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VW New Beetle Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Ich geb mir die Kugel - VW New Beetle Cabrio 2.0
ein Testbericht von lucky01072007-04-02 14:54:01vom 02.04.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Knutschkugel - ein Auto mit Gesicht...Nachteile/Kritik: Der Preis ist surprise
Die VW New Beetle Cabrio ist schon ein Sunshine-Auto. Da lächelt nicht nur die Sonne, Beifahrer und Fahrerin, sondern eine Menge fremder Leute.
****Der Preis*****
Beim Preis bleibt einem allerdings das Lachen im Halse stecken und man ist fixundfoxi. Die VWler sollten wirklich mal länger über Ihren Namen nachdenken. Damit ein bißchen mehr als nur Fox rauskommt. Die Preise bei diesem Auto fangen mit 20.000 EUR an.
Mit Automatik, Klima, Leder und Regensensor und Park-Distanz-Kontrolle kommen Sie auf 29.053 EUR. Als Hauspreis sind bei diesem "Testwagen" dann mit harten Verhandlungen 26.500 EUR rausgekommen.
*****Das Design******
Mehr als 50 Jahre liegen zwischen der Präsentation des Käfer Cabriolet und des New Beetle Cabrio im Frühjahr 2003. Und doch haben die beiden Fahrzeuge jede Menge gemeinsam: sie stehen für offenen Fahrspaß pur - und zwar für jedermann. Ohne Bügel und natürlich mit dem charakteristischen, hinten aufliegenden Verdeck. Diese unverwechselbare Form wird durch das noch individuellere und dynamischere Design betont. Das New Beetle Cabriolet ist nach dem Retromodell New Beetle die zeitgemäße Weiterentwicklung des Käfer und knüpft an die positive Ausstrahlung dieses legendären Autos an.
Doch so ganz rund ist das Design nicht:
Gewöhnungsbedürftig ist im Gegensatz zu dem normalen Beetle die Cromleiste als Abschluß der Karosse zu den Fenster. In der Farbe Weiss kann damit nur Meister Proper oder die WC-Ente rumcruisen, denn das Ding sieht irgendwie nach großer Badewanne aus.
Dafür ist der Kofferraum nicht größer als E-Mail-Postfächer bei schlechten Provider. CD-Anlage im Kofferraum und noch kleine Besorgungen machen wollen - da brauchen Sie einen Anhänger.
Die klassischen Kurven und Rundungen lassen den neuen Käfer auffallend und freundlich erscheinen.
Die Luftauslassgitter oder die sportliche gestalteten Kotflügel und Stoßfänger geben der Karrosserie Gesicht.
*****Fahrspass und Motor*****
Ansonsten geht das Ding mit seinen 1456 kg Kampfgewicht ab wie Schmitz-Katze und man merkt die ausgereifte Golftechnik. Da ist alles perfekt.
Die Motorisierung ist mit 85 kW optimal, das Fahrwerk gut abgestimmt und die Lenkung ist präzise. Servo, ABS und diverse Airbags bieten Ihnen VW-gewohnte Sicherheit. Die 6-Gang-Automatik hat zusätzlich Sportgang und Tiptronic und macht das Schalten schön einfach.
Der Motor-Bauart 4-Zylinder-Ottomotor hat folgende Leistungsdaten:
Hubraum, Liter/cm³ 2,0 / 1984
Bohrung/Hub, mm 82,5 / 92,8
Max. Leistung, kW (PS) bei 1/min 85(115) / 5400
Max. Drehmoment, Nm bei 1/min 172 / 3200
Abgasklasse EURO 4
Höchstgeschwindigkeit 181 km/h
und kommt wie auch das Chasis gemäß der Plattformstrategie aus dem Golfproduktregal . Mit der Automatik beschleunigt er in 8,9 sec von 0 auf 80 km/h und in 12,9 sec auf 100 km/h.
Für das kleine Auto mit einer Länge von 4129 mm und einer
Breite von 1721 sind der Radstand mit 2516 mm und die
Spurweite vorn 1507 mm und hinten 1487 mm Garant für den Fahrspaß und die Straßenlage.
Der Wendekreis ist mit 10,9 m im Üblichen.
*****Verbrauch******
Der Kraftstoffverbrauch wird mit
innerorts 9,5 - 9,6
außerorts 5,8 - 5,9
kombiniert 7,1 - 7,2
angegeben und wenn nicht nahe der Höchstgeschwindigkeit oder im Stau gefahren wird, sind das absolut reale Werte. Mit dem 55 Liter-Tank kommt man also gut aus.
******Sicherheit*******
Die raumsensitive Diebstahlabsicherung macht das Krabbeltier auch ohne Verdeck sicher und eine praktische, abschließbare Ablagefläche in der Mittelkonsole ist sicherer Stauraum für Dinge, die nicht im Auto liegen
sollten. Apropos Sicherheit und deren Kosten: Die KFZ-Haftpflicht und Vollkasko-Einstufung liegt in der günstigen Klasse 13 und die Teilkasko in der Klasse 24.
Für Fahrer und Beifahrer gibt es Airbags mit Beifahrerairbag-Deaktivierung. Ein aktives Überrollschutz-System mit
herausschnellende Schutzbügel in Verbindung mit einem extrem steifen Frontscheiben-Rahmen sorgen für zusätzliche Insassensicherheit bei einem Fahrzeugüberschlag.Das elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP)
inkl. Bremsassistenten, ABS, EDS und ASR machen die Sicherheitsausrüstung komplett.
***** Innenraum****
Im Innenraum gibt es wenig Ablagemöglichkeiten - gut ist der verschiebare Becherhalter aber die obligatorische megacoole Vase ist zum Reagenzglas verkommen. Glauben die von VW eigentlich so fest an Gentechnik - das die sich diesen Gag haben einfallen lassen?
Die schwarzen, atmungsaktiven Lederbezüge sind sehr empfindlich und bekommen schnell Gebrauchsspuren. Die Farbauswahl der Bezüge ist sehr eingeschränkt. Wenn Sie die Aussenfarbe wählen, haben Sie sich auch für die Farbe der Sitzbezüge, des Lenkrades, des Schalthebels und des Handbremsengriffs entschieden.
Ansonsten überwiegt Plastik und im Türbereich oben die von mir gewählte knallrote Wagenfarbe. Doch diese Lösung ist bei offenen Verdeck recht praktisch, weil unempfindlich.
*****Das Verdeck*****
Der Windschott läßt sich nur umständlich montieren und man muß höllisch aufpassen, dass man nicht mit den Arretierungsspitzen die Bezüge oder den Innenraum beschädigt. Das mit dem Verdeck klappt gar nicht so schlecht, nur man muß lange den Knopf drücken, bis alles eingerastet ist. In der Preislage gibt bessere Anbieter. In den vom Hersteller angebenen 13 Sekunden ist das nur mit Formel1-Team-Ausbildung zu machen.
Das Softtop - so die neudeutsche Bezeichnung für ein Verdeck - liegt zusammengefaltet relativ flach aber sichtbar hinten auf. Das sieht schick aus und engt den Sichtbereich nur wenig ein.
******Bequemlichkeit******
Mit EasyEntry - dem "Platzanweiser" des Beetle würde die Bequemlichkeit perfekt werden. Gibt es aber merkwürdiger Weise nur mit dem 1.8/110 kW-Motor und den gibt es ohne Automatik. Warum VW seine Kundschaft zwischen Automatik oder Easy Entry wählen läßt - bleibt ein Geheimnis.
