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VW Bora Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Mein Neuer - Spitze in Leistung und Komfort
ein Testbericht von dreamweb2003-08-22 08:50:00vom 22.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: sehr komfortabel und leistungsfähig, spritzig, gutes Preis/Leistungsverhältnis...Nachteile/Kritik: Hoher Anschaffungspreis, kein Benzinsparauto
Seit Ende März fahre ich einen VW Bora Variant V5, auch VW Bora Turbo genannt. Der VW Bora ist in der Klasse zwischen einem VW Golf und einem VW Passat anzusiedeln. Den Bora selbst kannte ich schon, da ich vor März einen VW Bora Variant TDI mit 115 PS gefahren habe. Hier meine Meinung zu dem VW Bora Vairant V5. Ich selbst veröffentliche meine Meinung erst jetzt nach sechs Monaten, da ich nichts von Meinungen zu einem Auto halten, wenn man den Wagen ganz neu hat oder nur einmal darin gesessen hat, beispielsweise zu einer Probefahrt.
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A LLGEMEIN ZUM VW BORA UND MODELL
Der VW Bora Variant gefällt mir vom Äußerlichen sehr gut, weil er nicht so lang ist wie andere Kombis. Dadurch wirkt er für mich persönlich nicht ganz so klobig. Der VW Bora Variant V5 ist kein Wagen für Personen, die nur auf Spritsparen aus sind. Denn er ist von VW als Konkurrenzprodukt zu spritzen Autos eines großen Bayrischen Automobilkonzerns auf den Markt gebracht worden. In der Presse wird teilweise auch von einem Luxuswagen geredet. Aufgrund der Ausstattung und Leistungsfähigkeit kann ich das auch bestätigen, selbst wenn das Wort Luxus heute doch auch einen kleinen negativen Touch hat.
Insgesamt gefällt mir der Bora, weil er meiner Ansicht nach etwas mehr Klasse als ein Golf hat und nicht so viele mit diesem Wagen herumfahren. Ich persönlich würde wohl eher einen Passat als einen Golf fahren, allerdings stört mich da der Anschaffungspreis. Somit ist für mich der VW Bora ideal, denn er bildet genau die Klasse zwischen diesen beiden bekannteren "Brüdern".
Den VW Bora Variant gibt es in mehreren Grundausstattungen. So bietet VW den Bora 1.8 T 150, so lautet die VW-interne Bezeichnung in der Normalausstattung, in einer verbesserten Komfotausstattung und der fast alle Extras enthaltenen Highline-Ausstattung an. Da ich selbst durch die Highline-Ausstattung verwöhnt bin bzw. die Vorteile einiger hier im Paket enthaltener Extras kennen gelernt habe, entschied ich mich selbst für das Highline-Modell. Auf die Gründe komme ich im nächsten Abschnitt zu sprechen.
Wichtig für mich waren beispielsweise die höhen verstellbaren Sitze mit Wirbelsäulenstütze. Ich fahre sehr viel, daher ist es gerade bei meinen Rückenbeschwerden sehr wichtig, gute Sitze in einem Wagen zu haben. Und selbst ein Opel-Vertreter hat letztens noch zugegeben, dass die VW Sitze die besten sind, die es derzeit auf dem Markt gibt.
Auch auf Sicherheitsaspekte beim Fahren lege ich sehr viel Wert. Daher kam für mich auch das elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit ASR, ABS, EBV und EDS in Betracht. Teilweise waren diese Sicherheitspakete auch schon Bestandteil des VW Bora TDI. Und da ich sehr gute Erfahrungen mit diesen elektronischen Sicherheitsprogrammen gemacht habe, wollte ich sie unbedingt wieder haben.
Aber auch der Regensensor ist ein äußerst praktisches Plus. Wenn man hiermit den Scheibenwischer auf erste Stufe stellt, dann fängt der Wischer automatisch an zu wischen, sobald Regen auf die Scheibe trifft. Wenn es stärker regnet, wischt er automatisch schneller und bei nachlassendem Regen lässt auch hier die Wischertätigkeit wieder nach. Das ist äußerst praktisch, wenn man gerade konzentriert fahren muss und sich
nicht erst auf die Scheibenwischer konzentrieren möchte.
Praktisch ist aber auch der automatisch abblendende Rückspiegel. Bei meinem ersten Bora stand ich dem noch etwas kritisch dagegen, allerdings bin ich hier überzeugt worden. Denn wie ein Wunder werde ich jetzt nicht mehr geblendet, selbst wenn mein Hintermann meint, mich Ärgern zu müssen, in dem er Fernlicht einschaltet oder jemand nur vergessen hat, die Scheinwerfer abzublenden. Ein Sensor scheint das zu erkennen und man wird nicht gestört.
Diese Ausstattung wäre sogar schon in der Comfortline-Ausstattung enthalten gewesen. Aber Miaras Wünsche gingen hier noch weiter. Die Höhenverstellbaren Sitze hier sind keine normalen Sitze, sondern Sportsitze. Das bedeutet eine meiner Ansicht nach besseren Sitz bei schnellem Fahren. Der Wagen verfügt hier auch über ein Sportfahrwerk, was die Strassenlage ebenfalls verbessert. Und immerhin bekommt man den VW Bora V5 - Turbo ohne Probleme dank seiner 150 PS auch sehr schnell auf 200 oder 210.
Nett aber meiner Ansicht nach nicht so wichtig waren hier noch die 205/55er Reifen mit den Alufelgen. Wichtig dagegen war mir das Ledersportlenkrad und die Climatronic. Im Gegensatz zu einer normalen Klimaanlage gibt man hier beispielsweise 22 Grad an und dann hält der Wagen auch die Temperatur. Die Klimaanlage ist dabei kaum zu bemerken. Ich selbst neige bei einfachen Klimaanlagen zu Augenproblemen, das tritt bei der Climatronic nicht auf.
Als Sonderausstattung habe ich dazu dann noch die Xenon-Lichter genommen. Die meisten von uns kennen diese Lichter nur als störend, wenn einem ein Wagen entgegenkommt. Aus diesem Grund war ich auch am Xenon-Licht am zweifeln. Allerdings bietet dieses Licht dem Fahrer in der Nacht einen kaum vorstellbaren Verbesserungseffekt, was die Helligkeit und gesamte Ausleuchtung der Scheinwerfer angeht.
Alles in allem war bei dieser Ausstattung für mich kostenmässig nur ein Wagen der Highline-Klasse relevant. Ein Comfortline mit Sonderausstattung wäre insgesamt teurer gekommen. Allerdings ist der Wagen für Privatleute schon fast zu teuer. Denn 30.000 Euro muss man hier als Neupreis schon einrechnen.
Der VW Bora bietet natürlich noch viele andere Extras, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte, da viele für mich schon "normal" sind.
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FAHRVERHALTEN UND KOMFORT
Der VW Bora Variant V5 - 1.8 150 Turbo hält, was sein Name verspricht. Die 150 PS werden hier optimal eingesetzt. Der Wagen zieht noch besser als mein alter VW Bora TDI. Auch bei Steigungen ist es hier möglich, den Wagen zu beschleunigen, man bemerkt kaum, dass eine Steigung vorhanden ist. Sehr schade finde ich allerdings, dass der Wegen erst in der 180 PS Version mit 6 Gängen angeboten wird. Denn sowohl bei meinem alten Toyota Sport mit 115 PS als auch bei dem VW Bora hatte ich diese Ausstattung. Bei einem Wagen mit 150 PS lohnen sich 6 Gänge auf alle Fälle, denn man kann hier einiges an Sprit sparen, wenn man vom 5. in den 6. Gang schaltet. Leider bietet das der Variant V5 nicht und so ist das Auto zwar sehr spritzig, wenn es darauf ankommt, aber der Wagen braucht auch dementsprechend mehr Sprit.
Insgesamt ist der Bora Variant V5 sehr ruhig während des Fahrens. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten fällt die typische Schnellfahr-Geräuschkulisse weg. Man fühlt sich genaus so, als fahre man mit 80 oder 100, selbst wenn der Wagen 180 oder 200 fährt.
Der VW Bora hat in der von mir gewählten Ausstattung eine sehr gute Kurvenlage, was man auch bei höheren Geschwindigkeiten bemerkt. Meine Leser sollen jetzt bitte nicht denken, ich "rase" nur, aber von Zeit zu Zeit fahre ich gerne schnell.
Die Schaltung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig gewesen. Das kann aber auch daran liegen, dass die 6-Gang-Schaltung des Bora TDI anders lag. Mittlerweile gibt es keinerlei Probleme beim Schalten mehr.
Komfortabel sitzt man in dem VW Bora V5 sowohl vorne als auch hinten. Es gibt überall sehr viele Ablagen und auch ein Erwachsener, der auf einem Rücksitz sitzt, hat hier keine Platz- oder Komfortprobleme. Elektrische Fensterheber gibt es natürlich hier auch vorne und hinten.
Da es sich hier bei dem Variant-Modell um einen Kombi handelt, habe ich auch keinerlei Probleme mit Stauraum. Platz ist genügtend im hinteren Kombi-Teil vorhanden. Zudem kann man hier alles noch umklappen,so dass man notfalls bis an die Vordersitze alles so umklappen und so optimal nutzen kann.
