Weiterbildung
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Platz 10 in der Kategorie "Ausbildung & Karriere Sonstiges".
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Weiterbildung gebraucht & neu

Weiterbildung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)
von 73% aller Autoren empfohlen (19/26).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • gute EDV Ausstattung, sonst nix
  • Kaum
  • viel gelernt, gute Zusammenarbeit mit den Lektoren
  • information zur Ich-AG
Nachteile/Kritik
  • viel zu viel für die kleine Spalte, siehe Bericht
  • eventuell die monatlichen Kosten
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Bliete

Umschulung über LVA kostet viel Zeit und vor allem NERVEN !

ein Testbericht von 2003-04-03 14:16:21 vom 03.04.2003
Empfehlung: nein
Ich möchte Euch hier zuteil werden lassen, wie wenig sich die Landesversicherungsanstalt um Umschulungen von langzeitkranken Deutschen kümmert.

Vor DREI Jahren stellte ich den ersten Antrag auf gesundheitsbedingte Umschulung bei der LVA. Zu diesem Schritt wurde mir von der BG geraten, da heutzutage eine Berufserkrankung, wenn überhaupt, nur durch langjähriges Klagen vor dem Sozialgericht anerkannt wird. Grundvoraussetzung dafür ist zudem, daß man den Kopf unter dem nicht mehr vorhandenen Arm trägt. Alles Andere kommt nicht von der Arbeit!!!! Also stellte ich diesen besagten Antrag.

Nach ca. einem halben Jahr wurde ich durch ein Schreiben dieser raketenschnellen Behörde überrascht, worin stand, ich solle eine Kur antreten um meine volle Arbeitskraft wieder herzustellen. So denn ging ich in Kur. Resultat: Riesige Kosten, keine Wirkung.
Ich stellte erneut Antrag auf Umschulung, diesmal beim Arbeitsamt. Bei einem Termin wurde mir dann deutlich gemacht, daß das Arbeitsamt für diesen Fall nicht zustündig ist, da ja noch ein Verfahren gegen die BG anhängig ist. Ich solle doch bitte zur LVA gehen. In der Zwischenzeit war ein Arbeiten in meinem Bauberuf nicht mehr möglich.

Also erneuter Versuch bei der LVA. Diesmal telefonisch -
Antwort: Wir sind nicht schuld dass sie nicht mehr arbeiten können, gehen sie zum Arbeitsamt, die sind zuständig für Umschulungen!!!!!! UNGLAUBLICH, so was wird vom Steuerzahler bezahlt.

Der nächste Antrag wurde von meinem Arzt nach der zweiten OP bei der LVA gestellt. Resultat: logischerweise eine Kur. Nach Beendigung dieser Kur wurde es mir entschieden zu blöd, also rief ich wieder einmal bei der LVA an und drohte diesmal mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde und einer Unterlassungsklage, und siehe da, es bewegte sich schlagartig etwas: Ich wurde zu einem Eignungstest eingeladen, da ich in der Zwischenzeit über 35 war. Also gut, Eignungstest mit Bravur bestanden. Drei Wochen später wurde ich zu einem Beratungsgespräch eingeladen, obwohl ich meinen Umschulungswunsch schon längst kund getan hatte und diesem laut Eignungstest nichts im Wege Stand. Auch diese Schikane machte ich noch mit, mit dem Resultat, dass die LVA diese Umschulung genehmigte und dafür die Kosten übernimmt.

HURRA, HURRA, kaum drei Jahre um und schon genehmigt!

Also bewarb ich mich bei einer Schule um einen Umschulungsplatz. Leider zu spät, die Meldefrist war seit 10 Tagen abgelaufen. Nun stehe ich dank unserer Behörden vor einer zweifelhaften Zukunft, und das nur weil ich arbeiten will.

Fazit: Arbeiten oder sterben, nur nicht krank werden.

Danke DEUTSCHLAND

Bliete :-(((
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Leseratee

Ich werde Schriftstellerin!

ein Testbericht von 2005-06-05 19:27:48 vom 05.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: viel gelernt, gute Zusammenarbeit mit den Lektoren...
Nachteile/Kritik: eventuell die monatlichen Kosten
Keine Angst, ich habe jetzt nicht ab!

Schule des Schreibens – Wahlfach Belletristik

Vorwort:
Im Dezember des Jahres 2001 stürzte ich mich in die Schreiberei, obwohl ich absolut keine Ahnung davon hatte, wie ein Gedicht aufgebaut werden muss und welche Regeln zu beachten sind. Erste Hilfestellungen erteilten mir Leser, aber mein Ehrgeiz erinnerte mich ständig daran, selbst etwas dafür zu tun. Am besten wäre ein Kurs oder ähnliches, dachte ich mir und so ergriff ich im Jahre 2002 die Gelegenheit mich an der Axel Andersson Akademie Hamburg anzumelden.
Mit dem monatlichen Bertelsmannkatalog erhielt ich ein Werbeprospekt der oben genannten Akademie. Interessiert wurde es begutachtet und für gut befunden, besonders weil man mir als Bertelsmannkunde einen Treue-Rabatt von 20 % anbot.

Schule des Schreibens
Anfang der 70er Jahre kaufte der gebürtige Schwede Axel Andersson in Deutschland eine unrentable Schule des Schreibens und verzehnfachte den Umsatz innerhalb weniger Jahre. Somit wurde sie zu einer der führende Fernschule für Schreiblehrgänge.
Die Axel Andersson Akademie ist ein Unternehmen der Klett-Verlagsgruppe, Mitglied im DFV Deutscher Fernschulverband e.V. und in der EADL European Association of Distance Learning.

Lehrgangsangebote zur Thematik Schreiben:

Große Schule des Schreibens = 73,00 €
Belletristik = 88,00 €
Kinder- und Jugendliteratur = 92,00 €
Sach- und Fachliteratur = 98,00 €
Journalistisches Schreiben = 98,00 €
Werbetexten = 112,00 €

Die von mir aufgeführten Kosten stehen für je einen Monat und können von der Steuer abgesetzt werden.

Anmeldung:
Die Anmeldung verlief unproblematisch, denn jeder kann selbst bestimmen, wann er mit den Studien beginnen möchte. Ich entschied mich für den Lehrgang „Belletristik“. Füllte die Anmeldekarte aus und sandte sie nach Hamburg. Innerhalb einer Woche erhielt ich dann einen Begrüßungsbrief. Als Anlage wurden die Studienanmeldung mit Anrecht auf ein 14-tägiges Probestudium beigelegt, ein Studienratgeber, das Sonderheft „Die neue Rechtschreibung“ und das Sonderheft „Manuskripte verkaufen“.


Belletristik:
Die Lehrgangsdauer liegt bei zwei Jahren + kostenlose Verlängerung der Betreuungszeit von sechs Monaten und wurde von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht geprüft und zugelassen. Nach neuesten Informationen muss jetzt diese Verlängerung vorher angemeldet werden. Ich finde das Angebot der Verlängerung sehr gut, denn es kann immer mal etwas dazwischen kommen und die normale Studienzeit reicht nicht aus, um seine Hausaufgaben zu erledigen und zur Korrektur einzuschicken.

Lehrmaterial – Belletristik:

12 Lehrhefte – Grundschule
12 Lehrhefte – Belletristik
2 Aufgabenhefte – Grundschule
2 Aufgabenhefte – Belletristik

Zu jedem Studienhalbjahr erhält man 6 Lehrhefte. Das bedeutet, der Teilnehmer hat ein Jahr Grundschule und ein Jahr Belletristik.

