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VW T4 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
T4 2,5 TDI Multivan - ein Allroundfahrzeug mit Suchtgefahr !!
ein Testbericht von fipsen2004-05-28 10:28:18vom 28.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Variabilität, Fahrleistungen, Verbrauch, Familientauglichkeit...Nachteile/Kritik: Anschaffungspreis
Seit kurzem bin ich als alter VW Bus T3 Fahrer stolzer Besitzer eines VW T4 2,5 TDI Multivan. Dieses Fahrzeug kann ich freizeitgegeisterten und Familien nur wärmstens empfehlen. Das Fahrzeug hat für die Größe atemberaubende Fahrleistungen bei einem Verbrauch von 7-9 Ltr./Diesel pro 100 km. Die Variabilität ist unschlagbar. Sowohl meine großen Segel, als auch mein Schlauchboot (Beiboot) mit Motor passen problemlos rein. Auf dem weg an die Cote d'Azur verbrinegn wir mit einer großgewachsenen 3-köpfigen Familie (Sohn ca. 3 Jahre) die Nachtr problemlos auf der umgeklappten Rückbank und schlafen vorzüglich. Morgens dann wird der Tisch ausgeklappt und bei Kälte bullert die Standheizung zum gemütlichen Frühstück.
Wichtig ist es, das Fahrzeug über 2,8 to aufzulasten. Hierfür reicht es beim Multivan in der Regel aus nur die hinteren Federn gegen Federn mit rosa-Kennung auszutauschen. Danach kostet das Fahrzeug lediglich 172 € Steuern pro Jahr.
krabbi, 28.05.2004
nach welchem Prinzip bewertest du eigentlich andere Beitraumlge??? Bewertest du alle anderen Beitraumlge, von Usern die deine Beitraumlge als WENIGER NUumlTZLICH bewertet haben, als NICHT NUumlTZLICH??? Dann hast du hier etwas falsch verstanden u
musca, 28.05.2004
man....da koumlnnte man doch viel mehr schreiben oder????
ein Testbericht von sponsor2005-08-25 21:37:18vom 25.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: geringer Verbrauch
langer Radstand
flexibel
Größe im Innenraum...Nachteile/Kritik: Fahrgeräusche
Sitz und Lage des Ölfilters und Ersatzreifens
Man kann gut drin schlafen und viel transportieren.Mit Anhängerkupplung kann man noch mehr mitnehmen.Der TD ist sehr sparsam im Verbrauch(zwischen 5 und 6 Liter auf 100 km).
Bequeme Sitzmöglichkeit durch die Armlehnen und guter Polsterung.
Gute Instrumentenübersicht und viel Innenbeleuchtung(Anzahl der Lampen).
Durch Umbau der Stoßdämpfer und Federn (Tüv - abnahme erforderlich),wurde eine LKW-Zulassung beantragt, dieses spart erheblich am Kfz Steuerbeitrag!!!
Der Ölfilter ist beim Wechsel leider sehr schwer zugänglich.
Leider leidet der TD auch unter der VW Krankheit, nicht ortbare Geräusche wie zb. Amaturenbrett, Sitzbank usw.
Schlechter Zugang zum Ersatzreifen unter dem Fahrzeug erschweren die Reifenpanne. Im Allgemeinen ist der T4 trotzdem ein gelungener Transporter und Ausflugsfahrzeug.
sindimindi, 25.08.2005
...trotz der Kuumlrze sind Dir wenigstens einige hilfreiche Informationen gelungen, deshalb noch quotnuumltzlichquot!
LG, Roland
ein Testbericht von alexphilip2005-07-26 20:55:04vom 26.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Komfort, wendig, stark, viel Platz...Nachteile/Kritik: Preis könnte niedrieger sein, keine große Reifenauswahl durch feste Herstellervoraben
Bis letztes Jahr fuhren wir einen Van. Aber nach Ankunft des 5. Kindes war das Auto ziemlich voll und fast kein Kofferraum mehr vorhanden. Also habe ich mich schweren Herzens von meinem Mann überzeugen lassen, daß wir nun einen VW Bus brauchen. Hat echt Angst davor mit so einem riesen Teil zum Einkaufen zu fahren. Aber mal wieder umsonst verrückt gemacht, so wendig ist kein Van!! Aber ich fange erstmal von vorne an. Los geht´s mit den technischen Daten:
*** technische Daten***
Länge : 4,79 m
Breite : 1,84 m
Höhe : 1,92
m
Hubraum : 2,461 Liter
Höchstgeschwindigkeit . 181 km/h :-)) geht auch schneller!!
Anhängelast: 2000 kg/gebr. 700 kg/ ungebremst
***Reifen***
Ganz wichtig!!! VW hat für diesen Bus mit dieser Motorstärke einen Extrareifen entwickeln lassen. Die Reifengröße (orginal auf VW Alufelge) beträgt 225/60R16 102H REINF oder alternativ (z.B. Winterreifen 205/60R16 C100/98T.
Durch diese Werksvorgabe ist man auf dem Reifenmarkt z.Z. von 3 bis 4 Herstellern abhängig. Die Preise sind entsprechend hoch. Kosten für einen Reifen liegen bei 120.- bis 135.- Euro. Laufleistung für Sommerreifen ca. 30000 km auf der Vorderachse (Antrieb).
