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VW Golf III
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VW Golf III
VW Golf III

VW Golf III

 Auto
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Preise für VW Golf III

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VW Golf III Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Overknees

Der Golf - Eine kleine Modellchronik - Golf III

ein Testbericht von 2005-06-11 02:06:15 vom 11.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: + genügsam und bezahlbar...
Nachteile/Kritik: - nie billig zu bekommen
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge!

Und weiter geht meine Zeitreise mit dem Begleiter Golf.

In der Zwischenzeit sind wir im Jahr 1991 angekommen und der Golf der dritten Generation rückt in den Mittelpunkt des Interesses.

Karosserie

Zum ersten Mal verändert der Golf deutlich sein Gesicht.

Die schon traditionellen Rundscheinwerfer müssen leicht angeschnittenen Rechteck-Scheinwerfern weichen, die Karosse wächst wieder ein paar Zentimeter in alle Richtungen.
Typische Merkmale des Golf, wie die breite C-Säule bleiben erhalten, erstmals steigt die Fensterlinie leicht an, der Golf gewinnt ein wenig Dynamik.
Viel getan hatte VW für die Sicherheit, schon der 2er hatte in Crashtests die Spitze seiner Klasse markiert, zu Beginn der 90ziger hatte das Thema zunehmend Bedeutung gewonnen, VW setzte es konsequent um.
Erstmals verlängert Volkswagen auch den Radstand, in erster Linie kommt das den Passagieren auf der Rückbank zu gute. Lediglich das Kofferraumvolumen bleibt weitgehend gleich, für Leute mit gesteigerten Platzbedürfnissen hat VW aber erstmals einen Kombi auf Golf Basis in der Pipeline... doch dazu später mehr.
Obwohl er erst ab September 1993 vorgestellt wird, sei hier auch schon der Kombi, bei Volkswagen Variant genannt, erwähnt. Gerade dieses Modell erschloß dem Golf ganz neue Käuferschichten und sieht auch heute noch nicht alt aus.
93 wurde auch das Golf Cabrio neu aufgelegt. Auf Basis Golf III ergeben sich neue Platzverhältnisse und noch mal eine deutlich bessere Qualität für Cabrio-Fahrer. Den Quasi-Kult Status wie das Golf I Cabrio "Erdbeerkörbchen" kann das neue Modell aber nie mehr erreichen, dazu ist attraktive, sportliche Konkurrenz wie der Mazda MX-5 einfach preislich zu nah.

Innenraum

Völlig neu gestaltet wurde der Armaturenträger, hier orientierte VW sich deutlich an BMW (ein Umstieg BMW E36 auf Golf III brachte bis auf die Höhe der Mittelkonsole das fast gleiche Layout ans Licht), die Ärmlichkeit der frühen Jahre war endgültig abgestreift, der Golf war innen eine ganze Klasse aufgerückt.
Das merkte man auch an den Platzverhältnissen, geboten wurde nicht viel weniger als eine Klasse oberhalb, die Sitze selbst, vorher schon die Spitze der Klasse markierend, wurden nochmals verbessert, so das der Golf nun uneingeschränkt tauglich auch für lange Strecken war.
Dazu gab es erstmals auch kein nacktes Blech mehr im Innenraum zu sehen, alles war verkleidet.
Erstmals gab es sogar Platz für vernünftige Lautsprechergrößen (16.5cm Euronorm) in den vorderen Türen, dazu die gewohnten Plätze für Mittel-/Hochtöner in den Armaturenecken.
Im Variant kam naturgemäß eine nochmals erhöhte Zuladungskapazität dazu. Zwar nicht modisch wie die Audi Avant gestaltet, bringt die sachliche Gestaltung jedenfalls große Vorteile bei der Raumausnutzung.

Modelle und Ausstattung

Zur Vorstellung im Herbst 1991 zeigt VW die gewohnten drei Ausstattungslinien.

Das Einstiegsmodell heißt ab sofort nur noch Golf und verliert damit das C in der Typbezeichnung. Das Ausstattungsniveau bleibt bescheiden, zumindest sind aber sicherheitsrelevante Merkmale wie Gurthöhenverstellung und Verbundglasfrontscheibe von Anfang an Serie. Basis war also nicht mehr vollkommen Holzklasse, sondern schon erträglich.
Darüber war der CL postiert, im Grunde nur minimal verbessert in der Ausstattung, außer Marginalien wie Make-Up Spiegel in der Beifahrersonnenblende, gab es als einziges funktionales Detail nur den höhenverstellbaren Fahrersitz dazu, der aber gegen Aufpreis auch für das Grundmodell bestellbar war.
Auch einen GL gab es wieder im Programm, zumindest neben Zierrat mit einem Teil sinnvoller Funktionsausstattung, wie Servolenkung und elektr. verstell- und beheizbaren Außenspiegeln ausgestattet. Die „Premiumatmosphäre“ innen entstand durch eine dick geschäumte Armaturentafel, dazu kam ein serienmäßig in der Höhe verstellbares Lenkrad, außen wiesen teillackierte Stoßfänger und Außenspiegelgehäuse auf den höheren Status hin, dazu gab es serienmäßig grünes Wärmeschutzglas rundum.

Auch einen GT/GTD gab es von Anfang an im Programm, mit den schon aus den Vorgänger bekannten sportlichen Zutaten wie z.B. Doppelscheinwerfer (aber unter einer gemeinsamen Abdeckung), Scheibenbremsen auch hinten (nicht 75 PS GTD), innen mit der schon seit dem Golf I GTI bekannten Multifunktionsanzeige für Momentanverbrauch, Durchschnittsverbrauch, gefahrene KM, Außentemperatur sowie Uhr in einem kleinen Display zwischen Tacho und dem hier serienmäßigen Drehzahlmesser, garniert mit einem Sportlenkrad.
Die Modelle GTI und VR6 als neuer Spitze wurden erst 1992 vorgestellt, der GTI auf Basis GT mit deutlich mehr Ausstattung, z.B. gehörten Aluräder dazu. Das Spitzenmodell war aber ohne Zweifel der VR6, wie im Jahr 1976 der GTI ein neues ÜberAuto, niemals zuvor hatte es soviel Motor in einem Kompaktfahrzeug gegeben, zum Motor später mehr. In der Ausstattung wurde an wenig gespart, ob Zentralverriegelung oder elektrische Fensterheber oder ABS, das Fahrzeug war serienmäßig ungewohnt komplett. Und teuer!

Auch beim Golf II folgte VW wieder einer Tradition von einer Menge Sondermodellen, manche, wie CL und GL Europe, fanden auch über längere Zeit Aufnahme in die ganz normale Preisliste. Dazu fallen mir Avenue, Move, Savoy, Europe, Bon Jovi, GTI 20 Jahre, Colour Concept (einer der schönsten je gebauten Golf!), Family, Joker, Movie, Match, Pasadena, Pink Floyd, Rolling Stones, Young Family (nur beim Variant) und Yachting (auch nur Variant, kam aus Italien sehr oft als 1.6l/100 PS zu uns) ein. Hab ich was vergessen?

Die Technik

Motoren

Auch einer alten VW Tradition folgend, wurde im Grunde zunächst mal alles aus dem Vorgänger übernommen.
Lediglich der Basismotor auf Basis EA 111 erfuhr eine Hubraumaufstockung von 1.3 auf 1.4l und leistete nun 60 PS. Genug für bescheidene Fahrleistungen, aber für die Fahrleistungen wurde zuviel verbraucht (8.5l im Schnitt). Mit dem gleichen oder sogar etwas niedrigerem Verbrauch konnte man auch Benziner Nummer 2 bewegen, mit 75 PS aus den bekannten 1.6l, wie alle anderen Motoren auf Basis EA827. 75 PS aus 1.8l Hubraum gab es dann für Leute, die ab Werk Klimaanlage und/oder Anhängerkupplung und/oder Automatik bestellten (im Variant gab es immer den 1.8l mit 75 PS). Dazu kam dann noch der 1.8l mit 90 PS, auch aus dem Vorgänger bekannt. Eine Weiterentwicklung des GTI Motors (vorher 1.8l und 107 Kat-PS) gab es jetzt als 2.0 Liter mit 115 PS (vorher schon im Passat getestet), ein ganz braver Zieher, ohne sportliche Ambitionen, bis zum Erscheinen des GTI nur im GL zu haben.

Den größten Sprung machten die Diesel. Mit einer neuen Kurbelwelle versehen, entstanden Ultra-Langhuber mit 1.896 ccm, als Sauger 64 PS, als Turbodiesel 75 PS stark. Trotz der gewaltigen Hubverlängerung lief der Motor um Längen kultivierter als im Golf II, nicht zuletzt auch durch die deutlich aufwendigere Lagerung.

Die Rakete wurde in Form des VR6 gezündet. Eine Motorenbauform, die bei VW aus der Verlegenheit entstanden war, einen für den Quereinbau geeigneten 6-Zylinder zu entwickeln. Kein echter V-Motor (der zu breit geworden wäre, der damals gleichzeitig entwickelte Audi V6 für Längseinbau paßte nicht für Quer), sondern eine Mischform aus Reihen- und V-Motor. Ergebnis war ein kompakter Motor, der in nur wenig mehr Baulänge als beim EA827 Vierzylinder, 6 Zylindern, zu Anfang mit 2.8l Hubraum und 174 PS Platz bot, für den Syncro wurde dann auf 2.9l Hubraum und 190 PS aufgestockt. Wieder hatte VW einen Benchmark gesetzt... dem gleichzeitig kultiviert und bulligen Motor hatte kein Mitbewerber etwas entgegen zu setzen.
Plötzlich wilderte VW mitten im angestammten BMW und Mercedes-Revier, es gab ein Auto, das klein und kompakt war und trotzdem keinen Verzicht erforderte. Lediglich die typische GTI Klientel wurde verprellt, der VR6 war als Nachfolger zu teuer und zu wenig sportlich.
Leider ergaben sich durch die Bauform des VR6 auch diverse Probleme (Hitzenester im Zylinderkopf, ungünstige Ansaugwege, dementsprechend oft große Leistungsstreuungen, erst mit dem fast 6 Jahre später debütierenden 4-Ventilkopf bekam VW den VR6 wirklich in den Griff).

