zwei Worte zur Sicherheit. Hier hat Toyota offensichtlich nicht gespart. Sehr gut! Neben den elektronischen Fahrhilfen wie ESP und ASR besitzt der Avensis wohl so ziemlich alle Airbags die es gibt. Fahrer- sowie Beifahrerairbag (front), Ebenso für beide vorn wie hinten die Seitenairbags. Da fühlt man sich doch schon recht gut aufgehoben.
Toyota gibt zum Verbrauch wie oben in den technischen Daten bereits genannt 6,1l auf 100 Km an. Ich denke dass das bei normaler Fahrweise vielleicht nicht ganz realistisch ist. Aber gut, das kennen wir ja von allen Herstellern … da wird mal ganz gerne mal 1 Liter verschwiegen :o) Also meine absolute Spitze liegt bei 800 gefahrenen Km pro Tankfüllung, was ja bedeuten würde, dass ich einen Durchschnittsverbrauch von ca. 7,5L hatte. Aber ich denke das ist schon ok. Ich bin neben dem üblichen Stadtverkehr auch Autobahn gefahren, sodass es für mich im absolut grünen Bereich liegt. Also kein Grund zur Besorgnis!
So, wir haben unseren Avensis nun ca. ein halbes Jahr und sich bisher recht zufrieden. Trotz alledem muss ich natürlich sagen, dass auch unser Neuer schon die eine oder andere Schwäche gezeigt hat. Vor etwa 2 Monaten, ich wollte mich gerade auf den Weg zur Arbeit machen, sprang er plötzlich nicht mehr an. Aus heiterem Himmel. Hmm … Nicht gut, dachte ich mir. Er würgte, und würgte und schaffte es aus eigener Kraft jedoch nicht. Nachdem ich dann mit etwas Gas nachhalf sprang er an und ich konnte problemlos ins Büro fahren. Davon berichtete ich unseren Toyota-Händler sofort und bat um einen Besichtigungstermin. Nachdem ich diesen auch sofort bekam, brachte ich den Wage am kommenden Morgen zur Werkstatt. Nach kurzer Fehlerbeschreibung und einigen Telefonaten bezüglich eines Ersatzwagens hieß es für mich auch schon Abschied nehmen. Da dieses Problem lediglich dann auftrat wenn der Wagen über längere Zeit (also über Nacht) stand, musste der Avensis dort übernachten. Nun gut. Ging dann ja nicht anders.
Nachdem der Kollege aus der Werkstatt am kommenden Morgen leider nicht das gleiche Problem hatte wie ich, ließen wir den Wagen einen weiteren Tag bei Toyota. Selbstverständlich bekamen wir weiterhin den Ersatzwagen. Und siehe da … es zeigte sich … Die Crew von Toyota konnte die Ursache lokalisieren und das Problem beheben. Es war wohl der Einspritzcomputer. Hier soll sich die Programmierung gelöscht haben, die für die Dosierung der zuzuführenden Kraftstoffmenge verantwortlich ist. Somit wurde nur noch eine Mindestmenge frei gegeben, welche für das Anlassen des Fahrzeuges leider nicht ausreichend war. Problem lokalisiert - Problem behoben! Noch am selben Tag der Bekanntgabe des Problems konnten wir unseren Wagen wieder abholen. Klasse … Laut Information gab es wohl schon einen ähnlichen Fall, weshalb die Reparatur bzw. die Neuprogrammierung dann kein weitere Hürde darstellte. Bis heute hat sich unser Avensis dann keine weiteren Probleme geleistet. Der Service vor Ort war ok, man hat sich schnell und ohne lange Wartezeit um unser Problem gekümmert. Ebenso wie um einen Ersatzwagen. Die Kommunikationswege zwischen Werkstatt Service-Personal und mir waren kurz und somit auch rasch. Genauso stelle ich es mir vor. Probleme kann es immer geben, wichtig ist nur, wie man sie klärt … :o) Und in diesem fall ging es vorbildlich von statten.
Ach ja eine Kleinigkeit war dann da doch noch. Das Handschuhfach auf der Beifahrerseite hatte bei höheren Temperaturen ein Problem damit geschlossen zu bleiben. Immer wenn es wärmer wurde sprang es auf. Selbst im verschlossenen Zustand. Komisch. Doch dieses Problem wurde kurzer hand gleich parallel und vollkommen unbürokratisch beseitigt. KOMPLETTAUSTAUSCH! Traumhaft. Da diese Situation allerdings erst 2-3 Mal auftrat, hat es nicht sonderlich gestresst. Es wurde ja gleich mitbehoben :o)
Tja, hierzu kann ich warscheinlich nicht ganz so viel berichten, da ich leider keine Vergleichswerte habe. Toyota jedenfalls pflegt es so zu handhaben, dass offensichtlich alle ihrer Kunden via Postweg an die Inspektionen erinnert werden. Nach 6 Monaten erhält man einen Brief, der einen höflich an die nötigen Untersuchungen erinnern soll. So auch bei uns. Mit einem kurzen anschließenden Telefonat kann man einen Termin für die Werkstatt festsetzen und schwup ist alles Wichtige geregelt. Das finde ich nicht schlecht. Zumal in der heutigen zeit sowieso kaum einer an solche Dinge denkt. Der Mensch hat tausend andere, für ihn wichtigere Dinge im Kopf als die regelmäßige Kontrolle des Fahrzeuges und dessen Zustand. Ich denke da pflichtet ihr mir sicher bei :o) Jedenfalls ein Großteil ….
