Heute möchte ich euch einen Bericht über Discounfälle schreiben, also Unfälle die auf dem Weg von der Disco nach Hause passieren.
Ich selbst habe einen solchen Unfall gehabt.
Erstmal meine Erlebnisse damit, die ich nie vergessen werde und mit den Folgen immer zu kämpfen haben werde.
Bin am 26.12. 1999 um 5.45 Uhr mit noch 3 anderen Leuten aus der Disco gekommen und da ist es passiert. Auf einer neuen Strasse, kam mir ein anderes Auto entgegen gerutscht, wegen Blitzeis. Mir ist das Amaturenbrett meines Autos einen halben Metter entgegen gekommen und hat mir dadurch die Kniescheibe in 16 und mehr Teile zertrümmert, 2 Zentimeter weiter und ich wäre heute Querschnittsgelehmt. Ich hatte einen offenen Bruch am rechten Arm, wo der Knochen raus geschaut hat. Ich war bei vollem Bewußtsein. Gott sei Dank ist den anderen Leuten bei mir im Auto und den Leuten aus dem anderen Auto nichts passiert, außer ein paar sehr leichten Schnittwunden. Gott sei dank. Leider konnte der Schuldige des Unfalls nie festgestellt werden und das Verfahren wurde eingestellt. Ich habe über zwei Wochen im Krankenhaus verbracht, da sie mir die Kniescheibe am rechten Bein komplett entfernt haben, aber keine Angst es geht auch ohne. Und in meinem rechten Arm hatten sie mehrere Platten eingesetzt, damit Elle und Speiche wieder zusammen wachsen. Ich dachte das ist alles nur ein Traum, aus dem ich leider bis heute nicht aufgewacht bin. Aber ich hatte Glück, es ist alles wieder in Ordnung, aber die furchtbaren Erinnerungen bleiben.
Wodurch entstehen Discounfälle:
- Alkoholgenuß
- Drogen
- Übermüdung
- zu hohe Geschwindigkeit
- Glatteis etc.
Wie kann ich vorbeugen:
- mit dem Taxi nach Hause fahren
- nur mit Leuten nach Hause fahren, die sicher fahren
- besonders keine Drogen nehmen oder Alkohol trinken, nicht mal ein Glässchen
- vorsichtig fahren und auf die Wetterverhältnisse achten
- nicht zu schnell in die Kurven fahren, allgemein nicht zu schnell fahren, also nicht rasen etc.
MAN KOMMT AUCH LANGSAM ANS ZIEL!!!!!!!!
Ich finde es gibt einfach schon zu viele Kreuze an den Straßen, die meisten sind gestorben auf dem Weg nach Hause von der Disco. Besonders gefährlich sind die Alleenstrasse in Mecklenburg-Vorpommern, da dort die Bäume zu dicht an der Straße stehen.
Ich fahre fast täglich an einem Kreuz vorbei, wo "WARUM" drauf geschrieben ist. Dieses Kreuz berührt mich jedes mal und macht mich jedes mal sehr nachdenklich. Ich bin sehr froh, daß an der Stelle, wo ich meinen Unfall hatte, kein Kreuz steht, mit meinem Namen drauf.
Ich glaube fast 1/3 aller Deutschen hat schon mal, jemand durch einen Discounfall verloren oder vielleicht selber einen gehabt.
Werde nie vergessen, wie meine Eltern mich kurz nach dem Unfall gesehen haben und große Angst hatten mich zu verlieren, was bestimmt super viele Leute mitfühlen können.
Es tut mir für alle sehr sehr sehr leid, wenn Ihr euer Kind, Freund(in etc. dadurch verloren habt.
Und was ich am schlimmsten finde, ist, daß meistens die Leute sterben, die keine Schuld an dem Unfall hatten.
Also ich
möchte es euch ans Herz legen immer vorsichtig zu fahren und euch immer anzuschnallen, egal auch wenn ihr nur paar Meter mit dem Auto fahrt, auch da kann was passieren. Hoffe dieser Bericht regt einige Raser zum Nachdenken an.
Würde mich freuen, wenn ihr mir mal eure Erfahrungen schreiben würdet.