Exklusive Zusatzleistungen:
Nach 12 Monaten kann der Lektorratsdienst und der Manuskriptservice in Anspruch genommen werden. Das bedeutet, nach dem ersten Jahr hat der Schreiberling die Möglichkeit, eine von ihm geschriebene Kurzgeschichte einzuschicken, die dann von einem Lektor den letzten Schliff erhält. Zudem kann man dann Kontakt mit dem Manuskriptservice aufnehmen, der einem hilft, die Kurzgeschichte unter die Leute zu bringen.

Monatliche Studiengebühren:
Die Gebühren betrugen für mich monatlich 77,40 €. Ohne Rabatt belaufen sich die Kosten auf 88,00 €. Die Bezahlung kann per Bankeinzug bzw. per Überweisung erfolgen.

Zertifikat:
Mit Abschluss des Lehrgangs erhält man ein Zertifikat. Ich habe natürlich auch eins erhalten. Es bescheinigt einem die erfolgreiche Teilnahme.

Aufbau der Lehrhefte:
An einem Beispiel möchte ich kurz den Aufbau darstellen.

Grundschule 1 = Lehrheft 1
Lektion 1
Worüber wollen Sie schreiben?
Die Grundthemen ändern sich nicht
Ihre Informationsquellen
Warten Sie nicht auf Inspiration
Geschichte, die vor Ihrer Nase liegen
Den Humor nicht vergessen
Gefahren der Selbstkritik
Erfolg geht seltsame Wege
Zusammenfassung

Lektion 2
Wie sollen Sie anfangen?
Ein Thema muss man haben
Das Cluster-Verfahren bringt Stoff
Weitere Methoden
Anfang: Zauberwort in der Belletristik
Anfang gut, alles gut in der Sachprosa
Zusammenfassung
Kontrollaufgaben
Übun gen zur Selbsthilfe
Lösungen Kontrollaufgabe Lektion 1
Lösungen Kontrollaufgabe Lektion 2

Die Hauptaufgabe des Teilnehmers liegt darin, erst mal die einzelnen Lektionen gründlich durchzulesen. Nach jeder Lektion kommt eine Zusammenfassung und die Kontrollaufgabe. Hier ist Disziplin gefragt. Der gerade gelesene Stoff wird abgefragt. Dann folgen noch Übungen zur Selbsthilfe und um den Stoff zu festigen. Ich habe mich nicht immer daran gehalten und so manche Kontrollaufgabe ausgelassen. Bis auf die Thematiken, die sich mit der Wortlehre und dem Satzaufbau befassten. Was für mich schon aus beruflichen Gründen sehr interessant war. Denn zu dem Zeitpunkt hatte ich noch die Vision, irgendwann wieder als Sekretärin arbeiten zu können. Aber auch für die hobbymäßige Schreiberei war und ist es sehr wichtig.
Zu jeweils 6 Lehrheften gehört ein Aufgabenheft. Jedes Lehrheft wird mit einer Hausaufgabe abgeschlossen und dann an den eigenen Lektor nach Hamburg geschickt. Er kontrolliert und versieht sie mit Tipps.
Als Beispiel möchte ich gleich die erste Aufgabe anführen. Aufgabe 1 – Thema – Warum ich schreiben lernen will. Der Umfang dieser Aufgabe belief sich auf 80 Zeilen. Eine Zeilenvorgabe gibt es immer und auch die Gestaltung der Hausaufgabe ist vorgegeben. Damit gewöhnt sich der Teilnehmer gleich an die richtige Form, wenn er später mal ein Expose für einen Roman oder eine Kurzgeschichte einreichen möchte.
Nach Beendigung der Grundschule wechselt der Lektor.


Lehrgangsthemen – Anriss
Ratschläge für Ihren Erfolg – Der Wortschatz – unentbehrliche Grundlage
Vom klaren Satzbau – die Formelemente des Schreibens
Tipps für überzeugende Argumentation – Wie Sie auf einfach Weise Ihr Wissen bereichern
So finden Sie Ihren Stil – Schreiben wie ein Könner
Was ist Belletristik? – Über Sie ihre Menschenkenntnis
Die Kurzgeschichte – Die Bauelemente der Kurzgeschichte
Wie man einer Person leben gibt – Was zeichnet gute Figuren aus
Schauplatz – Ort und Zeit gehören zusammen
Die Ausgangssituation – Die Bedeutung des Konflikts – die 3 Grundkonflikte des Menschen
Krimis schreiben – von der Idee zum Krimirätsel kommen
Grundsätze des Romanschreibens – Unterschied zur Kurzgeschichte
Erzählperspektive – Welche Vor-/Nachteile bieten die einzelnen Formen
Autobiografisches Schreiben – Lebenserinnerungen aufbereiten
Die Szene als kleinste Handlungseinheit – Bedeutung des Dialogs in der Szene
Arbeiten mit der Zeit – Sprachbilder – Stilfragen – Formfragen
Vorzüge des Dialogs – Feinheiten der Dialogeinheit
Das Kinder- und Jugendbuch – Die verschiedenen Altersstufen
Wie finden Sie einen guten Titel? – Den Leser neugierig machen
Das Expose – Wie überwinden Sie Schreibblockaden
Wie verkaufe ich Manuskripte?

Es ist nur ein kleiner Anriss, der Lehrstoff ist natürlich wesentlich umfangreicher und wird mit vielen Beispielen und Ratschlägen von bekannten Autoren/Autorinnen unterlegt. Wer mehr Informationen dazu haben möchte, kann sich gerne die Homepage www.schule-des-schreibens.de anschauen.

Meine Meinung und Erfahrungen:
Für mich als Neuling auf dem schwierigen Gebiet des Schreibens und mit der Vorliebe zu eigenen Gedichten, war es nicht immer einfach. Gedichte gehörten nicht zur Thematik, sondern das Entwickeln von Kurzgeschichten bis hin zum Expose für einen Roman. Dennoch kann ich schreiben – ich habe viel gelernt und auch Freude dabei gehabt.
Die Pflicht Hausaufgaben zu erledigen, hat mir dabei geholfen, kontrolliert zu schreiben. Schon alleine der monatliche finanzielle Beitrag sollte ja nicht aus dem Fenster geschmissen sein. So lernte ich sehr viel über die Verwendung der unterschiedlichsten Wortarten. Auch Satzaufbau und Dialogführung waren ein Themenschwerpunkt. Dazu kommen dann noch Titelfindung, Stilfindung, Themenfindung, Rückblenden, Geschichten beginnen, entwickeln, beenden, Grundsätze des Romanschreibens, Anwendung von Sprachbildern, Zeiteinteilung, Arbeitsort usw.
Für mich war jede Hausaufgabe eine Herausforderung. Mit zunehmender Lehrgangsdauer wurden auch die Anforderungen höher und auf jede Hausaufgabenrücksendung habe ich mit Herzklopfen gewartet. Man will doch wissen, wie gut oder wie schlecht war sie.
Mit meinen Lektoren war ich zufrieden. Ihre Tipps und Hilfestellungen habe ich nach Rücksendung versucht umzusetzen. So hatte ich also die erste ernsthafte Begegnung mit der Kurzgeschichte. Doch auch meinen Gedichten kam das Erlernte zu Gute. Nach und nach war und bin ich dabei, ihr Gewand zu erneuern.
Bin ich jetzt Schriftstellerin? Eher nicht. Meine Abschlussarbeit war ein Expose für einen Roman. Bis dahin, das schwierigste Thema für mich. Die Kritik meines Lektors fiel so positiv aus, dass ich mit dem Gedanken spiele, mich einfach mal an einen Roman zu wagen. Ich weiß bloß nicht, wo ich die Zeit hernehmen soll. Also werde ich mich irgendwann daran setzen und einfach beginnen.
Habe ich jetzt Höhenflüge? Nein! Denn einen von den Förderpreisen, die während des Studiums vergeben werden , habe ich nicht bekommen. Eine meiner Kurzgeschichten habe ich vor vier Wochen bei einem Literaturwettbewerb eingereicht. Einen vorderen Preis gab es nicht, jedoch das Angebot, sie im Netz in einem E-Book, zu veröffentlichen. Winzig fängt der Mensch an. Auch ich.

