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Platz 5 in der Kategorie "PKW Tipps & Tricks".
Bewertung: Kundenbewertung 2,20 / 5,00 (2.2 von 5)

Werkstätten gebraucht & neu

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Werkstätten Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,20 / 5,00 (2.2 von 5)
von 43% aller Autoren empfohlen (9/21).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • preiswerte Teile. sehr übersichtlich
  • recht gute Lage
  • nichts
  • freundlich, zivile Preise, familiär, sachkundig
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • Service 0 NULLKOMMANULL
  • alles
  • leider nicht für alle aus dieser Republik erreichbar
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Bluebirdunfa

Autoteile selbst kaufen und schnell einbauen

ein Testbericht von 2005-07-29 02:59:03 vom 29.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: preiswerte Teile. sehr übersichtlich...
Nachteile/Kritik: nichts
AUTO.
Es fängt mit Ahhh an. In der Mitte ein UT bezeichnend für “Unheimlich teuer“.
Und am Ende ein OOHHHHH.
Jeder weiß das.
Mein Auto ist Baujahr 1992. Also nicht mehr der jüngste. Es ist ein Skoda Forman.
Ein Kombi. Lange Zeit hat er seinen Dienst getan.
Am Sonnabend bin ich mit ihm nach Groß Kreutz gefahren. Er brachte uns einwandfrei hin.
Dann wollten wir zurückfahren. Ich drehte den Zündschlüssel um. Aber kein Geräusch erklang.
Mist dachte ich. Vorige Woche hatte ich den Anlasser wechseln lassen. Nach ca. 250000 Km war das nötig geworden. Er hatte ab und zu schon vor sich hin gekrächzt.
Also, war mein erster Gedanke, der Anlasser ist im Eimer.
Schnell den ADAC gerufen. Der gelbe Engel kam auch bald. Glücklicherweise war es nur die Batterie. Hatte einfach schlappgemacht.
Leider, oder glücklicherweise, hatte der ADAC keine passende Batterie dabei.
Er gab erst einmal Starthilfe. Mein Alter (Ich meine das Auto) brachte uns aber gut nach Hause.

Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg. Normalerweise gehe ich immer in die Werkstatt. Aber mittlerweile hat mein Alter auf nix Garantie. Und manchmal übertrifft die Reparaturrechnung seinen ZeitwertIch denke das Problem kennt ihr. Meine Autowerkstatt schaut mich auch schon mitleidig an.
Um meine Kosten zusenken, mache ich folgendes. Ich kaufe die Autoteile bei „Tip – Auto“ und lasse sie in der Werkstatt dann einbauen. Eigenartigerweise dürfen die Werkstätten dort wohl nicht ein kaufen und müssen es teuer bei den Autoherstellern tun.
Nehmen wir einmal meinen Anlasser. Das kleine defekte Teil hätte in der Werkstatt rund 80 Euro gekostet plus den Einbau. Der komplette Anlasser sogar 200 Euro.
Bei Auto Tip habe ich den kompletten Anlasser für ca. 110 Euro bekommen. Mit meiner Kundenkarte gab es dann noch den Selbstständigen Rabatt. So kam das Teil dann ca. 85 Euro. Für das einbauen berechnete meine Werkstatt dann um die 20 Euro. So habe ich jetzt einen total neuen Anlasser, original aus der CSSR. Anstelle eines kleinen gewechselten Rädchen.
Allerdings musste ich 50 Euro Pfandbezahlen für den alten Anlasser. Das Geld bekam ich aber zurück, als ich den defekten Anlasser zu Auto Tip brachte.
Meine neue Batterie ist auch von Auto Tip. Die alte konnte ich dort kostenlos zurücklassen.
Eingebaut hat sie mein kleiner Bruder. Also wieder viel Geld gespart.
Anmerkung: früher hieß die Firma Auto-Tip. Deshalb meine Bezeichnung dafür.

Aber nun zu TIP Auto
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

>>:

Wedding, Reinickendorfer 1, 13347 Berlin
Tel: 030/493046503- Nummer der Abteilung

Schöneberg, Nollendorfplatz 1 , 10777 Berlin
Tel: 030/4930250000- Nummer der Abteilung

Angebote:
Für Auto, LKW, Motorrad,, Fahrrad, Werkstatt, Freizeit und Boot
Sofort Einbau, AU; TÜV

Öffnungszeiten:
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Montag bis Sonnabend von 6.00 bis 22.00 Uhr.

Homepage:
°°°°°°°°°°
www.tipauto.de

Liefe rung:
Innerhalb von 48 Stunden in jeden Winkel Deutschlands

Parkplätze:
Reichlich für die Kunden vorhanden. Ohne Gebühr.

Kundenausweise:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Für Gewerbetreibende und privat Kunden gibt es Kundenausweise, die einen Rabatt sichern.
Also, beim ersten Einkauf erst einmal das Kundenbüro aufsuchen und einen Kundenausweis besorgen. Das geht ganz schnell
Im Kundenbüro findet ihr eine Versand Beratung, Ust- Erstattung sowie ein Fundbüro.

Übersichtlichkeit:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Ti pAuto ist auf verschiedene Häuser aufgeteilt. Dadurch wirkt es unübersichtlich.
Ich kann leider nur den Standort im Wedding beschreiben. Überall liegen kostenlose kleine Heftchen aus. Diese zeigen den Kunden in welchem Haus sie was bekommen. Also, gleich eins greifen und orientieren. Zu erklären ist es sehr schwer, weil alles verschachtelt aussieht
Rings um die Häuser liegen die Parkplätze.
Die Werkstatt liegt im Innenhof in einer Tiefgarage.
Alle Häuser sind mit bunten Markierungen gekennzeichnet die auf die einzelnen Abteilungen hinweisen. In den Farben, grau, braun, orange, grün, blau und rot.

Werkstatt:
°°°°°°°°°°
Vor Jahren habe ich dort meine Reifen wechseln lassen. Es ging schnell und sauber. Alle Mitarbeiter sind freundlich und kompetent.

Beratung:
°°°°°°°°°°°
Man kann sich vorher telefonisch erkundigen, ob das gesuchte Teil zur Verfügung steht. Oder es auch bestellen. Preise werden auch gleich mitgeteilt. Ich bin bisher immer nett bedient worden.

Bezahlung:
°°°°°°°°°°°
Bar oder mit EC Karte.
Gut fand ich, das immer die Geheimnummer eingegeben werden musste.

Abteilungen:
°°°°°°°°°°°°°°
(Die Zahl ist die Abteilungsnummer und gleichzeitig die telefonische Durchwahlnummer

Batterien 120
Auspuff 200
Auspuffmontage 210
Berufsbekleidung: 220
Werkzeug 230
AutoLack 240
Autoradio 250
Karosserie300
Autozubehör, Imbiss 350
Reifen, Felgen 360
Auto Glas 420
Fahrwerk 500
Bremse 510
Bremshydraulik 520
Reifen Montage 540
Werkstatt 550
Motorrad Teile 600
Kunden Büro 610
Motoren, Öle 640
Zündung 650
Leuchten 660
Fahrräder 710
Autoausstattung720

Fazit:
°°°°°°°°°°
Hie r bekommt man gute preiswerte Ersatzteile. Bisher hatte ich noch nie etwas zu reklamieren. Und ich kaufte bisher: Bremsen, Stoßdämpfer, Wischerblätter, Nachschalldämpfer, Anlasser, Kühler und vieles mehr.
Das Flair in den Verkaufsräumen ist multikulturell. Überall ertönen ausländische Wörter.
Viele Kunden kommen aus dem Ausland. Die Bedienung scheint auch türkisch sprechen zu können. Als einheimische Frau komme ich mir dort immer etwas eigenartig vor. Aber nicht unangenehm. Als wenn man in eine fremde Welt eintaucht.
Viele Beschilderungen sind mehrsprachig.
Mein Urteil: Sehr empfehlenswert für Besitzer älterer Autos, die Geld sparen wollen. Auch, für Self Mad Männer empfehlenswert. Man bekommt auch die passenden Werkstattausrüstungen zukaufen.
Auch ich als Frau komme dort gut zurecht.
Also, schaut mal dort vorbei.