***Alter und Preis unseres Busses***
Baujahr 06.2003
Gekauft 02.2004
Preis 29000 Euro bei einem Kilometerstand von 14500
***Bezeichnung des Busses***
VW T4 Caravelle TDI 111 kW 8 -Sitzer
Übersetzung für Frauen :-)) : Ein Turbodiesel mit 150 PS
***Ausstattungsbesonderheiten***
1. Zusätzliche 2. Schiebetür auf der Fahrerseite ( wer schon mal ein Kind hinter dem Fahrer anschnallen muss, weiß das zu schätzen. Man muss nicht in den Bus reinkraxeln.)
2. Klimatronic
3. Farb- Navigation
4. Tempomat
5. abnehmbare Anhängerkupplung
6.Schiebedach
7. Alufelgen
8. Achtsitzer
9. höhenverstellbare Kopfstütze bei allen Sitzen
10. ESP und ABS (zu - und abschaltbar)
*** Verbrauch***
Der aktuelle Verbrauch wir digital angezeigt. Bei uns liegt er im Durchschnitt bei 8,2 - 8,7 mit Winterreifen, mit Sommerreifen bei 9,2 - 9,8 Litern pro 100 Kilometern.
*** Inspektion***
Inspektion bei 30000km lag bei 300.- Euro (inclusive Leihwagen)
*** Unsere Erfahrungen***
Etwas skeptisch setze ich mich in unseren neu erstanden Bus. Man muss schon etwas hoch steigen um hinein zu kommen. Aber dafür hat man in dieser Position einen sehr guten Überblick auf den Verkehr. Auf der Autobahn kann man endlich über die Leitplanken sehen ;-). Ansonsten ist beim ersten Eindruch alles wie gewohnt, Blinker, Schalthebel , Gas , Kupplung usw. Auf geht´s! das erste Fahrgefühl ist doch unerwartet sicher. Er liegt gut auf der Straße auch bei hohen Geschwindigkeiten. Auch in Kurven hat man ein sicheres Fahrgefühl, er ist trotz der Höhe vom Fahrgefühl so sicher wie eine Limousine. Wenn man losfährt lässt er sich sehr gut beschleunigen, er ist keineswegs träge wie man vielleicht vermutet. Auch eine Vollbremsung macht er sehr gut mit !!
Die nächste Hürde ist das Einparken vor dem Supermarkt. Auch da ist das Ergebnis verblüffend. Hätte gar nicht gedacht , daß das so einfach geht. Der Bus ist viel wendiger als die beiden Vans , welche wir davor gefahren sind.Endlich passte auch der Wocheneinkauf samt Getränkekisten für eine 7-köpfige Familie wieder in den Kofferaum!!
So weit also wirklich altagtauglich.
Die nächste Hürde ist der Familienurlaub
Wer schon mal für 7 Personen davon 2 Kleinkindern gepackt hat, weiß wovon ich rede. Neben Klamotten muss noch der Kinderwagen,das Reisebett,die Rückentrage, ein Geburtstagsgeschenk, Bettwäsche usw. mit. Der Kofferraum war zwar zum Bersten voll, aber es passte alles rein.
Für die Kinder war die lange Fahrt auch nicht ganz so stressig wie sonst , da die Beinfreiheit im T4 doch recht groß ist. Auch durch die Höhe, d.h man hat noch viel Platz über dem Kopf ,kommt man sich nicht so beengt vor.
Obwohl wir schon 7 Personen sind , hätten wir noch einen Platz für die Oma im Bus frei gehabt. Ist auch praktisch, wenn man mal jemanden mitnehmen möchte. Im Van ist halt bei 7 Plätzen Schluß.
*** Praktisches***
Als super praktisch hat sich auch die Navigation bewährt. Sie fürht einen bis auf die Straße genau zum Ziel.Man kann sich das lästige Kartenlesen sparen, welches ja auch nicht ganz ungefährlich ist. Vor allem wenn man alleine unterwegs ist.
Bei der Navigation muss man nur die Stadt, Straße, eventuell Hausnr. eingeben und eine Computerstimme führt zum Ziel.
Als sehr praktisch hat sich auch die 2. Schiebetür hinten links bewiesen. Vor allem wenn man noch kleine Kinder hat die in einem festangeschnallten Kindersitz sitzen und sich auch noch nicht selber anschnallen können. Wer in einem Van mit nur einer Schiebetür immer mit Kind unterm Arm gebückt in das Auto reinsteigen muss weiß diese Tür echt zu schätzen.
***Zuverlässigkeit***
Wir fahren den Bus jetzt seit fast 1,5 Jahren. Er hat inzwischen 49600 km runter. Bis jetzt hatten wir noch keine Reparaturkosten. Er hat uns also bis jetzt noch nie im Stich gelassen.
***Empfehlung***
Ich kann für den T4 nur eine volle Kaufempfehlung aussprechen, denn er ist zügig, wendig, zuverlässig, sehr geräumig. Ich möchte ihn gar nicht mehr gegen etwas anderes eintauschen. Für uns gibt es kaum eine alternative zum T4 deshalb 5 Sterne.