Die echten spannenden Sachen kamen aber erst später, wieder einmal von Audi, wo sie vorher schon im Audi 80 B4 Premiere gefeiert hatten. Die Rede ist von den TDI, die seit August 93 auch den Weg in den Golf fanden. Plötzlich war Dieselfahren auch für Dieselmuffel attraktiv, mehr noch als der Golf I Diesel eine neue Generation des Diesels eingeläutet hat, gelang das nun dem TDI.
Es gab stämmiges Drehmoment schon aus dem Drehzahlkeller, dazu ein überragend niedriger Verbrauch. Nach VR6 wurde TDI sofort Mode, die meisten, die Gelegenheit hatten, ihn einmal zu fahren, waren gleich „angefixt". Zuerst mit 90 PS (und Chiptuning Potential für weit mehr, wieder setzte der Golf Impulse in der Tuningbranche), ab 1996 dann auch mit 110 PS ab Werk wurde Diesel endgültig vom Image laut und lahm befreit.

Selbst das Cabrio wurde „verdieselt", damit war der Golf das erste in Großserie gebaute Dieselcabrio. Der Charakter mit der bulligen Durchzugskraft aus dem Drehzahlkeller paßte wunderbar zum Cabrio-Cruising ohne Hektik.

Andere Motoren, die im Lauf der Bauzeit im Golf auftauchten, erreichten keine sonderliche Popularität. So der 2.0l 16V mit 150 PS, der nie an die Verkaufserfolge des Vorgängers im Golf II anknüpfen konnte. Eine Randerscheinung in Deutschland blieb auch der 1.6l mit 100 PS, der nur als Re-Importfahrzeug hier zu größeren Zahlen kam.

Getriebe

Nur im 60 PS Basismotor tat bis 1995 ein Vierganggetriebe seinen Dienst. Alle anderen Modelle kamen von vornherein mit 5-Getriebe, hier von Schaltgestänge auf Seilzugbetätigung umgestellt, eine neue Technik, die eine zeitlang arge Probleme bereitete, bis alle Werkstätten die Einstellungsarbeiten im Griff hatte.

Die von Anfang an bestellbare 4-Gang Automatik (nicht 60 PS Benziner und 75 PS Diesel) war auf dem Stand der Technik, mit einer elektronischen Steuerung versehen und im 4. Gang mit einer Wandlerüberbrückungskupplung ausgerüstet.

Fahrwerk

Auch hier wie bei VW gewohnt nur sanfte Evolution. Zwar waren die Maße (und damit auch die schiere Masse) wieder gewachsen, die prinzipielle Achskonstruktion blieb jedoch zu 100% erhalten. Golf II Fahrer konnten das zumindest bei den Modellen mit bis zu 115 PS positiv sehen, konnten sie doch sogar die für den Golf II eventuell vorhandenen Winterräder weiter benutzen. Lediglich ab 115 PS kam das sogenannte Plus-Fahrwerk zum Einsatz, mit veränderten Spurweiten und anderer Kinematik, äußerlich erkennbar an 5- statt 4-Loch-Felgen.
Ähnlich sah es bei den Bremsen aus, zu Anfang hatten die schwächeren Modelle auch wieder Trommelbremsen hinten, diesmal sogar mit ABS kombinierbar. Für die größeren Modelle gab es die gewohnte Kombination innenbelüftete Bremsscheiben vorn, Vollscheiben hinten.
An wichtigen Eckdaten änderte sich kaum etwas, so blieben Tankinhalt usw. unverändert.

Meine Golf III

Es war im Jahre 1993, mein erstes Jahr Selbstständigkeit ging zur Neige, mit wachsender Mitarbeiterzahl stieg das Bedürfnis nach Mobilität.
Meine Mutter hatte für sich privat einen Golf GL Variant Europe, 90 PS Benziner mit Automatik, bestellt. Das Auto wurde geliefert, irgendwo auf dem Weg der Bestellung war ein Produktionscode gekippt, das Auto kam in uniblau statt in metallic. Für meine Mutter Grund genug, den VW stehenzulassen, statt dessen ließ sie sich zum ersten BMW auch privat hinziehen (320i, fuhr bis 2003 noch meine Freundin). Nun stand das Auto da, GL Europe, mit Schiebedach und Climatronic, außer AHK in kompletter Vollausstattung, selbst beide Airbags (damals auf der Beifahrerseite noch Aufpreis!) waren dabei. Nach kurzer, aber heftiger Verhandlung mit dem VW-Händler wurde das Auto kurzerhand von mir genommen. Vorher hatte ich den Jetta 16V und kurz einen Audi 90 2.3 E bewegt. Es gab also schmerzliche Überraschung ob des lahmen Fahrgefühls im vollgepackten Variant. Ich selbst bin ihn dementsprechend auch nur „kurz" (etwa ein Jahr) selbst gefahren, meiner Firma ist er bis März 2000 (und dann 267.000 km auf der Uhr) erhalten geblieben.
Unterhalt? Viel Sprit (ging nicht unter 9l, Voll gefahren auch 13l/100km), selten Öl, normale Inspektionen. Auf 267.000 km dreimal Bremsbeläge vorn, einmal hinten, vorne Scheiben einmal neu; dazu zweimal Zahnriemen. Und Reifen. Sonst niente. Gibst nicht? Doch. Falsch. Ein Idiot hat mal das Gamma-Radio geklaut und dabei links die Seitenscheibe gekillt. Einen Unfall hatte er auch mal (unter 1.500 Mark, also Lappalie). In 2000 hat ein Händler auf einen Passat Variant TDI für den Golf noch 9.900 DM gegeben, Neupreis war (mit dickstem Rabatt) 27.800,-. Günstige 267.000 km, oder? ;)

1994 fiel mir dann ein Golf Variant GT TDI in die Finger, probegefahren beim Händler, spontan gekauft. Auch wieder Automatik, Climatronic und ABS, dafür ohne Schiebedach, aber mit Sportsitzen. Ich selbst bin das Auto nur vier Monate gefahren, in der Firma blieb er 36 Monate und tat unauffällig seinen Dienst. 1996 bereicherten dann noch zwei Yachting TDI (Italien-Re-Import) mit 110 PS unsere Flotte, einer schied kurz danach mit Totalschaden aus, der andere blieb bis 2000 und spulte auch über 200.000 weitgehend problemlos ab.

Der letzte Golf III, den ich für mich selbst kaufte, war ein Golf GT Colour Concept VR6 Syncro. Mit 190 PS aus 2.9 Hubraum ersetzte er mir 1997 einen BMW 525 tds. In Blackmagic-perleffekt Lack, dazu innen mit grau-schwarzem Leder auf Recaro Sitzen ein extrem unauffälliges Auto, dafür hatte er es faustdick unter der Haube. Nach einem fast problemlosen Jahr (45.000 km) bekam ihn ein Mitarbeiter, da ich wieder Automatik fahren wollte. Der VR6 als Syncro verursachte natürlich ganz andere Kosten als ein „normales" Modell, dementsprechend verschwand er auch nach zwei Jahren wieder aus dem Fuhrpark. Spaß hat er allerdings gemacht wie wenige andere Autos zuvor und auch danach.

Modellpflege

Die Modellpflege beim Golf II blieb optisch sehr unauffällig, bis auf die Tatsache, das es mal neue Felgentypen gab und ab 1995 die lackierten Stossfänger zum serienmäßigen Lieferumfang (außer Basis) gehörten, tat sich optisch kaum etwas.
In Sachen Sicherheit wurde dafür nachgelegt, ab 1994/95 waren Fahrer- und Beifahrerairbag serienmäßig verbaut, ab 1996 dann auch ABS. Selbst Seitenairbags fanden noch ihren Weg in den dreier Golf, ab den Werksferien 1996 waren sie bestellbar.

Ab 1996 entfielen auch CL und GL, die neuen Bezeichnungen Trendline und Comfortline sind bis heute erhalten geblieben.
Dazu gab es das gepolsterte Armaturenbrett für alle Versionen, dazu einen Drehzahlmesser in der Serie.

Und heute?

Auch heute noch ist der Golf III voll im Straßenbild präsent. Nur unsachgemäß reparierte Unfallschäden oder überhaupt keine Pflege lassen mal Rost erkennen, ansonsten sehen selbst 10 und mehrjährige Autos meist noch vernünftig aus.
Als Gebrauchtwagen ist der Golf II eine solide Investition, vorausgesetzt, der Vorbesitzer hat das Wort Service gekannt. Besonders gelitten haben meist zwei Modelle, der TDI (unter vielen Kilometern und schlechter Wartung) und der VR6 (wo es vielen jungen Zweitbesitzern unter der Last der Horror-Versicherungsprämien auch an der Wartung mangeln lassen). Die meisten anderen erfreuen sich auch heute noch bester Auto-Gesundheit, beachtet man ein paar bei fast allen älteren Fahrzeugen typische Schwachpunkte (Reifen- und Bremsenverschleiß, Vorschäden durch Unfälle, Zahnriemenwechsel, Korrosion an der Abgasanlage), dann steht auch heute noch ein Golf III im Alltag ein treues Gefährt.


Das war der dritte Teil meiner kleinen Zeitreise mit dem Golf.