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VERBRAUCH
Der Verbrauch ist der einzige negative Aspekt, den ich bisher bei dem VW Bora Variant V5/Turbo feststellen konnte. Im Verhältnis zu den 150 PS ist er alledings meiner Ansicht nach noch in Ordnung. Anfangs hat der Bora bei mir 10,5 Liter je 100 km gebraucht. Jetzt nach 6 Monaten habe ich den Durchschnittsverbrauch allerdings schon auf 8,4 Liter gesenkt.
Aufgefallen ist mir, dass der Verbrauch hier in kaltem Zustand sehr hoch ist. Erst nach 20 bis 30 km habe ich den Durchschnittsverbrauch so herunter, dass es sich wirklich lohnt, mit dem Wagen zu fahren. Das liegt laut Informationen an einem eingebauten Choke, über den die modernen Benziner heute immer noch verfügen. Aber vielleicht liegt das auch an der technischen Motorleistung des 1,8-Liter-Reihenvierzylinder-Fünfventilers mit Turbolader. Sehr hoch steigt der Verbrauch auch bei Geschwindigkeiten ab 180 km/h bis 220 km/h. Das war übrigens die von mir erreichte Höchstgeschwindigkeit. Im Normalfall fahre ich bei freien Autobahnen, wenn ich schnell fahren möchte, 190 bis 210. Und dann benötigt der Bora hier doch 9 bis 10 Liter im Durchschnitt.
Da ich momentan täglich 160 km fahre und nicht so viel Geld fürs Benzin ausgeben möchte, fahre ich seit mehreren Monaten diese Strecke so, dass ich als Höchstgeschwindigkeit zwischen 150 und 160 fahre. Ich kann das mittels meiner Geschwindkeitsregelanlage sehr gut voreinstellen und komme so nicht in Versuchung, doch wieder schneller zu werden. Da der Bora V5 mir auch eine genaue digitale Verbrauchsanzeige anbietet, kann ich so direkt sehen, dass der Verbrauch hier optimal ist. Für die Strecke brauche ich - je nach Stausituation - dann zwischen 7,8 und 8,3 Liter. Nur bei extremen Staus benötigt der Bora noch mehr. Dann liegt der Verbrauch bei 8,3 bis 8,7 Liter.
Angenehm ist der Verbrauch auch auf der Landstrasse. Wenn ich beispielsweise meine Eltern im 50 km entfernten Wohnort besuche, benötigt der Wagen hier trotz hoher Steigungen nur 7,4 bis 8,1 Liter. Und auch im Stadtfahren bin ich noch zufrieden, da liegt der Verbrauch allerdings etwas höher, so bei 8,5 Liter im Schnitt.
Insgesamt habe ich bei diesem spritzigen Wagen gesehen, dass man doch etwas vorsichtiger beim Durchdrücken des Gaspedals sein sollte, wenn man weniger Sprit benötigen möchte. Das ist zwar bei vielen Autos so, aber machte sich hier doch extrem bemerkbar. Und wenn mein früherer DTI bei Staus sogar weniger verbrauchte als im Normalzustand, so benötigt der V5 hier extem viel mehr Sprit.
Auch wenn es sich für so manchen Leser unlogisch anhört, am besten und sparsamsten fährt der VW Bora V5 mit Super Bleifrei Normal. Bei Super Plus zieht er zwar besser, aber seltsamerweise benötigt der Wagen dann mit diesem Sprit auch mehr des guten und teuren Benzins. Von dem neuen V-Super Benzin bin ich sehr enttäuscht. Denn hier sinkt sowohl die Fahrleistung meines Boras. Und zudem verbraucht er noch etwas mehr als beim Super Normal. Theoretisch könnte ich den Wagen auch mit Normalbenzin fahren, aber da war ich Anfangs nicht so begeistert von. Zudem ist es auch besser für Umwelt und den Wagen, etwas hochwertigeres Benzin zu fahren.
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INSGESAMT
Insgesamt bin ich sowohl mit Fahrleistung und Komfort sehr zufrieden. Der Verbrauch könnte beispielsweise durch eine 6-Gang-Schaltung noch verbessert somit verrringert werden. Der VW Vora Variant V5 überzeugt mich durch seine Spritzigkeit, die Ruhe dabei, das gute Sitzgefühl und das Platzangebot. Es ist ein Wagen, der mir die Komfortmöglichkeiten bietet, die ich wünsche, ohne dass ich auf BMW oder Merzedes umsteigen müsste. Daher ist er auch noch Preis-Leistungsmässig zu empfehlen. Denn es ist schon ein wenig Luxus, was mir VW mit diesem Bora bietet.
Die Versicherungsbeiträge waren ca. 5 Euro im Monat höher als bei dem Normalbora mit 115 PS, auch das ist für mich tragbar. Bei 60 Prozent zahle ich derzeit monatlich 60 Euro Versicherung. Steuern zahle ich die ersten Jahre keine, da es sich um eines der Modelle handelt, die für den Zeitraum noch steuerfrei sind.
Der VW Bora Variant V5 / 1.8 T ist meiner Ansicht ein Auto für gehobenere Ansprüche und nur eines für Menschen, die entweder einen guten und relativ günstigen Firmenwagen suchen oder für Personen, die auch etwas mehr Geld ausgeben, wenn sie dafür viel Komfort und Fahrleistung erhalten. Wer Wert auf etwas Luxus und gute Sicherheitsausstattung legt und nicht unbedingt einen BMW, Passat oder Merzedes benötigt, dem kann ich den VW Bora sehr empfehlen.
Man kann den Bora relativ sparsam fahren, selbst wenn man nicht ganz auf Geschwindigkeitgenuss bzw. -Möglichkeiten verzichten will. Und der Wagen wäre unter Garantie noch sparsamer, wenn ich mich beispielsweise an die 130 halten würde. Aber bei langen Fahrten lege ich eben Wert, etwas eher am Ziel anzukommen. Und auch das bietet der VW Bora V5.
Für mich ist es wichtig, einen Wagen zu haben, mit dem ich nicht unbedingt schnell fahren muss, aber er muss gut genug ziehen, um auch in kritischen Situationen andere Wagen überholen zu können und er muss mich auf komforable und bequeme Weise möglichst ausgeruht ans Ziel bringen. Und all diese Möglichkeiten erfüllt mir der VW Bora Variant V 5.
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DATEN (QUELLE INTERNET)
MOTOR:
Wassergekühlter V-Fünfzylinder-Ottomotor, zwei Ventile pro Zylinder, vorn quer eingebaut, Schaltsaugrohr, ruhende Hochspannungsverteilung, sequentielle Einspritzanlage (Motronic), lambdageregelter Katalysator. Leistung 110 kW (150 PS) bei 6000/min, maximales Drehmoment 205 Nm bei 3200/min, Hubraum 2324 cm3, Bohrung x Hub 81,0 x 90,2 mm, Verdichtung 10,1:1
KRAFTÜBERTRAGUNG:
Frontantrieb, Fünfgang-Schaltgetriebe. Übersetzungen: 1. Gang 3,30, 2. Gang 1,94, 3. Gang 1,31, 4. Gang 1,03, 5. Gang 0,84, Rückwärtsgang 3,06, Achse 3,94
FAHRWERK:
Federbein-Vorderachse mit Dreiecksquerlenkern, Koppellenker-Hinterachse, Stabilisator vorn und hinten, Scheibenbremsen (vorn innenbelüftet), ESP mit ABS, EBV, EDS und ASR. Reifen 205/55 R 16 W auf 61/2 J x 16
KAROSSERIE:
5-sitziger Kombi, fünftürig, vollverzinkt, Länge x Breite x Höhe 4409 x 1735 x 1473 mm, Radstand 2515 mm, Spurweite v/h 1513/ 1494 mm, Leergewicht (inkl. Fahrer) 1395 kg, zul. Gesamtgewicht 1880 kg, Zuladung 560 kg, Kofferraum (VDA) 460/ 1470 l, Anhängelast (12% Steig.) 1500 kg
FAHRLEISTUNGEN:
(GF-Meßwerte) 0 - 60 km/h 4,0 s; 0 - 80 km/h 6,4 s; 0 - 100 km/h 9,2 s; 0 - 120 km/h 13,0 s; 0 - 140 km/h 18,0 s; 0 - 160 km/h 24,3 s; 80 - 120 km/h 6,7 s; Tachoanzeige 100 eff. 96 km/h; Höchstgeschwindigkeit 216 km/h
VERBRAUCH:
(Super 95 ROZ) Testverbrauch 11,3 l/100 km; Minimum 9,0 l/100 km ; Maximum 13,7 l/100 km; Stadtzyklus 13,3 l/100 km; Überlandfahrt 7,3 l/100 km; Gesamtstrecke 9,4 l/100 km
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FAZIT
Der VW Bora Variant V5 / 1.8 T 150 ist ein sehr komfortabler Wagen, der sehr viel bietet aber auch nicht der günstigste Wagen in der Anschaffung und in der Versicherung ist. Dennoch hat er im Vergleich zu anderen Wagen dieser Klasse ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Wer sich den "Luxus" leisten kann, dem kann ich den VW Bora Variant V5 sehr emfpehlen. Denn wenn man möchte, kann man auch diesen Wagen relativ sparsam fahren.