Die 2 ½ Jahre waren auf keinen Fall umsonst. Vielleicht war das Gebiet „Belletristik“ ein wenig hoch gegriffen für eine Anfängerin und der Bereich „Die große Schule des Schreibens“ einfacher gewesen. Doch das ist jetzt Schnee von gestern. Wann immer ich will, kann das nachgeholt werden.
Eins möchte ich aber dazu noch anmerken. Wer fest in einem Job steckt, muss doch ein wenig mehr Energie aufwenden. Als ich in die Selbstständigkeit ging, wurde es für mich immer schwerer, die nötige Zeit und Energie aufzubringen, um meine Hausaufgaben zu erledigen.

Die monatlichen Kosten finde ich etwas hoch gegriffen, wo jeder auf das Geld schaut. Auch wenn einem die zugesandten Unterlagen und Sonderhefte gehören und man immer die Möglichkeit hat, nachzulesen.

Noch Fragen? Die volle Sternchenzahl vergebe ich.

Es grüßt die Leseratee.

Veröffentlicht auch bei Ciao unter Meerfrau.
...
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Kommentare
andrea30b
andrea30b, 08.01.2007
sh
Annna13
Annna13, 22.10.2005
sh
antjeeule
antjeeule, 11.06.2005
Hallo Heidi, mit dieser Schule des Schreibens habe ich mich auch einmal befasst, mich aber nicht so richtig entscheiden koumlnnen, weil mir die Zeit fehlte, die man dafuumlr wohl doch braucht. Dabei sind die Themen der einzelnen Bloumlcke wirklich in
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chiefcommander

IBS-Academy > Finger weg!!!

ein Testbericht von 2004-11-27 23:35:48 vom 27.11.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: gute EDV Ausstattung, sonst nix...
Nachteile/Kritik: viel zu viel für die kleine Spalte, siehe Bericht
( Das ist mein kopierter Ciao Bericht! )

A. Vorwort!
B. Warum IBS?
C. Was ist IBS?
D. Ausstattung!
E. Unterrichtszeit
F. Das Thema Zoll
G. Noch was mieses!
H. Fazit



##### VORWORT #####

Viele schimpfen und meckern ja über das Arbeitsamt. Meiner Meinung nach auch zurecht. Darüber müsste ich wohl einen extra Bericht schreiben, aber zu dem Thema fehlt mir die Lust. Aber das Arbeitsamt hat für mich auch seine guten Seiten. Mit meiner Arbeitsberaterin verstehe ich mich z. B. sehr gut! Da ich jetzt aber schon längere Zeit arbeitslos bin, bekomme ich den ein oder anderen Kurs um nicht einzurosten. Mein letzter Kurs im IBS war aber der volle Reinfall, wofür aber das Arbeitsamt nix kann!

##### WARUM IBS? #####

In der Zeitung fand ich eine Anzeige die ich sehr interessant fand. Es sollte eine Weiterbildung auf Im- und Export mit Zollrecht sein. Klang damals für mich sehr gut, mal was neues dachte ich. Mein Beraterin im Arbeitsamt wusste allerdings nicht dass das Arbeitsamt den Kurs finanziert ( obwohl er in der Zeitung stand ). Nach dem sie sich schlau gemacht hatte, schickte sie mir Kurzbeschreibungen über die Weiterbildung und die Schulen zu. Als ich gelesen habe dass „Sabel“ diesen Kurs anbietet, freute ich mich riesig. Aber, aber..... das Arbeitsamt – so „schnell“ wie sie waren, verschliefen es, mir einen Antrag für diesen Kurs zu schicken. Was war dass Ende vom Lied? Die „Sabel“ war voll! JUHUUU. Also blieb nur noch dieses IBS übrig. Der Unterricht war so mies, dass ich nach rund 8 Wochen dass Handtuch schmies.

##### WAS IST IBS? #####

IBS steht für Information – Bildung – Schule und befindet sich in der Klingenhofstr. 50a in 90411 Nürnberg. Die ist in etwa bei der U - Bahn Haltestelle Herrnhütte. Das Haus liegt sehr versteckt auf dem Gelände der ehemaligen „RESI“. So etwas wie ein Rockhaus ist auch noch daneben. Dort kann man u. a. seinen Führerschein machen, die Ausbildung zum Fahrlehrer und den Staplerschein. ( Noch etwas mehr, aber ich weis es nicht mehr ). Und natürlich auch diesen Import und Export Kurs mit Zollrecht.

Parkplätze sind genügend da, aber verstreut. Im Erdgeschoss befindet sich die Verwaltung, Toiletten ein großer Unterrichtsraum und der große PC-Raum. Im 1 Stockwerk sind weitere Unterrichtsräume ( teilw. mit PC ) , Toiletten und die Geschäftsleitung. Das Haus an sich sieht schon sehr marode aus, innen wie auch außen. Ich weis nicht was vorher drin war, aber etwas gutes kann es nicht gewesen sein. Enge Flure, alte Toiletten in denen es immer widerlich stank und ein dermaßen alter Aufzug, der mich beim bloßen Anblick schon erzittern ließ. Stockwerk 3 und 4 stehen leer. Das Haus bietet keine Kantine, aber jeden Tag so gegen 11.00 Uhr kommt ein Imbißwagen vorbei. Aufgrund der Farbgestaltung und der Raumaufteilung, wirkte alles sehr lieblos und gedrückt. Im Sommer war es unerträglich heiß und die alten Fenster ließen die Kälte rein. Die Räume wirkten sehr steril.

##### AUSSTATUNG #####

Da konnte man nicht meckern. DSL, Pentium 4, Flachbildmonitore, Windos XP und Office 2003. Für den Bereich Zoll gab´s kein Programm. Dafür kann das IBS auch nix. Der große PC Raum fast rund 20 Plätze während einer der kleineren Zimmer rund 14 Plätze bietet. Die Kisten waren für mich doch sehr schnell, da ich ja nur einen 350 MhZ Rechner habe. Einzig die Stühle waren absolut unangenehm. Es waren keine Bürostühle sondern normale mit wenig Polsterung. Der Dozent konnte jederzeit auf alle Rechner zugreifen, um zu überprüfen ob jemand auf „verbotenen Seiten“ war. Ich natürlich nicht!!!

##### UNTERRICHTSZEIT #####

Jeden Tag ab 8 Uhr bis Mo – Mi 16.15Uhr, Do 15.30 Uhr und Fr 12.15 Uhr. 4 Pausen davon eine große Mittagspause. Die Zeiten waren eigentlich sehr angenehm, wurde es doch zum Wochenende hin immer weniger. Natürlich gab es einen Wochenplan, damit immer etwas Abwechslung gegeben war. Auf pünktliches Erscheinen wurde stets geachtet, ebenso auf die Pausenzeiten. Aus dem Wochenplan wurde aber später ein „Monatsplan“ um uns bis zum bitteren Ende voll zu müllen!

