süüüüüüüüüüs, oder?

Torni bei seiner Lieblingsbeschäftigung: wälzen
Trakehner
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Trakehner
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Trakehner

Platz 5 in der Kategorie "Pferderassen".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Trakehner gebraucht & neu

Trakehner Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • -wunderschöne Tiere -anmutige Bewegungen -machen alles mit!
  • ~absolut treuer Freund ~vielseitig einsetzbar ~elegant und wunderschön
Nachteile/Kritik
  • -angebliche Spinner
  • ~das nicht jeder mit ihenn umgehen kann, da sie sehr sensibel sind
Torni_17

durch dick und dünn

ein Testbericht von 2006-02-06 07:27:07 vom 06.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: -wunderschöne Tiere -anmutige Bewegungen -machen alles mit! ...
Nachteile/Kritik: -angebliche Spinner
Ich möchte heute mal über meine Lieblingsrasse, die Trakehner berichten.
Ich bin über vier Jahre einen geritten und kann eigentlich nur gutes über diese Rasse berichten.

Meine Gliederung:
-Allgemeines
-Geschichte
-Bewegung

-Charakter
-Fazit

Allgemeines zu dieser wundervollen Rasse:
===================================

Der Trakehner hat die wechselvollste Geschichte aller deutschen Pferderassen und gilt als Spezialrasse innerhalb der deutschen Zuchtgebiete.
Mit mehr als 4700 Stuten und circa 200 Hengsten ist der Trakehnerzuchtverband einer der größten Pferdezuchtverbände der Bundesrepublik Deutschland.
Sie haben die angenehme Größe von 1,60 bis ungefähr 1,75 m und heute in allen Sparten des Pferdesports erfolgreich.
Gerade deswegen sind sie auch nicht allzu billig, Trakehner kann man heutzutage ab 5000€ aufwärts finden, Preisgrenze ist offen...



Geschichte der Trakehner:
=====================

Schon im dreizehnten Jahrhundert beginnt die Geschichte, nämlich mit dem Schweiken, eine kleine, unscheinbare Landrasse, dem Tarpan nahe stehend, den schon die Kreuzritter im späteren Ostpreußen vorfanden.
Das Gestüt Trakehnen ist der Ausgangspunkt der heutigen Zucht. 1723 wurde es von König Wilhelm I. als Stutamt gegründet, erhielt später aber als Hauptgestüt die Aufgabe, Pferde für die Landgestüte zu liefern.
Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurden zahlreiche orientalische und englische Vollblüter eingekreuzt, um die Rasse zu veredeln. Genutzt wurden diese dann um dem preußischen Heer ausdauernde und leistungsfähige Tiere bereit zu stellen.
Im Jahre 1926, in Zwion wurde die erste Hengstprüfungsanstalt errichtet. Dies bedeutete ein einjähriger, harter Ausdauertest für die als Landbeschäler vorgesehenen Hengste. Nur diejenigen, die den Test bestanden, wurden als Vatertiere eingeteilt.
In diesem Test wurden die drei Grundgangarten, Verhalten vor dem Wagen, vor schwerem Zug und unter dem Reiter getestet. Nach Kriegsende hatte das Gestüt in Ostpreußen, was bis jetzt als am größten galt, stark abgenommen. Nur wenige (nicht einmal tausend) waren nach Westdeutschland gekommen, doch diese hatten den härtesten Eignungstest, den ihr euch überhaupt vorstellen könnt, bestanden.
Am 23.10.1947 wurde der Trakehnerverband ( Verband der Züchter und Freunde des Warmblutpferdes Trakehner Abstammung e.V.) gegründet. Nach zahlenmäßigem Rückgang ist dieser Verband der größte der heutigen Zeit.

Aussehen:
=========

Der Trakehner hat eine sehr gute Ganaschenfreiheit, der Kopf ist ausdrucksvoll, mit großen klaren Augen und wirkt dadurch sehr edel.
Der Hals ist mittellang, verdünnt sich aber zum Kopf hin, die Schulter ist groß und schräg, der Widerrist sehr markant.
Sehr wichtig ist der gut belastbare Rücken.
Farben sind alle in der Trakehnerzucht zu sehen, wobei Braune am meisten vorkommen. Schecken sind eher seltener zu sehen, zurzeit geht der Trend aber in Richtung der "bunten Pferde".


