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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Fast so gut wie Günter Jauchein Testbericht von verenahartung2002-06-06 20:46:36 vom 06.06.2002 Empfehlung: jaTrivial Pursuit kennt wohl fast jeder, aber bevor ich in Lobeshymnen über das Spiel ausbreche sollte ich kurz beschreiben worum es geht. Das Spiel ist für 2-6 Spieler ab 15 Jahren geeignet, es umfasst Fragen zu Deutschland von 1949 bis 1999 und wird vermarktet von Hasbro. Ziel des Spiels ist 6 Wissensecken von 6 verschiedenen Wissengebieten (je durch eine andere Farbe gekennzeichnet zu bekommen) zusammenzubekommen um dann die Masterfrage im Zentrum zu beantworten und damit zu gewinnen. Alles klar? Nein? Gut dann hier die ausführliche Beschreibung des Spiels. 1. Das Spielbrett: Ist quadratisch und drauf gedruckt ist ein großer Ring, der unterteilt ist in ganz viele weitere Quadrate die mit verschiedenen Bildern von berühmten deutschen Persönlichkeiten, Bauwerken, technischen Errungenschaften oder Politikern aber auch gekennzeichnet durch eine Farbe des jeweiligen Wissensgebietes (darauf komme ich später noch). In der Mitte des Spielbretts befindet sich ein graues Sechseck von dem aus sechs Streben in den Ring laufen. Die sechs Eckfelder (das heißt wo Ring und Streben aufeinandertreffen) stehen für eins der Wissensgebiete. Der Hintergrund des Spielbretts ist den Farben der deutschen Flagge nachempfunden 2. Wissensgebiete Blau: Land und Leute Beispielfrage: Welcher Ort auf einer nordfriesischen Insel heißt wie ein Aerosol, das flüssige Schwebeteilchen enthält? Antwort: Neble (auf Amrum) Rosa: Kultur und Unterhaltung Beispielfrage: Welcher Dortmunder Dramatiker veröffentlichte 1974 das Werk „Die Handwerker kommen“? Antwort: Peter Rühmkorf Gelb: Daten und Fakten Beispielfrage: Welches Gesetzt von 1968 ergänzt das Grundgesetz für den Fall des „inneren und äußeren Notstandes“? Antwort: Die Notverfassung Braun: Deutsche Köpfe Beispielfrage: Welcher IG-Metall-Manager rutschte auf den Bonner Arbeitsministersessel? Antwort: Walter Riester Grün: Wirtschaft und Wissenschaft Beispielfrage: Welcher Finanzriese machte sich mit dem Kauf der „Bankers Trust“ zum weltweit größten Kreditinstitut? Antwort: Die Deutsche Bank Orange: Sport und Freizeit Beispielfrage: Welche Stürmer bildeten die berühmte Flügelzange der Dortmunder Borussen? Antwort: Lothar Emmerich und Siggi Held So das waren nun die 6 Wissensgebiete bei denen man sich während des Spieles behaupten muss, wie ihr seht sind viele Fragen schon recht schwer vor allem da man sie nicht wie bei „Wer wird Millionär“ im Multiple Choice Verfahren beantworten kann sonder die Antwort auch ohne „Hilfe“ wissen muss, nur zur Beruhigung sei gesagt es gibt auch wirklich einfache Fragen die jeder der etwas weiß auch beantworten kann ;-) 3. Spielaufbau: Trivial Pursuit gehört zu den Spielen bei denen es nicht viel aufzubauen gibt. Einfach Spielbrett auseinander klappen die 2-6 Mitspieler suchen sich eine Farbe der Wissensspeicher aus in dem sie ihr einzusammelnden Wissensecken unterbringen wollen alle stellen ihre „Figur“ auf des Zentrum des Brettes und der erste beginnt (klar sollte man sich jetzt nicht darum streiten wer anfangen darf, denn schließlich sind wir ja alt genug und schon kann es los gehen. 4. Spielablauf: Der erste Spieler würfelt und, wer hätte das gedacht, zieht mit seiner „Figur“ so viele Felder weiter wie er Punkte auf dem Würfel (natürlich die Seite des Würfels die oben liegt) weiter. Ein anderer Spieler zieht eine Karte aus dem extra dafür vorgesehnen Kartenhalter und ließt die passende Frage (abhängig von der Farbe des Feldes auf der man gelandet ist vor). Antwortet der erste Spieler richtig (Antworten findet man auf der Rückseite der jeweiligen Karte) ist er noch mal dran, stand er auf einem Eckfeld, dann bekommt er sogar die Wissensecke der entsprechenden Farbe. Antwortet er falsch ist der nächste Spieler an der Reihe. So einfach ist das ganze. Nur eine Besonderheit gibt es noch, nämlich die Sonderfelder, die sogenannten Springer Felder, landet man auf einem solchen darf man zu dem Eckfeld der Angezeigten Farbe hopsen. 