Platz 1 in der Kategorie "Kanülen". Speziell für kurzzeitige Infusionenmit biegsamen Flügeln, extrem dünnwandiger Kanüle und Luer-Lock-Verschluss-Stopfen, Maße: 0,5 mm ...mehr
Venenverweilkanülen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
für mich ein großes Stück Selbstständigkeit!!!
ein Testbericht von LucaDickmops2006-04-13 01:08:03vom 13.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - leichte Handhabung...Nachteile/Kritik: - man es muss nen Grund geben warum man die nutzt und dieser weist meist auf eine defekte Gesundheit hin
warum dieses Produkt unter Tierbedarf steht weiß ich zwar nicht, da es für Mensch und Tier eingesetzt werden kann, aber das soll mich nicht abhalten euch über meine Erfahrungen zu berichten.
Venenverweilkanüle
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einigen ist diese Kanüle auch als Venofix, Butterfly, Schmetterling oder Falter bekannt, man bekommt sie in jeder Apotheke, auf Rezept oder freiverkäuflich, sie kostet einzeln zwischen 25-45 Cent pro Stück, daher empfehle ich, wenn man sie denn regelmäßig benötigt gleich einen Karton mit 100 Stück zu kaufen, der liegt nämlich nur bei 8,00 Euro.
Wie sieht die Kanüle aus?
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Auf dem Foto ist sie ja schon ganz gut zu erkennen, die Kanüle befindet sich beim Kauf in einer kleinen Plastikverpackung, auf der einen Seite ist diese klar, auf der anderen weiß, geöffnet wird die Packung indem man die Enden nach außen zieht, so ist zum Beispiel ein steriles Anreichen möglich. Zusätzlich zu der Plastikverpackung ist die gefaltete Kanüle von einem Plastiküberzug geschützt, selbst wenn man diesen berührt ist steriles Anreichen immer noch möglich, dafür muss man sie einfach aus dem Schlauch schütteln.
Die Kanüle besteht aus rostfreiem Stall, eine Kanüle ist nichts anderes als ein dünnes Rohr, welches an der Spitze fein abgeschliffen ist, dadurch, dass die Kanüle abgeschliffen ist es einfacher eine Vene zu punktieren. Die orange farbenden Flügel sind beweglich, man kann die wie Schmetterlingsflügel zusammen falten , dadurch hat man beim Einstechen einen besseren Halt. An der Kanüle ist ein ungefähr 20 – 25c, langer Schlauch befestigt, dies ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Verschlossen ist der Schlauch mit einem Drehverschluss, wenn man diesen Abgedreht hat kann man jeden Spritzenkonus in das feste Schlauchende drücken. Ist die Kanüle erstmal gelegt kann man den Butterfly durch einen Streifen Leukosilk einfach stabilisieren, dafür legt man eine Schlaufe in den Schlauch, natürlich sollte diese nicht so eng sein, dass die Fliessgeschwindigkeit verändert wird, die Schlaufe wird teilweise auf die Flügel gelegt, nun fehlt nur noch der Pflasterstreifen, der die Schlaufe und die Flügel fixiert und fertig.
Wann braucht man diese Venenverweilkanüle?
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Wie der Name schon sagt immer dann wenn absehbar ist, dass ein Injektionsvorgang länger braucht, dies ist zum Beispiel der Fall bei Infusionen, dabei ist es auch egal ob 100ml, 250 oder mehr. Selbst bei kleinen Mengen, wie 5ml oder 10ml bietet sich dieses Kanüle an wenn der Wirkstoff eine langsame Injektion erforderlich macht. Natürlich gilt dies nur für i.v. Injektionen, also Injektionen bei denen die Vene punktiert wird, Injektionen in den Muskel i.m. erfolgen mit einer deutlich längeren Kanüle ohne Schlauch.
Der Schlauch bietet einen weiteren Vorteil, man sieht gleich ob man getroffen hat oder nicht, dies ist besonders bei ängstlichen Patienten sehr hilfreich. Wenn man die Vene punktiert hat wird etwas Luft aus dem Schlauch gedrückt, nur ganz wenig, man erkennt gerade mal, dass ein wenig Blut im Schlauch ist. Es gibt übrigens unterschiedliche Vorgehensweisen, die einen lassen erst die Injektionsflüssigkeit in den Schlauch laufen, so dass sie fast schon raustropft und andere öffnen einfach den Drehverschluss, dadurch läuft mehr Blut in den Schlauch und gerade wenn das Blut das
Ende des Schlauches erreicht hat wird der Schlauch vom Infusionsbesteck angeschlossen.
Nicht einzusetzen sind die Venenverweilkanülen bei Patienten die dauerhaft einen Zugang benötigen, in diesem Fall würde man auf eine Braunüle (dabei verbleibt nur ein dünner Plastikschlauch in der Vene) zurückgreifen, da die starre Kanüle auf Dauer zu Verletzungen der Vene führen kann und es außerdem sehr unangenehm ist sich normal zu bewegen mit einer starren Kanüle im Arm.