Da für mich Automatik wichtiger war und mit den großen Türen vermittelt das Wägelchen auch so einen großen Platz .
Allerdings für Zwei, den die Rückbank ist auch bei geschlossenen Verdeck eher ein Notsitz. Bei offenen Verdeck kann dort aufgrund des Windschott niemand sitzen.
Für Raucher gibts auch ein Malus: Der zwar riesengroße Aschenbecher ( für echt Kette ) ist so dämlich angeordnet, dass nur Edward mit den Scherenhänden Testfahrer gewesen sein muss. Für alle anderen gibts unweigerlich nur den ganz großen Aschenbecher.
Aber Autoputzen geht bei diesem putzigen kleinen Kerlchen ganz schnell und man wird zum richtigen Beetnic.
*****Reparaturanfälligkeit*****
Nach fast 100.000 km wurde auf Garantie ein Steuerteil des AIRBAGS ausgetauscht, dass die Batterie "entladen" hatte. Toi, toi, toi bisher ist das ein zuverlässiger Käfer in alter VW-Tradition. Er läuft und läuft un d läuft.....
*****im Winter*****
Die Golftechnik im Beetle-Kleid macht Ihnen keine Probleme. Auch das Stoffdach ist dicht und hält warm.
Aber die automatische Scheibenabsenkung verlangt eine perfekte Enteisung und somit ist für die Gummilippen eine ordentliche Menge Spray angesagt. Dafür entschädigt nur ein schöner Sommer.
...
....die ist KEIN Bericht über die technischen Vorzüge etc. MEHR EIN ERFAHUNGSBERICHT
Ich bin einer ganz normale Autofahrerin, die der tägliche Gebrauch und der Fahrkomfort interessiert. PS sind sehr schön, doch wenn das Auto ständig irgendwelche Wehwehchen hat, bringen einem die ganzen techischen Finessen auch nichts.
Kurz zum Kaufanreiz.
Nachdem ich glücklich Lupo gefahren bin über ein Jahr lang, entschied ich mich mir endlich meinen Traum vom Beetle zuz erfüllen.
Ja, es mag ein Frauenauto sein, aber es hat mich einfach so an unseren alten Käfer erinnert ( so war es ja auch gedacht ) und als treuer VW Kunde bin ich natürlich auch von der Qualität dieser Fahrzeuge überzeugt.
ANDERS bei diesem Auto:
Seit ich ihn fahre habe ich Tausende von Euro in Reparaturen investiert...zuletzt versagte das ESP Steuergerät. Wer sich auskennt weiß dass das ein teurer Spaß ist und ein nicht zu erwartender Schaden an einem mitllerweile 4 Jahre alten Auto sein sollte.
Nun denn, einige positive Seiten hat er natürlich auch:
Der Fahrkomfort ist super - er hängt direkt am Gasabzug und auch schwimmt er nicht bei der Lenkung wie viele Limousinen es tun ( das ist aber wiederum Geschmacksache ). Klimaanlage funktioniert super ( da war komischerweise noch nie etwas kaputt ) und auch im Verbrauch liegt er im Rahmen. Gut, Öl braucht er brutal viel im Vergleich zu unseren anderen Autos im Geschäft, aber dadurch wird man nicht gleich arm.
Der Service meines AUtohauses soll ja nicht mitbewertet werden, jedoch hbe ich in dieser Hinsicht mit VW keine schlechten Erfahrungen.
Die Bedienung ist frauenfreundlich, ohne dabei jmd nahe treten zu wollen...also wirklich einfach und überschaubar.
Lediglich der Kofferraum bietet aufgrund des abgeflachten Hecks nur bedingt Platz. Dadurch ist er auch nicht allzu übersichtlich - es ist gewohnheitssache einzuparken, weil mangut schätzen muß, weil man nicht sieht wo's aufhört *g*
ANsonsten biete die Fahrerkabine gengend Platz und die lange Mittelkonsole läßt ihn nioch größer wirken.
An sich ein recht zuverlässiges Auto - stehengeblieben ist er noch nie!
---------HAHA - gestern doch das erste mal!!! Nachdem Disco im Armaturenbrett herrschte und alles blinkte was blinken kann...naja, Dank des ADAC war ich schnell an der wERKSTATT wo die Hiobsnachricht einer neuen Lichtmaschine mich ereilte....Naja - Beetle, eben.
P:S: Nun habe ich mein allerliebstes Auto von der Werkstatt geholt, und keine drei Tage später ist nun schon wieder der Luftmengenmesser kaputt - das ist in den eineinhalb Jahren nun schon der dritte!
ein Testbericht von thommyfarmer2005-10-16 17:56:16vom 16.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Schön anzuschauen mit Knuddel-Effekt und dem Wissen, daß sich dahinter ein abgrundtief böses Wesens versteckt - wenn es denn geweckt wird. Das alles mit solider VW-Technik und der Garantie, immer wieder mit neuen Leuten ins Gespräch zu kommen. Eine Wohltat...Nachteile/Kritik: Je nach persönlicher Einstellung vielleicht die Tatsache, daß er Super-Plus braucht, süchtig macht und zu Fahrten verleitet, die gar nicht nötig wären. Ach ja, das Grinsen, wenn man ihn knisternd warm abstellt, geht erst nach einiger Zeit wieder weg.
Entschuldigung vorab: dieses Auto kann ich weder sachlich, noch nüchtern und schon gar nicht ohne Zuhilfenahme von Kraftausdrücken beschreiben, denn dazu fehlen selbst mir die Worte...
Nein, ich wollte keinen Beetle. Hat mich nie wirklich interessiert und nach über 9 Jahren C-Klasse wollte ich wieder etwas Vernünftiges und holte mir (zunächst) einen Golf5 - den einzig wahren Mängel- und Pannenmeister aller Klassen. Zum Glück nach drei Monaten die Wandlung und auch wieder die Gier nach etwas Unvernünftigen, was Spaß macht und eigentlich mit keinerlei Vernunft zu rechtfertigen ist. Der neue GTi
schied als 5er Golf aus (da ist mein Bedarf mehr als gedeckt) und so führte mich der Freundliche in die Käfer äh Beetle-Ecke. Zugegeben, ich hatte mich nie für einen Beetle interessiert, also wußte ich auch nicht, was mich da erwarten sollte, aber ich ging einfach mal mit und als wir vor einer Kugel wie allen anderen auch stehenblieben und mir der Verkäufer mit grinsenden "einfach mal anlassen und schauen" den Schlüssel in die Hand drückte, fing es an.....
Erster Eindruck: nett anzuschauen. Vielleicht ein Frauenauto. Serienmäßig sollte ein Aufkleber drauf "Er will ja nur spielen" oder so. Für mich als Mann? Na ich weiß nicht?!
Einsteigen und neu orientieren. Wo bitte ist hier die Frontscheibe? Mit ausgestrecktem Arm nie im Leben zu erreichen und wenn ich nicht wüßte, daß es meine ist, würde ich sie für die Heckscheibe des Vorausfahrenden halten ;-)
Raumgefühl auch nach oben und zur Seite - wirklich ein Traum. Die Verarbeitung ist VW-typisch gelungen und auf durchaus solidem Golf4-Niveau. Da konnte auch die Klappergurke vom Schlage eines G5 nix besser, im Gegenteil.