Vielen Dank für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten.
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°
Berlin, 11.03.2005
Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa


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...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
manu63
manu63, 19.03.2007
sh
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oexel

Da ist jeden Tag Sonntag

ein Testbericht von 2005-03-11 11:34:57 vom 11.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: freundlich, zivile Preise, familiär, sachkundig...
Nachteile/Kritik: leider nicht für alle aus dieser Republik erreichbar
Vater und Tochter im Betrieb

Kleine Autohäuser und -werkstätten sind immer noch die besten! Das trifft auch auf das Fiat-Autohaus Sonntag aus Vlotho (Ostwestfalen,NRW)zu, welches sich in dem Ortsteil Uffeln (nahe der Weser) befindet. Genaue Anschrift: Höferweg 18. Es handelt sich um ein Familien-Unternehmen mit ein paar Angestellten. Chef ist Fritz Sonntag, der trotz seiner fast 70 Jahre immer noch jeden Tag in der Werkstatt seinen Mann steht. Doch der Generationswechsel ist schon abzusehen. Seine Tochter Nicole (35) ist ebenfalls in dem Autohaus tätig. Sowohl in der Werkstatt wie auch in der Buchhaltung.

Von wegen "Fehler in allen Teilen"

Fiat - Fehler in allen Teilen? Das war einmal. Ich fahre schon seit über 20 Jahren verschiedene Fiats, vom 127 angefangen, über den Uno bis hin zum Punto heute. Demnächst ist ein neuer Punto dran. Ich werde ihn sicher wieder bei Auto-Sonntag in Vlotho kaufen, denn dort ist man als Kunde noch König. Man wird freundlich bedient, der Chef hat Zeit für einen Klönschnack, plaudert gerne über das aktuelle Weltgeschehen und hält auch mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Doch was viel wichtiger ist: Muss ich zur Inspektion oder ist mal ein Ratschlag oder eine Reparatur fällig - Auto-Sonntag erledigt das prompt.

Kosten halten sich in Grenzen

Als mir kürzlich mal ein Spiegel abgefahren worden war, gab es bei Auto-Sonntag in Vlotho Ersatz. Ich wurde gefragt, ob ich einen gebrauchten Spiegel akzeptieren würde. Natürlich zu einem günstigen Preis. Die Montage war Service. Ähnlich ist es bei den Inspektionen. Da wird viel mehr gemacht, als notwendig. Ich habe das Gefühl, der Wagen erhält einen richtig guten Check-up. Entsprechend gut fährt er und lässt mich nicht im Stich.

Abschlepp-Service

Von anderen Kunden habe ich gehört, dass Auto-Sonntag den eigenen Kunden auch einen tollen Abschlepp-Service bietet, wenn mal Not am Mann oder am Wagen ist. Die kommen sogar ins Ruhrgebiet oder auf die Insel Fehmarn, um einen Wagen "heim" zu holen oder - wie geschehen - vor Ort zu reparieren. Selbst an einem Sonntag ist kein Weg zu weit (Witz am Rande: Schließlich heißen die ja auch Auto-Sonntag). Und über die Kosten kann man reden. Da wird keine Rechnung mit überhöhten Aufschlägen geschrieben.

Gebraucht- und Neuwagen

Bei Auto-Sonntag erhält man sowohl Gebraucht- wie Neuwagen. Neuwagen, soweit mir bekannt nur von Fiat oder Lancia (na ja, vielleicht ja auch von Ferrari?). Aber Gebrauchtwagen aller Marken und Fabrikate. Klar: Handeln ist Pflicht. Soweit ich weiß, reparieren die dann auch die Gebrauchtwagen anderer Marken, die bei den Sonntags gekauft wurden.

Ja, wo sind die denn?

Eine Anfahrt aus Süddeutschland oder von Ostfriesland lohnt wohl nicht. Aber der Service bei Auto-Sonntag ist schon ein paar zusätzliche Kilometer wert. Erreichbar sind die in Vlotho an der Weser, Höferweg 18, Tel. 05733-8338 (Tel/Fax). Also, wer aus der Umgebung Herford/Minden/Bad Oeynhausen/Kalletal/Rinteln/Porta Westfalica und umzu mal was mit Fiat zu tun hat, kann sich ja auch mal bei den Sonntags erkundigen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
die-frau

Autohaus Stietenroth ... einmal und nie wieder!

ein Testbericht von 2003-10-21 08:49:55 vom 21.10.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...
Nachteile/Kritik: alles
Nachdem ich zum wiederholten Mal Ärger mit dem Autohaus Stietenroth hatte, muss ich meinem Ärger hier erstmal Luft machen. Außerdem möchte ich alle vor diesem Fehler warnen, sich hier ein Auto zu kaufen. Ich habe bisher nur schlechtes mit dem Autohaus erlebt.

Aber nun mal von Anfang an:

~~~~~~~~~~~~~~~~~
Meine Geschichte:
~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vor gut einem Jahr war ich auf der Suche nach einem neunen Auto. Mir war von Anfang an klar, dass es ein Seat Cordoba sein sollte. Allerdings ist der gar nicht so leicht zu finden. Nachdem mir der erste, den ich mir ausgesucht habe, vor der Nase weggekauft wurde, musste ich also weiter suchen. Mir blieb nicht anderes übrig, als auch in weiter entfernten Autohäusern zu gucken.

Und so kam ich zum Autohaus Stietenroth in Großburgwedel.

Da stand er nun:

° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Mein Auto:

Ein schwarzer Seat Cordoba Baujahr 1997. So wie er da stand, sah er wirklich gut aus. Keine größeren Beulen oder Lackschäden. Ausgestattet war er mit Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Anhängerkupplung, geteilter Rücksitz. Ich habe mich leider nicht darüber informiert, ob der Preis in Ordnung geht. Jetzt denke ich allerdings, dass 6.400 Euro für ein Auto mit 80.000 km auf dem Tacho vielleicht doch etwas viel ist.

° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °

Na ja, dachte ich, vielleicht kann man an dem Preis ja noch was machen. Außerdem hatte ich wirklich keine Lust mehr, noch weiter nach einem Auto zu suchen und mein alter machte es nicht mehr. Also habe ich mir einen Bekannt geschnappt und rein.

Eigentlich hätte ich ja schon stutzig werden müssen, als der Verkäufer mir eine Probefahrt verwehrte. Mein Bekannter und ich haben uns das Auto wirklich von allen Seiten angesehen und auch den Motor begutachtet. Mir fiel auf, dass eine der Radkappen kaputt war. Die anderen strahlten auch nicht mehr sonderlich, aber sie waren wenigstens nicht kaputt. Der Verkäufer erklärte mir dann, dass er an dem Preis nichts machen konnte, versprach mir allerdings einen Satz neuer Matten, einen Lackstift und einen Satz neuer Radkappen (wie großzügig).

Da ich das Auto aber nun haben wollte, habe ich es gekauft und konnte es mir dann nach 2 Wochen abholen.

Als ich das Auto nach 2 Wochen abholte, stellte ich fest, dass ich nicht 4 neue Radkappen hatte, sondern nur eine. Sie haben also nur die kaputte ausgetauscht. Na ja, besser als nichts dachte ich mir.

Außerdem musste ich feststellen, dass gar keine Anhängerkupplung vorhanden war. Die war mir aber zugesichert. Nachdem ich mich dann informiert habe, wie teuer der nachträgliche Einbau der Anhängerkupplung ist, fragte ich im Autohaus Stietenroth nach, ob man das evtl. vom Kaufpreis abziehen konnte. Mir wurde gesagt, dass eine Anhängerkupplung mit Einbau um die 500 Euro kosten würde. Autohaus Stietenroth speiste mich mit 200 Euro ab. Na gut, besser als nichts und neue Reifen brauchte ich, auf Grund des kommenden Winters, dringender als eine Anhängerkupplung.

Das Auto lief gut. Allerdings wartete ich immer noch auf meine Fußmatten und auf den Lackstift. Jedes Mal, wenn ich im Autohaus Stietenroth anrief, war mein Verkäufer (angeblich) nicht da. Außer Haus, im Urlaub, in einer Besprechung usw. Nach dem 10 Anruf bat ich, dass mich der Verkäufer doch bitte mal zurückrufen sollte. Das ist allerdings bis heute auch noch nicht passiert.

Mittlerweile ich das ganze fast ein Jahr her.

Da nun vor einigen Wochen meine Lenkung anfing zu haken, brachte ich den Wagen in die Werkstatt. Die erzählten mir nun noch einige Sachen, die an dem Auto gemacht werden müssten, wovon einiges aber noch unter Garantie fiel. Ich sagte, sie sollten es reparieren und die Rechnung an Autohaus Stietenroth schicken. So kannte ich es. Allerdings wollte die Autowerkstatt erst eine schriftliche Bestätigung von Stietenroth. Ich habe also im Autohaus Stietenroth angerufen. Die haben mir aber keine Bestätigung geschickt, so dass ich nach 2 Wochen noch einmal anrief. Die Garantie läuft nämlich nur noch 3 Wochen. Diesmal erklärten sie mir, dass die Werkstatt erst einen Kostenvoranschlag schicken sollte, damit sie sich das angucken konnten. Allerdings muss ich sagen, dass ich erstmal am Telefon 10 mal weitergestellt wurde, bis da mal jemand Ahnung hatte.

Dann fragte ich gleich noch mal, wie es denn mit den Fußmatten und dem Lackstift aussehe. Nach nochmaligem Warten wurde mir gesagt, dass da ja nun schon zu lange her sei. Außerdem würde mein Verkäufer im Autohaus Stietenroth schon nicht mehr arbeiten. Nach ewiger Diskussion, dass es ja nicht meine Schuld wäre, wenn mich niemand zurückruft und mein Verkäufer nicht zu erreichen ist, versicherte mir die Dame am anderen Ende, dass sie sich darum kümmern würde und mich dann zurückrufen werde. Bisher hat sich noch niemand gemeldet.

Mein Auto ist jetzt in der Werkstatt und die schicken heute Abend den Kostenvoranschlag zum Autohaus Stietenroth. Ich bin gespannt, ob sie die Rechnung, die eindeutig unter Garantie fällt, bezahlen.

Ich werde auf jeden Fall diesem Bericht einen Anhang anfügen, sobald ich es weiß.

