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VW Golf I
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VW Golf I
VW Golf I

VW Golf I

 Auto
Platz 279 in der Kategorie "Autos".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 (4,6 von 5)

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VW Golf I Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Sortiert nach 
werichbin2001

VW Golf R32

ein Testbericht von 2002-10-24 18:10:06 vom 24.10.2002
Empfehlung: ja
VW
Golf R32

Die schönsten Fotos des VW Golf R32 in der großen Galerie...


Motor Der Golf R32 - Nie zuvor war ein serienmäßiger Golf stärker motorisiert Beschleunigung von 0-100 km/h in nur 6,6 SekundenHigh-Tech-Sechszylinder mit kontinuierlich verstellbaren NockenwellenNie zuvor war ein serienmäßiger Golf derart stark motorisiert, wie der neue R32. Sein 3,2-Liter großer V6-Motor treibt ebenfalls die neue Luxuslimousine Phaeton an. Der im R32 quer eingebaute Sechszylinder leistet 177 kW / 241 PS (bei 6.250 U/min) und beschleunigt das erfolgreichste Auto Europas in nur 6,6 Sekunden auf 100 km/h. Nach 26,7 Sekunden hat der neue Volkswagen aus dem Stand die Kilometermarke erreicht; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 247 km/h. Die Ansteuerung der Drosselklappe wurde so ausgelegt, dass der Motor außergewöhnlich spontan und agil auf jede Bewegung des Gaspedals reagiert.




Verteilt wird das maximale Drehmoment von respektablen 320 Newtonmetern (zwischen 2.800 und 3.200 U/min) über ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit verkürzten Schaltwegen. Um die Kraft des R32 souverän und sportlich auf die Straße zu bringen, setzt Volkswagen serienmäßig den Allradantrieb 4MOTION ein. Wie alle Benzinmotoren im Golf, erreicht auch der Sechszylinder des R32 die EU 4-Norm. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 11,5 Liter Super Plus oder Super mit mindestens 95 ROZ.

Der V6-Motor des R32 im Detail
Den Vierventil-Sechszylinder-Motor des R32 kennzeichnet ein besonders schmaler V-Winkel von 15 Grad. Im Zylinderkopf kommen zwei obenliegende Nockenwellen inklusive kontinuierlicher Ein- und Auslassnockenwellenverstellung zum Einsatz. 52 Grad beträgt der Verstellwinkel der Einlassnockenwelle, im Falle der Auslassnockenwelle sind es 22 Grad. Der Ventiltrieb erfolgt über Rollenschlepphebel mit hydraulischem Spielausgleich. Jedem Zylinder ist eine Einzelzündspule zugeteilt. Technisch weist der mit einer 7-fach gelagerten Kurbelwelle ausge-stattete 3,2-Liter-V6 ein ähnliches Konzept wie der 2,8-Liter-Motor auf, der unter anderem Golf, Bora und Sharan V6 vorantreibt. Dennoch wurde er in so weiten Bereichen weiterentwickelt, dass es sich hierbei eher um eine neue Generation dieses Motors handelt. Der Hubraum beträgt 3.189 cm3. Bohrung und Hub weisen die Maße 84,0 und 95,9 Millimeter (2,8-Liter: 81,0 x 90,3) auf. Verdichtet ist der V6 im Verhältnis von 11,3:1.

Die Steigerung der spezifischen Leistungskennwerte geht nicht nur auf das Konto der Hubraumanhebung. Um die deutlich verbesserte Drehmoment- und Leistungscharakteristik zu realisieren, wurde das komplette Ansaugsystem neu ausgelegt. Erreicht wurde dies durch die Optimierung der Strömungsgeometrie des Kunststoffsaugrohres und der Kanäle im Zylinderkopf. Nicht zuletzt deshalb stellt der Zylinderkopf eine Neuentwicklung dar. So weisen die Ein- und Auslasskanäle durch deutlich modifizierte Formen größere Strömungsquerschnitte und damit ein verbessertes Durchflussvermögen auf. Der Eintritt der Einlasskanäle in den Zylinderkopf wurde höher gelegt, so dass die Umlenkung der Strömung in den Ventilbereich verlustarm erfolgt. Darüber hinaus vergrößerten die Ingenieure den Durchmesser der Einlassventile und optimierten die Kontur der Ventilsitzringe.




Souveränes Handling durch Allradantrieb 4MOTION
Das Fahrwerkslayout des Golf hat seit dem Bestehen der Baureihe ganze Automobilgenerationen in der Kompaktklasse beeinflusst. Besonders gilt das für die aktuelle Version. Ihr McPherson-Federbeinkonzept mit unteren Dreieckslenkern an der Vorderachse gehört zu den anerkannt besten Achssystemen auf dem Markt. Hinten kommt im allradgetriebenen R32 ebenfalls eine Einzelradaufhängung zum Einsatz; die Radführungen erfolgen über eine Mehrlenker-Konstruktionen mit geschmiedeten Doppel-Quer- und Längslenkern. Sie sind auf einem Hilfsrahmen montiert und über schwingungsdämpfende Gummielemente an das Chassis gekoppelt. Diese Konstruktion der Hinterachse ermöglicht die Unterbringung des 4MOTION Allradantriebs. Deutlich verstärkt (gegenüber Golf V6) wurden die Stabilisatoren an beiden Achsen.Gegenüber der Serie ist das Fahrwerk des R32 zudem um 20 Millimeter tiefergelegt; im Vergleich zum Golf V6 beträgt die Differenz 10 Millimeter. Die Dämpfer und Federn des R32 Sportfahrwerks stammen von zwei Zulieferern, die Spezialisten für hohe Anforderungen in der Serie und im Motorsport sind.

Innen wie außen pure Dynamik
Volkswagen bietet den R32 zunächst ausschließlich als kraftvoll gestalteten Zweitürer an - eine viertürige Version folgt im nächsten Jahr. Um den neuen Anforderungen durch die eingesetzte Technik und den gestiegenen Fahrleistungen gerecht zu werden, wurden besonders die Front- und Heckpartie deutlich modifiziert. Vorne setzt sich das neue Modell durch einen ausgesprochen dynamisch gestalteten Stoßfänger von der Serie ab. Im Detail sind es hier die drei großen in Wabenstruktur aufgebauten Lüftungsgitter im unteren Bereich der Bugschürze, die in Form und Funktion deutliche Assoziationen an hochkarätige Sportwagen wecken; ein Hinweis auf den höheren Kühlluftbedarf des großen 3,2-Liter-Motors. Der völlig neu entwickelte Stoßfänger reicht zudem weit hinunter und übernimmt gleichzeitig die Aufgabe eines wirkungsvollen Frontspoilers. Optisch gibt sich der 247 km/h schnelle R32 zudem an einem entsprechenden Chromschriftzug im Kühlergrill zu erkennen.

In der Flanke dominieren den R32 seine Schwellerverbreiterungen und die eigens neu gestalteten 18-Zoll-Leichtmetallräder des Typs "Aristo". Mit ihren insgesamt 15 Speichen interpretieren diese Räder das Thema der Speichenfelge völlig neu. Zudem sorgt die Gestaltung für eine optimale Kühlung der Bremsanlage. Da das Fahrwerk im Vergleich zur Serie um 20 Millimeter abgesenkt wurde, füllen die Rad-Reifenkombinationen - so zumindest suggeriert es die Optik - das Radhaus nahezu komplett aus; ein Bild, das ansonsten nur im Motorsport zu finden ist. Zwischen den Felgen stellen die neuen Schwellerverbreiterungen optisch eine schlüssige Verbindung zu der weiter als beim klassischen Golf nach unten reichenden Bug- und Heckschürze dar.

Analog zum vorderen Stoßfänger wurde auch das Pendant am Heck neu gestaltet und harmonisch in die Karosserie integriert. Wiederum in die Heckschürze arbeitete das R32 Projektteam die zwei verchromten Endrohre der zweiflutigen Abgasanlage ein. Oberhalb der Heckklappe befindet sich eine aerodynamisch perfekt geschliffene Spoilerkante, die den Auftrieb an der Hinterachse reduziert. Grundsätzlich sind alle Karosserie-Anbauteile in Wagenfarbe lackiert. Serienmäßig stehen hier die drei R32 Farbtöne "reflexsilber metallic", "deep blue metallic" und "black magic perleffekt" zur Wahl. Abgedunkelte Rückleuchten, ebenfalls serienmäßige Xenonscheinwerfer und eine exklusive Blautönung der wärmedämmenden Scheiben vervollständigen die klare, technologieorientierte Optik.




Die Philosophie des R32 (3,2 Liter Hubraum) prägt auch den Innenraum des neuen Volkswagen. So wurde beispielsweise die schon in der Serie anerkannt gute Sitzanlage vorne völlig neu konzipiert. Die in Zusammenarbeit mit einem deutschen Spezialisten entwickelten Sportsitze bieten mit ihren besonders ausgeprägten Seitenwangen optimalen Halt und generell höchsten Sitzkomfort auch auf langen Strecken jenseits der Rennstrecke. Erstmals im Golf wurden zudem die vorderen Kopfstützen in die Sitzlehnen integriert. Serienmäßig sind die vorderen Sitze beheizbar.

