Treibgut - Karl-Heinz Witzko Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Spannend, schön geschrieben, verschiedene Sichtweisen
Nette Geschichte
Nachteile/Kritik
Vorderseite und Titel haben wenig mit der Geschichte zu tun
Spannung fehlt, wechselnde Erzählperspektive
Sehr gutes Buch
ein Testbericht von grandmastr2004-10-29 18:56:28vom 29.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend, schön geschrieben, verschiedene Sichtweisen...Nachteile/Kritik: Vorderseite und Titel haben wenig mit der Geschichte zu tun
Nun ja ich lese gerne Bücher, jedoch bin ich sehr wählerisch dabei. Eigentlich lese ich neben Comics, Fachzeitschriften, Focus etc. nur Geschichtsbücher und Fantasybücher.
Und ich habe lange Zeit DSA gespielt, vielmehr spiele ich es noch ab und zu.
Das passt damit ganz gut zusammen da es auch viele Fantasybücher von DSA gibt. Eins davon heißt „Treibgut“ und wurde von Karl Heinz Witzko geschrieben. Herausgeber ist der Heyne Verlag. Preislich lag das Buch damals bei 12,90 DM; wie teuer das Buch heute ist vermag ich aber nicht zu sagen.
Die Hauptperson in dem Buch ist Scheijian. Er ist ein Magier und zudem ein Mitglied der „Bruderschaft des zweiten Fingers von TSA“. Anders ausgedrückt ist er Mitglied einer Meuchlergruppe, die es sich zum Ziel gemacht hat die Schönheit der Welt durch beseitigen von unschönen Subjekten zu verbessern. Dafür nimmt man gerne auch noch mal Geld.
Die Bruderschaft hat ihren Stammsitz auf Maraskan im Osten Aventuriens. Es sind streng Gläubige Anhänger des Glaubens an Rur und Gror. Kurz zusammengefasst glaubt die Religion daran, das Rur und Gror Zwillinge sind und Rur die Erde (Dere) erschaffen hat als Geschenk an Gror. Er wirft sie ihm zu. Auf dem Weltenflug sollen die 12 Götter Dere bewachen.
Dieses Buch beginnt mit einem der meuchelmörderischen Aktivitäten. Scheijian muss einen Geschäftsmann umbringen, was er auch erledigt. Bei dem Geschäftsmann findet Scheijian einen Diskus, den der Geschäftsmann eigentlich nicht haben kann. Es enthält ein Rätsel um eine Menschengruppe vor einem Unheil zu bewahren. Dieses Unheil wird dargestellt durch den finsteren Schwarzmagier, den Bethanier Borbarad.
Scheijian geht mit dem Diskus zu der kindlichen Priesterin, die ihm den Auftrag gibt der Sache nachzugehen. Er soll gleichzeitig auch ein zweites Rätsel lösen, ein Geheimnis um ein Bild.
So weiter werde ich nicht schreiben. Es gibt aber einige Überraschungen in den Buch. Aber ich will euch nicht die Spannung nehmen…
Das Buch selbst finde ich sehr gut geschrieben. Man kann es gut lesen, braucht nicht unheimlich viel Fachwissen rund um Das Schwarze Auge. Zudem ist es durch viele Szenen sehr spannend und unterhaltsam geworden.
Kleinere Nebengeschichten bringen Spannung dazu und zugleich sorgen sie für Humor. Das finde ich ausgezeichnet gelungen wie vor allem die Nebengeschichte der Befreiung des ehemaligen Lehrers von Scheijian zeigt.
Der Autor Karl Heinz Witzko hat das Buch sehr gut gemacht. Es erzählt aus zwei verschiedenen Blickwinkeln, einmal aus der Sicht des Erzählers, aber auch aus Sicht des Hauptakteurs Scheijian. So wird eine sehr gute Tiefe und Identifikation des Lesers mit dem Geschehen erreicht.
Was ich nicht verstehe ist die Vorderseite und der Titel „Treibgut“. Beides kommt in der Geschichte überhaupt nicht vor.