~~~~~~~~~~~~~
Das Autohaus:
~~~~~~~~~~~~~

Autohaus Stietenroth GmbH
Kokenhorststraße 2/6
30938 Burgwedel

Tel. 05139 / 80 86-0
oder 0800 / 0808600
Fax 05139 / 80 86-80

http://www.stietenroth.de
E-Mail: info@stietenroth.de

An sich macht das Autohaus auf den ersten Blick einen ziemlich guten Eindruck. Außerdem ist es wirklich sehr leicht zu finden. Von der A 7 einfach die Ausfahrt Großburgwedel runter, Richtung Großburgwedel und da sieht man es schon auf der linken Straßenseite.

Allerdings fand ich den Verkäufer ziemlich unfreundlich und er machte wirklich den Eindruck, als wenn er meint, mich verkaspern zu können, nur weil ich eine Frau bin. Auch das andere Personal, mit denen ich Kontakt hatte, waren nicht gerade die Freundlichkeit in Person.

Der Service in dem Autohaus Stietenroth war/ist meiner Meinung nach alles andere als gut. Man wird ständig hingehalten und das Personal scheint meiner Ansicht nach zum größten Teil fachlich nicht sonderlich kompetent.

Vielleicht habe ich auch einfach nur den falschen Verkäufer an einem falschen Tag getroffen. Aber mir fällt wirklich nicht ein positiver Aspekt für dieses Autohaus ein.


********
Update:
********

So, nachdem meine Werkstatt noch ungefähr 5 Mal mit dem Autohaus Stietenroth telefoniert und hin und her gefaxt hat, übernehmen sie die Bezahlung der kaputten Wasserpumpe. Wie großzügig. Alles andere haben sie abgelehnt mit dem Hinweis, dass das ja nun nicht unter die Garantie fallen würde. Außerdem haben sie auf jedem Fax 5 x bemerkt, dass die Werkstatt doch bitte den unter Händlern üblichen Rabatt berücksichtigen Möchten. Und das die Bezahlung des Kühlmittels (immerhin fast 10 Euro) doch bitte auf den Kunden abgewälzt wird.

Also so ein geiziger Laden ist mir wirklich noch nicht unter die Augen gekommen. Und außerdem will ich noch mal anmerken, dass der zugesagteRückruf wegen den Fussmatten auch nicht erfolgt ist.

Also ich sage euch:

LASST DIE FINGER VOM AUTOHAUS STIETENROTH!!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bravehart

Autowerkstätten online suchen leichtgemacht

ein Testbericht von 2003-07-26 00:34:54 vom 26.07.2003
Empfehlung: ja
Seit ein paar Wochen gibt es nun auch eine Plattform für Freie Autowerkstätten, die nicht so bekannt sind und meistens in ihren Leistungen billiger sind als die Markenwerkstätten. Unter www.diefreie.de findet man schnell und unkompliziert eine freie Werkstatt in seiner Nähe. Momentan gibt es über 11 000 Freie Werkstätten in der Datenbank.

Die Seite besticht nicht gerade durch ihr Outfit, aber sie hat ein großen Nutzen. Dunkelblau herrscht hier vor. Aber das soll sich noch ändern, da sich die Seite immer mehr verbessert. Sie ist noch etwas unbekannt. Sucht man für seinen Mercedes oder seinem Audi eine Werkstatt, dann braucht dieser nur auf die Hersteller-Homepage gehen. Bei Freien Werkstätten sieht dies eher anders aus. Sucht man eine in seiner Nähe, dann braucht man schon mehr Anhaltspunkte als nur den Namen. Auch die besten Suchmaschine geben bisher noch zu wenig Suchergebnisse.

Bei www.diefreie.de geht die suche ganz einfach vonstatten. Ist die Startseite erstmal geladen dann findet man dort gleich die Schnellsuche. Man gibt dort die 5-stellige Postleitzahl seines Wohnortes ein und klickt auf "suchen". Es gibt auch eine Profi-Suche bei der man seine suchanfrage intensivieren kann. Sollte für ihren Wohnort mal keine Freie Werkstatt in der Liste stehen, dann verweist das System sie auf die nächsliegende. Hat man ein Suchergebnis erhalten, dann bekommt man Adresse, Telefon- und Faxnummer, Email- und Webadresse (wenn vorhanden) und eine Auflistung des Serviceangebotes. Bei den Suchergebnisse findet man dann noch einen Link der mit dem Routenplaner Map24 verbunden ist. Nach einem Klick auf diesen, bekommt man eine genaue Anfahrtsskizze zur Werkstatt gezeigt.

Markenbetriebe sind auf der Webseite unerwünscht und werden nach Erkennung auch sofort gelöscht. Sehr interessant ist auch das KFZ-Forum. Hier kann man sich z.B. über Funktionsweisen, Reparaturen, Fachbegriffe und Tipps und Tricks informieren und austauschen. Die webseite ist gleichermaßen für die Werkstattbesitzer als auch für den Ratsuchenden gemacht worden. Es gibt auch verschiedene Datenbanken wie Abkürzungen aus der KFZ-Welt, Ausflugziele und Lexika.

Freie Werkstätten können sich in die Datenbank eintragen lassen. Der Basiseintrag mit Adresse und Telefon/Faxnummer ist kostenlos. Wenn man sich ausführlicher vorstellen möchte wie mit Webseite, Serviceangebot und ähnliches dann kostet es ein paar Euros. Ein ausführlicher Eintrag kostet für 12 Monate 39 Euro. Finanziert wird diese Webseite durch die eingenommenen Gebühren. Werbung und Popups findet man auf www.diefreie.de nicht. Unter der Telefonnummer 0700/34 33 73 43 erfährt man mehr zu den Bedingungen.

Fazit: Ich finde es eine tolle Idee von den Machern Rolf Spieckermann und Wolgang Hank (Arbeitskreis Freie Werkstätten) diese Seite ins Leben gerufen zu haben. Sie ist einfach zu bedienen, übersichtlich und Werbefrei. Die Suche nach einer freien Werkstatt ist kostenlos und kinderleicht. Ein sehr nützliches Service um ein paar Euro gegenüber den Markenwerkstätten zu sparen.

Danke für´s lesen und bewerten
Bravehart und Avilini
26.07.2003
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
bowling2001

Fiat Waldeck - 3mal und nie wieder!

ein Testbericht von 2003-06-01 00:00:57 vom 01.06.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: recht gute Lage...
Nachteile/Kritik: Service 0 NULLKOMMANULL
Hallo,...

Mal wieder ein Bericht von mir, leider mal wieder ein negativer, sorry...that's life...

Also, Thema heute soll ein Autohaus-Werkstatt-Kombinat sein, eines der Firma Fiat-Lancia, gelegen hier in meiner Nähe...

Worum geht es also?

Das Autohaus Fiat-Lancia Waldeck, gelegen in Bergkamen, ist eine Kombination aus Autohaus für die Marken Fiat und Lancia, und einer Werkstatt, für eben diese Marken.

Gelegen ist dieser Betrieb in der Erich-Ollenhauer-Str. in Bergkamen (Stadt Unna).

Zu kaufen gibt es eben die oben besagten Automarken, Ersatzteile und Dienstleistungen rund um das Auto, rund um die Marken Fiat und Lancia eben.

Dieses Autohaus besitzt einen recht kleinen Showroom, es sind also nur wenige Fahrzeuge vorhanden, um diese vor Ort zu beschauen, dafür kann man dann wohl den rest aus dem Katalog ersehen, wobei ich dazu nicht viel sagen kann, ich habe mir kein Fahrzeug dort gekauft.

Womit wir dann auch bei dem zweiten Standbein des Betriebes wären, der Werkstatt.

Diese Werkstatt besteht aus 4 Bühnen verschiedener Größen, in einer recht kleinen Halle, so dass es dort wirklich eng ist. Dazu kommen dann noch die Werkseugbretter, die die Wänder zieren, und einige Werkzeug-Rollwagen, die quer in der Halle verteil rumstehen, neben noch vielen weiteren Utensilien, wie ein Ölfass, mit einer riesen Lache drumherum.