Darüber hinaus sind es eine Vielzahl an Bauteilen aus gebürstetem Aluminium, die den Innenraum veredeln. Hierzu zählen die Pedalerie samt seitlicher Fußstütze (in eigenem R-Design), der Entriegelungsknopf der Handbremse, die Verkleidung der Mittelkonsole und die Türinnengriffe und -öffner. Ebenfalls aus Vollaluminium bestehen die robusten aber edlen Türeinstiegsleisten; hier findet sich wiederum - hochglanzpoliert abgesetzt vom gebürsteten Untergrund - der R32-Schriftzug wieder.

Tacho bis 300 km/h
Auf die Höchstgeschwindigkeit abgestimmt und neu gestaltet wurde der Tacho; die Skalierung reicht bis 300 km/h. Wie auch der Drehzahlmesser, wird dieses Instrument zudem von Chromzierringen eingefasst. Mit den Aluminium-Teilen im Innenraum korrespondieren farblich die mittigen Verankerungsköpfe der Anzeigennadeln aller Instrumente. Darüber hinaus setzt sich der R32 von den übrigen Golf Modellen durch einen modifizierten Armaturenträger ab.

Kompromisslos komplett ist darüber hinaus die Vollausstattung des neuen R32. Sie basiert auf den serienmäßigen Features des Golf V6, wurde aber im Vergleich zum bisherigen Spitzenmodell der Baureihe noch einmal deutlich erweitert.So komplettieren Details wie eine elektronisch geregelte Klimaautomatik (Climatronic), das Radiosystem gamma, Regensensor, selbstabblendender Innenspiegel oder die Diebstahlalarmanlage mit Innenraumüberwachung ein Ausstattungspaket, das die Liste der Sonderausstattungen auf sechs mögliche Punkte zusammenstreicht. 1.: Einen von drei unterschiedlich integrierbaren CD-Spielern/Wechslern. 2.: Eine Leder- oder Leder-Alcantara-Innenausstattung. 3.: Ein erweitertes Radio- oder Radio-Navigationssystem. 4.: Beheizbare Scheibenwaschdüsen. 5.: Das Schiebe-/Ausstell-Glasdach. 6.: Autotelefon oder Telefonvorbereitung inklusive Freisprecheinrichtung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
HiRD1

Solide Familienkutsche und wertvoller Lastesel

ein Testbericht von 2007-03-29 15:36:03 vom 29.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Beladung...
Nachteile/Kritik: Verschleißanfällig
Vor dreieinhalb Jahren habe ich mir einen VW Golf Variant zugelegt. Der Grund für einen Kombi war in erster Linie, dass unser 2. Kind im Anmarsch war. In einen Kombi paßt halt auch ein aufgebauter Kinderwagen! Ganz zu Schweigen vom umfangreichen Zubehör und Gepäck, dass für Kiddy-Transporte nun mal anfällt.

Aber nicht nur in dieser Beziehung ist ein Kombi nützlich. Während zweier Campingurlaube leistete das Fahrzeuge wertvolle Dienste.
Sehr zu empfehlen ist eine Dachreling.
Ein Transport sperriger Gegenstände, wie Matratzen und Lattenrahmen ist so kein Problem - einfach mit Seilen oder Gepäcksteine verzurren, fertig.

Nach diesen eher allgemeinen Vorzügen eines Kombis nun aber einige Informationen zum Golf Variant:
Ich entschied mich für das damals erhältliche Sondermodell Golf (3) Variant "Joker".


Ein paar Daten:
************

Leistung: 74 KW / 100 PS (absolut empfehlenswerte Motorisierung für den relativ schweren Variant).
Hubraum. 1,6 l
Verbrauch: Zwischen 7 und 10 Litern super bleifrei (normal geht auch), je nach Fahrsituation. Im Langzeitschnitt 9l / 100 km.


Zusatzausstattung des Sondermodells "Joker":
*************************************

Leichtmetallfelgen
Elektrisches Schiebedach
Zentralverriegelung
Fahrer- und Beifahrerairbags
Höhenverstellbarer Fahrersitz
Radio "Beta" mit Frontlautsprechern
Dachreling

Alles Extras, die im kurz darauf vorgestellten Nachfolger Golf IV zur Serienausstattung wurden.


Ich entschied mich für folgende weitere Extras:
**************************************

- Multifunktionsanzeige (kleiner Bordcomputer, der die gefahrenen Kilometer und Fahrtzeit einer Fahrstrecke, den Durchschnittsverbrauch und Motortemperatur anzeigt. Weiterhin wird die Uhrzeit, sowie die Außentemperatur angegeben.) Dieses Teil möchte ich nicht mehr missen, würde ich immer wieder bestellen.
- Manuelle Klimaanlage (wird wie die normale Heizung mittels Drehreglern geregelt, ist über einen Schaltknopf zu aktivieren). Auch die Klimaanlage ist ein Komfortextra, das zwar recht teuer bezahlt werden muß, aber wertvolle Dienste leistet. Ich empfehle die Klimaanlagr trotz des Schiebedachs. Viele sagen "entweder Schiebedach oder Klima", ich sage Quatsch! Beides ergänzt sich sehr gut. Im Frühling und bei erträglichen Temperaturen wähle ich das "Dach". Wenn es richtig heiß ist oder Kinder im Auto sind die Klimaanlage. Oft vergessen wird der Vorteil einer Klimaanlage im Winter. Aufgrund der Tatsache, dass trockene Luft zugeführt wird, sind ruck zuck die Scheiben frei.
- Elektrische Fensterheber (ich fahre täglich ins Parkhaus und habe keinen Bock auf Kurbelei! Nachteil: Momentan funktioniert der Heber ausgerechnet auf der Fahrerseite nicht. Da es keine Kurbel gibt, muß ich also die Tür öffnen um ins Parkhaus zu kommen :-( ).
- Radioanlage "Gamma" mit 6 Lautsprechern (es mußte nur die Differenz zur serienmäßigen "Beta"-Anlage gezahlt werden!).

Kaufpreis des "Joker" war damals knapp 35000 DM. Der tatsächliche Wert inklusive der Sonderausstattung dürfte allerdings über 40000 DM gewesen sein.


Vorteil des Golf... :
****************

...ist seine relative Wertbeständigkeit. Obwohl ich das Auto sicherlich noch ein paar Jahre fahren werde, ist es beruhigend zu wissen, dass bei einem Verkauf des Fahrzeugs ein guter Gegenwert erzielt wird.

Ich habe in den 3 1/2 Jahren keine größeren Reparaturen gehabt und bezeichne den Wagen als sehr zuverlässig!


Negativ aufgefallen ist mir folgendes:
******************************

- Die Tankklappe ist nicht vom Fahrzeuginnenraum zu entriegeln. Man muß die Klappe umständlich mit den Fingernägeln aufziehen, da es keine Wölbung zum Hinterfassen gibt.
- Beim Öffnen der Heckklappe macht man sich die Finger schmutzig.
- Es gibt keine Getränkehalter.
- Das Handschuhfach ist durch den Beifahrerairbag sehr klein.


Fazit:
****

Unabhängig der kleinen "Ärgernisse" spreche ich dem VW Golf Variant ein "Absolut Empfehlenswert" aus. Es handelt sich um ein solides ausgereiftes Fahrzeug.



HiRD
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
coliloli

Jetzt hab ich meinen Golf!!

ein Testbericht von 2006-09-20 16:21:04 vom 20.09.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Verbrauch, Fahrverhalten, Sitzgelegenheit...
Nachteile/Kritik: da es ein Diesel ist, sind die Steuern etwas hoch
Hallo Ihr lieben Leser,

heut schreib ich euch mal wieder ein Bericht über ein Auto. Welches ich jetzt seit einen guten halben Jahr besitz.

Es handelt sich um ein VW Golf IV Variant 1.9 TDI, zu diesen Schmuckstück kam ich, weil ich das Auto was ich vorher besaß aus Kostengründen abgeben musste.

Also kurze Einleitung möchte ich euch ein wenig berichten warum ich mich für den VW Golf IV entschieden hab. Es war so das ich mein altes Gefährt aus Kostengründen abgeben wollte, also fuhr ich eines Tages um genau zu sagen an einem Samstag zu einen nah gelegenen Autohändler, ich klagte ihn dann mein Leid, bzw. was ich vorhab. Nach kurzer Überlegungsphase, ging er dann mit mir zu zwei Wagen und zwar waren das ein VW Passat 1.9 TDI und der von mir erworbene VW Golf IV Variant 1.9 TDI. Er erklärte mir alles in Ruhe und ich konnte mir mit meinen Freund die Beiden Autos anschauen. Nach einer Weile des Anschauens gingen wir dann in sein Büro um die Kosten der beiden Wagen zu errechnen. Von den Steuern her waren alle beide gleich nur, waren sie in der Anschaffung unterschiedlich. Daher haben wir nicht sofort unsere Entscheidung getroffen und haben uns jeweils von diesen zwei Autos ein Angebot machen lassen um noch ein bis zwei Nächte drüber zu schlafen. Dies taten wir auch und wir hatten uns dann zum Schluss für den Golf entschieden. Da er vom Baujahr jünger, von Laufleistung etwas weniger hatte und er in der Anschaffung und dem Unterhalt preiswerter als der Passat ist. Gesagt getan, also fuhren wir dann ein paar Tage später wieder zu unserem Autohändler und verkündeten ihm dass wir doch gern den Golf kaufen würden, aber zuvor noch eine Probefahrt machen möchten. Diese traten wir dann am selben Tag noch an und ich muss sagen ich war vollkommen zufrieden mit dem Auto, ein Anzug, Lenkverhalten…..alles war anders als bei mein noch altem Wagen. Als wir dann wieder auf das Gelände des Autohändlers angekommen waren unterschrieben wir alle Unterlagen, so dass wir das Auto vier Tage später abholen konnten. Denn er wurde noch von innen und außen gereinigt und für die Übergabe fertig gemacht. Als wir dann unser neues Auto abholten war das für mich wie Geburtstag und Weihnachten zusammen, denn ich habe mich total drüber gefreut und ich musste dann gleich eine große Tour fahren.

