Seit ein paar Wochen steht in meiner CD-Sammlung auch die neue Manowar "Warriors of the World".
Im Prinzip war es ein Blinkauf. Ich hörte lediglich die Single "Warriors of the world united" und erkannte: Manowar is back. Im lokalen Plattenladen fand ich sie nicht, als hab ich sie mir online bestellt.
Nun zur Musik.
Wie immer bietet Manowar einen guten Mix aus schnellen, lauten, kraftvollen Metal ("Call to arms", "Warriors of the world united", "Hand of doom", "House of death" und "Fight until we die")
Daneben gibt es auch die tragenden Balladen ("The fight for freedom", "Swords in the wind" und "An american trilogy"), die Gänsehaut garantieren.
Ob Ballade oder schneller Metal, Manowar spielt hier wieder mit dem gewohnt druckvollen Sound.
Was zeichnet das Album aus?
Nun, neu erfunden wurde hier nichts. Es sind viele bekannte Elemente wiederzufinden, die man schon bei den alten Platten kannte. Das macht die CD aber nicht schlecht. Trotz der vielen bekannten Elemente, die den Stücken ausnahmslos einen hohen Manowar-Wiederekennungswert geben, wird es hier nicht langweilig. Die 48 Minten Spieldauer vergehen wie im Fluge.
Wie man es von älteren Scheiben kennt (z.B. Battle Hymn ) werden auch wieder viele Anleihen aus der klassischen Musik entnommen. In der Komnination mit dem kraftvollen, bombastischen und voluminösen Metal-Sound kommen hier starke Stimmungen zustande ("Nessun dorma", "Valhalla" und "The march").
Daß ein Metal-Sänger wie Eric Adams bei einem Puccini-Werk wie "Nessun dorma" einem Pavarotti nicht das Wasser reichen kann, das dürfte klar sein. Als Metal-Song interpretiert ist es aber schon mal hörenswert. Der Sänger legt in den Song sehr viel Gefühl, was auch verständlich ist wenn man im Booklet erfährt, daß während der Aufnahmen die Mutter des Sängers Eric Adams verstorben ist und er seiner Mutter dieses Lied gewidmet hat.
Fazit:
Ich kann das Album nur weiterempfehlen. Die Band zeigt hier die Bandbreite ihres Könnens. Es ist kein Meisterwerk oder Meilenstein, dafür fehlt der letzte Pep. Aber es ist ein solides Werk, mit dem sich die Band wieder nach 6 Jahren auf dem Musikmarkt zurückmeldet.
ein Testbericht von AChristoteles2010-01-11 22:34:31vom 11.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: EInige Kracher,
druckvolle Produktion,
gutes Cover-Artwork...Nachteile/Kritik: Leider auch viele durchschnittliche Songs
es vorweg: Wer Bands haben möchte, die sich mit jedem neuen Album selbst erfinden, alte Strukturen aufbrechen und Experimente wagen, sind mit Manowar schlecht bedient. Diese Leute sollten sich an Dream Theater, Meshuggah oder Porcupine Tree halten. Manowar sind True Metaller. Wer eine Manowar CD einlegt bekommt True Metal - mal episch, mal donnernd, alle Album ne' Ballade. Textlich werden Kriegsgötter besungen, der wahre Metal gepriesen und allen Whimps und Posers der Mittelfinger gezeigt.
Dennoch: Auf "Warriors of the World" - ihrem insgesamt neunten Album von 2002 - wagen sich die vier Amis auch mal an ein paar Experimenten. Blöderweise schlugen die meisten davon fehl. Aber der Reihe nach.
Schon bei den ersten paar Sekunden des Openers "Call to Arms" weiß man, wer da die Musikanlage übernommen hat. Chöre, Drums und die hohen Schreie von Sänger Eric Adams kündigen die Kings of Metal an. Ein Midtempo Stampfer in bester Manowar-Manier. Auch textlich schreitet man "Fight for the kingdome, fight for glory, armed with a heart of steel" in bekannten Gewässern. Kraftvoller Opener. 4/5 Sternen
Der zweite Song "The Fight for Freedome" ist ein weiterer Song im Midtempo Bereich, allerdings erstaunlich saft- und kraftlos. Mitunter einer der schwächsten Songs in der Manowar Historie. 1/5 Sternen.
