Verhütungsmittel
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Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.5 von 5)

Verhütungsmittel Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.5 von 5)
von 90% aller Autoren empfohlen (45/50).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • 3 Monate Schutz vor Schwangerschaft
  • leichte Handhabung; hohe Sicherheit, wenn man sie gut verträgt
  • Keine Nebenwirkungen (jedenfalls bei mir)
  • Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten, schützt vor ungewollten Schwangerschaften
  • Kein Hormonelles Verhütungsmittel
Nachteile/Kritik
  • Gewichtszunahme, Haarausfall, durchgängige Regel
  • Nebenwirkungen; Preis
  • evtl. der Preis
  • viele Männer sehen nicht ein, auch einen Beitrag zur Verhütung zu leisten, was sehr schade ist !
  • Schwierige Handhabung und
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Maikili

3-Monats-Spritze

ein Testbericht von 2006-07-05 10:14:57 vom 05.07.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: 3 Monate Schutz vor Schwangerschaft...
Nachteile/Kritik: Gewichtszunahme, Haarausfall, durchgängige Regel
3-Monats-Spritze: Super, man hat keine Regel mehr, man ist ständig vor einer Schwangerschaft geschütz, man kann das ganze Jahr über immer Baden gehen...

Das dachte ich, als ich zum ersten mal von dieser Verhütungsmethode von einer Freundin erfahren habe. Sie war völlig begeistert von dieser Spritze und hat mir nur zugeraten. Also bin ich gleich am nächsten Tag zu meinem Frauenarzt gegangen und habe mir das Mittel verschreiben lassen. Da ich nahe der Grenze zu Tschechien wohne konnte ich mir die Spritze dort hole und bezahlte statt 25 € nur knapp 5€ plus zuzüglich 5€ Spritzschutzgebühr, wenn sie mir der Arzt injezierte. War ja recht billig im Gegensatz zu meiner Pille die ich schon seit meinem 14. Lebensjahr nahm und die alle 3 Monate 30 € kostet.

Ich erkundigte mich bei meinem Frauenarzt nach Nebenwirkungen, da ich die tschechische Packungsbeilage nicht lesen konnte. Diese meinte nur es könne zu leichter Gewichtszunahme kommen, wie bei jeder Pille auch und evtl. zu Schmierblutungen.

Bei mir geschah jedoch das ganze Gegenteil. Ich nahm die Spritze ca. ein Jahr, in dieser Zeit hatte ich durchgängig (leicht) meine Regel mit einer Ausnahme von vielleicht 4 Wochen. Meine Haare wurden immer dünner, meine Freunde meinten ich haare mich wie ein Hund, überall lagen meine Haare herum. Ich habe in der Zeit 9 Kilo zugenommen, die ich auch nicht mehr herunterbekomme. Mein Rücken war total verpickelt und dabei hatte ich keine Pickel mehr seit ich 15 Jahre alt bin.

Ich habe diese Spritze mir dann einfach nicht mehr injezieren lassen und bin erst vor kurzem zu meiner Frauenärztin und habe mir wieder die Pille verschreiben lassen. Natürlich erklärte ich ihr was bei mir durch die Einnahme der Pille vorgefallen ist und sie erklärte mir dass das normal sei, denn der Körper befände sich angeblich in den Wechseljahren. Ich dachte ja, dass dem Körper eine durchgängige Schwangerschaft vorgegaukelt wird. Naja, ich wäre auf jeden Fall froh gewesen, wenn sie mir das vornweg erzählt hätte, denn dann hätte ich dieses Präparat nie genommen.

Ich denke es ist nicht gut den Körper solchen hormonellen Schwankungen auszusetzen, vorallem in jungen Jahren. Ich hoffe dass ich überhaupt noch Kinder bekommen kann.

Ich rate von dieser Verhütungsmethode definitiv ab, bzw bin ich der Auffassung dass der Frauenarzt seine Patienten ordentlich über alles Nebenwirkungen aufklären sollte, damit es niemandem so ergeht wie mir, denn das wünsche ich niemandem!
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
ChiChi
ChiChi, 05.07.2006
Ein einseitiger Erfahrungsbericht, mit zu wenig Fakten über das Produkt selbst
HiRD1
HiRD1, 05.07.2006
SH. Gruß, Ralf
waltraud.d
waltraud.d, 05.07.2006
sehr hilfreich
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cosima:-)

Cyclotest2Plus: auf die natürliche Art...

ein Testbericht von 2004-08-13 10:03:39 vom 13.08.2004
Empfehlung: ja
Diese Meinung richtet sich an alle Frauen, die auf der Suche sind nach einer geeigneten Verhütungsmethode, ganz besonders an diejenige, die keine Hormone einnehmen möchten oder pillenmüde sind.

Vor einigen Jahren ,ich war 16 ging ich zum Frauenarzt, da es an der Zeit war an Verhütung zu denken. Er untersuchte mich, befand mich für gesund und verschrieb mir eine Pille namens Vallette. Auf diese Pille und auch auf die Diane35, zu der ich nach einigen Monaten wechselte, reagierte ich äußerst empfindlich. Ich hatte Kopfschmerzen, Magenprobleme und einige andere unangenehme Nebenwirkungen. Ich entschloss mich, die Pile abzusetzen und mein Frauenarzt teilte mir mit, das ich auf andere hormonelle Verhütungsmittel, wie z.B. Implanon oder die 3-Monatsspritze, wohl ähnlich reagieren würde.
Ich informierte mich deshalb außführlich über Alternativen zu hormonellen VM und wurde so auf die Nfp, die natürliche Familienplannung aufmerksam.
Nach intensiven Recherchen im Internet und Gesprächen mit meiner Apothekerin und meinem FA, entschied ich mich für die Symptothermale Methode mithilfe des Cyclotest2Plus.

Für wen eignet sich der Cyclotest2Plus?
--------------------------------- -----------
Der Cyclotest eignet sich für Frauen, deren körperliche Entwicklung vollständig abgeschlossen ist, also etwa ab dem 20. Lebensjahr. Eine wichtige Vorraussetzung ist, das der natürliche Cyclus regelmäßig ist und nicht länger als 45 Tage dauert. Außerdem sollte man jede Nacht mindesten 5 Stunden durchschlafen, um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Die Anwenderin sollte über die Vorgänge im weibliche Körper möglichst außreichend informiert sein.

Für wen eignet sich der Cyclotest2Plus nicht?
------------------------------------------ -------
Er eignet sich nicht für Frauen und Mädchen, die noch in der Pubertät sind, für Frauen mit unregelmäßigen Cycluslängen, mit unregelmäßigen Arbeitszeiten (Schichtdienst). Er eignet sich auch nicht für Frauen, die nicht die nötige Disziplin für die regelmäßige Temperaturmessung aufweisen.

Wann wird gemessen?
-------------------------
Die Temperatur wird morgens vor dem Aufstehen nach mindestens 5 Stunden Schlaf oral (im Mund) gemessen. Der Messvorgang dauert ca. 30 sec und endet mit einem langen Piepton. Der Cyclotest speichert die gemessene Temperatur nun selbstständig und zeigt sie als Differenz zur Durchschnittskörpertemperatur an.
Wenn der Cyclotest die unfruchtbare Phase nach dem Eisprung anzeigt, muss bis zur nächste Blutung nicht mehr gemessen werden.

Wann kann ich schwanger werden?
---------------------------------------
Sie befinden sich in einer fruchtbaren Phase, wenn der Cyclotest 2 blinkende Babysymbole anzeigt. Blinken die Symbole nicht mehr, sonder erscheinen permanent, befinden Sie sich in einer hochfruchtbaren Phase. Sobald diese Symbole zu sehen sind, sollte auf Vaginalverkehr verzichtet werden, oder zusätzlich verhütet werden(z.B.Kondom).
In der unfruchtbaren Phase vor dem Eisprung ist eine Schwangerschaft sehr, sehr unwahrscheinlich, in der unfruchtbaren Phase nach dem Temperatursprung ist eine Schwangerschaft ausgeschlossen.

Wann endet die fruchbare Zeit?
-----------------------------------
Der Cyclotest arbeitet nach der 3nach6-Methode: Wenn sie nach 6 Tagen mit niedriger Temperatur 3 Tage lang eine erhöhte Temperatur haben, also ein Temperatursprung stattgefunden hat, ist der Eisprung vorbei, sie können nicht mehr schwanger werden.



Der Cyclotest arbeitet nach der symptothermalen Methode, d.h. die Temperatur wird gemessen und ausgewertet und ein weiteres Körpermerkmal (Symptom), wie z.B. der Zustand des Zervixschleims kann eingegeben werden.
Richtig und gewissenhaft angewendet ist diese Methode fast so sicher wie die Pille. Der Pearl Index liegt laut Hersteller bei 3, die Sicherheit wurde auch schon durch zahlreiche Studien bestätigt.
Bei einem Vergleich von verschiedenen Verhütungscomputern von Stiftung Warentest, landete der Cyclotest2Plus mit der Bewertung "gut" auf dem 1. Platz.
Die Symptothermale Methode ist sicherer als die Hormonmessmethode, nach der z.B. Persona arbeitet (Pearl-Index 6).
Außerdem enstehen bei dem Cyclotest2Plus nach der Anschaffung des Gerätes keinen Folgekosten.
Nur wenn man den Cyclotest zur Bestimmung der fruchtbaren Tage zwecks Kinderwunsch anwenden möchte, wird die Anschaffung von LH-Test-Sticks empfohlen, deren Preis sich jedoch in Grenzen hält.

