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Toyota Corolla Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Der Testsieger über viele Jahre
ein Testbericht von kalleblomquist2008-03-11 12:51:43vom 11.03.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Über viele Jahre Testsieger beim TÜV....Nachteile/Kritik: Siehe Bericht
Ich hatte die Nase voll bei meinem 3 jährigen Vorgängerauto VW Passat 1,6, wegen der vielen Reparaturen im Jahre 2001 die überhaupt nicht sein dürften, da der VW Konzern über diese bemängelten Schwachstellen seitens Kummerlisten in diversen Autozeitungen seit Jahren genau unterrichtet war.
Über die Autoberichte in der Jahreszeitung vom TÜV und vom ADAC
wurde ich aufmerksam, dass die Automarke Toyota sehr gute TÜV Ergebnisse erzielt, und diese auch vom ADAC in deren Pannenstatistik sich wiederspiegelt.
** Der Kunde ist König bei Toyota **
Was mich dann zum Kauf dieses Fahrzeuges Toyota Corolla 1,4 Luna bewegte, war der Preis von 16700 Euro, die Ausstattung und die außergewöhnliche Kundenzufriedenheit, die Toyota seit mehreren Jahren mit den Produkten Corolla. Internationale Siegerpreise und die sehr hohe Kundenzufriedenheit steht für Toyota, sowie die solide und
langlebige Verarbeitung, die Toyota jährlich zum Pannensieger kürten.
** Meine Erfahrungen mit dem Corolla 1,4 Luna **
Seit nunmehr vier Jahren fahre ich den Corolla 1,4 Luna, und bin bis heute noch sehr begeistert, da ich noch keinen Ausfall jeglicher Art bei einer Leistung von knapp 52.000 km hatte. Die Inspektionsinterwalle von 15.000 Km oder einmal im Jahr, sind Kostengünstig und Kundenfreundlich. Bis auf normale Verschleißteile wie Bremsklötze, waren nur Öl und Filtererneuerungen sowie eine Klimawartung und zwei Glühbirnen fällig, die meine Geldbörse nicht so belastet haben.
Nicht ganz so prickelt sind die Sitzbezüge, die nach vier Jahren nicht mehr ganz Taufrisch aussehen, dafür ist die Sitzpolsterung noch wie beim Kauf sehr stramm. Die manuelle Klimaanlage ist einfach zu bedienen und funktioniert gut, aber es hätte sich gelohnt für ein Aufgeld von 1000 Euro eine Klima Automatik beim Neukauf umrüsten zu lassen. Das Platzangebot für Fahrer und Mitfahrer ist gut, aber der Kofferraum ist mit 360 Liter ein wenig zu klein ausgefallen, was ich bedauere.
Ablage und Stauräume sind ordentlich integriert, und in die Mittelarmlehne kann man viele Utensilien noch verstauen.
Der Motor ist sparsam und verbraucht im Mittelmix ca. 7 Liter Super, je nach Fahrweise, und er liegt gut am Gas. Für die Stabilität in den Kurven sorgt eine Stabilitätsautomatik, und für eine verkürzte und stabile Bremsung sorgt der vorhandene ABS.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 187/h laut Tachoanzeige ist der 97 PS Motor nicht langsam, und er ist in 11,4 Sekunden auf 100 Km.
Geliefert wird der Corolla 1,4 Luna mit Markenreifen von Dunlop, Toyo oder Michelin mit einer Reifengröße von 195/60/15" auf Stahlfelgen mit Toyota Radzierblenden.
Da der Corolla eine Kettensteuerung besitzt, hat sich dass lästige und teuere Zahnriemenwechsel meiner Vorgängerautos durch diese kundenfreundliche Maßnahme von Toyota erledigt.
Den Corolla Luna 1,4 oder den größeren Bruder Corolla Luna 1,6 kann man jetzt günstig für 15.000 € als Vorführwagen, oder als jungen Gebrauchswagen in der SOL Ausstattung für 16.000€ bekommen, da der Nachfolger Auris im Frühjahr 2007 den Corolla ablöste.
Der Toyota Corolla ist das Paradeauto von Toyota und hat über Jahrzehnte die Pannenstatistik im Positiven angeführt. Für mich ist er trotz einiger Einschränkungen in Sachen größere C Säule, etwas kleinerem Kofferraum und nicht so prickelnden Sitzbezügen immer noch der Verlässlichste in seiner Kompaktklasse.
Das
Auto muss auch versichert sein, deshalb gebe ich Ihnen die Typenklasse in diesem bericht an.
Haftpflicht Typenklasse 18
Vollkasko Typenklasse 17
Der Toyota Corolla 1,4 Luna ist in der Steuerklasse Euro 4 eingestuft, und hat einen CO2 Emissionsausstoß von 158 g/Km.
** Fazit **
Der Toyota Corolla ist eine sehr gute Alternative in der Golfklasse, und hat einen sehr guten Ruf bei den Technikern des TÜVs, und der ADAC zeichnete dieses Auto mehrmalig als Pannensiegern im Positiven über viele Jahre aus.
Das was ich kritisiere sind die vom Werk aufgezogenen Dunlop Reifen, die schon bei 20.000 gefahrenen Km abgefahren sind.
Ich habe bei ruhiger und disziplinierter Fahrweise (51.000 gefahrene Km) schon den zweiten Reifensatz von Dunlop SP 1 komplett erneuern müssen, und mich jetzt von dieser Reifenmarke getrennt.
Bis auf die Inspektionen habe ich nur zwei Glühbirnen und die Bremsklötze wechseln müssen, ansonsten läuft und läuft das Auto ohne Beanstandungen, und so macht das Autofahren Spaß und schont den Geldbeutel.
Das Auto kann ich ohne Bedenken weiter empfehlen deshalb vergebe ich 5 Sterne.
ein Testbericht von vampirbiss2010-05-03 10:36:51vom 03.05.2010Empfehlung: ja
Vorteile: - Zuverlässig
- Belastbar
- Fährt sich ruhig
- Innen überdacht Aufgeteilt
- Reperaturkosten werden zum Fremdwort
- Schickes Aussehen (sportlich, knuffig, stark... auffällig!)
...& vor allem Günstig!!!
...Nachteile/Kritik: - Der Innenstoff ist optisch nicht jedermanns Sache
- Wer mehr PS haben möchte, greift bitte zum 1.6er!
- Kofferraumklappe hat außen keinen Griff
... sind das nicht Lapalien
Was kann ich über meinen Corolla sagen?
Auf jeden Fall nichts schlechtes! (Doch winzige kritikpunkte, kriegt auch er ab...)
Ich liebe ihn so sehr, dass ich ihn GiP genannt habe...
Für mich musste was kompaktes her, was im Innenraum jedoch genug Platz hat. Zuverlässig sollte das Auto sein, belastbar, am besten günstig in der Versicherung, sowie auch im Spritverbrauch & bei der Anschaffung.... am besten noch etwas Luxus, nix pompöses, aber auch nix altmodisches. Nebenbei achte ich sehr auf Design...
Ziemlich viele Ansprüche für das erste Auto, sagten mir einige & meinten damit käme ich nicht weit.
Doch der Corolla hat alles erfüllt!
Ich kann ihn eigentlich nur loben & bin wirklich vollkommen zu frieden!
Mit seinen 86PS, erreicht er auf grader Strecke & Gegenwind eine Höchstgeschwindigkeit von 196Km/h, nicht wie eingetragen die 175Km/h... Bergab auch über die 200 (nach dem Tacho...), aber so hetze ich ihn dann doch selten. Wenn man ihn ruhig fährt & einen lockeren Fahrstil hat, ihn bis höchstens 160 auf der Autobahn ausfährt, frisst er 6-7 Liter Sprit, wo man wirklich nicht mekern kann.
Er besitzt die 5-Gänge + Rückwärtsgang, versteht sich... ;]
Manchmal kommt es bei mir auch vor, dass ich mir ein paar PS mehr unter der Haube wünsche, aber da guckt man im Gesamtüberblick des Autos schnell drüber hinweg.
Dieses Auto ist unheimlich belastbar. Es zeigt kein schlechteres Kurvenverhalten, nur etwas weniger Anzug im vollbeladenen Zustand. Man kann die Rücksitzbänke zweigeteilt umklappen. Dann passt ein Fahrrad rein, ein riesiges Terrarium oder volle Campingausrüstung für mehrere Wochen...
Der Innenraum, da muss ich sagen, Respekt an Japan, wirklich sehr überdacht!
Man findet auch währrend dem Fahren jedes Knöpfchen schnell, ohne lange vom Verkehr abgelenkt zu sein. Er ist sehr übersichtlich aufgeteilt. Für jeden Platz im Auto kann man einen Getränkehalter finden, welche ich oft genug nutze, sowie einige kleine (oder auch größere) Fächer zum Sachen verstauen.