Wer noch Fragen zum VW-Bora Variant V5 - 1.8 T 150 hat, der kann Sie mir gerne im Kommentar stellen oder eine Mail schicken. Ich beantworte die Fragen zum Wagen gerne. Mir selbst hat es Spaß gemacht, meinen Wagen hier vorzustellen.
ein Testbericht von Onkel_Roger2005-11-29 01:18:33vom 29.11.2005Empfehlung: ja
Vorteile: niedriger Verbrauch bei hoher Leistung/Kraft, Aussehen...Nachteile/Kritik: ein paar elektronische Bauteile erscheinen etwas anfällig, höherer Preis gegenüber dem Golf Variant IV
Nach einer Laufleistung von etwa 197.000km habe ich mich von meinem alten Auto, einem 3-er Golf Variant 1,8 mit 90PS, verabschiedet. Aufgrund der guten Erfahrungen mit Volkswagen (lediglich die Öldrucksensoren und die Kraftstoffpumpe mussten bei meinem 3-er Golf ersetzt werden) habe ich mich wieder für einen Volkswagen entschieden. Meine Wahl fiel nach etlichen Überlegungen auf den Bora Variant TDI mit 131PS.
Der Prozess der Modellauswahl
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Als weitere potentielle Wagen standen bei mir der Passat und der Golf (jeweils als Variant) auf der Auswahlliste. Die Entscheidung für den Bora traf ich dann aufgrund meiner Fahreindrücke und folgender Überlegungen.
Der Passat hat mir rein optisch in der Highline-Ausstattung wunderbar gefallen. Diese läst aufgrund der schönen Alufelgen und der Chromzierleisten keine Wünsche offen. Beim Fahren störte mich allerdings die vergleichsweise schlechte Übersichtlichkeit des Fahrzeugs. Dieses Empfinden ist natürlich rein subjektiv und wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass ich bisher nur "kleinere" Autos (3-er Golf Variant und 2-er Golf) gefahren bin. Das hätte mich sicherlich nicht von dem Kauf eines Passats abgehalten, wenn ich das gebotene Platzangebot auch wirklich benötigen würde. Der großzügige Preis des Passats hat mir die Entscheidung gegen dieses Auto natürlich noch erleichtert ;-).
Nunmehr hatte ich nur noch zwischen Golf und Bora Variant zu entscheiden. Beide bieten das gleiche Raumangebot und unterscheiden sich lediglich in der Innenausstattung und kleineren optischen Details in der Außenansicht. Zwar erschien mir der Golf zunächst als vernünftigere Alternative, doch brachte die Zusammenstellung meiner gewünschten Extras zu Tage, dass der Bora nur etwa 1000 Euro teurer war. Nach ein paar Erkundigungen bei meiner Versicherung musste ich ebenfalls feststellen, dass der Bora wesentlich günstiger in der Kasko-Einstufung war (s. u. "weitere Kosten"). Ein solches Argument relativierte für mich die Bedeutung eines etwas höheren Anschaffungspreises, so dass ich mich bei meiner Entscheidung vornehmlich von der Optik des Fahrzeuges leiten lies.
Mein Bora Variant
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Allgemein:
Meine erste Wahl war daher der Bora Variant Pacific TDI mit 131PS und 6-Gang-Getriebe (serienmäßig bei allen TDI 131PS-Modellen). Das Sondermodell Pacific ist sofern man nicht auf unwichtige Extras verzichte möchte ein echtes Schnäppchen. Es beinhaltet neben Steckdosen im Kofferraum eine Klimaanlage (Climatronic) und das Chrompaket, welches insbesondere bei der Farbe meiner Wahl (black magic perleffekt) besonders gut zur Wirkung kommt und den Bora gegenüber dem Golf deutlich abhebt. Dieser Eindruck wird noch durch die Aluapplikation "Pacific" am Schweller, die Chromzierringe an den Instrumenten und die Dekoreinlagen in Silbergrau unterstützt. Zusätzlich gibt es gegen einen geringen Aufpreis die Felge Montreal II, welche meines Erachtens wesentlich besser aussieht als die üblichen Stahlfelgen oder die Alufelgen des Highline-Modells bzw. die serienmäßigen Alufelgen "Brands Hatch" des Bora Pacific. Diese "kleinen" Äußerlichkeiten lassen den Bora wesentlich sportlicher und eleganter wirken als jeden serienmäßigen Golf. Das sind aus meiner Sicht die wichtigsten Gründe, die für das Sondermodell Pacific sprechen. Will man etwas mehr Schnickschnack, muss man leider die Aufpreisliste anschauen. Dabei habe ich mich dann für folgende Extras entschieden:
Gewählte Sonderausstattungselemente:
+ Nebelscheinwerfer
+ Schiebedach (erscheint vielen als überflüssig in Verbindung mit einer Klimaanlage, aber das Schiebedach erhöht nicht wesentlich den Verbrauch und bringt zudem etwas mehr Licht ins
Auto)
+ Mittelarmlehne (ist eine zusätzliche Ablagemöglichkeit und wer einmal eine hatte, möchte nicht mehr darauf verzichten)
+ Gamma-Radio (serienmäßig wird das Beta-Radio installiert, welches allerdings nur in Verbindung mit Lautsprechern vorne angeboten wird; die Option lediglich die Lautsprecher vorne und hinten ohne das Radio zu bestellen gibt es leider nur im Ausland was für den Kunden in Deutschland bedeutet, dass er für Lautsprecher vorne und hinten auch das Gamma-Radio bestellen muss)
+ Sicherungsnetz für den Kofferraumbereich (sollte eigentlich aus Sicherheitsgründen serienmäßig angeboten werden)
+ Sportsitze (bieten einfach wesentlich besseren Seitenhalt als die serienmäßigen Sitze)
+ Sportfahrwerk (optisch nicht zu auffällig (2cm tiefer), aber deutlich zu spüren)
+ Entfall der Modell- und Motorbezeichnung am Heck (endlich mal was kostenloses)
+ Winterpaket mit Winterreifen auf Stahlfelgen, Sitzheizung und Scheinwerferreinigungsanlage (Sitzheizung und Scheinwerferreinigungsanlage braucht man nicht unbedingt, nimmt man allerdings gerne mit, wenn das gesamte Paket nicht viel mehr kostet als sonst nur die Reifen => hatte ich ganz vergessen)
Sicherheitsausstattung:
Abgerundet werden diese Annehmlichkeiten durch die serienmäßigen Sicherheitsausstattungen wie ABS, ESP und ASR, welches ich mittlerweile "testen" konnte und bestätigen kann, dass es sehr gut funktioniert. Insbesondere das Anfahren im Schnee wird zum Kinderspiel. Dazu gibt es serienmäßig noch Airbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags vorne und Kopfairbags für die Fondspassagiere.
Platzangebot/Innenraum:
Das Platzangebot ist für kleinere Familien ausreichend. Wenn allerdings 2 Erwachsene, 2 Jugendliche, 1 Hund und Gepäck an Bord sind, ist das Reisen nicht mehr richtig entspannend. Als richtige Familienkutsche würde ich den Bora Variant daher nicht bezeichnen. Insgesamt ist das Raumangebot auf den Vorder- wie auch den Rücksitzen durchaus als akzeptabel zu bezeichnen. Die Rücksitze lassen sich asymmetrisch umklappen, was jedoch zuvor die Entfernung der hinteren Kopfstützen erfordert, was mit etwas Fummelei verbunden ist und eventuell geschickter gelöst werden könnte. Die Kopfstützen können dann in einem Fach unterhalb des Ladebodens des Kofferraums verstaut werden. Welche Vorteile diese Variabilität bietet, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht auszuführen.
Bis auf das Radio, sind die Bedienelemente recht übersichtlich angebracht. Zwar wird ein ehemaliger Golf III-Fahrer durch die Positionierung mancher Funktionen (z.B. Warnblinkanlage) anfangs etwas verwirrt und greift an einem Stauende vergebens durch das Lenkrad um die Warnblinkanlage zu betätigen, doch halten sich die Veränderungen in Grenzen. Wie bereits angesprochen empfinde ich jedoch die tiefe Positionierung des Autoradios als weniger günstig. Veränderungen der Lautstärke, CD-Wechsel, etc. erfordern einen Blick auf das Radio. Durch die tiefe Position des Geräts schweift der Blick jedoch automatisch etwas länger von der Fahrbahn. Für Leute die kein Navi ordern, sollte sowohl das Radio als auch die Klimaanlage eine ebene weiter oben angeordnet werden.