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ein Testbericht von wassergas882004-12-16 19:21:08vom 16.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Verarbeitung...Nachteile/Kritik: Zu hoher Verbrauch
Ich fuhr zur Abwechslung mal einen VW T4 Syncro TDI mit 2,5 –Liter Dieselmotor. Ca. 8 Jahre hat das Fahrzeug schon auf dem Buckel, aber für einen Diesel erstaunlich wenig Kilometer: 85000. Das Vorglühen dauerte ungewöhnlich lang, sicher eine spezielle Krankheit dieser Serie. Nach dem Anlassen des Motors hat man das Gefühl (trotz gezogenem Shoke) er geht gleich wieder aus - kein ordentlicher Rundlauf, einfach abenteuerlich. So auch die ersten Fahrmeter. Mit der Größe der zurückgelegten Strecke wuchs jedoch auch die Vertrautheit, die überzeugende Motorleistung tat dabei ein Übriges. Logische
Anordnung der Bedienelemente und leichte Handhabung dieser erwartet man ganz einfach bei einem VW - ich wurde nicht getäuscht. Ebenso überzeugt die solide Verarbeitung. Leider ist das gute Teil wohl ein "Schluckspecht", 10,3L auf 100 Km - das ist schon allerhand (lag bestimmt nicht an meiner Fahrweise, das Auto war auch unbeladen).
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ein Testbericht von blackserver2002-04-12 12:43:18vom 12.04.2002Empfehlung: ja
Seit letztem Jahr September haben wir einen VW T4 Syncro TDI mit 2,5 –Liter Dieselmotor. Die Fahreigenschaften sind super. Nachdem der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat, schaltet der Turbo zu. Man hört das an dem leisen Pfeifgeräuschen wenn man das Fahrzeug beschleunigt. Wenn man das Gaspedal etwas stärker durchtritt, wird man förmlich in die Sitze gedrückt, fast wie auf der Achterbahn. Auch die Schaltung ist schöner als bei den Vorgängermodellen, das lästige herunterdrücken des Schalthebels entfällt.
Die Schaltung wurde auch generell verändert. Der Rückwertsgang liegt nicht mehr vorne links, sondern ist jetzt hinten rechts, wie bei den
meisten europäischen Automodellen.
Die blaue „Festbeleuchtung“ im Cockpit empfinde ich als besonders angenehm, da die meisten Auto´s die Armaturenbeleuchtung orange bzw. rot haben, ist dies mal eine schöne Abwechslung. Ich finde auch, das eine rote Armaturenbeleuchtung bei Langstreckenfahrten auf die Dauer ermüdend wirkt, da sie blendet und rot irgendwie aufregt.
Im Gelände hat der Syncro mit seinen Fahreigenschaften die Nase vorne, seine Bodenfreiheit und die optimale Achsentfernung geben ihm keine Grenzen. Selbst auf durchgeweichten Wiesen, wo ich mit meinem Allradbagger rutschte und das Gefühl hatte ich würde mit dem Schlauchboot fahren, konnte ich mit dem VW noch super „vom Acker kommen“.
Bei höherer Zuladung heißt es aber aufgepasst ! Die hintere Federung geht leicht in die Knie, ein größeres Notstromaggregat und ein paar Werkzeuge reichen aus, das sich die Elektrodose für den Hängerbetrieb samt der Blechaufhängung verabschiedet.
Für diesen Anbau wäre es günstiger gewesen, mit im hinteren Stoßfänger integriert zu werden.
Dies ist bis jetzt das einzige Problem mit diesem Fahrzeug.
Im Fahrgastraum hat sich auch einiges verändert, es wurde ein zusätzliches Fach vor dem Ganghebel eingebaut. Dies ist groß genug um auch mal einen Auftragsblock oder ein paar Flaschen mit Getränken zu deponieren. Da haben die Planer bei VW mit gedacht. Macht weiter so Jungs!
Ich finde auch das die generelle Verarbeitung bei VW besser geworden ist. In meinem Fuhrpark in der Firma sind von 1990 bis 2000 sämtliche T4- Modelle enthalten, vom Kombi bis zum 9- Sitzer und vom Rost her ist eine deutliche Verbesserung eingetreten.
Über meinen letzten Bericht gab es viele Kommentare zum Thema Rost. Ehrlich gesagt ein VW würde jeden Vergleich mit Opel oder Nissan besser bestehen. Von Fiat ganz zu schweigen.
Dies soll keine Diskriminierung der anderen Modelle sein, es sind meine persönlichen Erfahrungen.
Denn auch die anderen Fahrzeuge waren oder sind mit im Fuhrpark.
Natürlich kann man den gewerblichen Einsatz auch nicht mit dem privaten Einsatz vergleichen.
Aber was in meiner Firma aushält, ist auf alle Fälle privat auch nicht kaputt zu bekommen.
Privat fahre ich natürlich auch einen T4, mit langem Radstand und natürlich Biodiesel...
Wer will schon s´ Sparbüchle auf die Tankstelle schleppen?
Gerade bei den jetzigen Preisen sollte man nach günstigen Alternativen suchen. Außerdem mein Kraftstoff wächst nach, der andere ist bald alle!
Immer wenn ich die gelben Rapsfelder sehe sage ich dort wächst mein Diesel.