Er besitzt elektrische Fensterheber, sowie elektrisch verstellbare Seitenspiegel, man kann sogar das Lenkrad verschieden einstellen, auch die Amaturanzeige bei Nacht hat mehrere Stufen, wie hell sie beleuchtet sein soll. Auch hier muss ich sagen, super abzulesen. Ein Drehzahlmesser ist ebenfalls mit dabei (hat nicht jedes Auto..)
Natürlich gibt es dieses Modell noch ausgestattet mit Klimaanlage & Schiebedach.
Die Sitze sind sehr bequem, sowohl vorne als auch hinten.
Wenn man die vorderen Sitze ganz umlegt, kann man auch gut im Auto schlafen, ohne morgens aufzuwachen & Rückenschmerzen erleiden zu müssen!
Was ich hier nicht so schön finde, ist der unsportliche Stoff an den Seiten & der die Sitze schmückt... bei den Sitzen kann man sich ja schnell weiterhelfen --> Sitzbezüge
An den Seiten ist es nur ein kleines Stück, ich habe es mit einem anderen (zur Wagenfarbe passenden) Stoff überzogen. Keine schwere Arbeit, also für die Detailgucker: man kann sich weiterhelfen! ;]
Von Außen gesehen, finde ich dieses Auto sehr stylelisch. Mit seiner lustigen "vieräugigen" Schnauze, hatte er mich damals sofort in den Bann gerissen. Er ist ein absolutes Grinse-Auto, mit den ründlichen Lichtern. Dadurch wirkt dieses Modell leicht niedlich, hat rein optischen für mich jedoch auch etwas (besonders vom seitlichen Schnitt her) sportliches.
Noch ein kleiner Kritikpunkt hier:
Um die Lichter ist ein Gummiring gelegt, (für die Dichtung?!) dieser macht sogut wie bei allen Corollas irgendwann den Abgang, also es kann durchaus passieren, das er währrend der Fahrt plötzlich auf der Motorhaube rumschlabbert. Er kann allerdings nie ganz abgehen, da er mit kleinen Stahlhalterungen festgemacht ist. Damit dies aber trotz allem nicht passiert, hab ich ganz simpel Sekundenkleber benutzt...
"Problem" beseitigt!
Von hinten hat der Corolla meiner Meinung nach sehr schön designte Rücklichter.
Es ist ein sehr auffälliges Auto, finde ich, sowohl von allen Seiten. Er ist einfach unverwechselbar vom Aussehen, ein zweites Auto mit solchen lichtern gibt es einfach nicht.
Reperaturkosten... also bei mir noch nie. Das einzige was gemacht werden musste, bei 75.000km den Zahnriemen wechseln lassen, ansonsten nur kosten die man sowieso tragen müsste, wenn man denn ein Auto fährt. Auch der Ölverbrauch liegt im normalen Bereich.
Etwas großartiges hat meiner bis jetzt noch nie gehabt, mittlerweile hat er längst über die 100.000km geschrubbt (man merkt ich fahre ihn sehr gerne & oft...) & läuft superruhig, auch bei hoher Geschwindigkeit rüttelt das Lenkrad nicht (wie bei anderen Autos). Fahrgeräusche würde ich sagen sind im grünen Bereich, wenn man ihn nicht hetzt. Ab ebbes über 150km/h wird er lauter.
Mit der Kurvenlage bin ich auch zufrieden, obwohl viele sagen das Fahrwerk wäre sehr weich.
Ich persönlich hab damit jetzt keine Probleme, obwohl ich Tuning interessant finde & über eine Tieferlegung etc. nachdenke...
Was mich manchmal nervt, wenn einer hinten einsteigt (3Türer), muss man die vorderen Sitze immer wieder neu einstellen... & die Kofferraumklappe muss aufgeschlossen oder von innen geöffnet werden, es gibt keinen Griff außen.
Der Lack ist ebenfalls echt super. Für einen Kratzer vorne & ein paar Steinschläge, kann ja das Auto nichts. Meiner ist metallic-dunkel-voilett & erst letztens habe ich die Schriftzüge hinten entfernt, die ja (logischer Weise) seit das Auto existiert da drauf kleben. Man sieht nichts! Kein verbleichen des Lackes an diesen Stellen!
Wozu ich sagen muss, es gibt ein ganz bestimmtes Rot bei diesen Modellen, das durch die Sonne verbleicht, ist mir aufgefallen. Die Autos wirken dann Rosa... abgesehen davon finde ich, ist Rot eh eine Problemfarbe unter den Autos, egal bei welchem. Da Rot meist nicht Lichtecht ist, d.h. eher als andere Farben durch Sonne ausbleicht.
Rosten ist ein Fremdwort, ich sag nicht, dass er keinen Rost hat an irgendeiner versteckten Stelle bestimmt... vielleicht an einer kleinen Schraube? Aber ich möchte behaupten: Mein Auto rostet nicht.
Zumind. nicht so, dass er wie manches Auto bald auseinander fällt...
Sowieso im Vergleich zu gleichaltrigen Wagen fällt mir jedesmal auf:
Der Wagen ist der absolute Hit! Ein wahrer Glücksgriff!
Wer sich solch einen Corolla kauft, kann einfach nichts falsch machen! Auch bei einem Kauf mit über 100.000Km, bei diesem Auto würde ich eine Garantie mitgeben -> das ist kein Problem.
ein Testbericht von hafiz2007-02-28 16:40:23vom 28.02.2007Empfehlung: ja
Vorteile: super bequem, tolle Ausstattung, super Anzug...Nachteile/Kritik: Kurvenverhalten
Zur Vorgeschichte:
Seit etwa 7 Jahren fahre ich einen Toyota Corolla Kombi E9 1.3i, 91er Baujahr mit 75 PS. Nicht dass dieser mir nicht treu bis zu seinem Lebensende währe, doch so langsam machen sich die Alterserscheinungen deutlich sicht- und hörbar. Dieser Corolla trug mich selbst noch mit einem kompletten Motorschaden bis zur Hebebühne, damit er sich nach etwa 300.000 Km auch mal einen neuen (gebrauchten) Motor einbauen lassen kann. Nachdem ich dann dieses Jahr auch schon 2 Mal das Glück hatte einen Unfall zu bauen, und mein Toyo dies immer
super überlebt hat, denke ich es ist an der zeit ihm mal etwas gutes zu tun. Mit meinem Lebensgefährten beschlossen wir ihn wieder ein wenig aufzubauen. Das bedeutet, wir wollen ihn einfach eine Rundum-Erneuerung verpassen. Da er uns so sehr ans Herz gewachsen ist, machen wir das natürlich nicht eben mal so am Wochenende, sondern nehmen uns hierfür ordentliche Zeit. Das wiederum bedeutet, dass wir einen Ersatzwagen brauchen. Da wir verhältnismäßig viel für Nicht-Außendienstler unterwegs sind (fahren ca. 1000 Km pro Woche) lag unser Hauptaugenmerk auf den Verbrauch und die Spritart. Ein Diesel sollte her. Und da wir auch ab und an mal etwas länger unterwegs sind, die Reisezeit jedoch ein wenig enger halten wollen würden, sollte der Neue auch ein paar Pferdestärken mehr besitzen als unser Toyo mit derzeit 75 PS und die Gemütlichkeit sollte auch gegeben sein. Hmmm, aber da wird es auch schon wieder kompliziert. Beruflich brauchen wir auch ab und an mindestens einen Kombi. Optimaler währe ein Kleinbus bzw. Transporter. Doch nachdem wir sämtliche Preise von VW und Mercedes abgeklappert haben und so ziemlich gar nicht zufrieden waren mit dem Preisleistungsverhältnis, machten wir uns an einen Bekannten. Dieser kannte noch aus alten Zeiten einige Leute bei Toyota, weshalb es ihm leicht viel für uns eine Probefahrt mit dem neuen Toyota Corolla Verso zu organisieren. Gesagt getan. Nachdem wir den Termin telefonisch genannt bekamen machten wir uns gleich ins Internet um ein paar Infos zu sammeln. Man muss dazu sagen, dass es nicht unsere Idee war, diesen Wagen zur Probe zu fahren. Ich glaube wir währen nie auf die Idee gekommen ausgerechnet den Corolla Verso zu testen. Aber egal. Nun hatten wir schon mal den Termin, also kann man auch mal probieren. Nachdem wir uns also von der Internetseite www.toyota.de einige Informationen gezogen haben, ging es auch schon 2 Tage später zur Probefahrt. Natürlich fuhren wir mit unserem Toyo dort hin und freuten uns schon auf die 177 PS die uns erwarteten. Beim Händler in Berlin angekommen hieß es "Vorsicht, Kunde droht mit Auftrag". Nachdem wir uns mit dem Händler kurz bekannt machten und die Formalitäten klärten ging es auch schon wieder raus auf den Parkplatz.