Zu den anderen Ausstattungselementen des Fahrzeugs möchte ich nicht mehr viel anmerken. Glücklicherweise habe ich bisher die Airbags nicht gebraucht und kann daher auch keine Aussagen bezüglich deren Zuverlässigkeit machen. Anmerken möchte ich jedoch, dass ich mittlerweile die Sitzheizung, über welche ich mich vorher amüsiert habe, sehr schätze. Bereits nach wenigen Metern spürt man deutlich, wie der Sitz angenehm warm wird und je nach Geschmack das Hinterteil zum Kochen bringen kann. Auch die Climatronic soll nicht ohne Lob davonkommen. Auch hier muss ich sagen, dass sowohl im Winter als auch im Sommer bereits nach wenigen Minuten ein angenehmes Klima im Wageninneren erreicht werden kann. Weniger gelungen ist jedoch in diesem Zusammenhang die Leistung, wenn es darum geht, die Frontscheibe freizuhalten. Die Schlitze unterhalb der Frontscheibe scheinen wohl etwas unterdimensioniert zu sein. Daher muss man schon ein paar lange Minuten warten, bis die Frontscheibe einigermaßen frei ist und nicht weiter beschlägt.
Mein Fahrbericht
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Motor:
Ha uptsächlich bin ich in der Stadt und auf der Landstraße unterwegs. Meinen Autobahnanteil schätze ich auf etwa 20%. In den ersten Wochen empfand ich meinen TDI als Rakete, was wohl vornehmlich auf die etwas geringe Leistung und Kraft meiner bisherigen PKW zurückzuführen ist. Mittlerweile hat sich dieses Empfinden etwas eingestellt und ich merke lediglich durch den direkten Vergleich mit anderen Wagen sowie an Steigungen, dass mein Auto doch recht spritzig ist. Vorraussetzung für eine zügige Fahrweise ist jedoch, dass man bereit ist ordentlich zu "knüppeln" und die Drehzahl mindestens bei etwa 2000U/min liegt. Dann macht sich der Turbo bemerkbar. Wenn man diese Regeln befolgt wird man mit einem zügigen Anzug belohnt. Das ist zwar nicht unbedingt dieseltypisch, aber flottes Unterwegssein hatte früher ja auch nichts mit einem Diesel zu tun. Ermöglicht werden die angenehmen Fahreigenschaften durch einen 4-Zylinder-Dieselmotor der bereits bei 1.900U/min sein maximales Drehmoment von 310Nm entfaltet. Die maximale Leistung von 131PS wird bei 4.000U/min erreicht. In diesen Drehzahlbereich habe ich meinen Motor allerdings noch nicht gebracht. Selbst bei meiner bisherigen Höchstgeschwindigkeit von 220km/h (laut Tacho) wurden mir gerade mal gut 3500 U/min angezeigt, was dem 6-Gang-Getriebe zu verdanken ist.
Auf der Autobahn ist der Wagen dann in seinem Element. Die "optimale" Drehzahl ist dann automatisch erreicht und die Elastizität des Motors ermöglicht auch bei einem Leergewicht von etwa 1.400kg (VW gibt ein Leergewicht von 1.355-1.505kg an, das in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen variiert) ein gemütliches Fahren auf der linken Spur, die zwischendurch nur für ein paar ganz eilige Porsche-, BMW-, Mercedes- und Audifahrer geräumt werden muss.
Als Höchstgeschwindigkeit werden 205 km/h angegeben. Letztendlich kann ich dies nicht überprüfen, aber die 200 km/h Marke habe ich zumindest laut Tacho bereits überschritten. Zwar wirkt der Motor auch in diesem Bereich noch kultiviert und wird nicht zu laut (Gespräche können in normaler Lautstärke geführt werden), doch "schwächelt" er ab etwa 170 km/h etwas ab , insbesondere dann, wenn man nicht mehr alleine im Wagen sitzt. In diesem Bereich ist die Leistung der 2,5l Diesel-Maschine doch überzeugender, die einen auch bei 170 km/h bei einem Tritt auf´s Gaspedal auch noch mal leicht in den Sitz zu drücken vermag.
Während in der warmen Jahreszeit und bei warmgelaufenem Motor nur ein rudimentäres Nageln des Motors im Innenraum zu hören ist, kann sich der Freund des typischen Diesel-Sounds in der kalten Jahreszeit an diesem erfreuen. Der Traktorsound läst jedoch, je nach Außentemperatur, bereits nach wenigen Kilometern wieder nach und gibt somit die Information an den Fahrer weiter, dass der Motor so langsam warm wird. Trotzdem sollte man weiterhin etwas bedächtig mit dem Gaspedal umgehen um den Turbodiesel etwas zu schonen und erst bei Erreichen der "optimalen" Betriebstemperatur die zur Verfügung stehende Leistung einfordern. Zudem zeigt die Anzeige im Inneren des Wagens im Winter an, dass man die Kerzen etwas vorglühen lassen muss. Darauf kann man in der warmen Jahreszeit jedoch verzichten.
Fahrwerk:
Nach etwa 16 Monaten habe ich nun einen Kilometerstand von ca. 38.000km erreicht. Am Fahrverhalten des Wagens gibt es nichts zu meckern. Selbst auf 195-er Winterreifen (Michelin Alpin) ist die Straßenlage im normalen Alltagsbetrieb perfekt. Bezüglich des Fahrverhaltens im Grenzbereich kann ich keine Aussagen machen, da ich dieses noch nicht überprüft habe.
Im Vergleich zum Benziner-Bora ist eine deutliche Kopflastigkeit der TDI-Variante zu verspüren. Während dies auf "normalen" Stadt-, Landstraßen- und Autobahnfahrten nicht bemerkenswert zum Tragen kommt, ist diese Kopflastigkeit auf besonders kurvenreichen Strecken deutlich zu verspüren. Man merkt, dass der Wagen leicht über die Vorderräder schiebt. Aufgrund des Sportfahrwerks ist jedoch selbst unter diesen Bedingungen nur eine geringe Seitenneigung des Fahrzeugs zu beobachten. Letztendlich erfreut eine solche flotte Fahrweise jedoch nur den Reifenhändler. Laut Aussagen meines VW-Händlers kann eine etwas flottere Gangart in den Kurven häufige Boxenstopps erforderlich machen. Neue Pneus nach 30.000km sind unter diesen Alltagsbedingungen kein Problem. Scheinbar gehe ich mit meinen Reifen schonend um (obwohl es mir nicht so vorkommt ;-) ), denn selbst nach 38.000km sind die Reifen noch in einem guten Zustand.
Die Straßenlage des Wagens möchte ich in Verbindung mit dem Sportfahrwerk als wunderbar bezeichnen. Dieses Fahrwerk kann ich jedem empfehlen, der etwas flott unterwegs sein möchte. Abraten möchte ich allerdings denen, die empfindlich auf kleine Rütteleinlagen reagieren. Im Vergleich zum serienmäßigen Fahrwerk (mein Vater besitzt einen Bora 1,6 ohne Sportfahrwerk) wird der Fahrer deutlich stärker durchgeschüttelt. Entgegen dem normalen Fahrwerk, wird dem Fahrer der sportlichen Variante jeder Kanaldeckel mitgeteilt, ohne jedoch einen heftigen Stoß weiterzureichen. Die etwas geringere Seitenneigung bei flotten Kurvenfahrten wird also durch einen etwas geringeren Federungskomfort erkauft. Notwendig ist das Sportfahrwerk aufgrund des mir doch recht ausgewogen erscheinenden Serienfahrwerks sicherlich nicht, aber in Verbindung mit dem schwereren Dieselmotor, führt es zu geringeren Neigungen bei Kurvendurchfahrten und war daher in meiner Sonderausstattungsliste.
Zudem setzt man aufgrund der tiefen Schürze des Boras in Verbindung mit dem Sportfahrwerk sehr schnell an normalen Bordsteinen auf. Wer absehen kann auch auf Feldwegen unterwegs zu sein, sollte daher definitiv auf dieses Extra verzichten und eher das "Schlechtwegefahrwerk" bestellen. Dieses Fahrwerk beschert dem Käufer eine um etwa 2cm größere Bodenfreiheit. Über das Fahrverhalten dieses Fahrwerks kann ich jedoch aufgrund mangelnder Erfahrungen keine Aussage machen.
Mein Verbrauch
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Was mich an meinem Wagen besonders fasziniert und mich zu dem Kauf eines Diesels bewogen hat ist natürlich der Verbrauch. Meinen TDI fahre ich in den Sommermonaten mit knapp 5,5l/100km. Während der durchschnittliche Verbrauch auf der Autobahn, auf der ich auch Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200km/h (laut Tacho) fahre, bei knapp 7l/100km liegt, begnügt sich der Wagen im Bereich Stadt und Land mit knapp 5l/100km.
Fährt man ihn jedoch auf der Autobahn mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 170km/h wird der Motor doch etwas durstiger. Bei einer Fahrt von Wiesbaden nach Koblenz in 35 Minuten gönnte sich mein Wagen etwa 8,5l Diesel pro 100km. Dabei wurde die 8 vor dem Komma nur dadurch möglich, dass ich eine relativ lange Strecke von der Autobahn bis zur Haustüre zu fahren hatte. Während der Autobahnfahrt lag der Durchschnittsverbrauch mit 9,1l noch etwas höher. Aber bei durchschnittlichen 170km/h muss man halt etwas tiefer in die Tasche greifen ;-)
Zudem konnte ich in den Wintermonaten mittlerweile einen leicht erhöhten Verbrauch feststellen. Der Mehrverbrauch liegt bei etwa 0,3l/100km. Angesichts der Leistung und Kraft des Wagens, im Vergleich zu den Benzinern, ist der Verbrauch ein echter Hammer.