Ich finde auch gut das unsere Bauern das Geld verdienen, die Ölscheiche sind doch schon reich genug.
Der 2,5er TDI läßt jeden Benziner erblassen, der Kraftstoffverbrauch ist gering, (8-9 Liter) und die Fahreigenschaften sind super. Sehr gute Beschleunigung, auch in unteren Drehzahlen – der Turbo macht´s möglich.
Mir fällt aber noch etwas ein, was man verbessern könnte. Die Ablage auf dem Armaturenbrett.
Bei Kurvenfahrten fliegen sämtliche Sachen hin und her, wenn die Seitenfenster offen sind auch mal nach draußen. Hier könnte man die Seitenränder der Ablage etwas erhöhen oder einen Antirutschbelag einsetzen.
T4 mit sympathischen Macken ist ein wahres Multitalent
ein Testbericht von aroza2002-04-07 19:14:58vom 07.04.2002Empfehlung: ja
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Intro
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Sie kommen in die Jahre, die guten T4- Transpoerter, die ich ab und zu einmal fahren darf. Woher und wohin, das spielt ja an dieser Stelle keine Rolle, hat ja nicht zwingend etwas mit den Fahreigenschaften zu tun.
Um genau zu sagen handelt es sich dabei um zwei verschiedene Geräte, die aus den Jahren 1992 und 1994 stammen. Der ältere ist die Kurzversion (180.000 km Fahrleistung), der jüngere die Langversion (80.000 km Fahrleistung).
Beide sind als Kleinbusse ausgeführt und verfügen somit über 2 bzw. 3 bis zu
8 bzw. 9 Sitzplätzen. Verwunderlich finde ich an dieser Stelle nur, dass der Bully mit den 9 Sitzplätzen trotz dessen, dass es sich um die Werksausstattung handelt, nur für 8 Personen incl. Fahrer zugelassen ist. Bitte an dieser Stelle auch um fachkundige Aufklärung.
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Innenraum
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Vom Innenraum her sind sie - wie wäre es bei den Außenmaßen auch anders zu erwarten - sehr geräumig. Will heißen, dass man in diesem Auto auch einmal bequem übernachten kann, ohne am nächsten Morgen ähnlich wie ein frisch geschlüpftes Insekt erst einmal ein paar Stunden lang Blut in die Extremitäten pumpen zu müssen. Klar, dass man bei einer Ladefläche von bis über 5 Kubikmetern da jede Menge Platz hat. Das natürlich nur, wenn die Sitze ausgebaut sind. Da kann man dann schön Ommas alten Kleiderschrank, schöne große Metallkisten, Dixiklos (letzteres praktisch selbst noch nicht erprobt) oder Couch-Garnieturen zweckmäßig von Punkt A zu Punkt B transportieren. Wenn, ja wenn die Sitze noch richtig rausgehen. Die Mechanismen zum Lösen selbiger haben nämlich im Laufe der Jahre doch ein wenig nachgelassen. Ob das allgemeine Alterserscheinungen sind oder allgemeine Verkeimung ist, kann ich an dieser Stelle nicht sagen, alldieweil ich ja nicht über eine ausreichende Datenmenge verfüge, um zu einer statistisch verwertbaren Datenmenge zu kommen. Letzteren Grund kann ich mir leider durchaus vorstellen, weil sich so ein großes Auto natürlich auch dazu eignet, es total zuzumüllen. Manche sind anscheinend der Meinung, dort Experimente in Sachen "Müllversteckung" anstellen zu müssen. Und da lässt sich wirklich mehr drin verstecken, als in einem Lupo. Kann ich persönlich bezeugen. Genug dazu.
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Fahreigenschaften
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Die Fahreigenschaften der beiden Probanden werden durch eine gemächliche Untermotorisierung von 68 PS - verantwortlich dafür ist der 1,9-Liter-Diesel - zwingt einen zur Ruhe in der eigenen Fahrweise. Ab einer Geschwindigkeit von 120 km pro Stunde wird es ziemlich laut. Mehr als 130 sollte man mit den Geräten sicher auch nicht unbedingt fahren. Wenn er aber erst einmal in die Gänge gebracht ist (5 an der Zahl), dann erweist er sich als gutwillige Lasten- oder Personenkutsche, die acuh einiges aushält. Der TÜV sagt immer, dass die Fahrzeuge von Bauunternehmen ja noch viel mehr aushalten müssten und dass diese zwei Bullys dementsprechend in einem recht guten Zustand seien - was ich eigentlcih immer kaum glauben will.
Getankt wird - kleine Preisfrage ohne Preise - bei einem Diesel Diesel. Biodiesel, altes Frittieröl usw. wurden bei den beiden noch nie erprobt, zumal die Kollegen von Volkswagen bei Fahrzeugen, die vor 1995 produziert wurden, selbst von Biodiesel abraten. Schade eigentlich - was man da sparen könnte!
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Weh-Wehchen
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Wiegesagt, die Beiden Bullys sind nicht mehr die allerneuesten und da gibt es ab und zu einmal die eine oder andere spaßige Reperatur. Der eine sprang nicht mehr an, wenn der Motor warm war. Die Werkstatt hat erstaunlicherweise lange daran rumgebastelt, bis sie irgendein Teil im Bullyleib geortet hatten, was als Verursacher herausoperiert werden konnte. Es war schon ziemlich verkohlt. Außerdem bräuchte der sicher inzwischen einmal wieder einen neuen Graffitianstrich.