Wer mehr Informationen möchte, sollte mal bei www.uebe.de oder www. profa.de vorbeischauen!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-08-13 10:03:39 mit dem Titel Lea Contrazeptivum

Ich verhüte schon seit einigen Jahren auf natürliche Art und Weise (NFP) und hab lange nach dem richtigen Verhütungsmittel für die Fruchtbaren Tage gesucht. Das Kondom liegt hier nahe, mein Freund benutzt es Gott sei Dank auch ohne zu meckern an den wenigen fruchtbaren Tagen des Cycluses. Aber ehrlich gesagt, ist mir das Kondom alleine an den Tagen, an denen ich laut der Temperatur-Methode fruchtbar bin,zu unsicher. Was, wenn es ma reist (ist noch nie passier, aber einmal ist immer das erste Mal!), dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft sehr hoch!
Ich will an diesen Tagen auch nicht komplett auf Sex verzichten.
Also musste etwas her, was man zusätzlich zum Kondom anwenden kann, um das Risiko einr ungewollten Schwangerschaft zu minimieren (bin mitten im Studium).

Ich hab im Internet recherchiert und bin dabei auf das Lea gestoßen, welches ich jetzt seit einem Jahr anwende.



Was ist Lea Contrazeptivum?
###########################

Le a ist eine Portiokappe aus medizinischem Silikon (wird auch für medizinische Implantate, nicht nur in der Brust, verwendet), das sich mittels Unterdruck am Muttermund festsaugt, und so selbstständig in der richtigen Position bleibt. Seine Form, Größe und die Schlaufe tragen bei zum sicheren Sitz des Leas.
Es hat ein Schlauchventil, welches Flüssigkeiten (Zervixschleim, Menstruationsblut) nach außen lässt, aber verhindert, das Sperma an den Muttermund gelangt. Es gehört also, wie Kondom, Dia, usw. zu den Barrieremethoden.
Zugegeben, die Größe ist beim ersten Anschauen und Anwenden etws gewöhnungsbedürftig, dürfte aber für sexuell aktive Frauen, die keine Scheu vor ihrem Körper haben kein Problem sein. Bei mir geht das Einführen und entfernen mittlerweile so schnell wie bei einem Tampon!



Wie wird Lea angewendet?
#########################

Vor dem GV wird Lea mit etwas Spermizidgel,laut Anleitung, eingerieben, also ein Klecks ins Innere, ein Klecks auf die Außenseite zm leichteren Einführen, wird mit zwei Fingern zsammengedrückt und in die Vagina geschoben. Wenn es tief genug eingeführt wird, rutscht es selbständig in die richtige Position. Durch leichtes ziehen an der Schlaufe kann man kontrollierne, ob sich ein Unterdruck aufgebaut hat, nur dann sitzt das Lea richtig.
Nach dem GV muss das Lea mindestens acht Stunden in der Vagina bleibten. Das ist die maximale Lebensdauer von Spermien in der sauren Scheidenflora.
Durch drehen an der Schlaufe, oder indem man mit dem Finger unter den Rand des Leas fasst, löst man den Unterdruch und kann das Lea nun an der Schlaufe herausziehen.
Nun wäscht man es mit normaler Seife und warmen Wasser ab, und kann es sofort wieder einführen. Es sollte maximal zwei Tage am Stück in der Scheide bleiben, dann muss es gereinigt werden.
Wenn man das Lea längere Zeit nicht verwendet, als z.B. in der unfruchtbaren Zeit nach dem Temperatursprung, sollte man es abkochen und im beigefügten Beutelchen aufbewahren.
Bei richtiger Pflege kann man es mindestens ein jahr lang anwenden, bis man ein nees anschaffen muss.

Wie sicher ist das Lea?
########################

Eine umfassende klinische Studie liegt leider noch nicht vor, laut Hersteller liegt der Pearl-Index bei 2,1-2,9.
Eine unabhängige Studie in den USA hat ergeben, dass der Pearl-Index bei Frauen, die noch nie Vaginal geboren haben gegen null ging. Bei Frauen, die ein oder mehr Kinder Vaginal geboren haben, war er dagegen recht hoch. Ich würd das Lea deshalb nur kindrlosen Frauen emfehlen!
Mütter sollten es höchsten als ergänzende Methode (+Kondom z.B.) anwenden!


Muss das Lea angepasst werden?
##############################

Nein, das Lea gibt es nur in einer Größe, die allen Frauen passen soll.
Man erhält es deshalb ohne Rezept in der Apotheke, ein FA besuch ist nicht nötig.
Allerdings sollte man, wenn man ganz sicher gehen möchte, den richtigen Sitz beim FA, oder noch besser bei PROFA (die haben meist mehr Ahnung vom Lea) kontrollieren lassen.
Wie schon gesagt, sol es bei Frauen, die vaginal entbunden haben manchmal einige "Haltungsschwierigkeiten" geben, wohl weil der Muttermund sich durch die Geburt veränder/vergrößert hat, und das Lea so keinen Unterdruck mehr aufbauen kann.



Vorteile:
##########

- Rezeptfrei
- Hormonfrei
- Nach der Anschaffung keine Folgekosten
- Muss nicht angepasst werden
- Kann mehrere Tage in der Vagina bleiben



Nachteile:
###########

- Sicherheitslücken bei Frauen, die vaginal entbunden haben
- Größe schreckt vielleicht manche Frauen ab
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
PatMcNamara
PatMcNamara, 13.08.2004
aber was kostet es denn? Ich nehme die Pille, habe aber schon oft daruumlber nachgedacht hormonlos zu verhuumlten..
Lidlefood
Lidlefood, 07.01.2006
sehr hilfreich
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MIRENA - Das Leben ist sooooo schön!

ein Testbericht von 2004-05-02 17:54:21 vom 02.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Keine Nebenwirkungen (jedenfalls bei mir)...
Nachteile/Kritik: evtl. der Preis
Heute will ich euch meine Erfahrungen zum Intrauterin-System (IUS) „Mirena“ nahe bringen.
Vor reichlich 5 Jahren hatte ich mir das 1. IUS legen lassen und ich bin super zufrieden damit. Vor einigen Tagen stand der Wechsel an.

Zu erst mal ein paar wichtige Informationen.

----- Form und Material ------

Die Mirena besteht aus einem kleinen (ca. 4 cm), hormonfreisetzenden Zylinder, der mit einem T-förmigen Kunststoffteil verbunden ist. Durch diese Form wird eine sichere Position in der Gebärmutter gewährleistet.

------ Wirkungsweise --------

Jeden Tag gibt das IUS geringe, gleichmäßige Mengen des Gestagens Levonorgestrel in die Gebärmutterhöhle ab. Somit wirkt das Levonorgestrel lokal in der Gebärmutter.
Im Gebärmutterhals verdickt sich der Schleimpfropf. Dadurch können Samenfäden nur noch sehr schwer in die Gebärmutter eindringen. Sollten es doch Samenfäden bis in die Gebärmutter schaffen, werden sie in ihrer Beweglichkeit und Vitalität gehemmt.
Durch die ständige Abgabe des Hormons baut sich die Gebärmutterschleimhaut nur noch minimal oder gar nicht auf. Ein Einnisten einer befruchteten Eizelle (wenn es doch dazukommen sollte) ich nicht möglich.
Da sich kaum oder keine Schleimhaut mehr aufbauen kann, sieht es auch gut in Sachen Monatsblutung aus. Diese kann komplett ausbleiben. Ich habe immer mal ganz leichte Schmierblutungen von max. 2 Tagen. Das komplette Ausbleiben der Blutung soll aus medizinischer Sicht harmlos sein.

------- Sicherheit dieser Methode ---------

Es ist eine der sichersten Methoden zur Schwangerschaftsverhütung. Statistiken haben ergeben, dass von 1000 Frauen, die das IUS 1 Jahr angewendet haben, nur 2 Frauen schwanger wurden. Der Schutz besteht sofort mit dem Einlegen des IUS.

------- Wie lange wirkt das IUS -------

Bis zu 5 Jahre bietet das System einen sicheren Schutz gegen eine Schwangerschaft.