Die Ausstattung war/ist bei meinem Modell bis auf Leder komplett. Von Klima über Tempomat bis Sitzheizung und Nebelscheinwerfer ist alles an Bord, was man braucht. Lustige Spielerei oder wirklich nützlich - darüber streiten sich beim Dach- oder besser gesagt Heckscheibenspoiler noch heute die Fans und Gegner. Bei 150 Km/h geht das Schiebedach zu und der kleine Heckbürzel fährt bei 160 Sachen keck nach oben - wie ein Marienkäfer, der vor dem Abflug die Flügel spreizt; nur mit dem Unterschied, daß dieser Flügel den Abflug eben verhindern will oder soll oder wie auch immer. In jedem Fall sieht es lustig aus und zeigt Eingeweihten zweifelsfrei, was sie das soeben überholt oder abgeledert hat und wenn`s wirklich hilft.....
Aber gut, kommen wir zum Anlassen zurück. Ich stecke also den Schlüssel in Zündschloß und langweile mich noch immer über den erwartungsvollen Blick des Verkäufers. Ich drehe ihn um, der Motor springt an und im gleichen Moment stellt es mir sämtliche Körperhaare auf, die ich (noch) habe. Habe ich gesagt Motor? Kommando zurück, das ist ein Aggregat, eine Maschine, ein Ohrenschmauß, ein V8 für mittelbemittelte Durchschnittsautoverrückte. Das Teil läuft geschmeidig, seidenweich und rund - läßt aber keinen Zweifel aufkommen, das hier etwas am Werk ist, was auch für wesentlich größere, teurere und vor allem optisch aggressivere Autos geeignet wäre.
Spätestens nach dem ersten kurzen Gasstoß ist es passiert und ich höre mich nur noch Worte wie "Probefahren", "haben will" und "kaufen" murmeln.
Zehn Minuten später sitze ich also in der Kugel und lenke sie vom Hof. Übersicht? War gestern, mit der Zeit lernt man die Umrisse zu erahnen und unsere Straßen sind ja schließlich breit genug.
Nach rund 10 Minuten Einfahrphase auf der Stadtautobahn geht es zuerst auf die Landstraße. Ortsende, vom Fünften in den Zweiten und Gaspedal nach unten. Der Motor zeigt mir wo der Hammer hängt und ein gewaltiger Schub läßt mich erstmal den Gasfuß lupfen - hallo, ich sitze doch nur in einem Käfer?!
Ich muß wieder an das Grinsen des Veräufers denken, der muß ihn auch schon gefahren sein, denn intelligenter sehe ich im Rückspiegel auch nicht aus und insgeheim hoffe ich, daß ich bald wieder normal schauen kann und den Mund wieder zubekomme.
Aber gut, jetzt versuche ich es einmal sachlich(er):
Der Motor ist ein einziges Gedicht! Seidenweicher Lauf, dumpfes aber nie aufdringliches V8-Geblubber (ich weiß, er hat nur 5 Pötte), Durchzug ohne Ende und ab 4000 Touren ein geradezu infernalisches und heiseres Gebrüll - sorry, sachlicher geht nicht!
Tempo 30 im 5. Gang? Kein Problem! Ohne Ruckeln zieht der Käfer (ich hasse das Wort Beetle) ohne Gangwechsel wieder auf 50 Km/h und ist dabei nicht langsamer als die anderen Autos neben und hinter mir.
Landstraße macht dank der exakten Schaltung, dem süchtigmachenden Klang und dem Druck, der einen in die Sitze zwingt, wieder richtig Spaß.
Autobahnen meistert er ebenso souverän und ich möchte nicht wissen, wieviele geknickte BMW- und Audifahrer schon am Stammtisch heulten und ihren Freunden zu erklären versucht haben, daß ihnen so ein neuer Käfer bei Tacho 200 einfach davongefahren ist, als sie ihm die Lichthupe gaben. Ohne blöd, das Teil geht Tacho 230 und bis dorthin zieht es auch ohne Daueranlauf und Murren - schön konstant nach oben, aber dann ist eben auch Schluß. Wobei das mehr als reicht, wenn man bedenkt daß man in einem Kleinwagen sitzt, den wohl nur der Dachspoiler auf der Straße hält - schließlich verbietet VW die Montage jeglicher Zusatzspoiler und bei Fehlern in diesem System geht eine rote Warnlampe an und Fahrten auf der BAB sollen dann laut Service-Heft tunlichst unterlassen werden. Gut, dem Audi-TT wurde auch ein Zusatzbürzel auf`s Blech gedrückt nachdem es einige Abflüge gab, die sich zunächst niemand erklären konnte. Von daher will ich die Funktionsweise eines kleinen Plastikstückes gar nicht in Abrede stellen.
Der Verbrauch hat mich überrascht. Im Schnitt knapp unter 9 Liter vom guten Super-Plus. Bei schneller Autobahnfahrt (damit meine ich jenseits der 190 Sachen) rauschen aber per Expresszuschlag auch mal 10 Liter durch. Wer die Meinung vertritt, der V5 braucht im Schnitt 12 Liter und ist nicht unter 10 zu kriegen, der sollte auch mal einen fahren oder sich die Feinmotorik im Gasfuß neu justieren lassen!
Ölverbrauch konnte ich bislang noch nicht feststellen und angesichts der Leistung geht der Käfer auch sehr moderat mit den Reifen um - vom gummimordenden Monster auch nach rund 10.000 Kilometern keine Spur.
Die Verarbeitung ist wie gesagt VW-typisch und liegt auf Golf4-Niveau. Einzig die Hebelchen der Fensterheber sind ein wenig filigran geraten und die Automatik (komplettes Rauf- und Runterlaufen beim Druchdrücken des Tasters) ist leider nur zeitweise vorhanden - dieses Problem scheint VW irgendwie nie so richtig in den Griff zu kriegen, zieht es sich doch quer durch fast alle Modellreihen.
Von abbröselnden Türverkleidungen und -Griffen habe ich bislang auch noch nichts bemerkt und die jüngst auf Garantie gewechselte Steuerkette verzeichne ich einfach mal unter "kann passieren".
Sobald man sich an das Raumgefühl und das neue Erlebnis beim Kurvenfahren und Abbiegen gewöhnt hat, ist der "Beetle" (härgs) echt ein lustiges kleines Kultauto mit Charme und vor allem Charakter. Frauen lieben ihn und winken einem kräftig zu und wer kein Problem damit hat in einem Frauenauto (den Begriff haben wohl Neider in biederen 3er BMW erfunden) zu sitzen, der wird mit Sicherheit rundum zufrieden damit sein.
Was spziell den V5 angeht, handelt es sich um ein absolut alltagstaugliches Geschoß, das sowohl wohlig schnurrend über die Straßen blubbert, als auch bei Bedarf laut fauchend und gar nicht mehr niedlich um die Ecken und über Geraden geht, wie Schmidt`s Katze. Vom gemütlchen Cruisen über das Abledern perplexer Vertreter der Spoiler-Fraktion bis zum heissen Autobahnritt mit Ärgern von großen Limousinen, beherrscht das Gerät alles, was das Herz begehrt.
Ich für mich muß jedoch hinzufügen, daß ich bislang nur zweimal (gerade BAB und zwei freie Spuren um 04 Uhr früh) an`s Limit bin und eher ruhig fahre. Innerorts, 5. Gang mit Tempomat auf 60 Km/h und dabei einen kernigen blubbernden Sound unter`m Hintern, den andere noch nicht mal mit einem Remus-Topf hinbringen, das ist schon eher meine Welt. Dazu noch das Wissen, ein Auto zu haben, das von jedem unterschätzt wird und immer für Überraschungen gut ist - dezent, kultig aber dennoch ein richtiger Brandstifter - zum Glück habe ich mich nicht für einen seelenlosen GTi der 5er Reihe entschieden.