Wie immer nehme ich Eure Kommentare und Anregungen gerne entgegen, auch Eure persönlichen Erfahrungen können für viele sicher auch heute noch ganz interessant sein.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf III  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1993
Service:Service von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:häufig
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Kommentare
sutadur
sutadur, 05.06.2005
Wir hatten einen Golf III New Orleans. Als unsere tochter geboren wurde musste er weg. Familientauglich war der Golf nicht. Der Kofferraum ist viel zu klein. Mit einem Kinderwagen scheitert man dann schnell.
Gruszlig
Detlef
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devil_driver

Golf 3, für immer und ewig...

ein Testbericht von 2008-09-03 14:07:38 vom 03.09.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: design, fahrleistung, ausstattung...
Nachteile/Kritik: unterhaltskosten
### Vorwort ###
Jahr 2001: Ich werde 18 und mein erstes Fahrzeug ist ein Golf 3 GTI.
Preis damals: 9500 Euro, 1 Vorbesitzer (Rentner), 122.000 km
Durchaus angemessen für den 1A Golf
Der Originalzustand hielt zwar nicht wirklich lange an, ich versuch aber
trotzdem die Beschreibung möglichst darauf zurückzuführen :)

### Zustand ###
Spitze. Also für das Alter (Baujahr 93).. kein Rost, keine Farbausbleichungen,
keine Risse oder Löcher in den Sitzen bzw. auf der Rücksitzbank. Motor läuft
ruhig und zuverlässig. Zieht für seine 115PS richtig gut weg.

### Ausstattung ###
Sportfahrwerk (20/10), Sportsitze, Sportlenkrad, BBS-Alufelgen, Dachspoiler,
GTI-Lippe, el. Schiebedach, ZV, ABS, Servo, Kassettenradio, Nebelscheinwerfer,
MFA

### Extern ###
Halt ein Golf !?!... nicht ganz. Die Lippe, der Dachspoiler, die Felgen und die
Radlaufleisten verraten dem "Experten"... mindestens 90 PS (GT).. dem "Laien"
vermittelt es einen gewissen Touch an Sportlichkeit. Was auch ohne Zweifel
berechtigt ist. Die Schriftzüge von Heck, Front und den Seiten lassen dann
keinen Zweifel mehr offen: hier fährt ein GTI.
Die Form.. naja, modern heutzutage vermutlich nicht mehr... zeitlos wie der
1er Golf auch nicht wirklich - trotzdem, er hat was an sich. Er gefällt, auch
wenn man vielleicht erst die Doppelkammer-Scheinwerfer durch ein paar
Klarglasscheinwerfer austauschen muss...der Gesamteindruck stimmt.
Die bekannten Roststellen (Heckwischer, Tankstutzen, Schweller) sollte man
allerdings im Auge behalten. Bei mir war und ist bis heute jedoch nichts
davon zu sehen (ist allerdings auch Tuningmäßig einiges geändert worden).
btw. ich hatte mir 2004 den gleichen Wagen nochmals geholt. Obwohl Baujahr und
Modell identisch waren, gab es diverse Unterschiede. Angefangen von den
Geschwindigkeitsbereichen auf der Tachoscheibe über einzelne Schalter bis
zu den Schriftzügen. Der rote Streifen war bei mir nicht vorhanden, hätte
aber an einem bordauxe-Golf auch kacke ausgesehen...
### Intern ###
Die Sitze sind ebenfalls sportlich ausgelegt. Sie sind bequem und bieten
genügend Seitenhalt. Verstellungsmöglichkeiten... naja, vor / zurück + Rücken-
lehne reichen. Immerhin BJ 93.
Der Kappmechanismus ist "funktionell" - der Sitz klappt nach vorne. Einsteigen
ist normalerweise problemlos möglich, es sei denn der Fahrer sitz fast ganz hinten.
Airbags... ok.. hatter nicht. Hier wird gestorben wie ein Mann *lol*
Die Musikanlage war toll. Ok, Kassettenradio wurde recht schnell gegen ein CD-
Radio getauscht. Boxen liefen noch Jahre drin, sogar mit guter Musikanlage
(Woofer etc im Kofferraum nachgerüstet) konnte man keinen Unterschied
bezüglich Qualität feststellen. Also absolute TOP-Ware.
Besonders erwähnenswert: die Heizung. Hab schon einige Autos gefahren, aber so
fix hat noch keines den Innenraum aufgewärmt. Kaum unterwegs muss ma se wieder
abdrehen weil sonst der Schweiß auf der Stirn steht.
Platzangebot ist reichlich vorhanden. Großer Kofferraum der auch für große
Einkäufe reichlich Platz bietet. Auf die hintere Rücksitzbank passen auch
Leute mit Körpergröße um die 1,90, wobei es darüber dann schon knapp wird.
Kleines nettes "Feature" ist die Multifunktionsanzeige (MFA). Nach der Reihe
stellt sie Informationen für Verbrauch, Fahrzeit, Fahrstrecke etc zur Verfügung.
Sowohl für die gesamte Zeit (seit letztem Zurückstellen) als auch für die aktuelle
Strecke.
Die Ziffernblätter selbst sind übersichtlich angeordnet und gut ablesbar. Die
grüne Beleuchtung ist jetzt nicht für jeden was, aber lässt sich ja zum Glück
im Zubehörladen austauschen (allerdings nicht für Laien geeignet).
Das Schiebedach bietet die Möglichkeit komplett zurückzufahren, oder nur leicht
aufgestellt zu werden. Hab schon von einigen gehört, bei denen der Schiebedach-
Motor nach einiger Zeit ausgefallen ist. Der Tausch ist relativ einfach (der
Tausch selbst schon, bloß den Himmel ausbauen ist nervig), jedoch bei mir bis
jetzt noch nicht nötig gewesen.
Zwei negative Dinge fallen allerdings auch an: Der Schaltsack geht relativ
schnell flöten bzw. bekommt unschöne Löcher. Ebenso die Leiste rund ums
Schiebedach hing nach kurzem schon leicht durch. Ansonsten war der Golf
sehr gut verarbeitet. 2 Mängel für die Zeit sind OK.

### Technik ###
Unter der Haube schlummert ein 2.0 Liter 8V Motor (2E) mit 85KW /115PS der nicht
tot zu bekommen ist. Auch nach mittlerweile 15 Jahren, bis auf einen Anlasser,
eine Zündkerze und eine Kühlwasserdichtung, musste noch nichts gemacht werden.
(Ölwechsel etc natürlich ausgenommen). Springt sofort an - auch bei Minusgraden,
läuft problemlos lange Strecken, kämpft sich auch durchs dickste Schneechaos.
Die Mittlerweile 200.000 km merkt man ihm absolut nicht an.
Höchstgeschwindigkeit konnte ich mit den orig. Felgen (7,5x15) sogar 230km/h
erreichen (allerdings bergab *g)... auf der Geraden sind aber immerhin 200 Sachen
drin.
Das GTI-Sportfahrwerk hatte zwar trotz relativ geringer Tieferlegung (20/10),
einen enormen Vorteil gegenüber dem normalen Seriengolf. Der Wagen fuhr sich
um einiges sicherer- auch bei hohen Geschwindigkeiten und lag optimal auf der
Strasse.

### Kosten ###
Günstig isser nicht. 600 Euro als Zweitwagen (35%), dazu kommt dann noch ein
Verbrauch von mindestens 8 Liter in der Stadt und kaum unter 7 bei ruhiger
Autobahn. Ob Normal oder Super... bleibt jedem selbst überlassen. Laufen tut
er mit beidem, ich hab minimale Leistungsunterschiede feststellen können, tank
aber trotzdem immer Super. Meinem Baby nur das Beste *g*

### Tuning & Ersatzteile###
Gibt's für den Golf 3 wie Sand am Meer, egal ob dezent oder extrem. Schön ist auch,
dass wirklich fast jeder schrauben kann. Keine überflüssige Elektrik o.ä., einfach
den Nusskasten raus und los geht's. Da kommen auch Laien wie ich, mit Hilfe von
guter Fachliteratur (gibt's für Golf 3 massig) zu zufriedenstellenden Ergebnissen.
Und falls was kaputt geht.... kein Problem. Auf dem nächsten Schrottplatz steht
100%ig ein Golf 3 der für wenig Geld ein passendes Ersatzteil hat.
Nachteil allerdings beim GTI: viele Dinge (Motor etc) sind "Einzelanfertigungen" und
dadurch relativ teuer.
### Fazit ###
Mittlerweile steht der Golf die meiste Zeit vom Jahr in der Garage da die Tuning-
maßnahmen mittlerweile doch Ausmaße angenommen haben, die für den Alltag nicht mehr
tauglich sind. Doch er fährt noch, hat noch immer keinen Rost und ist so zuverlässig
wie eh und je. Ich glaub, ich werd mein Baby niemals hergeben.
### Ende ###
Falls jemand Fragen speziell zum Tunen hat, kann diese gerne noch an mich stellen.
Wer weiß, hab meinen Wagen mittlerweile paar Mal zerlegt, kann vielleicht sogar
weiterhelfen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf III  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:1993
Service:Service von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:häufig
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Tuffi2106
Tuffi2106, 03.09.2008
SH, Lieben Gruß! Tuffi
morla
morla, 03.09.2008
lg.............petra
presscorpse
presscorpse, 03.09.2008
prima bericht! lg presscorpse
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derKnilch

Wenn ein Opel-Fan einen VW Golf kauft...

ein Testbericht von 2008-08-12 12:49:55 vom 12.08.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: viel Komfort für akkeptablen Preis, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit...
Nachteile/Kritik: allerweltsauto
Was ich suchte?
Ein günstiges Auto, nicht teuer im Unterhalt, möglichst viel Komfort, und gut aussehen sollte es am besten auch noch.

Was war ich? Ein eingefleischter Opel/BMW Fan der auch öfters auf Opel-Treffen war/ist
So nun werden sich einige Fragen wie ich dann zu einem VW Golf komme (mehr oder weniger der "Erzfeind" von Opel

Ich hatte schon immer eine Prinzipielle Abneigung gegen VW insbesondere dem Golf. Bei meiner Suche nach einem Auto für mich, habe ich mir auch etliche Opel angesehen und an eigentlich allen Opel fand ich diese ekliken Rotbraune Flecken. Bei Probefahrten viel immer etwas negatives auf, wie z.B. unruhges Laufen, Flackern des Lenkrades beim Bremsen. Irgendwelche Kleinigkeiten die sich nach Reparaturen anfühlten ...
BMW musste ich von vornerein ausschließen nachdem ich alle E36 Modelle von meinem Versicherungsmenschen ausrechnen lies und sich da kein einziges Modell als günstig herausstellte. ^^
Danach kamen Alternativüberlegungen wie z.B. Seat oder Peugeot. Wo mich auch keiner Wirklich vom Hocker riss.