Bei dem andern ist zur Zeit der Scheinwerfer meine größte Freude. Wenn der Motor läuft, schaltet man die Scheinwerfer an, sichert das Kfz mit der Standbremse, verlässt unter Berücksichtigung des fließenden Verkehres das Fahrzeug, stellt sich vorne links vor dem Auto auf, holt aus und schlägt gefühlvoll mit der linken Handfläche auf den linken Scheinwerfer. Und dann wirft der auch wirklich Schein und standlichtet nicht bloß. Ließe sich sicher auch beheben, macht so aber viel mehr Spaß.
Mit einer Höhe von etwa 1,9 m ist übrigens das Befahren von Tiefgaragen eine weiteres Highlight im Leben mit einem T4.
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ein Testbericht von legendre2002-03-07 15:21:15vom 07.03.2002Empfehlung: ja
Auf meiner derzeitigen Zivildienststelle fahre ich seit einem halben Jahr fast täglich einen VW Transporter und möchte an dieser Stelle von meinen Erfahrungen mit dem Wagen berichten.
Hat man den für einen PKW-Fahrer ungewohnt hohen Einstieg sicher hinter sich gebracht, fallen als erstes die ziemlich nüchternen Amaturen auf (Als professioneller Autotester müsste ich jetzt wahrscheinlich "Cockpit" schreiben). Hier herrscht funktionales Plastik vor, Ästheten dürfen sich beleidigt fühlen. Da der Transporter aber häufig von Landschschaftsbauern oder ähnlichen Firmen benutzt wird, ist es wohl sinnvoll, robuste und leicht zu reinigende Materialien zu
verwenden. Die Schalter und Knöpfe sind ziemlich übersichtlich angeordnet, so dass die Bedienung recht intuitiv ist. Lediglich der Schalter für den Heckscheibenwischer ist arg versteckt und schwer zu finden. Die Anzeigen - Tacho, Drehzalhmesser und digitaler Kilometerzähler - sind gut zu erkennen und beleuchtet. Zur Standardausrüstung gehört das VW-Radio, das über fast so viele Knöpfe wie das gesamte restliche Auto verfügt und sich daher anfänglich einer Bedienung erfolgreich widersetzt.
Ungewohnt für PKW-Fahrer ist zunächst die hohe Sitzposition. Bedingt durch diese Höhe kann man nicht erkennen, was sich genau vor einem befindet, was beim Einparken schon mal für die ein oder andere brenzlige Situation sorgen kann. Nach hinten ist der Blick hingegen einwandfrei. Durch die große Heckscheibe und die vergrößerten Rückspiegel kann man quasi hinter den Wagen gucken. Insbesondere beim rückwärts Einparken ist das eine große Hilfe. Ebenfalls wichtig beim Parken ist der Wendekreis. Natürlich kann man von einem Bulli da nicht viel erwarten und so bleibt einem häufig das Kurbeln am Lenkrad oft nicht erspart. Erleichtert wird diese Unannehmlichkeit allerdings durch die sehr leichtgängige Servolenkung.
Nach der langen Vorrede geht es jetzt endlich zum eigentlichen Fahren. Als erstes muss man sagen, dass in dem Turbodiesel ungeahnte Kräfte stecken. Man kann den Wagen ziemlich "sportlich" (so weit man das bei einem Transporter sagen kann) fahren. Insbesondere die Beschleunigung ist beachtlich und lässt an der Ampel so manchen BMW- oder Mercedes-Fahrer überrascht zurück. Für hohe Autobahngeschwindigkeiten ist der Wagen allerdings nur sehr bedingt geeignet. Ab 130 wird es laut und spätestens ab 150 ist der Lärm ohrenbetäubend und die Lenkung beginnt ziemlich flattrig zu werden. Auch der sonst sehr mäßige Verbrauch schießt dann in beinahe unverantwortliche Höhen (Genaue Verbrauchswerte habe ich leider nicht, ich verweise hier einfach auf die Herstellerangaben). Wer es mag, kann den Transporter aber auch ganz anders fahren. Der Motor ist sehr tolerant, was niedrige Drehzahlen angeht und so entwickelt sich der Transporter zum Spritsparwunder. Das Fünf-Gang-Getriebe lässt sich leicht schalten, nur der Rückwärtsgang hakelt von Zeit zu Zeit etwas.
Neben Gasgeben ist Bremsen eine weitere Hauptfunktion eines Wagens. Und hier muss man den Erstanwender warnen: Die Bremsen sind höllisch aggressiv. Bei meinen ersten Fahrten habe ich am laufenden Band versehentliche Vollbremsungen produziert, die mich fast durch die Frontscheibe schleuderten und die die Stoßstangen der Wagen hinter mir bedenklich nah kommen ließen. Die Bremse ist also mit äußerster Vorsicht und viel Feingefühl zu behandeln, was etwas ungewohnt ist. Der Vorteil an der Sache: Auch wenn man voll beladen ist, brauch man keine Angst vor übermäßig langen Bremswegen zu haben.