Babajaga7, 14.03.2002
Schade, daszlig nicht alle Jugentlichen so daruumlber denken! Ich fahre auch jeden Tag an solchen Kreuzen vorbei.
beruwe4, 09.04.2005
gut geschrieben. habe selbst vor 2 jahren innerhalb eines jahres 4 freunde bekannte und meine mutter durch raser und betrunkene autofahrer verloren.
fruumlher bin ich mal gern auto gefahren, heute habe ich mir gedanken gemacht, ob ich es nicht abschaf
beutelratte67, 17.10.2002
Au weh, das houmlrt sich ja gar nicht gut an. Hoffentlich geht es Dir heute wieder gut. Liebe Gruumlszlige, Kai
Jeder der ein Auto hat kennt das Problem. Je nachdem wie oft man Auto fährt ist der Tank alle 1-2 Wochen leer. Und bei den heutigen Spritpreisen geht das ganz schön ins Geld. Wenn man öffentliche Verkehrsmittel benutzt, das am besten mit einer Wochen oder Monatskarte, lässt sich schon etwas Geld sparen. Wer jedoch auf die Mobilität nicht verzichten will, muss seinen Fahrstil eventuell ändern. Das heist den Motor beim beschleunigen nicht hochsaugen bis er fast abriegelt!! Einfach 2 sekunden nach dem Anfahren den 2. Gang einlegen, nach ein paar Sekunden im 2. Gang sofort den 3. usw....
Halt so fahren das man schon bei 1 1/2 bis 2 Tausend Umdrehungen in den nächsten Gang Schaltet. Man kann bei 50Km/h schon im 5. Gang fahren!!
Desweiteren sollte man darauf achten in allen Gängen im Bestfall immer im Bereich zwischen 2 und 3 Tausend Umdrehungen zu fahren. Auf der Autobahn kann man auch bis 3 1/2 oder gar 4 Tausend drehen.Mann muss ja nicht mit 200 km/h rasen. 120 reichen auch.
Sie werden bald merken, dass sie mit dieser Fahrweise weit mehr Kilometer zurücklegen können.
ein Testbericht von Vanille2002-06-28 09:50:25vom 28.06.2002Empfehlung: ja
Häufig gibt es Unfälle nach der Disko.
Als Jungendlicher möchte man am Wochenende bis spät in die Nacht feiern Spass haben aber dann....
Oft sind sie übermüdet und können somit dem Verkehr nicht richtig folgen oder sie hören auf der Heimfahrt noch Discomusik die zu einem aggressiven Fahrverhalten
führen und die eigenen Fahrfähigkeiten überschätzt werden.
In anderen Fällen sind Drogen und Alkohol im Spiel
die die ordnungsgemäße Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen und zu Unfällen führen kann.
Um diese Unfallgefahr zu verringern finde ich sollten
sich die Eltern der Jungendlichen zusammen schließen und Fahrgemeinschaften bilden um
Ihre Kinder sicher zu Disko und wieder nach Hause zubringen.
Ein anderer Weg um die Unfallgefahr nach der Disko zu verringern ist es Shuttlebusse einzuführen die gegen eine Gebür von 2,50 € die Jugendlichen Sicher nach Hause zugeleiten.
Zum anderen finde das man in den Dicos häufiger kontrolieren sollte um Jungendliche vor Drogen und
der Mißbrauch zu schützen, damit Ihre Zukunft gesichert ist.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-28 09:50:25 mit dem Titel Unfall nach Disko
Häufig gibt es Unfälle nach der Disko.
Als Jungendlicher möchte man am Wochenende bis spät in die Nacht feiern Spass haben aber dann....
Oft sind sie übermüdet und können somit dem Verkehr nicht richtig folgen oder sie hören auf der Heimfahrt noch Discomusik die zu einem aggressiven Fahrverhalten
führen und die eigenen Fahrfähigkeiten überschätzt werden.
In anderen Fällen sind Drogen und Alkohol im Spiel
die die ordnungsgemäße Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen und zu Unfällen führen kann.