Und dann geschah es. Total unverhofft als ich mir einen Total unvernünftigen Audi 5 Zylinder anschauen wollte. Stand daneben so ein kleiner Roter Golf. Ich hätte ihm sicherlich auch keinerlei beachtung geschenkt wenn mein Kumpel nicht gesagt hätte lass uns den doch mal fahren. Zuerst sehr zugörlich wegen den 4 Buchstaben (GOLF) und dem meiner Meinung nach viel zu kleinem Motor mit 75 PS lies ich mich Gottseidank Trotzdem darauf ein.
So das war nun die Vorgeschichte und ich hoffe ich kann als ehemaliger VW Gegner(was ich nicht alles gemacht habe um nicht in einem Golf mitfahren zu müssen ^^) nen möglichst unabhängigen Bericht verfassen zu können:

Zuerstmal zu den Daten:
Es ist ein 3 Türer Bon Jovi Modell
1,8 l Maschine mit 75 PS
Er stand scheckheftgepflegt mit genau 100.490 Km beim Händler
Er hatte neuen Zahnriemen neuen TÜV
Klima
Wegfahrsperre
Top-Zustand ohne Delle/Rost/Kratzer
Euro 2
BJ: 11/96

für 3.600 Euro inklusive 1 JAhr Gewährleistung (März /2008)
Optische Dinge:
------------------------
Rote Farbe, mit Rundum lackierten Stoßfängern. Ich denke ich brauch auch nicht viel dazusagen, es hat mit Sicherheit jeder schoneinmal einen Roten 3er Golf gesehen ^^ Zusätzlich hat er auf am Heck die Bezeichnung für mein Modell: Bon Jovi was mich aber nicht weiter Stört *lol* Die Optik ist eigenltich sehr gelungen im Gegensatz zu seinem Vorgänger dem 2er der doch etwas eckig und Kantig ist und mehr an einen Schuhkarton erinnert


Innen:
---------------------------
- abschließbares Handschuhfach
- Amaturen sind im Zeitlosen Schwarz gehalten
- höhenverstellbarer Fahrersitz
- abblendbarer Innenspiegel
- Rücksitzbank ist klappbar
- Innenleuchte mit Verzögerung also wenn man die Türen schliest und im Auto sitzt hat man einige Sekunden noch Licht
- Tachobeleuchtung in Grün
- sehr sehr Bequeme Sportsitze
Was auch noch sehr positiv ist: Das Radio ist Relativ weit oben in der Mittelkonsole so dass man sehr guten Blickkontakt auf das Radio hat (was z.B. bei Twingo Opel Modellen ja nicht so ist)
Die Serienlautsprecher sind auch sehr gut, aber werden demnächst wohl doch rausfliegen und Richtigen Car-Hifi Lautsprechern Platz machen müssen) Was auch schon wieder ein Vorteil ist, es sind Serienmäßig 13er Lautsprecher mit Hochtöner verbaut die sich Prima Upgraden lassen

Motorcharakteristik
------------------- --------
Was ich vorher schon wusste war dass er der 1,8l Motor mit 75 PS (nein keine 90 PS) kein Vergleich zu meinem E36 323i mit 170 PS sein wird ^^ aber es reicht aus um sich zügig fortzubewegen. Normale Überholmanöver wie z.B. einen LKW oder einem notorischen 90 auf der Bundestraße Fahrer gehen ohne Probleme.
Im Unteren Drehzahlbereich Also unter 2000 U/min beschleunigt er auf der geraden eigenltich auch noch ganz gut, nur berghoch gehts da etwas zögerlich oder gar nicht ^^
Von der Übersetzung her kann ich auch nicht meckern nur der 5te Gang kommt mir etwas Träge vor.
man kann schon gemütlich im 4ten Gang mit 55-60 dahingleiten (innerorts) und sich freuen dass er nicht viel Sprit braucht :)
Er wird auch viel Autobahn gefahren und wenn man sich gern in dem Tempobereich 120-150 aufhält ist das Auto auf jedenfall ausreichend.
Höchstgeschwindigkeit hab ich noch nicht ermittelt Aber 170 gingen Relativ zügig. Eingetragen ist er glaub ich mit 178 und laut Aussagen des Vorbesitzers läuft er laut Tacho knapp 200 km/h


Verbrauch
-------------------
kommen wir nun zum Wichtigsten Punkt. Bei den Aktuellen Spritpreisen ...
Fahre relativ ausgeglichen Bundestraße/Autobahn/Stadtverkehr
und mein Spritverbrauch hält sich Relativ konstant bei 7 Litern. eher knapp darüber. Fahrweise hierbei ist eher Sparsam, aber doch zugügig. Also überholen nur wenn sichs wirklich rentiert, Volles ausfahren der Gänge sehr selten, und grob an die Gesetzlich vorgegebenen Max. Geschwindigkeiten gehalten.
Also alles in einem würd ich ihn als Normal bezeichnen. Auf keinen Fall zuviel und auch kein Spritsparwunder.

Eine Freundin von mir fährt den 1.6er mit 75 PS und im Vergleich dazu kann ich sagen:
im Unteren Drehzahlbereich ist der 1.6er etwas Spritziger
Verbrauch ziemlich gleich
ansonsten ganz leichte Vorteile für den 1,8er in Sachen Beschleunigung ab ca. 80 km/H und in der Endgeschwindigkeit
Aber der 1,8er Motor soll sehr haltbar und Robust sein, also wohl für die die etwas mehr fahren :)

Fahreigenschaften
------------------------- ------
Da gibts eigentlich nur eines zu Bemängeln: der Motor ist vielleicht nen Tick zu laut. Aber wenn man gerne Musik hört auch nicht wirklcih ein Problem ^^ (aber wers Richtig laut will soll mal nen Älteren Focus Diesel fahren ^^)
Ansonsten ist es sehr angenehm und wenn man die Tatsache berücksichtigt dass der Karren jetzt auch schon über 11 Jahre alt ist fast schon Phenomänal. Läuft total Ruhig, Schlaglöcher spührt man sehr wenig. In den Kurven liegt er ohne Sportfahrwerk trotzdem sehr gut und wenn man von den Schlägen meiner Freundin auf dem Befahrersitz absieht lassen sich Kurven auch gern mal schneller nehmen ohne Quitschende Reifen oder arges Schaukeln etc.
Bin auch schon einige Längere Autobahnfahrten (500-600km) gefahren und war sehr überrascht dass man in einem Golf dieses Alters so entspannt Reisen kann. Kein Quietschen, Knarzen, kein Flackern des Lenkrades beim Bremsen, einfach sehr angenehm.
Ersatzteile sind auch nicht zu Teuer und da soviele Golf 3 herumfahren sollte es auch nicht schwer sein gebrauchte Teile aus dem Internet oder Schrottplatz günstig zu erhalten.

Noch ne kleine Kostenübersicht:
Steuer ca. 130 Euro
Versicherung (60% und nur Haftpflicht) 430 Euro fürs komplette Jahr (Typklasse 17)
Verbrauch 7-7-5 Liter

Was demnächst noch auf meinen Golf zukommt ist ein Umbau auf Autogas, da ich im Internet gelesen habe dass dieser Motor sich sehr gut dafür eignet und der umbau Relativ günstig ist bei dem Auto (Angebot über 1.650 Euro inklusive allen Kosten)


Was ich vor gut einem Monat auch gemacht habe. Der Verbrauch liegt ca. 1,5 l Höher als im Benzin Betrieb. Im Sommer kann man solange er nicht zulange gestanden hat auch direkt auf Gas starten und nach längerem Stehen muss man ihn ca. 10 Sek. im Benzin Betrieb fahren und im Winter wohl noch ein bisschen länger. Aber bei einem Gaspreiß von momentan ca. 70 Cent eine gute Alternative zu einem Diesel :)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf III  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1997
Service:Service von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
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campino
campino, 12.08.2008
lg andrea
jamesi_bg
jamesi_bg, 14.08.2008
SH von mir, lg aus AT, Bianca!
sweety179
sweety179, 12.08.2008
Schöne Woche wünsch ich dir noch! GLG Anke
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3er Golf - Fahranfängerauto? -

ein Testbericht von 2006-02-19 22:17:12 vom 19.02.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: Diesel - Geringerer Treibstoffverbrauch + Preis...
Nachteile/Kritik: Aussehen, Fahrkomfort, Sicherheit, ...
Ich bin 17 Jahre alt, habe meinen Führerschein und einen Golf 3 (Diesel) nun seit etwa 6 Monaten.

Notenwert: 1 - sehr gut, 5 - schlecht

Aussehen/Design:

Nun, der 3er
Golf überzeugt nicht gerade mit einem bestechendem Aussehen. Mehr schlicht und einfach könnte man sagen, erhältlich in den verschiedensten Farben.
Im Gegensatz zu dem 2er Golf hat der 3er, rundere, schönere Formen, nicht mehr dieses kastenähnliche Eckdesign.
Der ruf als Tuningauto ist wohl jedem bekannt, es gibt wohl kaum Autos an denen mehr herumgewerkelt wird als an diesen.

Die Innenausstattung wirkt etwas bieder bzw. monoton. Die Sitze schlicht und einfach.

Note: 3

Raum/Platz:

Von Außen vielleicht nicht anzunehmen, hat man im Inneren sehr viel Stauraum übrig.
Der Platz für die hinten Sitzenden ist auch außreichend. Der Kofferraum ist sehr geräumig und man findet viel Platz. Das Reserverad ist gut unter dem Kofferraum verstaut, so hat man genügend Platz für andere Dinge.
Die Sitze lassen sich verschieben und die gewünschte Sitzhöhe ist auch durch einen einfachen Handgriff einstellbar.
Die Rücksitze können einfach und leicht umgelegt werden, um noch mehr Platz zu schaffen.
Das Lenkrad kann je nach Bedarf eingestellt werden.
Somit bietet dieses Auto, auch für größere bzw kleinere Menschen einen angenehmen Fahrkomfort.