Nach etwa 8.000km "durfte" ich meinem Wagen zusätzlich etwa 0,7l Öl von Shell (0W 30) spendieren.
Unterhaltskosten
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De r Bora Variant TDI mit 131PS erfüllt leider nicht wie der 101PS TDI die Euro 4 Norm und ein Rußpartikelfilter ist auch nicht erhältlich (gilt für 101 und 131PS). Wenn man also "Raucher oder Nichtraucher" gefragt wird muss man schon "Raucher" sagen. Dass der Wagen lediglich die Euro 3 Norm erfüllt ist natürlich ein finanzieller Hammer. Aufgrund der im Vergleich zur TDI-Version mit 101PS schlechteren Einstufung genießt man keine Steuervergünstigungen und erhält bereits wenige Wochen nach der Zulassung den KfZ-Steuerbescheid in Höhe von knapp 300 Euro. Wer also auf etwas mehr Schmackes verzichten kann und will, sollte definitiv die 101PS-Version ins Auge fassen, welche die Euro 4 Norm erfüllt aber auch nur ein 5-Gang-Getriebe bietet.
Versicherungstechnisch ist der Bora Variant TDI mit 131PS laut typklasse.de in der KH 15, VK 18 und der TK 35 eingestuft. Die damit verbundenen Kosten sind von weiteren Faktoren abhängig, weshalb ich darauf nicht weiter eingehe.
Wie teuer die Inspektionen sind, kann ich aufgrund der Tatsache, dass bisher lediglich ein Ölwechsel durchgeführt wurde nicht sagen, obwohl nach 30.000km eine Inspektion fällig wäre. Mein Werkstattmeister schaute sich kurz meinen Wagen an und befand dann, dass man sich diese Inspektion erst mal sparen könnte. Meine Mobilitätsgarantie blieb jedoch trotzdem erhalten. Die Kosten für den Ölwechsel lagen bei etwa 140€, was dem Long-Life-Öl zu verdanken ist, welches pro Liter etwa 21€ kostet.
Bisherige Mängel
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Bei etwa 10.000km trat zum ersten Mal ein kleines Problem mit der MFA auf. Anstatt wie gewohnt die bisherige Gesamtkilometerleistung richtig anzuzeigen (Vergleich mit km-Zähler) stellte sich dieser Zähler auf eine beliebige Zahl zurück. Mein Werkstattmeister ging von Spannungsschwankungen aus, die dazu führten und wechselte dieses Teil aus, wobei in einem eine Rückrufaktion durchgeführt wurde (Wechsel von Schrauben an der Kraftstoffpumpe). Die Kosten beliefen sich auf erträgliche 0€ ;-) Das gleiche Problem gab es dann bei ca. 30.000km noch mal. Diesmal wurde auf den Umtausch des Geräts verzichtet und lediglich eine Neuprogrammierung vorgenommen. Seit dem ist wieder alles im grünen Bereich.
Fazit
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Meinen Bora Variant Pacific TDI würde ich sofort wieder kaufen. Er sieht meines Erachtens wesentlich sportlicher und eleganter als ein Golf aus und ist je nach gewünschten Extras nicht wesentlich teuerer als ein Golf. Das Platzangebot ist für kleinere Familien und für den Freizeitbedarf ausreichend. Der Motor überzeugt aufgrund seiner Kraft und des niedrigen Verbrauchs. Aufgrund der Kopflastigkeit des Fahrzeugs kann man den Wagen jedoch nicht als "Kurvenfresser" bezeichnen. Wer ein auch auf kurvenreichen Strecken agiles Fortbewegungsmittel sucht, der sollte doch eher andere Motorisierungen genauer unter die Lupe nehmen. Happig ist natürlich der Preis für dieses Fahrzeug. Man kann sich eigentlich kaum vorstellen für einen Wagen in der Golfklasse etwa 28.000 Euro zu zahlen. Schaut man allerdings beim VW-Händler vorbei sieht man, dass es doch kein Problem ist.
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ein Testbericht von maertens2002-03-06 08:57:27vom 06.03.2002Empfehlung: ja
Nachruf
Der folgende Bericht wird ein Nachruf. Denn vor einiger Zeit ist er hingegangen, mein VW Bora Variant. Nicht den Weg alles Irdischen, eher den Weg nach Osteuropa, wie ich vermute. Gerade mal anderthalb Jahre wurde er alt, ca. 50.000 Kilometer hat er mich durch die Lande gefahren, dann wurde er mir aus den Händen gerissen. Nie hat er mich im Stich gelassen. Zwar hat er mich oft die Tankstelle anfahren lassen, aber da er mit Diesel auskam, relativierte das die Sache etwas.
Was hat mich am meisten beeindruckt?
Zunächst
sind mir die ausgezeichneten Fahreigenschaften aufgefallen. Der Wagen hatte ein ausgezeichnetes Kurvenverhalten, selbst bei hoher Geschwindigkeit und unebener Straße musste man das Lenkrad nicht krampfhaft umklammern.
Auf freier Strecke schaffte er mühelos 190 km/h, wurde er richtig warm und die Autobahn frei, schaffte er auch den Sprung knapp über die 200ter-Marke. Höchstgeschwindigkeit angegeben was 195 km/h für meine 115 PS-Version mit Schaltgetriebe. Im oberen Drehzahlbereich konnte man jedoch kein großes Beschleunigungsverhalten mehr erwarten, hier hatten die Fahrer mit diesen blau/weißen Emblemen die Nase vorn. Bevor jemand zu meckern beginnt: Ich bin kein Raser!
Weiterhin gefiel mir immer sein äußeres und auch inneres Erscheinungsbild. Ein klassischer Kombi-Wagen ohne Schnörkel, zeitlos schön. Die Verarbeitung war ohne Beanstandungen, selbst nach 50.000 Kilometern Fahrleistung fing nix an zu klappern.
Ein weiterer „Begeisterungspunkt“ war die Geräuschentwicklung des Motors. Mit einem „Diesel“ im herkömmlichen Sinn hat das nichts zu tun, der Motor ist flüsterleise, auch ohne entsprechenden Aral-Diesel.
Sicherheit:
Der Bora war mit 4 Airbags, ABS, ESP und Antischlupfregelung serienmäßig ausgestattet. Dazu kam sein gutes Bremsverhalten und die sichere Straßenlage. Sicherheit ist, lacht mich nicht aus, auch so eine Art Gefühl. Ich fühlte mich in diesem Auto einfach auch sicher.
Verbrauch:
Sofern man im Geschwindigkeitsbereich bis 130 km/h blieb, war der Dieselverbrauch mit 4,9 bis 5,7 l/100 km recht ansprechend, aber wehe man drückte das Gaspedal mal tiefer!!! Das nützt dann auch der 6. Gang nix mehr, der sonst allerdings bei Geschwindigkeiten jenseits der 100 recht nützlich ist. Ich schätze mal, seine 8-10 Liter auf 100 Kilometer kamen da schon zusammen. Eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf maximal 170 km/h ist daher angeraten, will man seinen Geldbeutel schonen. Dabei soll die „Pumpe-Düse-Version schon sparsamer sein als der herkömmliche Diesel...
Platzangebot:
Auf den Vordersitzen hatte man ausreichend Platz, auch die Beinfreiheit auf den hinteren Sitzen war ausreichend.
Das Kofferraumangebot war bei umgeklappten Sitzen recht ansprechend, kleine Menschen konnten recht bequem drin schlafen (*g*). Allerdings mit leicht eingeknickten Beinen (ich bin 1,72 groß...) Auch konnte ich leicht 2 Fahrräder im Kofferraum transportieren. Dazu musste man nur die Vorderräder herausnehmen.
Durch die niedrige Ladekante waren die Be- und Entladevorgänge sehr komfortabel.
Nützliche Sonderausstattung:
Vorab muss man sagen, dass bei VW einiges als Sonderausstattung zählt, was bei anderen Herstellern selbstverständlich zur Basisvariante zählt.
Ich jedenfalls genehmigte mir ein Winterpaket mit Sitzheizung und beheizten Scheibenwaschdüsen. Das erwarte ich von meinen neuen Wagen auch, denn vor allem die Sitzheizung möchte ich nicht mehr missen. Ebenso die Klimaanlage, die im Sommer und auch im Winter zum Scheibenabtauen Ihren Dienst ohne Klagen verrichtete.
Fensterheber gehören seltsamerweise auch zur Sonderausstattung im Rahmen eines „Technikpaketes“, also bestellte ich die auch dazu.
Das VW-Radio „Beta“ fand ich mit knapp 1000 DM total überteuert, aber ich biss in diesen sauren Apfel, um mir das eigene Herumwerkeln zu ersparen.