Also wollen wir es mal kurz zusammenfassen:
1. kräftiges Design
2. gute Verarbeitung
3. Zieht gut ab 2000 Umdrehungen
4. leichte Handhabung in Kurven
5. Zweckmäßiges Design Innenraum
6. einfache Handhabung der Technik
7. sehr geräumiger Innenraum
8. viel Beinfreiheit
9. schneller und kompetenter Service
...
Wir haben den Toyota Avensis Kombi jetzt schon mind. 7 Jahre und er ist immernoch in einem guten Zustand. Das Auto ist gut für lange Strecken auf der Autobahn oder für Urlaubsreisen, da der Kofferraum sehr gross ist und viel rein passt. Ist eher ein Familienauto und für die Stadt eher ungeeignet da er sehr gross ist und man Schwierigkeiten hat einen Parkplartz zu finden. Er verbraucht nicht viel Benzin also gut für lange Autofahrten.
Farbe: Grau gibt es aber noch in vielen anderen Farben
Die Fahreigenschaften sind für einen Kombi mit 129 PS sehr gut. Der Motor ist leise, man kann sich noch ohne weiteres bei
höherer Geschwindigkeit im Fahrzeug in normaler Lautstärke unterhalten.
schönes Cockpit). Die Kante des Kofferraumes ist sehr niedrig, was die Zuladung vor allem von sperrigen Gegenständen sehr erleichtert.
Habe mit dem Avensis meine ersten Erfahrungen gemacht und als Fahranfänger kann man mit ihm sehr gut auskommen, wenn man mit dem Kombi fahren kann kann man jedes Auto fahren. Er beschleunigt schnell und bremst schnell.
Höchstgeschwindig eingetragen : 200 km/h und die fährt er auch wirklich noch verhältnismässig recht ruhig und sicher ohne Gerumpél und Vibrieren !
Leergewicht 1475 kg - , ist aufgrund seiner Form kaum Seitenwindanfällig - mit ihm macht das Fahren auch bei langen Strecken richtig Spass - er liegt ruhig auf der Strasse und auch in den Kurven .
Airbags:
- für Fahrer und Beifahrer, 2-stufig
- Knieairbag für Fahrer (!! wohl eine häufige Verletzungsgefahr - Knieairbags hatten wir noch bei keinem Fahrzeug...)
-Kopfairbags (Curtain Shield) vorne und hinten
-Seitenairbags für Fahrer- und Beifahrer
ISOFIX-Kindersitzbefestigung mit zusätzlichem oberen Befestigungspunkt, hinten 2fach
- Gurtwarnsystem optisch und akustisch ( ihr glaubt gar nicht , wie laut ein Auto piepen kann, wenn man sich nicht anschnallt...) , für Fahrer und Beifahrer
ein Testbericht von user462006-09-14 14:40:51vom 14.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: guter Preis
gute Ausstattung
gutes Fahrverhalten
geringer Verbrauch
viel Platz...Nachteile/Kritik: -
Im März 2003 kauften wir uns einen Toyota Kombi. Es war damals keine LIEBE auf den ersten BLICK, sondern der Kauf wurde
aus VERNUNFTSGRÜNDEN getätigt (gute Bewertung von ADAC, aber es war auch eine finanzielle Entscheidung, denn schließlich
war er um einiges günstiger als die dtsch. Konkurrenz). Jetzt muß ich sagen es war eine sehr gute Entscheidung, denn mein
Toyota hat mich seit März 2003 noch nie im Stich gelassen (aktueller Tachostand 62.140 km).
Die Fahreigenschaften sind für einen Kombi mit 129 PS sehr gut. Der Motor ist leise, man kann sich
noch ohne weiteres bei
höherer Geschwindigkeit im Fahrzeug in normaler Lautstärke unterhalten. Der Verbrauch ist niedrig. Bei normaler Fahrweise
(also keine unnötigen Beschleunigungen) komme ich locker unter 7,0 ltr. Super pro. 100 km und das im DRITTELMIX (Autobahn, Landstraße und Stadt). Dies ist wie ich meine bei den heutigen Spritpreisen ein wichtiges Kaufargument.
Der Innenraum ist zwar nicht unbedingt "aufregend" gestaltet, man wird aber von dem üppigen Platzangebot und dem großen
Kofferraum mehr als entschädigt (die Zuladung und das Platzangebot sind wie ich finde bei einem Kombi doch wichtiger als ein
schönes Cockpit). Die Kante des Kofferraumes ist sehr niedrig, was die Zuladung vor allem von sperrigen Gegenständen sehr erleichtert.
Zu der Innenausstattung gehört ein Bordcomputer mit mehreren Funktionen wie, er berechnet z.B. meinen aktuellen Durchschnittsverbrauch, die Strecke, die ich mit der Tankfüllung noch fahren kann, meinen bisherigen Durchschnittsverbrauch und meine aktuell mit der Tankfüllung erreichte Geschwindigkeit. Auch gehört zu der Serienausstattung ein gutes Autoradio mit einem sehr guten CD-Spieler.
Das einzigste, was man wirklich kritisieren kann wenn man sonst nichts findet, ist das "Image". Doch wer auf das "Image"
keinen Wert legt, ist mit diesem Auto äußerst gut bedient.
== =============== Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Ich kaufte mir im Juni 2001 einen schwarzen Toyota Avenvis. Ich wollte mir zwar ein Coupe kaufen, aber meine Frau überzeugte mich, daß für uns eine Limosine die bessere Wahl sei. Bis jetzt muß ich diesen Kauf auf keinster Weise bereuen, denn das Auto hat mich nie enttäuscht und war auch nie außer planmäßigen Inspektionen in der Werkstatt, und das bei einer Gesamtfahrleistung von immerhin 126.500 km.
Jetzt zu den Details:
Motor: Der Motor ist für einen 4-zylinder leise. Mit seinen 129 PS ist er sehr agil und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km.