Note: 1,5


Treibstoffverbrauch/Leistung

Der 3er Golf ist sehr treibstoffsparend, im Sommer könnte ich von Salzburg nach Wien und wieder retour mit nur einer Tankfüllung fahren. Ich verwende Diesel und kann mich nicht beklagen.
Im Winter habe ich jedoch einige Probleme, die vor allem mit der Kälte zusammenhängen. Unteranderem lässt sich mein Golf schwer starten, Überholvorgänge meide ich sowieso da eine "Normal-Leistung" erst nach 10 Minütiger Fahrt und Erwärmung des Motors zustandekommt.
Vor kurzem testete ich meinen Golf auf der Autobahn aus.
Meine Höchstgeschwindigkeit blieb leider bei 130 km/h, trotz der übertrieben hoch angeschriebenen 220 km/h.

Note: 3

Sicherheit

Meist ohne Airbags, nur mit Gurten gesichert, sticht der 3er Golf in dieser Kategorie weniger heraus.

Note : 4

Fahrverhalten

Das Fahrverhalten lässt bei Unebenheiten zu Wünschen übrig, schwer und zu wenig gefedert holpert man dahin.
Die Sitze sind aber recht komfortabel und helfen, allzu grobe Stöße von den Insassen fernzuhalten.
Die Rückmeldung der Lenkung ist gut und das Kurvenverhalten des Autos berechenbar.
Die Reifengeräusche, vor allem bei Winterreifen sind äußerst laut.
Bei schnelleren Fahrten, vor allem auf der Autobahn fängt das Auto spürbar zu "klappern" an.
Mit dem Golf nach Italien oder in heiße Länder zu fahren ist beinahe unmöglich. Ohne Klimaanlage, nur mit normaler Belüftung, wird der Golf zu einem heißen Käfig.

Note: 3,8

Sonstiges:

Aufgefallen ist mir, dass die Birnchen der Rücklichter zu schnell durchbrennen. Ich habe nachgefragt und gesagt wurde mir nur: " Das ist normal bei den Golf's".
Insofern sollte man immer wieder ein Auge auf die Rücklichter werfen.

Dessweiteren beschlagen die Scheiben von Innen immer wieder (egal ob Winter oder Sommer). Schwer wird es hierbei mit der Belüftung entgegenzuwirken. Die Belüftung an sich ist unangenehm laut und braucht lange um richtig warm zu werden.

Im Winter ist ausserdem zu beachten dass das Zu-und Aufsperren eine lästige Qual wird. Trotz sensiblem Drehen des Schüssels kann ab und zu ein brechen der Türsperre nicht entgangen werden. Blöd wird es dann wenn man die Beifahrertür auch außer Gefecht setzt.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf III  Auto: 2,0 schlecht
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf III  Auto: 2,0 schlecht
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf III  Auto: 2,0 schlecht
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf III  Auto: 2,0 schlecht
Bedienung:Bedienung von VW Golf III  Auto: 3,0 mittelmäßig
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf III  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:1997
Service:Service von VW Golf III  Auto: 2,0 schlecht
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Annna13
Annna13, 20.02.2006
sh
DerPrinz
DerPrinz, 19.02.2006
sh
JoergTh
JoergTh, 19.02.2006
Und noch ein toller Bericht - sh!
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0Laggy0

Golf 3 Pink Floyd - Sie machen nicht nur Musik!

ein Testbericht von 2005-03-25 13:55:55 vom 25.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: geringer Verbrauch, gute Ausstattung, so gut wie keine Reperaturen notwendig, langlebigkeit...
Nachteile/Kritik: -
Hallo,
mittlerweile habe ich euch ja schon einiges an Zubehör für mein Auto vorgestellt, doch das wichtigste habe ich bisher irgendwie immer vergessen. Nämlich das Auto selber. In diesem Bericht werde ich euch alles Wissenswerte über meinen Golf 3 im Modell Pink Floyd berichten.

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Design
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Der Golf 3 ist einer der beliebtesten Autos in Deutschland, dies merkt man schnell daran, wenn man aus dem Fenster schaut und wirklich an jeder Ecke einer steht. Gerade auch durch sein modernes und schon fast Zeitloses Aussehen ist er so begehrt. Es wurde viel wert auf das Aussehen gelegt beim Design. So ergibt sich das Gesamtbild des Wagens als wirklich schönes Ding.

Es gibt den Golf 3 in 3 verschiedenen Größenordnungen. Der Limousine, dem Variant und dem Cabrio. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich nur in der Ausstattung und der Motorleistung.
4,02 Meter lang, 1,695 Meter breit und 1,425 Meter hoch sind die Maße der Limousine. Der Variant ist nur etwa 30cm breiter, was aber vom Aussehen her eine Menge aus macht.

Durch den enormen Platz im Innenraum und dem Kompakten Äußerem ist er wirklich schön und man kann ihn in der Mittelklassewagengröße einstufen. Bilder vom Design selber wird es unten geben.

Ob 4 Türer oder der Klassische 2 Türer, beide sehen schick aus. Bei diesem Modell standen 1994 mehr als 10 Farben zur Auswahl. Ich habe einen mit Sonderlackierung der in der offiziellen Farbliste nicht aufgeführt ist.

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Motoren
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Ich werde speziell nur zu den Golf 3 Pink Floyd Modellen die Motoren beschreiben.

Die Werte der PS zahlen reichen beim Pink Floyd von 60 PS bis hin zur 90 PS Variation. Dies ist sowohl beim Benziner als auch bei der Dieselvariante vorhanden. Eins bleibt allerdings gleich. Der 4Zylinder. Auch besitzen sämtliche Wägen mit Schaltgetriebe ein 5-Gang Getriebe. Automatikautos in diesem Modell gab es jeweils nur zum Benziner im 75 und 90 PS Motor.

Den Motoren dieses Modells wird eine wirklich lange Lebensdauer nachgesagt, so dass auch nach einigen Jahren nicht dran gemacht werden muss oder sogar ausgetauscht werden muss.

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Mein Pink Floyd
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Kommen wir zu meinem Schatz. Dem Golf 3 Pink Floyd. Einem sehr gut erhaltenen Modell welches am 22.10.1994 geboren wurde und seither umher fährt. Es handelt sich hierbei um ein Import Modell, da er in Italien das Licht der Welt erblickte. Vor mir wurde der Wagen erst von einer Person gefahren und sehr gut behandelt. Dies erschließe ich aus dem wirklich gut gepflegtem Scheckheft und beim Kauf beilegenden Rechnungen der vergangen Jahre.

Ich habe ihn bei einem Händler gesehen für 4300 Euro. Ein Preis der eigentlich doch recht hoch angesetzt ist für einen gebrauchten Wagen der nun schon ins elfte Jahr geht. Dennoch war ich vom Auto überzeugt. Denn die Ausstattung und der sehr gut erhaltene Erscheinungsbild von Motor und Karosserie sprachen mir zu. Innen sowie außen glänzte alles und es waren keinerlei Schäden fest zu stellen.
Auch die erste Probefahrt mit diesem Gefährt beeindruckte mich. Klar, vorher hatte ich einen 45PS starken Polo, der über 20 Jahre alt war. Da machten sich die 75 PS schon bemerkbar die der Wagen hatte. Ich teste ihn für 2 Stunden auf Herz und Nieren. Die Lenkung war ausgezeichnet und sprach schnell an, da der Wagen über Servolenkung verfügte. Auch die Bremswirkung war super. Ein wenig antippen des Pedals und schon bremste er unwahrscheinlich gut.

Besonders beeindruckte mich aber die Kurvenfahrt mit dem Auto. Mit 100 KM/H in eine doch recht scharfe Kurve auf der Landstrasse und ich saß immer noch schön im Sitz. Keinerlei Schwingungen habe ich wahr genommen. Auch wurde ich nicht aus der Kurve rausgedrückt sondern blieb schön in der Spur. Der Frontantrieb macht sich hier bewährt.

Leider hat das Modell Pink Floyd keine Sportsitze, diese waren damals nur gegen einen Aufpreis erhältlich. Ich plane allerdings schon die Umrüstung darauf. Dennoch sitzt man in den Sitzen wirklich gut und kann sogar längere Fahrten damit ohne Probleme machen. Man bekommt keinen eingeschlafenen Po und auch der Rücken wird gut geschont. Eine Höhenverstellung der Sitzfläche bietet allerdings nur der Fahrersitz. Kopfstützen die man auch verstellen kann haben alle Sitze, auch die Rücksitzbank verfügt darüber. Die Rücksitzbank ist übrigens geteilt, was in diesem Modell mit dazu gehört.

Das Armaturenbrett ist sehr schön schlicht gehalten und man hat vom Fahrersitz aus keinerlei Probleme alles einzustellen. Verrenken muss man sich hier nicht, wie ich es von meinem Polo gewohnt war. Das Lenkrad ist auch sehr schön und aus echtem Leder. Dadurch liegt es sehr gut in der Hand.

Auch der Weg zum Schaltknüppel ist angenehm kurz. Die Gänge lassen sich alle sehr gut einlegen ohne Knacken und Drücken. Alles gleitet so rein wie es sein muss. Die 5 Gänge haben alle sehr viel Power so dass der Wagen auf über 180 KM/H gedrückt werden kann. Obwohl die Höchstgeschwindigkeit laut Fahrzeugschein nur 168 KM/H beträgt. Bei 180 KM/H war aber noch nicht Schluss, denn ich war noch nicht im roten Bereich des Drehzahlmessers. Dieser wurde übrigens erst ab BJ.94 serienmäßig mit eingebaut, vorher war dort eine Uhr.
Der Tacho ist auch sehr schön anzuschauen und man hat keinerlei Probleme beim Ablesen da es wirklich gut ausgeleuchtet ist.

Der doch recht große Kofferraum ist ausreichend für einen riesen Einkauf.

Natürlich musste ich auch die Extras testen die der Wagen hatte. Zu diesen gehörte nämlich eine Klimaanlage. Diese funktionierte auch einwandfrei und ich war immer mehr beeindruckt davon.