Bewegung:
=========

Der Trakehner hat klare, raumgreifende und losgelassene Gänge, die aus der Hinterhand, über den schwingenden Rücken zu der Schulter übergehen.
Der Schritt ist losgelassen, der Trab zeigt wenig Knieaktion, ist leichtfüßig und erhaben, genauso, wie der Galopp.


Charakter:
=========

Hier teilen sich die Meinungen und ich möchte meine Erfahrung mit einbringen.
Viele machen Gebrauch von dem bekannten Sprichwort: "von hundert Trakehner geht eener!", andere wiederum sind überzeugt von dem ruhigen, ausgeglichenen Temperament des Trakehners, der mit die durch dick und dünn geht.
Ich kann zu beiden Partien etwas sagen.
In meinem Stall gab es zwei Trakehner, welche Vollbrüder waren, beides Wallache. (Vater: Osterbote, Mutter: Tosa) Sie waren grundverschieden. Der eine, ältere war ein total durchgedrehtes Pferd. Er konnte zwar super laufen, aber nur, wenn er auch wollte. Wenn nicht, buckelte er wirklich unkontrolliert, was zur Folge hatte, dass man schon einmal samt Pferd im Teich oder Straßengraben stand. Ein total schreckhaftes Pferd, jeder Schatten war ein gefährliches Monster und von Straßensicherheit konnte man auch nicht sprechen. Dieses Pferd ist leider nicht mehr bei uns im Stall, ich kann also kaum sagen, wie es sich weiterentwickelte.

Die andere Partie, von der ich übrigens vollkommen überzeugt bin, war dessen Vollbruder, der zur selben Zeit in unseren Stall kam. Ein Apfelschimmel, bildhübsch, 1,68 m Stockmass und lies sich wirklich alles mit sich machen.
Tornado, sein Name, wollte dem Reiter einfach nur gefallen, er hat wirklich alles mitgemacht. Das Springen hat er geliebt und war dabei auch grundehrlich, verweigern gab es fast nie, wenn aber doch, dann war es vorher schon so offensichtlich, dass es nie einen Überraschungsabsturz gab.
Dieses Pferd buckelte nur, aus reiner Freude (also wenn nach einem langen Winter endlich wieder der ersehnte Renngalopp übers frisch gemähte Feld anstand), oder wenn er wirklich Schmerzen hatte (die Besitzerin, nicht gerade leicht, lies sich beim aufsteigen gerne mit voller Wucht in den Sattel fallen, hat sich aber jetzt geändert),
Durchgegangen, ist mir Tornado nur ein einziges mal, damals hatte ich aber kaum Reiterfahrung, ein paar Jahre später hätte ich ihn bestimmt halten können.
Danach übten wir auf freiem Feld und er ging mir nie wieder durch.
Verbeugen, verstecken spielen auf Koppel und Schnürsenkel aufmachen waren seine Lieblingsbeschäftigung. Er war schmiede- und verladefromm. Als wir einmal zu einem Patroullienritt fahren wollten, ging er anstandslos auf einen großen Pferde-lkw, obwohl er bei uns nie verladen wurde.
Wir hatten ein einziges Problem mit ihm, wenn eine Sprühdose kam, zum Beispiel um Fliegenspray aufzutragen, wurde er total verrückt. Flüssigjod kam nie in Frage, nur Salbe konnte verwendet werden. Doch irgendwann dachte ich mir, muss man so etwas doch einmal üben. Ich setzte mich eine Woche lang, jeden Tag zwei oder dreimal in seine Box. In der einen Hand eine Leckerlidose, in der anderen eine wassergefüllte Sprühdose. Am Ende siegte immer der Appetit. Nach einer Woche konnte Torni auf der Koppel eingesprüht werden, ohne dass ihn jemand festhielt, er blieb stehen.
Dieses Pferd war wirklich einmalig, egal was man mit ihm angestellt hat, er hat mitgemacht. Beim ausreiten, wenn andere Pferde mit waren, die hektisch waren, wurde Torni des öfteren als Bremse eingesetzt, geschmissen hat er nie.

Ich bin so und so der meinung, dass bei Tieren immer alles an der Erziehung liegt. Natürlich wird man aus einem extrem schreckhaften Tier nie ein hundertprozentiges Verlasspferd machen können, doch man kann mit Erziehung viel erreichen. Wer etwas davon versteht kann aus jedem Fohlen ein anständiges Reitpferd machen, was nicht buckelt, wenn es mal Lust und Laune hat.
Natürlich sind Pferde Fluchttiere, ich versteh es voll und ganz, wenn ein Tier sich vor großen, heranbrausenden Lkw´s erschrickt und wegrennt, aber man kann sie immer dazu bringen, für den Menschen zu arbeiten und nicht gegen ihn!