Der Motor läßt sich bis in den Bereich von 6.000 Umrehungen pro Minute drehen ohne dabei lästig zu wirken. Possitiv zu erwähnen ist auch das der Avensis kein Ölfresser ist. Pro 10000mkm muß man nur ca. 0,5 ltr. Motoröl nachfüllen.
Verbrauch: Wenn man Michael Schumacher nicht nacheifern will sondern einen normalen Fahrstil sein eigen nennt, kann man mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 7,0 Litern pro 100 km rechnen (Drittelmix aus Autobahn-, Landstraße- und Stadtfahrt). Bei rasanter Fahrweise sind jedoch schnell einmal 10-11 Litern pro 100 km drin.
Innenausstattung: Die serienmäßige Ausstattung (u.a. Bordcomputer, Klimaanlage, CD-Radio, von innen elektr. verstellbare Aussenspiegel und Scheinwerfer........)ist reichhaltig und dürfte den meisten ausreichen.
Verarbeitung: Die Verarbeitung ist sehr gut und vermittelt VERTRAUEN. Nichts klappert, auch nicht bei holprigen Straßen. Die vorderen Sitze bieten einen guten Seitenhalt. Auch kann man die vorderen Sitze noch im Lendenbereich verstellen, was bei längeren FAHRTEN sehr angenehm ist.
Zuladung: Der Kofferraum ist sehr groß (530 Liter Fassungsvermögen), aber durch die hohe Kante am ist der Kofferraum, vor allem für Frauen und ältere Menschen, nicht leicht zu beladen (Getränkekisten!).
Wenn man den Toyota Avensis pfleglich behandelt, wird man eine lange (vielleicht sogar sehr lange) Zeit an ihm Freude haben.
...
Bayer04-Fan, 14.09.2006
nope kein fehler betrugsversuch
sweety179, 14.09.2006
was sollen denn die ganzen Freizeichen? oder ist das ein Fehler in meinem PC? schäm
Sommergirl, 14.09.2006
Was soll denn diese Mega-Lücke? Der Bericht selber ist chaotisch, keine Struktur - hätte man mit Rubriken besser machen können - und hat zuwenig Infos über das Auto
ein Testbericht von Tobias2003-10-04 17:07:47vom 04.10.2003Empfehlung: ja
Oft werden die Toyotamodelle als graue Mäuse bezeichnet. Hinter dem Avensis steckt aber ein wirklich gutaussehendes und durchaus konkurrenzfähiges Fahrzeug.
Ich fahre meinen Avensis seit 2000.Damals hatte er 18.000 km auf der Uhr. Mittlerweile sind es fast 57.000 km.Aber ich habe (typisch für Toyota) noch keine einzigen technischen Mängel zu beklagen.
Die Ausstattung ist mittlerweile nicht mehr ganz so aktuell, aber ausreichend.(Klima,ele.Fensterheber vorn, ele.Spiegel,Radio mit Kassette, Alu-Felgen).
Der Avensis verfügt über ausreichend Platz im Innenraum.Für fünf Personen ist immer viel Platz.Und auch der Kofferraum bietet mit 500 Litern völlig ausreichenden Platz.Alle Bedienelemente sind
an ihrem Platz und es gibt viele nützliche Ablagen. Das Design des Cockpits entspricht villeicht nicht jedermanns Geschmack.
Der 1998ccm Motor ist mit 150PS gut motorisiert. Es steht immer ausreichend Kraft zur Verfügung. Das Überholen wird da zum Vergnügen.
Die Kupplung schaltet butterweich.
Es gibt aber trotdem ein paar Mankos:
Die Durchladeöffnung zwischen Kofferraum und Hinterbank könnte viel größer sein. Für manche villeicht auch das Image von Toyota***
Alles in allem bietet der Toyota Avensis ein Super Preis-Leistungs Verhältnis und ist zudem in vielen Bereichen besser als seine Konkurrenten in der Mittelklasse.
...
ein Testbericht von burk682003-07-24 14:11:59vom 24.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: relativ günstiger Preis, hervorragende Ausstattung, schnelle Lieferzeit...Nachteile/Kritik: Übersichtlichkeit und Handlichkeit, Sitzpolsterbezüge (Sol)
Einleitung - scrollbar für "Schnellleser"
8 Wochen ist es her...
Was macht man, wenn einem mit einem Autoverkäuferlächeln erklärt wird, dass die Reparatur der Klimaanlage am 11 Jahre alten Auto so ca. 700- 1000 EUR kosten soll, die Kinder aber eh beim Autofahren schon immer terzen, weil's zu heiß oder zu kalt oder zu sonstnochwas ist? Richtig, man denkt über eine Neuanschaffung nach.
Und so geschah es, dass meinereiner zum Toyotahändler seiner Wahl und Vertrauens ging und nach einem gebrauchten Gefährt Ausschau hielt. Aber nicht lange genug alleine, schon kam der persönlich bekannte
Junior- Chef herausgestürmt und meinte "Willst du nun endlich deinen Audi weghaun?" Und als ich das bejahte und auf den auserwählten Gebrauchten zeigte meinte er "Ich habe was besseres". "Zu teuer" "Schaus dir erstmal an, dann reden wir über den Preis und 'ne gute Finanzierung". Nun denn, lassen wir uns das bessere zeigen, zur virtuellen Nachstellung der Verkaufs- und Probefahrttour und meinen ersten Erfahrungen (bisher 700 km) seid ihr hiermit willkommen.
/Einleitung - scrollbar für "Schnellleser" beendet
Ein wenig wusste ich schon über dieses doch nicht gerade kleine Gefährt, das nach gut 5 Jahren Produktionszeit den Vorgänger, den ersten Avensis von Toyota, der wiederum der Nachfolger der zuverlässigkeistlegendären Carina-Reihe war, ablöste.