Nach einer Sichtprüfung des Motorraumes, Bremsanlage, Federn und den Unterboden war es um mich geschehen. Denn der Prüfer aus der Werkstatt gab mir das OK zum Kauf des Wagens. Er hatte keinerlei Roststellen oder Beschädigungen. Der Motorraum war Tip Top gepflegt. Das einzige was er auszusetzen hatte war der Kupplungsseilzug.

Dann bin ich also wieder hin zum Händler habe ihn meine Meinung gesagt und die Mängel berichtet, was neben dem Seilzug auch ein verschlissenes Heckwischergummi war. Dies wurde am nächsten Tag gleich gemacht und ich konnte mein Auto fertig abholen und bezahlen. Für 4000 Euro hatte ich ihn dann, da ich noch etwas gehandelt hatte.

Mittlerweile habe ich den Golf 3 Pink Floyd schon 5 Monate und hatte bis dahin zwei Defekte. Nämlich eine Glühbirne an der linken Rückleuchte die ich kurzerhand selber wechselte. Was allerdings nicht so schön war, war das die Zentralverriegelung nicht mehr so wollte wie ich. Denn beim Aufschließen ging nurnoch die Fahrerseite auf, alles andere blieb zu. Gut das ich eine Garantie habe und mir das Problem innerhalb von einer Stunde nicht mehr auf die Nerven ging. Kostenlos repariert.

Ich fahre täglich mehr als 50 KM mit dem Auto und kann bisher nur sagen dass sich am Fahrverhalten des Wagens nichts verändert hat. Er steuert immer noch so gut wie beim Kauf und auch die Bremsen haben super Wirkung, da ich schön öfters eine Vollbremsung wegen Rehen machen musste. Auch beim Verbrauch bin ich beeindruckt. Der Tank fasst etwa 55 Liter und hat einen Verbrauch von ca. 6-7 Litern auf 100KM.

Versicherungstechnisch ist der Wagen nicht der billigste. Ich bezahle Monatlich knapp 60 Euro an meine Versicherung mit Teilkasko. Die Steuer schlägt mit knapp 260 Euro zu buche. Man kann allerdings den Motor umrüsten lassen auf D3 Abgasnorm und damit rund 150 Euro Steuern sparen.

Das schöne an Golf 3 ist, das man diesen überall reparieren lassen kann, da jede Werkstatt sich mit dem Wagen auskennt. Allerdings muss man mit diesem Modell kaum hin, da wie schon erwähnt, Motor, Getriebe und Co. Sehr langlebig sind.
Vom Aussehen her kann man auch jede Menge verändern wie man ja schon an meinen vorhergehenden Berichten sieht, ist er nicht mehr so wie beim Kauf sondern optisch nach meinem Geschmack aufgemöbelt.

====
Kleine Zusammenfassung meines Golf 3
====

BJ. 94
75PS
83000 Km gelaufen
Langlebiger Motor
Klimaanlage
Zentralverriegelung
Höhenvers tellbarer Fahrersitz
Tacho mit Drehzahlmesser
Kopfstützen Rücksitzbank
Servolenkung
6-7 Liter/100 KM
60Euro Versicherung/Monat
260 Euro Steuer/Jahr

====
Fazit
====

Ich bin mit dem Wagen sehr zufrieden und habe endlich mit diesem hier mein Traumauto gekauft. Die Preise des Pink Floyd Modells liegen zwischen 3800 und 6000 Euro bei guter Erhaltbarkeit. Ein sehr geringer Verbrauch und die wenigen Reparaturen die der Wagen braucht machen ihn im Unterhalt gar nicht so teuer wie viele sagen. 75 PS sind wirklich ausreichend und ziehen selbst im unteren Bereich gut an. Meine bisher ereichte Höchstgeschwindigkeit lag bei 180KM/H wo noch lange nicht Schluss war und dies auf gerader Strecke ohne Wind.
Ich vergebe 5 Sterne und meine Empfehlung das wenn jemand einen gebrauchten schicken und günstigen Wagen braucht, er Ausschau halten sollte nach einem Golf 3 im Modell Pink Floyd.

Danke fürs Lesen und Bewerten
Euer 0Laggy0
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
heisswiekalt

Ein super Auto

ein Testbericht von 2004-01-10 13:46:37 vom 10.01.2004
Empfehlung: ja
Heute morgen im Stau zur Arbeit ist mir meine Tachometerstand aufgefallen: 199.700 km! Da dachte ich mir, daß ich, kurz vor meinem nächsten vollen Hunderttausender, meinen heißgeliebten Golf III doch mal genauer vorstellen sollte.


Technische Daten:
Hubraum:1781 cm3
Leistung:90 PS
Schadstoffklasse: E2, GKAT
Leergewicht: 1075Kg
Zugelassenes Gesamtgewicht:1425 Kg
Länge:4,02m
Breite:1,43m


Design:
Der Golf III ist sicherlich nicht der Schönste der seiner Klasse, gehört aber sicherlich zu der Kategorie anschaulich. Meiner ist dunkelviolett metallic und diese Farbe gefällt mir auch nach Jahren noch. Die Kratzer, die mit der Zeit kommen, sind wahrscheinlich etwas auffälliger, als bei anderen Farben, stören mich jedoch nicht. Die lackierten Stoßstangen machen das Auto prinzipiell schöner, haben allerdings den Nachteil, daß diese mit der Zeit natürlich am meisten leiden.


Fahrgefühl:
Ich habe mir damals die Automatikversion gekauft, da das Angebot sehr gut war und ich dringend ein neues Auto benötigt habe. Dies schlägt sich beim Fahrgefühl natürlich etwas negativ nieder: die Beschleunigung ist nicht so toll, 10 Sekunden braucht man schon, um auf 100 km/h zu beschleunigen. Nachteilig wirkt sich die Automatik insbesondere bei der Durchzugskraft von 60km/h auf 100km/h aus. Ich weiß nicht, wie lange das dauert, habe jedoch das Gefühl, daß mein Corsa früher schneller war. Ansonsten bin ich mit dem Fahrverhalten sehr zufrieden. Tempo 180 kein Problem, Wagen verhält sich ruhig und auch in Kurven bleibt er sicher in der Spur. Mein Schiebedach liebe ich bei den jetzt sommerlichen Temperaturen, einfach herrlich!


Kosten:
Qualität hat seinen Preis. Im Vergleich zu den ausländischen Anbietern in dieser Klasse ist der Golf (insbesondere als Gebrauchtwagen) im Anschaffungspreis etwas höher. Versicherung und Steuern sind meiner Ansicht nach in Ordnung, d.h. nicht übertrieben (im Vergleich beispielsweise zum GTI). Die Fahrt zur Werkstatt ist auch etwas teurer als bei einem anderen Hersteller, aber das weiß man vorher und es gibt keine Probleme mit Ersatzteilen, die erst wochenlang bestellt werden müssen. Dies ist sicherlich ein klarer Vorteil für solch einen Standardwagen: jeder Kfz-Betrieb kennt dieses Auto.
Die Spritkosten sind allerdings ärgerlich: ich brauche um die 9 Liter auf 100 Km und zwar super. Das geht schon ins Geld. Bei Höchstgeschwindigkeit frist er bestimmt 15 Liter (wohl auch aufgrund der Automatik).


Zuverlässigkeit:
Das große Plus! Ich mußte lediglich die Batterie, Bremsen und Reifen erneuern! Keine einzige richtige Reparatur. Ich fahre die Kiste jetzt seit 2 Jahren (gut 40.000km), was vorher gemacht werden mußte, weiß ich nicht, da er nicht scheckheft gepflegt ist. Da die Zuverlässigkeit für mich das wichtigste Kriterium beim Kauf ist, bin ich sehr sehr zufrieden.

Aktualisierung:

Da mir jetzt zum dritten Mal eingebrochen wurde, muß ich mich nochmals zu Wort melden. Laut der Aussage des Polizisten von gestern Abend, steht der Golf ganz oben, was Einbrüche anbetrifft. Die Schlösser sind innerhalb von Sekunden zu öffnen. Sicherlich, wenn ein Profi ein Auto knacken will, schafft er es auch. Da ich im Einzugsgebiet von Frankfurt lebe, bin ich aber langsam am Überlegen, ob mein nächstes Auto evtl. sicherer sein sollte.
Dennoch: jetzt sinds 225.000 Kilometer und weiterhin problemlose Fahrten.


Fazit:
Der Golf ist sicherlich etwas teurer, bezogen auf Anschaffungspreis und Unterhaltskosten, als die Konkurrenten in seiner Klasse. Das Feeling ist auch nicht überragend. Aber es ist ein wahnsinnig solides Auto, bei dem man sicher sein kann, daß es funktioniert.
Ich kann den Golf III daher nur weiter empfehlen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Archmage
Archmage, 14.05.2002
man sagt automatik kostet ca 1l100Km, die neueren automatikgetriebe etwas weniger, aber es ist erfreulich zu houmlhren das auch andere Fahrzeuge viel Sprit fressen und ich dachte ich bin der einzige der nen Schluckspecht zum Freund hat :
cwagner
cwagner, 08.04.2003
Kein Wunder deine Erfahrungen bezuumlglich Verbrauch etc, wenn du nen Automatik hast. Gruumlszlige cwagner
engel123
engel123, 29.07.2002
ich hab auch nen dreier, aber laumlngst nicht solchen km-stand. meiner ist gerade mal bei 50.000
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fanny1

Golf

ein Testbericht von 2003-12-28 10:51:14 vom 28.12.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Gut verarbeitet...
Nachteile/Kritik: teuer
Der Golf drei, welchen ich derzeit fahre, ist ein schlecht ausgestettes Auto.Im Vergleich zu den meisten Ausländischen Herstellern hat es VW versäumt, die Trends der Zeit zu erkennen.
Der Golf ist relativ teuer, bei zugegeben guter Verarbeitung und gutem Wiederverkaufswert. Wer allerdings ein Auto Fährt bis es umfällt, ist mit anderen Marken und Modellen mindestend genau so gut bedient.
Der Kauf meines Golfs war eine Entscheidung aufgrung der Qualität, Made in Germany". Ob diese aber wieder fallen würde ist zu bezweileln.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf III  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:2002
Service:Service von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
wasinet

Mein Liebling

ein Testbericht von 2003-10-15 14:29:00 vom 15.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text den ich geschrieben habe...
Nachteile/Kritik: siehe Text
Mein Liebling:

Heute morgen im Stau zur Arbeit ist mir meine Tachometerstand aufgefallen: 199.700 km! Da dachte ich mir, daß ich, kurz vor meinem nächsten vollen Hunderttausender, meinen heißgeliebten Golf III doch mal genauer vorstellen sollte.