Um diese Unfallgefahr zu verringern finde ich sollten
sich die Eltern der Jungendlichen zusammen schließen und Fahrgemeinschaften bilden um Ihre Kinder sicher zu Disko und wieder nach Hause zubringen.
Ein anderer Weg um die Unfallgefahr nach der Disko zu verringern ist es Shuttlebusse einzuführen die gegen eine Gebür von 2,50 € die Jugendlichen Sicher nach Hause zugeleiten.
Zum anderen finde das man in den Dicos häufiger kontrolieren sollte um Jungendliche vor Drogen und
der Mißbrauch zu schützen, damit Ihre Zukunft gesichert ist.
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ein Testbericht von vader2002-06-02 09:55:37vom 02.06.2002Empfehlung: nein
Der Titel des Spiels "Autobahnraser-Gnadenlos über Deutschlands Autobahnen" finde ich nicht passend. Ich würde eher den Titel "Autobahn Raser-Quälend über Dailvex Pixelgestrüppbahnen". Die Grafik lässt, im Gegensatz zu der Need for Speed-Reihe, sehr zu wünschen übrig: Die Autos sehen nicht wie Autos aus sondern wie ein Recteck auf Quadraträdern. Im Spiel kann man über höchstens 7 Autobahnen Deutschlands fahren, die allerdings dem Orginal so viel ähneln wie ein Apfel einer CD. Der Sound ist so schlecht, dass man nach zehn Minuten Spielzeit am liebsten seine Boxen aus dem Fenster werfen
würde. Das Ausschalten der Boxen ist bei diesem Spiel sehr empfehlenswert. Der eintönige Motorensound nervt extrem. Die einzigste Abwechslung besteht darin manchmal eine Polizeisirene zu hören.
Außerdem verspricht Dailvex auf der Schachtel Original-Autos. Im Spiel allerdings ist davon nichts zu hören. Die Namen wurden im Spiel stark verändert und nicht zu erkennen.
Der Dauerspaß hält ungefähr so lange an wie ein Eis in der Mikrowelle. Dafür sind die wenigen Strecken und Autos verantwortlich.
Insgesamt kann ich das Spiel nur denjenigen empfehlen die umbedingt 20DM ausgeben wollen.
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ein Testbericht von vinn212002-04-29 09:20:14vom 29.04.2002Empfehlung: ja
Immer wieder geschehen Unfälle auf unseren Straßen und Autobahnen mit teils verheerenden Folgen für Leib und Leben. Von den Sachschäden ganz abgesehen.
Und immer wieder wird die Frage nach der Ursache wie der Unfall geschehen konnte.
Viele Ursachen gibt es hierfür. Vorfahrt missachtet, zu schnell gefahren, zu dicht aufgefahren usw. usw.
Teilweise kann ich manchmal über diese „Unfallursachen“ nur den Kopf schütteln.
Entweder sind die Ursachenforscher zu naiv oder aber man verschließt einfach die Augen vor der Wirklichkeit.
Früher war in den Straßenbahnen bei den Fahrern ein Schild installiert auf dem zu lesen
stand: „Nicht mit dem Fahrer Sprechen“.
Warum wohl nicht?
Die Erklärung hierfür ist doch schlicht und einfach, der Fahrer sollte nicht abgelenkt werden und sich voll auf den Verkehr konzentrieren.
Ich fahre nun schon seit über 40 Jahren Auto und das unfallfrei mit weit über eine
Million Fahrkilometern auf Europas Straßen und Autobahnen – und ich bin kein Berufsfahrer.
Und ich kann versichern, dass ich kein „Kind von Traurigkeit“ bin was die Fahrge-
schwindigkeit angeht.
Im allgemeinen Sprachgebrauch würde man mich wohl als „Raser“ bezeichnen.
Diesen Ausspruch lasse ich aber nicht gelten. Ich meine es gibt da einen ganz feinen unterschied zwischen einem Raser und einem Schnellfahrer, als welchen ich mich bezeichne.
Das nur am Rande.