"Nessun dorma" läutet dann die Reihe der Experimente ein. Dieses klassische Stück ist bekannt und Eric Adams liefert eine Glanzleistung ab. Was jedoch dieses Stück auf einem Metal Album zu suchen hat, werden uns Manowar wohl nie erklären. - Keine Wertung -
"Valhalla" - eine kurze Klangcollage. Das "Orchester" klingt doch ein wenig zu synthetisch (eine Schwäche, die der an und für sich passable Nachfolger "Gods of War" ebenfalls hat). Überflüssig.
Mit "Swords in the wind" gibt es dann endlich wieder einen richtigen Song. Eine sanfte Ballade, die nahezu akkustisch intoniert wird und von einem großartigen Eric Adams und einem genialen Gitarrensolo abgerundet wird. Ganz großes True Metal Kino. 4/5 Sternen.
Die Experimente gehen jedoch weiter. Das Elvis Cover "An American trilogy" ist mehr als überflüssig. Es passt einfach nicht zur Band. 1/5 Sternen.
"The march" ist eine Hommage an Richard Wagner, den Manowar großspurig als Godfather of Heavy Metal bezeichnen. Leider auch hier: Nett, aber synthetisches Orchester und an und für sich überflüssig.
Nach einem bisher schwachen und kontroversen Album, erinnern sich die Vier, dass sie ja eigentlich die selbsternannten "Kings of Metal" sind, und feuern 4 kraftvolle Metal Songs durch die Boxen.
"Warriors of the world united" - der Titelsong des Albums - ist wohl einer der besten Nummern, die Manowar je herausgebracht haben. Ein Stampfer mit hymnischen Refrain und grandiosem Solo. 5/5 Sternen
"Hand of doom" und "House of death" sind zwei echte Power Metal Juwelen, die wiederrum einmal von Eric Adams und den talentierten Musikern liegen.
Bei "Fight until we die" scheinen Manowar den (im Song erwähnten) Hammer des Thor ausgepackt zu haben und treten ordentlich aufs Gaspedal. Sons of demons, I command you to fly - die Textzeile ist Programm. Neben dem Titelsong die stärkste Nummer des Albums.
Diese Gold Edition enthält zusätzlich die zwei Stücke der "The dawn of the battle" EP, die
kurz nach "Warriors of the World" veröffentlicht wurden. Diese wären "I believe" (schwach bei "Carry on" abgekupfert) und "The dawn of battle" (gut), sowie die Videos zu "Warriors" und "I believe"
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ein Testbericht von marioh12005-10-04 16:39:52vom 04.10.2005Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser!!!
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Am 27. Mai diesen Jahres war es endlich soweit, dass neue Manowar Album stand in den Regalen der Plattenläden. Damit waren 6 lange Jahre des Wartens vorbei. Und die Veröffentlichung erfolgte mit einem Raketenstart von Platz 0 auf !!! Platz 2 !!! in die Deutschen Album Charts, ich weiß nicht welches Heavy Metal Album in den letzten Jahren diesen Erfolg verbuchen konnte. Damit wird wohl auch den letzten Kritikern die Luft zum Lästern
wegbleiben und selbige werden mit offenen Mündern dem Sound des Albums lauschen.
Was ich nun in meinen Händen halte ist allerhöchste Tonkunst. Das Album ist insgesamt durchzogen von vielen Feinheiten die perfekten inszenierten musikalischen Fassetten. Perfektion war schon immer eines der wichtigsten Elemente auf die die Band Wert legte, und nicht umsonst wurde diesem Album in einem der modernsten Tonstudios der letzte Schliff verliehen.
Der Start in dieses grandiose Meisterwerk erfolgt mit:
(1.) „CALL TO ARMS“ Ein typischer Song für Manowar und als Start des Albums absolut perfekt, mit hymnischen Charakter der deutlich durch epische Chöre eingeleitet wird. Fortgesetzt im mittleren Tempo und einer kämpferischen Stimme Erics. Im Refrain wieder die epische Untermalung gefolgt von einem kurzen knackigen Gitarrensolo. Der Schlusspart wird gesetzt durch eine kleine Einlage am Drum.