##### DAS THEMA ZOLL #####

Eigentlich sehr interessant, wenn man es vernünftig erklärt bekommt. Unser Dozent hatte schon ein hohes Alter auf dem Buckel, aber er galt als Koryphäe in diesem Bereich. Das wurde auch mir schnell klar. Zugegeben........ Zoll hat viel mit Paragraphen zu tun. Da gibt es das Zollrecht, den Zollkodex, das Ausenwirtschaftsrecht usw. Nach meiner Meinung kann man sogar türkisch lernen, wenn man es vernünftig erklärt bekommt. Frohen Mutes ging ich ins IBS, es sollten 10 Monate werden. Anschließend ein Praktikum bei z. b. einer Spedition. Nach 8 Wochen brach ich jedoch unter Tränen und mit dem Tode ringend den Kurs ab. Ne, ne – so schlimm war es net, aber doch grausam. Unter der Floskel „ein Thema rüber bringen“ verstand der Herr Dozent 9 Stunden ablesen von einer Folie! Und das jeden Tag.! Grrrrrrrrr.

Wie lange ich da aufmerksam war sollte jedem klar sein. Da ich in der ersten Reihe saß, warf ich oft einen Blick nach hinten und musste zu meiner Belustigung feststellen, dass manch Teilnehmer gerade im Land der Träume war! Keinem konnte ich es verübeln. Zu der Zeit gab es noch Unterrichtseinheiten die wöchentlich wechselten. Dann rauchte besagter Dozent anscheinend zuviel und stellte das Thema Zoll für ganze 4 Wochen hintereinander. Und was gab es? Jeden Tag Gesülze von der Folie. Später gab es sogar Kopien! Uuuuuiiiiii Toll! Da stand nur leider das selbe drauf wie auf der Folie. Das war dann auch der Grund warum ich dieses Haus verließ, wie ein rausgewählter bei Big Brother!

Der EDV – Block war sehr gut. Der Mann war witzig und Kompetent. Da machte es Spaß zu lernen. Leider viel zu wenig EDV bekommen. Später wäre auch ein großer Englisch – Block hinzu gekommen, denn ich aber aufgrund meines Ausstieges nicht mehr erleben konnte.

##### NOCH WAS MIESES #####

Primäres Ziel ist es ja einen Job zu finden. Das bedeutet: Wenn sich während des Kurses ein Jobangebot ergibt, ist der Kurs sofort zu verlassen. War klar für mich. Das BFI – Peters ( Bericht folgt ) z. B. half da einem sehr. Man konnte dort zu jeder Zeit an einen PC und seine Bewerbungen ausdrucken. Diese wurden dann auch gleich kontrolliert und man konnte sie >kostenlos< mit der Hauspost versenden. Nicht aber beim IBS. Dort hieß es anfangs noch, dass man erst ins Internet gehen darf, wenn EDV im „Wochenplan“ steht. Wir fanden jedoch schnell die Passwörter für die Kisten raus und schauten uns nur auf der Homepage des Arbeitsamtes um, weil wir ja alle gerne wieder arbeiten wollten. Als das bekannt wurde, wurden überall die Tastaturen weg genommen. So war´s das dann mit dem Internet.

Es soll ja noch Leute geben, die zu hause keinen PC haben, die dann wenigstens in der Weiterbildung nach Stellen schauen können. Natürlich nicht während der Ausbildungszeit, schon klar. Aber das wurde vom IBS absolut verwehrt. Somit konnte keiner mehr nach Stellen suchen und auch keine Bewerbungen mehr ausdrucken. „DA WERDEN SIE GEHOLFEN“ war da ein Fremdwort. Später durfte man dann zumindest in der Mittagspause ins Internet. 4 PC´s für uns 17 Schüler. Genialer Einfall, gell. Also ist denen Wurst ob man irgendwann mal wider ein Beschäftigungsverhältnis eingeht, sonst würden die sich nicht aufführen wie im Kindergarten. Ich wurde mal blöd vom Dozenten angemacht, warum ich um 07:45 Uhr im Internet bin! Außerdem haben die eine Flate - Rate, die rentiert sich ja nur, wenn dauernd gesurft wird. Das sollte denen mal jemand sagen!

##### FAZIT #####

Die Homepage von IBS ist schon seit Wochen nicht zu erreichen, aber das wundert mich nicht. Durch meine persönliche Erfahrung kann ich zumindest davon abraten, einen Zollkurs oder etwas Ähnliches zu buchen. Da ich über die anderen Sparten nichts weis, kann ich sie auch nicht bewerten. Trotzdem:

Für das Haus und die Lage vergebe ich * *, da es mich z . T. schon sehr an den zweiten Weltkrieg erinnert und es liegt zu versteckt.

Für die Ausstattung vergebe ich * * * * weil die, was die EDV betrifft sehr gut ist, aber man sie nicht voll nutzen darf.

Denn Unterricht bewerte ich mit keinem Stern, da ich einen Dozenten der von der Folie abließt nicht für Voll nehme und ihn auch nicht bezahlen würde.

Also......... fernhalten von dieser ( die nennen sich tatsächlich ACADEMY ). Den Namen haben die nicht mal ansatzweise verdient.

>>>UPDATE<<<

Eine Witzige Geschichte hat sich vor einigen Tage ergeben, wobei ich nun eine Empfehlung für dieses Haus aussprechen muss. - HER MIT DER ABRISSBIRNE!

Für 2 Monate hätten mir ja vom Arbeitsamt aus Fahrkosten zugestanden. Vor einigen Tagen kam ein Brief vom AA in dem drinstand, dass ich für den 3 Monat zu unrecht Fahrkosten bezogen habe. Wenn ich aber nach 8 Wochen den Kurs schon abgebrochen habe, kann ich logischerweise für die 9 Woche kein Fahrgeld mehr erhalten? Stimmt´s oder hab ich recht!

Jedoch hab ich auch für die 2 Monate kein Fahrgeld erhalten. Nach dem ich beim AA angerufen habe, wussten die zunächst nicht wo die mein Geld hin überwiesen hatten. Nach ein paar Tagen kam dann die Antwort! ACHTUNG:

Mein Geld wurde an das IBS überwiesen und die halten es nicht für nötig bescheid zu sagen, dass ich nicht mehr dort bin! Die wollten die Kohle anscheinend für sich einsacken. Das die so hinterlistig sind konnte ich ja nicht ahnen.

Also finger weg von denen!
...
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äpfelchen

Wie gründe ich eine Ich -AG

ein Testbericht von 2004-08-28 18:03:11 vom 28.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: information zur Ich-AG...
Nachteile/Kritik: -
vor einem jahr habe ich mich selbsständig gemacht und möchte hier einige Tips für euch hinterlegen.

Sie sin Arbeitslos und haben eine Topgeschäfstidee und ihnen fehlt kapital?

Die Politiker unterstützen sie mit dem Arbeitsamt,wenn Sie sich Selbsständig machen wollen.


Die Ich-AG wird bis zu drei Jahren gefördert mit Monatlichen zuschüssen.
Im ersten Jahr gibt es 600€,360 im 2ten und 240€ im dritten Jahr.
so kommen Sie auf 14 400€.
Nicht viel wenn man an die ganzen anschaffungen denkt ,doch wenn sie klein anfangen und nebenher noch bei ebay oder anderen Auktionshäüsern verkaufen.


Liegen sie jedoch über 25 000€ im jahr stellt das Arbeitsamt die Zahlung ein.

Die zuschüsse sind natürlich Steuerfrei.

Bei Krankenkassen sind sie plichtversichert und zahlen nur den Mindesbeitrag.seit 1.5.2004 müssen Sie ihren Rentenbeitrag selber Bezahlen der los geht bei 78€ je nach Monatlichen verdienst.

Ich-Ag zuschuss gibt es nur für Arbeitslose und Beschäftigten in ABM stellen.