Preis:
Inclusive alles Sonderausstattungen und ausgehandelten Rabatte zahlte ich ca. 45.000 DM.(23.000 Euro)
Fazit:
Ich trauere dem Bora echt nach. Allerdings wurde mir nie so richtig klar, was eigentlich der Unterschied zwischen Bora und Golf ist. Man bezahlt für den Bora knapp 1500 Euro mehr, nur weil die Frontpartie etwas anders aussieht. Das war auch der Grund, mir nach meinem Bora einen Golf zu bestellen. Generell kann ich den Bora empfehlen, tendiere allerdings eher zur Golf-Variante.
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ein Testbericht von Gering2002-02-16 17:19:38vom 16.02.2002Empfehlung: ja
*** Bei der folgenden Meinung handelt es sich um das Modell BORA 1.6 EDITION***
Zwar hatte ich es so auch vorgeschlagen, die Meinung erscheint aber beim „normalen“ Bora!!
Nun ist es endlich soweit: Mein Fabia hat einen längeren Werkstattaufenthalt zwecks Steuergerätewechsel und als Austauschwagen durfte ich eine Woche lang einen BORA 1.6 EDITION fahren.
Zugegeben: Die Existenz dieses Nischenfabrikates von VW war so recht deutlich meiner Aufmerksamkeit entgangen bzw. hatte ich verdängt, weil ich zu Beginn der Existenz des Wagens zuallererst den Preis gelesen hatte, womit sich dieses Auto von
vornherein bei mir disqualifiziert hatte.
Aber: Hat die eigene Fahrerfahrung dieses – zugegeben recht vorschnelle und grundlagenlose – Urteil revidieren können?
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BORA 1.6 EDITION – Die Ausstattung
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Komplett E-Paket, ESP, 15 Zoll Leichtmetallräder 195er Pirelli, VW Climatronic, Becherhalter vorn, Leselampen je Vordersitz, verchromte Zierleisten an Fahrzeugeinsteig und Kofferraum, Dreispeichenlenkrad mit Lederüberzug. Elektrische Zentralverriegelung mit Fernsteuerung, Radiosystem Beta
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BORA 1.6 EDITION - Das Ambiente
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Dezent in schwarz gehalten mit roten Digitalzahlen, die wahlweise Durchschnittsverbrauch, derzeitigen Verbrauch, bisherige Fahrtdauer und Durchschnittsgeschwindigkeit sowie die Außentemperatur anzeigen, einem qualitativ sehr hochwertig anmutenden Interieur, die komplette Steuerung der Seitenfenster vom Fahrersitz aus – alles das erzeugt einen angenehmes Sitzgefühl. Im Bora fühlt man sich gut aufgehoben, das Innenleben erzeugt Wohlgefallen.
Die Sitze bieten einen strafen Seitenhalt, das Lenkrad liegt fest und rutschfest in der Hand. Gewöhnungsbedürftig für mich als Kleinwagenfahrer ist die Sicht durch den Rückspiegel, der im Bora deutlich weniger Blickraum birgt, als in meinem kleinen Fabia. Da es sich um einen Stufenhecklimousine handelt, fehlt auch der in allen bisher von mir gefahrenen Wagen übliche Heckspiegel: Das macht sich vor allem bei Regen für mich subjektiv etwas negativ bemerkbar, da ich nun mehr die Seitenspiegel benutzen muss. Für mich absolut ungewohnt, aber sicherlich kein sonderliches Manko.
Ärgerlich und gefährlich ist das sehr tief angebrachte Radio und die Bedienung der Klimaanlage mit recht kleinen Tasten, die fast immer ein Hingucken notwenig machen. Und wozu dann das Radio auch noch TEXT anzeigen kann, denn man nur dann lesen sollte, wenn man parkt, weiß ich nicht. Diese Einheit, die man regelmäßig benötigt muss dringend weiter oben eingebaut werden. Die an dieser Stelle jetzt angebrachten Tasten fürs ESP können da doch weiter unten angebracht werden, weil sie weniger oft benötigt werden.
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BORA 1.6 EDITION - Das Fahrverhalten
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Des Boras Fahrwerk ist sicherlich nicht für den Rennsport konzipiert, dennoch leigt das Auto wie auf Schiene auf der Straße. Die Lenkung spricht direkt an, die Lenkkräfte sind angemessen niedrig. Insgesamt ist das Fahrwerk und das Fahrverhalten des BORA 1.6 EDITION absolut zufriedenstellend
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BORA 1.6 EDITION - Der Verbrauch
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Ich bin, wie ihr sicherlich aus meinen Autoberichten wisst, ein Minimalfahrer: Je niedriger der Verbrauch, desto begeisterter bin ich. Deswegen: Hohe Drehzahlen sieht ein Auto bei mir recht selten, bei meinem FABIA wird bei 2000 Touren der nächste Gang eingelegt. Ein Durchschnittsverbrauch im Sommer von 5,8l und im Winter von 6,3 l sind so das niedrigste, was selbst die SKOA Vertretung bisher für das Modell kennergelernt hat. Bei BORA freilich muss man sich da auf andere Verbrauchsgrößen einstellen. Mit seinen nur 200 ccm mehr Hubraum, immerhin aber 38 PS Mehrleistung ist der 1,6 l Super-Benzin-Motor einer der Sparsamsten aus dem Hause VW für diese Autoklasse, für mich aber immer noch ein bisschen zu hoch. ( Es gibt einen 1.4l Motor für den BORA, der freilich NICHT zu empfehlen sein soll).
In der letzten Woche habe ich den BORA 1.6l im Schnitt mit 6,6 l gefahren, ein sicherlich überraschend niedriger Wert. Dabei lag die durchschnittliche einfache Strecke bei nur 20 km, einige Dienstfahrten kamen noch hinzu.
Um diesen Durchschnittswert zu erreichen, musste ich aber wirklich alle Register ziehen und zwar solche, die sicherlich nicht ganz alltagstauglich sind und deshalb auch in meinem normalen Fahrerdasein nicht so oft vorkommen. Minimal 7 Liter Verbrauch sollten deshalb Sparsame einkalkulieren, bis zu 8 bis 9 Litern werden es bei zügiger Fahrt auch sein können.
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VW gibt 7 L als erreichbaren Durchschnittsverbrauch an. Das halte ich für klassische Untertreibung, denn selbst mir fällt dieser Wert schwer zu erreichen!!! Deshalb: Für Sparfüchse ohne schweren rechten Fuß sicher erreichbar, für die sportive Masse aber nicht.
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Auf ebener Fahrbahn lässt sich Tempo 100 konstant bei einem Verbrauch von 6,6 L fahren, Tempo 80 bei 5,8 L ( nach DIGITALANZEIGE!!!, wobei der Endwert der Anzeige mit dem Nachtankergebnis übereinstimmte!).
Getankt werden muss SUPER BLEIFREI.
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BORA 1.6 EDITION - DER MOTOR
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Mit seinen 1.6l Hubraum und 75/77 KW Leistung 7 105 PS ist der BORA ausreichend motorisiert, Bäume ausreißen kann der Wagen damit aber nicht. Mir reicht die Motorisierung, aber so richtig munter wird der Motor erst jenseits der 3500 Touren.
Peinlicherweise wurde mir der Wagen nach einer Probefahrt übergeben ( wollten die feststellen, ob ich überhaupt fahren kann), auf der ich – nach dem Motorgeräusch zu schließen – nach dem Dieselverbrauch fragte. Peinlich, ist ja ein Benziner ( hört sich aber irgendwie dieselig brummig an).
Der Motor bietet genug Power, auch auf Landstraßen zügig zu überholen, ein Rennwagen aber ist es nicht, dafür reagiert der Motor unter 3500 Touren zu behäbig. Dennoch: Der Motor reagiert selbst im niederen Drehzahlbereich gutmütig und lässt auch absolute Sparfahrten zu.
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BORA 1.6 EDITION - Und dann: Doch ein Traumauto?
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Zugegeben: Das Auto macht Spaß, freilich recht teuer erkauft. Die schönen Extras samt Wagen schlagen mit satten 45 tausend und ein paar Zerquetschte zu buche. Damit ist der BORA 1.6 um satte 21 000 DM teurer als mein Skoda FABIA 1.4i.
Dabei ähnelt sich die Innenausstattung frappierend: Identische Bedienelemente am Lenkrad, identische Fußmatte, identische Bedienelemente des E-Paketes, nur im Aussehen geändertes Display und Armaturenbrett, in der Leistung identisches Soundsystem, identische Sitze mit nur anderen Bezügen. Für das FAST – IDENTISCH finde ich da 21000 DM Mehrpreis doch ein wenig happig.
Und: Für fast 46000 DM ist das Fahrverhalten ausreichend, aber nicht berauschend. Zudem lässt sich fragen, welche Käufergruppe dieses Modell ansprechen soll. Für einen Golf ist der Bora zu groß, für Passatfans denn eher zu klein.
Das sicherlich lobenswerte Fahrverhalten muss sich da aber vergleichen lassen mit ähnlichen Leistungen deutlich billigerer Konzernmodelle.