(2.) „THE FIGHT FOR FREEDOM“ Dieser Track zum Gedenken an die Geschehnisse vom 11.September 2001. Eingeleitet wird diese Ballade durchs Piano und durch einen sehr emotional singenden Eric. Kurze Zeit später setzt dann der Rest der Band zum Refrain ein. Mitten drin dann eine aggressiver Part mit einem Gitarrensolo und einem sehr interessanten Drum. In diesem Titel kommen sehr gut die Emotionen zum Vorschein die die Bevölkerung durchlebt hat, die Trauer der Schmerz und die Wut und eine gewisse Note von Patriotismus.
(3.) „NESSUM DORMA“ Dieser Track ist zum Gedenken an Erics Mutter die während der Aufnahmen dieses Albums verstorben ist. Eine Meisterleistung von Manowar die diese Arie von Giacomo Puccini präsentieren. Eine besondere und gleichzeitig hervorragende Leistung der Stimme von Eric. Hier zeigen sich sehr gut die Fähigkeiten und das Potential des Sängers. Auch das dieser Track auf Italienisch vorgetragen wird ist ein besonderes Highlight. Anfangs Klassik pur und dann setzen die Manowar Musiker ein und führen diese Arie bis zum Ende fort.
(4.) „VALHALLA“ Kurze knappe 30 Sekunden lange Instrumentaleinspielung bildet mit ihrem epischen Charakter eine gute Überleitung zum nächsten Track.
(5.) „SWORDS IN THE WIND“ Gefühlvolles Gitarrenspiel stellt den Beginn der Ballade dar, die den Söhnen und Töchter im Norden Europas gewidmet ist. Nach dem langsamen seichten Beginn setzt dann die gesamte Band ein und verleiht dem Titel eine Intensität wie sie nur Manowar in eine Ballade legen können.
(6.) „ AN AMERICAN TRILOLIE“ Dieser Track eine spiegelt typisch Americanisches Liedgut dar, denn jeder kennt wohl „Glory, Glory Hallaluja. Sehr melodisch und gefühlsbetont und Eric kann mit seiner Stimme wieder einmal brillieren. Vielen Kritikern ist dieser Track ein Dorn im Auge, aber für mich wieder eine andere Fassette was mir wieder das Potenzial der band zeigt. Auch das Gedenken anlässlich des 25. Todestag von Elvis Presley ist Inhalt des Tracks.
(7.) „THE MARCH“ Das Joey Richard Wagner Fan ist kommt in diesem Instrumentalstück deutlich zur Geltung. Wer Wagners Ring des Nibelungen schon mal gehört hat wird die Parallelen deutlich erkennen.
Im Anschluss wird dann mit (8.) „Warriors of the World“ die Harte Phase des Albums eingeläutet die mich stark an die Ära von Kings of Metall erinnert. Mit (9.)„Hand of Doom“ , (10.) „House of Death“ und (11.)„Fight until we die“ folgen dann wieder absolute Highspeed-Knaller die jedem Headbanger in die Knie zwingen und jeden Nackenwirbel aufs höchste strapazieren.
MEIN FAZIT ***********
Ein hammerstarkes Album das ich so nicht erwartet habe, aber für Überraschungen sind Manowar immer gut. Die 6 Jahre des Wartens haben sich gelohnt, denn Qualitativ ist dies ein Spitzenalbum was sich auch in den Charts widerspiegelt. Und wieder zeigen Manowar wer die Kings of Metal sind und auch was Heavy Metal bedeutet. Nach diesem Grandiosen Auftritt kann ich mich zufrieden zurücklegen und auf die nächsten Alben warten. Empfehlen kann ich diesen Hammer jedem der Wert auf gute Musik legt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kämpfen sie noch heute
ein Testbericht von helden_gesucht2004-11-13 09:43:39vom 13.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: klasse Platte, hoher musikalischer Anspruch, Variabilität, Eric's Stimme...Nachteile/Kritik: "An American Trilogy"
Vorwort
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Auch diese Band ist für mich ein Relikt aus den Zeiten als noch bei mir auf Programmspeicherplatz 8 jeden Dienstag die 2RockCharts über den Bildschirm flimmerten. Irgendwann sah ich dort einen Clip mit einer Band, die die Metal-Klischee-Band schlechthin darstellte. Lederhosen, lange Haare, fette Muskelberge (mal den Leadgitarristen weggedacht) – das ist Manowar!