In der von mir angestrebten Ausstattung liegt der Listenpreis bei 23900 EUR (Aufpreis Metallic-Lack 430 EUR). Dazu kommt dann nochmals die durchaus mit 560 EUR erwähnenswerte teure "Überführung" (wird das Teil nach Bayern getragen oder was?) und die Zulassungsgebühren (ca. 50 EUR.). Die Ausmaße sind beachtlich, gerade im Vergleich zu meinem ehemaligen Audi 80 und daher war mein erster Weg der Probefahrt nach Hause und ausprobieren, ob das Auto auch in die toll gebaute Garage passt, denn die Einfahrt dahinein ist nicht ganz ohne. Es passte, also ein paar weitere Versuche:
Beschleunigung: von 0 auf ???: Anfangs etwas träge, aber bei ca. 2200 Umdrehungen fängt der Motor bissig an zu ziehen, das hilft dann auch beim
Überholen: ganz gewaltig. Ich bin beeindruckt, so gut war der BMW 520i 6Zylinder BJ. 1990, den ich auch kenne, nicht.
Kurvenlage: relativ neutral für so ein doch recht schweres Auto, er neigt zum Untersteuern (schiebt über die Vorderräder), aber wenn das zu schlimm werden sollte, dann zieht einen ja, so der Gedanke, das Fahrstabilitätsprogramm VSC (vom Mercedes A-Klasse als "Anti-Elch- System" :-) bekannt) zurück in die Fahrspur.
Federung: so wie sie nun (neu) ist, finde ich den Kompromiss zwischen hart-sportlich und weich-komfortabel gut gelungen, Bodenwellen und die typischen Frostschadenslöcher in der Straßen stören mich nicht oder kaum. Bisher hat unsere doch empfindliche kleine Tochter auch noch nicht über Übelkeit beim Fahren geklagt.
Bremsen aus 100 auf nahezu 0 auf der (natürlich!!) hinter mir leeren Bundesstraße: das geht so schnell, dass mir fast schlecht wurde, ein Autotest sagte 37,5 m von 100 auf 0, was wirklich ein sehr guter Wert ist.
Wendemanöver: Schwierig, das Auto ist ein Schiff, handlich wie ein Jumbo-Jet und übersichtlich wie der Pazifik. Ganz schlecht. Nur der (bei mir nachzulesende) VW Bulli war bisher schlechter im Punkt Wendekreis, der lt. Werksangabe bei 11,9 m liegt. - Zum Vergleich: der Mazda 6 hat 10,9 m. Das macht mehr aus, als man so denkt. Mein oben erwähnter Händler reagierte auf diese Aussage mit "Dafür leiden die Antriebswellen unter dem starken Lenkeinschlag beim Mazda". Nun gut, glauben wir das und testen weiter.
Lesbarkeit der gesamten Instrumentierung: sehr gut, dieses so genannte Optitrondisplay ist mit seiner unauffälligen Hintergrundbeleuchtung bei wirklich allen Lichtverhältnissen, auch Sonne von hinten-seitlich sehr gut ablesbar und blendfrei
Design des Cockpits: ist immer eine Streitfrage, nicht eben grandios, aber aufgeräumt und wesentlich weniger zerklüftet als bei den Vorgängern. Ab dem Executive dann im Wurzelholzlook
Viele Ablagen machen es sogar mir möglich alles Aufzuräumen was man so im Auto braucht. Genauer gesagt eher unmöglich, Unordnung zu hinterlassen, denn offene Ablagen gibt es fast keine.
Bedienbarkeit: Die Schalter sind gut zugänglich und für den Fahrer durchaus sehr gut erkennbar, auch hier wurde seitens Toyota dazu gelernt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Scheibenwischerschalter, der wirklich mit Funktionen voll bepackt wurde. Zum Glück braucht man diesen ab der Ausstattung Sol nicht allzu häufig betätigen, denn da nimmt einem ein in der Empfindlichkeit regelbarer (eben an diesem Monster-Schalter) Regensensor die Schaltarbeit ab.
Lautstärkentest: Leise, wirklich leise. Vom Dieselmotor dringt fast nichts ins Fahrzeuginnere, das Radio musste ich bei hohem Tempo nicht lauter stellen. Ein Novum für mich.
Verarbeitung im Innenraum: Es klappert nichts, wirklich nichts. Die Armaturen und Teppiche vermitteln in der Ausstattung SOL (mittlere Variante) einen guten Eindruck, jedoch keinen Luxus.
Die Türen sind das, was man von Mercedes & Co. kennt: sie sind schwer aber fallen ohne Kraft satt zu, das ist sehr schön und vermittelt ein Gefühl von sicherer Geborgenheit...nicht ganz wie das Baby im Mutterbauch, aber immerhin ein wenig. ;-)
Platzangebot: Immens. Vorne sitze auch ich, immerhin 1,86m groß gut und mit soviel Kopfraum, dass es sogar für einen Hut reichen würde (mein Wagen hat kein Schiebdach, das ja Platz kostet UND ICH habe KEINEN Hut auf, auf keinen Fall beim Fahren!). Der Sitzwinkel ist dank einer ausgeklügelten Höhenverstellung des Sitzes und des Lenkrades, das sich auch noch in der Weite (also Entfernung zum Fahrersitz) einstellen lässt gut, und auch der groß gewachsene Mensch hinter mir findet genug Platz. Der Kopfraum hinten ist bei der Fliessheckvariante etwas besser als beim auch getesteten Stufenheck, aber wirklich nur marginal. Der Kombi ist da großzügiger für Heckpassagiere, die auf einer ´durchschnittlich bequemen Sitzbank Platz finden, mit drei 3Punkt-Automatikgurten hinten oder statt dem Schwiegermuttermittelsitzplatz einer Armlehne, leider nur mit 2 Becherhaltern ohne Ablagefach darin, in der Mitte. Der Mittelsitz ist auch mit einer im normalen Fahrbetrieb nicht störenden Kopfstütze ausgestattet, also man muss diese nicht ausbauen wenn, man nur zu viert fährt. Ebenso muss man die Kopfstützen hinten NICHT ausbauen, wenn man Kindersitze (Klasse 2 4-12 Jahre mit Rückenlehne (Concord Lift, z.B.) wie das beim Yaris der Fall ist, damit der Sitz vernünftig passt.