Das wiederum führt schon zum nächsten Punkt, die Sauberkeit des Betriebes. Dafür, dass es eigentlich ein kleiner Familienbetrieb mit wenigen Angestellten ist, ist es dort wirklich unordentlich und arg verschmutzt, denn eine riesen Öllache, die nun schon seit längerer Zeit dort ist, und nicht beseitigt wird, kann man wohl kaum als sauber bezeichnen.

Nun, und in alledem wären dann halt noch die Mitarbeiter, die dort rege dem Geschäft des Reparierens nachgehen.

Mich wundert es eigentlich, dass man in diesem Chaos arbeiten kann.

Aber egal, so begab es sich leider, dass ich im Dezember 2002 dort mit meinem importierten italienischen Fiat Tipo hin musste, da das Fahrzeug zur Anmeldung in Deutschland ja TÜV-tauglich gemacht werdenmusste.

Gesagt getan, ich gab den Auftrag, einige Dichtungen am Motorblock und die Bremsen zu machen, Rückgabetermin war rund 1 1/2 tage später, gegen Abend.

Soweit ja ok, dachte ich mir, hatte den ganzen Tag nichts von der Werkstatt gehört, sollte also wohl alles in bester Ordnung sein.

Denkste!!!

Ich wollte also gegen Abend meinen Wagen abholen, und am Telefon, ich habe ja glücklicherweise angerufen, gab man mir zu verstehen, dass ein Teil aus dem Inneren des Motors wohl Verschleißerscheinungen aufwies, aber man wollte ja am nächsten Morgen einfach ein gebrauchtes Ersatzteil von einem Unfallfahrzeug, welches auf dem Hof stand, nehmen und einbauen.

Nächster Morgen? Weitere Arbeiten?

Sorry, aber irgendwie gab ich nur die Dichtungen und die Bremsen in Auftrag, nichts weiter, und informiert über diesen weiteren Schaden wurde ich ja auch nicht, Telefonnummer war dort angegeben.

Was nun?

Ich ließ direkt alles wieder zusammenbauen, musste dennoch bis zum nächsten Tag warten, und ich brauchte den Wagen dringend, um dann mein Fahrzeug mit den Arbeiten nach Auftragslage in Empfang zu nehmen.

Also, den Schreck erstmal verdauend fuhr ich also nach Hause.

Resumee: Es sollte mehr gemacht werden, ohne dem Kunden Bescheid zu geben und ein OK für die Mehrarbeiten einzuholen.

So, Abends wollte ich dann noch ein wenig raus, fahr mit dem Wagen zurück und schrecke direkt zusammen...

Was war passiert?

Ein riesen Fleck auf meinen wunderbaren neuen Pflaster, ölhaltige Flüssigkeit...

Also, direkt Motorhaube auf, den Motor in Augenschein genommen, und..KREISCH...die haben Bremsflüssigkeit nachgefüllt, dabei wohl die Hälfte über den Motor gekippt, und das Kühlwasser mitsamt der Kühlflüssigkeit, schön dass das direkt als Service mit erneuert wurde, hat man dann auch gleich bis über Maximum eingefüllt...

da waren also gleich mehrere Fahrzeugflüssigkeiten über mein schönes Pflaster geronnen und haben es entsprechend versaut.

Wieder hin, Beschwerde, Nachbesserung...

Der Motorblock wurde behelfsmäßig gereinigt, der Überstand an Kühlerflüssigkeit abgepumpt (und es war einiges zuviel) und sich entschuldigt.

Na dann, so dachte ich mir, kann es ja jetzt losgehen.

Aber was ist das, seit der Reparatur ist mir nun mehrfach der Meßstab fürs Öl aus dem Block geschossen, mein Motor mit austretendem Öl versaut worden und wiederum das mittlerweile gewechselte Pflaster...

OK, so war ich heute also wieder da, gewechselt wurde eine Gummidichtung, um den Messtab wieder dicht zu bekommen. Allerdings musste ich das Teil (ok, es waren nur 1,60€) selber bezahlen, obgleich der urspüngliche Auftrag lautete, des Motor ölfrei zu machen, da häte man wohl auch diese Dichtung gleicg mitmachen können/müssen.

Fazit:

Ich war nun 3mal da, 1 mal Reparatur, 2mal zur Nachbesserung, und irgendwie mag ich den Werkstattmeister nicht, der immer recht arrogant einem gegenübertritt, als sei jeder Schaden Verschulden des Kunden.

Ich kann jedem nur raten, Finger weg von dieser Werksttatt. Wer in Bergkamen wohnt, der sollte lieber zu Fiat Berke nach Dortmund oder zu einem weiteren Fiat Partner in Künen fahren, da sieht die Werkstatt nun auch schon nach was aus...sauber, geräumig und aufgeräumt...

Vielen Dank fürs Lesen...

cu BOW

30-05-2003 Ciao!
31-05-2003 YOpi
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Beschwerden lohnen immer, Fachwerkstätten selten!?

ein Testbericht von 2002-11-06 00:53:33 vom 06.11.2002
Empfehlung: nein
Für eine langjährige VW Golf-Fahrerin bleibt es nicht aus, eine Fachwerkstatt (in meinem Fall VW Raffay GmbH + Co. Hamburg, Betrieb Harburg) aufzusuchen.

Was mir da widerfahren ist, möchte ich anhand meines Beschwerdebriefes transparent machen.

Ich schrieb folgendes:

Sehr geehrte Damen und Herren der Geschäftsleitung,

seit vielen Jahren bin ich nun Kunde Ihres Betriebes. Es gab schon öfter einen Anlass zur Beschwerde für mich. Bisher habe ich mich jedoch noch nicht auf diesem Wege an Sie gewandt.

Der Grund meiner heutigen Beschwerde ist folgender:

Am XX.01.2002 habe ich meinen VW Golf zur Reparatur in Ihre Werkstatt gegeben. Neben anderen Arbeiten (siehe Rechnung vom XX.01.2002, Nr. ...) wurde auch ein Haftpflichtschaden an der linken Fahrzeugseite (siehe Rechnung vom XX.01.2002, Nr. ...) von mir in Auftrag gegeben.
Am XX.01.2002 habe ich mein Fahrzeug wieder abholen können.

Zuhause habe ich dann festgestellt, dass die Abdeckung der Rückleuchte auf der linken Seite nicht wieder befestigt wurde, die Antenne nicht mehr gangbar war und der Schließzylinder der Heckklappe nicht mehr funktionierte. Darüber hinaus waren im Kofferraum alle von mir mit einer Gummihalterung befestigten Privatsachen (Werkzeugtasche, Verbandkasten, Warndreieck, usw.) gelöst worden und purzelten durch die Gegend. Sämtliche Einstellungen waren verstellt, z.B. das Licht am Fahrzeug war verstellt, das Fernlicht war eingeschaltet, die Lüftung und Heizung waren ausgestellt, die Innenraum- und die Armaturenbeleuchtung waren ausgeschaltet, die Sitzhöhe und -abstand waren verändert und das Handschuhfach war geöffnet und der Inhalt durcheinander gebracht. Obwohl dieses Fach von mir verschlossen worden war und ich sämtliche erforderliche Unterlagen vorher ausgehändigt hatte.
Alles, was ich selbst beheben konnte, wurde von mir in Ordnung gebracht.

Am XX.02.2002 telefonierte ich mit Herrn ... und machte ihn auf die Mängel aufmerksam.
Am XX.02.2002 bekam ich einen Termin zur Behebung der restlichen Mängel.
Nach einer halbstündigen Wartezeit (trotz Termin) und unfreundlicher Behandlung, sowohl am Empfang als auch von Herrn ..., wurden die Mängel dann behoben.
Danach haben wir noch ein ca. halbstündiges Gespräch über den mangelnden Service und den unfreundlichen Umgangston geführt.
Ich möchte, um diesen Brief möglichst kurz zu halten, nur einige Beispiele der vergangenen Jahre - und auch für diesen Fall zutreffend-, aufführen:
Trotz Termin musste ich des öfteren lange warten (siehe oben), wurde vom Empfang vergessen, oder es stand kein Fahrdienst zur Verfügung, obwohl mir dies bei Terminabsprache zugesagt wurde.
Der Gipfel war einmal, Herr ... bestellte mich zu um 12.00 Uhr, obwohl um diese Zeit angeblich täglich interne Besprechungen stattfinden.

Kurz nach dem Termin vom XX.02.2002 stellte ich dann auch noch fest, dass in dem reparierten Bereich das Blech unter der Fahrertür eingedrückt war.