Die Band
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Vier Jungs, die aussehen, als wären sie aus einem schlechten Fantasy-Film entsprungen, bilden die Klischee-Combo des Metals schlechthin. Manowar leben in einer Welt des wahren Heldentums, wo Männer noch Männer sind und Frauen noch dicke Titten
haben. Ein Blick auf ihre Cover sagt schon einiges aus. Hammer, Schwert, Amboss demonstrieren Stärke und die Booklets zeigen ihre Vorliebe für überproportionierte Frauenbrüste, die so prall sind, dass selbst Dolly Buster neidisch werden könnte.
Bei all dem Kitsch und dem tumben Drumherum muss man aber sagen, dass hier keine Dilettanten am Werk sind, die ihr fehlendes Talent hinter großkotzigem Brimborium verstecken müssen. Ganz im Gegenteil, Joey DeMaio ist am Viersaiter ein unbestrittener Könner. Sänger Eric Adams hat das nötige Metal-Pfeffer in der Stimme und im Verbund treten sie jedem Poser ("Whimps And Posers, Leave The Hall!") gehörig in den Arsch.
"Battle Hymns" von 1982 ist dann auch ein pures Metal Album ("Death To False Metal"), das direkter nicht sein könnte. Hervorstechend sind hier vor allem das Titelstück und "Dark Avenger", bei dem im Mittelteil kurz Orson Wells zu hören ist. Bevor "Into Glory Ride" das Licht der Welt erblickt, wechseln sie die Plattenfirma und unterzeichnen den neuem Vertrag mit ihrem eigenen Blut! Winnetou hätte dazu wohl Blutsbrüderschaft gesagt, nun ja, jedem das Seine.
Die einzigen, die seit den Tagen der Anfangsformation bis heute durchgehend der Band angehören, sind Bassist DeMaio und Eric Adams, der übrigens in den Genuss einer klassischen Gesangsausbildung gekommen ist. Mit ihnen steht und fällt die Band. Was sie aber, neben der erwähnten Symbolik, noch auszeichnet, ist eine große Fannähe und Verbundenheit mit diesen. Es gibt kaum eine andere Band, die auf treuere Anhänger stolz sein kann.
[Auszug laut.de]
Line-Up
Joey DeMaio – Bass
Eric Adams – Vocals
Ross - Guitar
Scott Columbus - Drums
Das Album
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Ihr neustes Meisterwerk ist leider auch schon wieder etwas älter. 2002 erschien „Warriors Of The World“. Auch dieses Cover ist wieder geprägt von Macht und Kraft. Krieger aller Herren Länder stürmen aus einer Höhle, jeder mit seiner Landesfahne in der Hand. Auf dem Cover wird auch deutlich, dass die band einen enge Bindung zu ihren deutschen Fans hat, denn die schwarz-rot-goldene Fahne steht an zweiter Stelle. Am Körper des mächtigen Helden im Vordergrund hängen noch die Ketten, die ihn fesselten und zu seinen Füssen liegen die leblosen Körper der Höhlenwächter.
Tracklist
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#1 Call To Arms
#2 Fight For Freedom
#3 Nessun Dorma
#4 Valhalla
#5 Swords In The Wind
#6 An American Trilogy
#7 The March
#8 Warriors Of The World
#9 Hand Of Doom
#10 House Of Death
#11 Fight Until We Die
...und die Tracks im Einzelnen
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> Call To Arms < - Die Platte beginnt schon direkt mit einem echten Kracher. „Call to Arms“ schmeißt den Hörer direkt in den brachialen, marschmäßigen Sound von Manowar. Ein Schlagzeug, wie ein Sturm, überkommt den Titel am Anfang, bis dann Eric endlich dem Spuck ein Ende setzt und die Führung übernimmt. Galoppierende und schreitende Gitarrenanschläge, dazu ein Drumbeat, der wie schwere Hufschläge klingt. Manowar sind eine Band, die, wie oben schon angesprochen, viel Heroismus in ihren Texten verarbeiten. Deswegen verwundert es auch nicht, dass Worte wie „brothers“, „blood“ und „steel“ mehr als genug vorkommen. Für mich ist schon der Track ein großer Kaufgrund gewesen.