------ Vorteile dieser Methode -------

Die Zuverlässigkeit ist mit der Pille (bei regelmäßiger Einnahme) und der Sterilisation vergleichbar. Da das verwendete Hormon direkt in der Gebärmutter wirkt, ist die tägliche Dosis besonders Gering. Der Rest des Körpers wird nicht belastet. Die Verträglichkeit ist besonders gut. Da mit dem Einlegen der Spirale der sofortige Schutz besteht, muss sich die Frau für lange Zeit keine Gedanken mehr um die Verhütung machen. Hier sehe ich einen besonders großen Vorteil gegenüber der Pille. Diese kann man doch mal vergessen.
Nach dem Entfernen des IUS kann die Frau im Normalfall bereits im 1. Zyklus wieder schwanger werden.

---- Wann ist der günstigste Zeitpunkt zum Einlegen? -----

Normalerweise wird es während der ersten zwei Tage der Monatsblutung eingelegt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Gebärmutterhals am weitesten. Dadurch ist das Einlegen leichter.
Das Einlegen außerhalb der Monatsblutung ist auch möglich. So war es bei mir.

------ Wie erfolgt das Einlegen?? ------

Klar, dass das Einlegen nur von der Frauenärztin/dem Frauenarzt ausgeführt werden kann. Voraussetzung ist eine gründliche Untersuchung. Es wird auch Frauen geben, bei denen aus medizinischen Gründen die Anwendung des IUS nicht möglich ist.

Bei mir gab es vor 5 Jahren und auch dieses Mal keinen Grund, das System nicht anzuwenden.

Mein Frauenarzt ging beim Wechsel wie folgt vor:

Zuerst musste ja die „alte“ Spirale raus. Also, ich lag auf dem berühmten Stuhl und schon ging es los. Irgendwie komme ich mir in diesem Moment immer etwas ausgeliefert vor. Aber da musste ich nun mal durch. Zuerst hat mein Arzt die Scheide desinfiziert. Ich habe es leicht gespürt, war aber nicht unangenehm. Da ich keine Blutung hatte, musste der Muttermund erst mal geweitet werden. Das war dann schon etwas unangenehmer, ging aber auszuhalten. Dann entfernte er die „alte“ Spirale. Das habe ich kaum gespürt. Die neue Spirale wird mit Hilfe eines Röhrchens durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Das empfand ich als unangenehm bis etwas schmerzhaft. Ich hatte das Gefühl, er kommt oben wieder raus. Danach hat er das Röhrchen wieder herausgezogen. Nun können sich die Arme der Spirale entfalten. Damit ist ein sicherer Sitz des Systems gewährleistet. Zum Schluss wurde der Rückholfaden, der am unteren Ende des Teils befestigt ist, auf die richtige Länge gekürzt. Zum Schluss hat mein Arzt die Lage mit Hilfe von Ultraschall kontrolliert. Es war alles o. k.

Das Ganze hat ca. 10 Minuten gedauert. Ich hatte an diesem und den nächsten Tag noch leichte Blutungen und leichtes Ziehen. Das ist aber normal. Allerdings dürfen zu dieser Zeit keine Tampons benutzt werden, da es sonst passieren kann, dass man die Spirale beim Tamponwechsel mit herauszieht. Die Arme der Spirale müssen sich ja erst richtig entfalten. Aber ab der nächsten Blutung ist die Benutzung von Tampons kein Problem. Sofern es überhaupt zu Blutungen kommt.

In 6 – 8 Wochen muss ich noch mal zur Kontrolle zum Frauenarzt. Da wird dann noch mal per Ultraschall die korrekte Lage überprüft. Ist nur eine Sache von 5 Minuten und tut auch nicht weh.

---- Begleiterscheinungen ----

Es können welche auftreten, so z. B. Bauch- oder Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Akne oder andere Hautprobleme. Ich habe höchstens mal etwas Kopfschmerzen. Aber, die habe ich auch, wenn sich das Wetter ändert.

----- Komplikationen -------

Wenn das IUS nicht mehr richtig liegt, können Schmerzen auftreten. Also sollte eine Frau bei Schmerzen im Bauchbereich (die das IUS besitzt) dann vorsichtshalber zum Arzt gehen.
Es können auch bei dieser Schwangerschaftsmethode Eileiterschwangerschaften entstehen. Hier sagt eine Statistik, dass es bei 10.000 Frauen, die das IUS 1 Jahr angewendet haben, nur zu 3 Eileiterschwangerschaften gekommen ist. Das klingt doch sehr wenig. Finde ich jedenfalls.

Ich hatte bis jetzt keine Probleme. Alle 6 Monate gehe ich zur Kontrolluntersuchung zum Frauenarzt.

----- Preis -------

Da die gesetzlichen Krankenkassen das Legen einer Spirale nicht übernehmen, wurde ich auch dieses Mal wieder zur Kasse gebeten. 280,00 Euro musste ich zahlen. Vor 5 Jahren hat das selbe 500,00 DM gekostet. Auch hier wird nach der Umstellung von DM auf Euro kräftiger zugelangt.
Aber 280,00 Euro für 5 Jahre ist am Ende doch kein schlechter Preis. Das macht pro Jahr 56,00 Euro. Wenn ich das mit den Preisen für die Pille vergleiche und dann auch noch bei der Monatshygiene spare, da ich kaum Blutungen habe, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass es im Vergleich ein doch ganz annehmbarer Preis ist
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ClaudiaRetzmann

Mirena – nie wieder (Komplett-Update)

ein Testbericht von 2004-02-09 08:59:51 vom 09.02.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: leichte Handhabung; hohe Sicherheit, wenn man sie gut verträgt...
Nachteile/Kritik: Nebenwirkungen; Preis
Hier stand ursprünglich ein sehr positiver Bericht über die Hormonspirale „Mirena“ der Fa. Schering AG Deutschland. Aufgrund einiger sehr negativer Ereignisse in der vergangenen Zeit, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es nicht viel bringt, den Bericht einfach nur kurz upzudaten, sondern ihn komplett neu zu schreiben. Da ich denke, dass derjenige, der Informationen über die Mirena sucht, auch weiß, worum es sich bei der Mirena handelt, verzichte ich auf jegliche ausführliche Erklärung diesbezüglich;-), sondern beschränke mich lediglich darauf, meine eigenen gemachten Erfahrungen niederzuschreiben!

Mein „Leidensweg“ begann Ende 2001. Damals suchte ich meinen Frauenarzt auf, weil ich mich eigentlich sterilisieren lassen wollte (nach 3 Kindern war unser Kinderwunsch abgeschlossen). „Eigentlich“ deshalb, weil ich schon ein wenig Bammel davor hatte, nicht wegen der Sterilisation an sich, sondern eher wegen der OP und der Narkose – da bin ich ein richtiger Angsthase;-).

Mein Frauenarzt war alles andere als begeistert von dieser Idee und machte mir dies auch in aller Deutlichkeit klar, indem er mir akribisch erklärte, was alles bei dieser OP passieren könnte (da war er bei mir natürlich an der richtigen Stelle *gg*) und welche Nebenwirkungen (Gewichtszunahme, psychische Probleme, Unterleibsschmerzen, stärkere und längere Blutungen etc.) so eine Sterilisation nach sich ziehen könnte. Statt dessen schlug er mir vor, mir doch die Hormonspirale Mirena einsetzen zu lassen. Er schwärmte in den höchsten Tönen davon und sagte, dass sie aufgrund ihrer niedrigen Hormonzusammensetzung und dadurch, dass diese geringe Hormonmenge direkt da wirkt, wo sie wirken soll, deutlich besser verträglich sei als die Pille und somit weitaus weniger Nebenwirkungen habe. In seiner Praxis habe es bislang noch kein Fall gegeben, wo diese Spirale nicht vertragen wurde. Zudem würden mit der Mirena auch einige positive Effekte eintreten, als da wären nur noch geringe bis gar keine Monatsblutung mehr, nicht mehr an pünktliche Einnahme des Verhütungsmittel denken, keine Unterleibsschmerzen, Tragedauer von 5 Jahren etc.pp.

Langer Rede kurzer Sinn, er hatte mit seiner Überzeugungsarbeit bei mir Erfolg! Ich war von dem, was er mir alles über die Mirena erzählte absolut begeistert, selbst der doch recht hohe Preis (300,-- Euro) konnte mich nicht abschrecken und ich machte gleich einen Termin zum Einsetzen der Mirena. Mein Frauenarzt gab mir dann noch eine kleine Info-Broschüre der Fa. Schering mit, in der dann auch nochmal all das, was er mir erzählte nachzulesen war. Unter Nebenwirkungen fand ich dann, dass in den ersten 3-5 Monaten folgende Dinge auftreten könnten:

- Bauch- oder Rückenschmerzen
- Anfängliche Schmierblutungen (die allerdings nach spätestens 3-6 Monaten verschwinden)
- Kopfschmerzen
- Akne oder andere Hautprobleme
- Spannungsgefühle in der Brust
- Unwohlsein oder Menstruationsbeschwerden.