Apropos "voll beladen". Stauraum bietet der Transporter natürlich in rauen Mengen. Ich glaube viele Automagazine messen den Platz in Getränkekästen. Meine grobe Schätzung: An die siebzig dürften passen. Kleinere Menschen können in dem Wagen auch stehen. Dafür muss man höllisch aufpassen, wenn man in Tiefgaragen fahren will. Mit etwas mehr als 1,90 Metern Höhe ist der Transporter nicht unbedingt tiefgaragenkompatibel. Bei Bedarf kann der Wagen auf bis zu neun Sitzplätze erweitert werden (Drei Reihen á drei Sitze). Allerdings sollte einmal geprüft werden, ob der Transport einer dritten Person in der vordersten reihe bei längeren Strecken nicht einen Verstoß gegen die Genfer Menschenrechtskonventionen darstellt. Wer nun glaubt, er könnte den Lastesel mal eben in einen Kleinbus verwandeln kann, wird bitter enttäuscht. Die Bankreihen sind ziemlich schwer, schon zum Transport muss man zu zweit sein, vom Einbau ganz zu schweigen. Zudem gestaltet sich der Einbau recht knifflig und zeitaufwendig (Ich hab es noch nie geschafft, ohne mir mindestens einmal die Finger einzuklemmen). Hier hätte VW sich mal ein Vorbild am Sharan nehmen sollen, wo gezeigt wird, wie man flexible Lösungen für dieses Problem finden kann.
Zum Thema Zuverlässigkeit kann ich abschließend nur sagen, dass mich der Wagen noch nie im Stich gelassen hat. Auch Probleme gab es bisher nicht. Allerdings ist der Wagen ja auch noch recht neu, ob die Zuverlässigkeit mit der Zeit nachlässt wird sich noch zeigen. Insgesamt ist der Transporter T 4 TDI aber ein sehr gelungener Wagen.
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ein Testbericht von store_troll2002-02-19 22:42:18vom 19.02.2002Empfehlung: ja
Neun Jahre lang hatten wir einen T 4 - wir, das war damals eine 5-köpfige Familie.
Was so ein "Bulli" alles kann, sei hier einmal kurz berichtet.
Das Fahrzeug:
°°°°°°°°°&de g;°°°
Also ein VW T 4 mit langem Radstand , einem 5-Zylinder Diesel und einem familientauglichen Ausbau der Firma "Schrempf & Lahn"; dies bedeutete - festes Hochdach, zwei Sitzbänke hintereinander, sowie Küche und Kühlschrank. Somit waren sechs zugelassene Sitzplätze möglich (Voraussetzung für eine 5-köpfige Familie)und ein "ausreichender Wohnmobilstandart". Aus den beiden Sitzbänken konnte mit einem Handgriff eine Sitzgruppe mit Tisch entwickelt
werden.
Die Leistung von 78 PS war nicht immer ganz ausreichend - vor allem in bergigem Gelände und bei voller Zuladung. Aber der Verbrauch war trotz Hochdach recht erträglich mit 8 - 9 Litern Diesel(die 8 Liter nur in Skandinavien zu erreichen, wegen der möglichen konstanten Geschwindigkeiten auf den langen Strecken.)
-- und was es geleistet hat:
°°°°°°°°°&de g;°°°°°°°°°&de g;°°°°°°°°
Über 200 000 Km sind wir damit unterwegs gewesen, vom Norden Norwegens bis nach Slowenien, von Frankreich bis an die russische Grenze im Südosten Finnlands.
Zweidrittel der Zeit waren wir in der Tat mit 5 Personen unterwegs - solange die Kinder klein waren kein Problem. 2 Personen schliefen oben, 2 unten und der kleinste hatte sich seine "Höhle" zwischen den beiden Sitzbänken auf dem Boden unter dem unteren Bett gemacht. Davon ließ er sich nicht abbringen.
In all der langen Zeit hat uns dieses Auto fast nicht im Stich gelassen. Nur ein einziges Mal, schon mit 140 000 km auf dem Buckel, blieben wir zwischen Kiruna und Narvik auf offener Strecke liegen.
Ansonsten gab es - außer den üblichen Verschleißreparaturen - keine Probleme.
Stopp: da war doch noch etwas. Bei 90 000 km gab das rechte vordere Radlager seinen Geist auf. Wie auch mein VW Händler meinte eine ungewöhnliche Geschichte nach so geringer Laufleistung. Also schrieb ich an VW - und siehe da: trotz der Tatsache, dass die Garantiezeit längst vorbei war, war man bereit, den Schaden auf dem Kulanzweg abzuwickeln. So sei an dieser Steelle dem VW-Konzern auch einmal ein Lob ausgesprochen.
Fazit:
°°°°°°
Wirklich kein schechtes Auto, wenngleich die Motorleistung von 78 PS manchmal etwas wenig war. Aber damals gabs ihn noch nicht mit dem TDI Motor, von dem ich allerdings nicht nur gutes gehört habe von Kollegen. Es ist uns schwer gefallen, uns von diesem Fahrzeug zu trennen. Aber da wir nun nur noch zu zweit unterwegs sind, haben sich die Erwartungen, die wir an ein Fahrzeug stellen doch etwas geändert.