Fazit:
=====

Ich bin ein totaler Trakehnerfan. Trotz dieser Ausnahme bin ich überzeugt, dass Pferde wie Torni öfter vorkommen. Sie sind einfach der Hit.
Außerdem bestätigen Ausnahmen die Regel, ein paar Verrückte muss es immer geben.I
ch bin fasziniert von diesen Tieren und werde nie aufhören, in pferdeMagazinen nach dieser Rasse zu suchen . . .
Trakehner gehören zu der besten Pferderasse der Welt!! !
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
HiRD1
HiRD1, 06.02.2006
SH. Gruß, Ralf
Rumyana7
Rumyana7, 06.02.2006
sh
kati13
kati13, 05.02.2006
sh
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hottekri

Nervenstarkes und edles Pferd für alle Fälle

ein Testbericht von 2009-02-17 10:39:36 vom 17.02.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Der Trakehner
+++++++++++


Persönliche Erfahrungen:
*********************

Ich selber habe 1 Trakehner. Meinen Peridond, genannt Paulchen.
Er ist 3 ½ Jahre alt und ein absolut typischer Vertreter seiner Rasse.

Seine Abstammung:
-----------------------
Vater: Münchhausen
Muttervater: Fabian (unter Dr. Reiner Klimke in der Dressur sehr erfolgreich)

Paulchen ist ein sehr lieber, wenn man von dem Blödsinn, den er dauernd anstellt einmal absieht. Die Ausbildung bisher war absolut Problemlos. Ich habe ihn im Februar gekauft und damals konnte er eigentlich zu ziemlich überhaupt nichts. Ich habe im März angefangen ihn an der Longe auszubilden und Mitte Juni waren wir dann soweit, dass ich mich das erste Mal rauf gewagt habe. Er hat nur geschaut, was ich dort droben mache und sonst gar nicht.
Mittlerweile sind wir 3 Monate weiter und die Ausbildung gestaltet sich sehr problemlos und macht einfach nur Spaß.
Er hat sehr gute Gänge und zeigt sie so langsam auch unter dem Sattel, er hat Talent zum Springen, da werde ich wohl mal über meinen Schatten springen müssen und mit ihm mal ab und zu springen, und er hat eigentlich vor überhaupt nichts Angst. Reißaus nimmt er nie. Er geht bei Sachen, die er nicht kennt vorsichtig hin und schaut sie sich grundsätzlich aus der Nähe an.
Ich weiß nicht wieso, aber hier bei uns im Rheinland hat der Trakehner eigentlich einen nicht ganz so guten Ruf. Mein Trainer nennt den Traki grundsätzlich nur heiß und irre. Versteh ich gar nicht. Ich werde, sobald Paulchen soweit ist, wohl den Gegenbeweis antreten.
Ein Rheinländer, der stark mit Trakehner veredelt wurde, der ist schon mal gerne Nervös und wird auch gerne Mal heiß. Wie mein Winston.

Steckbrief:
**********

Ursprung: Hauptgestüt Trakehnen, 13. Jahrhundert

Hauptzuchtgebiet: Deutschland, Russland, Polen
Verbreitung: In aller Welt

Stockmaß: Angestrebt werden 160 bis 170 cm Stockmaß (Widerristhöhe
Farben: alle

Zuchtgeschichte:
**************

Die Trakehner haben ihren Ursprung in Trakehnen (Ostpreußen). Die Ursprünge lassen sich bis zum Deutschritterorden im 13. Jahrhundert zurück verfolgen. Damals wurden auf Grundlage der Schweikenponys Militärpferde gezüchtet.
Im Jahr 1732 gründete der preußische König Friedrich Wilhelm der I. das königliche Trakehner Stutamt.
Das Gestüt wurde zur wichtigsten Quelle für preußische Hengste und war bekannt für die Zucht von eleganten und ausdauernden Kutschpferden.
Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Zucht von Militärpferden wieder Schwerpunkt der Zucht.
Im 19. Jahrhundert wurden zur Veredelung der Rasse Araber und englische Vollblüter eingesetzt. Daraus resultierte, dass die Trakehner anfang des 20. Jahrhunderts einen Vollblutanteil von 50% hatten.
Im 2. Weltkrieg brach die Zucht in Trakehnen vollständig zusammen. Dafür werden die Trakehner mittlerweile in ganz Deutschland und weltweit erfolgreich gezüchtet.
Mit einigen wenigen zurückgelassenen Pferden wurde auch in Polen und Russland weiter gezüchtet, aber nicht mehr so stark wie vor dem 2. Weltkrieg.

