Wenn Katzen zum Tierarzt müssen
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Wenn Katzen zum Tierarzt müssen

Platz 13 in der Kategorie "Mehr zum Thema Katzen". Themenbereich: Katzen Allgemein, Tipps & Tricks / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Wenn Katzen zum Tierarzt müssen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Dient der Gesundheit der Katze
Nachteile/Kritik
  • Erzeugt sehr viel Stress bei Tier und Mensch...
Jakini

Manchmal muß es einfach sein

ein Testbericht von 2003-08-30 16:41:06 vom 30.08.2003
Empfehlung: ja
Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Seit dem wir eine zweite Katze haben, haben sich unsere Tierarzt Besuche, kurz TA Besuche, leider gehäuft. Zunächst einmal wollten wir mit unserer kleinen knapp vier Monaten alten Katze zum impfen, da wir diese ungeimpft geschenkt bekommen hatten. Als ich die kleine dann beim TA aus ihrer Transportbox nahm, was sie heiß und hatte Fieber, keine Impfung, statt dessen Antibiotische Behandlung, die erfolgreich war. Inzwischen hat aber auch unser Kater einen Schnupfen und so war in den letzten 10 Tagen fünf Mal beim TA, was aber für beide Katzen erträglich war.

Wann sollte man zum TA gehen:
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Zum TA sollte man gehen, wenn das Tier ernsthaft krank ist, was man meistens daran erkennt, daß es nicht frißt und schlapp ist. Auch Katzen können Fieber haben, was man an den Ohren und der Nase merken kann. Allerdings sind diese auch mal warm, wenn die Katzen aufgeregt sind, so haben meine beiden immer warme Ohren, wenn sie gerade miteinander getobt haben.
Verletzungen sollten auch von einem Arzt behandelt werden werden, wenn sie schlimm sind, lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig, auch wenn es Geld kostet.
Allerdings hat mir unser TA nun eine Faustregel genannt, wirklich Sorgen um sein Tier muß man sich erst machen, wenn es nicht mehr frißt, dennoch ist es o.k. wenn man einmal zu viel kommt um sich zumindest zu informieren.
Was sollte man beachten:
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Wichtig ist es, daß man sich vorher erkundigt, ob man einen Termin braucht, oder einfach so kommen kann. Hier muß man dann aber auch die Öffnungszeiten wissen. Wir gehen mit unserem Katzen, da der Kater durch die Vorbesitzerin dort bekannt, in eine Tierklinik, in der sich zwei leitende TA und eine Tierärztin befinden. Es gibt also immer die Möglichkeit, daß sich die TA austauschen, wenn man sich unsicher ist, oder man kann als Halter die Meinung eines zweiten TA einholen.

Wenn man sich dann auf den Weg macht, ist der richtige Transport wichtig, hier wird eine Transportbox gebraucht. Diese gibt es in mehreren Ausführungen, man muß beim Kauf die Größe der Katze beachten, Kater werden bekanntlich größer als Katzen und dann gibt es in den Rassen noch größen Unterschiede. Wir haben eine sehr große Transportbox genommen, um notfalls auch einmal beide Katzen gemeinsam transportieren zu können. Für unsere Kleine haben wir leihweise eine kleine Transportbox, denn die große wäre für sie noch nichts.
Sehr gut ist es, wenn diese Box von oben zu öffnen wäre, denn wenn man sein Tier, z.B. nach der Kastration, nakotisiert abholen muß, ist es einfacher, es so hinnein zu legen, als durch eine Öffnung von vorne. Manche Transportboxen bestehen aus zwei Teilen, die sich komplett trennen lassen, die sind dann natürlich optimal. Auf keinen Fall darf man sich mit dem Tier ohne so eine Box per Auto auf den Weg machen, das Tier könnte den Fahrer während der Fahrt behindern.
Für Fahrräder gibt es ebenfalls Körbe, bei einem kranken Tier würde ich wegen der Fahrtluft aber nicht mit einem Rad fahren.