Dieser Bericht wurde von mir selbst durch eigene erfahrung zusammengetragen
...
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Cleopatra1972

Geprüfte Managementassistentin bSb

ein Testbericht von 2004-08-27 13:14:03 vom 27.08.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Kaum...
Nachteile/Kritik: Siehe Beitrag
Vor einigen Jahren beschloss ich, mich beruflich weiter zu bilden und informierte mich bei den verschiedensten Anbietern, was denn für mich als gelernte Industriekauffrau mit damals knapp 10 Jahren Berufserfahrung an Weiterbildung geeignet wäre. Unter anderem wurde ich auf den Lehrgang "Geprüfte Managementassistentin bSb" aufmerksam. Diese Maßnahme wird vom "Bundesverband Sekretariat und Bürowesen e. V." in Bremen angeboten. Von der teilnehmenden Schule wurde dieser Lehrgang in den höchsten Tönen gelobt: Mit diesem BWL-basierenden Lehrgang würde der Blick für die Unternehmensentscheidungen geschult - Mitarbeiter sollen in der Lage sein, Entscheidungen des Arbeitgebers besser zu verstehen. Klang alles schön und gut:

- Dauer: 12 Monate
- Kosten: € 2.500,-- inklusive Unterrichtsgebühr, Bücher und
Prüfungsgebühr
- Fächer: Managementtechniken, Marketing, Betriebspsycholoie und
-soziologie, Englisch, EDV, Präsentationstechniken und
Personalwesen

Die Prüfungen werden im Halbjahresrythmus abgelegt.

Frohen Mutes meldete ich mich zu diesem Lehrgang an, in der Hoffnung, mit dem Abschlusszeugnis eine bessere Stelle zu finden (damals war ich noch bei der Zeitarbeit). Die Realität sah allerdings leider ganz anders aus: Die Unterrichtsinhalte (insbesondere im Marketing - obwohl ansonsten mein Lieblingsfach - und in der Psychologie) waren derart praxisfern, dass ich damit nur herzlich wenig anfangen. Im wahren Berufsleben konnte ich den Lernstoff gar nicht anwenden. Ich war übrigens nicht die einzige Teilnehmerin, die massive Probleme mit Theorie und Praxis hatte... Zu Beginn wurde uns Teilnehmerinnen zugesagt, in EDV würden wir darin geschult, z. B. eine Homepage aufzubauen. Statt dessen fing der Dozent praktisch bei NULL an: Wie schreibe ich einen Brief? Wie erstelle ich eine Excel-Tabelle? Wie erstelle ich ein einfaches Torten-Diagramm aus Excel-Daten? Nicht mal von PowerPoint war auch nur noch ansatzweise die Rede.

In Psychologie fiel ich insgesamt 2x durch. Dadurch durfte ich die Bezeichnung "geprüft" nicht verwenden. Um den Titel "Geprüfte Managementassistentin bSb" tragen zu dürfen, hätte ich den kompletten Lehrgang noch einmal absolvieren müssen, was ich aber - auch aus finanziellen Gründen - nicht wollte. Auf meine Bitte, mir eine Teilnahmebescheinigung ohne Noten auszustellen, wurde ich immer wieder vertröstet, bis ich nach ca. 3 Monaten endlich mal ein Papier vom bSb in den Händen hatte.

Meine Vorstellung, mit dieser Zusatzausbildung eine bessere Stelle zu finden, war leider etwas sehr hochgegriffen. Jeder Arbeitgeber kann sich vorstellen, was diese Bezeichnung "Managementassistentin" bedeutet. Die Anforderungen, die an die "Trägerin" gestellt werden, sind jedoch derart unrealistisch (es sein denn, man hat vorher noch BWL oder VWL studiert), dass ein Scheitern quasi vorprogrammiert ist. Ich weiß in diesem Fall, wovon ich hier schreibe: Ich war nach der Zeitarbeit eine Weile bei einer Personalberatung beschäftigt und habe dort gelernt, worauf es bei Bewerbungen ankommt (Was will der potenzielle Arbeitgeber in den ersten 60 Sekunden wissen und was nicht? Wie ist die Aufmachung der Bewerbung am Optimalsten? Etc.). Der Berater, der sich unter anderem auch meine Bewerbungsunterlagen vorgenommen hatte, sagte mir ganz klar, dass ich mit diesem Lehrgang (egal, ob ich nun die Prüfungen bestanden hätte oder nicht) keine Chance hätte, weil ich die Inhalte praktisch gar nicht anwenden konnte. Wie bereits oben geschrieben, war ich nicht die einzige Teilnehmerin, der es genauso ging. Wir hatten in unserem Lehrgang einen Notendurchschnitt von maximal 3.

Fazit: Dafür € 2.500,-- auszugeben, halte ich für deutlich überzogen. Sicher gibt es auch den/die eine/n oder andere/n, die bessere Erfahrungen gemacht haben. Aus meiner eigenen Sicht kann ich nur schreiben: Jede Menge Geld praktisch zum Fenster rausgeschmissen. Bedauerlich!
...
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Sozialhilfe auch für Studenten

ein Testbericht von 2003-08-08 06:41:24 vom 08.08.2003
Empfehlung: ja
dl - Vorwort:

Die Existenz als Mensch in der heutigen Welt ist unmittelbar mit dem Geld oder dem persönlichen Einkommen verknüpft. Das Kapital wird zu einem Verteilungsschlüssel und regelt im Grunde genommen, wer wann welche und wieviele Ware kaufen darf. Daraus geht eine umgemein hohe wirtschaftliche Dynamik hervor, die sicherlich zu einem Grundbestandteil nicht nur der modernen Industriegesellschaft zählt, sondern auch für Zivilisationen in der Zukunft gelten wird. Ich sehe es nicht als den richtigen Weg an, beispielsweise das Geld oder gar den Kapitalismus abzuschaffen, da auch ich keine andere Möglichkeit sehe, den Warenverkehr sinvoll zu regeln.



dl - Sozialhilfe in 66280 Sulzbach:

Jeder Bürger oder auch Asylbewerber, der in der Bundesrepublik lebt, besitzt, sofern er einen festen Wohnsitz nachweisen kann, grundsätzlich ein Anrecht auf Sozialhilfe. Im Gegensatz zum Arbeitslosengeld wird diese Leistung von der Kommune, bzw. dem Träger, dem Stadtverband Saarbrücken bewilligt und dann normalerweise entweder per Scheck ausgezahlt oder in meinem Fall auf das Konto bei der lokalen Sparkasse überwiesen.