Zuchtorganisation:
****************

1 947 wurde in Hamburg der Trakehner Verband gegründet, der seinen heutigen Sitz in Neumünster hat.

Typ:
*****

Der Trakehner ist, durch seine starke Veredelung mit Arabern und Vollblütern, eines der edelsten deutschen Warmblutrassen.

Exterieur:
********

Eine mittellange, sich zum Kopf hin verjüngende Halsung, gute Ganaschenfreiheit, eine große, schräg gelagerte Schulter, ein markanter, weit in den Rücken hineinreichender Widerrist, ein funktionsfähiger Rücken, der die Anforderungen an ein athletisches Sportpferd erfüllt und der Bewegung, Schwingung, Tragkraft und Gleichgewicht vereint, eine lange, leicht geneigte, kräftig bemuskelte Kruppe sowie eine harmonische Rumpfaufteilung in Vor-, Mittel- und Hinterhand. Weiterhin erwünscht ist ein zum Körperbau passendes trockenes Fundament mit korrekten großen Gelenken, mittellangen Fesseln und wohlgeformten Hufen, das eine lange Gebrauchsfähigkeit erwarten lässt.

Interieur:
********

Erwünscht ist ein unkompliziertes, umgängliches, gleichzeitig einsatzfreudiges, nervenstarkes und verlässliches Pferd, das einen wachen, intelligenten Eindruck macht und durch sein Auftreten und Verhalten gute Charaktereigenschaften sowie ein gelassenes, ausgeglichenes Temperament erkennen lässt.
Unerwünscht sind insbesondere im Umgang schwierige, nervöse, ängstliche oder feige Pferde.
Erwünscht sind weiterhin robuste Gesundheit, gut psychische und physische Belastbarkeit, natürliche Fruchtbarkeit sowie das frei sein von Erbfehlern.

Besondere Merkmale:
*******************

leistungsbereiter, zuverlässiger Charakter, nervenstark und Mutig, was ihn zu einem idealen Vielseitigkeits- und Buschpferd macht.

FAZIT:
********

Ein gutes Allroundpferd, was sowohl für Springen, Dressur, Gelände oder auch als Freizeitpferd eignet.

Diesen Bericht habe ich auch bei Preisvergleich unter dem Namen Hottekri0708 eingestellt.
...
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Kommentare
campino
campino, 27.02.2009
lg andrea
morla
morla, 17.02.2009
winterliche grüße aus berlin lg. petra
Animagus17
Animagus17, 17.02.2009
Ein sehr interessantes Berichtchen. LG
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Sturkopf

TRAKEHNER- nicht umsonst die edelste aller Pferderassen

ein Testbericht von 2007-12-09 17:10:21 vom 09.12.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: ~absolut treuer Freund ~vielseitig einsetzbar ~elegant und wunderschön...
Nachteile/Kritik: ~das nicht jeder mit ihenn umgehen kann, da sie sehr sensibel sind
TRAKEHNER

~zur Geschichte~
Der Trakehner hat seinen Namen nach dem Gestüt "Trakehnen" im früheren Ostpreußen.
Diese edle Pferderasse wurde für die preußische Armee gezüchtet und es beweist sich bis heute noch.
Bis heute gibt es in Europa keine Rasse die so vielseitig ist, die in alle Sparten des Reitsports eingesetzt werden kann.
Trakehner sieht man überall im weltweiten Reitsport.
Sie zeigen großen Mut beim Springen, zeigen unedlich viel Eleganz in der Dressur, und auch beim Millitary und in der Vielseitigkeit beweist diese Rasse außerordentlichen Mut und unwahrscheinlich viel Können.

Die Grundlage des Trakehners war das Landpferd Ostpreußens, die Trakehner Pferde werden reinblütig gezpchtet, das heißt, es dürfen nur das englische Vollblut und Araber eingekreut werden.
Das verleiht dem Trakehner unter anderem seine außergewöhnlich edle Ausstrahlung...
Das Zuchtgebiet der Trakehner ist mittlerweile auf 30 Länder verteilt.