Außerdem sollte man ausreichend Bargeld dabei haben, denn ein TA Besuch wird in der Linie bar bezahlt, nur selten werden EC Karten oder ähnliches akzeptiert, dennoch habe ich die Preise bisher als human empfunden. Ein vorheriges Erkunden der Preise wäre also sinnvoll, bei bekannten Behandlungen wie z.B. Impfen oder Kastrieren kann man den Preis vorher erfragen.

Beim TA muß man mit anderen Tieren rechnen, so hatte ich ein wenig Bedenken, was Hunde angeht, denn unser Kater hatte vor einer Woche die erste negative Erfahrung mit einem Hund, der auf ihn losging. Allerings war unser Kater schneller und hat den Hund austricksen können. Anders ist jedoch das Verhälnis Katze/Hund beim TA, wo die Katze meistens in einer Box steck und der Hund an der Leine des Besitzers, die Katze könnte sich dem ausgeliefert fühlen und Angst bekommen. Unser Kater hatte diese zum Glück nicht, auf Hunde zeigte er keine Raktion. Glücklicher Weise gäbe es bei unserem TA die Möglichkeit, daß die Tier sich aus dem Weg gehen können, denn hier gibt es zwei Wartezimmer. Sind in beiden allerdings Hunde, dann wird es schwierig, aber trotzdem empfinde ich diese zwei Wartezimmer als Plus für unseren TA, was man vielleicht bei der Wahl eines neuen TA beachten sollte.

Wichtig finde ich, daß der TA sich auch ein bisschen Zeit nimmt, um zu erklären was warum mit dem Tier gemacht werden soll.

Wir waren nun mit Vicky gleich nach der Abholung bei den alten Besitzern beim TA. Eigentlich wollte ich sie sofort impfen lassen, da dies noch nicht geschehen war. Doch als ich die Kleine aus der Box nahm, fühlte sie sich warm an und der TA maß sofort Fieber und erklärte mir dabei genau, wie ich sie halten sollte. Ich hatte damit noch keine Erfahrung, aber der TA war sehr geduldig mit Vicky und mir, allerdings war es bei der Kleinen auch nicht sonderlich schwer, sie zu halten.
Ein paar Tage später bekam Vicky die zweite Spritze und sie durfte zu unserem Kater, der leider letzte Woche doch an Schnupfen erkrankt ist. So fuhren wir auch gleich mit ihm hin und der TA wollte erstmal abwarten, da sein Auge noch nicht sonderlich schlimm wäre, manchmal schaffen Katzen es auch so. Für dieses Ansehen und die Auskunft brauchte ich noch nicht einmal etwas zu zahlen, was mir zeigt, daß die Wahl unserer Klinik richtig ist, denn hier ist man nicht nur auf Geld aus, sondern auf korrekte Behandlungen!
Auch machte der TA mich darauf aufmerksam, daß man nicht immer sofort kommen kann, so lange eine Katze frißt, ist sie meistens nicht schlimm krank, dies sind die Dinge, auf die man immer achten sollte.

Gestern mußte ich dann doch noch einmal mit Merlin los und lernte die letzte TA kennen, nun kenne ich alle drei der Klinik und bin von allen dreien auch begeistert. Mir wurde genau erklärt, was Merlin haben könnte, daß es nicht der gefährliche Katzenschnupfen ist, gegen den geimpft wird, sondern ein normaler Katzenschnupfen, der nicht so gefährlich ist, aber nun doch behandelt werden sollte. Auch hier erklärte mir die TA genau, was sie nun macht und warnte mit bei einer entzündungshemmenden Spritze vor, daß diese Brennen würde, und richtig Merlin zeigte auf diese Spritze eine Reaktion, er wollte beißen und kratzen, aber es ging alles gut, weil dies durch die Wahrnung zu erwarten war.

Sorgen machte mir dann jedes Mal die Heimkehr, denn wir haben ja zwei Katzen. Die beiden kennen sich vom Geruch, doch ein Tier, das vom TA kommt, riecht anders. So sollte man das betroffene Tier am besten ordentlich mit seinen Händen abreiben, so riecht es nach dem Besitzer und wird von dem Gefährten wieder akzeptiert. Bei Merlin und Vicky hat es sehr gut geklappt.