Ein Metallic-Grau glänzender Corolla Verso lächelte uns an. Ein stämmig wirkender und ausdrucksstarker Wagen wartete nur darauf von uns gefahren zu werden. Der erste Eindruck war ganz schön heftig. Da wir viele Toyota-Fahrer kennen, aber bisher nur die älteren Modelle vor uns standen waren wir ein wenig geplättet. Man kannte solch eine Ausstrahlung bisher nur von den so genannten Oberklassewagen wie Mercedes, Audi oder BMW. Doch da sollten wir nun die Realität kennen lernen. Auf den Fotos und Abbildungen der Internetseiten und Broschüren wirkt der kleine Kraftprotz noch so klein und handlich, doch wenn man erstmal davor steht wirken die ungewohnt großen Scheinwerfer und das blitzende Emblem in dieser ungewohnten Format auf der einen Seite angsteinflößend auf der anderen Seite gibt dir die Größe ein gewisses Sicherheitsgefühl. Wie man ja weis, fühl man sich in einem großen und kräftigen Wagen immer sicherer als in einem Kleinwagen. Na toll, und zu allem Überfluss meinte mein Lebensgefährte doch gleich, ich solle zur Fahrerseite gehen. Dabei wollte ich mich doch erstmal auf einem übersichtlichen Platz über den Wagen her machen. Man muss doch erstmal testen. Aber nein, gleich ins Getümmel. Nun gut. Nachdem wir eine kleine Einweisung in die Handhabung des Navigationssystems, die Front- und Heckkamera sowie alle wichtigen Informationen bekamen, ging es auch schon los. Das Erste was mir neben dem optischen Gesamtbild auffiehl, war ein so komisches pyramidenartikes etwa 3-5 cm großes Kunststoffgebilde unter dem Emblem. Nach kurzer Verwunderung klärte sich das als Frontkamera auf. Diese kann zur Hilfe genommen werden, wenn man aus einer Ausfahrt auf eine uneinsehbare Straße fahren will. Ok, da hab ich das erste Mal nicht schlecht gestaunt. Aber gut, weiter zum Innenraum.
Es gibt hier ein griffiges Leder-Lenkrad mit Lautstärkeregelung in form von kleinen knöpfen, die Navigationssystemregelung sowie Informationssystemknöpfe über die man solche Dinge wie den derzeitigen Verbrauch, die Temperatur im innen- oder Außenbereich, die aktuelle zeit und sicher viele Informationen mehr im Tachobereich abrufen kann. Bin natürlich nicht dazugekommen alles auszuprobieren.
Die Tachobeleuchtung ist ungewohnt neutral. Nicht leuchtend Blau oder beissend Rot, sondern leicht Hellblau mit dunklen Ziffern. Dadurch sind diese natürlich sehr gut lesbar und verschwimmen nicht. Designtechnisch ist die Tachobeleuchtung schlichtweg einfach aber angemessen gelöst. Nichts Aufregendes. Digiatal sind hier alle durch die Lenkradbedienung aufrufbaren Informationen wie die Uhrzeit, der derzeitige Spritverbrauch und die Temperaturanzeige unten rechts.
Zum Starten des Motors gibt es einen so genannten Engine-Start-Knopf. Ungewohnt für Fahrer ältere Modelle. Weiterhin gibt es eine Art "Kunststoff-Schlüssel" in Form eines kleinen ja fast Würfelchens, der in ein an dem herkömmlichen Platz für das schloss positionieren Steckplatz gesteckt wird, damit der Wagen nach Drücken des Start-Knopfes auch anspringt. Durch den Startknopf ist kein doppeltes starten des Motors mehr möglich und somit ist es natürlich auch motorschonender. Auch wenn es keiner zugeben will, es ist sicher schon fast jedem mal passiert. Einmal nicht aufgepasst oder ablenken lassen, schon dreht man den Schlüssel ein zweites mal herum obwohl der Motor läuft. Die Position des Knopfes ist links neben der "Mittelkonsole". Nicht an der herkömmlichen Schlüsselposition, daher ein wenig gewöhnungsbedüftig.
Der Schaltknauf ist recht weit oben positioniert, dadurch gibt es eine gemütliche Sitzhaltung. Mit Armlehne sicher ein perfektes Fahrgefühl. Der schlichte Leder-Alu-Knauf ist einfach und stilsicher gestaltet und ein schmaler Alurahmen umhüllt dem Knauf elegant.
Die Mittelkonsole beinhaltet das Navigationssystem mit schwarzem Kunststoffrahmen und darunter liegendem Display und Regelanlage für die Klimaanlage. Der Gesamtrahmen ist in Aluoptik matt gehalten mit dunkelgrauen Schaltknöpfen, den Drehknöpfen ebenfalls in Aluoptik und einem Rahmen für das Display in transparenten Ice-Blue Kunststoff.
Auch für die Raucher unter uns gibt es gute Nachrichten. Deutschland will uns zwa bald das Rauchen auf öffentlichen Plätzen und in Gastonomiebetrieben verbieten, doch auf unseren allerheiligsten 4 Rädern sind wir noch sicher. Einen Zigarettenanzünder gibt es natürlich auch hier. Rechts neben der Klimaregelung recht weis oben angebracht, kommt man hier nun auch währenddessen der Fahrer schaltet an den Anzünder. Dies war bisher immer ein kleines Kunststück, da der Anzünder bisher unten links neben den Schaltknauf war (beim Toyota Coralla). Superplus für die Weiterentwicklung. Ein Aschenbecher ist diesmal auch besser integriert. Da der Schaltknauf hier recht weit oben steht, hat der Ascher genügend Platz unten zwischen Fahrer und Beifahrer.
Getränkehalter sind ebenfalls serienmäßig integriert. Fest in der Innenausstattung zwischen Fahrer und Beifahrer und nicht lose hängend oder so. Hier kann nichts abbrechen! Noch ein Plus. Für die Rückbank gibt es so was natürlich auch ;)
Die Lüftungsschlitze für die Klimaanlage sind hier einmal andersherum. Nicht waagerecht, wie gewohnt sondern senkrecht. Optische ist es zwar gewöhnungsbedürftig, von der Funktion her hat sich aber meiner Meinung nach nichts verändert. Die Luft kommt immer noch an und das relativ flott.
Mit seinen 7 Einzelsitzen ist genug Platz für jeden der Familie. Die hinteren 2 sollte man jedoch wirklich nur als Notsitze nutzen da hier nicht genügend Platz zum bequem sitzen ist. Nutzt man nur 5 der Sitze hat man einen schon gut gelungenen Kofferraum. Klappt man die nächste Reihe um hat man einen riesen Stauraum für alles möglich. Ob FRAU gerade wieder vom Shoppen Taschen über Taschen transportieren muss, der Kinderwagen inklusive Familie verstaut werden muss oder man einfach zum Verreisen die Gepäckstücke ins Auto bekommen muss. Alles kein Problem mit dem Corolla Verso. Denn der hat knapp 1800 L Kofferraum-Volumen. Das ist nicht schlecht wie ich finde.
Und nun zum Fahrgefühl. Nachdem ich also das erste Mal in einem solch neuen Modell einstieg und mich mit allen Gegebenheiten vertraut machte drückte ich den Start-Knopf und los ging es. Doch was ist das? Man hört nichts. Der Motor ist an, doch man bemerkt es kaum. Toll :) da bekommt man ja endlich mal was von der Musik mit ohne einen auf Konzert zu machen. Klasse. Nachdem ich dann also noch recht zögerlich die Ausfahrt raus bin ging es zügig in Richtung Autobahn. Das Bremsverhalten ist wohl toyota-like. Um es mal mit einem Golf zu vergleichen: Berührst du beim Golf 3 die Bremse, hängst du in der Frontscheibe. Toyota geht das ganze ein wenig ruhiger an. Man kann zwar bei Bedarf ohne weiteres ne richtige Vollbremsung hinlegen, doch kann man auch sachte bremsen wenn man nicht gerade das Feingefühl schlechthin hat. Das ist beim Golf wohl kaum so. Hier gab es keine weitere Umgewöhnung für mich, da die Bremse wie beim Alten ganz geschmeidig anspringt. Auf der Autobahn angekommen bin ich noch ein wenig vorsichtig, bis mein Lebensgefährte plötzlich sagt, er möchte mal sehen, ob der auch ohne Probleme die 200 km/h erreicht. Kurz geschluckt, und geschaut was die Straßenverhältnisse hergeben drückte ich auch schon das Pedal durch. Autsch, sage ich da nur. Der zieht aber ganz schön wech. Ich habe zwar schon in der Stadt gemerkt, dass er nicht ohne ist, doch erst auf der Autobahn entfaltete er seine volle Kraft. Der Toyota Corolla Verso 2.2 ist ein richtiges Kraftpaket, und das als Diesel. Nicht schlecht Herr Specht. Spätestens auf der der Autobahn fällt dann auch schnell ein wesendliches weiteres Detail auf Der 6. Gang. Man wird ihn zwar selten brauchen, doch kann man sicher erahnen was es bedeutet einen 6. gang zu besitzen ;) Nachdem ich nach ein paar Metern auch schon die 205 erreichte winkte mein Beifahrer ab und freute sich, als wir wieder auf Normalgeschwindigkeit herunter sind. Im einem weil er den Tropfen noch vor der Hose aufhalten konnte und im Anderem, weil der Corolla Verso offensichtlich genau die Power hat, die sich mein Lebensgefährte wünschte. Traumhaft meinte er. Gerade beim Schnellfahren merkt man, dass man sich durch die hohe Sitzposition sehr sicher und geborgen fühlt. Als Frau hat man es ja bekanntermaßen sowieso lieber etwas höher zu sitzen. So hat man alles immer schön im Blick. Nach einem kleinen Bissen beim Fastfoodriesen ging es dann mit Fahrerwechsel wieder zurück Richtung Händler. Und ich muss sagen, auch als Beifahrer macht die fahrt echt spaß. Viel Beinfreiheit und die gemütlichen Polster laden förmlich dazu ein Nickerchen zu machen.