Bei meinen unendlich vielen Stunden hinter dem Lenkrad habe ich, und mache es immer noch, beobachtet wie sich die meisten Autolenker während der Fahrt durch ständige Gespräche mit dem Beifahrer ablenken lassen. Teilweise kennen diese Fahrer auch keine Hemmungen sich während der Fahrt bei Geschwindigkeiten von über 150 km/h umzudrehen, um sich mit den Insassen auf den Rückbänken zu unterhalten. Auch wenn es nur kurze Augenblicke sind. Aber das sind Augenblicke die tödlich sein können, weil sich das Fahrzeug schnell mehr als 50 m unkontrolliert fortbewegt.
Oder es wird – immer noch – mit dem Handy am Ohr telefoniert, bis das Ohr qualmt.
Hier, so meine ich, sind die wahren Ursachen für Unfälle vieler Art zu suchen und nicht, wie es immer heißt, zu schnell gefahren, zu dicht aufgefahren usw.
Das sind nur Folgewirkung des eigentlichen Übels:
Unaufmerksamkeit am Lenkrad!!!
Wie ich schon erwähnte bin ich ein Schnellfahrer, selbstverständlich unter Beach-tung von Geschwindigkeitsbeschränkungen und unter Berücksichtigung des Straßen-
zustandes durch Wetter oder Straßenbeschaffenheit.
Schon frühzeitig galt meine Parole: absolute Aufmerksamkeit während der Fahrt, insbesondere wenn ich schnell fahre.
Keine Unterhaltung mit den Beifahrern. Auch meine Frau hat das akzeptiert. Und wenn wir längere Strecken Fahren, erfolgt kaum ein Wortwechsel.
Das mag langweilig sein, hat uns aber bis jetzt vor Unfällen jeglicher Art bewahrt.
Erzählen können wir nach Fahrtende immer noch.
Nur so kann man sich voll auf den Verkehr konzentrieren.
Wenn ich schon mal in brenzlige Situationen geraten bin, dann meistens, weil ich von meinem Prinzip abgewichen bin.
...
ein Testbericht von Feuerteufel012002-04-11 14:31:55vom 11.04.2002Empfehlung: ja
Hallo!
In diesem Beitrag möchte ich euch mal erzählen was passiert wenn sich Verkehrsteilnehmer nicht richtig Verhalten oder nicht
richtig auspassen.
Es war am 26.9.00 als ich auf dem Weg zur arbeit war.Ich war bereits schon spät dran und wollte mich beeilen.Schon auf dem Weg zur L 203(Landstraße Richtung Verden)wurde ich schon einer Fahrein zur Weißglut gebracht weil sie sich nur sehr langsam fortbewegte und sie sogar noch am Stopschild mehrere Mituten verweilte den sie ließ einen Audi noch vorbei(der wie ich meine eigendlich sehr weit weg gewese sein mußte).Nun gut endlich
gelangte ich auf die L 203 und auch kurze Zeit später als die 70iger Zone auf gehoben wurde überholte ich die gute Dame.Meine derzeitige Geschwindigkeit betrug ca. 90 Kmh mit dieser Geschwindigkeit kam ich nun auch dem Audifahrer näher und das ziemlich rasch und schaute ob mir etwas entgegen kommt blinkte und wollte nun auch an diesem Fahrzeug vorbei.Doch in den moment muß der Fahrer des Audis die geschwindigkeit erhöht haben den als ich auf gleicher höhe mit ihm war betrug mein Tempo bereits schon 110 Kmh.Als ich dies bemerkte und nun auch noch Licht von vorne sah ging ich vom Gas um mich hinter dem Audi wieder ein zu ordnen doch nun entschloß sich der Audifahrer auf einmal mich vorbei zu lassen(ein schwerer Fehler)den auch er ging von Gas ud bremste sogar leicht.Für mich war es bereits aussichtslos ich konnte nur noch eine Vollbremsung machen und stieß Frontal mit dem mir entgegend kommenden Fahrzeug zusammen.Für kurze Zeit gingen bei mir die Lichter aus den es war auf einmal so dunkel um mich herum.Bis ich von einer Person angesprochen wurde.In meinem Auto befand sich ein Kindersitz und ein Kinderwagen(mein Sohn war gerade mal drei Wochen alt)nun dachten die Leute zunächst es wäre bei mir im Auto gewesen dies konnte ich dann aber aus eigender Kraft selbst aufklären.