Fazit:
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Ein TA Besuch muß keinen Stress bedeuten, wenn man einiges beachtet, wie z.B. die Transportbox, damit das Tier im Auto nicht umher springt, was oftmals gefährlich werden kann.
Wichtig ist aber auch, daß man seinem TA vertraut, wenn nicht, sollte man auf jeden Fall wechseln.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Cleopatra1972

Jedes Mal ein Riesendrama...

ein Testbericht von 2004-09-03 13:18:29 vom 03.09.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Dient der Gesundheit der Katze...
Nachteile/Kritik: Erzeugt sehr viel Stress bei Tier und Mensch...
Sobald ich den Transportkorb (so ein geflochtenes Ding) vom Schrank runterhole, weiß "Madame" schon gleich, dass mal wieder ein Besuch bei "Tante" Dr. fällig ist... Dass dieses Transportbehältnis die Katze schützen soll, will einfach nicht in ihr kleines Gehirnchen, statt dessen betrachtet das "Schnuffelchen" den Kennel als ihren größten Feind! Dass es mir allein um ihre Gesundheit geht, will sie einfach nicht begreifen. Ab dem Moment bin ich für den Rest des Tages "die blöde Kuh"!!!

Zunächst einmal muss ich es irgendwie schaffen, die Katze in den Flur zu verfrachten und sämtliche Türen (zur Küche, zum Bad, zum Wohnzimmer und zum Schlafzimmer) fest verschließen. Und dann heißt es einfach beherzt zupacken - in diesem Fall ins Nackenfell und von unten das Hinterteilchen abstützen (sonst wird die Katze verletzt...) - und in den Kennel verfrachten. Im Auto gibt's dann erst mal große Gejammere "Lass mir hier raus! Ich will wieder heim!", worauf ich allerdings nur herzlich wenig achte.

In der Praxis beginnt der zweite Teil des Dramas: Zunächst einmal müssen die Tierärztin, ihre Arzthelferin und ich selbst dicke Handschuhe anziehen (steht übrigens auch so in "Cleo"'s Patientenakte...). Eine (in der Regel ich) postiert sich vor dem Kennel, damit die Katze im Notfall festgehalten werden kann. Die Tierärztin greift "todesmutig" in den Kennel und versucht, die festgekrallte Patscherchen vom Korbgeflecht zu lösen. Die Arzthelferin steht nebendran und dreht den Korb einfach auf den Kopf. Irgendwann wird die Katze ja wohl mal so schlau sein und rauskommen... Aber nicht mit meinem "Hexchen"! Nein, die ist so was von stur, dass sie stundenlang in dieser Haltung aushält...

Dritter Drama-Akt: Fiebermessen! Eine Demütigung für jede Katze... "Monsterchen" hockt sich auf ihre vier Buchstaben und klemmt den Schwanz zwischen die Hinterbeine. Die Katze dazu zu bringen, doch bitte mal aufzustehen und den Schwanz anzuheben, hätte herzlich wenig Sinn. Also muss wieder einmal sanfte Gewalt angewendet werden...

Kaum sind wir wieder zu Hause, beginnt Teil vier des Dramas: Flucht in die hinterste Ecke. Die "blöde Kuh" (ich!) wird für den Rest des Tages keines Blickes mehr gewürdigt. Aber bitte schön "Sheba" und Milch bzw. Sahne her... Am nächsten Tag herrscht dann wieder schönste Eintracht "Ich hab' Dich ja soooooo lieb!" "*brummel* *schnurrrrr*"
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Alusru
Alusru, 03.09.2004
Mein Kater spinnt regelrecht wenn er den Transportkorb sieht, ist jedesmal ein Kampf, hinterher ist alles wieder gut, lieben Gruszlig Uschi.
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Produktbeschreibung Wenn Katzen zum Tierarzt müssen

 
Allgemeine Informationen Wenn Katzen zum Tierarzt müssen
gelistet seit: 07.10.2003
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