So ich denke mal ich habe jetzt genug darüber geschrieben wie ich bzw. wir zu unserem neuen Auto kamen.

Jetzt möchte ich euch was über das Auto schreiben.

Anfangen werde ich mal mit dem Unterhalt des Wagens, da es ein Diesel ist bezahlt man mehr Steuern als für einen Benziner. Für mich sind das im Jahr 293,- Euro welche ich an ein Finanzamt in Berlin überweisen muss. Aber da er wenig verbraucht hat man schnell die hohen Kosten der Steuer wieder rein. Für die Versicherung bezahl ich im Monat 110,70 Euro, sie ist daher so hoch, weil ich noch am Anfang bin um die Prozente zu erfahren und weil ich Anfang 2005 einen Unfall hatte, welcher sich zum Nachteil für mich bzw. für die Versicherung auf mein Auto entschied.

Da ich im oberen Absatz schon etwas vom Verbrauch gesprochen habe möchte ich damit gleich wieder gehen. Ich finde das der Golf IV TDI ein sehr sparsames Auto ist, denn wie man schon mitbekommen hat, wohne ich in Berlin und da fahr ich jeden Tag einmal quer durch die Stadt, also im schön auf Achse, trotz der vielen Ampeln und Staus verbraucht unsere Großer in der Stadt so zwischen 5,6 l und 6,2 l, wenn ich in der Nacht fahr oder wenn so gut wie nix auf den Straßen los ist, kann es schon mal passieren das er einen Verbrauch von 4,2 l – 4,8 l hat. Das ist schon schön finde ich. Auf der Autobahn bin ich noch nicht all zu viel gefahren, glaube es war nur 2-3mal aber dafür bin ich auch eine Strecke von über 230km gefahren. Da war der Verbrauch so zwischen 6,2 l und 6,7 l, eigentlich auch recht annehmlich. Das einzige ist wenn man dann schon eine halbe bzw. dreiviertel Stunde im Berliner-Stadt-Stau steht dann kann es passieren das der Verbrauch schon mal für kurze Zeit auf 7,0 l bzw. 7,2 l steigen kann. Aber im Großen und Ganzen kann man über den Verbrauch dieses Wagens nicht meckern. Denn wie schon gesagt durch geringen Verbrauch holt man die hohen Steuerkosten wieder rein und man kann sagen man kommt mit einer ganzen Tankfüllung bis zu 750km bzw. 800km weit. Der Tank des VW´s fasst ungefähr 50 l.

So nun noch kurz der Anschaffungspreis, wir haben oder bzw. müssen für unseren Golf noch 8.995,- Euro bezahlen.

Um euch nicht all zu lange auf die Folter zu spannen gebe ich euch jetzt die technischen Daten für dieses geniale Auto.

Der Hubraum des uns besitzenden Golfes beträgt 1896 cm³ und er hat eine KW-Leistung von 66 KW das entspricht ungefähr 90 PS, die für mich recht ausreichend sind, denn man kommt schnell an die 180km/h Marke ran, was auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Laut Fahrzeugschein ist und die 210km/h Marke schafft er auch. Der max. Drehmoment liegt bei 240 Nm bei 1800 u/min. Da ich kein Schaltfauler bin, besitzt unser Wagen ein manuelles 5 Gang Schaltgetriebe. Im Gegensatz zum Vorgänger wiegt der Golf nur leichte 1367 kg, denn der Vorgänger hat knapp 2 t gewogen. Diese 1367kg verteilen sich dann auch einer Länger von 4,405 m, einer Breite von 1,735 m und einer Höhe von 1,450 m. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 1845 kg und wenn man etwas anhängen möchte kann man das bis 1300kg tun.

Vom Fahrverhalten her ist unser PKW im Großen und Ganzen okay, denn man kommt ganz bequem von A bis B, das Fahrwerk ist nicht all zu weich oder hart gefedert. Man kann also auch mal ein wenig schneller ums die Kurve fahren, als erlaubt ist *grins*

Gekauft haben wird den Golf mit 111Tkm und besitzt das Baujahr August 1999.

Jetzt ein wenig zu Ausstattung des Wagens!!!

Der Innenraum ist sehr gut gegliedert, denn wenn man auf den Fahrersitz Platz nimmt, findet man sich sofort zurecht, denn alle Schalter sind am richtigen Platz und leicht zu bedienen und zu erreichen. Vom Design ist eher einfach und schlicht gehalten aber dafür ist die Verarbeitung super, denn bei unserem Modell welches jetzt schon knappe 117 Tkm weg hat klappert gar nichts.

Die Sitze ( Standartsitze ) sind gut gepolstert und auch nicht unbequem denn sie stützen den Rücken gut. Denn man kann wie in jedem Auto den Sitz hoch und runter stellen und dann kann man auf beiden Vordersitzen noch den Bereich der Lenden (Lendenwirbelstütze) einstellen, was ich sehr gut finde, denn da kann man auch längere Fahrten meistern. Der Stoff der Sitze ist leider etwas anfällig wenn um Flecken geht, aber mit den richtigen Mittel sind auch sie raus.
Nun gehen wir mal zu den Rücksitzen, sie lassen sich ohne Problem einfach umklappen und man hat dann eine größere und ebenere Ladefläche.

Der Kofferraum ist in Ordnung, man kann viel einladen und unsern Wauzi (aus diesem Grund haben wir uns einen Kombi geholt) findet darin auch super Platz. Die Ladetampe ist auch recht niedrig und man brauch sich nicht sehr anstrengen wenn man etwas Schweres hineinlasen möchte. Das gute am Kofferraum ist, das gleich das Gepäckraumnetz mit inkl. war, denn so kann unser Wauzi nicht nach vorn durchklettern oder eingeladene Sachen nach vorn fliegen. Die Gepäckraumabdeckung lässt sich auch sehr einfach bedienen und man kann sie sehr leicht rausnehmen.

Das Platzangebot des Golfes ist meiner Meinung nach für ein Fahrzeug dieser Klasse ganz Okay. Fahrer und Beifahrer haben viel Platz und auch große Menschen können dort gut sitzen. Auf der Rückbank ist es ein wenig enger, doch 1,90 cm Körpergröße lässt es sich auch auf langen Strecken noch aushalten.

In unseren VW findet man folgende Ausstattung

- Klimaanlage
- Bordcomputer
- Zentralverriegelung
- ABS
- Servo
- Getränkehalter
- Innenraumüberwachung
- Klarglasscheinwerfer
- und wir haben noch einen Stromumwandler drin

des weitern besitz unser Golf noch mehr Leckerbissen:


- Scheibenbremsen vorne und hinten
- die Haltegriffe über den Türen im Innenbereich klappen sanft zurück
- Türinnenleuchten bei Öffnen der Fahrer- und Beifahrertür aktiv
- Scheibenwischerinterval ist 4-stufig einstellbar
- Aufgeblendet wird per Zug nach hinten und Fernlicht rastet nach vorne ein
- Tankverschluss wird von innen zwischen den vorderen Sitzen geöffnet
- zusätzliche Heckbremsleuchte im Heckfenster oben
- vordere Blinkleuchten sind im Scheinwerfer integriert
- Geschwindigkeitsanzeige und Drehzahlmesser haben im Cockpit ihren Platz getauscht

Mein Fazit

Mein Fazit ist so, das ich es auf keinen Fall bereu mein altes Auto abgegeben zu haben, denn mit dem Golf habe ich in den ganzen sechs Monaten noch keine Probleme gehabt, denn er läuft und läuft und läuft, des weitern bin ich über den Verbrauch des Golfes sehr begeistert, denn ich komme eine Woche lange mit 25 Euro Dieselgeld aus und da fahr ich über 150 km bis 200 km Stadtverkehr wohl gesagt. Außerdem bin ich über das ruhige Fahrverhalten begeistern, denn mein Rücken tat bis jetzt noch nix weh, auch der Hund hat seinen Platz in diesem Wagen gefunden und er kann wie gesagt nicht nach vorn klettern. Einziger Minuspunkt an dem Wagen ist das die Steuern so hoch sind, aber das ist ja bei einem Diesel heutzutage normal. Oder?? Trotzdem bekommt dieser Wagen von mir fünf von fünf Sternen da seine positiven Eigenschaften überragen und empfehlen kann ich ihn zu 100 %!!

So nun hing ich über zwei Stunden an diesem Bericht, ich hoffe es hat sich auch gelohnt und ich freue mich schon auf eure super Bewertungen und auch über eure super Comments!!

