Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon
Abbildung vergrößern: Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon
Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon
Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon
Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon

Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon

 Xbox Spiel
Platz 453 in der Kategorie "Xbox Spiele". Genre: Actionspiel / Beat'em up, Action, USK Einstufung: Geeignet ab 12 Jahren, Spieleranzahl: 1 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

perde

Bruce Lee

ein Testbericht von 2003-01-18 17:49:12 vom 18.01.2003
Empfehlung: ja
Bruce Lee

Vor 29 Jahren starb der Star des Martial Art-Kino.





1973 sollte sein Jahr werden. Endlich wurde Hollywood's Filmindustrie, die bis dahin nur auf weiße Leinwandhelden setzte, auf den schmächtigen Hong-Kong-Chinesen Bruce Lee aufmerksam.
Der 1, 70 m kleine Actionheld hatte in Hong Kong mit seiner Rolle als "The Big Boss" den bis dahin größten Kinoerfolg des Landes erreicht. Man war fasziniert von der unfassbaren Körperbeherrschung, Koordination und Fitness Bruce Lee's. Die Kampfbewegungen des Martial Art-Stars, so seine Bewunderer, waren so präzise wie die Choreographien eines begnadet guten Baletttänzers. Und obendrein verlieh er der Gewalttätigkeit auf der Leinwand eine solche Ästhetik, die alles vor ihr Dagewesene zum plumpen Effektgetöse und Klamauk reduzierte.
Von diesem Helden wollte jetzt auf einmal Hollywood profitieren, gerade jene Filmindustrie, die ihn Jahre zuvor um seinen Ruhm gebracht hatte. Obwohl die Idee zur erfolgreichen Serie "Kung Fu" von Lee stammt, hatten sie ihm die Hauptrolle verweigert. Gekränkt verließ er die USA, und ließ sich in Hong Kong nieder.

Mit dem plötzlich einsetzenden Bruce Lee-Kult in Hong Kong erstarkte schließlich auch das Interesse der amerikanischen Filmindustrie an ihm. Hollywood's Umdenken hatte auch viel damit zu tun, dass im Zuge der Hippie-Bewegung die Nachfrage nach anderen Kulturen wie die der fernöstlichen wuchs. Diese Mode zeigte sich zum Beispiel darin, dass an der amerikanischen Westküste viele Kampfschulen eröffneten. Bruce Lee war einer der erfolgreichsten Kampfsportlehrer dieser Schulen. Er scharte eine illustre Schülerschaft von Steve McQueen, Kareem Abdul-Jabbar bis James Coburn um sich.
Lee als Leader des zur Mode gewordenen Kampfsports passte nun vorzüglich in das Konzept der mächtigen Studiobosse, also pfiffen sie ihn zurück nach Amerika.

1972 begann er mit den Dreharbeiten zu dem Spielfilm "The Game of Death", die er jedoch unterbrach, um in der von Warner produzierten Großproduktion "Enter the Dragon" zu spielen. Aber einen Monat vor der Premiere, am 20. Juli 1973, starb er aus bis heute unerklärlichen Gründen. Es gab viele Spekulationen um seinen msyteriösen Tod, unter anderem soll er von den Triaden, der chiniesischen Mafia, vergiftet worden sein oder einem Hirnschlag erlegen sein. Anderen Gerüchten zufolge starb er an den Folgen einer Rauschmittel-Allergie.

Nach der Premiere von "Enter the Dragon" gab es in den 70er Jahren wohl kein Jungenzimmer, an dessen Wand nicht ein Poster von ihm hing. Der durch Bruce Lee angeregte Kampfsport-Boom lebt bis in unsere Tage hinein.

Am 27. November 2002 wäre Bruce Lee 62 Jahre alt geworden.


Jeet Kune Do - Lee's legendärer Kampfstil

Der Kampfstil Jeet Kune Do wurde von Bruce Lee (chin. Lee Jun Fan) hauptsächlich aus dem Wing-Tsun Kung Fu entwickelt.