Also alles im allen gibt es viel Fahrspaß, Gemütlichkeit, Überblick und Sicherheitsgefühl. Das einzige was mir bei der Autofahrt natürlich aufgefallen ist, ist das Kurvenverhalten bei hohen Geschwindigkeiten. Er liegt natürlich durch seine hohe Bauweise nicht so gut in den Kurven wie normale flache Wagen. Sonst gibt es allerdings nichts zu bemängeln. Jedenfalls nicht nach unserer ersten Probe fahrt. Aufgrund des Kurvenverhaltens werden wir uns aber wahrscheinlich noch mal einen anderen Wagen anschauen. Mal sehen.
Weitere Infos zur gesamten Ausstattung und zu Zusatz-Paketen gibt es natürlich auf www.toyota.de
...
ein Testbericht von Betthuepfer2006-04-26 22:27:53vom 26.04.2006Empfehlung: ja
TOYOTA COROLLA COMBI 1,4 LINEA TERRA
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Da ich im Januar 2004 ein sehr schlimmen Autounfall hatte und mein Auto einen Totalschaden hatte, musste ein neues her. Da ich mit meinem Mann damals schon ins Gerangel kam wer von uns jetzt einen Combi kauft, war das Thema nach meinem Unfall dann abgelegt worden, weil es klar war das ich mir nun einen Combi kaufen würde da ich ja kein Auto mehr hatte. Als ich dann Mitte Januar aus dem Krankenhaus kam nach 9 Tagen Aufenthalt machten wir uns auf die Suche.
Da mein
Auto ein Toyota war und ich voll auf begeistert war wollte ich wieder ein Toyota, da auch meine Eltern schon super Erfahrungen mit Toyota gemacht haben. Meine Mutter fährt auch einen Toyota aber das Modell Yaris.
Nun aber zum Auto.
***PREIS***
~~~Auto~~~
Ich habe mein Toyota Corolla gebraucht gekauft und habe dafür ganze 9000 Euro hingelegt. Es hatte damals 34.000 Kilometer auf dem Tacho und wurde von einem älterem Ehepaar gefahren. Die Erstanmeldung des Autos war 1999. also in 5 Jahren 34.000 Kilometer da kann man nichts sagen.
~~~Versicherung~~~
Die Versicherung kostet mich monatlich 80 Euro und meine Prozente sind auf 100 Prozent.
~~~Kfz-Steuer~~~
Die Kfz-Steuer beträgt bei mir 94 Euro im Jahr.
***AUSSEHEN
Mein Corolla Combi ist in einem metallicblau gehalten und ich habe auf die Motorhaube ein chinesisches Abzeichen drauf gemacht.
Die Form ist eigentlich sehr schön abgerundet. Aber das ist ja bei vielen Toyota Modellen so. Siehe auch Bild das drin ist.
Der Toyota bietet Platz für 5 Personen und hat sogar hinten in der Mitte einen Dreipunktgurt so das alle 5 Insassen sicher angeschnallt sind.
In den Kofferraum bekomme ich locker mein Einkaufszeug und einen Kinderwagen unter.
***TECHNISCHE DATEN***
86 PS
190 kmh Höchstgeschwindigkeit.
1,4 l Hubraum
ABS
Servolenkung
Zentralverriegelung
4 5 Liter Tank
Seitenairbag
Fahrerairbag
Beifahrerairbag
***ALLGEMEINES***
Ich fahre mit diesem Auto sehr gerne und es hat mich damals sehr viel Überwindung gekostet wieder in ein Auto zu sitzen. Aber da wir auf dem Land wohnen und ich auch mitten in der Ausbildung war musste es sein. Ich war froh das mein neues Auto dann auch noch einen Seitenairbag hatte. Man kann in diesem Auto auch prima sitzen, wenn es auf längere Strecken geht. Auch bis heute hat mich der Corolla Combi noch nicht im Stich gelassen, keine größere Reparatur oder ähnliches nur der Tüv aber das muss ja bei jedem anderen Auto auch sein. Das Autoradio das drin war habe ich ausbauen lassen, weil man dazu das ganze Verdeck vor der Frontscheibe anheben muss. Das Standartradio ist eines von Toyota mit Kassettenfach.
***VERBRAUCH***
Also, die Strecken die ich normalerweise fahren betragen ca. 10-30 Kilometer. Mein Spritverbrauch ist ca. 7 Liter auf 100 Kilometer. Als wir mal weitere Strecken fuhren ca. 200-500 Kilometer brauchte er nur noch 6,5 Liter.
Der Ölverbrauch liegt bei etwa 1 Liter auf 2000 km.
***FAHREIGENSCHAFTEN***
Das Auto liegt super auf der Strasse und lässt einen in brennzlichen Situationen nie im Stich. Mein Vater veranstaltet im Sommer auch immer ein Turnier, wo man viel im Gelände fahren muss und ich muss sagen das der Corolla super im Gelände zu fahren ist. Die Kurven kann man problemlos ausfahren, denn auch hier liegt er super auf der Straße und bleibt in seiner Spur.
***KUNDENDIENST***
Nach 20.000 Kilometer muss man erst in den Kundendienst und alle 15.000 Kilometer einen Ölwechsel machen.
***EIGENE MEINUNG***
Also, ich habe das Auto nun schon 2 Jahre und bin immer noch mehr als zufrieden damit. Es bietet mir und meiner kleinen Familie Sicherheit und Bequemlichkeit in allen Lagen. Was manchmal stört, ist wenn mein Mann fährt, da er ziemlich groß ist, hat unsere kleine Tochter die ihren Sitz hinter dem Fahrersitz hat, kaum Platz für ihre Füße hat. Aber da ich seit meinem Unfall eh eine schlechte Beifahrerin bin fahre meistens ich mit dem Auto.
ein Testbericht von margy2006-04-26 19:04:19vom 26.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: wenig Benzinverbrauch, keine Reparaturen, lange Lebenserwartung
...Nachteile/Kritik:
wenig Platz im Kofferraum, es sei denn, man klappt die Sitzbank um
Vor Jahren war der Toyota Corolla mein Lieblingsauto.
Mit ihm lernte ich sicher fahren. Kein Wagen, dessen Haube ich erspähte, wenn ich an der Kreuzung durch die Windschutzscheibe sah. Ich erkannte den weißen Streifen, an dem ich halten mußte im Gegensatz zu den PKW´s, die ich vorher fuhr. Ich fühlte mich immer sicher, wurde immer sicherer und wohl.
Das Einparken mit diesem Familienwagen fiel mir nicht schwer, in der kleinsten Lücke fand ich einen Platz zum Parken. Der PKW begleitete mich viele Jahre oder ich ihn zum Einkaufen, zum Besuch
in Kölns Unikliniken, in dem mein Mann nach einem schweren, lebensgefährlichen Verkehrsunfall lag. Diese Kliniken lagen 100 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Vorher traute ich mich nur im engsten Umkreis zu fahren.
Die Heizung im Auto fiel nie aus, Radlager und Getriebe funktionierten immer einwandfrei und auch der Anlasser gab nie den Geist auf im Gegensatz zum Opel Kadett, den ich davor kennenlernte und mit ihm schlechte Erfahrungen machen mußte.
Als ich den PKW anschaffte, zählte er schon viele Jahre, er war gebraucht.