...
ein Testbericht von ikaros2002-02-12 18:31:46vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Der neue Multivan von VW ist das, was sich der typische deutsche Familienvater wünscht: ein rollendes Wohnzimmer, das zwar nicht unbedingt mit Formel-Eins-Werten auf die Straße zu bringen ist, aber auch nicht ein allgemeines Verkehrshindernis darstellt und bei allem Platzkomfort aber auch die Familienkasse nicht an der Tankstelle in den Ruin treibt - und natürlich sollte das Ganze auch erschwinglich bleiben. Nun sah es ja trotz der Zunahme der Van-Nachfrage und dem damit verbundenen intensiveren Entwicklungsdrang der Autohersteller so aus, als müßte in diesem Spannungsverhältnis aus Platzangebot, Spritzigkeit, Sparsamkeit und
Günstigkeit eine ewige Kompromißschlacht ausgetragen werden, um letztlich wenigstens von jedem Aspekt ein wenig den eigenen Vorstellungen entgegen kommen zu können.
Seit meine Eltern sich vor wenigen Monaten den neuen Multivan von VW, T4, gekauft haben und ich seitdem beinahe mehr als sie selbst hinter dem Steuer sitze, glaube ich jedoch, daß es endlich gelungen ist, das optimale Verhältnis zwischen den vier diametralen Polen herzustellen. Denn einerseits kann der Multivan problemlos für einen kompletten Umzug eingesetzt werden, denn der Kofferraum setzt mit seinen 5,4 Kubikmetern Stauraum - das sind 5.400 Liter (!!!) - ganz neue Maßstäbe in dieser Klasse. Und natürlich kann dank der zulässigen Zuladung von knapp 660 Kilogramm auch einiges reingeladen werden. Ich habe zwar noch keinen Umzug hinter mich bringen müssen, doch irgendwie ist läßt der Eindruck, der jedesmal beim Großeinkauf während dem Einladen entsteht, zumindest leichte Rückschlüsse auf die Brauchbarkeit des Vans beim Umzug zu. Mineralwasserkästen verschwinden beinahe vollständig in den Tiefen des "Universums", das so banal mit "Kofferraum" umschrieben wird. Wenn da die Schlepperei der ganzen gefüllten Kästen nicht wäre, würde ich ja den Van einmal im halben Jahr volladen und dem Getränkemarktbesitzer einen entsprechenden Großabnehmerrabatt abjagen, denn an die vierzig Kästen müßten eigentlich schon reingehen, so Pi mal Daumen.
Aber auch im Personenbereich glänzt dieses Wunderwerk der Automobiltechnik, wobei die Konstrukteure es nicht allein bei dem enormen Platzangebot belassen haben. Sieben Personen finden sehr bequem Platz auf den drei Sitzreihen - dummerweise benötigt man ja ab neun einen separaten Personenbeförderungserlaubnisschein, denn in einem "Feldversuch" haben sich auch schon mal acht meiner Freunde auf den beiden hinteren Sitzreihen getummelt. Enorm finde ich persönlich ja insbesondere die Möglichkeit, daß die hintere Rücksitzbank zu einem Doppelbett umgeklappt werden kann, so daß also Urlaubsfahrten, bei denen man bereits am Abend losfährt, ihren Schrecken verlieren werden. Umgekehrt sind beide Rücksitzbänke, von denen die hintere drei und die vordere zwei Sitzplätze bereit hält, komplett und insbesondere schnell ausbaubar, was eine unfaßliche Expansion des Stauvolumens mit sich bringt. Da können selbst sperrigste Gegenstände wie etwa mal drei extragroße Matratzen oder ganze Schrankwände von A nach B gebracht werden.
"Dicke Luft" kann es im Innenraum allenfalls auf der emotionalen Ebene gegeben, denn sowohl im Fußraum wie auch im sogenannten Klimahimmel sind mehrere Luftausströmer angebracht, die eine sehr ausgeglichene Atmosphäre ermöglichen und auch Klimagefälle in Form von permanenter Tiefkühlatmosphäre auf den "billigen" Plätzen im kommenden Winter - so er denn nicht ebenso wie der Sommer allgemeinen klimatischen Turbulenzen zum Opfer fällt - ausschließen dürfte. Umgekehrt müssen sich nun Fahrer wie auch Beifahrer im Hochsommer keine Frostbeulen mehr von der Klimaanlage antuen, nur um im Fond des Wagens die Temperatur unter 40° Celsius zu bekommen. Zumindest bei einer "normalen" Besetzung mit sechs Erwachsenen konnten weder meine Eltern noch ich selbst im (Kurz-)Sommer 2001 Probleme hinsichtlich der Temperatur oder Luftqualität aus dem hinteren Fahrgastbereich vernehmen - und meine Großeltern sind alles andere als leicht zufrieden zu stellenende Leute, insbesondere meine Oma würde am liebsten alle fünf Minuten eine Sauerstoffdusche in sich aufnehmen. Aber auch meine Freunde waren nach einer durchgezechten Nacht nicht unglücklich über die Tatsache, daß die Luftqualität im Wagen nicht nach kurzer Zeit der im Inneren eines Bierfasses ähnelte.