Nach diversen Telefonaten mit Ihrem Betrieb diesbzgl. Ende März, rief mich Herr ... zurück. Wir besprachen das Problem und ich bekam wieder einen Termin, nämlich am XX.04.2002.
Herr ... teilte mir bei diesem Termin lediglich mit, dass ich noch einmal kommen und ca. 2 Stunden Zeit mitbringen soll, da das Blech ausgebeult und neuer Unterbodenschutz aufgetragen werden muss. Zähneknirschend nahm ich das wieder so hin. Anstatt aber gleich einen Termin mit mir zu vereinbaren, bat er mich, ihn noch einmal anzurufen.

Da Herr ... in der darauf folgenden Woche Urlaub hatte, musste ich ihn am XX.04.2002 wieder anrufen, um dann endlich einen Termin, zum XX.04.2002, 14.00 Uhr, vereinbaren zu können.

Dieser heutige Termin dauerte dann lediglich 10 Minuten. Das Blech wurde zwar bearbeitet und ist nicht mehr eingedrückt, ist aber nach wie vor verbeult. Gesehen und bestätigt von Herrn ... .
Es wurde auch kein neuer Unterbodenschutz aufgetragen, wie mir ebenfalls vom Werkstattmitarbeiter und von Herrn ... bestätigt wurde.
Trotzdem ließ Herr ... mich so vom Hof fahren.
Ein ärgerlicher Zeit- und Kostenaufwand meinerseits für wenig Ergebnis.

Ich war diesmal nicht mehr zu weiteren Diskussionen bereit und wende mich daher schriftlich an Sie direkt.
Dieser geschilderte Fall brachte das sogenannte "Fass zum überlaufen" und erschütterte mein Vertrauen in Ihren Betrieb.
Immerhin betrugen die Reparatur-Rechnungen allein hierfür insgesamt € 3.291,– (= DM 6.436,64).

Ich bin sehr verärgert und nicht mehr bereit, abermals nach diesen vielen Besuchen in ein und der selben Sache, auf meine Kosten und meine Zeit, bei Ihnen zu erscheinen.

Bitte nehmen Sie sich dieser Angelegenheit einmal an und unterbreiten Sie mir ein Angebot zur gütlichen Einigung und eventuellen Wiederherstellung meines Vertrauens.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift


Auf mein Schreiben erhielt ich nach 12 Tagen und einem Erinnerungsschreiben einen mit Fehlern gespickten Kurzbrief, geschrieben und unterschrieben von einer Schreibkraft, in dem ich um Anruf unter der Sammelnummer, zwecks Vereinbarung eines Gesprächstermins gebeten wurde.

Meine Antwort darauf war folgende:

Sehr geehrter Herr ... ,

selbstverständlich wäre ich zu einem persönlichen telefonischen Gespräch unter meiner im Briefkopf angegebenen Telefonnummer bereit.
Allerdings bin ich unter der Woche zurzeit leider erst ab 18.30 Uhr zu erreichen, oder am Wochenende wieder tagsüber.
Wahrscheinlich sind Sie dann jedoch nicht, oder nicht mehr in Ihrem Betrieb.
Von da her wäre es besser, mir ein schriftliches Angebot zu unterbreiten.
Mir wäre es letztendlich auch lieber, zumal ich von mündlichen Zusagen und Gesprächen momentan "genug habe" (siehe hierzu auch mein Schreiben vom 19.04.2002).
Eine mündliche Zusage hat im Zweifel auch nicht die gleiche Verbindlichkeit wie eine schriftliche.

Ihrem Antwortschreiben mit großem Interesse entgegensehend verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

Daraufhin rief mich der Geschäftsführer des Betriebes an und entschuldigte sich für sämtliche Unannehmlichkeiten und Peinlichkeiten der Vergangenheit.

Nachdem ich noch zweimal an etwas Schriftliches erinnern musste, erhielt ich endlich und abschließend ein Entschuldigungsschreiben mit einem Gutschein über € 100.

Fazit:

Trotz des Gutscheines rate ich jedem von einem Besuch in einer Fachwerkstatt, zumindest bei VW Raffay ab.

Vor allem bei Bagatellsachen (wie z.B. Öl-, Batteriewechsel, pp.), da diese Werkstätten überteuert sind – und das bei schlechtem und unfreundlichem Service!!
...
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 06.11.2006
Den mit Fehlern gespickten Brief hätte ich ja gerne mal gelesen. - So etwas ähnliches ist mir auch bei einem meiner früheren Zahnärzte widerfahren. Das zu erzählen, wäre aber auch ein abendfüllendes Programm. Die 100 EUR sind mitgenommen. Aber den Ärger
campimo
campimo, 29.09.2006
.. Schöner Bericht ..
hemasch
hemasch, 04.04.2007
sh
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JCantor

Service bei Reimporten

ein Testbericht von 2002-10-30 13:24:15 vom 30.10.2002
Empfehlung: nein
Mein Stiefsohn wollte sich ein neues Auto kaufen. Aus dem VAG-Konzern sollte es sein und eigentlich ein VW Bora. Da er auch Geld sparen wollte fuhren wir nach Wolfsburg Heiligendorf zu Auto Hoffmann. Hier sollten ca. 800 PKW ständig auf Lager sein. Nachdem wir an einem Samstag ca. 45min. auf einen Verkäufer gewartet haben, sind wir dann auch mal drangekommen. Die Wünsche wurden abgefragt, und dann sprach schon einiges gegen den Bora. Auf vorschlag des Verkäufers wurde dann ein Seat Leon probegefahren, welcher auch sofort gefiel. Mein Stiefsohn wählte sich einen Signo mit 105PS Motor aus, der auch dort auf Lager war. Der Wagen wurde nach erledigung der Formalitäten sofort fertig gemacht. Sogar Kurzzeitkennzeichen für die Überführung waren schon da. Die Bezahlung sollte über eine Bürgschaftserklärung der Bank laufen, die mittels eines von uns unterschriebenen Briefes mit dem KFZ-Brief nach eintreffen des Geldes an die Bank geschickt werden sollte. Unsere Bank hat sich nachher über diese Vorgehensweise beschwert, da sie vorher gefragt werden wollte. Der KFZ-Brief wäre dann so zurückgeschickt worden.

Der Wagen wurde dann am selben Tag noch nach Bremen überführt. Montags auf dem Weg zur Zulassungsstelle fing der Wagen nach dem Anfahren an der Ampel sich plötzlich zu schütteln und war fast nicht mehr fahrbar. Glücklicherweise war eine Seat Werkstatt gerade um die Ecke. Dort wurde der Wagen untersucht, und man fand eine gebrochene Antriebswelle. Jetzt ging das hin und her. Seat Deutschland hatte den Wagen noch nicht registriert. Also mußte Auto Hoffmann erst die relevanten Seiten des Serviceheftes schicken oder faxen. Dann war die Anmeldung von nöten aber es dauerte bis der Brief da war. also stand der Wagen 10Tage in der Werkstatt bis er repariert war. Jetzt ging die heizbare Heckscheibe nicht. Dann ging der Wagen morgens nach dem Start nach einer bestimmten Wegstrecke aus, und konnte erst nach einem Neustart mit vorherigem Zündschlüsselziehen wieder gestartet werden. Der Auspuff zischte, Rattergeräuche im Bereich der Vorderachse.
Ein zweitägiger Besuch in der Seat Werkstatt brachte kein Ergebnis, "Der Wagen ist in ordnung, wir haben nur ein Massekabel nachgezogen".
FAZIT:
Das man einen Montagswagen erwischt scheint nach einiger ähnlicher Geschichten aus dem Bekanntenkreis mittlerweile normal zu sein.
Die Sache mit dem Service wurde bei Auto-Hoffmann auch nicht erfunden. Man wurde am Telefon immer nur vertröstet und abgewimmelt, und der fehlende Zigarettenanzünder und die deutschsprachige Betriebsanleitung sind trotz mehrfacher telefonischer Anmahnung bis heute noch nicht angekommen.
Der Bremer Seat-Händler läßt einen spüren, das man einen Reimport gekauft hat und nicht bei Ihm.

Der Leon ist bestimmt kein schlechtes Auto. Fährt sich gut hat Platz und fühlt sich gut verarbeitet an. Aber das was einen Kunden bei der Marke halten kann wurde anscheinend noch nicht entdeckt