Anfang 2002 war es dann soweit, ich ging zum Frauenarzt, um mir die Mirena einsetzen zu lassen. Das Einsetzen an sich war bei mir wirklich einfach und komplikationslos. Es hatte nur einmal kurz geziept und schon saß sie da, wo sie sitzen sollte. Schnell wurde noch ein Kontrolltermin für 6 Wochen später ausgemacht und schon konnte ich die Praxis auch wieder verlassen.

Ich muß gestehen, anfangs war ich wirklich absolut begeistert von der Mirena und hätte sie ohne schlechtes Gewissen weiterempfohlen (was ich hier im damaligen Bericht ja auch getan hatte). Meine Monatblutung war bereits am nächsten Tag verschwunden. Nebenwirkungen konnte ich in der ersten Zeit keine Ausmachen, selbst meine Libido, die unter der Einnahme der Pille doch immer ein wenig gelitten hat, lief auch Hochtouren *gg*. Die von meinem Frauenarzt und auch von der Fa. Schering gemachten Angaben über evtl. auftretende Nebenwirkungen in den ersten 3-5 Monaten traten bei mir nicht ein. Mein Hautbild war genau wie sonst und ich litt weder unter Kopfschmerzen oder Migräne. Lediglich ein leichtes Spannungsgefühl in der Brust stellte ich fest, was mich aber nicht störte. Selbst eine Verstärkung meiner Rückenschmerzen (die ich eh schon seit Jahren immer hatte) konnte ich nicht feststellen. Lediglich eine minimale Schmierblutung an manchen Tagen trat bei mir auf, die Monatsblutung an sich war sehr gering und beschränkte sich auf 3 Tage. Es war einfach super! Allein schon die Tatsache, dass ich nunmehr nicht mehr jeden Abend daran denke mußte, die Pille einzunehmen oder mir Sorgen machen mußte, wenn ich mal Durchfall gehabt hatte, war wirklich befreiend.
Nach 6 Wochen ging ich also zur Kontrolluntersuchung, ließ mir den einwandfreien Sitz der Mirena bestätigen und war wirklich mehr als zufrieden. So sollte es auch noch einige Wochen weiter gehen. Aber dann....!!!


Nach 7monatiger Tragedauer begannen bei mir die Beschwerden und es sollte noch recht lange dauern, bis ich von ihnen wieder befreit war. Meine Monatsblutung dauerte ungewöhnlich länger als normalerweise, zudem litt ich plötzlich unter starker morgendlicher Übelkeit, meine Brüste spannten wie verrückt und im Unterleib verspürte ich ein unangenehmes Ziehen. Nach 3 Kindern schrillten bei mir sofort die Alarmglocken und ich dachte „Bingo, nu biste trotz Spirale schwanger!“ Das einzige, was nicht dazu paßte, waren die starken Blutungen, die einfach nicht verschwinden wollten. Mein Weg führte mich also gleich zum Frauenarzt, wo sofort ein Schwangerschaftstest gemacht wurde, mit dem Ergebnis negativ. Gut, fiel mir also erst mal ein Stein vom Herzen, denn wir hatten ja mit unserem Kinderwunsch endgültig abgeschlossen. Bei einer Ultraschalluntersuchung stellte der Arzt dann zwei Zysten fest, die eine hatte einen Durchmesser von 3,5 cm, die andere von knapp 3 cm. Der Arzt meinte, dass sei nichts schlimmes und verschrieb mir Prosiston. Ich sollte drei Wochen lang jeden Tag eine Tablette nehmen, damit würden die Zysten zum Platzen gebracht. Die Blutungen sollten schon am ersten Einnahmetag verschwinden. Da ich bislang noch nie Zysten hatte, fragte ich besorgt nach, ob diese evtl. durch die Mirena entstanden sein könnten. Dies wies der Frauenarzt aber sogleich ab. Nein, die Mirena hätte damit absolut nichts zu tun!!! (Mittlerweile geben die Ärzte zu, dass unter der Mirena verstärkt Zystenbildungen auftreten können)

Nun gut, ich nahm wie befohlen die Tabletten und siehe da die Blutungen verschwanden und zwar genau für 3 Wochen. Mit Ende der Einnahme von Prosiston kamen die Blutungen wieder. Mit leichten Schmier- oder Zwischenblutungen waren sie aber in keinster Weise zu vergleichen. Also rannte ich wieder zum Arzt. Die Ultraschalluntersuchung zeigte, dass ich nunmehr 1 Zyste von 3,5 cm und zwei Follikel (so nennt man Zysten unter 3 cm Durchmesser), er konnte sich das nicht so recht erklären, meinte aber, ich solle einfach mal abwarten, normalerweise verschwinden sie von allein wieder...

Mittlerweile gesellten sich andere Wehwehchen dazu. Mein Gewicht schritt langsam aber sicher in immer höhere Gefilde, obwohl ich meine Essgewohnheiten in keinster Weise verändert hatte. Meine Stimmung schwankte immer stärker von himmelhochjauchzend zu zu Tode betrübt. Plötzlich bekam ich eine sehr unreine fettige Haut und immer mehr Pickel besiedelten meinen Körper (unter Pickel hatte ich noch nicht mal während der Pubertät groß zu leiden). Zudem hatte ich plötzlich einen immensen Haarausfall. Wenn ich morgens aufstand, war mir erst einmal ziemlich übel. Da ich aber damals kurz vor meiner Hochzeit stand und wir zudem gerade dabei waren, ein Haus zu kaufen, schob ich das ganze halbherzig auf den ganzen Stress.

Anfang 2003 ging ich dann wieder zum Frauenarzt, da die Blutungen immer noch nicht verschwunden waren. Vom „normalen“ 28-Tage-Zyklus aus gesehen sah es bei mir so aus, dass ich in so einem Zyklus gerade mal 7 blutungsfreie Tage hatte. Ich glaub, es kann sich jeder vorstellen, dass das alles andere als prickelnd ist. Aber der Arzt spielte das alles herunter. Er meinte, mein Körper bräuchte halt ein wenig länger, um sich an die Mirena zu gewöhnen (naja, ich trug sie ja auch „erst“ 1 Jahr). Die ganzen o.g. Beschwerden jedoch hätten zudem nichts mit der Spirale zu tun, ich sollte mal ein wenig kürzer treten und ein weniger stressiges Leben führen (ich lach mich kaputt, mit drei Kindern ist das ja auch sehr leicht in die Tat umzusetzen). Was meine Gewichtszunahme beträfe, so sollte ich mal nicht immer soviel in mich hineinstopfen (da hätt ich ihm am liebsten den Hals umgedreht!).

Mittlerweile waren 1 ¼ Jahre vergangen und meine Beschwerden wurden immer schlimmer. Die Stimmungsschwankungen nahmen stark zu und an manchen Tagen war ich beängstigend depressiv. Mein Familienleben begann stark darunter zu leiden, denn niemand konnte es mir mehr recht machen. Lediglich die Blutungen wurden etwas geringer, so dass ich doch glatt stolz sein konnte, nunmehr nur noch an ca. 12-14 Tagen pro Monat darunter zu leiden, allerdings waren sie in der Zeit immer recht stark. Und dafür hatte ich nun permanent leichte Unterleibsschmerzen (so als würde man kurz vor der Periode stehen) und Schmerzen in der Brust. Auch mein Allgemeinbefinden wurde immer schlechter. Ich hatte plötzlich unter Dauerschnupfen zu leiden und konnte nicht ohne Nasentropfen sein. Zudem wurden meine Augen immer schlechter und das obwohl sich meine Sehstärke schon seit Jahren nicht mehr verändert hatte und nun gleich recht stark. Meine Libido war auf dem Nullpunkt. Und nach Jahren litt ich plötzlich wieder unter Panikattacken. Kurz gesagt, mir ging es von Tag zu Tag schlechter. Wieder ging ich zum Frauenarzt und berichtete von meinem Zustand und wieder fragte ich, ob die Mirena vielleicht daran schuld sei, denn immerhin ging es mir vor der Mirena sehr gut – ich war lebenslustig, belastbar und der Stress (den ich ja schon immer hatte) machte mir nichts aus. Der Frauenarzt wurde richtig eklig und wies jeden Zusammenhang mit der Spirale weit von sich, schließlich hätte er nicht einen einzigen ähnlichen Fall, alle Frauen, denen er die Mirena eingesetzt hatten, hatten sie hervorragend vertragen und keinerlei Nebenwirkungen. Wegen der Blutungen meinte er dann noch, ich solle mich mal nicht so anstellen!!! Als ich die Praxis verließ fühlte ich mich so elend wie noch nie zuvor. War ich vielleicht mit der Zeit verrückt geworden? Sollte ich mir alle Beschwerden wirklich nur einbilden? War ich wirklich die einzige, die all die Beschwerden hatte?