Daneben trug Lee nach eigenen Angaben Elemente aus 26 verschiedenen Kampfkunstarten zusammen, um seinen eigenen Stil zu perfektionieren. Sein Kampf-Stil wurde ursprünglich nach seinem eigentlichen chinesischen Namen Jun Fan Kung Fu genannt, die Bezeichnung Jeet Kune Do ("Der Weg der stoppenden/eingreifenden Faust") stellt im Gegensatz dazu die Philosophie der persönlichen Entwicklung dar. Später wurde sie als Synonym für das neue gesamte Kampf-System verwendet.
Das Jeet Kune Do Bruce Lees ist kein Kampfsport im klassischen Sinne, sondern ein Selbstverteidigungskonzept, bei dem der Verteidiger versucht, sich auf einfachste und effiziente Weise mit allen Körperwaffen (Tritte, Schläge, Stöße) zu verteidigen.

Beim JKD hat Bruce Lee die Formlosigkeit zum Prinzip erhoben, es ist eine Essenz vieler Kampfkünste und passt doch gleichzeitig auch zu allen, da es selbst kein festgefügter ritualisierter Stil ist. Bei der Ausführung der Techniken zählt nur die Wirkung, an ihnen ist nichts Geheimnisvolles. Bruce Lee sagte: "Nimm die Dinge wie sie sind: schlage, wenn du schlagen musst, tritt, wenn du treten musst."
Die Techniken sind schlicht, kurz, schnörkellos und somit außerordentlich effektiv. Bruce Lee verzichtete beim JKD auf jegliches Effektgetöse. Nach seinem unerwarteten Tod wurde durch Richard Bustillo, einem seiner Schüler und mit seiner Witwe Linda Lee die Jun Fan Jeet Kune Do- Organisation mit Sitz in den USA gegründet. Das Erbe Bruce Lees konnte so erhalten bleiben.

Grundprinzipien des Jeet Kune Do





Die Wachsamkeitsstellung
Die Wachsamkeitsstellung ist die Ausgangsstellung für alle Techniken innerhalb des JKD, Abwehr-, Angriffs- und Kontertechniken. Um die einzelnen Techniken anwenden zu können, sollte vorher die Wachsamkeitsstellung geübt werden und nach Möglichkeit perfekt beherrscht werden. Die beste Methode dies zu tun, ist das Üben vor dem Spiegel, um stets aufs neue Korrekturen vornehmen zu können, da selbst kleine Fehlhaltungen die Effektivität der Techniken negativ beeinflussen und zum Nachteil des Verteidigers kampfentscheidend sein können. Nach Beendigung der Techniken ist stets wieder in die Wachsamkeitsstellung zurückzukehren. Sie ist vollkommen ohne Spannung. Aus ihr kann jede Angriffs-, Abwehr- oder Kontertechnik ohne Ansatz d.h. ohne einleitende Bewegung explosionsartig durchgeführt werden.
Die Wachsamkeitsstellung wirkt auf den Angreifer auf Grund der vollständigen Entspannung des Gegenübers trügerisch inaktiv. Im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten oder auch dem Boxen, steht der Verteidiger im JKD in der Seitwärtsstellung mit der stärkeren Seite nach vorne d.h. der Rechtshänder steht in der Rechtsvorwärtsstellung und der Linkshänder in der Linksvorwärtsstellung, um mit dem stärkeren Bein oder Arm schneller ins Ziel treffen zu können und um für diese Körperwaffen die zurückzulegende Distanz zu verringern.

Die Seitwärtsstellung dient ebenfalls dem Zweck, dem Gegner möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Der Kopf wird leicht geneigt, um das Kinn mit der vorderen Schulter zu schützen, der Unterleib ist schwer für den Angreifer zu erreichen. Der Verteidiger soll dem Angreifer immer in die Augen schauen, um ihn so zum einen vollständig im Blickfeld zu haben und zum anderen um eine Angriffstechnik beim Zucken der Lider schon im Ansatz erkennen zu können. Weiterhin soll der JKD-Kämpfer üben, auch bei einem gegnerischen Angriff und der eigenen Abwehrtechnik die Augen offen zu lassen.