Der Innenraum bietet Platz für 5 Personen. Der Kofferraum ist etwas klein, aber zum Einkaufen reichts und das ist wichtig.
Mein Toyota Corolla funktionierte mit 5-Gangschaltung, die Tankanzeige mit Kilometerangabe klappten immer reibungslos. Es gab so gut wie überhaupt keine Reparaturen. Der Benzinverbrauch lag bei 5 - 6 Liter Benzin auf 100 Kilometer.
Klappt man den Rücksitz um, reicht der Stauraum, um Koffer für den Urlaub unterzubringen. Auf dem Dach lassen sich die Stangen für Fahrräder befestigen.
Nachdem ich bei Nacht ein Reh nicht aus dem Wald springen sah, hatte ich einen Wild- und Autoschaden. Es war das Aus für diesen Wagen, der mir kostbar, wert und teuer geworden war. Ich habe mich nicht gerne von ihm getrennt, aber leider mußte es sein. Ohne diesen unverhofften Unfall wäre das Auto sicher noch ein paar Jahre gefahren. Es hat mich nie im Stich gelassen, hat immer treue Dienste geleistet.
Für Fahranfänger ist dieser PKW auf jeden Fall zu empfehlen, aber auch für Fahrprofis, die Wert darauf legen, ein Auto zu fahren, daß wenig Sprit verbraucht, gerade bei den momentanen Benzinpreisen und für denjenigen, der ein Fahrzeug braucht, daß lange Jahre hält.
...
Toyota Corolla Kombi 1.4 - D4D - MMT (Automatikgetriebe)
ein Testbericht von mannhal2005-09-29 23:08:52vom 29.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Sicherheit um dieses Geld....Nachteile/Kritik: Noch eine ganz kleine Optimierung des Fahrwerkes, dann ist das Auto perfekt.
Ein Hinweis ganz zu Beginn: Das Foto zeigt noch das ältere Modell, beim Testbericht handelt es sich um das neueste Modell.
Ich kann das Foto leider nicht austauschen.
Ich habe mir im Februar einen Toyota Corolla Kombi mit MMT-Getriebe (Motormanagementtechnologie) bestellt und im März ausgeliefert bekommen.
Schon bei der Probefahrt wurde mir bereits nach wenigen Metern klar, was ich die letzten Jahre versäumt hatte. Dieses Automatikgetriebe (ca. 500 Euro Aufpreis) hätte ich schon beim letzten Auto mitbestellen sollen, denn was den Konstrukteuren hier gelungen ist, kann schlichtweg als Meisterleistung bezeichnet werden. Die
Schaltvorgänge finden derart sanft und exakt statt, dass es ein Vergnügen ist, dieses Auto zu fahren. Sollte mal flott oder sehr flott ein „Schleicher“ überholt werden müssen, einfach nach Lust und Laune, weniger oder voll aufs Gas, die Automatik schaltet sofort 1 – 2 Gänge zurück und dann geht es mit diesem Familienauto mal zur Sache. Erstaunlich was ein 1.4 Liter Common-Rail- Dieselaggregat (aus Vollaluminium !!!) mit 66 KW für Fahrtleistungen auf die Strasse bringt. Wenn man ein wenig der unermüdlichen Arbeit des Automatikgetriebes zusieht, weiß man erst, wie faul man mit dem Schalten sonst ist und woher zu einem wesentlichen Teil, der geringe Treibstoffverbrauch stammt – nach 15000 km hat sich der Verbrauch, trotz fallweisem Hängerbetrieb, bei 5,1 Liter auf 100 km eingependelt. Hinzu kommt noch, dass diese Automatik eher zu Gleiten statt zum Hetzen verleitet, was bei den derzeitigen Luxustreibstoffpreisen ohnehin anzuraten ist.
Die 4 Scheibenbremsen holen das Gefährt auch aus hohen Geschwindigkeitsbereichen dank ABS und EBS (Elektronische Bremskraftverteilung) sehr sicher auf das ortsübliche Tempo. Die Sicherheitsausstattung kann für diese Fahrzeugklasse, sicher als bemerkenswert bezeichnet werden, da hier ausser den 8 bis 10 Front- bzw. Seiten- und Kopfairbags auch noch Gurtstraffer- und Gurtbegrenzersysteme eingebaut wurden.
Die Geräuschdämmung des Motors zur Fahrgastzelle ist diesmal wirklich gut gelungen, was schon so manchen Mitfahrer zu einem erstaunten „Aha, ist das wirklich ein Diesel“ verleitete.
Das eingebaute CD-Audiosystem mit 4 Lautsprechern lässt übrigens keine Wünsche offen und der Einbau eines Subwoofers erübrigt sich in den meisten Fällen.
Zu den teuren Ersatzteilkosten möchte ich noch bemerken, dass ich bei meinen letzten Wagen (Toyota Carina) eine komplette Blinkereinheit vorne tauschen musste. Ich habe mit bis zu 120 Euro gerechnet, umsomehr war ich über den Preis von knapp 20 Euro für ein Originalersatzteil sehr angenehm überrascht.
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topfmops, 17.09.2005
aber ich lasse einen dicken mercedes von einem livrierten chaffeur fahren, okay, andere sagen bus dazu.
Laithy, 27.09.2005
habe aber Toyota noch nicht ausprobiert. Fahre seit 3 Jahren einen Skoda und vor einer Woche haben wir einen zweiten dazubekommen. Sind damit naumlmlich sehr zufrieden. LG, MEl
ein Testbericht von Strumpel20022005-06-06 13:52:57vom 06.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Einfach ein Super Auto...Nachteile/Kritik: Keins
Hallo,
wir haben uns vor 5 Jahren einen Toyota Corollen Combi gekauft, es war ein Jahreswagen und ich war erst sehr mißtrauisch gegenüber diesem Japaner. Aber ich wurde eines besseren belehrt! Dieses Auto hatte einfach alles was das Herz begehrt, ABS, el.Fensterh., verst. Lenkrad, AHK, Klimaanl. usw.usw. und seine Fahreigenschaften waren auch super, man konnte sogar mit 3 Kindern in den Urlaub fahren, mit einem Kofferraum bis unters Dach voller Gepäck! Er fuhr sich immer noch super!Auch hatten wir noch keine Panne, keine Reparaturen, bis auf die üblichen Inspektionen, und es
gibt auch noch keinen Rost an unserem Auto! Unser Toyota hat mittlerweile 140 000 tkm runter und es ist immer noch verlaß auf dieses Auto!! Der Kofferraum ist auch super, es läßt sich fast alles transportieren, denn mit wenigen Handgriffen ist der Kofferraum riesig. Sparsam im Benzinverbrauch ist er auch, denn unser braucht auf 100km nur 7,5 l. Ich bin begeistert von diesem Auto, und mein nächstes,sollte es mal so sein, irgendwann, ist GARANTIERT wieder ein Toyota!!!
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ein Testbericht von sm1252005-02-28 15:25:44vom 28.02.2005Empfehlung: ja
Vorteile: günstig
sehr Zuverlässig
gute Ausstattung
...Nachteile/Kritik: sehr unauffällig
viel Plastik im Innenraum
etwas geringe Motorleistung
Wir besitzen jetzt schon seit 2001 unseren Toyota Corolla E11 und hatten bisher noch keine Probleme mit dem Auto, es läuft Toyota-typisch immer sehr zuverlässig. Wie man auch in der ADAC-Pannenstatistik sehen kann, gehört der Corolla immer zu den zuverlässigsten Autos. Wer dagegen ein Auto mit hoher Leistung sucht, dass sofort auffällt, der sollte sich ein anderes Auto suchen. Der Toyota erfüllt seine Aufgaben sehr unauffällig und ist gleichzeitig noch sehr günstig im Unterhalt. Je nach Motorversion kann er aber mit bis zu 110PS auch sehr sportlich sein. Qualitätsmäßig liegt
der Corolla immer noch im Japan-typischen Bereich mit viel Plastik. Dafür ist die Grundausstattung vor allem in der linea sol mit Klimaanlage sehr umfangreich! Wer auf günstige Unterhaltskosten und hohe Zuverlässigkeit wert legt, sollte sich den Corolla mal angucken, wer dagegen auffallen möchte, sollte zu einem anderen Auto greifen
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ein Testbericht von das-christian2004-08-22 15:18:55vom 22.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr zuverlässig in Sachen Pannenstatistik, pflegeleichtes Auto, niedriger Verbrauch bei richtiger Fahrweise...Nachteile/Kritik: Gebrauchte Toyotas sind schwer zu bekommen
Einleitung
Seit Januar 2004 besitze ich nun meinen eigenen Toyota, nachdem ich davor mit meinem Ford Escort riesige Probleme hatte, wollte ich ein sicheres, billiges und zuverlässiges Auto, dies fand ich nach langer und sorgfältiger Suche im Internet, in meinem Toyota Corolla. Aufgrund der Tatsache, dass mein Vater einen Toyota fährt und ich diverse Bekannte mit einem Toyota habe die allesamt äußerst zufrieden mit diesem Auto sind, fiel mir die Entscheidung nicht schwer bei diesem Auto für 4000 Euro und einem Kilometerstand von 73000 „Ja“ zu sagen. Nun ist dieses Auto
seit über einem halben Jahr in meinem Besitz, die Probleme kann ich an einer Hand ohne Finger Abzählen, es gab nämlich noch keine, diese kann ich bereits an dieser frühen Stelle sagen. Nun aber mein Bericht über Wissenswerte Tipps und Tricks des Fahrzeugs.