Bis dahin sende ich mal wieder einen sonnigen Gruß an alle!! Eure Nicole
...
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Kommentare
pointofview
pointofview, 21.09.2006
Ein sehr ausführlicher und interessanter Bericht :- lg von pointofview
Schnecke_17
Schnecke_17, 02.01.2007
Ich lieb GOLF :- Hatte bisher keinen der ist mir in der Unterhaltung zu teuer
topfmops
topfmops, 20.09.2006
er Bericht für fans freaks und Betroffene, seit Jahrzehnten lasse ich fahren, einen dicken Mercedes von einem livrierten Chauffeur, ja gut, andere sagen Bus dazu . . .
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bauerelektronik

Die schnellste Rappelkiste auf deutschen Straßen

ein Testbericht von 2006-01-25 12:30:06 vom 25.01.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: Gute Fahrleistungen, Platzangebot...
Nachteile/Kritik: Unzuverlässig, Verarbeitungsmängel
Hallo, die eher negativen Erfahrungen mit meiner vorhergehenden Golf IV TDI - Limousine (siehe Bericht dazu) konnten mich nicht schrecken, mich noch einmal in das Unglück Golf zu stürzen.
Einen Lastesel habe ich gesucht, der auch optisch etwas hermachen sollte. Und natürlich mit niedrigen Unterhaltskosten aufwarten muß.
So kam ich zu meinem ersten Neuwagen, den ich für meine Firma beschaffte.
Im Winter 2003 bestellte ich mir beim hiesigen VW/Audi-Händler folgendes Fahrzeug:

Golf IV Variant "pacific" 1.9 TDI mit 74kw, reflexsilber metallic
Serie: climatronic, 16er Alufelgen, elektrische FH usw.
Sonderausstattung: Mittelarmlehne, Bordcomputer, Tempomat, Steckdose im Kofferraum

Der Listenpreis betrug knapp 24.000 €, "mein" Preis trotz Leasing lag bei etwa 20500 brutto - ich finde, das war ein TOP-Angebot. Der Modellwechsel zu Golf V stand bevor.

Nach 6 Wochen holte ich das Auto aus Wolfsburg ab. Der Händler gab mir Kennzeichenhalter, Verbandskasten und Warndreieck mit, denn da diese Sachen bei VW nicht zur Ausstattung gehören (sehr intelligent) , riskiert man u.U. ein Bußgeld.. Nach einer sehr hektischen Übergabe durfte ich mit meinen Golf auf die Heimreise. Die 10 Liter im Tank (aus "Sicherheitsgründen") habe ich nicht an der Tankstelle in WOB aufgefüllt, sondern bewußt außerhalb ;-)
Optisch war der Golf schon ein Leckerbissen. Alle Schutzleisten in Wagenfarbe, das kleine Lederpaket (Lenkrad und Schaltknauf), die Aluapplikationen, verchromte Tachoringe mit "sportlichen" Anzeigen und schöne Alufelgen werteten den Wagen deutlich auf.
Nach 500 km Heimreise wollte ich nur noch ins Bett. Der Motor ist eine akustische Katastrophe, die angedeutete Sportsitz-Form des Gestühls eine Zumutung für Kreuz und Nacken. Das Probefahrzeug beim Händler wies diese Mängel nicht auf.
Nun gut. Man muß sich daran gewöhnen, sagte ich mir. Nach der Einfahrphase wurde es zumindest motorseitig tatsächlich besser. Das PumpeDüse-Aggregat nagelte nicht mehr ganz so aufdringlich.

*Motor*
100 PS? Das können Mitfahrer kaum glauben. Der Diesel preßt seine 240 Nm dermaßen auf die Straße, daß ungeübte Beifahrer schon mal einen scharfen Nackenschlag bekommen können. Das Auto rennt ohne Weiteres auf 210 km/h, 0-100 km/h-Sprints werden in 10 Sek. absolviert.
Natürlich darf man sich nicht täuschen lassen, das Drehmoment fällt ab ca. 4000 Umdrehungen rapide ab. "Obenraus" ist der Dampf weg, da hilft nur schalten.
Soundmäßig ist der Antrieb eine Zumutung. Er klingt nicht nach typischen Diesel oder Turbolader, sondern eher wie eine kaputte Maschine - ein undefinierbares Klirren, Brummen und Krächzen.
Nageln tut er nur im kalten Zustand. Der Verbrauch liegt bei etwa 6,5 l/100 km, die Werksangabe wird damit zwar verfehlt, aber ich hab es aufgrund der Fahrleistungen toleriert.
Er war in der Zeit, die ich das Fahrzeug besaß, dank D4-Norm steuerbefreit. Hat nur nicht viel genützt, das gesparte Geld investierte ich mehrfach in die Bußgeldstelle...

*Karosserie*
Golftypisc h in Ordnung. Das Auto ist schön übersichtlich, hat einen erstaunlich großen Kofferraum, der gut nutzbar ist. Abgesehen von der Tatsache, daß man die Kopfstützen hinten beim Umklappen demontieren sollte, haben die Ingenieure einen guten Lastesel auf die Beine gestellt. Die Laderaumabdeckung funktioniert klapperfrei, die Ladekante niedrig und mit Folie geschützt, die Heckklappe schön groß.
Allerdings ist der Variant sehr seitenwindanfällig, generell sind die Windgeräusche recht hoch. Die Seitenschutzleisten funktionieren auch, wie sie sollen und sind nicht nur überlackiert. Befremdlich erschien mir schon bei mäßiger Kurvenfahrt das Spiel der Türen, legt man bei offenen Fenster mal die Hand an den Spalt Tür/Dach, merkt man sehr deutlich, wie die Karosse arbeitet. Stabil definiere ich anders, bei Audi gibts das nicht. Die absolut lächerliche Hupe des "Pacific" kommentiere ich nicht.
Optisch wirkt das Auto solide, aber es knackt, knistert und scheuert an allen Enden. Nach einigen Recherchen im Netz stieß ich auf viele Leidensgenossen, die mit dem "Pacific" MJ 2003 ihre Probleme hatten - der Sparwahn schlug in diesem Auslaufmodell besonders hart zu. Ungenügende Dämmungen, fehlende Gummieinlagen etc.
Nach Einstellen von Türen und Rückbank verzeichnete ich gewisse Erfolge im Kampf gegen unerwünschte Geräusche.

*Komfort*
Naja. Federwege sind angenehm lang, auch sonst bügelt der Golf recht gut die Straße glatt. Daß er als beladener Kombi kein Kurvenräuber ist, dürfte klar sein. Die wirklich miesen Sitze erwähnte ich schon. Sie ließen sich nur ungenügend einstellen und boten kaum Seitenhalt.
Das absolute k.o.-Kriterium (und letzlich auch Verkaufsgrund) waren "Serienstand"-Spannungen im Antriebsstrang. Schon bei wenig Gas vibrierte das komplette Auto (Drehzahlbereich 1400-1800) dermaßen unangenehm, daß man diese Drehzahlen entweder mied (in der Stadt äußerst lästig) oder nur gaaaaanz behutsam rollen ließ. Das habe ich bisher noch nie erlebt, ist allerdings bei der Motorisierung kein Einzelfall. Ich rate entschieden zu einer ausgiebigen Probefahrt. Der größere Diesel soll diese Probleme nicht haben.
Mein Händler hat diese Angelegenheit nicht in den Griff bekommen.

*Zuverlässigkeit*
Noch ein trauriges Kapitel. Ausfälle von Fensterhebern, Kombiinstrument, Leuchtmittel usw. zähle ich gar nicht auf.
Auch der Klappersitz (ich wiege 75kg), defekte PumpeDüse-Elemente, kaputter Auspuff, rostige Schweller (!), rutschende Kupplung und abnormer Bremsen/Reifenverschleiß sind kein Ruhmesblatt.
Das Auto verkaufte ich nach unzähligen Werkstattaufenthalten nach nur 1,5 Jahren mit knapp 40000 km auf dem Zähler.

*Fazit*
Kurz und schmerzlos: Nie wieder Golf.

viele Grüße
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf I  Auto: 2,0 schlecht
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf I  Auto: 2,0 schlecht
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Bedienung:Bedienung von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf I  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:2003
Service:Service von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
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Kommentare
EasyOneX
EasyOneX, 25.01.2006
sehr schöner bericht......
tobbbbi
tobbbbi, 25.01.2006
Sehr schöner Bericht! :- Freue mich immer über Gegenlesungen. LG Tobias
Lidlefood
Lidlefood, 25.01.2006
sehr hilfreich
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Rockopa

Der Golf I fährt, und fährt, und fährt...