Deswegen:; Der Bora ist ein Nischenmodell, dass mich nicht so recht überzeugen kann, auch wenn es Spaß macht. Aber ein vergleichbares Auto für deutlich weniger Geld kann man problemlos mit einem Golf kaufen oder aber mit einem Octavia oder einem vollausgestatten FABIA MODELL.
ein Testbericht von wolfmichaelblank2002-02-12 10:49:55vom 12.02.2002Empfehlung: nein
Mein Erfahrungsbericht zum VW Bora Variant 2.0:
Update:
Eine dringende Bitte an alle Leser: werfen sie nach Möglichkeit noch einen Blick in meinen zweiten Bericht, "So mißbraucht Volkswagen das Vertrauen der Kunden".
In diesem Bericht geht es über die Alltagserfahrung mit 21 verschiedenen VW-Fahrzeugen in Familie und Bekanntenkreis. Die Pannenserie riss nach den unten dargestellten Erfahrungen mit dem VW Bora leider nicht ab. Da es ich bei den untenstehenden Formulierungen nicht wie zunächst angenommen um einen Einzelfall handelt, gewäre ich dem Bora ab jetzt nur noch das Ergebnis "1 Stern".
Meine Familie und ist seit den 50er Jahren Stammkunden bei VW, und bis vor kurzem waren wir immer sehr zufrieden mit den Autos.
Im September 2000 habe ich mir einen brandneuen Golf-4 TDI gekauft, der leider wegen unerwarteten Qualitätsproblemen viele Male in der Werkstatt stand.
Unser lokaler VW-Händler bot mir im März bei einem erneuten Werkstatt-Termin einen weiteren Ersatzwagen an.
Der Verkäufer strahlte: „Es ist ein Bora-Variant, der wird Ihnen sicher gefallen!“.
Die Mängel meines Golf-TDI häuften sich damals so stark, daß er abermals für zwei Wochen in die Werkstatt musste. Und so hatte ich die Gelegenheit, den Bora 2.0 über 950km auszutesten.
Vor allem seit letztem Jahr mahnt die Presse die deutschen Automobilhersteller auf’s Schärfste an, dass Qualität und Zuverlässigkeit sich stark im Abwärtstrend befänden. Vor allem der VW-Konzern geriet wegen dem miserablen Abschneiden bei Dauertests von Passat, Sharan und Golf in das Kreuzfeuer der empörten Redakteure und der entnervten Kunden.
In der letzten Zeit musste ich selber eine ganze Reihe von Volkswagen-Fahrzeugen erleben, die wegen ihrer scheußlichen Qualitätsmängel nicht überzeugen konnten.
Gegen das Mauerblümchen-Image des Bora versucht sich VW mit teuren Image- und Werbekampagnen zu wehren. Das Absatz-Problem des Bora war bislang nicht darauf zurückzuführen, daß man ihm schlechte Qualität vorwarf – im Gegenteil! Er war den meisten Leuten einfach zu bieder, zu vernünftig, und wirkte vielleicht schlichtweg zu solide.
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Wie wird sich der Bora im Alltagsleben tatsächlich bewähren? Lohnt sich ein Kauf vielleicht doch?
Meine Erfahrungen schildere ich Euch in meinem Fahrbericht:
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Innenraum:
Im Innenraum setzt sich der Eindruck vom Äußeren des Fahrzeug fort: sachlich, solide, hochwertig – Einfach Golf!
Der Bora glänzt auf den Vorderplätzen mit ordentlichem Raumangebot, aber das Armaturenbrett ragt leider ebenso weit in den Innenraum herein wie im kleineren Bruder. Die Sitzqualität der Vordersitze ist hervorragend, die Fahrerposition auch.
Wenn durchschnittlich gewachsene Passagiere in der ersten Reihe platznehmen, ist das Platzangebot im Fond allerdings eine Zumutung – selbst ein Polo bietet hier nicht viel weniger Platz.
Eindeutige Vorteile in Bezug auf die Ladekapazität hat natürlich das Kombiheck. Durch die große und einfach zu öffnende Luke kann man sperrige Gegenstände sehr einfach in den Laderaum heben. Das Gepäckraumvolumen liegt aber auch nur 130 Liter über dem des Standard-Golf (460 statt 330), solange man beim Beladen unter der Fensterlinie bleibt.
Auch die optische Gestaltung des Innenraums entspricht fast haargenau dem Golf, nur wurde das Armaturenbrett leicht retuschiert und ähnelt nun dem Passat. Ein paar nette Lifestyle-Details haben mir bei diesem Auto sehr gefallen: das Dreispeichen-Lederlenkrad und der schicke Lederschaltknauf. Sie Wirken knackig und versprechen eine Menge Fahrspaß. Die Mittelarmlehne finde ich auf längeren Strecken sehr bequem, all diese Dinge kosten jedoch extra. Die ebenso als Option erhältlichen metallischen Einlagen in der Armaturentafel sollen techno-Athmosphäre versprühen – na ja, sie wirken mit den schwarzen Sitzbezügen eher düster. Hier verspricht das „Sport Edition“-Paket mit seinen freundlicheren Alu-Einlagen Abhilfe.
Probleme mit der Bedienung gibt es nicht – aber natürlich sollte sich VW nach 4 Jahren endlich mal durchringen, die Bedienungselemente der Klimaanlage höher zu positionieren.
Der Innenraum des Bora wirkt insgesamt zwar sehr durchdacht und außergewöhnlich fein verarbeitet, aber wenn man mal drinsitzt, ist das Raumgefühl nicht gerade überwältigend.
Die Rahmenkopfstützen sollen dem Eindruck, als würde man in einem Hühnerstall sitzen, entgegenwirken. Beim Anlehnen sind sie allerdings ausgesprochen unkomfortabel. Ein Gefühl der Sicherheit vermitteln Sie ohnehin nicht.
-> Platzangebot: „eher zu eng“
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Sicherheit:
Der Bora-Variant bietet mit Doppelairbags plus Sidebags, ABS und ESP eine relativ komplette Sicherheitsaustattung.
Sehr gut: das exzellente Crashverhalten auf dem Niveau des Golf-IV.
Nicht so gut: die enttäuschenden Rahmenkopfstützen und die unverfrorene Aufpreispolitik in Bezug auf fehlende Kopfairbags und die unzureichende Sicherheitsaustattung auf der Rückbank. Volkswagen verlangt hier abermals saftige Aufpreise: beim neuen Peugeot 307 ist das alles serienmäßig.
Die Fahrwerksabstimmung ist sehr gelungen, so dass sich das Auto im Grenzbereich geradezu spielerisch maneuvrieren lässt und sich kaum aufschaukelt. Also könnte man auf ein ESP grundsätzlich verzichten. Aber im Extremfall bringt es doch eine Menge, und so gibt es ein gutes Gefühl, wenn man es hat.
Immerhin bietet der Bora mit einer sehr gelungenen Fahrwerksabstimmung und den exzellenten Bremsen _aktive_ Sicherheit auf sehr hohem Niveau.
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Fahrdynamik:
Erfreulicherweise kam mein Bora (Baujahr 2000) mit der VW-typisch knackigen Lenkung, die ich bei meinem Golf „Edition“ so sehr vermisst habe.
Der Bora fährt sich in der Stadt dank der leichtgängigen Servolenkung so handlich, dass es eine Freude ist. Aber auch forsche Kurvenfahrt auf der Landstraße macht eine Menge Spaß. Das Auto erreicht mit diesem Fahrwerk sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten und bleibt dank der tollen Abstimmung und dem ESP allseits bombenfest auf der Straße – und vermittelt ein große Portion Fahrspaß.
Grundsätzlich hat die knackige Abstimmung Ähnlichkeiten mit dem Golf GTI, wegen des höheren Fahrzeuggewichts (Kombi!) und der dadurch entstehenden Schwerfälligkeit verfehlt der Bora allerdings das erstklassige Referenzniveau, dass unser Passat „Highline“ (mit besser abgestimmtem Fahrwerk) in diesem Punkt bietet.
VW hat es sich zur Praxis gemacht, für die von früher bekannte knackig-präzise Lenkung ebenso einen Aufpreis zu verlangen. Das ganze nennt sich dann „Sportabstimmung“ und kostet 390 Mark extra. Um dem Desaster der Schwabbel-Lenkung aus dem Golf-4 aus dem Weg zu gehen, ist es dringend angeraten, ein neues Modell ausschließlich mit der sportlichen Lenkungsabstimmung zu kaufen. Die Erfahrung lehrt, dass der Federungskomfort bei der Standardausführung auch nicht besser ist.
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Komfort:
Trotz der knackigen Servolenkung leidet der Federungskomfort im Bora nicht.
Die Comfortline-Sitze sind sehr komfortabel. Die Windgeräusche sind dezent, die Fahrwerksdämmung ist sehr gut, allerdings lässt die Motordämmung im Zusammenspiel mit manchen Motorvarianten eindeutig zu wünschen übrig. Im Geschwindigkeitsbereich ab etwa 120km/h dröhnt der 2.0Liter-Benziner auf sehr penetrante Weise im Vorderwagen herum, die gleichen Erfahrungen machte ich in unserem Beetle 2.0 (siehe mein Bericht). Eine konstruktiv vermeidbare Katastrophe, die den ansonsten ausgesprochen positiven Komforteindruck dieses Fahrzeugs überschattet und für schlechte Stimmung sorgt.