So krebste ich noch ein weiteres halbes Jahr rum, ohne dass sich meine Beschwerden besserten. Im Gegenteil, ich war nunmehr überhaupt nicht mehr belastbar und fing bei der kleinsten Begebenheit an zu heulen. Also schrieb ich eine e-mail an die Fa. Schering, in der ich meine Beschwerden mitteilte, die ja alle erst nach dem Einlegen der Mirena und nach der normalen Eingewöhnungszeit von 3-5 Monaten eintraten. Die Antwort von Schering war alles andere als zufriedenstellend. Im Grunde kann man es als schwammiges Drumherumreden bezeichnen. Ganz vage wurde angedeutet, dass ich evtl. eine von wirklich sehr sehr sehr sehr wenigen Frauen sei, die die Mirena evtl. nicht so richtig vertragen würden. Aber im Grunde könnten sie auch keinen direkten Zusammenhang feststellen, denn schließlich würden 98% der Frauen die Spirale ohne Komplikationen vertragen.

Es ist dann eigentlich nur einem dummen Zufall zu verdanken, dass plötzlich alles ein positives Ende nahm. Denn beim Herumstöbern im Internet geriet ich kurz vor Weihnachten plötzlich auf eine Seite, auf der einige Frauen von ihren Problemen mit der Mirena berichteten. Ich las mir die Berichte durch und konnte kaum fassen, was ich dort fand. Im Grunde hatte ich das Gefühl, als würde ich immer und immer wieder meine eigene Leidensgeschichte finden. Alle Frauen hatten ähnliche oder sogar noch stärkere Beschwerden und wurden alle von ihren Ärzten nicht ernst genommen. Überall las man die gleiche Frage heraus, nämlich „bin ich jetzt verrückt geworden“? Einige hatten sich mittlerweile die Mirena wieder ziehen lassen und berichteten, dass es ihnen seitdem wieder richtig gut ginge. Ich stöberte immer weiter und fand immer mehr Seiten, auf denen Frauen über ihre Beschwerden mit der Mirena berichteten.

Mitte Januar diesen Jahres machte ich dann Nägeln mit Köpfen, ich suchte mir kurzerhand einen neuen Frauenarzt (dem alten vertraute ich in keinster Weise mehr). Ich erzählte ihm von meinen Beschwerden und er sagte sofort, dass es ganz offensichtlich sei, dass ich die Mirena nicht vertrüge und er sie mir nun sofort ziehen würde. Ich dürfte davon ausgehen, dass es mir schon nach kurzer Zeit besser ginge. Er sagte dann noch, dass er nicht verstünde, wieso der Kollege (mein alter Frauenarzt) mir nicht schon längst die Spirale gezogen hätte (aha!!!). Desweiteren sagte er, dass er in seiner Praxis schon einige Frauen hatte mit ähnlichen Beschwerden und denen ging es nach dem Ziehen besser. Er wäre zwar selbst auch positiv gegenüber der Mirena eingestellt, aber die Zahlen der Verträglichkeit, die von Schering herausgegeben würden, würden mit der Praxis leider nicht übereinstimmen. Zwar gäbe es eine große Anzahl Frauen, die die Mirena ohne weiteres vertrügen, aber es gäbe auch immer mehr Frauen, bei denen es nicht der Fall ist.

Das Ziehen an sich war absolut schmerzfrei. Ich hab es überhaupt nicht mitbekommen. Was mir gleich am nächsten Tag positiv aufgefallen war, war, dass meine permanenten Unterleibsschmerzen plötzlich weg waren. Bis dato dachte ich ja immer, ich hätte die Mirena an sich nie gespürt, heute denke ich, dass es vielleicht doch der Fall war und sich in den Unterleibsschmerzen gezeigt hat...

Ob man es nun glaubt oder nicht, mir geht es von Tag zu Tag besser. In den ersten 6 Tagen hatte ich noch eine leichte Blutung und ich hatte recht starke Herz-Kreislaufprobleme. Doch mittlerweile fühle ich mich schon wie neugeboren. Meine Laune ist drastisch gestiegen. Das ist eigentlich das erste gewesen, was meiner Familie nach knapp einer Woche ohne Mirena aufgefallen ist. Ich fühle mich auch plötzlich wieder viel belastbarer und habe wieder Lust was zu unternehmen. Die Antriebslosigkeit ist plötzlich verschwunden! Der Haarausfall hat sich schon um ein Vielfaches minimiert. Was mein Mann natürlich auch ganz toll findet *lach* ist die Tatsache, dass meine Libido plötzlich zurückgekehrt ist (hihi nicht, dass er sich bald wünscht, ich würde die Mirena wieder nehmen, weil es ihm zuviel wird *ggg*).

Alles in allem muß ich für mich gesehen sagen, dass ich die Mirena leider nicht weiterempfehlen kann. So toll sich die ganze Sache anfangs ja auch angehört haben mag, die Nebenwirkungen, die bei mir (und nicht nur bei mir) aufgetreten sind, wiegen eindeutig schwerer! Was mich mittlerweile ein wenig nachdenklich macht ist die Tatsache, dass bislang noch keine eindeutigen Aussagen über Spätfolgen gemacht werden können. Mir persönlich ist ein Fall bekannt, in der die Frau die Mirena kurz nach ihrer Einführung in Deutschland eingesetzt bekam und nie über irgendwelche Beschwerden klagte, nunmehr steht sie vor der Gebärmutterentfernung und ihr Frauenarzt sagt, dass die Mirena dabei evtl. einen gewissen Anteil haben könnte.

Traurig finde ich, dass man als Frau beim Arzt nicht ernst genommen wird. Gerade wenn es um Medikamente oder wie hier Verhütungsmittel geht, die doch noch gar nicht so lange auf dem Markt sind, sollte man meiner Meinung nach doch gerade hellhörig werden, wenn Frauen plötzlich über diverse Beschwerden klagen, die sie vor der Mirena nicht hatten. Aber statt dessen bekommt man beim Arzt das Gefühl, hysterisch zu sein oder nicht mehr richtig zu ticken. Frage ich mich ob hier vielleicht der finanzielle Aspekt (immerhin ist die Spirale nicht gerade billig und der Frauenarzt verdient beim Einsetzen auch etwas) im Vordergrund steht.
Immerhin hat die Fa. Schering AG mittlerweile die Liste der Nebenwirkungen ein wenig verlängert. So heißt es neuerdings, dass als Begleiterscheinung neben den von mir weiter oben bereits genannten auch Stimmungsschwankungen, selten Veränderung der Libido, Schwitzen, Haarausfall, Übelkeit, Gewichtszunahme oder Wassereinlagerungen eintreten können, am häufigsten sind Veränderungen der Menstruationsblutung, z.B. Schmierblutungen, verkürzte oder verlängerte Menstruationsblutungen, Ausbleiben der Blutung, seltene Blutung, starke Blutung oder Menstruationsbeschwerden.

Was mir persönlich zudem noch sehr negativ aufgefallen ist ist die Tatsache, dass die Fa. Schering AG Deutschland auf ihrer Internetseite (www.mirena.de) zwar ein Forum anbietet, in dem Frauen über ihre Erfahrung mit Mirena und Verhütungsmitteln allgemein berichten können, man dort jedoch keinen einzigen negativen Bericht vorfindet. Nun könnte man davon ausgehen, dass es eben nur Frauen gibt, die mit der Mirena gute Erfahrungen gemacht haben, doch dem ist weit gefehlt. Denn wie ich mittlerweile herausgefunden habe, gibt es eine ganze Menge Frauen, die versucht haben, ihre negativen Erfahrungen mit der Mirena in diesem Forum einzustellen (schließlich schaut man als mögliche neue Mirena-Trägerin zu Informationszwecken doch meist zunächst auf die Seite des Herstellers), ich selber habe dies übrigens bereits zweimal versucht, aber diese Berichte werden von Schering erst gar nicht eingestellt.

Grundsätzlich gesehen ist die Idee der Mirena durchaus als positiv anzusehen, aber man darf eben nicht vergessen, dass auch wir Frauen nunmal Individuen sind und keine gleichgepolten Roboter. Jeder Frauenkörper reagiert nunmal anders. Die einen vertragen die Mirena supergut und stellen keinerlei Nebenwirkungen fest, die anderen vertragen sie nunmal weniger oder gar nicht. Dementsprechend sollten auch die Frauenärzte handeln und Nebenwirkungen nicht so schnell herunterspielen. Denn eines kann man wohl aus meiner Sicht heraus schon sagen, dadurch, dass die Mirena noch gar nicht sooo lange auf dem Markt ist, fehlen eben eindeutige Studien über Langzeitträgerinnen und über evtl. später auftretende Beschwerden oder Folgeschäden.

Was mir noch wichtig ist zu sagen und was sich an die Mirena-Trägerinnen unter uns richtet: Horcht mal in euch hinein! Ich will hier bestimmt keine Panik verbreiten, aber beim Lesen in diversen Foren ist mir aufgefallen, dass es einige Frauen gibt, die über Nebenwirkungen klagten, die man auf den ersten Blick gar nicht mit der Mirena in Verbindung gebracht hätte. Die eben keinerlei Menstruationsbeschwerden mehr hatten, aber plötzlich über Depressionen oder andere Beschwerden klagten, die komischerweise nach dem Ziehen der Mirena verschwanden. Und für diejenigen, die gerade in Erwägung ziehen, sich die Mirena setzen zu lassen. Ich will hier auch gar keinen davon abhalten, sondern eben nur meine persönliche Erfahrung mitteilen. Ihr solltet aber auf keinen Fall auf ein ausführliches Gespräch mit dem Frauenarzt verzichten und vielleicht auch mal nachfragen, ob bei ihm bereits Patientinnen negative Erfahrungen mit der Mirena gemacht haben.