ein Testbericht von 2006-01-10 02:05:43 vom 10.01.2006
Empfehlung: ja
Über 3 Jahre fuhr ich meinen VW Golf I und war sehr zufrieden mit dem Fahrzeug.
Dabei suchte ich damals nur irgendein Auto mit einem Rest TÜV für den Übergang. Ein Bekannter sagte mir dann, dass ein anderer Bekannter einen Golf C Baujahr 1979 verkaufen will. OH MANN - dachte ich, Rost auf Rädern.... von wegen....
Fast Rostfrei war er, und ein originales Radio(OHNE Casettenteil) war auch eingebaut - und ist es immer noch !!!
Das Auto hatte vor ihm ein VW Mitarbeiter technisch überholt, der den Wagen von einem Rentner bekommen hatte.
So sah er auch aus - Technisch voll alltagstauglich und optisch TOP !!! Und das Ganze für einen gerade mal vierstelligen Betrag im tiefsten Bereich mit frischem TÜV und frischer AU. Gerade mal ORIGINALE 145.000 Km auf dem Tacho. Scheckheftgepflegt. Einen Satz Winterreifen auf Felgen bekam ich auch noch dazu. Und seitdem fuhr ich den Wagen täglich.
Viele Probleme hatte ich wenig. Die Zylinderkopfdichtung hatte sich verabschiedet, wahrscheinlich weil der Motor den täglichen Einsatz nicht gewöhnt war und die vorderen Bremsbeläge habe ich auch gewechselt.
Das war´s auch schon - eigentlich nur Verschleissteile, keine ernste Reparatur.
Der Golf sprang immer sehr schnell an, auch wenn es kalt war oder wenn er mal einige Tage stehen blieb. Da klapperte nix, da rappelte nix.
Er läuft, und läuft. und läuft ...
Der Verbrauch hielt sich in Grenzen, nur Öl brauchte er etwas mehr. Aber in diesem Alter durfte er das auch.
Allerdings war die Steuer recht hoch ohne Katalysator, deswegen hab ich ihn dann auch abgegeben.
Aber da alles an dem Wagen original war und 1979 von VW noch kein Kat für dieses Modell erhältlich war, bekam er auch keinen. Schliesslich will man das Auto nicht "verhunzen", auch wenn ich gestehen muss dass mir das originale Lenkrad viel zu dünn ist. Also habe ich eins aus einem Scirocco I GTI eingebaut. Da hat man den Golf einfach besser im Griff. Besonders in Kurven oder wenn es mal brenzlig werden sollte. Man kann halt richtig hinlangen, dem Fahrwerk macht das ja nichts aus. Obwohl man mit 50 PS nicht gerade schnell ist, kann man auf einer kurvenreichen Strecken so manch anderen Wagen stehen lassen.
Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass einige neuere Fahrzeuge in machen Situationen nicht mit dem "Oldie" schritthalten können.
Und wenn es mal "knallt" ist der Fahrer recht gut durch richtig gutes und einigermassen dickes Blech geschützt. Nein, viel Kunststoff wurde am Einser wirklich nicht verbaut.
Einfache aber wirkungsvolle Technik, ein markantes Aussehen und gute Fahreigenschaften ohne viel Luxus machen den Golf zum echten Liebhaberstück unserer Zeit. Da durch die Steuererhöhungen in den letzten Jahren viele dieser milionenfach gebauten Karossen von den Strassen verschunden sind, ist der Golf I schon ein richtiger Hingucker geworden. Auch wenn man sehr oft belächelt wird mit so einem alten Auto - ich fuhr ihn trozdem sehr gerne.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
rennfrikadelle

Vernuft vor Emmotionen

ein Testbericht von 2005-08-03 15:52:27 vom 03.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: - günstig im Unterhalt - angemessener Verbrauch...
Nachteile/Kritik: - Fahrwerk, Motorleistung und Bremsen bei hoher Zuladung unzureichend
So, nun ist unser Zweitwagen dran. Nachdem sich der alte technischerweise verabschiedet hatte, sollte ein neuer her.

Es sollte nicht ganz das billigste sein, nicht ganz das Kleinste - schließlich will man auch einmal etwas transportieren.

Also den VW Golf 1,4 ausgesucht, für gut befunden und bestellt.

Der Antrieb
75 aus 1,4 Litern Hubraum sind nicht unbedingt die Werte eines Sportwagens - vor allem wenn damit 1,3 t Wolfsburger Komposition bewegt werden sollen. Dennoch reicht die Leistung für den normalen Fahrgebrauch in der Stadt und auf der Landstraße aus.

Das Fahrwerk und die Bremsen
Hoppla - absolut positiv wurde ich vom Fahrwerk des Golfs überrascht. Sportlich straff und jederzeit berechenbar gutmütig - so wie es sein soll. Etwas anders sieht es allerdings bei hoher Zuladung aus. Sowohl das Fahrwerk und insbesondere die Bremsen des kleinen Golfs stoßen dann deutlich spürbar an ihre Grenzen. In flotter gefahrenen Kurven ist ein deutliches nachdrängen des Hecks zu verspüren und auch die Bremswirkung läßt stärker nach als erwartet.

Fahrleistungen und Verbrauch
Klar, mit 75 Pferden auf allzu überschwengliches Temprament zu hoffen ist etwas Naiv. Der Wagen ist jedoch so übersetzt, so das er im Bereich bis 70 km/h sehr gut am Gas hängt - entsprechenden Gang vorrausgesetzt. Darüber wird es zäh. Vollbeladen macht das Auto keinen wirklichen Spaß mehr - auch für Leute, die nicht des Spaßes willen mit dem Auto unterwegs sind.

Überholmanöver werden langatmig, die Geschwindigkeitszunahme zum Geduldsspiel. Die Höchstgeschwindigkeit von rund 170km/h wird nur mit langem Anlauf erreicht.

Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 7,5l - 5,9 als Minimum und 9,2 als Maximum. In anbetracht des Gewichtes geht das in Ordnung

Der Innenraum
Rote Zeiger auf blauem Zifferblatt. Schon in ersten Semester lernt jeder angehende Designer sich eine solche Kombination sehr genau zu überlegen. Ich für meinen Teil empfinde die Instrumente - vor allem in der Nacht - als anstrengend und (vor allem beim Bora) schwer abzulesen - aber das ist bekanntlich Geschmacksache.

Platz hat man in dem Wagen mehr als genug. Ein großer Kofferaum und mit umgeklappter Rückbank eine große Ladefläche - so sollte es sein.

Zuverlässigkeit
Es waren die Kleinigkeiten, die bis heute einen etwas schalen Nachgeschmack hinterlassen. Es ist mir nicht begreiflich, wie ein 87 Cent Potentiometer ein ganzes Auto lahmlegen kann und der Tausch über 100 Euro kostet, um an das Ding heranzukommen.
Es wäre nicht so schlimm, wenn es der einzige Fall in dieser Richtung wäre. Der Golf hatte - wie derzeit fast alles Autos - ein kleines Problem mit der Qualität. Nie war etwas großes Defekt - immer nur Kleinigkeiten...

Fazit:
Der Golf 1,4 Variant ist ein großzügiges Auto zu einem Fairen Preis. Die Motorisierung ist nicht jedermanns Sache, reicht aber als Zweitwagen sehr gut aus. Wer etwas häufiger in den Urlaub tuckert, sollte sich selbst den Gefallen tun und zur 100 Ps Variante greifen.

Wer sollte sich diesen Wagen anschauen:
Junge Familien mit etwas klammen Geldbeutel. Er ist nicht ganz billig - aber zuverlässig und kein Groschengrab. Platz für Kinderwagen, Kind UND Gepäck ist vorhanden.

Wer sollte es sich nocheinmal überlegen:
Vielfahrer. Es ist nicht der fehlende Fahrkompfort, es fehlt einfach etwas an Leistung, um auf langen strecken entspannt cruisen zu können. Auch wer häufig beladen fährt, sollte es sich überlegen - vor allem in Bezug auf Bremsen und Fahrwerk
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf I  Auto: 5,0 großzügig
Modelljahr:2001
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BaBy1987
BaBy1987, 08.08.2005
so viel platz hab ich nun auch nicht und vorallem nicht so viel geld!! trotzdem gute berichte! lg Pia
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Overknees

Der Golf - Eine kleine Modellchronik - Golf I

ein Testbericht von 2005-06-10 18:25:33 vom 10.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: + hat eine ganze Klasse geprägt...
Nachteile/Kritik: - ist meist dem Rost erlegen
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge!

Heute beginne ich mit einem Erfahrungsbericht über den Volkswagen Golf I eine kleine Golf-Modellhistorie.
Die hat es aus meiner Feder auch bei Ciao schon gegeben, hier für Yopi wurde sie natürlich überarbeitet.

Der Golf

Heute ist eine ganze Klasse nach ihm benannt, obwohl es nicht mal das erste Fahrzeug nach diesem Konzept war.

Er hat jedoch Generationen von Autofahrern begleitet, ich schildere hier meine Eindrücke mit den jeweiligen Modellen.

Zu Jetta, Vento und Bora nehme ich mal kaum einen Bezug... vielleicht mal eine extra Story.
Erster Kandidat ist heute der Golf I, in der Zeit von 1974 bis 1982 gebaut.

Das Auto

Design Gorgio Giugaro. Für 1974 eine kleine Revolution, setzt Volkswagen doch seine ganze Hoffnung auf den Golf.
Erfahrung im Frontantriebssektor hatte man bei VW selbst wenig, der Passat war erst im Jahr zuvor debütiert, es brauchte Audi (also ehemalige NSU) Ingenieure, das Antriebspackage zu entwickeln.
Deutschland war von der Ölkrise gepeinigt, der Käfer war technisch ausgereizt, der Volkswagen Konzern konnte nur durch einen radikalen Neuanfang aus der Krise kommen. Ergebnis war der Golf.
Jetzt habe ich eine Preisliste aus dem Jahr 1974 vor mir liegen, im 1/3 DIN A4 Format, schmal, hoch und orange. Die Form dieser Preislisten gab es bei VW bis weit in die Achtziger... aber hier gab es den Start.

Golf 6.950,- DM

*schluck* Ich erspare mir jetzt die Umrechnung in Kaufkraft... aber es steht fest, das dies ein für viele erschwinglicher Betrag war im Gegensatz zu den heutigen Preisen. Damals wurden die Autos zum größten Teil bar bezahlt... Finanzierung gab es in erster Linie durch die Hausbank und Leasing für den Privatmann war noch nicht erfunden.

