Whisky

Das Wort „Whisky“, in den USA überwiegend „Whiskey“ genannt, stammt vom gälischen „uisge beatha“ ab, das „Lebenswasser“ bedeutet. Am Beginn der Whiskeyherstellung steht das Maischen, das Vermengen gemahlenen Getreides mit Wasser. Die so gewonnene „Würze“ wird anschließend vergoren, destilliert und zur Reifung in Fässer unterschiedlichen Holzes gefüllt. Whiskey lässt sich grob nach den Gesichtspunkten der bei der Herstellung überwiegend verwendeten Getreideart, dem Herstellungsprozess oder der Lagerung einteilen.



Getreideart:

Ein Malt bezeichnet Whiskeys, die ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt wurden, während ein Grain ein Whiskey ist, der aus Mais, Weizen oder ungemälzter Gerste hergestellt wurde, wobei kein Getreideanteil höher als 50% lag. Ein Rye

Herstellungsprozess:

Ein Single oder Pure Whiskey besteht nur aus Wassern einer Destille, während Blended oder Vatted Whiskeys ein Verschnitt von bis zu 70 Whiskeys verschiedener Brennereien sein können.


Lagerung:

Ein für einen Whiskey entscheidendes Merkmal ist die Zeit, die ihm zur Reifung gegeben wird. Diese beträgt durchschnittlich 10 bis 12 Jahre. Großen Einfluss hat auch das Holz der Fässer. Oft werden, mit Ausnahme der Fässer für American Whiskey, für den frische Eichenfässer benutzt werden, Sherry-, Bourbon-, Portwein- oder vereinzelt auch Rumfässer verwendet, um dem Whiskey mit weiteren Aromen zu bereichern.




Neben diesen Hauptkategorien gibt es noch viele Bezeichnungen, die sich auf gewisse Aspekte der Lagerung (z. B. Cask strength, Sour Mash), den Verschnitt (z. B. Straight, Single Barrel) oder der Herkunft (z. B. Scotch, Irish, Canadian) beziehen.

Jedem sei versichert, dass diese Verschiedenheit der Herstellungsverfahren zu wenigstens einer Sorte Whiskey führt, die, erst einmal probiert, schnell zum Lieblingswässerchen avanciert.



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