Das Brandzeichen ist ein Elchgeweih.

~Exterieur~

Der Trakehner hat ein gerades oder arabisiertes Profil, einen langen und sehr eleganten Hals und eine sehr schräge Schulter.
Der Widerrist ist ausgepräft, jedoch nicht zu sehr.
Die Kruppe ist leicht schräg und gut bemuskelt.
Die Größe liegt bei 160-172 cm.
Farben: Alle einfarbig, (in der polnischen Linie gibt es auch Schecken)
~~~~~~~~~~

Der Trakehner gilt als gelehriges aber doch eigenwilliges Turnierpferd.
Diese Pferdrasse ist äußerst sensibel und braucht einen Reiter dem ihm zeigt wo es langgeht, aber auch sehr auf ihn eingeht.
Weiß man nicht mit dieser Pferdrasse umzugehen, kann es öfters zu einem genervtem Reiter und einem verärgertem Pferd kommen.

~~~~~~~~~~~

~ Meine eigene Erfahrung mit meiner Trakehnerstute~
Als ich 12 war bekam ich mein erstes eigenes Pferd, eine wunderschöne Trakehnerstute. Der erste Proberitt verlief so, dass ich sie super reiten ließ, aber als ich zu viel Bein gab bei der Galopphilfe, da raste sie quer über den ganzen Platz mit mir.
Meine Eltern schlugen die Hände über dem Kopf zusammen und als ich sie endlich zum Stehen bekam meinten sie noch: Du willst dieses Pferd doch nicht ernsthaft oder Schatz? Sie ist viel zu eigenwillig für dich.
Doch es war liebne auf den ersten Blick und ich wusste wir gehörten zusammen. Und so gehört sie mir und ich hatte eine wunderschöne und aufregende Zeit mit ihr.
Als die Leute hörten das ich eine Trakehnerstute bekommen hatte machten die meisten ein entsetztes Gesicht und sagten Sachen wie < Trakehner sehen nur hübsch aus, laufen aber schon weg, wenn bloß ein Wasserschlauch auf dem Boden liegt>
Anfangs hatten wir beide es echt nicht leicht: Wurde z.lB eine Autotüre zugeknallt kam es oft genug vor das ich beinahe aus dem Sattel geflogen wäre, oder wenn beim Ausritt eine Waschmaschien irgendwo auf dem Weg lag, musste ich ihr immer gut zureden, beinahe so als wolle sie, das ich ihr Mut zurede.
Oder unser erster gemeinsamer gang über die Wippe, es sah nämlcih dann so aus, dass nur ich auf der Wippe stand und meine Süße mit weit aufgeblähten Nüstern daneben- ganz verwundert was das dDing denn da ist.
Der Wassergraben, naja, dem konnte sie so richtig was abgewinnen, aber schwimmen ging sie imemr gern.
Ich habe lange gebraucht um herauszufinden wie ich mit ihr umgehen muss.
Ich durfte beispielsweise nie zu viel Bein geben, weil sie dann quer über den Platz raste, bei ihr reichte schon eine ganz leichte Hilfe.
Vor neuen Sachen hatte sie immer ersteinmal eine gewissen Angst, aber ich habe irgendwann rausgefunden das wenn ich ihr zeigte das es okay it, sie mir vertraute.
Überhaupt, hat es am Anfang sehr lange gedauert bis ich ihr Vertrauen hatte, sie war imemr serh eigenwillig und so ein Dickkopf nach dem Prinzip: Ich mach nicht das was du willst. Ich gegen dich.
Aber ich habe ihr vertrauen gewonnen, und seitdem Moment waren wir unzertrennlich und sie lief mir hinterher wo immer ich war. Das machte sie bei keinem und das war das schäönste Geschienk über alles.
Auf einem Turnier, ich ging mit ihr ein Springen, gab es plötzlich mitten als wir im Parcours waren einen lauten Knall, und sie raste an dem Wassergraben vorbei. Einer aus dem Publikum rief: Das ist bestimmt ein Trakehner!
Ich habe oft genug Leute gehört die drüber gelacht haben, wenn ich meiner Süßen mal wieder zuredne müsste wenn wir z.B an riesigen Flatterbändchen vorbei mussten,
aber mir hat es imnmer Saß mit irh gemacht.
Und sie ist daran gewachsen udn ich ebenso.
Aber wenn sie ´z.B Faxen gemacht hat und ich dann mit ihr geschimpft habe oder dann sauer auf mich war, dann war sie sofprt einegshcnappt. Ich weiß das klingt verrückt, aber sie war echte in Sensibelchen und nahm mir das dann total böse. Hat mnanchmal schon eibn paar Stündchen gedauert bis dann wieder alles okay war.
Was ich damit sagen will ist, dass diese Rasse etwas sehr besob deres ist und man sie wirklich nciht vergleichen kann mit Haflinger oder so.
Mit Trakehner´n hat man immer was tu tun, und es ist weiß Gott nicht immer einfach, aber mit wem ist es das schon?
Ich habe mittlerweile viele Leute kennengelernt mit Trakehnern und sie alle sagen das gleich wie ich.
Als mein Springlehrer als bei meiner Süßen udn mir etwas nicht geklappt hat, sich auf sie draufsetzte kam er selbst absolut nicht mit ihr klar. Er wusste nicht wie er mit ihr umgehen sollte und brauchte bestimtm 30 min um es einigermaßen hinzukriegen.
Wie viele Leute schon auf meinem Schatz saßen und mich danach fragten, wie ich sie imemr so schön reiten konnte? Bei ihnen ging sie absolut nicht.
Kommt halt nicht jeder mit dieser tollen Rasse klar...


Ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht und bin sehr froh drum. Ich würde mir immer wieder einen Trakehner kaufen und kann es bloß jedem raten!
...
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doelau
doelau, 09.12.2007
sh von Gegenleser doelau
Gering
Gering, 09.12.2007
lg, Michael
Polin87
Polin87, 09.12.2007
sh
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Der Rolls Royce unter den Pferderassen

ein Testbericht von 2002-03-31 14:23:55 vom 31.03.2002
Empfehlung: ja
Hi,

auch ich bin dem Charme und der Eleganz der Trakehner verfallen und werde nun eine Lanze für die Trakkis brechen.

Zur Geschichte:

Im Jahr 1732 wurde in Trakehnen (nordwestlicher Teil Ostpreussens) auf Befehl des preussischen Königs Friedrich Wilhelm I. das erste Trakehnergestüt gegründet.

Trakehnen, das war ein Areal von 6000 Hektar mit 16 Vorwerken, auf denen 3400 Menschen und 1200 Pferde, darunter 300 Zuchtstuten und 15 Hauptbeschäler, buchstäblich zusammenlebten. Doch Trakehnen war auch Quell- und Mittelpunkt der ostpreußischen Pferdezucht, deren vier Landgestüte (Georgenburg, Rastenburg, Braunsberg und Marienwerder) jährlich mit jungen Vererbern aus dem Hauptgestüt beschickt wurden, um den hohen züchterischen Standard Trakehnens ins ganze Land zu tragen.

1787 wurde der Grundstein für eine planvolle Zucht gelegt, angeregt durch Oberstallmeister Lindenau, der eine strenge Musterung des Pferdebestands einführte.

Das Gestüt überlebte im Laufe der Zeit viele Kriege und erlitt dabei grosse Verluste. Der zweite Weltkrieg wirkte sich auf die Zucht besonders verheerend aus. Als die Rote Armee gegen Ende des Krieges den Zuchtstätten Ostpreussens immer näher kam, flüchteten die verzweifelten Züchter mit ihren Pferden. Aus dem blühendsten Pferdeland des Deutschen Reiches mit rund 25.000 Mutterstuten und 1200 gekörten Hengsten blieb eine winzige Basis von 1500 Pferden für den Wiederaufbau der Trakehner Zucht in Westdeutschland. Aus dem Hauptgestüt Trakehnen selbst konnten lediglich 27 Stuten gerettet werden.Langsam wurde die Zucht in D wieder aufgebaut.

In der heutigen modernen Trakehnerzucht findet man in der Abstammung oft hohe genetische Anteile des englischen und arabischen Vollblutes, sowie von Shagya - und Anglo-Arabern.

Der Trakehner besticht durch seinen besonderen, edlen Rassetyp. Ein ausdrucksvoller Kopf, große Augen,schön geformter Hals,plastische Bemuskelung und korrekt geformte Gliedmassen vereinen sich zu Eleganz, Ausdruck und Adel. Das Ergebnis ist ein großliniges, aber harmonisches und edles Reitpferd.