Der Kofferraum:
Der ist sehr gut zu beladen, allerdings hat er, wie heute wieder bei fast allen Fahrzeugen üblich, eine durchaus spürbare Ladekante, das bedeutet, man muss alles erst ein Stück (10 cm?) anheben, bevor man es aus dem Laderaum entnehmen kann. Der Laderaum der 5 türigen Fliesshecklimousine ist groß (510 Liter) und auch voll nutzbar, bei Bedarf lässt sich die Rücksitzbank (oder auch nur eine Lehne) umklappen, das ganze entweder komplett oder 1/3 - 2/3. 4 Verzurrösen für Gepäck und 2 Tütenhalterhaken, eine nette, hilfreiche Idee, aber wohl nicht "hochgeschwindigkeitskurvengeeignet"...wer will kann mir ja mal seine Einkaufstüte leihen, und ich probier das dann aus, Tüten habe ich nämlich eher selten. Ein weiteres erfreuliches Detail ist das Fach für den norm- größengerechten Verbandskasten und ein Klettband, mit dem man das Warndreiech festmachen kann, damit das nicht im Kofferraum herumfliegt bei jeder Kurve.
Wichtig hier ist noch zu wissen, dass die Konstruktion der Stufenhecklimousine einen gewaltigen NACHTEIL gegenüber dem Fliessheck birgt, denn die Kofferraumklappe wird bei dieser von 2 Gelenken getragen, die im geschlossenen Zustand gewaltig nach innen hineindrücken. Wehe dem, der in diesem Bereich wertvolles Gut oder einen Hartschalenkoffer verstaut hatte. Das ist hinüber. Das Fliessheck und der Kombi haben bauartbedingt dieses Problem nicht. Und auch viele andere mir bekannte StufenheckAutos, wie z.B. auch mein vorheriger Audi 80 Modelljahr 1993, hatte das besser gelöst. Da frage ich mich schon, wie es diese 60er/70er Jahre Konstruktion bei einem neuen Auto noch braucht. Aber auch deshalb habe ich ja die 500 EUR für das Fliessheck draufgelegt.
Unter dem Kofferraum, von innen zugänglich (Plastikabdeckung), ist das Notreserverad untergebracht, und bei dem geräuschdämmenden Styroporaufsatz hat Toyota immerhin Platz für echtes "Bordwerkzeug" gelassen, wenn sie schon nur einen Billigradschlüssel und einen vertrauenserweckenden Wagenheber beilegen.
Die allerwichtigsten puren technischen Daten:
0-100 11,4 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h (nicht nachgemessen bisher)
116 PS (3600 Umdrehungen)
280 Nm Drehmoment in einem recht großen Drehzahlbereich (2000-2800 (?) Umdrehungen)
Ölwechselintervall: 15000 km / Füllmenge 5,75 Liter passten in meinen beim nicht-vorgeschriebenen aber vom Händler empfohlenen 1000km- Wechsel. Bei 5W30 und synthetischem Öl durchaus ein Kostenfaktor.
Weitere technische Daten bitte bei Toyota ( www.toyota.de) selbst online nachschauen, ich will hier nicht einen Roman mit für jeden auch anders schnell und übersichtlich zugänglichen Infos schreiben.
Etwas, das man dort jedoch nicht so findet will ich euch nicht vorenthalten, nämlich die ersten ermittelten Verbrauchswerte von mir. Das ist großteils Überlandfahrt, aber auch ca. 1/5 Stadt- oder Ortsdurchgangsverkehr und 1/3 Autobahn (wegen der etwas schonenderen Fahrweise der ersten 1000km nicht schneller als 150 km/h), das wären nämlich für das 1,5 Tonnen schwere 1,76 m breite und 4,63m lange Auto knapp 5,2 Liter auf 100km. Die Werksangabe der EU Runde liegt bei 5,8 l.
Nächste Tankfüllung: es pendelt sich auch mal bei schnelleren Beschleunigungen und flotter Autobahnfahrt in dem o.g. Fahrstreckengemisch so auf 5,2 Liter ein ;-)
Meine persönlichen Highlights an diesem Auto:
der Regensensor: einmal schalten, dann nicht mehr um das Wischen kümmern, und es funktioniert auch wirklich gut
die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung hat eine sehr gute Reichweite, außerdem kann man die Türen auch herkömmlich aufsperren, sodass man bei einem Elektrikausfall noch reinkommt
der Kofferraum mit seinen 4 Verzurrösen für rutschendes Gepäck und der abschaltbaren Kofferraumbeleuchtung (leider keine 12V Steckdose für eine Kühlbox!)
die Audioanlage, deren Grundfunktionen vom Lenkrad aus zu bedienen sind und einen satten Klang aus den 8 im Auto verteilten Lautsprechern bringt. CD und Kassettendeck, UKW und Mittelwellenradio alles ist zu finden. Der CD Player beherrscht CD-R einwandfrei, jedoch leider keine MP3 CDs.