Mein Toyota
Ich fahre einen Toyota Corolla Compact aus dem Jahre 1996. Es ist ein Dreitürer mit Fließheck. Der Corolla hat eine rote Farbe und gehört zum Modell „Hit“, die „Hit“-Modelle verfügen standardmäßig über zwei Airbags und elektrische Fensterheber. Nur das Royal-Modell wäre noch besser, denn in diesem Modell ist zusätzlich noch eine Klimaanlage vorhanden. Mein Corolla hat 75 PS und 55 KW, sein Leergewicht beträgt 1045 kg. Es ist ein Vierzylinder-Vierventilmotor. Dazu hat der Toyota ein manuelles 5-Gang-Schaltgetriebe. Auf der Autobahn konnte ich ihn kurzzeitig auf 190 km/h hochjagen. Eigentlich haben die Hit-Modell 88 PS, meiner ist jedoch ein belgisches Modell, er hat auch im Innenraum eine Lampe weniger, als die deutschen Hit-Modelle. Mittlerweile bin ich schon über 10000 Kilometer mit diesem Fahrzeug gefahren, Probleme gab es bisher noch nie, außer einen Ölwechsel, auch beim bestaunen des Checkheftes konnte ich nichts von bisherigen Problemen meines Vorbesitzers erkennen, welche bei diesem Auto bisher aufgetreten sein sollen.
Den richtigen Toyota kaufen
Ich habe einen gebrauchten Toyota für 4000 Euro gekauft, welcher mittlerweile 8 Jahre alt ist und 73000 km weg hatte. Dieses Fahrzeug erstand ich bei einem Autohändler, bei Privatkauf wäre er sicherlich noch billiger. Etwa einen Monat musste ich mich bei mobile.de umsehen um an ein solches Schnäppchen aus meiner Nähe zu kommen. Das allgemeine Problem an Toyotas ist, obwohl fast jeder mit einem fährt, werden sie nur selten zum Verkauf angeboten. Ich sah mich jedoch nicht speziell nach Toyota um, auch verschiedene andere Automarken waren auf meiner Wunschliste. Mein Toyota war ein sehr guter Kauf, wenn man die Zuverlässigkeit, die Extras und die Leistung des Fahrzeuges mit einbezieht. Der Corolla ist die Mittelklasse, beim Kauf sollte man das Verhältnis zwischen Kilometern, Alter und Preis gut vergleichen können, dann kann man nichts falsch machen. Auch sollte man erfahren was für eine Person dieses Fahrzeug vorher gefahren hat, waren es Jugendliche mit 19 Jahren, kann man in der Regel davon ausgehen, dass dieses Fahrzeug oft gequält wurde, bei Rentnern darf man von dem Gegenteil ausgehen, trifft nicht immer zu aber danach kann man sich schon ein wenig richten. Auch dies ist bei einem Kauf eines gebrauchten zu beachten.
Wer einen neuen Toyota kaufen will, der sollte einen großen Geldbeutel mitbringen. Ein neuer Corolla in der Basisausstattung kostet etwa 15000 Euro. Jedoch sind in der Basisausstattung Funktionen mit inbegriffen, die damals noch als Zusatz galten. Somit sind Neuwagen aufgrund der ganzen Technik im Allgemeinen teurer geworden. Selbst ein 2-3 Jahre altes Fahrzeug ist noch recht teuer, so ist es zum Beispiel beim Avensis der Fall, stellt man einen vergleichbaren Ford Mondeo gegenüber, dann ist der Avensis im Schnitt etwa 2000 Euro aufwärts teurer. Jahrelange Zuverlässigkeit macht sich eben mit der Zeit im Preis bemerkbar. Aber seitdem der Euro da ist, ist sowieso alles teurer geworden, auch wenn es meistens nur Einbildung ist.
Pflege des Toyotas
Die Pflege sollte man von zwei Gesichtspunkten betrachten, einmal von innen, das andere mal von außen. Die Pflege von innen gestaltet sich sehr einfach, das Amaturenbrett bekommt man problemlos sauber. Es gibt auch keine Ecken an die man schwer herankommt, einzig die Lüftungen sind schwer zu reinigen. Ich reinige mein Amaturenbrett immer mit einem feuchten Lappen, den man bei seiner Autowäsche bekommt. Also ein Tuch mit einer Art Zitronenduft, damit geht es am einfachsten, folgende Veränderungen am Amaturenbrett konnte ich dadurch nicht erkennen. Auch sonst kommt man an alle Stellen im Auto problemlos hin, speziell beim Saugen, einziges Problem sind die Rücksitze, da es sich hierbei um einen Dreitürer handelt, muss man die Vordersitze vorklappen und sich dann nach hinten begeben um an alle Stellen zu kommen..
Von außen gesehen, würde sich eine Reinigung mit Hand sicherlich leicht gestalten, ich gehe aber nur in die Waschanlage, weil ich zu faul bin, um mein Auto mit der Hand zu waschen. Ich kenne aber Toyotafahrer die benötigen drei Tage um ihr Auto sauber zu kriegen. Ein Problem was ich jedoch erkannt hab war, dass der rote Lack schon ein wenig abgesplittert ist, einige Stellen sind so groß, da lohnt es sich einfach nicht dies zu lackieren, denn speziell am Kofferraum und auf der Motorhaube sind diese Lackschäden vorhanden, auf der Motorhaube wegen der Steine, und am Kofferraum wegen der Zweitfunktion als Ablage, wenn man etwas in den Kofferraum tut, zum Beispiel Metall, kann es sehr leicht passieren, dass dabei die Heckstange beschädigt wird, da sie ebenfalls rot lackiert ist, gibt es dort ganz schnell Schäden. Wir haben zuhause einen Lackausbesserungsstift, mit dem wir auf der Motorhaube, kleinere Lackschäden überdeckt haben, Lackschäden welche durch Steinschlag entstanden sind. Einziger Vorteil der sich nach einer Anwendung mit diesem Stift ergibt ist, dass die silbernen Flecken nun rot sind und nicht mehr so sehr auffallen. Haargenau die Farbe wie die Motorhaube haben sie nicht, dieser Stift hält 3-4 Waschdurchgänge. Mein Vater hat sich eine Poliermaschine ausgeliehen, die Motorhaube ist über die Jahre sehr verblasst, dies ist daran zu erkennen, dass an den Seitenflügeln ein anderes Rot zu sehen ist, wie auf der Motorhaube selbst. Nach dem bearbeiten hat man sicherlich kein Traumergebnis, aber ein deutlicher Unterschied ist immer zu erkennen. Eine mehrmalige Anwendung dieser Poliermaschine ist dabei aber nötig.
Richtige Fahrweise
Wer Toyota fährt sollte auch Auto fahren können. Bei meinem Corolla habe ich mir angewöhnt, immer sehr früh Hochzuschalten. Fahre ich einen Berg hinunter, dann immer im fünften Gang, die Motorbremse ist sehr stark bei diesem Auto, darum muss ich bei steileren Bergen nicht so oft bremsen, das Gaspedal bleibt dabei meist immer unbenutzt. Auch auf gerader Strecke versuche ich in den niedrigeren Gängen nie über 2000 Umdrehungen zu kommen, natürlich ist dies nur in der Stadt möglich, bei einer Geschwindigkeit von über 80 km/h kommt man selbst im 5. Gang über die 2000 Umdrehungen. Der Spritverbrauch liegt bei 5-6 Liter Super Bleifrei auf 100 km, dabei fahre ich größtenteils in der Stadt. Aber ständig sollte man dies nicht machen. Beim Toyota sollte man auch mal die Gänge kräftig ausfahren, andere Autos überholen oder auf der Autobahn richtig ausfahren, damit er in höhere Drehzahlen kommt, aber man sollte es nicht übertreiben, sonst ist das Auto nach ein paar Jahren schrottreif. Speziell im Winter sollte man nicht in den zu hohen Drehzahlen fahren, besonders wenn der Motor noch kalt ist, sonst macht man sein Auto ebenfalls kaputt, mein Ford wurde so nach und nach dezimiert. Da kann dann auch der Name Toyota nichts ändern, wenn man sein Auto kaputt gefahren hat. Als ich auf der Autobahn nach Ungarn gefahren bin, hatte ich einen Verbrauch von 7,1 Litern auf 100 km, das Auto war aber voll beladen und ich bin sehr schnell gefahren, meist im Bereich zwischen 140 und 170 km/h. Dies war in Deutschland, in Österreich und Ungarn ist der Verbrauch um über 1 Liter runter gegangen weil es da nichts mehr mit rasen war, auf der österreichischen Autobahn ist Geschwindigkeitsbegrenzung und in Ungarn kann man auf der Landstraße sowieso nur 90 fahren. Somit habe ich auf der Hinfahrt knapp 1 ½ Tankfüllungen verbraucht. Zudem sollte man sein Auto nicht immer auf kurzen Strecken fahren, Strecken von 1km Länge sind auf Dauer nicht gut und verkürzen ebenfalls die Lebensdauer.