Seit dem 1.3.2002 wird der Lebensunterhalt in einer pauschalisierten Form gewährt:

Die Leistungen, die mir gewährt werden, setzen sich wie folgt zusammen:

1) Bekleidungsbeihilfe:
Personen ab Beginn des 15. Lebensjahres = 22 Euro 15 Cent

2) Pauschale für Einrichtungsgegenstände = 9 Euro 71 Cent


mein sozialhilferechtlicher Anspruch liegt insgesamt bei: 435 Euro 3 Cent

Kosten der Unterkunft:

SulzbachtalStr.160
66280 Sulzbach
1 Person

Kostenberechnung:

Miete 0,00
Heizungspauschale 40 Euro 90 Cent
Warmwasseranteil 0,00
Werksgebühren 0,00
Steuern, Abgaben 0,00
Nebenkosten 40 Euro 90 Cent

Summen anerkannt 81,80


Berechnung des Leistungsanspruches:


A) Bedarfsaufstellung:
Regelsatz BSHG:

Loth, Markus 12.08.1974: 286 Euro 83 Cent

Mehrbedarf, Sonderbedarf:
KV Beitrag Bundesknappschaft 107,30

Kosten der Unterkunft:
anerkannte Kosten: 40 Euro 90 Cent

Gesamtbedarf HLU 435 Euro 3 Cent


B) Einkommensermittlung:
Gesamtsumme Einkommen ( Summe B ) 0,00


C) Festsetzung des Leistungsanspruches:
Anspruch auf HLU (Summe A minus Summe B) 435 Euro 3 Cent

pauschalisierte Beihilfe 31 Euro 86 Cent


daraus ergibt sich ein Gesamtanspruch von 466 Euro 89 Cent

D) vorgesehene regelmäßige Zahlungen an Drittempfänger

bis auf weiteres BK Saarbrücken 107 Euro 30 Cent
diese Leistung wird vom Anspruch des Empfängers abgezogen


Daraus ergibt sich ein Auszahlungsbetrag von 359 Euro 59 Cent




Anregungen:

1) Ich vertrete die Auffassung, dass eine mehr oder freiberufliche Tätigkeit als webmaster auch einer Arbeitsmaßnahme bzw. einer ordentlichen Arbeit zum Wohle meiner Heimatstadt gleichgesetzt werden sollte. Die gesetzgerischen Maßnahmen kann sicherlich nur die Bundesregierung einleiten

2) Ich wohne zu Hause und habe so gesehen keinen direkten Anspruch auf eine Miete. Wenn ich aber in eine Wohnung anmiete, wird mir ein wesentlich höherer Betrag für die Unterkunft gezahlt. Die Miete sollte dann wie in anderen Fällen auch direkt an den Hauseigentümer, wie in diesem Fall, meine Mutter Ingrid Loth fließen

3) Auch ich vetrete die Auffasung, dass Personen, die die Regelstudienzeit überschritten haben, auch einen entsprechenden Anspruch erheben dürfen und beim Sozialiamt zur Finazierung ihres Studiums entsprechend weiterhin gefördert werden



dl - Résumé:

Ich lebe nun seit mehreren Jahren von Sozialhilfe und bin sehr froh, dass mir meine Heimatstadt Sulzbach/Saar in meiner äußerst schwierigen und von Armut geprägten Lebensituation zur Seite steht und mich finaziell unterstützt. Ich habe so gesehen meiner Heimatstadt sehr viel zu verdanken und will hoffen, dass ich in Zukunft auch mit meiner Arbeitsleistung für soziale Gerechtigkeit einstehen kann und bin natürlich dann auch bereit mit einem Teil meines Einkommens anderen Bedürftigen zu helfen.


Ich hoffe, dass ich dieses Tal der finanziellen Tränen und dieser dennoch bitteren Armut sobald wie möglich durchschreiten kann und endlich einen Arbeitsplatz finde oder vielmehr auch versuchen und auf meiner Website Arbeitsplätze schaffen. Als Unternehmer möchte ich am Umbau mitwirken und den Wandel in das digitale Zeitalter begleiten.

Ich spreche mich in diesem Zusammenhang für eine Ausweitung der Kompetenzen der Sozialamtbehörde aus und möchte damit einstehen für mehr soziale Gerechtigkeit.


dl - downlink: http://www.stadt-sulzbach.de/
...
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meli2002

WAK Köln - Abendstudiengang

ein Testbericht von 2002-11-25 13:05:12 vom 25.11.2002
Empfehlung: ja
Hallo!
Auch ich wollte Euch gerne meine eigenen Erfahrungen zum Thema Weiterbildung mitteilen.
Ich habe eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und wollte aber nach der Ausbildung nicht einfach stehen bleiben, sondern mich weiterbilden, wie so viele andere auch.
Ein Vollzeitstudium kam für mich leider nicht in Frage, da meine Eltern es sich nicht leisten konnten mich für 2 oder 3 Jahre zu unterstützen.
Also habe ich mich in den Weiterbildungs-Dschungel gestürzt und die Informations-Sinfluten auf mich einprasseln lassen.

Zum Schluß habe ich mich dann endlich für ein Abendstudium entschieden.
Ich habe mich für die WAK Köln entschieden. Es ist eine private Institution und die Studienjahre sind meist kürzer als bei staatlichen Einrichtungen.
Ich habe mich für den Studiengang "Kommunikationswirt/in" entschieden, der zwei Jahre dauert.
Natürlich fällt hier auch eine monatliche Gebühr an.

Die WAK ist eine sehr angesehene Institution. Es gibt auch weitere Niederlassungen in Deutschland. Leider konnte ich jetzt nicht genau in Erfahrung bringen, wo deren Standorte sind. Werde ich aber recherchieren und später eintragen.

Jetzt bin ich dort seit einem Jahr Studentin und kann nur sagen, daß ich sehr zufrieden bin. Die Dozenten sind wirklich o.k. Genauso die Mitstudenten.
Der Unterricht bei dem einen oder anderen Dozenten läßt ein bischen zu wünschen übrig. Aber dagegen kann man auch etwas machen. Entweder spricht man den Dozenten direkt an oder man äußert seine Meinung am Ende des Kurses in einem Bewertungsbogen.

Eines darf man allerdings bei so einem Abendstudiengang nicht vergessen und das ist: Belastbarkeit!!
Es ist schon hart, wenn man nach der Arbeit auch noch drei Abende die Woche in die Uni muß.
Aber man kann sich damit trösten, daß es ja nicht immer drei Abende sind und auch Ferien kommen.
Die WAK ist an die Schulferien des jeweiligen Bundeslandes gebunden, so daß man auch mal 6 Wochen lang nicht hin muß.

Für mich hat es sich wirklich gelohnt. Jetzt habe ich etwas, was mich nicht nur auf mein bisheriges berufliches Feld einschränkt. Ich werde in Kürze in dem Unternehmen in dem ich arbeite eine neue Stelle (mit mehr Gehalt) im Bereich Marketing antreten. Und ich bin noch nicht mal fertig. Ich habe also noch 1 Jahr vor mir.
Ich denke, daß das Studium also nicht nur etwas ist, das man dann in seinem Lebenslauf stehen hat, sondern es bringt dich wirklich weiter.

Jetzt noch ein paar Infos zur WAK:

Studiengänge:

Tagesstudiengänge:

Kommunikationswirt/in WAK

Abendstudiengänge:

Kommunikationswirt/in WAK

Fachkaufmann/frau für Marketing (IHK)

Fachwirt/in für Medienmarketing WAK

Fachwirt/in Messe- und Eventmanagment WAK

Vertriebs- und Marketingwirt/in WAK

Werbewirt/in WAK

Wochenendstudiengänge:

Uniprax - Fachreferent/in für Werbung WAK
Fachkaufmann/frau für Marketing (IHK)
Fachwirt/in Public Relations WAK

Tagesstudiengang (Vollzeit):

Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in -
Schwerpunkt Marketing-Kommunikation


Abendstudiengang (Teilzeit):

Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in -
Schwerpunkt Marketing-Kommunikation

Kosten für den Studiengang "Kommunikationswirt/in":

ca. 150 EUR/monatlich

150 Euro kann für den einen oder anderen sehr viel Geld sein, aber es ist noch immer viel billiger als andere Institutionen und es lohnt sich wirklich.

Es gibt auch viele Arbeitgeber, die ein Volontariat in Verbindung mit dem Studiengang "Kommunikationswirt/in" anbieten. Dann fallen keine Studiengebühren an, da diese ja der Arbeitgeber bezahlt.
Man kann sich darüber einfach bei der WAK erkundigen.