Ich liebe meinen Herbie und die Mischung aus niedlich und böse, Retro und Moderne, fasziniert mich immer wieder und wenn ich früh die Garage öffne und er mich mit seinen großen runden Glupschaugen anlächelt, dann muß ich auch lachen - und ich bin ein Mann und stehe keineswegs auf Modern-Talking und treibe mich auch nicht auf Schlagerparties herum...... ;-)
Abschließend fällt mir noch ein Zitat von Einstein ein, der einst sagte: "Kraft mach keinen Lärm - sie ist vorhanden" - besser kann man den V5 mit Sicherheit nicht beschreiben
...
ein Testbericht von a_wendt2005-01-05 09:20:05vom 05.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: schick, besonders .... aufsehenerregend...Nachteile/Kritik: zu kleiner Kofferraum
ich habe mein Auto gewechselt ... es sollte wieder ein Cabrio sein ...
da ich leider beim MX-5, den ich immer noch für sehr gelungen halte, zu wenig Platz hatte, speziell die Tatsache das er nur ein 2-Sitzer ist, störte mich erheblich, wollte ich diesmal ein 4-sitziges Cabrio. Für mich war wichtig das es nicht einfach nur ein aufgeschnittener PKW war ... ich finde viele Cabrios sind dann im geschlossenen Zustand hässlich ...
In Anbetracht eines gewissen Preislimits waren da nicht mehr viele Cabrios zu Auswahl ..
das Audi Cabrio (ganz
schön teuer), die Palette von Peugeot, wobei ich da auch schon nicht mehr alle für gelungen halte... das Opel Astra Cabrio und den gerade erst auf den Markt gekommenen New Beetle
Als ich die ersten Bilder vom Beetle gesehen hatte war eine gewisse Vorentscheidung gefallen ...
Ich fand das alte Käfer Cabrio schon sehr gelungen, das Neue denke ist mindestens genauso schick ... es ist eine gelungene Mischung aus alt und neu, (das Verdeck liegt wie beim alten Käfer oben drauf, es gibt wieder eine Blume, die Form ist unverwechselbar)
Am 21.Februar war Markteinführung für Deutschland. An dem Tag musste ich natürlich zum VW Händler ... ein paar Tage später bin ich dann auch mal Probegefahren ... und die Entscheidung war gefallen .. Man setzt sich ins Auto und findet auf Anhieb ein paar Details die sehr gelungen sind, die Innenraumgestaltung ist ähnlich dem normalen New Beetle (Blume, Griff für den Beifahrer.. etc) es gibt ein paar neue Details die dazu gekommen sind, die Außenspiegel enthalten jetzt wie bei einigen anderen Fahrzeugen Blinklichter, es gibt standardmäßig ESP, die Knöpfe für das Verdeck, und alles was Cabriospezifisch ist -> Türen ohne Scheibenrahmen … etc..
Ursprünglich wollte ich dann einen Diesel ... leider produziert VW den aber erst zum Herbst ... dann braucht man meiner Meinung nach kein Cabrio mehr ... also habe ich mich für den kleinsten Benziner entschieden. Man kann ja später noch mal wechseln dachte ich ….
Irgendwann meinte VW der den ich bestellt hätte wird im Mai produziert und zwar in den USA .. wer weiß wann der dann hier ist ... Der VW Händler bot mir an, einen aus den Ausstellungsräumen zu nehmen … deshalb standen nur noch die Farben schwarz, silbern und hellblau zur Auswahl … Diese Fahrzeuge waren natürlich auch schon entsprechend ausgestattet …
So kam ich also als einer der ersten zu diesem Auto ….
Ich habe also einen schwarzen 75 PS Benziner mit elektrischem Verdeck, Klimaanlage und Sitzheizung sowie dem Windschott (unbedingt nötig sonst unangenehmes offen fahren) genommen. Ach so ein Gammaradio war auch mit drin .. werde ich aber noch durchwechseln .. ich finde die Radios bei VW sind ein extra Thema...
Mit dem Motor war ich am Anfang ein wenig unglücklich ... gerade da das Auto 1300 kg wiegt und der Motor ein wenig unelastisch ist ... aber da dieses Auto sowieso eher zum dahingleiten (Cruisen) gedacht ist, reicht auch dieser Motor .. mit etwas zirkeln fährt er dann auch 180km/h .. (leider mit extremen Benzinverbrauch) aber dafür ist er schön leise ... auch das Verdeck ist hervorragend gearbeitet, super dicht und damit weitgehend frei von lauten Windgeräuschen .... Vorgestern war ich das erste mal in der Waschstrasse ... und es ist alles hervorragend dicht ...
Beim Türen schließen und öffnen werden wie bei vielen neuen Cabrios die Fenster kurz gesenkt und wieder hochgefahren damit es wirklich dicht schließt ...
Das elektrische Verdeck schließt und öffnet relativ schnell, eine Ampelphase reicht meist aus ...
(es ist einmal manuell zu entriegeln und der Rest geht automatisch… Scheiben ein wenig senken Verdeck wegklappen und verriegeln) Zu der Ausstattung die ich teilweise ungewollt mitgekauft habe kann ich nur sagen alles relativ brauchbar …. Die Sitzheizung ist nett wenn man bei den ersten Sonnenstrahlen aber noch relativ niedrigen Temperaturen schon mal offen fahren will… Die Klimaanlage erweist sich auch als relativ nützlich…gerade wenn es dann so warm ist das man nicht offen fahren will
Ich bin inzwischen 9000 km damit gefahren und noch ist alles ok ….
Der Motor ist inzwischen auch ein wenig straffer … wahrscheinlich eingefahren oder wie auch immer man das nennt … oder ich hab mich halt dran gewöhnt
Den einzigen Nachteil den man so auf die Dauer feststellen muss ist der etwas zu klein geratene Kofferraum .. es sind halt nur knapp 250l und die Lücke ist einfach zu klein ... zum Transporter eignet sich der New Cabrio einfach nicht ... ach und ein zweiter Nachteil den ich aber nicht so schlimm finde .. dadurch das die Hinteren Sitze eine Art Auffangstützen für Überschläge enthalten sind diese etwas zu steil geraten .. (ich denke technisch bedingt) .. darüber kann ich wegsehen ...
Was ich ja abschließend dann noch loswerden möchte ist das wahnsinnig viele Leute sich nach diesem Auto umsehen … oft bekommt man Sprüche wie „schickes Auto“, „nett“ oder „witzig“ zu hören … oft sieht man auch mal einen Daumen hoch oder ähnliches …
Beetle Cabrio Fahrer grüßen sich untereinander. Ich denke dieses Auto ist auf dem besten Weg ein Kult zu werden … oder ist es schon ….
ich habe gerade festegestellt das ich nichts über die Preise geschrieben habe :(
also Standart fängt der Wagen bei 19600 € an ...
und so wie ich ihn jetzt fahre also bi auf den Motor alles was geht .. 23500 €
Wenn man bedenkt das man einen voll ausgestatteten Golf für knapp 22000 bekommt ist das doch ein vernünftiger Preis oder ???
zu den angemahnten Langzeiterfahrungen .. ihr habt ja Recht aber den Wagen gibt es nu mal noch nicht so lange ... ich werde später ergänzen ....
hier mal ein paar Zeilen zu Langzeiterfahrungen ...
ich bin inzwischen bei 17000 km immer noch keine großen Probleme .. na ja bei 15000 wollte es Öl .. aber das ist bei den aktuellen VWs überall so .. sobald man diese Langlaufwartungsintervalle hat muss man ab und zu Öl nachkippen ... (Nachteil teures Öl) zwischendurch war ein Gummizug am Verdeck abgegangen aber da konnte ich selbst wieder reparieren .. Ansonsten immer noch ein breites Grinsen ...