Die vordere Führungshand deckt die nach vorne gewandte Körperhälfte und ist die Hauptangriffshand. Die Hand bleibt locker geöffnet, um explosionsartig angreifen und direkt abwehren zu können. Der Ellenbogen bleibt eng am Körper um die seitlichen Rippen und die Nieren zu schützen. Die Knie sind leicht gebeugt und halten den Körper in lockerer Anspannung im Gleichgewicht. Das Gleichgewicht ist besonders wichtig um sowohl nach hinten zurückweichen als auch nach vorne schnellen zu können. Der hintere Fuß bleibt in der Wachsamkeitstellung leicht angehoben um in der Lage zu sein, bei Abwehr- und Ausweichtechnken schnell zurückfedern oder zur Seite schreiten zu können. Das vordere, kräftigere Bein ist wegen seiner Kraft und großen Reichweite Hautangriffswaffe. Die Beine stehen eine Schulterbreite auseinander und sollten diese Breite auch nicht überschreiten um nicht schwerfällig und langsam zu werden.

Die Kampfdistanz

Die richtige Kampfdistanz zum Gegner zu haben ist zur wirksamen Ausführung der eigenen Techniken besonders wichtig. Der Radius der richtigen Distanz beginnt dort, wo der Kämpfer seine längste Waffe effektiv einsetzen kann. Die Kampfdistanz des Gegners lässt sich erst zutreffend erfassen, wenn man sich über die Waffen, Schnelligkeit und Beweglichkeit des Gegners im klaren ist. Ein Gegner, der ausschließlich die Hände einsetzt, hat eine geringere Kampfdistanz als derjenige, der auch
die Füße als Waffe einsetzt.

Ein Kämpfer sollte sich stets am Rande der gegnerischen Kampfdistanz aufhalten, um den Gegner zwar erreichen zu können, jedoch selbst nicht getroffen zu werden. Während des Kampfes ist jeder der Kontrahenten bemüht, den Gegner in die eigene Kampfdistanz zu bringen, aber nie in seine Reichweite zu gelangen. Zur Verdeutlichung mag das Beispiel des Judokas und des Stockkämpfers angeführt werden. Der Judoka wird versuchen, nicht in die Reichweite des Stockkämpfers zu gelangen, da er hier nichts ausrichten kann und sich nur selbst in Gefahr bringt. Andererseits jedoch wird er stets versucht sein, dem Stockkämpfer möglichst nahe zu kommen, da er nur im Nahkampf die eigenen Techniken mit Erfolg einsetzen kann. Umgekehrt ist sich der Stockkämpfer natürlich der Gefahr bewusst, wenn er den
Judoka zu nahe an sich herankommen lässt; er wird daher versuchen, den Gegner in seiner optimalen Reichweite zu halten, nämlich der Stockdistanz.

Der Beginn von Kämpfen ist meist dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Kämpfer versucht, die optimale Reichweite des Gegners auszuloten. Ein erfahrener Kämpfer kann sich dieses Ausloten zu Nutze machen, um dem Gegner ein falsches Bild über die eigene optimale Reichweite vorzutäuschen. Sobald sich der Gegner zu nah an die eigene falsch eingeschätzte Kampfdistanz heranwagt, kann der Verteidiger zurückschreiten und blitzschnell zuschlagen.

Die optimale Distanz ist jedoch nicht ausschließlich abhängig von der eigenen Reichweite, sondern auch von der Schnelligkeit und Beweglichkeit des Angreifers. Ein flinker Kämpfer kann trotz geringerer Kampfdistanz im Vorteil sein, da er die größere Kampfdistanz des Gegners schneller durchschreiten kann als dieser darauf zu reagieren vermag.

Shaolin-Kung-Fu

In China werden 600 Kung Fu-Stile praktiziert. Eine dieser 600 ist das Shaolin-Kung-Fu.







Die in China praktizierten Kung Fu-Stile sind zahlreich. Man spricht von bis zu 600 verschiedenen Stilrichtungen, die sich jedoch verständlicherweise zum Teil nur geringfügig voneinander unterscheiden. Eine dieser 600 ist das Shaolin-Kung-Fu, das sich seinerseits in verschiedene Stile spaltet.
Das Shaolin-Kung-Fu lässt sich bei erster Betrachtung in nördliche und südliche Shaolin-Stile einteilen. Die nördlichen Stile sind erkennbar an den hohen Standtechniken und dem nahezu schon akrobatischen Einsatz der Fuß- und Beintechniken; die südlichen Stilrichtungen sind charakterisiert durch tiefe, stabile Standtechniken und dem großen Energieeinsatz in Hand- und Armtechniken. Aus diesem Grunde ist in China auch die Umschreibung zu finden: "Fäuste des Südens und Füße des Nordens."