Wer Interesse hat, dem kann ich via GB oder per e-mail auch gern die Adresse eines sehr interessanten Forums geben, welches sich ausschließlich mit der Mirena beschäftigt. Da ich nicht weiß, ob das Nennen der Adresse hier erlaubt ist, verzichte ich lieber auf die Angabe im Bericht.

Uff, nun ist mein Bericht doch weitaus länger geworden als geplant, ich hoffe man sieht es mir nach, aber ich fand es wichtig, dies alles mitzuteilen. Sicher jegliche hormonellen Verhütungsmittel haben ihre Gefahren und Nebenwirkungen, nur sind diese z.B. bei den diversen Antibabypillen auch bekannt, während diese bei der Mirena bei weitem noch nicht alle offiziell bekannt bzw. anerkannt wurden. Zu guter letzt ist natürlich jede Frau selbst für sich verantwortlich und muß entscheiden, was sie sich oder ihrem Körper zumuten kann und will. Nur finde ich, sollte man schon über alle Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt sein.

Sollte der oder die ein oder andere noch weitere Fragen haben, so stehe ich wie gesagt via GB oder e-mail gerne zur Verfügung.

© by Claudia Südkamp-Retzmann 06.04.2004
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Kommentare
*Weserhexe*
*Weserhexe*, 14.03.2002
Uumlber Verhuumltung muss ich mir zum Gluumlck keine Gedanken mehr machen, denn mein Mann hat sich vor 3,5 Jahren Sterilisieren lassen :-
April
April, 09.02.2004
Unglaublich, was sich Dein Ex Doc da geleistet hat! Der kann doch nicht alles ignorieren!!! Auch in so manchen Praxen geht es halt nur um039s Geld!!! LG April
hpmaier
hpmaier, 12.03.2002
Darf ich als Mann diesen Bericht und das Produktauch bewerten...... - gruesse hpmaier
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TimoNowak

Verhütung - Frauen oder Männersache ?

ein Testbericht von 2003-08-23 13:59:08 vom 23.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten, schützt vor ungewollten Schwangerschaften...
Nachteile/Kritik: viele Männer sehen nicht ein, auch einen Beitrag zur Verhütung zu leisten, was sehr schade ist !
Einleitung
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Nachdem ich auf einer Meinungsplattform einen Beitrag zu einem Kondom geschrieben habe und daraufhin mächtig viele Kommentare und E-Mails bekam, deren Inhalt war zumeist : "Warum benutzt Ihr den Kondome, wenn Deijne Freundin die Anti-Baby-Pille nimmt ?", habe ich mir meine Gedanken gemacht, warum auch heute noch so viele Männer auf das Thema Verhütung mit Ablehnung reagieren, sobald sie gefordert sind, sich darum zu kümmern. Ist Verhütung nun Frauen oder Männersache oder sollten beide Partner einen Beitrag zur Verhütung leisten ?

(1) Verhütungsmethoden
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1.1 . Verhütung durch die Frau
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Es ist schon nicht zu übersehen, daß es auch in der Industrie und der Medizin anscheinend mehr für Frauen geforscht wird, wenn es um das Thema Verhütung geht. Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Methoden, wie die Frau eine ungewollte Schwangerschaft verhindern kann, für Männer gibt es hingegen nur recht wenige Möglichkeiten etwas für die Verhütung zu tun.
Die Etablierteste Methode, ist wohl seit den 60 Jahren die Anti-Baby Pille. Hier muß die Frau ein Hormonpräparat schlucken, welches verhindert das sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann. Diese Methode gilt auch heute, nach der Sterilisation der Frau bzw. des Mannes für die sicherste (zu 98 % sicher). Man darf jedoch nicht verschweigen, das eine 98 % Sicherheit heißt, daß es zu 2 % unsicher ist, es also sinnvoll ist, daß der Mann auch noch einen Beitrag zur Verhütung macht, damit aus den 98 % dann annähernd 100 Prozent werden. Zudem haben diese Hormonpräparate zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen, so ist die Gewichtszunahme und eine Verbreiterung des Hüft- und Beckenbereichs einiger Frauen noch relativ harmlos, wenn die Frau raucht und die Anti-Baby-Pille nimmt steigt die Gefahr eines Schlaganfalles, was schon ein Grund sein könnte sich für andere Verhütungsmethoden zu entscheiden.
Neben der Antibaby-Pille, gibt es noch die Spirale, das Ovolum, die Sterilisation, da jedoch bei Verhütung zumeist an die Anti-Baby-Pille gedacht wird und diese auch bei uns (meiner Freundin und mir) im Gebrauch ist möchte ich es bei diese Methode belassen und nicht hier eine langweilige Auflistung und Beschreibung von Verhütungsmethoden machen, die man sowieso irgendwo nachlesen kann.

1.2 Verhütung durch den Mann
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Der Mann hat jedoch auch einige Möglichkeiten, ungewollte Schwangerschaften seiner Partnerin zu verhindern. Kondome sind meiner Meinung nach die einfachste Möglichkeit sich nicht nur vor der ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten zu schützen (was ja im Zeialter von HIV und AIDS eine Selbstverständlichkeit sein sollte !!!). Es gibt zwar im Kondomsektor viele Marken die ich nicht empfehlen kann, die Produkte von Condomi sind aber allesamt sehr gut und in ihrer Qualität, meiner Meinung nach unübertroffen ! Ich kann nicht verstehen warum manche Männer behaupten, daß Kondome den Spaß am Sex verringern würde, ich habe kaum unterschiede zwischen dem Sex mit und ohne Kondom erlebt und verspürt, meine Freundin auch nicht. Diese Erklärung ist meiner Meinung nach nur ein dummes "Alibi" einige Männer die nur zu faul und zu bequem sind Kondome zu benutzen. Dies gilt auch für das Argument, daß man durch die Unterbrechung die durch das Überstreifen eines Kondoms entsteht, die Lust am Sex geringer ist, alles Quark ! Man kann das Überstreifen mit ins Liebesspiel einbinden was auch sehr erregend sein kann. Meiner Meinung nach sind Kondome wirklich die einfachste Methode für den Mann, einen Beitrag zur Verhütung zu leisten.
Natürlich können auch Kondome eine Kontaktallergie auslösen, manche Männer sind gegen das Latex allergisch, aber auch dies kann keine Ausrede sein, da es bereits Latexfreie Produkte gibt.
Neben den Kondomen gibt es ja zudem auch noch die Möglichkeit auch beim Mann zur Stelisation, die um einiges Komplikationsärmer und schneller gemacht werden kann, als die Sterilisation bei der Frau.
Seit neustem gibt es auch die Möglichkeit für Männer mit Hilfe von Hormonpräparaten die Partnerin vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Wenn man also Kondome als hinderlich empfinden sollte man zumindest dies in Betracht ziehen.

2. Ist Verhütung nun Männer- oder Frauensache ?
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Mein klares Urteil ist, Verhütung ist sowohl eine Männer- als auch eine Frauensache, wo kommen wir denn hin, wenn wir Männer alle Verantwortung der Frau überlassen, wärend wir nur den Spaß haben ? Ich finde es nicht OK, wenn ein Mann, der noch keine Kinder haben möchte, zwar verlangt das seine Partnerin die Antibaby Pille einnimmt (und damit auch ihre Gesundheit gefährdet !) und selbst nicht einsehen wollen, daß auch sie einen Beitrag machen leisten müssen !
Bei mir und meiner Freundin wird es dabei bleiben, solange wir kein Kind haben möchten, werden wir Kondome benutzen und meine Freundin die Pille einnehmen. Ich denke meine Freundin leistet hierbei den größeren Beitrag zur Verhütung, da sie auch mehr riskiert.
Darum mein Aufruf an alle vernünftigen Männer, überlast es nicht nur Eurer Partnerin etwas für die Verhütung zu tun, jede Frau ist ihrem Partner mit Sicherheit dankbar, wenn sie merkt, daß auch er, zumindest einen kleinen Beitrag zur Verhütung erbringt !

Tschüß
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Chocolattie

Lea Contraceptivum - Das

ein Testbericht von 2003-05-08 17:09:32 vom 08.05.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Kein Hormonelles Verhütungsmittel...
Nachteile/Kritik: Schwierige Handhabung und
Bestimmt haben einige schon von Lea Contraceptivum und seiner "einfachen" und "sicheren" Handhabung gehört. Für die, die es noch nicht kennen möchte ich mal kurz meine Erfahrungen damit schildern:


***Die Wahl***

Ausgesucht habe ich mir Lea C. Da auf der Homepage die einfache Handhabung angepriesen wird und es kein hormonelles Verhütungsmittel ist sondern wie das Kondom ein mechanisches.