...
ein Testbericht von ceros2004-10-28 21:21:46vom 28.10.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Image, Aussehen...Nachteile/Kritik: Qualität, Service, Preise
Ich hab den Beetle leihweise für eine Woche gehabt und schildere hier meine Erfahrungen.
Zur Info: Das Auto ist 3 Jahre alt, hat aber nur 20.000 km.
Tag 1:
******
Ich steige ein, stelle fest, dass der Sitz für mich falsch eingestellt ist. Mit meinen langen Beinen und meinem Hang zum höher sitzen finde ich auch nach längerem hin und her keine richtige Position. Vielleicht stört mich auch nur die weit entfernte Windschutzscheibe.
Das Anlassen des Motors, leicht und schnell. Dieselgeräusch, aber nicht störend. Gang rein und los. Junge, Junge, das Auto geht ab wie
Schmidt's Katze. Selbst bei 50 km/h im 5. Gang noch zügiges Beschleunigen. Großes Lob an die Spritzigkeit. Nach 30 Kilometern Landstraße sehe ich, dass sich die Tanknadel deutlich bewegt hat, entweder kleiner Tank oder großer Durst.
Tag 2:
******
Kurz nach dem Losfahren ein blaues Warnlämchen am Tacho. Könnte was mit der Kühlerflüssigkeit sein. Schnell den Besitzer des Autos über Handy angerufen: Entwarnung. Das Lämpchen zeigt, dass die Kühlerwassertemperatur noch nicht Betriebswerte erreicht hat. Wozu muss ich das als Fahrer wissen? Komisch.
Nach weiteren 10 km geht plötzlich ein gelbes Warnlämchen an. Irgendwas mit gelbem Ausrufezeichen und Pfeil drum rum. Indianerangriff? Möchte nicht schon wieder anrufen. Fahre vorsichtshalber bei der nächsten Werkstatt vorbei und frage nach. Diagnose: ESP hat ausgelöst, weil ich zu schnell in die Kurve gefahren wäre. Meine Antwort: Ich war auf einer geraden Landstrasse, als das Lämpchen anging. Merkwürdig.
Tag 3:
******
Fahre gerade los, da leuchtet das Ausrufezeichen schon wieder. Ich versuche es zu ignorieren, gelingt mir auch. Regen und Dunkelheit, freue mich über ein Dach über dem Kopf. Plötzlich wird das Auto langsamer. Das Gaspedal reagiert nicht mehr. Der Motor scheint bei 100 km/h plötzlich aus zu sein. Die Tachonadel sinkt, die Tankanzeige ist gleich ganz auf Null gefallen. Ich rolle auf den nächsten Waldweg, verfluche deutsche Autos und starte den Motor neu. Läuft tadellos an und ich kann weiterfahren, direkt in die Werkstatt.
Nach 7 Stunden der erlösende Anruf: Der Fehler wurde nicht gefunden, aber dafür ein anderer. Die Fehlersuche kostet schon mal 150 Euro. Es wurde festgestellt, dass der Querbeschleunigungssensor kaputt ist. Wird für schlappe 800 Euro sofort ausgetauscht. Sofort heisst, dass es am nächsten Tag gleich als erstes gemacht werden soll. Die Suche nach dem Fehler für den Motor-Ausstieg wird dann anschließend gemacht.
Ich verfluche deutsche Autos noch mehr.
Tag 4 bis 5:
************
Ich sitze in meinem eigenen Japaner-Auto, das noch keine Werkstatt von innen gesehen hat. Freue mich, wieder ein echtes Auto zu fahren und schwöre mir: "NIE MEHR EIN DEUTSCHES AUTO".
P.S. Ich habe diese Geschichte vielen Leuten erzählt und jeder VW-, Audi-, Opel-Fahrer konnte ähnliche Erlebnisse berichten. Einzig die Mazda-, Mitsubishi-, Nissan-, Toyota-Fahrer. Sie reagieren mit zuckenden Schultern und der Frage, was denn ein Warnlämpchen sei und warum so was aufleuchtet.
Viele herzliche Grüße nach Japan!!!
...
ein Testbericht von partydude2004-09-19 21:23:51vom 19.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: genau so wie sein vorgänger, ...Nachteile/Kritik: das Verdeck wie oben beschrieben
Der Wagen fährt sich ganz gut, nur der Kofferraum ist ein bisschen zu klein.Das Verdeck braucht sehr lange bis es geöffnet und geschlossen ist.
Der Wagen ist auf jedem Fall besser wie dieser Wagen von Citrön
Panorama.
Der Motor reicht aus , er ist gut in der Beschleunigung und sehr gut in den Kurven.
Sein Design ist genau so wie der alte VW Beetle . Das Design ist einfach Spitze.
Esa ist auch ein sehr gutes preis Leistungs Verhältnis, das sich sehen lasse kann. Ich bin den Benziner gefahren , bin
den Diesel och nicht gefahren .
...
ein Testbericht von olsailor2004-08-20 15:24:30vom 20.08.2004Empfehlung: nein
Vorteile: -gutes Design...Nachteile/Kritik: -wenig Platz
In der letzten Zeit haben wir ihn kennen und lieben gelernt: den neuen VW NEW BEETLE. Er soll die nächste Generation des legendären VW KÄFER darstellen, doch der Beetle ist eine Legende für sich. Das Design: ********* Das Design des VW NEW BEETLE ist einmalig. Durch seine abgerundete, flüssige Form fängt er so manchen Blick ein. Sein Stil ist revolutionär und sondert sich von der breiten Masse der Klein- und Mittelklasse Wagen ab.Der vw beetle ist wie andere autos seiner marke sehr gut und robust gebaut. Er ist sehr futuristisch
un verfügt über einen sehr guten Motor.
...
ein Testbericht von luiboy2003-10-06 16:40:59vom 06.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Design, Kultmobil, Spaß, Straßenlage, Raumgefühl vorn...Nachteile/Kritik: Hintere Sitze, Nutzfläche, empfindliche Stoßfänger
Eigentlich habe ich dem Käfer sonnst nie Beachtung geschänkt. Meine Blicke galten eher etwas normaleren Typen, wie dem VW Golf oder Vento. Doch als ich im Januar 2000 im VW Autohaus in Dresden in einem New Beetle saß, wollte ich unbedingt einen haben. Und so kam es dann auch, als ich dann im selbigen Jahr im Februar mein eigenen abholen durfte. Ich griente über beide Ohren das sich einfach nicht abstellen wollte. Dies können mir bestimmt andere Beetlefahrer bestätigen. Das Fahrzeug strahlt so viel Freude und Sympatie aus wie kein
anderes. Selbts der aktuellere Mini von Rover kommt da nicht ran.
Meine Modelwahl:
Es standen damals noch nicht so viele Modelvarianten zur verfügung. Es gab einen 2.0 Liter Benziner, 1,8 Liter Benziner mit Turbo, Und meinen mit der Wunschmotorisierung 1,9 TDI (Turbodiesel) mit 90PS. Aus Erfahrung dachte ich mir sind die Dieselmotorenfahrzeuge immer etwas teurer. Doch beim Beetle war das nicht so. Der 1,9er nahm sich im Vergleich zum 2,0 ohne Turbo (Benziner) nichts. Und somit war meine Wahl eigentlich bei der Motorisierung getroffen.