Basteln am Toyota
Die einzig große Veränderung die ich an meinem Toyota gemacht habe, waren zwei Verstärkerboxen die in die Heckablage eingebaut wurden. Dabei habe ich die von einem Kumpel bekommen, welcher seinen Toyota verkaufen wollte. Ich habe auch gleich seine Heckablage bekommen, somit war ein Einbau der beiden Boxen nicht mehr nötig. Einziges schwieriges Problem war das verlegen der Kabel, diese mussten vom Kofferraum bis vorne an die Batterie, beziehungsweise an das Radio gelegt werden. Dabei mussten wir die ganzen Türverkleidungen lösen, damit die Kabel nicht lose im Auto liegen, mit ein wenig Gewalt hat es auch geklappt. Die ganzen Verkleidungen waren mit Noppen befestigt, das Handschuhfach musste abgeschraubt werden. Manchmal war es auch eine Arbeit, bei der Fingerspitzengefühl verlangt wurde. Ohne meine menschliche Anleitung, welche in diesem Fall mein Kumpel war, hätte ich es allein wohl nicht auf die Reihe bekommen, darum sollte man entweder selbst Ahnung haben, oder jemanden mit Ahnung in diese Arbeit einzuweihen. Aber mit dieser Aktion haben wir den Toyota fast komplett auseinandergenommen.
Werkstattsuche
Unser Toyota-Händler ist genauso weit von mir entfernt wie die 123-Werkstatt, ich schaffe meinen aber zur 123-Werkstatt hin. Hauptgrund ist der Preis, Toyota verlangt enorme Preise, 123 ist akzeptabel. Da 123 die Ersatzteile sowieso vom Toyota-Händler bezieht, hat man keine Probleme an diese heranzukommen, denn hat 123 ein Ersatzteil nicht, dann gibt es dieses auch nicht bei Toyota. So geschehen bei einem Adapter, den ich für mein neues Radio brauchte, andere Ersatzteile waren noch nicht nötig gewesen. Die Mitarbeiter bei Toyota sind zwar nett, aber manchmal auch nicht gerade die absoluten Experten auf ihrem Gebiet. Obwohl ich von 123 auch schon oft enttäuscht wurde, ist dieser große Preisunterschied kein Grund für mich zu wechseln. Spezielle Autohäuser sind in der Regel immer teurer als unabhängige Werkstätten.
Besondere Merkmale am Toyota
Ein Merkmal, welches ich schon von Anfang an in meinem Blickfeld hatte, war die Tankanzeige. Laut Betriebsanleitung verfügt mein Fahrzeug über einen Tankinhalt von 55 Liter. Wie bei vielen anderen Fahrzeugen verfügt auch meins über ein orangefarbenes Lämpchen, welches anzeigt, dass nur noch wenig Benzin im Auto ist. Die Tanknadel ist, wenn ich vollgetankt habe, etwas über den obersten Strich, beim Fahren über längere Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tanknadel ab dem mittleren Strich auf der Anzeige schneller fällt. Sobald bei mir das Lämpchen zum ersten mal leuchtet, fahre ich nur noch 100 km, danach tanke ich voll. Dabei konnte ich feststellen, dass ich immer nur in etwa knapp 40 Liter voll tanken musste, das höchste waren einmal 43 Liter und dabei habe ich die Tanknadel schon ganz weit unten gehabt. Schlussfolgernd müssen da immer noch 12 Liter drin gewesen sein, mit denen ich locker noch 180 km fahren könnte. Entweder ist die Tankanzeige sehr ungenau im unteren Bereich, oder ich besitze entgegen der Aussagen in der Betriebsanleitung wirklich nur einen 45 Liter Tank, denn diese Anzeige ist schon sehr verwunderlich.
Ein Problem welches wohl ein Corolla-Problem ist, da es mein Vater auch hat, ist die Tatsache dass das Gas-Kupplungsspiel am Anfang recht schwer ist. Es kann leichter als bei jedem anderen Auto passieren, dass man beim zu schnellen loslassen der Kupplung mit quietschenden Reifen losfährt, oder bei zu wenig Gas geben der Motor einmal ausgehen kann. Das liegt daran, weil der gesamte vordere Bereich in und um den Motor sehr leicht ist. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber den optimalen Punkt zu finden ist trotzdem, verglichen mit anderen Autos, sehr schwer. Es ist sicherlich schon 2-3 Monate her, als mir das Auto zum letzten mal ausgegangen ist, eine gewisse Einfahrzeit wird dabei immer verlangt. Jedoch habe ich immer noch öfters Probleme mit meinem Rückwärtsgang, er ist manchmal nicht richtig drin, oder springt raus, dies passiert noch sehr oft. Aber all das sind Dinge die man bei längerem Autofahren mit einem Toyota in den Griff bekommt.
Vorteile
Der größte Vorteil am Toyota ist wohl der, dass er ein zuverlässiges Auto ist. Dinge wie Pannen, oder sonstige Schäden am Auto gibt es einfach nicht. Nicht ohne Grund ist der Toyota laut ADAC das sicherste Auto in Sachen Pannenstatistik. Darum kann ich nicht über schwerwiegende Probleme des Autos sprechen, da es einfach keine gibt. Auch als ich vor kurzem nach Ungarn gefahren bin gab es kein Problem, insgesamt wurden 2000 km problemlos gemeistert. Der Verbrauch ist enorm niedrig, mein Ford hat in seinen Glanzzeiten das Dreifache verbraucht, jedoch sollte man auch die richtige Fahrweise an den Tag legen. Als ich über längere Zeit auf der Autobahn am Limit gefahren bin, konnte ich auch mit ansehen wie der Tankinhalt sehr schnell immer weniger wurde. Aber hier muss man einfach nur den Gang richtig hinterdrücken, nicht mit Hektik arbeiten, dann geht das auch.
Nachteile
Nur sehr wenige Menschen verkaufen Toyotas, ich musste es am eigenen Leibe sehen, bei mobile.de gab es zahlreiche andere Automarken in meiner Nähe, nur keinen Toyota, ein Riesenglück dass ich diesen dort doch noch fand. Dieser Nachteil hat sich bereits schon herumgesprochen. Natürlich hat Toyota selbst mittlerweile auch erahnt, dass die gute und sichere Autos bauen, somit wurde die Preisschraube die letzten Jahre angedreht. Neuere Toyotas, wie zum Beispiel der Avensis sind für einen Otto-Normalverbraucher kaum bezahlbar. Mein 96’er Toyota hat einen weiteren Nachteil, welcher mein Vater seiner nicht hat. Der Auspuff schaut hinten sehr weit hinaus, somit ist er äußerlich schon ein wenig gerostet. Das ist jedoch die einzige Roststelle, die mein Toyota aufweisen kann. Probleme gab es mit dem Auspuff jedoch noch nie.
Fazit
Mittlerweile sind im Grunde alle Autos sicher und zuverlässig, seit 2000 kann man davon ausgehen. Die neueren Wagen finde ich in der Preisklasse sehr teuer, daher sollte man dann tief ins Portemonnaie greifen. Wer einen Mittelklassewagen der 90’er Jahre möchte, sollte auf jeden Fall einen Japaner nehmen, Toyota, Honda oder Mitsubishi sind alle sehr sicher in Sachen Pannenstatistik Reparaturanfälligkeit. Toyota ist in dieser Hinsicht Spitzenreiter, ich, mein Vater, mein Nachbar und diverse andere Bekanntschaften aus meinem Kreis können dies bestätigen. Besonders gut, bei Toyota gibt es auch keine Krankheiten, die bei gewissen Modellen nach einer bestimmten Zeit oder Kilometerstand auftreten. Viele Tipps & Tricks treffen natürlich auch auf andere Fahrzeuge zu, nur meine Erfahrungen beruhen hauptsächlich auf einen Toyota, und die Angaben stimmen somit auch. Viele Menschen fragen sich, wie man ein Auto mehr lieben kann wie eine Frau, ich glaube die Toyota-Fahrer wissen die Antwort darauf.