Zum Start gab es den Golf I in nur zwei Motorisierungen. 1.083 ccm/50 PS, mit damals noch sehr selten anzutreffendem Querstrom Zylinderkopf (also auf einer Seite wird angesaugt, auf der anderen das Abgas ausgestoßen), der erste Motor aus der Baureihe EA111, aus der heute noch zum Beispiel die 1.4 und 1.6 FSI stammen. Als zweiten Motor gab es einen 1.6l mit 70 PS, eine Audi Entwicklung und dort schon im Audi 80 und dessen Vorgängern im Einsatz, der Entwicklungscode EA827 ist bis heute die Basis der meisten Volkswagenmotoren (z.B. sind alle TDI's noch auf 827er Basis). Beide Motoren waren mit Vergasern ausgerüstet, der „große" Motor besaß schon eine Startautomatik, im Basis-Golf mußte noch ein Choke zum Kaltstart zu Hilfe genommen werden. Es gab ein Viergang Getriebe, erstmals bei VW vollsynchronisiert (auch Rückwärtsgang).
Die Fahrwerkskonstruktion hat Generationen von Fahrzeugen geprägt, auch heute noch ist die Kombination von McPherson Federbeinen vorne und Verbundlenker-Achse (also leichter Starrachse, die durch ihre Verwindungsfähigkeit die Eigenschaft besitzt, begrenzt "mitlenken" zu können) hinten technischer Standard in vielen Fahrzeugen der Kompaktklasse. Dazu kam, je nach Motorisierung, noch ein Stabilisator an der Hinterachse.
Die Bremsanlage war ganz zu Anfang beim 50 PS Motor vorne wie hinten als Trommelbremsen ausgeführt, aber bereits nach ein paar Monaten Bauzeit wurde auf die Kombination Scheiben vorne/Trommeln hinten umgestellt.
Zu kaufen gab es die Ausstattungsvarianten Golf, Golf L (unter anderem mit zuerst integrierten, dann ab 1976 verstellbaren Kopfstützen, heizbarer Heckscheibe und ein bißchen Chrom) und GL (unter anderem mit einer Uhr, verstellbaren Kopfstützen und Laderaumabdeckung.. und, Gipfel des Luxus, verchromten Radzierblenden!). Heute macht man sich keine Vorstellung davon, welche Kargheit in den Fahrzeugen herrschte, um z.B. allein eine Uhr im Armaturenbrett zu sehen, mußte es schon ein GL sein. Schon damals gab es eine Aufpreisliste, allerdings extrem kurz im Vergleich zu heute. So gab es z.B. für 175,- DM einen Heckwischer mit Waschanlage oder ein Schiebedach für 485,- Mark. Aber selbst ein Bremskraftverstärker kostete für den 50 PS Golf Aufpreis, genau wie die erstmals bei VW angebotene Verbundglasfrontscheibe. In absoluter "Vollausstattung" kam ein Golf noch nicht an die 10.000 Mark Grenze, geboten wurde nach heutigen Maßstäben karge Kost.
Die technische Entwicklung war beim Golf immer zu sehen, ab 1975 gab es bereits eine Dreigang-Automatik für den dann 75 PS starken 1.6 Liter.
1975 dann der echte Knaller. Zuerst als kleine Sonderserie geplant, erblickte der Golf GTI das Licht der Welt.
Als Basis der EA 827, mit 1.588 ccm³. Dazu eine mechanische Einspritzung von Bosch, eine K-Jetronic. Ergebnis waren 110 PS bei 6.000 U/min.
Nicht viel?
Der erste GTI wog 785 KG!
Setzt man Leistung und Gewicht in Relation, war dies für damalige Verhältnisse schon galaktisch gut... ein Porsche 911 ohne S leistete auch nur 130 PS und wog bereits 1.120 KG. Das Ergebnis war also etwas bis dahin nicht Gekanntes, ein kleines, kompaktes Auto großer Leistungsfähigkeit, und das zu einem fairen Preis (12.085,- Mark). Dazu wurde eine für damalige Verhältnisse üppige Ausstattung geliefert, mit „Breitreifen" (175/70 HR 13 auf Stahlfelgen 5 1/2x13), Drehzahlmesser im Cockpit, Sportsitzen, einem Sportlenkrad und dem einem Golfball nachempfundenen Schaltknauf. Außen gab es vier typische Merkmale, einen größeren Frontspoiler, eine rote Umrandung des Kühlergrills, aufgesetzte Kunststoffkotflügelverbreiterungen und eine schwarze Umrandung der Heckscheibe. Dazu noch den serienmäßigen Heckwischer ergab nahezu Komplettausstattung. Auch fahrwerks- und bremsentechnisch wurde aufgerüstet, es gab einen stärkeren Stabi hinten, dazu innenbelüftete Bremsscheiben vorne und Scheibenbremsen auch hinten. Das Auto kam 20mm tiefer daher und hatte eine straffere Abstimmung.
Der Erfolg überraschte VW selbst, aus der ursprünglichen geplanten Kleinserie wurde flugs ein Serienmodell gemacht. In Serie gab es den GTI ab 1976.

Die nächste kleine Revolution läutete dann der Golf D (D für Diesel ein).

Wieder auf Basis des EA 827 entstand im Schnellverfahren eine Kombination, die die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Es wurde ein kleines und leichtes Auto mit einem schnellaufenden Diesel kombiniert. Zu Anfang knapp 1.5 l groß und mit 50 PS gesegnet, kam durch den Golf D ein völlig neues Dieselgefühl auf. Vergleicht man damals erhältliche Diesel, wird die Revolution klar. Ein Mercedes-Benz 200D hatte 1976 im W 123 schon üppige 55PS (für Leistungsfetischisten gab es 60 PS im 220D und happige 72 PS im 240D, die unersättlichen labten sich an kaum glaublichen 80, später 88 PS des 300 D), und die 55 PS standen ziemlich hilflos rund 1.450 kg gegenüber. Bis dahin stand Diesel also für laut und lahm... von Vorteil ist allerdings, das es bis heute kaum Autos gibt, mit denen man so lange an einem Stück beschleunigen kann wie mit einem 200 D der damaligen Bauart. ;)

Jetzt gab es den Golf mit nur 845 kg Leergewicht und munteren 50 PS, im damaligen Verkehr kam man sich gut motorisiert vor, es reichte für 142 km/h Spitze und der D kam in quirligen 17.8 s von null auf 100 km/h. Dazu lief der Motor nahezu unglaublich kultiviert für damalige Verhältnisse... ein in einem Opel Rekord 2.3 D eingebauter Peugeot Dieselmotor war im Vergleich geradezu erschütternd.

In den ersten Jahren wurde nur minimal am Golf gefeilt, erst mit dem Modelljahr 1979 kam das erste sichtbare Facelift, das dem Golf Kunststoffstoßstangen, ein paar neue Außenfarben und eine deutlich verbesserte Serienausstattung bescherte. So hatte der GL ab sofort serienmäßig eine braun getönte Wärmeschutzverglasung... sehr edel.. ;) Dazu kommen umfangreiche technische Verbesserungen, so wird der Anfangs arg schlechte Rostschutz deutlich verbessert.

Aus dem Jahrgang 1979 stammen auch die beiden Golf I, mit denen ich die meisten Kilometer zurückgelegt habe.
Der erste war ab dem 17.09.1979 treues Familienmitglied, ein Golf GLD in schwarz und mit allen Werksextras. Selbst Luxus wie Scheinwerferwaschanlage war an Bord, dazu Schiebedach, 175er Breitreifen, Nebelscheinwerfer, zweiter Außenspiegel (nur beim GL: innenverstellbar!), Verbundglasfrontscheibe, ein Blaupunkt Frankfurt Super Arimat in Stereo und sogar mit Stationstasten, dazu ATS Cupräder in 6x13 mit Reifen in 205/60 HR 13 (es gab noch keine Servolenkung im Golf).... was das damalige Käuferherz begehrte, war an Bord. Rechnungspreis 15.985,- Mark, für das Geld hätte es auch schon einen GTI gegeben, der kostete 15.585,- Grundpreis. Den Golf fuhr meine Ma, schon bevor ich 1984 meinen Führerschein bekam, diente er ausführlichen Schwarzfahrten.... ;)

Am selben Tag erstzugelassen, war mein erstes eigenes Auto dann im November 1984 ein Golf GTI.... doch dazu später mehr.

1980 gab es nochmals ein Facelift, diesmal wurde das Armaturenbrett neu gestaltet, die Heckleuchten wurden breiter, dazu gab es
neue Ausstattungsvarianten und Motoren. Die Grundausstattung beim Golf hieß ab sofort C, es gab serienmäßig eine Verbundglasfrontscheibe, ansonsten blieb C gewohnt karg. Aus L wurde CL, traurigerweise gab es keinen CLS, so das man einen Golf mit 50 und 70 PS nicht mehr an der Typbezeichnung unterscheiden konnte... vorher leicht möglich... der L hieß dann LS. Der GL behielt seine Bezeichnung, verlor aber auch das S für die stärkere Variante. Dazu gab es erstmals Fünfganggetriebe für die Diesel und 70 PS Varianten, vorher nur im GTI zu haben. Der Diesel mutierte zum echten 1.6 l und schwang sich zu 54 PS auf.