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Karosse:
---------
Die Verarbeitung der Karossenteile ist vom Besten. keine groben Schweißverbindungen. Die Spaltmaße sind sehr gering. Die weit ausladenden Kotflügel sowie die Stoßfänger sind aus flexibler Plastik. Dadurch verzeihen sie kleinere Rembler ohne gleich zu beulen. Außerdem lassen Sie sich sehr einfach mit wenigen gut verdeckten Schraubverbindungen lösen und bei Bedarf tauschen. Leider sind sie durch die Volllackierung sehr kratzempfindlich.
Auch die Position der vorderen Blinker ist bei kleineren Parkrämblern sehr ungünstig. Die Türen haben beim schließen einen satten schweren klang und auch die feststellposition bei geöffnetter Tür funktionieren zur vollen Zufriedenheit.
Seitenschweller:
Der Beetle hat an beiden Seiten unten angedeutete Seitenschweller. Die aber nicht wie bei einem alten Käfer aus Trittbrettern bestehen sondern eine art hohle Blechwurst! sind. Die gerne in Werkstätten ramboniert werden. Verursacht durch Wagenheber. Meine Seitenschweller weißen leider schon mehrere eingedrückte Stellen auf.
Heckklappe:
Die Heckklappe hat in der Mitte ein VW Zeichen platziert bekommen, welches auch gleichzeitig der versteckte Kofferraumöffner von Außen ist. Mann betätigt die Öffnung, indem man das VW Zeichen zur Seite schwenkt und legt damit den Hebel zum öffnen Frei. Der eine Chromblitzende Optik hat. Mit der Optik sind wir auch schon an der Schattenseite der Öffnung angelagt. Denn meine Heckklappe ist dadurch schon ganz zerkratz. Sodas ich mir manchmal diese rafiniert versteckte Öffnung weg wünschen würde. Zustande gekommen sind diese kreisrunden Kratzer um das VW Zeichen durch zu lange Fingernägel, Ringe oder sonstigen Schmuck machner meiner Fahrgäste.
Motorhaube:
So knuffig wie er auch von vorn durch seine kleine Motorhaube und seinen breiten Radkästen ausschaut.
Hat diese Kurze "Schnautze" keine all so gute Airodinamik wie andere Autos der Klasse. Dies merkt man auch gut an den zu Haufen gefangen Insekten auf der Haube. Welche sich bekanntlich auch nur schwer entfernen lassen. Desweiteren ziert meine Haube auch nur noch ein ganz verblasstes VW Zeichen. Da sich durch Frost die oberste Folie gelöst hat und nun Wasser und Dreck dahinter klemmt.
Radkästen (hinten):
Geben optisch dem Beetle eine sehr schöne Optik. Ähnlich wie man sie auch bei einem Porsche her kennt. Die vorderen Räder schmeißen im Winter gern den Matsch und ander Kleinteile gerne mal an den hinteren Radkasten. Welch eine Freude, als ich dann im Frühjahr die Ganzen (unzählig viele) Steinschläge durch Streusplitt sehen durfte. Daher mein Tipp. Gleich bei Neukauf einen Schutz aus klarer 3M Folie oder einen Tunigschutz von KAMAI oder ähnlichen anbringen.
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Innenraum
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Vorn:
Das Raumgefühl auf den beiden vorderen Sitzen ist super. Man fühlt sich durch die weit nach vorn gezogene Frontscheibe wie in einem großen Van. Und das Kuppeartige Dach gibt Kopffreiheit wie man sie in einem Oberklassefahrzeug vergeblich sucht. Ganz im Gegenteil dazu die Beinfreiheit vorn. Gerade etwas größere Personen mit einer Körpergröße mit 1,80 m stoßen ständig mit den Knien an die weit vorgezogene Mittelkonsole.
Armatorenbrett:
Das Armatorenbrett ist sehr lang, ähnlich des einen Van. Was sich darunter wo verbirgt frage ich mich heute noch. Denn der Motor hört vorher auf. Ein begehbares Handschufach kann auchnicht darunter sein. Denn da passt gerade so ein Eiskratzer kleiner Bauart rein. Die Materialwahl des Armatorenbrettes gefällt mir nicht so. Denn es ist aus ganz klatter Plastik ohne Ablagemöglichkeiten wie ich es aus A-Klasse oder Smart her kenne.
Fondbereich:
Durch die Kugelige Bauform und den reichlichen Platz im vorderen Bereich ist es hinten Sehr eng. Besonders die Kopffreiheit ist viel zu knapp bemessen. Die Lehne der Rückbank ist im Neigungswinkel fast 90 Grad. Sodas man Urlaubsfahrtstrecken dort auf gar keinen fall verbringen möchte. Würde die Sitze im Fondbereich bestenfalls luxeriöse Notsitze bezeichen.
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Motorisierung
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Die Motorisierung des 1,9 TDI ist für ein Spaßmobil wie den Beetle gerade richtig und Vernümftig sowieso. Was soll so einer mit Rennwagenmotorisierung wenn man sich dann beim fahren gar nicht mehr auf die ganzen reaktionen der Passanten freuen kann? Nee Spaß bei seite. die 90 PS des 1,9er Leisten wirklich genug und sind sparsam. Er schafft auf der Autobahn locker 170-180km/h. Diesel sollte man so ca. 6 Liter auf 100 km einplanen. Es kann natürlich auch bei sparsammer Fahrt drunter gehen. Aber weniger wie 5 habe ich noch nicht geschaft! Im Anzug aus dem Stand an der Kreuzung kann er sich trotz seines Gewichtes von 1,3 Tonnen sehen lassen. Er ist besonders im unteren Drehzahlbereich agiel. Dies kommt von dem reichlichen Hubraum (1,9 Liter) und dem hohem Drehmoment von 230 Nm.
Motortuning:
Firmen wie ABT oder Oettinger bieten speziell für den 1,9 tdi einen Chip an mit dem man die Serienmäßigen 90PS aus ca. 120PS trimmen kann.
Kostenpunkt ist bei 600-700EUR
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ein Testbericht von MONETIX2003-09-24 11:59:55vom 24.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Fahrspass, ulkiges Karosserie-Design...Nachteile/Kritik: zu teuer, zu wenig Kofferraum, etwas unübersichtlich
Bei meinem diesjährigen Kreta-Familienurlaub hatte ich das Vergnügen ein fahrbahren Untersatz zur Verfügung zu haben, der mich ausser dem Benzin nichts kostete. Aufgrund meiner Zusammenarbeit mit dem grössten Ingenieur- und Immobilienbüro auf Kreta bekam ich für meine Urlaubsunternehmungen ein Auto dieser Firma zum Inselerkunden, einen VW New Beetle Cabrio 2.0.
Eigentlich sind mir Cabrios zu anstrengend. Ständig dieser nervige Fahrtwind und die pralle Sonne auf meiner Haut. Ausserdem kann man sich nicht richtig unterhalten, dazu ist es viel zu laut.
Als ich aber erfuhr, dass ich einen VW New Beetle Cabrio von meiner Partnerfirma zur Verfügung
bestellt bekam –und das auch noch ohne einen Cent zu bezahlen, freute ich mich riesig. Bei meinen voran gegangenen geschäftlichen Aufenthalten musste ich mit einem Fiat Twingo vorlieb nehmen –aber da fuhr ich ja auch alleine.