...
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schumitoni

....und der Winter kommt bestimmt, aber auch ohne Werkstatt !!

ein Testbericht von 2002-10-12 15:16:50 vom 12.10.2002
Empfehlung: ja
Liebe Community, liebe Autofahrer !!!
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Kurze Einführung:
°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°

Nein, man muß nicht immer gleich in die Werkstatt, man kann durch bissi Geschick und etwas Erfahrung ansammeln, oft die Werkstatt meiden !!

Da mich inzwischen ja sehr viele Leser auch als den " SCHRAUBER - Toni " kennen ( siehe auch meine HP ), möchte ich Euch heute mal ein paar kleine Tip´s, zur Wintervorbereitung Eures fahrbaren Untersatzes zukommen lassen.
Diese Tip´s beziehen sich auf nicht ganz neue Fahrzeuge, denn es gibt ja auch viele Menschen, die sich mit einem älteren Fahrzeug durch´s Leben jounglieren !! ;-))
Diesen Fahrzeugen sollte man " vor " dem Winter ein bissi Augenmerk schenken und mit ein klein bisserl Geschick und ein paar Euro Investition lassen sich viele Pannen im Winter ( zu ungeeigneten Zeiten oder Eis und Kälte ) vermeiden.
Denn gerade Eis, Schnee, Kälte und Feuchtigkeit greifen bei älteren Fahrzeugen die Elektrokabel, Schläuche und Gummi´s an und ohne Pflege, steht man dann sehr schnell irgendwo an der dunkelsten Ecke im Schneegestöber und das vielleicht noch ohne Hilfe!!



Berichteübersicht:
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1. Zündkabel, Sicherungen, elektrische Leitungen
2. Kühlerschläuche, Wasserschläuche
3. Türschlösser, Türgummi´s
4. Mein Fazit




1. Zündkabel, Sicherungen, elektrische Leitungen:
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Bei meiner Knutschkugel nehme ich die Kontrolle dieser Teile sogar des öfteren vor, da diese bei einem Mini sehr anfällig sind. Da es im Herbst oft sehr feucht ist, solltet Ihr auf diese Teile ein besonderes Augenmerk werfen.

Haube auf und dann bei " abgestellter " !!! Zündung an die Arbeit, denn diese Teile können unter Hochspannung stehen ( je nach Fahrzeug )!!

Zündkabel:
°°°°°°& deg;°°
Schaut Euch alle Zündkabel genau an, ob keine kleine Marderbisse dran sind, ob der Kunststoff nicht porös ist. Zieht alle Steckverbindungen nach und nach ab und gebt etwas Kontaktspray dazwischen und steckt sie anschließend wieder FEST und RICHTIG zusammen.

VORSICHT:
°°°°°& deg;°°°

Hier wirklich nach und nach, damit ihr die Steckverbindungen nicht versehentlich vertauscht, da Ihr dann ein größeres Problem habt, um diese Verbindungen wieder richtig zu stecken. Also hier sehr gut aufgepasst.

Verteiler und Verteilerläufer:
°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°
Bei Fahrzeugen mit Verteiler und Läufer, öffnet den Verteiler und kontrolliert die Kontaktgeberpunkte, denn diese sind gerne verkrustet.
Anhand einer feinen Feile oder ganz feinem Schmiergelpapier könnt ihr diese Krusten sehr leicht beseitigen, genauso geht ihr beim Verteilerläufer vor. Gebt hier anschließend auch etwas Kontaktspray dazu.

Sicherungen, elektrische Kabel:
°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°

Viele ältere Fahrzeuge haben die Sicherungen noch im Motorraum und sind nicht gerade geschützt vor Nässe angebracht.
Kontrolliert hier diese Steckverbindungen oder Sicherungshalter auf Festigkeit und Rost.
Denn oft führt hier ein sehr kleiner Kontaktfehler zum Ausfall des Motor`s. Kleine Ursache großes Übel !!!
Sollten hier kleine Rostansätze zu finden sein, schleift Sie mit einem feinen Schmiergelpapier weg und gebt etwas Kontaktspray oder Rostlöser drauf. Hierbei könnt ihr auch die Sicherungen mit einsprühen.
Auf jeden Fall, solltet ihr ALLE Sicherungen einmal kontrollieren und auf den Haltepunkten drehen und mit Kontaktspray behandeln.

Desweiteren solltet ihr die Steckverbinder der elektrischen Leitungen kontrollieren. Eventuelle anfällige Stecker sind im Handumdrehen gewechselt. Oft fällt mir bei sollen Kontrollen ein angescheuertes oder angebrochenes Kabel auf, welches schnell repariert ist !!
Passt hierbei auch auf Steckverbindungen auf, welche Euch locker erscheinen. Wechselt diese gleich aus, bevor es irgendwann durch Erschütterung passiert!!



2. Kühlerschläuche, Wasserschläuche:
°^°^°^°^°^&d eg;^°^°^°^°^°^°^°^° ;^°

Zu der Kontrolle von Kühlerschläuchen sei gesagt, daß Ihr hier auch sehr aufmerksam nachprüfen solltet.
Altersschwache und kurz vor einem Leck befindliche Schläuche erkennt ihr daran, daß Sie sich meist sehr weich ( matschig ) anfühlen, oder schon kleine Risse erkennen lassen. Solche Teile solltet Ihr auf jeden Fall gleich wechseln, da ansonsten größere Schäden entstehen können. Hier kann bei nichterkennen eines geplatzten Wasserschlauches schon mal eine Zylinderkopfdichtung zu bruch geh´n!!!

Zur Pflege älterer Schläuche, gebt etwas Silikonspray in einen Lappen und massiert hiermit die Schläuche ein, wie man das macht, brauch ich glaube hier nicht zu erklären, GELLE !! ;-))
Dieses Silikon macht harte Schläuche geschmeidiger und schützt sie somit vor eventuellen Bruchstellen.
Nebenbei könnt ihr hier auch gleich die Schlauchschellen auf Ihre Festigkeit überprüfen!!


3. Türschlösser, Türgummi´s:
°^°^°^°^°^& deg;^°^°^°^°^°

Wer kennt es nicht, man will in´s Auto, aber geht nicht´s !! Türschloss eingefroren oder Türschloss geht auf, aber Türen an den gummi´s angefroren, einfach TOLL :-((

Mit ein paar Handgriffen kann man sich hier sehr großen Ärger ersparen.
Alles was man hierfür braucht, ist das schon angesprochene Silikonspray, Teflonspray oder Talkumpulver.

Ich bestreiche bei meiner Knutschkugel, die Türrahmengummi´s oder auch den Kofferraumdeckelgummi mit einem Lappen dieses oben angesprochenen Silikonspray`s. Anschließend gebe ich noch etwas Talkumpulver darauf, wobei ich somit in den letzten Jahren sehr gut fuhr. Diese Maßnahmen helfen schon bis zu sehr hohen Minusgraden
Für die Türschlösser benutze ich einen Teflonspray von Berner, der mir die letzten Jahre auch sehr gute Dienste geleistet hat.
Türschlösser sollten schon vorher mit solchen Mittelchen gewartet werden, nicht erst, wenn die Feuchtigkeit schon drinnen hängt und man vor verschlossener Türe steht !!



4. Mein Fazit:
°^°^°^°^°^°^

Ma n kann also sein Gefährt, mit gewissem Geschick und ein paar EURO´s für ein paar Mittelchen sehr gut auf die kalte und feuchte Jahreszeit vorbereiten.
Wie schon angesprochen, passt an den elektrischen Teilen immer auf ( HOCHSPANNUNG ), sollte jemand Probleme haben, der Toni hat immer ein offenes Ohr !!



Im Winter Auto driven, das ist schon fein,
vorausgesetzt man kommt rein !!!
..und wenn das Auto anstatt der Fahrer lacht,
hmmhh, hast eventuell einen schlechten Service g`macht !! ;-))

Euch allen Allzeit gute Fahrt !!



Euer Schumitoni


© 12. Oktober 2002 ©
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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KIA Autohaus Heide (Naundorf, Sachsen): Note 1 für Schlitzohrigkeit.

ein Testbericht von 2002-10-03 17:44:47 vom 03.10.2002