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ein Testbericht von Sina022003-07-10 13:58:01vom 10.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: sieht gut aus, verbraucht sehr wenig...Nachteile/Kritik: Probleme mit Wind und Bodenwellen, rostet zu früh
Liebe Ciaoaner!
Vorab: Da es hier den Corolla 2.0 nicht gibt, habe ich mich entschieden das in den 1.4er zu setzen. Große unterschiede gibt es nicht - bis auf die Steuer.
Vor genau einem Monat habe ich mir einen Toyota Corolla 2.0 D-4D gekauft, da ich ja nicht immer nur das Auto meines besten Freundes für meinen Außendienst benutzen möchte, sondern auch mal sagen kann: „Ja, das ist nun wirklich mein Auto!“ Also bin ich losgelaufen, von Autohaus zu Autohaus, auf dem Land und in der Stadt. Aber so wirklich gefunden habe
ich nichts. Und dann bin ich zufällig und eher aus Verzweiflung in ein Toyota Autohaus gegangen und dort verliebte ich mich. In hellem lila lächelte er, blinzelte mir zu und flüsterte: „Na Kleines, Lust auf eine Probefahrt?! Komm doch mal rüber.“ Mit diesem Charme hat er mich sofort eingewickelt. Und nun steht er in meinem Carport und glänzt schön in der Sonne.
Jetzt denken sicher einige 1 Monat ist zu wenig um über das Auto zu berichten, aber ich bin nun 2000 km gefahren und denke ich kann ihn etwas einschätzen.
Übersicht:
1. Karosserie und Motor
2. Fahrwerk und Technik
3. Innenausstattung und Fahrgefühl
4. Schwachstellen
5. Fakten
6. Fazit
◦○◦ 1. Karosserie und Motor ◦○◦
Aussehen tut das Auto wirklich endgeil *sorry*. Er ist in einem lila/flieder Farbton gehalten und von Innen grau-schwarz. Hinten habe ich noch einen Heckspoiler mit der wichtigen 3. Bremsleuchte. Vom japanischen Design-Brei vergangener Tage ist nichts zu sehen und wie ich finde gibt er sich sehr europäisch. Toyota hat dazu Golf und Co. ganz fest ins Visier genommen und das sieht man deutlich beim D-4D.
Das Thema Rost ist leider schon in dem Alter von 4 Jahren ein Problem. Die Türen scheinen zu schleifen und deshalb habe ich an den Stellen schon ein bisschen Rost und am Auspuff siehts auch nicht so rosig aus. Aber mit etwas Zinkspray lässt sich da sicher noch was machen – falls jemand noch einen Tipp hat immer her damit!
Der Motor läuft relativ ruhig, jedoch kommt er auf der Autobahn nicht so wirklich vorwärts. Man braucht eben so seine Zeit um aus den Puschen zu kommen, wenns läuft, dann läufts aber gut. Tritt man das Gaspedal durch, so spürt man aber doch schon einen leichten Zug.
◦○◦ 2. Fahrwerk und Technik ◦○◦
Das Auto hinterlässt bei meinen Kollegen einen laufruhigen und putzmunteren Eindruck, erklärten sie mir und meinten, dass dies ein Anzeichen für ein einwandfreies Fahrwerk ist. Das heißt es gibt dort keinen Rost, wie ein befreundeter Automechaniker bestätigte. Außerdem fielen überdurchschnittlich gut die Lenkung und die Antriebswellen auf. Leider gibt es auch hier wieder eine starke erdverbundenheit, wie schon bei dem Mazda, so dass man jede Unebenheit in der Straße spürt – das merkt man besonders auf unseren. Negativ fiel mir auch der relativ lange –Bremsweg auf (so knapp unter 50m). Ein weiteres Problem ist, dass man beim Abbremsen von höheren Geschwindigkeiten manchmal nicht problemlos in den Vierten Gang schalten kann, sondern wirklich erst „suchen“ muss.
◦○◦ 3. Innenausstattung und Fahrgefühl ◦○◦
Im Cockpit, an Türverkleidungen und Sitzen sind die verwendeten Materialien sehr hochwertig.
Im Cockpit habe ich eigentlich alles was mein Herz begehrt, eine stufenlos schaltbare Klimaanlage, ein Radio mit CD-Player. Sehr gut finde ich in der Drehzahlmesseranzeige eine kleine Lampe, die mir anzeigt wie mein Fahrverhalten ist (economy – oder eben nicht). Da ich ja viel Musik höre, habe ich im Mazda das Problem nicht genug Patz für meine CD’s/Kassetten zu haben, jedoch in dem Kleinen ist eine aufklappbare Ablage, eine Ablage in der Mittelkonsole und ein riesiges Handschuhfach.
Die Sitze sind superbreit und bequem. Man kann sie sehr weit nach hinten schieben, aber auch sehr weit nach vorn, zudem sind sie höhenverstellbar. Einziges Manko, mein Sitz quietscht etwas. ;o) Auf der teilbaren Rückbank habe ich noch niemanden mitgenommen, aber ich denke, sie ist bequem.
Positiv anmerken möchte ich, dass die Türen über große Armablagen (wenn man das so nennen darf) verfügt und man somit auch bequem weitere Strecken fahren kann.
Das eingebaute Radio ist der normale Standart, die Lautsprecher jedoch sind sehr gut. Da kann ich selbst bei 160 km/h, wo das Auto echt laut ist, meine Wohlstandskinder oder SOAD hören ohne ein klirrendes Geräusch.
Bei höheren Geschwindigkeiten ist der Corolla nicht nur laut, sondern auch sehr anfällig für Wind. Fährt man aus dem Windschatten eines LKW’s muss man auf alles gefasst sein.
Der Kofferraum ist mit 289l recht anständig und lässt auch eine längere Reise zu.
Kommen wir noch zum Fahrgefühl, denn ich finde es einen wichtigen Punkt. Klar man sitzt – wie gesagt wirklich bequem aber man muss echt aufpassen nicht von Seitenwinden erfasst zu werden. Außerdem merkt man auf unseren Autobahnen schon wie scheiße die sind und ich trau mich dann nicht mit mehr als 100 km/h zu fahren so sehr hört man die Bodenwellen.
◦○◦ 4. Schwachstellen ◦○◦
Viele Schwachstellen kann ich leider noch gar nicht so sagen, aber ich schau mal nach!
Also meine Türdichtungen sind an der Fahrerseite nicht mehr die besten. Das Gummi rutscht aus der Tür oben. Die Waschanlage ist damit für mich tabu und regnen sollte es auch nicht zu stark. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb ich die Fahrgeräusche so laut habe.
Weiterhin finde ich, dass das Auto zu früh rostet und die Probleme mit dem Wind. Leider reagiert das Auto auch zu stark auf Spurrinnen. Da ist größte Vorsicht geboten.
Kraftstoffart: Diesel
Verbrauch nach 93/116/EG innerorts: 7,4 l/100 km
Verbrauch nach 93/116/EG ausserorts: 4,9 l/100 km
Verbrauch nach 93/116/EG durchschnittlich: 5,8 l/100 km
Tankinhalt in Liter: 55 l
6. Fazit
Beim TÜV hat man mit dem Auto keine großen Probleme, 85,8 Prozent aller Corollas bestehen ihre erste HU ohne Probleme, der Durschnitt liegt bei 76,4 Prozent. Über die paar kleinen Mängel sieht auch jeder hinweg der ein Auto haben möchte, dass zuverlässig und sparsam ist. Jedoch sollte man nicht zu viel erwarten, da er langsam an seine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h nur langsam rankommt.
So nun kennt ihr mein schönen Toyota Corolla Liftback 2.0. Ich hoffe ihr habt ein paar Anregungen, wie ich das mit dem Rost in den Griff bekomme und vielleicht auch das mit den Türdichtungen. Wir lesen uns!
Liebes Grüßle,
Suse`´
°*°Update°*&d eg;
So nun ist es passiert. Ich hatte einen Unfall...Bin gegen ein anderes Auto mit 5 km/h gefahren und ich musste feststellen, das für diese Geschwindigkeit sehr viel an dem Auto zu Bruch gegangen ist. Meine Stoßstange hinten ist fast gebrochen und das Hintere Teil war so verzogen, das ich dir Heckklappe nicht mehr zu bekam.
Für die Reparatur musste ich 396,05€ bezahlen...Ich dachte das Auto sei etwas robuster..Aber nun ja, damit muss ich leben
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