-> Komforteindruck: „schlecht“
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Antrieb:
„Nie wieder diese unsägliche 2-Liter-Maschine!!“ lautete schon im Bericht zum New Beetle mein Urteil. Leider enttäuscht der Motor auf der ganzen Linie. Während VW im Beetle noch versuchte, mit einer extrem kurzen Getriebe-Abstufung das spärlich vorhandene Drehmoment „aufzupeppen“, versanden die 170 Newtonmeter kläglich in einer Getriebeabstufung, die für das Gewicht des Bora Variant einfach zu lang ist.
Der wenig temperamentvolle, rau laufende 2.0er beschleunigt in den ersten zwei Gängen noch gut, insgesamt wirkt die ganze Sache trotz der nominell guten Fahrleistungen äußerst zäh – die Kiste kommt einfach nicht in Schwung. Geradezu hinterwäldlerisch ist die teigige Performance im Vergleich zu den schwächsten TDI-Modellen.
Dazu kommt noch das außergewöhnlich laut dröhnende Betriebsgeräusch ab Tempo 120.
Frustrierend obendrein: Benzinverbräuche von 10 bis 14 Litern im Alltagsbetrieb [respektive 8 bis 10,5 Liter in meinem Passat 1,8T!]
Nur Spar-Profis schaffen es, den angegeben Verbrauch von 8,5 Litern zu erreichen – der Spaß bleibt dabei völlig auf der Strecke.
Um mal mit etwas Gutem anzufangen: Der Beetle und mein Golf mit dem 115PS-TDI machen vor, wie es nicht sein sollte (Berichte liegen vor), aber im Benziner-Bora ist die Pedalabstimmung wirklich gelungen. Das ist bei heutigen VW-Fahrzeugen nicht unbedingt selbstverständlich!
Bei Golf und Bora ist das hakelige Getriebe weiterhin ein Problemfall: in meinem Golf mit 6-Gang-Getriebe kämpfte ich im Winter mit mehreren Getriebetotalausfällen.
-> Fahreigenschaften (insgesamt): „ok“
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Qualität:
Wenn man den Bora 2.0 genau auf seine Fähigkeiten untersucht und sein Preisniveau bedenkt, dann muß es doch einen Part geben, den er wirklich gut meistert.
Er umschmeichelt seine Käufer mit einer außergewöhnlich feinen Verarbeitung im Innenraum und schicken Lifestyle-Extras. Das hinterlässt den Eindruck von einer unangefochtenen Solidität.
Wie man sich nur täuschen kann: Mein Vorführwagen war 22.000km gefahren, der gesamte Innenraum neigte jedoch zum Klappern, Knarren und Quietschen. Das Überfahren von Unebenheiten, das Schliessen und Öffnen der Türen, das Kurvenfahren: jede Belastung schien die schwächliche Karosserie des Bora in einen Schock-Zustand zu versetzen.
Nichts in dem Auto schien mehr richtig fest zu sein. Die Sitze rutschten quietschend in den Führungsschienen herum, die Frontscheibe knackte bei flotter Kurvenfahrt als würde sie bald zerplatzen (in meinem Golf gab es Risse). Auch die Türschlösser (selbst an der Hecktür!) gaben ständig klackende Geräusche von sich, als würde jemand von draussen an den Türgriffen ziehen.
Was die Verarbeitung und Haltbarkeit anbetrifft, ist das bisher der absolute Tiefpunkt in meiner Autokarriere – es übetrifft in selbst die Erfahrungen, die ich mit meinem eigenen Golf machte, bei weitem.
-> Qualitätseindruck: „sehr schlecht“
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Zuverlässigkeit:
Die 100.000km-Dauertest von „Auto-Motor-Sport“ „Auto-Bild“ zeigen, wie fahrlässig VW seine Autos zusammenschustert. In der Auto-Motor-Sport hatte der Golf bis zum Testende 30,5 Mängel – zweitschlechtester unter allen Kompakten und weit abgeschlagen vom Konzernbruder Audi A3 (erfreuliche 7 Mängel) und BMW 318tds (2 Mängel).
Der Golf kämpft mit ständigen Elektrik-Problemen, insgesamt hoher Defektanfälligkeit und immensen Getriebeproblemen. Beim AMS-Testfahrzeug gab das Getriebe gegen Ende des Tests komplett den Geist auf, und bei der Auto-Bild bahnte sich GAU ebenso an, was an Rissen im Material erkennbar war.
In der Kundenzufriedenheits-Umfrage der Auto-Motor-Sport rangiert das Gespann Golf/Bora – es war wohl kaum anders zu erwarten – auf dem zweitletzten Platz, immerhin noch vor Fiat!
Kann das eine Empfehlung sein?
-> Zuverlässigkeit: „sehr schlecht“
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Service:
Das Risiko, ein Problem-behaftetes Fahrzeug bekommen, ist, wie man beim Studium der Berichte in der Fachpresse und im Internet erkennt, bei der gesamten Volkswagen-Produktpalette sehr hoch.
Während ich um die Wandelung meines Golf-TDI kämpfte, musste ich außerdem die Erfahrung machen, dass der VW-Händler in diesem Punkt überhaupt keine Unterstützung vom VW-Konzern erhält.
Die Werkstatt war in den meisten Fällen weder in der Lage, die Probleme zu Lokalisieren, und beseitigen konnte sie diese natürlich erst recht nicht. Auch wollte man beim Händler viele der Probleme totschweigen.
Ich kämpfte entnervt um eine Wandelung, die der VW-Konzern aber als „unbegründet“ zurückwies.
Mein Tipp: Wer keinen VW kauft, bekommt weder die frustrierende Qualität zu spüren, noch muß er sich mit seinem VW-Händler bekriegen. Es nützt überhaupt nichts, den Konzern um Hilfe zu bitten.
-> Service: „sehr schlecht“
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Kosten:
Wer sich für einen VW Bora Variant interessiert, wird schnell merken, wie gesalzen die Preise bei VW sind.
Eigentlich erschien das von mir gefahrene Fahrzeug nicht als proletig, sondern eher als bieder und sparsam-zweckmäßig.
Der Bora Variant 2.0 Comfortline umfasste nur eine relative Kurze Auflistung von Extraaustattungen:
- Metalliclackierung
- Technikpaket
- Climatronic
- Radio „Gamma-CD“
Listenpreis: 48.000 Mark
Vorführwagenpreis: 43.700 Mark
(IMHO in unverkäuflichem Zustand nach nur 22.000km!!)
Erfreulich:
- die sehr niedrigen Versicherungsbeiträge (HP/TK/VK): 16/27/13
- die sehr niedrigen KFZ-Steuern (Euro 4): 200 DM jährlich, 19 Monate steuerbefreit
Ernüchternd:
- Ein 55-Liter Tank hält nur um die 440km (2,00DM/Liter => 110DM)
-> Preis/Leistung: „sehr schlecht“
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MEIN FAZIT:
In der Basisausführung mag der Bora ein relativ günstiges Angebot sein. Allerdings wirkt er mit seinen Klodeckel-Radkappen, den schwarzen Zierleisten und den knautschigen Sitzbezügen tatsächlich wie ein spießiges Rentnerauto.
Als Sondermodell „Sport Edition“ bietet der Bora Variant mit tiefergelegtem Fahrwerk, zeitgemäßen 17-Zoll-Rädern und dem sportlich-stilvollen Interieur Lifestyle-Optik par excellence.
Was die Optik an Fahrspaß und Alltagstauglichkeit verspricht, kann der Lifestyle-Kombi mit seiner toller Straßenlage und der guten Variabilität auch halten.
Auf den ersten Blick wirkt der Bora durch seine pseudo-solide Machart sicher wie eine Burg, aber er schwächelt mit Sicherheitsmängeln im Detail, und von ernsthaftem Qualitätsanspruch in der Fertigung kann überhaupt keine Rede sein.
Spätestens der furchtbare 2.0-Liter-Motor, ein Technik-Dinosaurier aus dem Jahre 1991, und die unverschämte und undurchsichtige Aufpreispolitikzeigen, mit was für einer Profitgier der VW-Konzern versucht, seine Fahrzeuge an den Mann zu bringen: An allen Ecken und Enden wir gespart.
Wir alle gehören zur Arbeitenden Bevölkerung und uns allen ist klar, wie viel von unserem persönlichen Einsatz in einem Einkommen steckt, dass es einem erlaubt, ein 50.000Mark-Auto zu fahren.
Und bei VW kriegt man dafür so einen Mist? Hier ist der Kunde so richtig der Dumme. Au weia!
Au weia – Das ist der Tiefpunkt!
Links:
www.wolfmichaelblank.de/golf.htm
Enthält:
- AMS-Dauertest zum Golf-4
- Auto-Bild Artikel über VW-Qualität "Stille Post"
- Motorsounds zum Golf-4 TDI
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