die Sitzposition
die Sitze ansich, jedoch der Stoffbezug der Sol-Variante mit dem eingewobenen Kunstleder fühlt sich billiger an als der von der Executive (Topmodell) und führt bei mir etwas zum Schwitzen
die serienmäßige Klimaautomatik, regelbar für Beifahrer und Fahrer getrennt!
dass das Auto keinerlei Antennen draußen hat. Die Radioantenne ist hinten in der Heckscheibe, und die Antenne meiner Toyota- Freisprecheinrichtung ist eine Frontscheibenklebeantenne
die Zusatzheizung, damit es im Winter schneller/ausreichend warm wird, und die recht günstige Aufrüstmöglichkeit zur programmierbaren oder funkfernbedienbaren Standheizung (ca. 500 (Zeitsteuerung) oder 800 EUR (Funkbedienung) werden hier, wenn das lieferbar sein wird noch vor dem Winter 2003, fällig)
Dass ESP (also das Fahrstabilitätsprogramm VSC von Toyota) und eine Antischlupfregelung (gegen durchdrehende Antriebsräder beim Anfahren oder starken Beschleunigen) serienmäßig ist
Technische Spielereien sind auch:
der automatisch abblendende Innenspiegel, ein nettes Feature, aber eigentlich überflüssig.
die per Knopfdruck selbstständig anklappende Außenspiegel
Was finde ich nicht so gut?
Die Übersichtlichkeit der Karosserie, auch wieder die breite "A-Säule" also das Teil vorne zwischen Türe und Windschutzscheibe, das im Sichtfeld ein wenig im Weg umgeht.
Dass keine Einparkhilfe (Abstandssensoren) vorhanden ist und nicht mal lieferbar ist.
die Handlichkeit, also den Wendekreis
die etwas gnadenlose Servolenkung. Auf der Autobahn reagiert sie bei höheren Geschwindigkeiten für meinen Geschmack zu stark
Das Design der Karosserie erinnert mich persönlich sehr stark an den von mir nicht eben geliebten Opel Vectra, auch da ist der Mazda 6 mehr gelungen.
dass es keine Überwachung der wichtigsten Lämpchen (Abblendlicht/ Bremslicht) gibt, wie ich es vom Audi gewohnt war, denn das System ist ein echter Sicherheitsgewinn, denn wer bemerkt schon schnell den Ausfall eines Bremslichtbirnchens?
Dass sogar die Plastik-Einsätze in den Stoßstangen, die Kratzer in den lakierten Teilen der Stoßstange verhindern sollen lakiert sind, und somit jede Berührung sofort häßliche Spuren hinterläßt. Lackierte Stoßstangen sind einfach SCHWACHSINN.
den doch etwas klein geratenen Wischbereich des Heckwischers. Also im Rückspiegel (Innenspiegel) macht der mir vielleicht grad mal 2/3 des wirklich nötigen Sichtfeldes frei.
den Polsterstoffbezug. Dieses anthrazitgrau (keine Wahlmöglichkeit!) ist dermassen empfindlich gegen Abriebschmutz (Mal mit dem unbekleideten Arm über die Mittelarmlehne wischen, oder einfach nur zum Armablegen hernehmen, das gibt Flecken. DAS NERVT)
Die aufgelisteten Ausstattungsmerkmale beziehen sich alle auf meinen "Sol", bitte weiteres auch bei Toyota nachschauen, bevor ihr dann von der einfachen Ausstattung enttäuscht werdet.
Auch gut ist die Einstufung in die Versicherungsklassen. So ist für dieses Fahrzeug hier im Landkreis (Bayern) ca. 1900 EUR im Jahr für Vollkasko (350 EUR Selbstbehalt inkl. Teilkasko ohne SB) und Haftpflicht (Angaben bei der Toyota-Versichung inkl. 10% Neuwagennachlass) zu zahlen... ein durchaus vernünftiger Beitrag bei 100%, die man natürlich nicht mehr hat, wenn man bereits ein wenig in den Prozenten herunten ist. :-) Typklassen: Haftpflicht/Vollkasko/Teilkasko (Stand 7/2003) zum selbstberechnen: 19/18/33
Die Garantie für dieses Auto ist ein Jahr ohne Kilometerbegrenzung, 3 Jahre auf alles (auch Verschleissteile wie Auspuff) bis 100000 km, 6 Jahre auf den Lack und 12 Jahre gegen Durchrostung, also gut gehobenes Mittelfeld.
So konnte mich der Händler überzeugen, und meine Vergleichsrechnung inklusive aller Finanzierungskosten (auch Eigenkapital sollte man in die Betrachtung einbeziehen, denn man verliert ja schließlich Guthabenszinsen), bei der heraus kam, dass bei nur angenommenen 2000 EUR Reparaturen der Audi (immerhin schon 11 Jahre und 200000 km alt, weitere 100000 wären dazu gekommen) in 3 Jahren um ca. 600 EUR teurer sein würde als der Neue tat das übrige dazu.
Auch die passive Sicherheit überzeugt mich als Vielfahrer, und ich bin auf das Verhalten im Winter mit der Antischlupfregelung und ESP gespannt, das ich dann sicherlich hier noch ergänzen werde. Im Sommer jetzt sprach bisher keines dieser beiden Helferlein an, egal wie rasant ich sowohl in der Probefahrt wie auch nun, wo ich meinen Avensis habe, in die Kurven ging.
Bemerkenswert ist, dass das Auto über insgesamt 9 Airbags verfügt, darunter der erste serienmäßige Knieairbag für den Fahrer. Das hat ihm dann auch gleich die bisher höchste Punktzahl bei dem Euro-Crashtest eingebracht, die bisher vergeben wurde. Und so macht Toyota natürlich feste Werbung damit. Aber von Werbung lasse ich mich nicht abschrecken....