(5/5) -> (5:29)
> Fight For Freedom < - Wieder der totale Gegensatz zum ersten Track. Das Stück beginnt mit sanften Klaviertönen und Eric stellt eindeutig hier unter Beweis, dass sich die Gesangsausbildung gelohnt hat. Ein weiterer Favorit auf dieser Platte. Ein sehr ruhiges und nachdenklich stimmendes Lied. Wenn das Klavier verschwindet, setzen die anderen Band mitglieder mit ihren Instrumenten ein und Erics Stimme wird von diesen und einem Chor, was übrigends auch typisch Manowar ist, gehalten. Ross zeigt wiedermal, warum er der Gitarrist der Band ist. Der Junge hat es einfach in den Fingern. Klasse Track und ein Anspieltipp immer.
(5/5) -> (4:29)
> Nessun Dorma < - Da wir eben schon ein ruhiges Stück hatten. Hier ist das nächste. Manowar haben eine italienische Oper verarbeitet. Bitte fragt mich nicht, worum es in den Stück geht. Ich kann kein italienisch, aber ich kann sagen – Hammer! Es gibt wohl kaum so eine Stimme, wie die von Eric, die so gut harmoniert mit Heavy Metal Klängen, aber ebenso mit einer fetten Orchesterbegleitung. Sollte man unbedingt mal gehört haben, ebenso wie „Herz aus Stahl“, den einzigen deutschsprachigen Titel der Band.
(5/5) -> (3:25)
> Valhalla < - Hier ein reines Instrumental. Warum haben Manowar erst eine Oper auf der Platte udn dann noch ein Instrumental, werden sich jetzt sicher manche Fragen. Nun, die Platte beschreibt eine Art kleine Geschichte, so sehe ich das jedenfalls. Eine Gruppe Krieger zieht in die Schlacht. Manowar haben mit ihren Songs hier einfach die Emotionen und Gedanken der Krieger eingefangen. So stellt „Valhalla“ das endgültige Ziel eines jeden Kriegers dar. Wer tapfer sich im Krieg bewährt hat und dort auch irgendwann fällt, zieht ein in Valhalla und wird dort neben Odis (nordischer Kriegsgott) Thron in die Ewigkeit eingehen. Schon bei dieser Darstellungsweise fällt wieder der Heroismus auf.
-> (0:34)
> Swords In The Wind < - Dieser Track baut auf dem vorherigen auf. Ruhige Gitarrenklängen leiten ein. Dann Erics Stimme ebenfalls sehr sanft. Dann wird die Stimmung schon unruhiger, doch sie hält. Hier ist der Inhalt der, den ich oben angesprochen habe. Ein Krieger erzählt aus seinem Leben und sieht das große Ziel erreicht, wenn er in Valhalla einziehen darf.
Irgendwann muss die ruhige Stimmung weichen und es setzen laut und heftig schwere Gitarrenklänge ein und auch der Schlagzeugbeat ist bewusst schwerfällig. Für mich ein weiterer Anspieltipp, weil einfach von der ersten bis zur letzten Minute gelungen.
(5/5) -> (5:11)
> An American Trilogy < - Auch dieser Track beginnt wieder ruhig. Man könnte fast sagen im Western-Stil. Militärischer Marschrhythmus des Schlagzeugs und dazu ruhiger Gesang. Dies ist eindeutig ein Track, dem ich einfach nichts abgewinnen kann. Für mich ein Fall für die Skip-Taste. Ohne Höhepunkte. Ich sehe es meist nur als Überleitung zum nächsten Instrumental an.
(2/5) -> (4:16)
> The March < - Dieses Instrumental erinnert mich immer leicht an “Herr der Ringe”. Wenn man die einzelnen Klänge und Klängbilder hört, wähnt man sich in einer Phantasiewelt. Nach dem totalen Ausfall von eben, macht dieser Track wieder Lust auf mehr. Streicher und andere Orchesterinstrumente finden hier wieder Einsatz. Einfach nur schön anzuhören und wirklich mal richtig zuhören und die Augen schließen.
(5/5) -> (3:59)
> Warriors Of The World < - Und jetzt kommen wir zur eigentlichen Single des Albums. Es ist der Track, der mich dazu verleitet hat, das Album zu kaufen und ich habe es bis heut nicht bereut. Der Track beginnt mit fetten Bassdrumanschlägen und einem Beat, der nicht rhythmischer sein könnte. Dazu nur die beiden Gitarren – wieder im Galopp-Stil. Von mir aus könnte das Intro ewig so weitergehen. Es ist einfach simple, aber einfach auch nur geil. „Here our soldiers stand...“ Eric gesellt sich dazu. Schon an dem Anfang erkennt man, dass jetzt wohl die Schlacht kurz bevor steht. Die Krieger beziehen Stellung. Mit diesem Track haben Manowar ein Stück Musik kreiert, das einfach ins Ohr geht und das man nicht so schnell wieder wegbekommt.