Technische Daten:
Hubraum:1781 cm3
Leistung:90 PS
Schadstoffklasse: E2, GKAT
Leergewicht: 1075Kg
Zugelassenes Gesamtgewicht:1425 Kg
Länge:4,02m
Breite:1,43m


Design:
Der Golf III ist sicherlich nicht der Schönste der seiner Klasse, gehört aber sicherlich zu der Kategorie anschaulich. Meiner ist dunkelviolett metallic und diese Farbe gefällt mir auch nach Jahren noch. Die Kratzer, die mit der Zeit kommen, sind wahrscheinlich etwas auffälliger, als bei anderen Farben, stören mich jedoch nicht. Die lackierten Stoßstangen machen das Auto prinzipiell schöner, haben allerdings den Nachteil, daß diese mit der Zeit natürlich am meisten leiden.


Fahrgefühl:
Ich habe mir damals die Automatikversion gekauft, da das Angebot sehr gut war und ich dringend ein neues Auto benötigt habe. Dies schlägt sich beim Fahrgefühl natürlich etwas negativ nieder: die Beschleunigung ist nicht so toll, 10 Sekunden braucht man schon, um auf 100 km/h zu beschleunigen. Nachteilig wirkt sich die Automatik insbesondere bei der Durchzugskraft von 60km/h auf 100km/h aus. Ich weiß nicht, wie lange das dauert, habe jedoch das Gefühl, daß mein Corsa früher schneller war. Ansonsten bin ich mit dem Fahrverhalten sehr zufrieden. Tempo 180 kein Problem, Wagen verhält sich ruhig und auch in Kurven bleibt er sicher in der Spur. Mein Schiebedach liebe ich bei den jetzt sommerlichen Temperaturen, einfach herrlich!


Kosten:
Qualität hat seinen Preis. Im Vergleich zu den ausländischen Anbietern in dieser Klasse ist der Golf (insbesondere als Gebrauchtwagen) im Anschaffungspreis etwas höher. Versicherung und Steuern sind meiner Ansicht nach in Ordnung, d.h. nicht übertrieben (im Vergleich beispielsweise zum GTI). Die Fahrt zur Werkstatt ist auch etwas teurer als bei einem anderen Hersteller, aber das weiß man vorher und es gibt keine Probleme mit Ersatzteilen, die erst wochenlang bestellt werden müssen. Dies ist sicherlich ein klarer Vorteil für solch einen Standardwagen: jeder Kfz-Betrieb kennt dieses Auto.
Die Spritkosten sind allerdings ärgerlich: ich brauche um die 9 Liter auf 100 Km und zwar super. Das geht schon ins Geld. Bei Höchstgeschwindigkeit frist er bestimmt 15 Liter (wohl auch aufgrund der Automatik).


Zuverlässigkeit:
Das große Plus! Ich mußte lediglich die Batterie, Bremsen und Reifen erneuern! Keine einzige richtige Reparatur. Ich fahre die Kiste jetzt seit 2 Jahren (gut 40.000km), was vorher gemacht werden mußte, weiß ich nicht, da er nicht scheckheft gepflegt ist. Da die Zuverlässigkeit für mich das wichtigste Kriterium beim Kauf ist, bin ich sehr sehr zufrieden.


Fazit:
Der Golf ist sicherlich etwas teurer, bezogen auf Anschaffungspreis und Unterhaltskosten, als die Konkurrenten in seiner Klasse. Das Feeling ist auch nicht überragend. Aber es ist ein wahnsinnig solides Auto, bei dem man sicher sein kann, daß es funktioniert.
Ich kann den Golf III daher nur weiter empfehlen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf III  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von VW Golf III  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf III  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1993
Service:Service von VW Golf III  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
DonBartleby

Der Golf für alle Fälle...

ein Testbericht von 2003-08-17 17:44:11 vom 17.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: niedrige(r) Verbrauch / Unterhalt...
Nachteile/Kritik: etwas unruhiger Leerlauf
Ich habe diesen Bericht einmal komplett überarbeitet. Gerade da der Wagen bald seinen 100.000km Geburtstag feiern wird, kann ich dies als Möglichkeit nutzen ein kleines Resümee zu ziehen.

Es handelt sich um einen Golf III (Baujahr `96) der Sonderedition „Bon Jovi“. Ich habe den Wagen damals von meiner Mutter übernommen. Da sie sich unbedingt einen New Beetle (siehe mein Bericht!) kaufen musste, war der Wagen halt „über“ und ich habe mich aufgeopfert ihn zu übernehmen. Bezahlt habe ich 15.000 DM, wert war der Wagen damals wohl noch so um die 20.000 DM. Das Ganze ist nunmehr knapp 3 Jahre her und ich kaufte den Wagen damals mit einem Kilometerstand von 20.000km. Der Traum des ersten eigenen Autos ging für mich also sehr überraschend in Erfüllung.

(*-*-*-*-* DESIGN UND INNENRAUM *-*-*-*-*)

Tja...was soll man zum Design eines Golfs schon groß sagen? Jeder weiß wohl wie er aussieht und ob er einem gefällt oder nicht, sollte wohl jeder selbst entscheiden. Mir persönlich gefällt das Design gut. VW ist hier mit Sicherheit keine Design Experimente eingegangen, wenn gleich sich der Wagen doch schon deutlich von seinem recht kantigen Vorgänger anhebt. Auf Grund seiner Karosserie ist der Wagen sehr übersichtlich und war für mich ideal, da ich auch in der Fahrschule auf einem Golf III gelernt habe.

Der Innenraum ist VW typisch sehr funktionell und hochwertig verarbeitet. Man findet alles an Schalter und anderen Bedienelementen da wo man es erwartet. Und bei meinem Wagen funktioniert bis heute auch alles einwandfrei. Die Oberflächen wirken hochwertig, bei starken Temperaturschwankungen fangen die Plastikblenden aber gerne schon mal an zu knarren. Ansonsten ist der Qualitätseindruck aber gut. Die Platzverhältnisse, auch die im Fond sind gut. Ebenso hat der Wagen einen wie ich finde mehr als ausreichenden Kofferraum. Wir sind mit 3 Mann und 1 Frau für eine Woche nach Schweden gefahren und haben, von vier Reisetaschen, einem Schminkkoffer *fg*, über eine Palette Bier und etlichem Essen alles reinbekommen. Also für den Alltag sind die Platzverhältnisse völlig ausreichend.

Die Sonderedition „Bon Jovi“ beinhaltet u.a. Sportsitze. Diese sind von der Passform perfekt und bieten auch großen Menschen wie mir einen angenehmen Sitzkomfort und guten Seitenhalt. Paradoxer Weise beinhaltet das Paket aber „nur“ das Radio Alpha. Wer sein Auto schon nach einer Band benennt, könnte wenigstens ein Sound Paket liefern was dazu passt. Ich habe daher eine komplette Anlage nachgerüstet.

(*-*-*-*-* KOMFORT / FAHRDYNAMIK *-*-*-*-*)

Motor / Getriebe:
Der Motor ist mit seinen 75PS zwar nicht üppig motorisiert, aber für den Stadtverkehr völlig ausreichend. Die Beschleunigung von 0 auf 100 dürfte wohl so gut 13 sec dauern. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 168km/h. Das ist an sich allemal ausreichend, nur manchmal, wenn man einen Porsche im Rückspiegel hat, wünscht man sich schon ein wenig mehr! ;) Ein kleines Manko hat der Motor allerdings schon. Und zwar den extrem unruhigen Leerlauf. Ende `95 hat VW dem Motor eine neue Motorsteuerung verpasst und die Leerlaufzahl auf unter 600 Touren eingestellt. Dies führt dazu das der Wagen sehr unruhig und ungleichmäßig läuft. Ansonsten war aber weder am Motor noch am Getriebe während der letzten knapp 100.000km auszusetzen. Wollen wir hoffen das das auch so bleibt. Der Gangwechsel ist dank der guten Rückmeldung der Kupplung einfach und ohne Rucken zu erledigen.

Verbrauch:
Der Verbrauch hält sich, je nach Fahrweise, mit knapp 7 Litern in der Stadt sehr angenehm in Grenzen. Je nach Fahrweise lässt sich der Verbrauch aber auch deutlich steigern! =) Bei längeren Autobahnfahrten im gemächlichen Tempo oder auf der Landstrasse bewegt er sich aber auch gerne mal gegen oder sogar unter 6 Liter. Da muss man sich dann aber mit dem Gas sehr zurückhalten! =)

Fahrwerk:
Das Fahrwerk ist VW typisch sehr neutral und gutmütig abgestimmt. Eine Rennsemmel ist der Wagen auch wegen seiner 75PS mit Sicherheit nicht. Der Grenzbereich kündigt sich rechtzeitig an. Der Wagen schiebt dann fronttrieblertypisch über die Vorderachse. Elektronische Helferlein wie ASR oder ESP waren noch Zukunftsmusik, ABS hat der Wagen allerdings. Insgesamt würde ich das Fahrverhalten also als gutmütig bezeichnen.

Bremsen:
Der Durchzug der Bremsen ist zwar nicht überragend, hat bislang aber immer ausgereicht. Es hat also noch nie geknallt. Die Dosierbarkeit ist sehr gut. Man hat sehr viel Gefühl für die Bremswirkung. Über den Bremsweg kann ich leider nichts sagen. Extra nachgemessen habe ich nicht.