Tja, und man sieht, die Pluspunkte überwiegen eindeutig. Also:
Mein Tipp: wer kann, warte auf die überarbeitete Version des 116 PS starken Common-Rail Turbodiesels, denn die soll mit einem Rußpartikelfilter Ende dieses Jahres erhältlich sein. Und dieser soll, im gegensatz zu den französischen Dieseln, welche bereits erhältlich sind, ohne ein extra Mittelchen im Tank (muss man extra reinkippen) auskommen.
Aber auch schon heute erfüllt der Avensis als einer von wenigen Diesel- PKW die EURO 4 Abgasnorm und ist somit, bei Zulassung in 2003, 2 1/4 Jahre steuerbefreit.
Noch eine ErFAHRung:
In diesen ersten Kilometern fiel mir nur noch etwas zusätzlich störend auf, und das ist die Chromapplikation an der Luftauslassdüse links, denn diese spiegelt sich an der Fensterscheibe und man denkt immer, da ist "irgendwas" im Außenspiegel. Merke: Design auf Kosten der Funktionalität. Und nicht nur diese Applikation, sondern auch das silberne Toyotazeichen im Lenkrad kann blenden. Das kannte ich vom Audi - trotz Chrom auch dort - nicht. :-(
So abschließend denke ich, dass dieses Fahrzeug vor allem Vernunftkäufer für sich gewinnen kann, denn das eher unspektakuläre Design kann auch diese Chromapplikation alleine nicht retten.
Für die die nicht so tollen Sitzbezüge, die schlechte Übersichtlichkeit und die verbesserungswürdige Handlichkeit ziehe ich einen Stern ab.
ein Testbericht von fanatic2842002-09-18 20:29:42vom 18.09.2002Empfehlung: ja
Ich fahre meinen 2.0 seit Oktober 2000. Viele bezeichnen ihn als graue Maus - meiner ist grün – ich als klassisch und zeitlos dessignt. Ich werde nicht so viele technische Daten in den Bericht einbauen, die kann man in jedem Prospekt besser nachlesen, sondern mich weitestgehend auf meine Eindrücke und Erfahrungen beschränken.
Ich habe meinen 2.0 seinerzeit als Vorführwagen mit Kilometerstand 360 (in Worten: dreihundertsechzig) erworben. Jetzt zeigt der Zähler ca. 42.000 km an.
Karosserie
Nicht unbedingt aufregend, klassisch, zeitlos. Hier wünsche ich mir, dass man im eigenen Konzern ein wenig „maust“. Die
Lexus – Modelle z. B. haben ein recht gelungenes Äußeres.
Innenraum/Bedienelemente
Auf den europäischen Geschmack, insbesondere den deutschen, zugeschnitten, z. B. verchromte Türgriffe, Wurzelholzimitationen. Alles sitzt da, wo es hingehört. Man steigt ein und muß nichts suchen, nichts ist unlogisch und jeder findet eine optimale Sitzposition. Es fehlt mir eine Tippschaltung für die Scheibenwischer und leider sind Tageskilometerzähler und Kilometerzähler nicht parallel vorhanden. Man kann nur das Eine oder das Andere einblenden.
Toll auch, dass die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe dunkler getönt sind.
Ein paar Ausstattungsdetails: 4 elektrische Fensterheber, Mittelarmlehne mit CD – Fach, Radio mit CD und Lenkradfernbedienung, Klimaautomatik, genügend Ablagen, Brillenetui im Dachhimmel, 2 Kartenleselampen, elektrische und beheizbare Rückspiegel Bordcomputer, LM-Felgen, Nebelscheinwerfer...
Meine Sonderausstattung: Toyota-Navigationssystem, Webasto Standheizung (sehr empfehlenswert)
Motor und Getriebe
Die Kupplung ist ausgezeichnet. Kurze Schaltwege, leichtgängige Schaltung.
Der Motor ist das Highlight. 1998 m³, Vierzylinder Direkteinspritzer mit variabler Ventilsteuerung, 110 kW/150 PS. Viel, aber zuverlässige Elektronik. Wirklich vom Feinsten und braucht sich vor keinem zu verstecken, auch nicht vor einem BMW. Ich würde mir einen Sechzylinder in der Avensis – Baureihe wünschen, vielleicht den aus dem IS 200.
Fahrleistungen und Kompfort
100 km/h aus dem Stand unter 10 Sekunden kein Problem (Herstellerangabe 9,1 sec.). Höchstgeschwindigkeit für mich völlig ausreichend irgendwas bei 210 km/h.
Die enorme Power ist vor allem beim Überholen von Vorteil. Der Wagen hängt wirklich gut am Gas. Beeindruckend, wenn man bei Autobahntempo 160 und Bergauffahrt noch einmal richtig beschleunigen kann. Die 150 PS kriegt man gut auf die Straße, so dass sich die Traktionskontrolle sehr selten meldet (zumindest im Sommer). Auch das Stabilitätsprogramm habe ich bisher fast nur im Winter „bemüht“. Das Fahrwerk könnte manchmal eine Spur härter sein. Hier könnte ein Sportfahrwerk von TTE hilfreiche Dienste leisten. Lenkung und Bremsen funktionieren tadellos.
Anfänglich hatte ich Probleme beim Anfahren. Der Motor läuft so leise, dass ich wirklich kaum hörte, ob ich genug Gas gegeben hatte - abgewürgt. Die Laufruhe ist wohl in dieser Klasse kaum zu toppen. Dadurch empfinde ich das Klappern einer irgendwo abgelegten Sonnenbrille als lästig.