Ich habe schlimme Verletztungen davon getragen(Kopf und Oberkörper sind auf das Lenkrad geknallt weil der Sitz nicht richtig eingerastet war dadurch brach ich mir zwei Zähne aus dem Oberkiefer einer davon ging durch die Unterlippe außerdem brach ich mir das Brustbein)Aber was mir noch bis heute am wichtigsten war was mit dem anderen Fahrzeug gewesen ist(das wurde Gott sei dank keiner schwer Verletzt).Noch bis heute ist es mir ein Graus wenn ich ein anderes Fahrzeug überholen muß sofort meldet sich mein Brustbein wieder welches dann anfängt zu schmerzen.
Ich weiß zwar nicht in wie weit der Beitrag für euch nützlich sein kann ich wollte damit auch nur darauf hinweisen das nicht jeder den Ihr überholt auch mit denkt.Mir kam es sogar vor als wollte der Audifahrer nicht überholt werden solche Leute gibt es leider.Und noch einen Tipp möchte ich hier noch hinzu fügen
selbst wenn ihr die meiste Schuld an einem Unfall habt versucht sofort Leute zu finden die vielleicht eine unkorrektheit an den andere Fahrer bemerkt haben den das kann euch viel ersparen ich habe diese Chance leider vertan.
Im übrigen trug ich an dem Unfall die Schuld alleine.
BITTE SEIT VORSICHTIG BEI JEDEM ÜBERHOLMANÖVER
MfG Matze
...
wilma, 12.04.2002
Ich bilde mir zwar ein, ein guter Autofahrer zu sein mit ca. 35.000 km im Jahr hat man auch genug Routine, aber beim Uumlberholen bin ich immer noch megafeig - lieber langsamer als tot!
ein Testbericht von Jenni29Mai802002-03-31 15:10:08vom 31.03.2002Empfehlung: nein
Heute schreibe ich einen Erfahrungsbericht nicht etwa über ein Produkt sondern über eine Erfahrung am eigenen Leib! Ich möchte anderen Unfallopfern damit Mut machen, andere warnen oder vielleicht wenigstens ein paar kleine Tipps geben wie man sich verhalten sollte, nachdem bei mir bisher alles schief lief!
Bei mir geht es nicht um einen Unfall nach einem Discobesuch. Ich setze ihn trotzdem in diese Kategorie, weil es ein Unfall nach einem schönen Abend unter Freunden war!
Am 24.4.2000 verunfallte ich als Beifahrerin bei einem schweren Verkehrsunfall, wobei ich schwer verletzt wurde,
der andere Beifahrer starb und der Fahrer sehr gut weg kam. Außer das er jetzt vielleicht ein schweres Gewissen hat!
Wir fuhren eine holprige Straße, 30 Zone, in einem Waldgebiet hoch, es war gegen 2 Uhr die Nacht, wir wollten von da oben über die ganze Stadt schauen und uns noch ein bisschen unterhalten, nachdem wir in der Stadt etwas (unalkoholisch) trinken waren und Billard gespielt haben! Wir waren zu dritt in dem Wagen, hinter uns fuhren noch 2 Freunde in einem anderen Auto!
Der Fahrer des Mercedes in dem ich saß beschleunigte plötzlich auf 120 km/h, der Wagen hinter uns kam gar nicht mehr hinter her, b.z.w. er war vernünftig genug es nicht aus zu probieren!
Ich sah die Reh Warnschilder und die 30 Zonen Schilder, und sagte dem Fahrer er möchte doch bitte etwas langsamer fahren. Die Nadel ging auf 100 km/h runter und ich dachte, ok er wird langsamer. Ich sah nach links kurz aus dem Fenster. Als ich wieder nach vorne sah, kam plötzlich ein dicker großer Baum immer näher, ich war geschockt, hatte keine Zeit mehr zu schreien, es knallte und mein Körper fühlte sich ganz dumpf an. Ich sah den Fahrer noch aus steigen. Eine Stichflamme kam aus der Motorhaube, dann wurde ich ohnmächtig!