***Das Aussehen***

Lea C. ist ein riesiges aus Silikon bestehendes Gebilde, das schwer zu beschreiben ist. Dennoch versuche ich mein Bestes zu tun: Es sieht aus wie eine hohle Halbkugel (Durchmesser 5,5 cm - soll angeblich jeder Frau passen) mit Henkel/Schlaufe an der Seite. Unten am Bauch der Halbkugel ist eine Öffnung und eine Art kleiner Schlauch, das sogenannte "Ventil". Näheres zur Funktion der einzelnen Teile später. Schaut euch das Bild an auf einer der unten genannten Seiten, damit ihrs besser versteht.


***Die Funktion***

Lea C. soll beim einlegen in die Scheide eine Sogwirkung bilden und sich mit dem Unterdruck an den Muttermund ansaugen und somit verrutschen verhindern.
Durch das Ventil (also den Schlauch) sollen angeblich nur Scheidenflüssigkeiten abfließen können, jedoch kein Sperma in die Gebärmutter gelangen. An der Schlaufe kann man Lea C. nach dem Gebrauch wieder aus der Scheide herausziehen.

***Die Anwendung***

Lea C. soll im Liegen oder mit angewinkeltem Bein eingeführt werden. Vorher soll Spermizidgel in die Vertiefung und auf die Ränder gegeben werden, damit der Pearl-Index geringer wird. Lea C. Soll mit den Fingern zusammengedrückt werden und in die Scheide eingeführt werden.
Nach 48 Stunden muss Lea C. wieder entfernt werden. Nach dem Sex sollte es mindestens noch 8 Stunden getragen werden, da sonst kein Schutz gewährleistet ist.
Danach sollte Lea C. mit lauwarmem Wasser und Seife gereinigt werden. Man kann es 1 Jahr anwenden.

***Die Verpackung***

Lea C. ist in einem kleinen grünen Beutel in einer weißen Schachtel verpackt. Es liegt eine riesige Packungsbeilage bei. Lea C. ist nicht verschreibungspflichtig.


***Erfahrung***

D ie Einführung von Lea C. ist leichter gesagt als getan, denn durch den monströsen Durchmesser von 5,5 cm passt er doch nicht jeder Frau, wie behauptet wird, was mir erst von meiner Frauenärztin bestätigt wurde. außerdem ist das Ding mit Schlaufe sogar 7 cm lang!
Nach unzähligen Versuchen das Ding reinzuquetschen, was mit schmerzen verbunden war nahm ich den Verlust von 50,52 Euro resigniert in Kauf und stieg auf den Nuva-Ring um.
Auch um der Sicherheit soll es nicht so gut stehn, sagte mir meine Frauenärztin, da das Ventil auch schon mal Sperma durchlassen könne und der Pearlindex liegt sowieso schon bei 2,9%!


Hier noch einige Links:

http://www.leadirekt.de/
http://www.gyn .de/verhuet/mech_verh.php3?lng=#LeaContrazeptivum
...
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Chitchi

Eve 20 - Klein, aber stark und fein

ein Testbericht von 2003-03-07 01:31:02 vom 07.03.2003
Empfehlung: ja
März 2001 ging ich zu meiner Hausärztin, weil mich meine Regelschmerzen fast in den Wahnsinn trieben...Und somit kam ich zu dem Entschluss mir ein neues Medikament verschreiben zu lassen. Nach einem kurzen Gespräch mit ihr kamen wir zu dem Entschluss, dass man mir doch auch eine Antibabypille verschreiben könnte, denn die meisten von ihnen haben nebenbei auch diesen Effekt. Einen Freund hatte ich kurze Zeit später auch was vorauszusehen war, womit dies natürlich für eine gute Vorsorge unermesslich war. So kam der Entschluss mir die Pille zu verschreiben.

Ich bekam also erstmals die Eve20 in der ein-Monats-Packung verschrieben. Sie ist genauso in einer drei-Monats-Packung erhältlich.

Als ich dann also mit meiner Pille daheim war, machte ich die Schachtel auf und schaute mir den Film und die Packungsbeilage an. Nebenbei ist der Eve20 auch noch eine kleine Informationsbroschüre beigelegt mit Infos über die Eve20 und allgemeine Infos zum Zyklus und zur Pille.

Der Film ist ganz übersichtlich für einen Monat angelegt. In der drei-Monats-Packung sind eben drei dieser Filme enthalten. Bei jeder Pille ist das jeweilige Wochentagskürzel beigeschrieben, damit man auch ja keine Einnahme vergisst und man den Überblick besser behalten kann.

Die Packungsbeilage ist gut beschrieben wie die Pille zu nehmen ist und was man beachten sollte, mögliche Nebenwirkungen etc.

In der Informationsbroschüre sind alle wichtigen Infos zur Empfängnisverhütung und alles rund um die Pille und den Zyklus kurz und bündig zusammgefasst.

Die Pille an sich ist hellmintfarben und sehr klein, hat einen Durchmesser von 6mm und ist somit ganz leicht runterzuschlucken. Man nimmt sie drei Wochen lang, macht eine Pause und dann fängt man die nächste Packung oder den nächsten Film an.

Die Wirkung ist prima. Bis jetzt hat sie jedenfalls immer gehalten was sie versprach und die Verhütung war hundertprozentig.

Was ich noch als angenehmen Nebeneffekt empfinde ist eben, dass die Regelschmerzen sich vermindern und kaum noch vorhanden sind.

Die Eve20 ist sehr gut verträglich, bei mir persönlich sind keine unangenehmen Nebenwirkungen aufgetreten. Doch habe ich auch gehört, dass es zu leichter Gewichtszunahme kommen kann, allerdings nicht gravierend. Bei mir ist diese gar nicht aufgetreten.

Ich kann die Eve20 nur empfehlen. Sie ist klein, verträglich und sicher, Nebenwirkungen treten kaum auf. Einfach der perfekte kleine Helfer fürs Leben.

Nachtrag:
Ich hatte bei dieser Pille doch eine ziemlich miese Nebenwirkung, wie sich hinterher erst herausstellte. Ich denke mal es hing mit der eigentlich recht niedrigen Dosierung von Eve20 zusammen. Jedenfalls blieben meine Tage für etwa vier Monate ganz aus. Aus diesem Grund stieg ich im Februar auf eine andere Pille um und seitdem hab ich sie wieder...

Daraus folgt ein neues Fazit:
Ich glaube die Eve20 ist nur für junge Mädchen/Frauen geeignet, die erst in die Pille einsteigen und nicht so eine hohe Dosiergun benötigen. Ansonsten muss man eben auf ein stärkeres Präparat umsteigen...


-~Chitchi~-
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Kommentare
mus21
mus21, 09.04.2003
klasse Bericht!!
Nanie
Nanie, 19.04.2002
Ich bin mir im Moment am Uumlberlegen, ob ich die Pillensorte wechseln soll. Da kommt dein Bericht wie gerufen! Liebe Gruumlszlige, Nanie
novit
novit, 05.05.2005
...dein testbericht hat mir sehr gefallen desswegen bekommst du von mir quotsehr nuumltzlichquot.

Ich hoffe du besuchst auc mal mein Profil, d.h.
ich wuumlrde mich fuumlr ein gegenbesuch sehr freuen.
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Rioja

Vergeß´ ich immer, gibt es nicht: Verhütung!!!!!!

ein Testbericht von 2003-02-19 23:56:43 vom 19.02.2003
Empfehlung: ja
Wenn mir noch einmal ein weibliches Wesen erzählt, sie wäre schwanger obwohl sie verhütet hat, dann raste ich aus.
Oder ein junger Mann kommt und berichtet darüber, dass seine Freundin trotz Pille schwanger ist, dann bekomme ich meine Menstruationspickel (sonst wirklich nur alle 20 Tage!).

Weil ich eine Tochter habe, die spätestens in 1 bis 2 Jahren in die gleiche Situation kommen wird, habe ich mich mal diesen Themas angenommen: Verhütung.

Verhütung ist nicht Verhütung ... das weiß sogar ich! Na klar kann ich "trotz Pille" schwanger werden, aber nur dann, wenn ich zu den verschwindend kleinen 0,3 % gehöre, die sie nicht vertragen oder zu denen, die ständig alles auskotzen (sorry, ich meinte natürlich ... sich übergeben müssen!).

Aber wenn das eine oder andere auf mich als Frau zutrifft, dann treffe ich andere Vorkehrungen, als da wären z.B.:

Völlig neu auf dem Markt: Das Implanon.
Entgegen der Pille enthält dieses Implantat nur ein Hormon, welches den monatlichen Eisprung verhindert. Verabreicht wird es durch eine Injektion in den Oberarm - es ist ein kleiner Kunststoffstab - und ist für niemanden sichtbar. Auch kann die Frau es selber nicht ertasten, so klein ist es. Zudem ist es sicher vom ersten Tag an und kann jederzeit wieder entfernt werden. Nebenwirkungen: da der monatliche Eisprung verhindert wird, kann die monatliche Blutung ausbleiben oder sehr gering sein. Fragt am besten euren Frauenarzt.