Detailliert aufgeführt beinhaltet das : Eine mittellange, sich zum Kopf hin verjüngende Halsung, gute Ganaschenfreiheit, eine große, schräg gelagerte Schulter, ein markanter, weit in den Rücken hineinreichender Widerrist, ein funktionsfähiger Rücken, der die Anforderungen an ein athletisches Sportpferd erfüllt und der Bewegung, Schwingung, Tragkraft und Gleichgewicht vereint, eine lange, leicht geneigte, kräftig bemuskelte Kruppe sowie eine harmonische Rumpfaufteilung in Vor-, Mittel- und Hinterhand.
Weiterhin erwünscht ist ein zum Körperbau passendes trockenes Fundament mit korrekten großen Gelenken, mittellangen Fesseln und wohlgeformten Hufen, das eine lange Gebrauchsfähigkeit erwarten läßt. Außerdem eine korrekte, d.h. von hinten gesehen gerade Gliedmaßenstellung, von der Seite gesehen ein gerade gestelltes Vorderbein und ein im gut eingeschienten Sprunggelenk mit etwa 150° gewinkeltes Hinterbein sowie eine jeweils gerade Zehenachse mit etwa 45° bis 50° Winkelung zum Boden.
(Auszug aus der Satzung Teil II Zuchtprogramm)

Man findet in der Trakehnerzucht eigentlich alle Farben, jedoch überwiegen Braune und Füchse. Sehr selten findet man Schecken.

Zur Größe ist zu sagen, dass eine Widerristhöhe von ca. 160 - 170 cm angestrebt wird.


Erwünscht sind fleißige, taktmäßige und raumgreifende Grundgangarten (Schritt 4-Takt, Trab 2-Takt, Galopp 3-Takt). Die Bewegungen sollen elastisch und energisch aus der Hinterhand entwickelt, über den locker schwingenden Rücken auf die frei aus der Schulter vorgreifende Vorhand übertragen werden. Die Bewegungsrichtung der Gliedmaßen soll dabei gerade und nach vorn gerichtet sein.

Der Bewegungsablauf besticht durch klare,energische losgelassene Bewegungen im Schritt und schwungvolle, leichtfüssige,erhabene Bewegungen mit ein wenig Knieaktion in den Gangarten Trab und Galopp.

Zudem besticht ein Trakehner durch seinen Charakter.
Viele Reiter werden jetzt den Kopf schütteln und was von "spinnigen" Trakkis erzählen, doch wahre Freunde dieser Rasse haben die Vorzüge erkannt.
Der Trakehner ist ein nervenstarkes,intelligentes, sehr engagiertes Pferd mit einem ausgeglichenen Temperament, sehr robust und belastbar.

(Sicherlich gibt es auch "spinnige" Vertreter dieser Rasse, doch die findet man sicherlich überall)

Der Trakehner ist ein Allroundpferd.

Ob Dressur, Springen oder Gespannfahren - er ist in jeder Disziplin im großen Sport zu finden. Auch als Freizeitpferd ist ein Trakki sehr beliebt, hat man doch dieses Herz erstmal erobert geht er für einen durchs Feuer und man meistert gemeinsam alle Hürden.

Was kostet denn wohl so ein Wundertier werdert ihr euch fragen ... Eine präzise Angabe dazu werde ich nicht machen können. Für ein Spitzenpferd ist die Skala nach oben hin offen, für das anspruchsvolle junge Freizeitreitreiterpferd mit gutem Stammbaum ( Grundausbildung in Dressur und Springen, Alter ca. 4-5 Jahre ) muss man schon 7500 - 10000 € einplanen. Man findet allerdings auch mal ein "Schnäppchen".

Ich bin von diesem gelungenen Mix aus Eleganz und Robustheit sehr begeistert und kann jedem nur ans Herz legen, sich für einen Trakehner zu entscheiden.
...
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eva.z
eva.z, 25.10.2002
super bericht
HankaL
HankaL, 25.08.2002
stimme in deiner Meinung voll und ganz zu. Sehr guter Bericht!
Jenni_Aurin
Jenni_Aurin, 07.04.2002
habe selber unter anderem einen trakehner, allerdings western geritten. schoumlner bericht
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Produktbeschreibung Trakehner

 
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