Empfehlung: ja
Na ja, eigentlich war ich ja meinen guten alten Hyundai Pony gewöhnt. Deshalb steuerte ich auch gleich meine Hyundai Stammwerkstatt an, um mir ein Super Angebot für den neuen Accent machen zu lassen. Das Fiat Autohaus Dahlen ließ ich gleich links hinter mir liegen, die wollten mir früher meine gesprungene Windschutzscheibe nicht reparieren: "Och, da müssen wir ja erst die Scheibe bestellen. Fahren Sie lieber zu Hyundai, die können das besser als wir." Naja, wenn sie meinen...

Bei Hyundai stand er dann: ein bronzefarbener Accent, dreitürig, Vollausstattung. Der Verkäufer, Herr Wacke (und Chef zugleich), der nicht abgehoben ist (ja ja, er fährt das ältere Lantra-Modell und nicht den XG-30), hielt mir gleich die Schlüssel für eine Probefahrt hin: "Nimm Dir Zeit, bring den Wagen aber wieder!" - Unterschreiben mußte ich nichts, ich hätte sogar mit dem Accent abhauen können.
Ich kam aber wieder zurück, um mir ein faires Angebot machen zu lassen. Mit Klimaanlage, Nebelscheinwerfern und dem ganzen Komfort-Krimskrams kam der Accent allerdings auf 24.000DM - als Vorführwagen, versteht sich.
Da ich an diesem 2. Januar 2001 nicht unverrichteter Dinge wieder den Nachhauseweg antreten wollte, steuerte ich den 15km entfernten Kia-Händler an. Früher bot er Ladas an, in DDR-Zeiten war er auch schon als Schlitzohr bekannt, sagt man. Aber was soll's... Fragen kostet ja nichts.

Als ich in die Kia-typische Verkaufshalle kam, ein riesiges Zelt, das von der gleichen Bauart war wie das des Berliner KIA Händlers im Stadtteil Marzahn, sah ich weit und breit niemanden. Ich setzte mich in den Rio, mit dem Ziel, der Verkäufer solle doch mal bitte zu mir kommen, um sein Auto an den Mann zu bringen. Als damals noch 20-jähriger Bursche (mitten während meines Wehrdienstes) sah ich natürlich nicht gerade wie ein potentieller Kunde aus, deshalb ignorierte man mich dezent. Ich habe mich überhaupt gewundert, daß ich nicht als Hausfriedensbrecher wieder rausgeschmissen wurde.
Letztlich machte ich den ersten Schritt der Kommunikation: ich outete mich öffentlich, mich ernsthaft für diesen Wagen zu interessieren. Aber nicht für einen neuen, sondern gezielt für einen Vorführwagen. "Da habe ich genau das richtige für sie! Eigentlich will ich den ja übermorgen abmelden und zum Verkauf anbieten, aber wenn sie sich schnell entscheiden, dann stelle ich ihn für sie zurück!"
Aha! Gerade, als ich mein Interesse angekündigt hatte, sollte also dieser schöne Wagen verkauft werden. Direkt unter meinen Augen. (Detailfotos übrigens auf meiner Homepage; URL im Profil).
Nach der Frage, eine Probefahrt machen zu dürfen, bekam ich die Antwort, daß das Auto nicht da sei. Der Mechaniker hole gerade das Mittag für die Kollegen. "Mit meinem zukünftigen Auto? Hoffentlich kleckert er nicht die Pizzasoße auf die Sitze!", dachte ich mir.
Ich machte also einen Probefahrttermin für eine Woche später aus (samstags, 7:30 Uhr - der einzig freie Termin...) und durchlebte eine mir ewig lang vorkommende Woche bei der Armee (auch hier liegt ein Bericht vor). Super! Wachdienst am Samstag... da konnte ich mir gleich die Probefahrt aus dem Kopf schlagen - und das Auto auch.
Zum Glück sprang ein Kamerad für mich ein, nachdem ich gewinselt und gefleht hatte. Die Probefahrt war gesichert.
Ich bekam also die Schlüssel, ließ den Motor an und bemerkte: "Der ist ja laut. Lauter als mein alter Hyundai." Aber was soll's. Der Kia hatte schließlich 160.000km weniger auf dem Tacho stehen.
Wieder zurück beim Händler, machte er mir ein Wahnsinnsangebot: "Nur für sie, falls Sie den Wagen noch in dieser Woche kaufen, mache ich einen Preis von 21.000DM - da brauche ich das Auto nicht erst abmelden... es könnte die Nummernschilder behalten."
Und in der Tat: für ein 5000km gelaufenes Auto mit Vollausstattung (Klima, Elektro-Allerlei usw.) ist das natürlich eine große Ersparnis im Gegensatz zu den 26.500DM Listenpreis. Ich machte also den Vertrag, vielleicht etwas ZU schnell, wie ich jetzt weiß. Mit eingeschlossen waren 3 Jahre Garantie ab Fahrzeugkauf beim Händler, also als hätte ich einen Neuwagen gekauft, außerdem 5000km Laufleistung, eine Durchsicht, ein voller Tank, 60DM Kosten für eine zukünftige Arbeitsstunde (wenn ich dort Kunde bliebe) und ein kostenloser Mietwagen während der Reparaturen.
Ich unterschrieb und sollte das Auto eine Woche später wieder abholen. Es mußte ja noch gewaschen werden, die großen häßlichen Kia-Aufkleber entfernt und durchgesehen werden.
Nächster Samstag, Tag der Freude: ich holte mein Auto ab.
Kurze Verwunderung: man drückte mir die Schlüssel in die Hand und ließ mich alleine stehen. Ich hatte mir ja noch eine Flasche Wein erhofft, wie meine Großeltern beim Kauf ihres Rover 200 bekamen. Na ja, als Kia Besitzer schraubt man seine Ansprüche zurück.
Nächster Schock: waren meine Augen trübe, oder warum zeigte der Tacho schon 7500km? Auf Nachfrage sagte man mir, ein Rentnerehepaar hätte den Vorführwagen für eine Woche bekommen, weil ihr Kia noch nicht geliefert wurde. Da haben sie eben mal 2500km mit meinem Auto zurückgelegt. Und eine Preisminderung wollte man mir nicht gewähren.
Ebenso wollte ich das Kassettenradio austauschen lassen; man bot mir generös ein anderes RDS Radio an, nahm das Alpine-Kia-Radio in Zahlung - so blieben mir noch 250DM für das neue Radio zu zahlen. (Bloß, das es neu schon für 179DM zu bekommen war.) Wucher.
Ebenso war ich mit den 155er Sommerreifen nicht zufrieden. Ich wollte sie schnellstmöglich gegen 185er Reifen mit Leichtmetallfelgen austauschen lassen. Schön, daß der Händler die vier 155er Reifen für 300DM zurückgenommen hatte, so blieben mir NUR noch 900DM für die breiteren auf Alu zu zahlen.
Den Sommer brachte ich ohne Sorgen hinter mich, nur eine Lautsprecherbox wurde ausgewechselt (kostenlos), und das Radio habe ich ein zweites Mal gegen ein CD-Radio getauscht.
Bald stand ja auch mein Frankreichaufenthalt an: mit dem neuen Auto. Im November allerdings begannen die Probleme (zu lesen im Kia Rio Erfahrungsbericht). Im Januar 2002 hatte ich bereits meine 23.000km Durchsicht (eigentlich 15.000km, aber bei 8.000km wurde schon eine Inspektion durchgeführt). Ich bezahlte erträgliche 120,00EUR, allerdings war ich mit dem Arbeitslohn etwas unzufrieden. Hatte man mir doch (leider nur mündlich) einen Arbeitslohn von 60DM vorausgesagt, betrug er nach der Euroeinführung 36EUR - etwas sehr großzügig gerundet.
Ich fuhr noch im Januar wieder zurück nach Frankreich und kam Mitte Februar wieder nach Deutschland. Diesmal mußte ein Quietschen der Belüftung beseitigt werden. Natürlich hörte der Mechaniker den nervenden Ton nicht (ein Hoch auf den Vorführeffekt) und säuberte lediglich den Ventilator. Kostenfrei, versteht sich. Zurück in Frankreich, begleitete mich das Quietschen auf jeder Fahrt genauso wie die Musik aus den 6 Lautsprechern. Um das nächste Inspektionsintervall nicht zu überschreiten, fuhr ich im April in Portugal (beim Besuch meiner Eltern) in die nächstgelegene Kia-Werkstatt. Welch Glück, der Mechaniker war Deutscher. Er säuberte auch die Heizeinheit - seitdem hat sich das Quietschen verabschiedet.
