Die Informatiker von heute sind nicht mehr die fetthaarigen, literweise Kaffeetrinkenden Brillenträger, die in dunklen Zimmern sitzen und auf den Computer einhacken.
Dieses Bild hat sich arg geändert, benötigt doch so gut wie jeder Bereich heutzutage die Informationsverarbeitung. Da liegt es doch nahe, diesen Studiengang zu wählen.
Während des Studiums erlernt man ein sehr breites Basiswissen (überhaupt ist die Informatik ein sehr breit gefächertes Gebiet), das sich über die Mathematik, Elektrotechnik bis hin zur Datenverarbeitung erstreckt.
Von FH zu FH verschieden gibt es dann noch diverse Abkömmlinge (z. B. Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik, oder auch Informatik mit Medizin verbunden), welche zusätzlich zur Grundlage der Datenverarbeitung noch vertiefende Kenntnisse in Spezialgebieten ermöglicht.
Konkret gibts in Ulm: techn. Informatik, Mediz. Dokumentation u. Informatik, Digital Media (Grafik + Informatik).
Ich muß sagen, wenn man das Grundstudium überstanden hat, macht dieser Studiengang richtig viel Spass, da man durch die Möglichkeit von Wahlfächern seine eigenen Interessen verfolgen kann (Programmierung, Administration, Hardwareentwicklung, ..). Das Grundstudium bietet viel Grundlagen von allem, und ist teilweise recht nervig (für diejenigen, die vom ersten Semester an, an den Computer sitzen und losprogrammieren wollen).
Von den Anforderungen her, kann ich nur sagen, daß ein gesundes Verständnis für Mathematik und Elektrotechnik völlig ausreicht, um dieses Studium erfolgreich abschliessen zu können. Und dann steht einem quasi die Welt offen. Sie können entscheiden ob Sie in Richtung Administration, Entwicklung, Forschung, .... gehen wollen.