=>Rahmendaten am Ende<=
ISBN Nummmer 2-452-09496-4
Preis bei etwa 6,50 Euro
272 Seiten Geschichte, 285 Seiten gesamt
ISBN Nummer:3-453-09496-4
Preis bei 12,90 DM wie oben schon geschrieben also umgerechnet etwas mehr als 6,50 €
Seitenanzahl: 285 Seiten, davon 272 Seiten die eigentliche Geschichte
PS: Aufmachung nur schlecht wegen der Titelseite und dem Titel die nix mit der Geschichte zu tun haben
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nickvonzoehner, 30.10.2004
Der Bericht ist super, so Fantasy-Okkultusbuumlcher gefallen mir sollte ich vielleicht auch lesen, danke fuumlr die Zusammenfassung :-.
ein Testbericht von orlan2005-06-24 07:42:38vom 24.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Nette Geschichte ...Nachteile/Kritik: Spannung fehlt, wechselnde Erzählperspektive
„Treibgut“ von Karl-Heinz Witzko ist der elfte Roman aus der Reihe "Das Schwarze Auge", benannt nach dem gleichnamigen Fantasy-Rollenspiel.
Der Roman spielt in Aventurien, der Welt des Rollenspiels "Das Schwarze Auge". Nähere Kenntnisse über des "Das schwarze Auge" sind zwar nicht unbedingt erforderlich, helfen aber beim Verständnis dieses Romans sehr, da es sich um eine Vorgeschichte zu Borbarads Rückkehr handelt, DEM DSA-Bösewicht der letzten Jahre. Wie bei allen DSA-Romanen befindet sich am Ende des Buches ein ausführliches Glossar, das alle wichtigen Begriffe kurz erklärt.
Die Vorgeschichte zu diesem Roman lässt sich in den beiden DSA-Soloabenteuern „Am Rande der Nacht“ und „Die Ungeschlagenen“ hautnah miterleben. Wer diese Abenteuer bereits gespielt hat, dem wird einiges in „Treibgut“ bekannt vorkommen, aber auch wenn man die Abenteuer nicht gespielt hat, schadet es beim Lesen des Romans nicht.
„Treibgut“ hat in dem Roman „Spuren im Schnee“ – ebenfalls von Karl-Heinz Witzko – seine Fortsetzung gefunden.
Inhalt:
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Bevor die „eigentliche“ Geschichte beginnt, wird die Hauptperson des Romans näher beschrieben, Scheijian von Tarschoggyn, Mitglied der Bruderschaft vom Zweiten Finger Tsas, einer Sekte von Auftragsmördern. Auf den ersten etwa 90 Seiten wird erzählt, wie Scheijian einen seiner „Aufträge“ ausführt, wobei man seine wirkliche Identität allerdings erst am Schluss erfährt.
Später wird Scheijian zu der Hohepriesterin der Zwillingsgötter Rur und Gror gerufen. Die Priesterschaft hatte sich mit der Bruderschaft vom Zweiten Finger Tsas verbündet, um Asboran zu gründen, einen Ort, der nach einer Prophezeiung der Heiligen Rollen der Beni Rurech Schutz vor dem zurückkehrenden Dämonenmeister Borbarad bieten soll. Allerdings weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, wo dieses Asboran liegen soll.
Scheijian soll im Auftrag der Hohepriesterin nach Nostria reisen, um das Geheimnis um ein Bild zu lösen, dass der Hohepriesterin gesendet wurde. Dabei wird er von einer Priesterin der Zwillinge begleitet. Auf ihrer Reise stoßen sie auf die Spur einer weiteren Priesterin, die es wahrscheinlich geschafft hat, das Geheimnis um die Lage von Asboran zu lüften. Aber die Suche nach ihr stellt Scheijian und seine Begleiterin doch vor einige Probleme.
Meine Meinung:
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Der Roman hat mir nur durchschnittlich gefallen, obwohl er mir von einigen Freunden empfohlen wurde. Die Geschichte wird irgendwie nie wirklich spannend und plätschert mehr so vor sich hin (ganz im Gegensatz zu den beiden oben erwähnten Soloabenteuern). An einigen Stellen war ich durch einige Gedankensprünge und Wendungen in der Geschichte auch etwas verwirrt, da mir nicht ganz klar wurde, wie Scheijian nun wieder auf diese oder jene tolle Lösung von Problemen gekommen sein soll.
Auch der dauernde Wechsel der Erzählperspektive – mal aus Sicht eines neutralen Erzählers, mal aus der Sicht Scheijians – trägt meiner Meinung nach nicht gerade zum besseren Verständnis bei.
Für DSA-Interessierte:
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Der Roman enthält auch einige Anspielungen auf andere Soloabenteuer aus der Welt des Schwarzen Auges; neben den oben genannten Abenteuern „Am Rande der Nacht“ und „Die Ungeschlagenen“ z.B. auf die Soloabenteuer „Straßenballade“ und „Auf der Suche nach einem Kaiser“ (alle ebenfalls von Karl-Heinz Witzko).
Fazit:
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Ein netter Roman von Karl-Heinz Witzko, den man aber nicht unbedingt gelesen haben muss.
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