(*-*-*-*-* KOMFORT / FAHRDYNAMIK *-*-*-*-*)

Auf Grund des guten Fahrwerks eignet sich der Wagen auch für lange Fahrten wie z.B. die Reise nach Schweden. Den Komfort einer großen Limousine wie der E-Klasse, dem 5er oder einem A6 bietet er zwar nicht, aber er reicht allemal aus. Kleinere Fahrbahnunebenheiten schluckt das Fahrwerk ohne große Probleme. Bei größeren poltert der Wagen dann doch mal ganz gerne recht ungestüm.

Wie schon oben erwähnt ist der Wagen sicher kein großer Sportler, es macht aber dennoch Spaß ihn zu fahren. Auch oder gerade im Stadtverkehr ist er ein treuer Begleiter. Die präzise Lenkung trägt ihren Teil dazu bei.

(*-*-*-*-* FUNKTION / QUALITÄT *-*-*-*-*)

Bis heute hatte der Wagen keine großen Reparaturen. Ich habe zwar in unserem Hausmarder einen neuen Freund gefunden, der mir finanziell schon so manches Haar vom Kopf gefressen hat, aber für diese Reparaturen kann ja der Wagen nichts. Im Vergleich zu der E-Klasse meines Vaters, die mittlerweile verkauft wurde, hatte ich echt Glück. Ich versuche gerade eine teure Reparatur zu erinnern. Mir fällt aber leider keine ein...obwohl man sich jetzt über das leider streiten könnte! ;)

Der Qualitätseindruck ist nach wie vor gut. Auch nach knapp 100.000km sieht der Wagen (fast) aus wie neu. Kleinere Gebrauchsspuren lassen sich halt nicht vermeiden. Dies lässt sich allerdings nur erreichen wenn man auch ein wenig Arbeit in Politur und sonstige Pflege des Wagens investiert. Aber es lohnt sich. Es ist sicher verständlich, das es an der einen oder anderen Stelle ein wenig knarzt und klappert, aber nach einer kleinen Suche ist die Ursache in den meisten Fällen schnell gefunden und behoben.

Die Sicherheitsausstattung, ist für damalige Verhältnisse sicher als gut zu bezeichnen. So hat der Wagen sowohl bei der passiven als auch bei der aktiven Sicherheit einiges zu bieten. Dies sind z.B. Seitenaufprallschutz, ABS (Es gibt Wagen da muss man hierfür heute noch Aufpreis zahlen!) und Doppelairbags vorne.

Wie man sieht bin ich mit dem Wagen mehr als zufrieden.

(*-*-*-*-* FAZIT *-*-*-*-*)

Wie man dem obigen Text entnehmen kann, bin ich mit diesem Wagen mehr als glücklich. Er war während der letzten Jahre stets ein treuer Begleiter in allen Lebenslagen. Der geringe Verbrauch, die günstige Versicherungseinstufung und die wenigen Reparaturen haben für sehr geringe Unterhaltskosten gesorgt. Ich denke das mein nächster Wagen wieder ein VW werden wird, sofern ich mir den irgendwann mal einen leisten kann. Bis dato bleibe ich aber bei meinem „Golfi“ und hoffe das er auch noch die nächsten 100.000km so treu und zuverlässig durchhält. Irgendwie hänge ich an diesem Wagen...

Ich freue mich über konstruktive Kritik in jeder Form...

P.S.: Ich veröffentliche meine Berichte auch bei ciao/[CZD]Eraser und bei dooyoo/DonBartleby!

P.P.S.: Er bekommt eine 1 egal ob er ein paar kleine Mängel hat. Ist eben mein Golf! =)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
SchatziL

DER Kleinwagen für Anfänger

ein Testbericht von 2003-05-29 23:11:32 vom 29.05.2003
Empfehlung: ja
Seit gut einem Jahr (am 10. Juni) habe ich jetzt meinen Golf, damals hatte ich grade meinen Führerschein erworben. Ich will euch vorab gleich warnen, ich habe nicht sonderlich viel Ahnung von Autos, Daten werdet ihr nicht viele von mir Erwarten können, sondern nur reine Erfahrungen :-)

Erst mal ein paar Sätze zur Vorgeschichte, da wir das Auto gebraucht gekauft haben. Gebaut wurde unser Golf 1995 hatte zum Zeitpunkt des Kaufes schon 11600 Kilometer (und ein paar zerquetschte drauf), also nicht mehr ganz so frisch. Das Auto war ein reines Einkaufs und Urlaubsauto, für 7 Jahre ist das ja auch wirklich keine Kilometerzahl.
Normalerweise tankt man in den Golf IV super bleifrei, doch die Vorbesitzer haben von Anfang an Bezin getankt, was uns natürlich mit einem Auge auf die Bezinpreise sehr freute,man spart schliesslich wo man kann.

Der erste SChlag kam recht bald, die Versicherung für den Golf ist echt der Hammer, besonders wenn man noch Anfänger ist. Das erste halbe Jahr kostete um die 1000 Euro, das halbe Jahr darauf noch etwas über 900 Euro, ich hoffe das wird sich in den nächsten Jahren noch minimieren (ich weiß das liegt allein in meiner Hand *ggg*) denn auf Dauer finde ich diese Summe echt übel.

So, nun mal zu meinen Erfahrungen. Als ich das erste Mal losfahren wollte, fiel mir das echt schwer, ich machte alles genau so wie in der Fahrschule, aber der Drehzahlmesser stieg nur ins unendliche und das Auto bewegte sich keinen Zentimeter. Nach ein wenig rumprobieren (bitte nicht vergessen, ich war Anfänger *g*) habe ich dann festgestellt warum, man muss die Kupplung gaaaaanz weit rauslassen, bevor man Gas geben kann.
Als Nachteil würde ich das nicht betiteln, es war nur ungewohnt, eher im Gegenteil, beim einparken (besonders rückwärts) finde ich das sogar sehr gut, man kann so besser dosieren.

Ich finde der Bezinverbrauch des Golf IV ist gar nicht so hoch (wurde zuvor öfter von anderen behauptet) . Ich kann euch jetzt nicht so genau sagen, wieviel ich verbrauche, aber so in etwa. Also noch Pegnitz und zurück (ca 150 km) brauche ich eine halbe Tankfüllung (nicht mal ganz), in meinem Tank passen so (oh gott, das weiß ich gar nicht sicher, bitte verbessert mich wenn ich was falsches sage) 40 Liter.

Der Preis ist vielleicht ein kleiner Nachteil, aber auch nicht wirklich. Weil dem Golf eben nachgesagt wird ein sehr langlebiges Auto zu sein, zahlt man auch für einen gebrauchten noch relativ viel. bei uns waren es 4400 Euro.

Wie langlebig das Auto ist, kann ich natürlich nach einem Jahr nicht wirklich sagen, aber ein paar kleinere Probleme hatten wir schon. Das erste Mal war die Batterie leer (war aber auch schon sage und schreibe 7 Jahre alt), dann war mal was mit dem Getriebe nicht in Ordnung, hab keinen Gang mehr reingekriegt, aber der nette Mann vom ADAC musste nur eine kleine Schraube wieder fest ziehen und dann war wieder alles gut.
Jetzt haben wir wieder ein kleines , bzw mittelgroßes Problem mit dem Auto. Es zieht teilweise überhaupt nicht. Gut der Golf hat nur 65 PS, war ja schon immer so, aber seit ein bis zwei Wochen ist es echt übel. Wir haben einen dieser Hebenbühnengaragenplätze und das unten, sprich, ich muss rückwärst, steil nach oben rausfahren. Das war sonst nie ein Problem, aber im Moment brauche ich mindestens eine halbe Stunden um raus zu kommen. Und gestern (an einem ziemlich steilen Berg) ging plötzlich auch nichts mehr. Ich habs mit jedem Gang versucht, aber ich bin nicht auf mehr als 20 kmh gekommen, bei einem Berg den ich sonst mit 50 hoch fahren.
Naja, morgen kommt das Auto in die Werkstatt, ich kann nur hoffen dass es nicht so teuer wird, natürlich werde ich mich nach der Reperatur noch mal melden und den Bericht aktualisieren.


Höchstgeschwindigkeit ist verschieden, auf einer normal befahrenen Autobahn auf der es auch mal kurven gibt oder Geschwindigkeitsbeschränkungen komme ich so auf 170 kmh, ist die Autobahn total grade, leer und längere Zeit keine Geschwindigkeitsbeschränkungen komme ich bis auf 190 kmh, find ich schon ein beträchtliche Leistung bei 65 PS, es dauert aber sehr lange, bis ich die Geschwindigkeit habe, wenn ich dann aus irgendeinem Grund öfter abbremsen muss, sind aber 170 schon die obergrenze

so, noch ein paar allgemeine Sachen, Ich habe einen 5 türigen golf (gibts den IV überhaupt 3 türig?) der Kofferaum ist klein, aber nicht zu klein, den Buggy und noch ein paar andere Sachen bekomme ich locker rein und das ist meiner Meinung nach die Hauptsache. Ach ja, natürlich hat mein Auto Servolenkung, das war mir sehr wichtig, nachdem ich gesehen habe, wie sich meine Freundin mit der Lenkhilfe immer abmüht.
Elektrische Fensterheber gibts auch, finde ich ganz nett, aber ohne wärs natürlich auch nicht so schlimm gewesen :-)
Und falls es jemanden interessiert, es ist dunkelgrün, fand ich anfangs nicht so toll, aber jetzt finde ich die Farbe schön, zumal ich auch ganz schöne grüne Bugs Bunny Lichtschutz hinten an den Fenstern habe *gggg
Airbags gibt es vorne zwei, ich wollte auf keinen Fall hinten welche haben, da das mit Kindersitz ja viel zu gefährlich ist.
Und bequem und geräumig ist der Golf auf jeden Fall, was ich bei der Größe eigentlich nicht wirklich erwartet hätte.

falls jetzt noch wichtige Sachen fehlen, dann sagt mir das bitte, wenn ichs weiß, werd ichs natürlich noch hinzufügen. Danke!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung VW Golf III

 
Allgemeine Informationen VW Golf III
gelistet seit: 08.03.2005
Hersteller: Hersteller: VWVW, www.volkswagen.de
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