Allerdings wartete ich seit November 2001 auf meine Rückerstattung der französischen Reparaturrechnung (siehe Kia-Bericht).
Das Autohaus Heide sagte stets, nichts damit zu tun zu haben, aber als ich im Mai 2002 ankündigte, eine Gasanlage bei ihnen kaufen zu wollen, setzten sie über die Beratung hinweg alle Hebel und Beziehungen in Bewegung, damit ich mein Geld für die Reparatur-Auslagen erhalte. Es klappt doch. Nicht einmal 2 Wochen, nachdem ich mein Interesse an einer Autogas-Anlage geäußert hatte, hatte ich auch mein Geld der Reparaturrechnung, auf das ich schon mehr als 6 Monate wartete.

Update 03.10.2002: Ende September war es dann soweit. Der Termin zum Einbau einer Autogas-Anlage stand an. Die Werkstatt wartete mittlerweile seit Ende Juli auf die Lieferung, aber aufgrund der momentanen Beliebtheit hatte der Importeur Lieferschwierigkeiten. Und da ich ab Oktober täglich zur Uni muß, bin ich auf mein Auto angewiesen. Freundlicherweise schob mich die Firma Heide ganz nach vorn in ihrem Terminplan - ich bekam als erster die lang erwartete Autogas-Anlage eingebaut, und zwar noch vor Kunden, die eigentlich den Vorrang hatten. Eigentlich sollte solch eine Installation nach 4 Tagen erledigt sein, jedoch kam etwas dazwischen. Der Gaseinfüllstutzen war defekt - es mußte Ersatz her. Dieser ist allerdings nur mit einer gewissen Wartezeit verbunden, und somit verlängert sich der Aufenthalt meines Noch-Benzin-Kias um 10 Tage auf 2 Wochen. Für diese Zeit wurde mir ein kostenloser Mietwagen zur Verfügung gestellt. Sehr freundlich. Trotzdem bin ich mit Kleinigkeiten nicht zufrieden. So wurde mir noch im Juli bei der Beratung vor dem Einbau gesagt, was man alles für die 2050,00EUR bekäme: da wäre zum einen die Gasanlage drin, andererseits aber auch eine Gasfüllung, die Abnahme vom TÜV und die Eintragung in die Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsstelle. Auf einmal jedoch wird mir die Gasfüllung exatra berechnet, und anstatt der Änderung in den Fahrzeugpapieren bekomme ich eine allgemeine Betriebserlaubnis, die ich selbst gegen Entgelt bei der Zulassungsstelle eintragen muß. Schon ein wenig komisch, finde ich. Auf meinem Kostenvoranschlag stand auch drauf „inkl. Eintragung“, wobei mein Autohaus recht hat, denn die Anlage wurde ja eingetragen - nur leider nicht in die Fahrzeugpapiere.

Fazit: Man sollte wirklich alle vorherigen Versprechungen schriftlich festhalten - besonders beim Autohaus Heide. Hier kann man wirklich nichts vorhalten, denn schriftliche Abmachungen wurden immer eingehalten; aber mündliche Versprechungen oder Lockangebote scheinen dort ebenso schnell aus der Mode zu kommen wie lila Unterhosen mit grünen Punkten. Insgesamt kann man jedoch mit dem Service zufrieden sein, wenn man seine Pappenheimer kennt.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
romyal

Volvo: Gut Ding will Weile haben!

ein Testbericht von 2002-09-20 22:14:18 vom 20.09.2002
Empfehlung: ja
Vor 3 Jahren habe ich mir einen neuen Volvo S70 gekauft. Kaum zu glauben, aber ich habe für eine luxuriöse Limousine mit viiieel Platz im Innenraum, Super-Ausstattung (Leder, Automatik, Klimaanlage, Tempomat, intergrierter Kindersitz, Seitenairbags u.v.a.) nur 54.000 DM (Listenpreis: 62.000 DM, Handeln mit verschiedenen Händlern lohnt sich) bezahlt. Den Volvo als Auto an sich kann ich nur empfehlen, was allerdings den Service des Herstellers angeht, ist das so eine Sache.

Ein Händler kann ja in vielen Fällen nur die Vorgaben des Herstellers erfüllen, und da habe ich den Eindruck, dass Volvo selbst öfters eine ziemlich lange Leitung hat. Ich hatte den Vertrag im März geschlossen und die Lieferung sollte Mitte Mai erfolgen. Zum angekündigten Termin tat sich erst mal gar nichts. Als ich beim Händler anrief, sagte der mir es würde noch 2 Wochen dauern. Nach 2 Wochen dann das gleiche Spiel. Die Wartezeit zog sich letztendlich bis Anfang Juli hin, ohne das mir der Händler eine plausible Erklärung geben konnte. Er wusste selbst nicht, warum es solange dauert. Das Auto selbst hat meine Erwartungen voll erfüllt, bisher habe ich nichts zu beanstanden, obwohl ich nun schon 105.000 km gefahren bin. Mit der Werkstatt selbst bin ich recht zufrieden. Einmal hatte ich bis jetzt eine Rückrufaktion und ein andermal musste das Prüfheft für meinen Erdgasantrieb angelegt werden. Nur einmal habe ich bis jetzt eine echte Reparatur gehabt: Bei meinem S 70 handelt es sich um ein Bifuel-Modell, d.h. er ist mit einem Erdgastank ausgestattet. Vor ca. einem Jahr, kurz nachdem die Werksgarantie abgelaufen war, bemerkte ich nach dem Tanken ab und zu ein leichtes Zischen, d.h. es strömte Erdgas aus. Die ausströmende Menge war nur sehr gering, denn an der Tankanzeige und am Verbrauch ließen sich keine Einbußen feststellen, aber es zischte eben und bei Gas ist das ja nicht sehr vertrauenerweckend. Meine Volvo-Werkstatt wusste zunächst nicht so richtig, was sie tun sollten (ein Bifuel-Volvo war für die Neuland). Sie wollten sich erst mal bei Volvo erkundigen. Die Antwort von Volvo auf die Anfrage der Werkstatt zog sich wieder endlos lange (ca. 4 Wochen) hin. Mittlerweile zischte es nach jedem Tanken schon recht kräftig aus dem Ventil. Dann kam endlich die Antwort von Volvo, dass das vermutlich das Rückschlagventil defekt sei und gewechselt werden solle. Diese Reparatur wurde auf Kulanzbasis durchgeführt. Das hat Volvo sofort angeboten, ohne das ich fragen musste (Ich hätte dies wohl auch verlangt, denn es kann ja nicht sein, dass so ein sicherheitsrelevantes Teil schon nach einem Jahr defekt ist.).
Der nächste Kontakt zu Volvo war dieses Jahr fällig, als ich feststellte, dass mein Erdgastank, der eine eigene Tüv-Plakette hat, eigentlich zum Tüv müsse, weil er schon 3 Jahre alt ist. Das fand ich schon verwunderlich, denn das Auto war ja erst 2 Jahre alt. Da hat man mir anscheinend einen Tank eingebaut, der schon ein Jahr irgendwo in der Ecke lag.

Da ich das nicht so ganz in Ordnung fand, rief ich wiedermal bei meiner Werkstatt an. Diese versprach, sich mit Volvo in Verbindung zu setzen. Wochen später kam der Anruf von der Werkstatt, dass die TÜV-Intervalle für den Tank heraufgesetzt wurden und ich somit jetzt eh nicht zum TÜV müsse. Eigentlich hätte ich das vom Hersteller schriftlich bekommen müssen. Das war aber nicht der Fall. Die Werkstatt meinte, sie wolle dafür sorgen, dass ich ein entsprechendes Schriftstück bekomme. Also habe ich mal wieder gewartet. Nach einigen Monaten (!) (Ich musste nun mit dem Auto zum TÜV.) habe ich wieder bei der Werkstatt angerufen und mal nachgefragt. Dort hat man mir dann versprochen, sich nun endlich drum zu kümmern. Kurze Zeit später kam der Anruf, dass ich hinkommen kann, um eine neue TÜV-Plakette für den Gastank zu bekommen.

(Die Bewertung bezieht sich jetz auf meinen Volvo, der ja auf jeden Fall ein super Auto ist!)
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