Wer sich genauer informieren möchte und mehr Infos zur WAK benötigt oder zu den Inhalten der einzelnen Studiengänge, der sollte sich einmal die Website ansehen.

www.wak-koeln.de

Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen hiermit ein bischen helfen oder zusätzliche Infos geben.
...
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Cleomäuschen2

Macht sich nicht nur gut in den Bewerbungsunterlagen, ...

ein Testbericht von 2002-10-07 11:58:25 vom 07.10.2002
Empfehlung: ja
... sondern gibt dem Lernwilligen (und dazu zähle ich alle, die mit einer solchen Zusatzausbildung beginnen) auch das Gefühl, immer noch etwas Neues dazu zu lernen - immer vorausgesetzt, der/diejenige WILL auch noch etwas lernen.

Ich selbst bin mittlerweile 30 Jahre jung oder alt und seit mehr als 9 Jahren vollzeit berufstätig - ursprüngliche Ausbildung: Industriekauffrau. Lange Jahre dachte ich, dass ich keine berufliche Weiterbildung, außer vielleicht mal den einen oder anderen Englischkurs, bräuchte. Dass ich im Laufe meines Berufslebens anhand der täglichen Praxis ständig etwas Neues dazu lernen würde. Leider war das aber komplett falsch gedacht.

Also erkundigte ich mich bei verschiedenen Weiterbildungsträgern, bei der IHK und auch beim Arbeitsamt. Letztendlich habe ich mich dann nach vielen Informationsgesprächen und Diskussionen für die "Geprüfte Managementassistentin bSb" - "Bundesverband Sekretariat und Büromanagement" - entschieden. Hier werden Kenntnisse in Managementtechniken und -funktionen (schriftliche Prüfung), Marketing (schriftliche Prüfung), Personalwirtschaft - Schwerpunkt Personalentwicklung - (schriftliche Prüfung), Betriebspsychologie und -soziologie (mündliche Prüfung), Englisch (mündliche Prüfung) und EDV vermittelt. Der ganze Spaß kostet inklusive Prüfungsgebühr und Lehrmittelaufwand (Bücher, Kopien etc.) schlappe EUR 2.300,00.

Ok, es ist sehr viel Geld, welches dort investiert wird. Aber es lohnt sich!
...
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xeniaII

Nur hübsch für die Bewerbungsunterlagen

ein Testbericht von 2002-08-17 11:18:37 vom 17.08.2002
Empfehlung: nein
Weiterbildung ist ja heute gefragter denn je, wer sich nicht bildet, hat schnell im Job verloren und verliert den Anschluß.

Aus diesem Grunde habe ich mich bei verschiedenen Bildungsträgern informiert. Man muss ja erstmal überlegen, was man jobmäßig überhaupt braucht; schließlich will man das gelernte ja auch mal umsetzen.

Ich entschied mich für das ITW, Institut für technische Weiterbildung Berlin e. V. Hier belegte ich einen Abendkurs als "Chef- und Managementassistentin". Zumindest vom Schulungsplan her, sah der Kurs sehr interessant aus.

Dieser Kurs dauerte 9 Monate, wobei Unterricht jeweils einmal in der Woche abends und am Samstag durchgeführt wurde. Die Kosten lagen bei knapp 1.350 Euro.

Folgende Fächer wurden unterrichtet:

1) Grundbegriffe der Wirtschaft, mit Prüfung
2) Managementlehre, mit Prüfung
3) Marketing, mit Prüfung
4) Personalwirtschaft, mit Prüfung
5) Öffentlichkeitsarbeit, Hörfach
6) Power Point, mit Prüfung
7) Excel, mit Prüfung

Diesen Kurs kann ich leider nicht weiterempfehlen. Der Unterrichtsstoff ist aus meiner Sicht viel zu leicht, so daß jeder Mensch mit ein wenig Allgemeinbildung alzu schnell unterfordert ist und einfach den Unterricht nur noch zu den Prüfungsterminen besucht.

Sehr verwundert hat es mich auch, daß man von den Lehrkräften schief angesehen wird, wenn man (in der Woche) zu spät zum Unterricht kommt. Eigentlich sollte ihnen klar sein, daß man als "Berufstätige" nur bedingt die Möglichkeit hat, immer pünktlich zu erscheinen! Gerade als Sekretärin gibt es oft abends noch schnell was zu erledigen, da kann man nicht ständig pünklich verschwinden, wenn man für seine Weiterbildung nicht gerade seinen Job riskieren will.

Die Kurse in Excel und Power Point waren sehr schwach. Zugangsvoraussetzung für den Kurs ist eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich. Aber gerade wer bereits im kaufmännischen Bereich tätig ist, benötigt in diesen Fächern sicher keinen "Grundkurs". Ich war nur in der ersten Stunden und dann zur Prüfung anwesend, da man nur Grundkenntnisse vermittelt bekommt!

Grundsätzlich ist zu sagen:

Das Zertifikat "Chef- und Managementassistentin" sieht gut in der Bewerbungsmappe aus. Personalchefs sind davon sicherlich schwer beeindruckt, daß man 9 Monate lang neben dem Job noch lernt.

Allerdings sind die Kosten zu hoch und das tatsächlich vermittelte Wissen ist wirklich für niemanden interessant, der ab und zu mal eine Tageszeitung liest.
...
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Wunderblume

Das kommt mir irgendwie alles Spanisch vor....

ein Testbericht von 2002-08-04 22:08:35 vom 04.08.2002
Empfehlung: ja
Zum Thema Weiterbildung gehören ja auch Sprachschulen. Ich möchte hier einmal Inlingua Lübeck vorstellen.
Seit etwa drei Monaten lerne ich Spanisch bei Inlingua und habe es bisher nicht bereut. Meine Meinung bezieht sich eindeutig auf Inlingua in Lübeck, das Konzept ist zwar überall gleich, aber ich denke doch, dass es da noch Unterschiede gibt. Da ich einen Gutschein für einen Kurs zu Weihnachten bekommen hatte, machte ich mich im März auf die Suche nach einem passenden Angebot. Es stand für mich von vornherein fest, dass ich Gruppenunterricht haben möchte und wenn möglich auch mit anderen jungen Leuten, da ich selber erst 17 bin. Die Volkshochschule schied also schon mal aus. Zunächst war ich von den Gebühren, die Inlingua verlangt, geschockt, aber als ich die Preise der Konkurrenz hörte, die bis zu viermal so teuer sind (ebenfalls für Gruppenunterricht), entschied ich mich doch für Inlingua und bin hier auch sehr zufrieden.
Das Konzept von Inlingua ist einfach und doch effektiv: alle Kurse werden von Muttersprachlern abgehalten, und zwar überwiegend in der Fremdsprache. Natürlich ist das am Anfang sehr anstrengend, aber dafür gewöhnt man sich gleich an die fremde Sprache. Was mich am Sprachunterricht in der Schule stört, nämlich dass das Sprechen zu kurz kommt, wird hier vermieden, indem alle Teilnehmer ständig zum Sprechen animiert werden. Wenn man sich zu einem Sprachkurs entschließt, macht man zunächst einen Einstufungstest und wird einer Gruppe zugeteilt. Damit wird sicher gestellt, dass alle in der Gruppe auf dem gleichen Leistungsniveau sind und das Lernen allen Spass macht. Denn wenn einer viel besser ist als die anderen, trauen die sich vielleicht nicht mehr, was zu sagen.