5. Spielende: Das Spiel ist beendet wenn der erste Spieler alle Wissensecken (von jeder Farbe eins) eingesammelt hat und auch noch die Masterfrage in der Mitte (erst mal muss man da natürlich hin laufen) des Brettes beantworten konnte. Welche Farbe die Masterfrage sein soll bestimmen die anderen Mitspieler. Bei richtiger Antwort ist das Spiel zu Ende, bei falscher Antwort muss der Spieler das Feld im Zentrum wieder verlassen und es später erneut versuchen. 6. Weitere Regeln Hausregeln: Im Grunde hat jeder Spieler so lange Zeit eine Frage zu beantworten wie er möchte, doch ob eine Frage richtig oder falsch ist oder besser gesagt wie genau die Antwort sein muss darüber entscheiden alle Spieler zusammen, so sollte z.B. festgelegt werden ob bei Namen der Nachname alleine reicht oder ob der Vorname mit genannt werden muss. Mannschaftsspiel: Hasbro schlägt Trivial Pursuit auch als Mannschaftsspiel vor ich zitiere die Spielanleitung: „Trivial Pursuit eignet sich auch hervorragend als Mannschaftsspiel. Bis zu 36 Spieler können mitmachen (6 Spieler pro Team und, wenn sie es wünschen, übernimmt jeder eine Kategorie). Legen Sie auch fest, ob sich die Spieler einer Mannschaft untereinander beraten dürfen und wie lange. Falls ja sollte, um Missverständnisse zu vermeiden, ein Mannschaftskapitän die offizielle Antwort nennen. Achten Sie auch darauf, dass nicht alle guten Spieler in einer Mannschaft sind.“ Ich persönlich habe das Spiel noch nie im Team gespielt, kann mir das aber gut vorstellen, nur habe ich das Problem das ich nicht genug Leute dafür zusammenbekommen würde. Kürzere Spieldauer: Ganz einfach um eine Wissensecke zu bekommen muss man nicht auf einem Eckfeld stehen, sonder man bekommt immer bei einer richtigen Antwort eine Ecke. 7. Fazit und Meinung: So nun hoffe ich das ich das Spiel so erklärt habe das auch diejenigen unter euch die es nicht kennen einigermaßen Verstanden haben. Ich selber finde das Spiel wirklich große klasse und spiele es deshalb auch sehr gerne. Ab und zu machen wir einen Familienspieleabend und dabei wird oft Trivial Pursuit gespielt. Klar sind viele Fragen recht schwer, aber das macht das Spiel ja auch so spannend, man hofft immer eine leichte Frage zu erwischen und lernt noch was wenn man die Antwort nicht kennt. Es ist nun aber auch nicht so das man sich alle Antworten direkt merken kann, nein selbst wenn man schon oft genug gespielt hat und alle Fragen auf jeden Fall schon mindestens einmal gehört hat, so merkt man sich doch nur einen Bruchteil der Antworten. Ich mag besonders die 50 Jahre Deutschland Edition, weil auch viele Ereignisse der jüngeren Zeit mit eingeflossen sind und sich die ganzen Fragen ja auch eh „nur“ auf 50 Jahre beziehen. Ich habe aber auch schon die ganz normale Ausgabe von Trivial Pursuit gespielt, dazu kann ich sagen das ich die Fragen bei dem Spiel noch etwas schwieriger finde. Oh da fällt mir noch ein wichtiger Punkt ein, ich habe noch gar nicht verragen was ich eigentlich für das Spiel bezahlt habe, also damals rechnete und zahlte man noch in DM und so habe ich um die 50 DM bezahlt, das müssten dann ja heute ca. 25-30 Euro machen:-) Trivial Pursuit gibt es noch in vielen anderen Editionen, (z.b. Kinder Edition, Familien Edition, Millennium Edition, Disney Edition etc.) aber die habe ich noch nicht gespielt, denke aber das sie sicherlich auch so interessant sind wie die 50 Jahre Deutschland Edition. So ich hoffe nun habe ich vielleicht den ein oder andern neugierig gemacht, noch einmal ich finde das Spiel wirklich toll, auch wenn es nicht mit vielen anderen Gesellschaftsspielen zu vergleichen ist (nun ist ja auch ein Wissensspiel) und man bei anderen Spielen mehr „Action“ hat, so ist es doch auch mal eine nette Abwechslung, ich kann es voll empfehlen PS: Für alle die noch gerne die Antwort auf die Frage ganz oben wissen möchten, sie lautet: Horst Stern!? Wer das allerdings ist oder war weiß ich leider auch nicht wird wohl ein Moderator gewesen sein. ... |
andrea30b, 06.06.2002
Klasse Bericht.
andrea30b
NadineKipphardt, 04.07.2002
Muumlssten uns das ja eigendlich mal in English zulegen und uumlben, uumlben, uumlben
Tris., 14.05.2003
Leider mehr was fuumlr Geschichtsfreaks...
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Allgemeine Informationen Parker Trivial Pursuit 50 Jahre Deutschland
gelistet seit: 05.09.2003
Hersteller: Parker weitere Parker Gesellschaftsspiele & Brettspiele Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Spiel-Typ: Ratespiel |
