Als ich wieder zu mir kam, sah ich den Fahrer des zweiten Wagens an meinem Fenster er trommelte daran und schrie ich müsse aussteigen, das Auto brenne! Ich sah nach vorne und die ganze Motorhaube brannte schon. Außer mir war keiner mehr im Wagen. Ich schnallte mich ab. Da wir in schräg Lage gegen einen zweiten Baum gerutscht waren, es war ein Abhang, kam ich nicht aus meiner Tür auch die andere Seite war total verzogen, ich musste an dem Feuer vorbei krabbeln.
Bis ich neben dem Auto stand fühlte ich mich unverletzt.
Doch dann bekam ich fürchterliche Schmerzen am Bauch und Rücken.
Ich sackte zusammen und wurde schnell vom brennenden Wagen weg getragen!
Als ich in sicherer Entfernung des Wagens lag, fing ich an Blut zu erbrechen. Ich wurde furchtbar müde.
Mann sagte mir im Krankenhaus das ich gestorben wäre, wenn die Beifahrerin des zweiten Wagens nicht dafür gesorgt hätte das ich bei Bewusstsein geblieben wäre!
Nach 2 tagen wachte ich im Krankenhaus auf und erfuhr was mir passiert war.
Ich erlitt folgende Verletzungen: einen Wirbelsäulenbruch im Brustwirbelbereich (BWK 8), einen Leberriss, eine Milzruptur, (die Milz musste entfernt werden) eine Lungenquetschung und mehrere Rippenbrüche. Ein Jahr lang hatte ich Platten und Schrauben im Rücken!
Ich musste 3 Mal operiert werden, lag 2 Wochen auf der Intensivstation, ich musste Schmerzen und Erfahrungen erleiden, die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen möchte!
Ich habe nun immer Rückenschmerzen, bin nicht mehr so belastbar!
Durch die fehlende Milz werde ich schneller krank!
Ich habe den Unfallhergang nur so genau geschildert, damit andere sehen, die es mit dem sicheren fahren vielleicht nicht so genau nehmen, was alles passieren kann!
Die Schuldfrage ist geklärt. Der Fahrer hat grob fahrlässig gehandelt und wurde dem entsprechend verurteilt. Ich habe nun Schmerzensgeldansprüche an seine Versicherung, die Huk Coburg!
Als Unfallopfer musste ich die Erfahrung machen, dass man eher schlecht als recht behandelt wird. Man selber hat sehr mit seinem Erlebnis, dem Kummer und den Schmerzen zu kämpfen. Muss sich mit den veränderten Umständen abgeben und sehen wo man bleibt, muss sich überlegen wie es weiter geht, wie man weitermacht. Man quält sich mit den Erinnerungen an den Verstorbenen und dem fürchterlichen Krankenhausaufenthalt und mit den dadurch (in meinem Fall) auch finanziellen Veränderungen! Von der anderen Seite, der Versicherung wird man gepiesackt in dem man von einem Arzt zu anderen rennen muss, sich immer rechtfertigen muss und sein Leben so offen darlegen muss, als sei man ein überführter Mafiaboss höchstpersönlich. Man hat keine Zeit mal abzuschalten, mal mit der Sache abzuschließen!
Ich war vor dem Unfall berufstätig! Da ich leider noch keine Verträge unterschrieben hatte, weil ich mich noch in der Probezeit befand, grämt man sich trotz Bescheinigung der Arbeitgeber dass ich dort gearbeitet habe, mir meinen Verdienstausfall zu zahlen. Wenn dann kommt er nach vielen Monaten im Nachhinein und nur anteilmäßig!
Da ich nach dem Unfall schnell einen Anwalt benötigte der mich vertritt beauftragte meine Mutter während ich im Krankenhaus noch vor mich hinvegetierte einen Anwalt auf Anraten eines Bekannten, der sich leider nicht so gut mit dem Verkehrsrecht auskennt!
Ich empfehle jedem der in so eine Situation wie ich geraten ist sich einen Fachanwalt zu nehmen, einen der sich speziell mit dem Thema Schmerzensgeldbezifferung beschäftigt! Der auch weiß welche Ansprüche man außerdem noch geltend machen kann! Denn Anwälte die sich in solch einen großen und auch sehr komplizierten Bereich erst rein lesen müssen, sind stark überfordert und können nicht zum Vorteil des Geschädigten handeln!