Da ich noch gar keine Spanischkenntnisse hatte, konnte ich mir den Einstufungstest sparen und mich gleich für den Anfängerkurs San Juan eintragen. Im Sekretariat schloss ich einen Ausbildungsvertrag ab, der, weil ich noch minderjährig bin, von meinen Eltern unterschrieben werden musste. Die (einmalige) Einschreibgebühr beträgt 15 Euro, der monatliche Betrag 56 Euro. Das ist natürlich eine ganze Menge, aber meiner Meinung nach lohnt es sich. Der Vertrag läuft über vier Monate, danach kann man mit einmonatiger Frist kündigen. Ich musste dann noch bis Anfang Mai warten, bis genug Leute für einen Anfängerkurs zusammengekommen waren, wurde dann aber gleich angerufen. Beim ersten Mal sassen wir uns dann noch verlegen schweigend gegenüber, das hat sich aber schnell gelegt. Der Kurs wird geleitet von Carmen aus Perú. Am ersten Tag hat sie uns gleich vollgequasselt auf Spanisch und uns versprochen, dass wir das auch mal verstehen werden. Wir haben dann auch gleich angefangen und uns erst mal vorgestellt: soy Carmen, soy peruana... Dann ging es weiter mit Gegenständen im Klassenraum usw. Schon nach der ersten Stunde hatte ich ein gutes Gefühl und habe die gelernten Begriffe auch gleich fleißig benutzt (meine Klassenkameraden waren nach kurzer Zeit genervt).
Wir treffen uns einmal in der Woche zu einer Doppelstunde, d.h. 90 Minuten. In den ersten Minuten wiederholen wir kurz den Stoff der letzten Stunde, vergleichen dann die Hausaufgaben (wir bekommen nicht viel auf, das kann man in einer Woche locker schaffen) und beginnen dann auch gleich mit dem neuen Stoff. Zum stolzen Preis von 48 Euro haben wir ein Lehrbuch und ein Übungsbuch bekommen, die ich für sehr gut halte. Was viele daran stört, ist, dass das Vokabelverzeichnis auch nur einsprachig ist. Ich finde das allerdings nicht so schlimm, da immer ein Verweis zu einer Seite dabeisteht, auf der man den Begriff finden kann. Durch das Bild oder den Text wird der Begriff eigentlich immer klar, wenn man ihn mal vergessen haben sollte. Zu jeder Lektion gibt es Übungen sowohl im Lehr- als auch im Übungsbuch. Man wird nie alle davon im Unterricht oder als Hausaufgabe machen, aber da die Lösungen auch hinten angegeben sind, kann man die Aufgaben auch alleine machen, wenn man noch etwas mehr Übung benötigt. Es ist auch jeweils eine CD dabei, auf der sich Nachsprechübungen befinden. Nach jeweils 5 Lektionen kommt immer eine Zusammenfassung des Gelernten, sodass man immer einen schönen Überblick hat und weitere Übungen.
Der Unterricht sieht also häufig so aus, dass zunächst von Schülern der neue Text vorgelesen wird. Dann werden Fragen geklärt (auf Deutsch) und die Grammatik erklärt. Dann stellt Carmen zunächst Fragen zu dem neuen Thema, dann müssen wir uns der Reihe nach gegenseitig fragen. Gerade am Anfang war das natürlich manchmal ein wenig albern, aber das gehört einfach dazu, nur so lernt man das unbefangene Sprechen. So sah z.B. ein Dialog in der zweiten Stunde aus: Ist das ein Bleistift? Nein, das ist kein Bleistift.& nbsp;Das ist ein Kugelschreiber!
Aber durch solche Sachen erinnert man sich hinterher leichter daran, selbst zu sprechen ist etwas anderes als nur zu Lesen oder Zuzuhören. Danach folgen noch schriftliche Übungen und viele weitere Dialoge. Zu jeder Zeit können Fragen gestellt werden, auf die Carmen immer bereitwillig eingeht, und da sie auch ein sehr gutes Deutsch spricht, gibt es da so gut wie nie Verständigungsprobleme.
Die Mindestgruppengröße beträgt 7 Personen, es sollten aber höchstens 14 in einem Kurs sein. Gibt es einen Kurs aber erst mal, wird er solange weitergeführt, wie ihn noch jemand belegt, d.h. also auch, wenn nur noch eine Person mitmacht. Bei uns hat es ein wenig gedauert, bis alle Kursteilnehmer feststanden, da sich einige Leute den Unterricht nur mal angesehen haben. Jetzt sind wir genau 7, und zwar (mit mir) zwei Schülerinnen, zwei Junggesellen, 2 mittelalte Frauen und eine ältere Hausfrau. Auch wenn wir sehr unterschiedlich sind, haben wir doch sehr viel Spass miteinander. Alle von uns lernen Spanisch aus privaten Gründen, deswegen sind wir auch alle motiviert und begierig, möglichst viel zu lernen. Auch die Anwesenheitsquote ist sehr hoch, sodass wir immer gut arbeiten können. Wenn man mal fehlt, kann man im Sekretariat anrufen und fragen, was der Kurs durchgenommen hat. Ich habe das einmal gemacht und habe auch gleich die gewünschte Auskunft bekommen, allerdings war meine Spanischlehrerin auch gerade da. Für mich persönlich könnten wir noch schneller vorangehen, aber angeblich lernt man ja besser, wenn man jung ist und außerdem kenne ich viele Wörter und Grammatikformen aus dem Französischen, Englischen und Latein, sodass ich vielleicht etwas schneller verstehe als die anderen.

Die Themen des Lehrbuchs sind sehr praxisnah, sodass man das gelernte im Urlaub schon anwenden könnte. So hatten wir jetzt schon Wegbeschreibungen, Flughafen, Berufe, Familienverhältnisse, Preise, Farben, Zahlen, die verschiedenen Zimmer eines Hauses, Einrichtung, Sprachen/ Nationalitäten/ Herkunft, und noch einiges anderes.
Durch die dadurch geführten Dialoge habe ich schon eine Menge über die anderen Kursteilnehmer erfahren und sie besser kennen gelernt. Es ist jetzt nicht so, dass ich außerhalb des Kurses etwas mit ihnen unternehmen möchte, aber ich freue mich schon darauf, sie alle wiederzusehen, wenn ich zum Unterricht gehe.

Den ganzen August über haben wir Sommerferien, erst im September geht es wieder weiter. Danach müssen wir wohl in der ersten Stunde etwas ausführlicher wiederholen, aber das ist ja nicht so schlimm.

Ich weiss nicht genau, welche Sprachen man bei Inlingua in Lübeck noch lernen kann, ich weiss es von Englisch, Französisch und Italienisch ganz sicher, den Rest werde ich nach den Ferien nachreichen. An anderen Standorten werden noch andere Sprachen angeboten, in Kiel z.B. auch Russisch, Dänisch und Polnisch. Auf der Internetseite www.Inlingua.de gibt es eine Liste aller Standorte mit Adresse und Telefonnummer, einige haben auch eine eigene Internetseite. Dort findet man auch Einstufungstests für Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch und Italienisch, die man im eigenen Interesse alleine und ohne Hilfsmittel ausfüllen sollte und dann an die nächstgelegene Inlinguaschule schickt.

Bei Inlingua fühle ich mich rundherum wohl und bin auch der Meinung, dass ich schon viel gelernt habe. Bei der Bewertung muss ich einen Stern abziehen, da es zwei Monate gedauert hat, bis wir unsere Bücher bekommen haben und wir zunächst mit Kopien gearbeitet haben. Das lag zwar daran, dass es ein ganz neues Buch ist und deswegen noch nicht in ausreichender Menge vorhanden war, aber trotzdem sollte es eigentlich nicht sein.
Es könnte vielleicht noch etwas besser sein, ich denke aber nicht, dass das Konkurrenzunternehmen, das viermal so viel Geld verlangt auch viermal besser ist.
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