Meine Erfahrung
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Ich kenne beide Seiten, einmal die des Nutzer, sprich ich habe gelernt wie man Butterflys korrekt legt, aber ich weiß mittlerweile auch wie es ist sie selbst gelegt zu bekommen. Dies ist übrigens gar nicht so wild, ein kleiner Einstich und gut. Mittlerweile nutze ich die Venenverweilkanülen auch bei kleineren Mengen die ich spritzen muss. Für mich sind die Kanülen einfach praktisch da ich nicht wie bei einer langen starren Kanüle, die klein auf der Spritze sitzt stillhalten muss. Ich spritze mich regelmäßig selbst, da ich, wie einige wissen nur einen gebrauchsfähigen Arm habe und mir schlecht mit der rechten Hand eine Kanüle in den rechten Arm stechen kann gehe ich halt an meine Füße oder Unterschenkel. Das System der Venenverweilkanüle erlaubt es mir hier ein großes Stück Selbstständigkeit zu behalten, normalerweise müsste ich für jede Injektion einen Arzt kommen lassen oder zum Arzt fahren, da ich aber wegen der Flexibilität des Schlauches keine Angst haben muss die Kanüle zu verwackeln während ich den Wirkstoffe spritze kann ich dies ohne Hilfe eigenständig durchführen.
Ich bevorzuge übrigens die Variante das Blut bis ans Ende des Schlauches laufen zu lassen und dann erst die Spritze oder das Infusionsbesteck anzuschließen.
Mein Vater hat das System auch schon zweckentfremdet, da er ein leidenschaftlicher Fotograph ist und in einer Tour am Drucken ist füllt er seine Tintenpatronen selbst nach, oft sind die Öffnungen allerdings so klein, dass man oft nur die Möglichkeit hat, die Farbe in ein extra Gefäß zu füllen und dann in die Spritze zu ziehen, dabei geht auf Dauer aber auch einiges an Farbe verloren, immerhin bleiben doch einige Tropfen (die sich auf Dauer auch rechnen) an dem extra Gefäß haften. Als mein Vater die Venofix erstmals sah konnte man zusehen wie es anfing in seinem Kopf zu arbeiten und nachdem er mit ein paar abgeschatzt hatte kam ihn dann auch die Idee. Wenn man die Flügel abschneidet passt die Kanüle wunderbar durch die kleine Öffnung, dank des Schlauches kann man die Kanüle so tief in die Flaschen lassen, dass man bequem, ohne Sauerei und großen Aufwand die Farbe mittels Spritze aus der Flasche ziehen. Wenn man fertig ist dreht man den Verschluss einfach wieder auf das Ende des Schlauches, schraubt den Deckel so weit es geht auf die Flasche und stellt alles wieder weg.
Mein Meinung
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Da man Venenverweilkanülen, Venofix, Butterflys, Falter oder wie auch immer man die Dinger nennen will ja nicht aus Spaß benutzt, zumindest wenn man sie nicht zweckentfremdet, fällt es mir schwer eine Empfehlung auszusprechen, ich bin auch der Meinung, dass man die nur nutzen sollte wenn man gelernt hat wie es geht oder von seinem Arzt eingewiesen wurde und den Umgang sicher beherrscht. Es passiert zwar nicht viel wenn man die Vene nicht trifft, außer ein blauer Fleck, aber bei der Injektion kann man schon einiges verkehrt machen. Man muss sich ja nicht gleich Luft spritzen, bei einigen Wirkstoffen ist nur eine Injektion in die Vene erlaubt, wenn dieser Wirkstoff para (neben die Vene) läuft kann es schon üble Folgen haben.
Für mich sind sie wie gesagt eine wichtiger Bestandteil um trotz Erkrankung möglichst selbstständig zu sein. Ich spritze mir zwar eine relativ geringe Menge, die ich jedem Patienten mit einer normalen Kanüle, die direkt auf der Spritze aufsitzt in die Armvene verabreichen würde, da eine Injektionszeit von 5 Minuten durchaus tragbar ist, aber bei einer Injektion in den Fuß können 5 Minuten ganz schön lang werden, vor allem ist es seht schwer zum einen die Kanüle zu fixieren und auf der anderen Seite den erforderlichen Druck aufzubauen. Durch die Venenverweilkanüle kann ich die Kanüle mittels Pflasterstreifen fixieren und dann in Ruhe am Schlauch hantieren wie ich möchte.
Mein Fazit
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Venenverweilkanülen sind schon eine super Erfindung, die ich nicht mehr missen möchte
Viele Grüße und vielen dank für eure Lesungen, Kommentare und Bewertungen
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Produktbeschreibung Venenverweilkanülen
Technische Daten und ProdukteigenschaftenSpeziell für kurzzeitige Infusionenmit biegsamen Flügeln, extrem dünnwandiger Kanüle und Luer-Lock-Verschluss-Stopfen, Maße: 0,5 mm Außendurchmesser,Stichlänge: 19 mm, Farbcode: orange