Fünf Tiere Hung Kuen Shaolin Kung Fu
Die Stilrichtung "Fünf Tiere Hung Kuen Shaolin Kung Fu" gehört zu den südlichen Stilrichtungen. Der Legende nach übten sich seit dem 2. Jh. v.Chr. chinesische Mönche eines Shaolin Klosters im daoistischen System der Fünf Tiere -Wuqinxi- nach Hua Tuo. Dieser Hua Tuo (190-265 n.Chr.) war ein chinesischer Arzt, der die Grundlagen für ein System der therapeutischen Gymnastik legte. Hierbei orientierte er sich an einem System aus Übungen aus dem 2. Jh.v.Chr., das sich die Bewegungen von Tieren zum Vorbild nahm, dem Wuqinxi. Vorbilder waren Kranich, Bär, Hirsch, Affe und Tiger. Das System nach Hua Tuo bildete die Grundlage für weitere therapeutische Übungssysteme, die von den Buddhisten und Daoisten zur Entwicklung des Chi, der inneren Energie oder Vitalkraft, verwendet wurde.
Diese Übungen sind auch heute noch unter dem Namen Qigong bekannt.

Der heilende Aspekt der Übungen wurde in der Folgezeit im Shaolin Kloster zu Gunsten einer kämpferischen Entwicklung zurückgedrängt. Das Wuqingxi -(Fünf Tier)-System ist sowohl eine Weiterentwicklung aus dem Übungssystem nach Hua Tuo als auch nach den Übungen der "18 Händen der Buddha-Schüler", dem Shiba Lohan Chuan nach Bodhidharma, einem buddhistischen Wandermönch, der aus Indien nach China gelangte.

Das heute praktizierte Fünf Tiere Hung Kuen Shaolin Kung Fu orientiert sich an den Bewegungen von Leopard (Baoquan), Tiger ( Huxingquan), Drache (Longquan), Storch (Hokquan bzw. Hequan) und an denen der Schlange (Shequan).

Jedes dieser fünf Tiere steht symbolhaft für bestimmte Eigenschaften:

Dem Leoparden wird Schnelligkeit zugesagt, symbolisch stehen seine Bewegungen für die Stärkung der Muskeln.

Der Tiger hat Kraft, er steht für die Kräftigung von Knochen und Gelenken.

Der Drache symbolisiert geistige Stärke; er steht für das Konzentrationsvermögen und die Ausbildung der Sehkraft.

Der Storch wird gleichbedeutend mit Flexibilität gesehen und steht für die Ausbildung der Sehnen.

Die Schlange als Symbol bildet die Atmung aus und fördert die Vitalkraft des Menschen, das Chi.

Gemeinsam ist allen Stilrichtungen das Bestreben, Körper und Geist in einem harmonischen Ganzen zu vereinigen, einen Ausgleich zwischen den polarisierenden Kräften des Yin und Yang zu schaffen.

Im Shaolin-Kung Fu wird nicht nur mit bloßen Händen gekämpft, sondern auch der Umgang mit Waffen geübt. Zu nennen sind hier in erster Linie Schwert, Wurfsterne, Lanzen, Hellebarden, Nadeln, Drei-Glieder-Stäbe und Nun-Cha-Ku's. Das Training mit den Waffen dient neben der Verlängerung der Arme im Kampf auch dem Einüben geschmeidigerer Bewegungen und der Stärkung von Muskeln und Sehnen.

Bis Bald Ich hoffe das es euch gefallen hat.perde...........
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  Xbox Spiele
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon

Technische Daten und Produkteigenschaften
Beat'em up, Action, USK Einstufung: Geeignet ab 12 Jahren, Spieleranzahl: 1
Allgemeine Informationen Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Actionspiel 
Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon Xbox Spiel im Vergleich
Xbox Spiele
Testsieger & Top 10
Home > Games, Entertainment & Education > Sonstige Konsolenspiele (PS1, Gamecube usw.) > Xbox Spiele > Universal Interactive Bruce Lee - Quest of the Dragon > Überblick