Wie in meinem Fall! Ich hätte gerne noch den Anwalt gewechselt, allerdings wird nur ein Anwalt bezahlt und so müsste ich den zweiten selber zahlen, das geht in meiner ohne hin schlechten Situation absolut über meine Grenzen!
Also bitte nehmt euch wenn ihr in so eine Situation geraten seit oder werdet, in jedem Fall einen Anwalt der sich schon Jahre mit dieser Thematik beschäftigt! Denn nur diese kennen sich wirklich aus!
Man bekommt leider für einen zerbeulten Kotflügel mehr Schadensersatz als für manchen Schaden am eigenen Leib! Die Schmerzensgeldtabellen sind unnachvollziehbar angelegt. Es tut weh zu sehen was den Versicherungen (dem Gesetz, dem Staat) die Gesundheit wert ist, die man verloren hat!
Es ist sehr wichtig sich einem kompetenten Anwalt an zu vertrauen, der wenigstens das mindeste rausholt für einen. Gut zu machen ist es damit auch nicht mehr, aber zumindest kann man sich es davon ein wenig besser gehen lassen. Denn dafür ist das Schmerzensgeld. Das Erlebte durch Wohlgefühle ausgleichen zu können ist Sinn der Sache! Lasst euch nicht foppen!!
Durch die ADAC Zeitung erfuhr ich von einem Haushaltsführungsschaden, der an Unfallopfer gezahlt wird, die ihren Haushalt nicht mehr so weiter führen können wie sie es vorher getan haben. Hier wird nach Wohnungsgröße, schwere und
Häufigkeit der Tätigkeiten und Art der Verletzung berechnet. Oft wird dieser, gerade von Anwälten die sich in dem Bereich nicht so auskennen vergessen!
Von dem Haushaltsführungsschaden Geld könnte man eine Putzfrau einstellen, man ist aber nicht zu einem Nachweis darüber verpflichtet und kann sich von Verwandten helfen lassen, die wahrscheinlich unentgeltlich helfen!
Um diesen beziffern zu können benötigt die regulierende Versicherung einen ärztlichen Nachweis, eine prozentuale Angabe darüber wie sehr man eingeschränkt ist!
Es ist zu empfehlen, ein paar Wochen nach einem Unfall, ein ärztliches Gutachten so schnell wie möglich, bei seinem behandelnden Arzt durch die Versicherung anfordern zu lassen! Da dieses erfahrungsmäßig langer Bearbeitungszeit bedarf, sollte es schnell erledigt werden, da sich die ganze Schadensabwicklung sonst viele Monate und Jahre in die Länge ziehen wird!
Ich wünsche keinem in so einen schrecklichen Unfall verwickelt zu werden, hoffe aber jemanden mit meinem Bericht helfen zu können, dem es leider doch so erging!
Ich wünsche euch gute und sichere Fahrt!
Schnallt euch an! Und vertraut euch nur Fahrern an die ihr gut genug kennt, denen sein eigenes Leben und dem seiner Beifahrer wichtig ist!
(Natürlich passieren auch Unfälle woran der Fahrer nicht schuld sein kann)
Immer Augen auf !!
Anderas73, 24.08.2002
wow, ich hatte mal einen Dreher auf der Autobahn, kam aber mit Totalschaden am Colt und ein paar Prellungen davon - alles Gute noch!
Oh, etwas amuumlsantes hat die Rubrik doch, ganz oben gibt es die Moumlglichkeit bei Ricardo nach quotAuktionen zu
Gizmo1506, 25.06.2002
Na super!! Hoffe Dir geht es mittlerweile besser!!!!
Lieselotte5, 31.03.2002
So einen Unfall wuumlnscht man wirklich keinem. Mir ist sowas zum Gluumlck nicht passiert. Ich hoffe fuumlr dich, dass du dein Leben wieder genieszligen kannst, trozt dem was passiert ist. Ich wuumlnsche dir noch einen schoumlnen Ostermontag, L