1981 dann wieder mal etwas ganz Neues, die Formel E erblickt das Licht der Welt. Formel E steht für verbrauchsoptimierte Fahrzeugkonzepte, im Golf als Benziner mit 1.3 Liter und 60 PS und furchtbarem 3+E Getriebe (also drei normal übersetzte Gänge, mit Höchstgeschwindigkeit im 3. Gang und ein ewig langer angehängter 4. Gang, der das Durchzugsvermögen auf ein Minimum reduzierte). Im Diesel gab es dann auch fünf Gänge, auch als 4+E ausgeführt... mit dem 5. Gang als extremen Schongang. Dazu kamen Verkleidungen an den A-Säulen, die die Aerodynamik verbessern sollte, zum Aerodynamikpaket gehörte auch der GTI-Frontspoiler. Im Instrumenteneinsatz hatten die Formel E eine Verbrauchsanzeige (beim GTI schon lange dabei) und eine dumme gelbe LED, die den optimalen Schaltzeitpunkt anzeigen sollte.

Die gelbe LED gab es damals im übrigen auch per Sondergenehmigung als Fernlichtkontrolle, erst mit dem Golf II wurde die dann lackiert und es gab das übliche blaue Kontrollicht.
1982 war das letzte volle Jahr des Golf I, wieder mit zwei prägenden Modellen. Es gab den ersten Golf GTD, der erste wirklich häufig gebaute Turbodiesel im PKW, die 70 PS erschienen regelrecht Bäume auszureißen.
Und damals wurde die Golf Tradition geboren, zum Ende der Bauzeit ein besonders sportliches Modell vorzustellen, in diesem Falle den Pirelli-GTI, mit spezieller Aussattung und Optik aufgewertet. Kurz vor dem Pirelli GTI wurde bereits der Motor des GTI deutlich überarbeitet, es gab den sogenannten Langpleuelmotor mit 1.781 ccm³ und jetzt 112 PS, mit gleichmäßigerer Leistungsabgabe als dem Ur-GTI 1.6.

Bevor wir den Golf I abschließen, noch ein paar Sätze zu meinem GTI.

Wie gesagt, am 17.09.1979 zugelassen, bekam ich das Auto am 14.11.1984. Aus erster Hand, mit 87.000 km auf dem Tacho, in schwarz, mit Schiebedach, innenverstellbaren Spiegeln, grünem Wärmeschutzglas, kurzem 5-Gang Getriebe (Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht) und völlig unverbastelt. Neu ab Werk hatte er 18.690,- DM gekostet, 1984 gebraucht stand er beim Händler für 10.500 DM, für 9.900,- wurde er meiner.
Dieses Auto hat mich über mein gesamtes Studium und noch danach begleitet, erst 1990 habe ich ihn an einen guten Bekannten verkauft, der ihn auch heute noch hütet.
Mein GTI hat meine jugendliche Sturm- und Drangphase mitmachen müssen... und hat es gut ausgehalten.. ;)
Serienmäßig ist nicht viel geblieben, als bei 130.000 km auf dem Tacho 1986 die Kupplung getauscht werden mußte, begann die Bastelei. Die dann verbaute LUK-Sportkupplung hielt genau 350 km (einmal zum Studienort Trier hin und 3/4 der Strecke zurück) und flog dann bei Tacho 180 in 100.000 Teile. Diese zerstörten nicht nur das Getriebe, auch der Motor bekam seinen Teil Metallspäne durch die Schwungscheibe gedreht... Totalschaden an Motor und Getriebe! Doch oh Wunder, der Hersteller LUK übernahm sämtliche Kosten, lediglich der beschädigte Motor samt Getriebe mußte zu ihnen.
So kam mein Golf bei 130.000 km zu einem wirklich neuen Motor, für einen Austauschmotor hätte der Altmotor zu VW gemußt... also kam nur ein komplett neues Aggregat in Frage. Für knapp 300,- Mark Aufpreis wurde es dann der 1.8l Block aus den letzten Baujahren.
Und dabei blieb es nicht, ob Nockenwelle oder Auspuff mit Fächerkrümmer... Tassenstössel von Alfa-Romeo (wegen erhöhter Drehzahlfestigkeit) bis hin zur intensiven mechanischen Bearbeitung und Optimierung von Ansaugwegen.... dazu Aufbohren, so das nachher tatsächliche 1.980 ccm³ vorhanden waren, feinwuchten der Kurbelwelle... polieren der Pleuelstangen und Gewichtsangleichung derselben...Teile der Einspritzanlage aus dem Audi 100 Typ 44... der komplette Motor wurde optimiert. Selbst eine kontaktlose Zündanlage kam dazu, heute selbstverständlich, damals ein Novum.

Als ich ihn 1990 abgegeben habe, waren übrigens 345.000 km auf dem Tacho und der Motor ist nach dem Umbau nie mehr geöffnet worden... sorgfältige Behandlung mit Warmfahren bis minimum 60 Grad Öltemperatur und max. 3.000 U/min, dazu immer bestes Shell TMO bescheren auch einem Sportmotor langes Leben. Auf dem Prüfstand kamen nachher im übrigen 165 PS raus... für einen Zweiventiler nicht übel.
Auch karosserie- und fahrwerkstechnisch blieb kein Stein auf dem anderen, nach einem Heckstubser bekam er die breiten Heckleuchten der letzten Baujahre, nach einem leichten Frontschaden dann den Doppelgrill aus dem Pirelli GTI. Auch innen blieb wenig beim alten, die Sitze wurden neu gepolstert, Stoff in der Mitte (original Recaro Bezug), die Seitenwangen in Leder... immer noch meine liebste Kombination im Auto. Dazu kamen natürlich Zusatzinstrumente im eigentlichen Radioschacht (Öltemperatur, Öldruck und Ampere). Die Mittelkonsole wurde dann ein kompletter Eigenbau, selbst eine Fußstütze á la Alpina E21 wurde eingebaut.
Als Fahrwerk kam ein original Koni-gelb Komplettfahrwerk zum Einsatz, in Verbindung mit eingeschweißten Y-Blechen im Bereich der vorderen Innenkotflügel (damals für die Post-Autos entwickelt, die harte Bordsteinkantenüberfahrten ertragen mußten), aufgedoppelten Federdomen, Querlenkerstrebe und Domstreben vorne wie hinten ergab sich das Fahrgefühl eines Gokart mit dem Komfort eines Nagelbretts. Der Spitzname meines I's im Kreis der Kommilitonen war "Die Klinik", weil jede schwangere Frau ab dem 6. Monat bereits nach dem ersten Kilometer ihr Kind geboren hätte... ich fand das gemein, diese Lästerei.. ;)
Im Lauf der Zeit kam dann noch die Bremsanlage aus dem Audi 200 Turbo dazu, die Räder wechselten öfter, zum Schluß lief er auf MOMO 7 1/2x16 mit 215/45 R 16 Bereifung... schon verrückt und auch nur durch neue Kotflügelkanten (dann ohne Plastik, dafür an jeder Seite 4cm Breitenzuwachs) abzudecken. Ok, genug vom I.

Heute ist der Golf I weitgehend aus dem Straßenbild verschwunden, die Modelle aus den Anfangsjahren bis 1979 sind meist einen schnellen Rosttod gestorben, die einfachen Versionen haben nie Liebhaberwert besessen und waren reine Gebrauchsgegenstände für die meisten Nutzer, nicht-GTI, insbesondere vor 1979 gebaut, sind absolut rar geworden.

Mechanisch sind diese Autos auch heute noch nicht todzubekommen... der Rost ist der größte Feind.
Sieht man heute einen Golf I ist es meist ein Gefährt in greller Effektlackierung, dazu überbreite winzig kleine Rädchen... schade, das viele nur in Proletenhand überleben konnten.
Und sollte jemand ein Pirelli GTI im Originalzustand ins Auge kommen... ich zahle nicht jeden, aber jeden vernünftigen Preis.. :)

Der nächste Bericht wird sich dem Golf II widmen.

Sollte noch jemand Ergänzungen oder Berichtigungen zum Bericht hier beim Golf I haben, immer her damit! :)

Und natürlich auch mit eigenen Eindrücken und Erfahrungen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Bedienung:Bedienung von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf I  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:älter
Service:Service von VW Golf I  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:ab und zu
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Kommentare
Nicki2005
Nicki2005, 08.05.2005
dass du uumlber den Golf I geschrieben hast. Der war wirklich noch ok. Uumlber den Golf IV koumlnnte ich Seitenweise die Maumlngel beschreiben, die er bei uns hatte.
Danke uumlbrigens, dass du meinen Kia Carnival Bericht gelesen hast.
Die Antw
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angie2204

Golf III Cabrio, keine eigene Katerogie???

ein Testbericht von 2005-04-27 21:20:52 vom 27.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Schönes Aussehen, Alltagstauglich, auch im Winter...
Nachteile/Kritik: Unterhalt
Wie in meinem letzen Bericht schon erwähnt mußte mein Polo dem Golf 3 Cabrio weichen.
In dieses Modell hatte ich mich einfach verliebt und fuhr monatelang am Autohaus vorbei, bis ich mich spontan für eine Probefahrt entschied, bei sonnigstem Wetter.
Das wurde meinem Polo zum Verhängnis......

Nun mal zu dem Schmuckstück...