Als wir auf dem Flughafen „Nikos Kazazakis“ in Heraklion ankamen, stand das gute Stück schon für mich bereit. Nach einer kurzen Einführung in die Technik und der Schlüsselübergabe durch einen mir bekannten Mitarbeiter des Immobilienbüros nahm ich das Gefährt erst mal in Augenschein.
Nun gut, irgendwie süss sah er ja aus, fast knuddelig. Und die Ledersitze wirken richtig edel. Ich öffnete das Dach per Knopfdruck, das dauerte 13 Sekunden, und nachdem wir die Koffer und Taschen irgendwie verstaut hatten ging es auf die Piste –bei strahlend blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.
Cruising-Wetter vom Feinsten.
Der 85-kW-Motor beschleunigte das Auto im Nu auf 100. Ich unterhielt mich mit meiner Frau und merkte erst nach einer ganzen Weile, dass gerade eines meiner Vorurteile gegen Cabrios –zumindest bei diesem- widerlegt war: Den Motor hörte man fast gar nicht, und die Windgeräusche hielten sich dank eines Windschotts hinter der Rückbank in durchaus erträglichen Grenzen.
Das New Beetle Cabrio ist einfach nur für den Spass gebaut. Das sieht man nicht nur an der halb eiförmigen Karosserie, sondern auch an den Farben wie Eierschalenbeige oder grellen Mellow-Yello –unseres war sehr zur Freude meiner Tochter Babyblau (helles Blau).
Und als Erinnerung an alte Volkswagen-Käfer-Zeiten hing rechts neben dem Lenkrad eine kleine Blumenvase –auch sehr zur Freude meiner Tochter.
Mich brachte es zurück in meine Jugend, waren doch meine ersten drei Autos VW-Käfer (1200, 2x 1303 S).
Richtig praktisch ist so ein Auto natürlich nicht. Der Kofferraum ist winzig und es passen gerade mal zwei Sporttasche rein –die Koffer mussten wir auf der Rückbank deponieren und deshalb musste meine Tochter auf dem Schoss meiner Frau sitzen. Dies aber nur auf der Fahrt vom Flughafen bis nach Kalives wo wir ein Ferienhäuschen gemietet hatten. Immerhin 130 Kilometer durchs Gebirge und am Strand entlag.
Hier machten sich die 85 kW bezahlt, den es galt Steigungen von mehreren Prozent zu überwinden.
Leihwagen auf Kreta sind meist kleine Fiats, Fords, Suzukis etc. oder Jeeps –bei den einen fehlen die kWs bei den anderen sind sie übermotorisiert.
Während der Fahrt finde ich einiges eher unpraktisch: Das Verdeck lässt sich nicht versenken. Es liegt wie eine dicke Wurst hinter den Rücksitzen und versperrt beim Spurwechsel und einparken die Sicht. Dies ist auf Kreta besonders tückisch, da vor allem in den grösseren Städten aber auch in der ländlichen Idylle, wie aus heiterem Himmel Mopeds, Roller und Motoräder von hinten auftauchen und man sie erst sieht wenn sie auf gleicher Höhe oder vorbei sind. Deshalb ist mit dem VW New Cabrio äusserst vorsichtig der Spurwechsel vorzunehmen, da der Aussenspiegel durch dieses zusammengerollte Verdeck doch beeinträchtigt wird.
Die Windschutzscheibe ist soweit vorne, das man nur schwer ein Gefühl für die Länge des Autos bekommt –man sieht nicht wo es anfängt.
Aber praktische Autos gibt es schliesslich genug, wir wollen ja unseren Spass haben.
Bei der Sicherheit hört der Spass allerdings auf:
Das Cabriolet auf der technischen Basis des VW Golf ist serienmässig mit mit Vorder- und Seitenairbags ausgestattet. Ausserdem hat es einen automatischen Überrollschutz für den Fall, dass sich das Fahrzeug überschlägt.
In einer Viertelsekunde schiessen hinter den Rücksitzen zwei Stützprofile hoch und schützen zusammen mit dem dtabilen Scheibenrahmen den Innenraum.
Dies habe ich natürlich nicht selbst am Objekt getestet, sondern im Begleitheft des Autos gelesen.
Bleibt zu hoffen, dass das Auto auf das Begleitheft hört.
Das Cabrio gibt es mit vier Motor-Varianten: Drei Benziner zwischen 55 kW und 85 kW und ein Diesel mit 74 kW.
Die Preise liegen zwischen 19.750 und 23.875 Euro.
Unser Gefährt war ein New Beetle Cabrio 2.0 mit 85 kW.
Der Verbrauch lag in unserem Fall bei ca. 9 Liter/100km, wobei einige Bergfahrten und viele Kurzstrecken dabei waren.
Den genauen Preis konnte ich von meinem Partner leider nicht erfahren, da sich Kreter was Geld angeht sehr bedeckt halten. Die o.g. Preise habe ich von einen befreundeten Autohändler erfahren und sind natürlich nicht verbindlich.
FAZIT:
Der VW New Beetle Cabrio 2.0 ist ein Auto um Spass zu haben. Bis auf die An-und Abfahrt kann ich sagen, dass ich im grossen und ganzen zufrieden mit dem Auto war. Das Auto eignet sich nicht für grössere Transporte, das Kofferraum-Angebot ist mehr als bescheiden. Aber für die reine Fahrerei auf Kreta ist das Gefährt bestens geeignet, wenn man etwas Umsicht walten lässt. Für den Urlaub finde ich das Auto ganz in Ordnung, allerdings würde ich nicht nur damit fahen wollen, es sei denn als Zweitwagen. Auf Kreta ist dieses Auto eher selten zu sehen, aber das liegt wohl an den Preisen.
Für mich ist dieses Auto geeignet als Zweitwagen und Urlaubskutsche –nicht mehr und nicht weniger.
Ich bedanke mich fürs lesen, bewerten und kommentieren, Günter „jetzt wieder Cabrio-Los“
ein Testbericht von DonBartleby2003-08-19 18:59:20vom 19.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Motor, Fahrwerk, Optik...Nachteile/Kritik: Qualität, Kofferraum
Es ist nun mittlerweile fast drei Jahre her, als meine Mutter beschloss sich den neuen VW New Beetle zu kaufen. Die Suche nach einem geeigneten Wagen begann also. Entschieden hat sie sich im Endeffekt für einen Jahreswagen eines Angestellten von VW. Diese sind besonders empfehlenswert, da sie meist wenig und schonen gefahren sind, und nach einem Jahr auch schon deutlich günstiger als ein Neuwagen. Er hatte damals knapp 7.000km gelaufen und kostete ca. 32.000 DM. Dieser Kauf war meiner Meinung nach ein reiner Lust- den ein Vernunftkauf. Dieses Auto ist
ein reines Spaßmobil. Rational gesehen hat der Wagen eher weniger zu bieten, dazu aber im Folgenden mehr.