Dann gibt es noch die Depotspritze.
Das ist die im Volksmund sogenannte 3-Monats-Spritze. Das Gelbkörperhormonpräparat wird in die Gesäßmuskulatur gespritzt und wirkt von dort aus für einen Zeitraum von 3 Monaten. Das gewährleistet z.B. Einnahmefehler von Präparaten wie die Pille. Leider kann bei Unverträglichkeit dieses Präparates keine "Rücknahmegarantie" gegeben werden, weil die Unwirksamkeit nicht geleistet werden kann. Auch kann es hierbei zu Regelstörungen kommen, die solange andauern, bis der körpereigene Rhythmus sich wieder eingestellt hat. Fragt auch hier wieder bei eurem Frauenarzt nach.

Eine nachweisbare hohe Verhütungssicherheit soll der "Lady Comp" oder auch "Baby Comp" haben.
Einfach, sicher und schnell bringt dieses Gerät eine 5 Jahres Garantie mit ins Haus. Es rühmt sich damit, so sicher wie die Pille zu sein. Also eine Sicherheit von annähernd 99,7 %. Mit dem Gerät wird die Körpertemperatur gemessen und diese gibt Aufschluss darüber, ob eine Frau sich im grünen (nicht empfängnisbereit) oder im roten (empfängnisbereit) Bereich befindet. Ich frage mich nur, wer die Alimente bezahlt, die durch die Garantie nicht abgedeckt werden?!?!?!

Ebenso ungeeignet für Einsteiger empfinde ich die Knaus-Ogino-Methode.
Die funktioniert folgendermaßen: Die Basaltemperatur (Körpertemperatur morgens nach dem Aufstehen) wird gemessen. Dann soll frau die Konsistenz der Scheidenschleimhaut bestimmen (wie das denn?). Das beides verändert sich im Monatszyklus und bestimmt somit die Empfängnisbereitschaft einer Frau. Nun ja: mathematisch bedeutet das: je höher die Körpertemperatur und je flüssiger die Scheidenkonsistenz desto höher die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. Nicht für Unerfahrene geeignet!

Dann kommen wir doch mal zu dem Kondom!
Das "Ding" schützt in erster Linie vor AIDS! Und es ist immer noch die einzig bekannte Schutzmaßnahme vor dieser tödlichen Krankheit. Ich will mich hier nicht als Moralapostel aufführen, aber genau diese Verhütungsmaßnahme werde ich meiner Tochter vermutlich als erstes ans Herz legen ... und danach mit hoher Wahrscheinlichkeit die Pille. Denn ...

... die Pille ... hat sich in ihrer Verträglichkeit seit den Jahren 1962/63 mehr als tausendfach gewandelt. Für jedes Mädchen und für jede Frau findet sich das passende Präparat. Gehört man nicht zu der Gruppe der Essgestörten (übergeben etc.) kann man als Frau ungehindert dieser Methode der Verhütung vertrauen. Aber auch hier würde ich wieder den Frauenarzt des Vertrauens konsultieren ... und das bitte nicht zu spät!!!!!!
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GentleTom

Verhütung

ein Testbericht von 2003-01-16 13:13:20 vom 16.01.2003
Empfehlung: ja
mein thema ist sterilisation beim mann

da muß ich ein wenig ausholen und zwar in das jahr 1994 als mein sohn gezeugt wurde. ich lernte nunmehr meine exfrau 1994 kennen und auch gleich lieben damit meine ich aber nicht den sex ihr lieben. es hat 2 monate gedauert bis wir das erste mal miteinander schliefen.

nun gut einige monate später und um einigen sex und spaß reicher, eröffnete sie mir sie hätte aufgehört die pille zu nehmen sie wünschte sich ein kind von mir und sie sei auch schon schwanger. wow ich habe mich so gefreut das mir die tränen schneller zum gesicht runter liefen als ich denken konnte.

ich war über glücklich es ist ja auch mein erstes kind und dabei sollte es auch bleiben. ja mein sohn wurde 1995 geboren und ich als stolzer papa war dabei, es war sehr schön für mich aber für meine damalige frau denke ich mal nicht so.

die jahre gingen und mein sohn wurde älter und es kam das jahr 1999 und zwar der märz. ich ging zum urologen und erkundigte mich nach der sterilisation, ja leicht war es nicht aber ich liebte meine frau damals und sie hatte schon ein kind und ich mit ihr jetzt auch eins und da beschlossen wir das reicht.

ich redete mit ihr und sie war damit auch gleich einverstanden, warum sage ich euch an ende den grund wuste ich ja zu dieser zeit auch nicht ,ich dachte es ist der selbe den ich auch hatte.

also kam der tag im mai ich ging zum arzt und dann?
ja und dann legte ich mich auf den stuhl auf den sich sonst die frauen bein frauenarzt legen.

zwei schwestern kümmerten sich liebevoll um mein bestes stück, sie rasierten es und schmierten es ein mit desinfektionsmittel denke ich mal. ja dann kam der arzt und bedeubte meine besten freund und es ging nach kurzer zeit los . ich merkte nur mal ein zupfen und ziehen und schon war es nach kurzer zeit vorbei. ich lies mir das etwa 1 cm große stück samenleiter zeigen, und dann war es auch schon vorbei zugenäht und abgedenkt.

ich muß der ortnung halber noch sagen der arzt fragt beim vorgespäch ob ich mir es auch überlegt habe und ich sagte ja den wir haben zwei söhne, einen hatte sie schon und das reicht.

dann war ich noch mal nach ein paar tagen zur untersuchung, und dann muße ich nach ein paar wochen zur sperma untersuchung ob es auch keine überlebenden gibt. und dann noch mal nach wiederum ein paar wochen und dann war es sicher keiner hat überlebt.

ja nun wartet ihr, warum sie es wollte?

wie ich schon sagte im mai war es mit der sterilisation und im november 1999 zogen wir in ein 126 m² große wohnung , ja und anfang 2000 trente ich mich von meiner heutigen exfrau und zog aus. sie hatte schon einen neuen und heute glaube ich das das der grund war weshalb sie gleich zur sterilisation zugestimmt hat. den da kann ja beim sex nichts mehr passieren.

und ich habe auch wieder eine freundin die ich ja bald heirate, aber mit kindern wird es wohl nichts werden den es ist teuer und sicher das es was wird mit kinder ist es auch nicht. aber einen trost habe ich und sie wir haben meinen sohn bei uns und nichts und niemand kann ihn uns nehmen.

ja vielleicht noch was zu meinen gefühlen die ich hatte und ab und zu noch habe. ich sehe sehr oft die kleinen baby auch im fernsehen und es tut unwarscheinlich weh. ich würde gern noch eines haben wollen auch das mein sohn ein richtiges geschwister hat. ja wir überlegen ein kind aus dem heim zu holen mal sehen wie das wird mit den behörten.

wenn da einer infos weiß oder hat so schreib doch bitte an meine mail, wäre euch dankbar darüber. auch eure meinung würde mich sehr interessieren.

darum möchte ich euch sagen ihr lieben yopis überlegt es euch 100% ob ihr es wirklich möchtet???

euer tom
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cello1

Sterilisation - etwas selbstverständliches für einen modernen Mann -

ein Testbericht von 2002-12-13 17:08:33 vom 13.12.2002
Empfehlung: ja
Endlich scheint auch für den Mann die Zeit gekommen zu sein... Es ist dabei heutzutage doch absolut an der Zeit und ein Muss, dass ein rücksichtsvoller Liebhaber als Mann nicht nur den hoffentlich nachhaltigen Orgasmus geniesst, sondern auch die Verhütung vollumfänglich übernimmt.

Ich würde mich sofort sterilisieren lassen, wenn der Kinderwunsch ausgeträumt ist. Ich hoffe auch, dass der Druck von Frauen und Frauengruppen auf die Partner oder Männer in nächster Zukunft immer stärker zunehmen wird, so dass immer mehr Männer es als selbstverständlich ansehen, aktiv zu verhüten, ist doch eine Sterelisation beim Mann viel einfacher als bei einer Frau.

Auch die Erziehung/Aufklärung müsste natürlich in diesem Punkt dann mitziehen, um das Bild des verhütenden Mannes als selbstverständlich in unsere Gesellschaft zu integrieren, so dass schliesslich die jungen Mädchen es als ganz normal empfinden, wenn ihr Freund die Verantwortung für die Verhütung übernimmt. Auch den jungen Männern müsste mit schlechten Beispielen (z.B. ungewollte Schwangerschaft ---> finanzielle Belastung etc.)die ganze Sache klar gemacht werden
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Produktbeschreibung Verhütungsmittel

 
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Themenbereich: Sexualität 
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