Golf 3 Cabrio, Sondermodell "Rolling Stones"
1,8 l mit 66 KW bzw. 90 PS
manuelles Dach

Austattung:
Servolenkung
ABS
Elektrisch e Fensterheber 4-fach
Zentralverriegelung
Wegfahrsperre
15" Leichtmetallfelgen serienmäßig von BBS

Da ich vorher ja nur die 50 PS meines Polos gewohnt war, merkte ich schnell dass der Anzug einiges mehr zu liefern hatte.
Aber wer will schon im offenen Cabrio rasen, das macht ja eh keine Frisur mit.

Obwohl der Golf dieses Jahr auf die 10 zugeht (Baujahr 1995) kann ich keine äusseren Mängel an ihm erkennen, was für die gute Verarbeitung von VW spricht.
Das einzige ist dass das Dach auf einer Seite nicht mehr so gut anliegt, was durch die vielen Fahrten auf der Autobahn kommt, bei denen sich das Dach unschön nach oben wölbt, vorallem bei höherer Geschwindigkeit.
Wobei ich wirklich keinem empfehle schnell damit auf der Autobahn zu fahren, denn ab 140 KM/h nimmt die Lautstärke, also Windgeräusche extrem zu.
Also fährt man auch nicht gerne die 190 KM/h, die er schafft.
Auch im Winter macht das Dach keine Probleme, ist mit seinen ich glaube 7 Lagen sehr Witterungsbeständig.
Das Öffnen des Daches ist kinderleicht, einfach die beiden Halterungen hochklappen und schon ist kann man das Dach nach oben drücken und die Sonne genießen.
Das manuelle Schliessen erfordert allerdings etwas Kraft meiner Meinung nach, ist aber auch nicht so schwer.
Die Persenning draufziehen ist etwas Fummelarbeit, bis alles richtig sitzt. Das verleitet dazu einfach ohne zu fahren, was allerdings das Dach von innen verschmutzen kann.
Vom Fahren her ist der Wagen 1a, ich kann nichts negatives darüber berichten, er liegt gut auf der Straße und man spürt seine Kraft.
Die Federung ist auch nicht zu hart, ein richtiges Auto zum Dahinfahren einfach....
Durch die hinteren Seitenscheiben ist man allerdings nur dürftig geschützt, was schnellere Fahrten auf dem Rücksitz nicht sehr angenehm macht.
Also ein heimlicher 2-Sitzer, denn vorne hat man damit keine Probleme.

Nunmal zu den Sachen, die nicht so schön sind...
Die Kosten.

Steuern.
Sind bei 1,8l gute 132 Euro im Jahr, wenn ich mich recht erinnere.
Versicherung.
Bei 55% Teilkasko mit 150 Euro Selbstbeteiligung zahle ich knappe 900 Euro im Jahr.
Verbrauch.
Je nach Fahrweise kann man zwischen 7 und 10 Litern liegen.

Was noch positiv auffällt ist die beheizbare Heckscheibe aus Glas, nicht einfach so ein Flatter-Plastik wie bei manch anderen Herstellern.
Die Übersicht könnte allerdings bei geschlossenem Dach besser sein, weil die C-Säule etwas unübersichtlich ist.

FAZIT:
Alles in allem ein wunderschönes Auto, mit dem man sich auf den nächsten Sommer nein sogar Frühling freut, weil man es kaum erwarten kann das Dach wieder zu öffnen und den Sommerwind zu genießen...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von VW Golf I  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf I  Auto: 5,0 großzügig
Modelljahr:1995
Service:Service von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
Barbarius

Gewaltiges Monster

ein Testbericht von 2005-04-24 18:57:43 vom 24.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Beschleunigung, Spaß-Faktor, Austattung...
Nachteile/Kritik: Verschleiß hoch
Ich fahre den Wagen nun schon seid ca. 6 Monaten und bin immernoch von der gewaltigen Power begeistert! Der Golf liegt wie ein Brett in den Kurven ( mit 50km/h mehrere Runden durch einen engen Kreisel!!!) Bremsanlage ist auch mega. Man hat auch bei hohen Geschwindikeiten guten Abbremsdruck. Das einzige was mich etwas stört ist, das die Reifen so schnell abfahren ;-) Auto ist sehr gut geeignet für alle denen ein Serien VR6 oder GTI noch nicht genug Power hat. Mit Kompressor und Kleinigkeiten hat meiner jetzt 400PS!!! TOP AUTO!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von VW Golf I  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von VW Golf I  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von VW Golf I  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von VW Golf I  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von VW Golf I  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von VW Golf I  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:2003
Service:Service von VW Golf I  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
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Overknees
Overknees, 24.04.2005
Na, wieso nicht gleich 700 PS? Oder vielleicht 1.000?

Sorry... aber das ist kein Erfahrungsbericht, sondern schlicht ahnungslose Schwaumlrmerei... zu uumlberhaupt nichts nuumltze, auszliger als schlechter Gag.

Fahrkomfort ausgezeichnet? Aber
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Corrado16V

Golf R32 IV

ein Testbericht von 2005-03-02 10:28:10 vom 02.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Allrad Fahrwerk Sound Verarbeitung Seltenheit...
Nachteile/Kritik: Preis
Der R32 ist der stärkste Serien-Golf aller Zeiten: 3,2 Liter Hubraum, 177 kW (241 PS), 320 Nm bei 2.800/min. Der serienmäßig leistungsstärkste Golf den es je gab und der nur 5000 mal gebaut wurde ist wohl geil ohne ende... Als mein Freund damals ankam und sagte das ein neues Auto her musste hätte ich an den R32 nicht gedacht. Obwohl ich mich sehr mit Autos beschäftige und vor allem mit den leistungsstärkeren habe ich den R32 nicht gekannt. Weil ich bald seinen Corrado bekomme, den er übrigens seit er sein Golferl hat nicht mehr anschaut musste also ein relativ neues Auto mit viel Leistung her. Erst sollte es der S3 sein, doch daher sein Corrado schon einen Turbolader drauf hat und er keine guten Erfahrungen damit hat sollte es ein 6-Zylinder werden. Jedenfalls als er mir sagte das er jetzt diesen Golf haben will war ich alles andere als begeistert davon! Einen Golf... Jedenfalls hat er ihn ohne mir Bescheid zu sagen gekauft. Also stand dann im Januar diese blaue Auto bei mir im Hof, bei dem ich mir dachte mich nie mit ihm anzufreunden. Schon auf den ersten Blick sah das Auto einfach nur noch geil aus! Ich kann mich den Meinungen der anderen Bewerter anschließen das dieses Auto super ist! Die grauen Alcantara-Ledersitze sind super geformt und schauen auch saugeil aus. Das Navi ist einfach zu bedienen und sehr übersichtilich. Das Cockpit ist sehr übersichtlich. Auch wenn es dunkel ist sind alle Geräte durch die rot-blaue Beleuchtung sehr gut abzulesen. Das Lenkrad ist klein und sportlich und liegt gut in der Hand. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet!
Mein Freund fährt nebenbei einen M3, dieses Auto zieht zwar auch wie noch was aber wenn mal gescheit Gas gibt dann drückt es einen kurzzeitig in den Sitz und dann ist aber schluss weil die Räder druch gehen würden. Aber durch den Allrad drückt es einen mit einer Kraft in den Sitz das ist der Wahnsinn. Die Leistung lässt etwas nach... 240 Ps sind zwar nicht wenig aber halt nicht der übermäßige Sportwagen. Mal schauen, daher die Sportwägen meines Freundes generell im Winter nicht gefahren werden lasse ich mich in Sachen Leistung mal im Sommer überraschen. Wir sind nicht lange gefahren weil es den 18-Zöllern nicht gerade gut tut im Winter zu fahren. Jedenfallst wird an diesem Auto, im Gegansatz zu den anderen Autos nicht viel gemacht. Gekauft wurde der Golf mir klaren Rückleuchten und einem Bilstein-Gewindefahrwerk gekauft. Seit 2 Wochen gehen die Türen nicht mehr seitlich auf sondern man muss sie nach oben drücken -> Lambostyledoors... Auserdem hat er jetzt einen Bastuck Auspuff dran von dem seinem Sound ich allerdings nicht begeistert bin. Der Orginal Aspuff hört sich besser an, nämlich saugeil! Allerdings beträgt der Neupreis dieses Autos knapp 40.000 Euro... Nicht jeder gibt soviel Geld für einen Golf aus, allerdings sollte man nicht vergessen das es nicht nur ein "ewas besserer" Golf ist...

Daher mir die Form des Golf V überhaupt nicht gefällt bin ich auf den neuen R32, der ja erst R36 heissen sollte dann R34 heissen sollte aber jetzt doch wieder R32 heisst gar nicht gespannt!!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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bjlghs
bjlghs, 02.03.2005
netter bericht, der noch besser geworden waumlre und vor allem lesbarer, wenn du ein bisschen struktur mit zwischenuumlberschriften hinein gebracht haumlttest - gruszlig joumlrg
EvolutionEight
EvolutionEight, 02.03.2005
Cooler Bericht! Aber fuumlr 40.000 Glocken besorg ich mir lieber den Mitsubishi Lancer Evo VIII mit 270 PS und permanentem Allradantrieb direkt vom Hersteller! mfG
Kinga
Kinga, 02.03.2005
Schoumlner Bericht!
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Produktbeschreibung VW Golf I

 
Allgemeine Informationen VW Golf I
gelistet seit: 24.09.2003
Hersteller: Hersteller: VWVW, www.volkswagen.de
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