Kofferraum 500 Liter – ohne Worte. Das Navigartionssystem hat kleine Schwächen, aber besonders beim Durchfahren unbekannter Großstädte möchte ich es nicht mehr missen.
Die Webasto Standheizung (Thermo Top C mit Funkfernbedienung) ist ‘ne Wucht. Die sollte sich jeder antun. Hier kann ich nur die Berichte unter Auto & Verkehr – Zubehör – bestätigen.
Die Verarbeitung ist ok. Es klappert nichts, Materialien sind hochwertig. Ich wünschte mir ein bisschen mehr pep im Armaturenbrett, nicht alles so hausbacken.
Ein ganz großes Plus ist der Verbrauch. Die variable Ventilsteuerung erfordert eine andere Fahrweise. Früh hochschalten und in der Stadt mit wenig Drehzahl fahren (ab 40 km/h fahre ich auf glatter Strecke im 5. Gang). Genügend Kraft hat der Motor bereits ab 1000 Touren. Den angegebenen Euromix von 7,6 Liter habe ich schon unterboten, aber dann ist der Spaß völlig dahin. Ich komme bei zügiger Fahrweise auf 8,5 – 9,0 Liter. Selbst bei reiner Stadtfahrt nie über 10,5 Liter. Und spätestens dann (und natürlich bei den Preisen – Werkstatt und Anschaffung) muß der 3er BMW wie auch der 1,8 T von Audi und VW das Handtuch schmeißen.
Fazit
Ein tolles Auto. Leider wird es oft unterschätzt. Außerplanmäßige Werkstattbesuche sind mir (auch mit dem Vorgängermodell) nicht untergekommen.
Kleine Detailschwächen (hat wohl jedes Fahrzeug), nehme ich bei der ansonten Toppqualität gern in Kauf. Günstiger Kaufpreis, gutes, freundliches Autohaus mit fairen Werkstattpreisen (wenn man das heute überhaupt noch sagen kann) werden mich wohl auch weiterhin vom Kauf eines überteuerten deutschen Autos abhalten.
...
ein Testbericht von maertens2002-03-22 14:06:57vom 22.03.2002Empfehlung: ja
Eigentlich müsste hier mein Vater schreiben, denn dem gehört das Auto. Aber seine und meine Erfahrungen mit dem Toyota Avensis Limousine möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Angeschafft wurde der Wagen im Frühjahr 2000, bis auf einige Probleme wegen Marderverbiss hat der Wagen noch nie gezickt.
Mein Vater musste zuschlagen, weil endlich nach einiger Zeit wieder mal ein formschöner Wagen von Toyota rauskam. Alle Vorgänger waren unter dem Siegel „modern“ für unseren Geschmack potthässlich. Na ja, man hat sich ja rechtzeitig besonnen und wieder auf ansprechende Formen ohne Bullaugenoptik zurückgegriffen.
Gekostet
hat der Wagen irgendwas bei 35 TDM. Dafür bekommt man aber schon ein Auto mit allem, was sonst als Extra-Zubehör gilt (das soll eine „Spitze“ gegen deutsche Autos gewesen sein).
Technische Daten:
1600 ccm; 110 PS, Höchstgeschwindigkeit 195 km/h; Verbrauch: angegeben durchschnittlich 7,4 l/100km, tatsächlich ca. 7 Liter (bei der Fahrweise meines Vaters), Kraftstoff: Bleifrei Super
Die Straßenlage ist gut, die Höchstgeschwindigkeit sollte man jedoch nicht ausfahren. Dann nämlich wird er laut und etwas instabil. bei 170 liegt die Grenze des Vernünftigen, wie ich finde.
Werbespruch für den Motor: Antrittsstark. Drehfreudig. Kultiviert. Mein Urteil: Quatsch! Unter anzugsstark verstehe ich etwas anderes. Bei 110 PS sollte man schon etwas mehr Anzug erwarten. Drehfreudig? Klar, wie bei Japanern üblich liegt das höchste Drehmoment im oberen Drehzahlbereich. Da muss man schon drehen lassen, damit man den Anzug spürt. Kultiviert? Ja, kann man schon sagen. Bloß was ist kultiviert?
Sicherheit: ABS, Bremskraftverteilung EBD, Sicherheitskarosserie, Front-, Kopf- und Seitenairbags, Gurtstraffer- alles drin. Hier gibt es wirklich nichts zu beanstanden.
Innendesign/Komfort: Für japanische Verhältnisse ganz gut gelungen, das typische Plastik-Interieur ist nahezu verschwunden. An Ablagefächern hat man genügend Möglichkeiten, der Kofferraum recht groß und gut beladbar, auch wenn eine kleine Kante das Hineinhieven erschwert. Das Cockpit ist übersichtlich und logisch aufgebaut. Nützlich das Info-Display, mit einer Reihe brauchbarer Angaben wie Außentemperatur etc.
Die Klimaanlage verrichtet ohne Beanstandungen ihren Dienst, elektrische Fensterheber sind selbstverständlich auch vorhanden.
Was hebt nun den Toyota Avensis so von anderen ab? Nix! Der Avensis ist ein typisches Mittelklasse-Auto. Gute Verarbeitung, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit heben ihn etwas von anderen seiner Klasse ab. Etwas Besonderes ist er nicht. Eher Durchschnitt. Als Familienkutsche gut geeignet.
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engel123, 22.03.2002
Seitdem ich weiszlig, dass fuumlr die Toyota-Werbung Affen sterben mussten, will ich nie ein Nutzer solch eines Fahrzeuges werden, was natuumlrlich nichts mit deinem Bericht zu tun hat!
tonicchris, 01.05.2004
Bei Medikamente und Schminke sind schon mehr Tiere getoumltet worden, oder?????