(5/5) -> (5:51)
> Hand Of Doom < - Und jetzt kommt die Schlacht ins Rollen. Das hört man schon an den unruhigen Gitarren. Dann schneller Drumbeat und schnelle Soli. Die Krieger rennen aufeinander zu. Headbanger wurden ja nicht gerade verwöhnt bisher, doch die letzten Lieder haben es in dem Punkt in sich. Weitere Merkmale des Tracks: gehässiges Lachen, viel Schlagzeug und ein überaus fettes Solo in der Mitte des Tracks.
(5/5) -> (5:47)
> House Of Death < - Und auch dieser Track beginnt wiederum seh unruhig und erst als das Schlagzeug im Takt anzieht, wird die Hektik des Song greifbar. Jetzt geht die Schlacht los. Die Krieger sind zu allem entschlossen. Tod dem Feind. Die gedanklichen Bilder hat die Band gut umgesetzt. Man kann es sich richtig gut vorstellen. Und der Mittelteil ist genial. Plötzlich ist alles ruhig. Der Krieger redet mit seinen Gedanken und dann wird man wieder zurückgeworfen in die Schlacht. Sehr, sehr genial.
(5/5) -> (4:21)
> Fight Until We Die < - Und dieser Track geht so weiter, wie der letzte aufgehört hat. Heftig und in härtester Gangart. „We fight until we win, or until we die.“ so das klare Motto auf beiden Seiten. Gegen Ende der Platte kehren Manowar von ihrer experimentellen Reise zurück und machen das, was sie richtig gut können – Heavy Metal! Klasse Abschlußtrack. Macht aus der Platte eine runde Sache.
(5/5) -> (4:02)
Fazit
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Manowar haben mit „Warriors of the World“ ein echtes Meisterwerk abgeliefert. Das ist nicht einfach nur Heavy Metal für nebenbei. Da steckt mehr dahinter und dieser Sinn erschließt sich erst einem, wenn man genau hinhört. Eric hat unter Beweise gestellt, wie klasse er seine Stimme einsetzen kann und die Band hat gezeigt, wie gut Heavy Metal mit klassischen Elementen harmonieren kann, aber das wissen wir ja spätestens seit „S&M“.
Die Geschichte, die uns Manowar erzählen wollen, ist vollkommen nachvollziehbar. Schließt man die Augen und lässt den variationsreichen Klangteppich auf sich wirken, meint man, man wäre mitten in der Schlacht. Großartige Musik, bei der man auch mal einen kleinen Fehltritt verzeihen kann.
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ein Testbericht von Ezekeel2002-08-07 00:31:57vom 07.08.2002Empfehlung: ja
Als ich gesehen habe das niemand etwas über diese CD schreibt muss ich natürlich sofort sagen dass es die ideale CD für Leute ist die Heavy Metal hören. Nachdem die Singel zu Warriors of the World united warteten alle Manowar Fans auf das neue Album. Auf der offiziellen Homepage wurde die Wartezeit verkürtzt indem das Cover Stück für Stückzusammengesetzt wurde. Und das Warten hatte sich gelohnt.
Tracks:
1 - CALL TO ARMS
2 - THE FIGHT FOR FREEDOM
3 - NESSUM DORMA
4 - VALHALLA
5 - SWORDS IN THE WIND
6
- AN AMERICAN TRILOGY
7 - THE MARCH
8 - WARRIORS OF THE WORLD UNITED
9 - HANDS OF DOOM
10 - HOUSE OF DEATH
11 - FIGHT UNTIL WE DIE
Ich persönlich finde ja, dass das Album LOUDER THAN HELL das beste war aber dieses ist auch nicht schlecht. Reinhören lohnt sich auf jedenfall.
Zu den Liedern direkt ist zu sagen dass VALHALLA und THE MARCH nur Instromental sind und NESSUM DORMA aus einer Oper stammt aber das hällt Manowar nicht auf ein Heavy Metal Lied daraus zu machen. Das haben sie schließlich schon mit STING OF THE BUMBLEBEE(Hummelflug) gemacht.