Gelungen ist auch die Auslegung von Fahrwerk und Motorisierung, denn beide ermöglichen ein angenehmes Dahingleiten und verschaffen Fahrer wie auch Mitfahrenden ein ausgesprochen angenehmes Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. So sind ABS, kombiniert mit einer elektronischen Differenzialsperre (EDS) ebenso wie ein elektronischer Bremskraftverteiler und Bremskraftverstärker Serie - natürlich auch das ESP-System, das zusätzliche Kurvenstabilität verleiht und die Masse des Wagens, die im Leerzustand schon ganz knapp mit 2.001 Kilogramm knapp über zwei Tonnen liegt, sicher um jede Haarnadelkurve bringt - eine entsprechende Vorsichtigkeit des Fahrers vorausgesetzt, aber wer mit 120 km/h durch die deutschen Mittel- und Hochgebirge rast, hat sowieso nicht alle Tassen im Schrank. Sicherlich, wenn man es darauf anlegt, ist es kein Problem, die drei (oder auch mal vier) Personen auf der hintersten Sitzbank auf einen einzigen Platz zu drängen: eine entsprechend weitläufige Kurve und ein gewisses Mindestmaß an Sadismus vorausgesetzt.
Die Motorisierung schließlich ist eine wahre Freude - zumindest für den Halter, wohl eher weniger für den Tankwart. Denn obwohl der Turbodiesel mit 150 PS - das sind 111 kW - aus seinem 2,5-Liter-Hubraum-Aggreggat, in dem fünf Zylinder sowie ein Turbolader meisterhaft zusammenarbeiten, bereits bei 1.900 U/min 295 Nm auf die Straße bringt, liegt der Verbrauch bei sagenhaften 9 Litern ... im innerstädtischen Verkehr!!! Auf der Landstraße sind Werte im Bereich um die 6 Liter auf 100 Kilometer durchaus möglich, meine bisherigen Erfahrungswerte pendeln so zwischen 8 und 9 Litern. Erst bei Vollgas auf der Autobahn, bei dem dann auch die Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h für Laune sorgt, erklimmt der durchschnittliche Verbrauch den zweistelligen Bereich, wobei man dafür aber auch mit diesem "Ozeandampfer der Landstraße" für Aufsehen, soweit das angesichts ständig voller werdender Autobahnen überhaupt noch möglich ist, sorgen wird. Im Ernst, wenn ich mit sechs Freunden oder Verwandten quer durch Süddeutschland "toure", dann ist das schon etwas gänzlich anderes, als mit zwei PKWs und gleichem Tempo zwischen A und B zu verkehren. Ein gewisses Rauschmoment ist da durchaus drin - man könnte auch von "Kick" sprechen! - auch wenn nach einer Ampel das "Hochziehen" auf 100 km/h in guten zwölf Sekunden nicht unbedingt ein echter Egotrip ist.
Innere Werte des Multitalentes sind dank mitdenkender Konstrukteure Aspekte wie ein Klapptisch, Getränkehalter, Ablagefächer, ein herausnehmbarer Abfalleimer sowie zwei Aschenbecher, wenngleich die beiden letzteren bisher noch nie zum Einsatz gekommen sind: bei aller Belüftbarkeit des Wagens würden meine Eltern dann doch einen Herzinfarkt kriegen, wenn auch nur Reste von Nikotindämpfen ihr vierrädriges Juwel verunreinigen würden - im übrigen ist es ganz praktisch, wenn einerseits starke Raucher auch mal ein oder zwei Stunden Pause machen müssen, andererseits aber der persönliche Nikotinspiegel die Dringlichkeit einer Fahrtunterbrechung anmahnt!
Ich will mich hier nicht in jedem Detail und jedem Kubikzentimeter des Wagens in Ausführung und Schilderung ergehen, denn einerseits wäre ich dann wahrscheinlich recht schnell bei einem besinnungsaufsatzähnlichen Gebilde mit weit über zehn Seiten, zum anderen würde ich sicherlich auch mehr als nur einen Leser dieser Meinung zu Tode langweilen. Daher nur noch eine kurze Anmerkung zu dem wohl wichtigsten Punkten: dem Preis. Der Multivan, der im übrigen der Euro-3-Abgasnorm genügt, kommt in der Grundausstattung auf rund 64.600,- DM. Listenpreis, wohlgemerkt, wobei ich mal davon ausgehe, daß die fünfzehn Prozent Abschlag, die meine Eltern dem Verkäufer abgerungen haben, nicht unbedingt die Ausnahme des Jahrtausends gewesen ist. Selbstverständlich oder vielmehr leider Gottes kann man den Preis dank der umfangreichen Ausstattungsliste schnell um einige Tausender bis hin auf 95.000,- DM in der Vollausstattung treiben, wobei dann selbstverständlich auch mehr Abschläge machbar sind: wer für die Grundausstattung mehr als 57.000,- DM bezahlt, sollte besser beim nächsten Mal einen basarerfahrenen Freund oder Bekannten mitnehmen! Eines sollte er aber auch auf jeden Fall so schon tun: den Kauf dieses Wunderautos in Erwägung ziehen, denn hier bleiben eigentlich keine Ansprüche unbefriedigt!
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