(*-*-*-*-* DESIGN UND INNENRAUM *-*-*-*-*)
Am Design scheiden sich wie bei vielen anderen Autos bekanntlich die Geister. Viele waren schockiert was VW aus ihrem geliebten Käfer gemacht hatte. Andere, wie auch meine Mutter, waren begeistert und freuten sich an der etwas anderen Karosserie. Der Versuch von VW, den neuen im Design an den guten alten Käfer anzulehnen ist nicht zu übersehen. In meinen Augen ist das Design durchaus gelungen. Der Wagen wirkt durch die kugelartige Form und die runden Scheinwerfer sowie Rückleuchten „knuffig“. Der praktische Nutzwert des Wagens bleibt daher leider sehr auf der Strecke. Durch die äußere Form, die daraus resultierende, kurze Motorhaube, wurde das Armaturenbrett sehr weit in den Innenraum gezogen. Ansonsten wäre der Motorraum zu klein geworden. Das hat zur Folge das man über eine ewig große Plastiklandschaft Richtung Strasse blickt. Dieses macht den Wagen mehr als unübersichtlich. Auch nach hinten ist die Sicht mehr als eingeschränkt, da man nur schätzen kann wo der Wagen zu ende ist. Schön anzusehen ist die Blau/Rote Instrumentenbeleuchtung, die mittlerweile in allen VW Modellen verwendet wird. Jeder weiß ja mittlerweile das blau glücklich macht! =) Schalter und Knöpfe sind, VW typisch, da wo sie hingehören.
Der Innenraum ist klar für den amerikanischen Markt konzipiert. So findet man duzende Ablagefächer und Cupholder. Der gesamte Innenraum wirkt auf Grund der vielen, großen Plastikflächen nicht gerade hochwertig. Gerade das sehr wuchtigen Armaturenbrett dient in erster Linie als Staubfänger. Das Dach ist sehr hoch, dies führt dazu, das im Innenraum auch große Menschen, wie ich, viel Kopffreiheit haben. Unterm Dach befinden sich eine Uhr und eine Außentemperaturanzeige. Ein weiterer Nachteil ist der wahrlich winzige Kofferraum. Mehr als zwei Einkaufstüten passen nicht rein. Ebenso beengt sitzen die Fahrgäste im Fond. Ab einer Körpergröße von 1,70m ist hier Schluß. Ansonsten macht man unliebsame Bekanntschaft mir der Kofferraumklappe und den C-Säulen.
(*-*-*-*-* KOMFORT / FAHRDYNAMIK *-*-*-*-*)
Motor:
Als Bonbon spendierte VW dem New Beetle die leicht überarbeitete 2-Liter-Maschine aus dem Golf III GTI mit 115PS bei 5200 Touren. Der Motor ist klar das Beste am ganzen Auto. Er dreht willig hoch und beschleunigt den Beetle in 10,9 Sec auf Tempo 100 und erfüllt dabei die Abgas Euro4 Norm. Die Höchstgeschwindigkeit von 185km/h erreicht er recht zügig, dann bricht der Vortrieb jedoch ab. Dies liegt an der, für den cw-Wert, mehr als ungünstigen Form des Wagens. Das hohe Leergewicht von 1309kg trägt einen weiteren Teil dazu bei. Das manuelle 5-Gang-Getriebe lässt sich leicht schalten, die Kupplung allerdings ist sehr schwammig und gefühllos geraten. Es ist sehr gewöhnungsbedürftig ihn zu schalten.
Verbrauch:
Der Verbrauch hält sich mit 11,9 Litern (Superbenzin) in der Stadt angenehm in Grenzen. Je nach Fahrweise lässt er sich allerdings auch auf unter 10 Liter drücken. Den Drittelmix gibt VW mit 8,7 Litern an, dazu kann ich leider nichts sagen, da der Wagen ausschließlich in der Stadt gefahren wird.
Fahrwerk:
Das Fahrwerk ist dem des Golf IV identisch und somit sehr gut. In Kombination mit dem ESP (Elektronisches-Stabilitäts-Programm) ist es schwer den Wagen auch auf Schnee oder regennasser Fahrbahn aus der Ruhe zu bringen. Man kann das Fahrverhalten als sehr neutral und gutmütig bezeichnen.
Bremsen:
Der Durchzug der Bremsen ist ein weiterer Pluspunkt des Wagens, die Dosierbarkeit leider nicht. Wenn die Bremsen kalt sind, packen diese viel zu hart zu. Dieses wird zwar während der Fahrt besser, allerdings sind sie auch dann immer noch sehr schwer zu dosieren. Das wichtigste, die sehr gute Bremskraft, lässt sich jedoch nicht leugnen.
(*-*-*-*-* FUNKTION / QUALITÄT *-*-*-*-*)
Der Wagen hat bis jetzt 30.000km auf der Uhr und hatte bislang noch keine großen Reparaturen. Neben den regelmäßigen Inspektionen, gab es nur einen erwähnenswerten Kostenpunkt. Nach kurzer Zeit ging der linke Fensterheber kaputt. VW hat dieses ohne Murren auf Kulanz repariert. Was allerdings von Anfang an störte war das der Wagen, auf Grund seiner riesigen Plastikflächen, in jeder Ecke knackte und karrte. Die Verarbeitungsqualität ist ansonsten aber gut. Wenn gleich die Oberflächen sehr leicht zerkratzen, außerdem sieht man gerade auf den Türpanelen jeden Fingerabdruck.
Der Geräuschpegel im Innenraum ist angenehm. In der Stadt wohlgemerkt. Als wir den Wagen in Wolfsburg abholten viel sofort auf das der Wagen bei hohen Geschwindigkeiten unglaublich laut wurde. Dies liegt daran das der Motor sehr hoch dreht und der Wind eine sehr große Angriffsfläche hat.
Lobenswert ist die gute Klimaanlage. Sie ist zwar Sonderausstattung, ist aber in jedem Falle zu empfehlen. So ist die Temperatur, trotz der schwarzen Außenfarbe unseres Wagens immer angenehm.
Die Sicherheitsausstattung, sowohl die passive als auch die aktive ist gut. So ist der Wagen mit ABS, ESP und einige anderen fahrstabilisierende elektronische Helferlein ausgestattet. Er hat Doppelairbags sowie Sidebags vorne. Hinten gibt es leider keine Airbags. Diese haben wir aber zum Glück noch nicht ausprobieren müssen. Daher kann ich nicht sagen wie und ob sie funktionieren. Muttis Auto für diesen Test zu Schrott zu fahren wäre sicher auch nicht die ideale Lösung zur Beantwortung dieser Frage gewesen! ;)
(*-*-*-*-* FAZIT *-*-*-*-*)
Es fällt mir schwer zu sagen ob dieser Wagen empfehlenswert ist, oder ob ich eher von ihm abraten soll. Die Bezeichnung Spaßmobil trifft dieses Auto sicher am besten. Der Wagen ist mit 115PS an sich sehr gut motorisiert. Allerdings machen die mehr als nachteilige Form und das hohe Leergewicht dem Fahrspaß einen deutlichen Strich durch die Rechnung.
Zusammenfassend ist dieser Wagen für den zu empfehlen, der ein Fahrzeug mit hohem Funfaktor sucht. Derjenige, der ein Fahrzeug sucht das eine hohe Alltagstauglichkeit besitzt ist hier sicherlich falsch. Da wäre Golf und Konsorten sicher die bessere Wahl. Dieser bietet vor allem eine deutlich bessere Qualität und wesentlich mehr praktischen Nutzen. Vorteil des Beetles dürfte allerdings das Image/Design sein. Ob man nun will oder nicht. Mit diesem Auto fällt man auf. Ob nun positiv oder negativ, ein Hingucker ist garantiert.
Ich freue mich über konstruktive Kritik in jeder Form...
P.S.: Ich veröffentliche meine Berichte auch bei ciao/[CZD]Eraser und bei dooyoo/DonBartleby!
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