Mittlerweile, habe ich schon 2 Patenschaften für Kinder in der 3. Welt übernommen und ich kann sagen, dass ich dies auf gar keinen Fall bereue.
Meine erste Patenschaft schloss ich bei Plan International ab.
Ich bin zwar sehr zufrieden mit der Arbeit von Plan International, wollte mich aber trotzdem mal bei World Vision informieren.
Da ich eh noch ein 2. Patenkind haben wollte, war dies für mich mal eine gute Gelegenheit bei einer anderen Patenvermittlung reinzuschauen.
Als erstes habe ich mal über World Vision im Internet informiert.
Die Hompage an sich ist sehr übersichtlich aufgebaut, so dass man sich sehr schnell zurecht findet.
Auf der Startseite findet man 5 Oberpunkte.
1.) Was ist World Vision
2.) In Welchen Bereichen ist World Vision tätig
3.) Was passiert mit meinem Geld
4.) Wie funktioniert eine Patenschaft
5.) Wie kann ich World Vision unterstützen ohne eine Patenschaft zu übernehmen.
Ich habe mir dann mal in aller Ruhe, die Informationen, die World Vision auf dieser Website zusammengestellt hat angeschaut.
Sehr schnell stellte ich fest, dass die genauso arbeiten wie auch Plan International.
Da mir ja klar war, dass ich noch ein 2. Patenkind haben möchte, stellte sich natülich jetzt die Frage, ob ich sie wieder bei Plan International oder bei World Vision machen soll.
Da ich von Natur aus eher skeptisch bin, brauchte ich auch etwas länger um dies zu entscheiden.
Letzlich konnte ich mich aber dazu überwinden, mal etwas neues auszuprobieren und die Patenschaft diesmal bei World Vision abzuschließen.
Was für meine Entscheidung von besonderer Bedeutung war, dass man sich bevor man sich für eine Patenschaft entscheidet, sich ein unverbindliches Patenangebot schicken lassen kann, indem das Patenkind schon einmal vorgestellt wird und die Arbeiten von World Vision sehr ausführlich erklärt werden.
Nach ca. 1 Woche bekam ich dann Post von World Vision mit Informationen zum Patenkind und Ausführlichen Infos zur Arbeit von World Vision.
Natürlich lag auch ein Antwortbrief dabei, um den Mitarbeiter zu sagen, ob man die Patenschaft für dieses Kind übernehmen möchte oder nicht.
Nachdem ich mir die Berichte ausführlich durchgelesen habe, habe ich den Brief zurückgeschickt, mit der Antwort, dass ich gerne die Patenschaft für dieses Kind übernehmen würde.
2 Wochen später bekam ich dann wieder Antwort von World Vision.
Diesmal waren noch mehr informationen dabei.
Ein Foto des Patenkindes, Bericht über das Land wo das Kind lebt, was man beachten und wissen sollte.
Ich bin auf jeden Fall super Glücklich mit der Entscheidung, eine 2. Patenschaft geschlossen zu haben.
Ich finde es immer noch erstaunlich, dass man einem Kind für nur 30€ im Monat so viel geben kann, wo hier keiner von auch nur einen Tag leben könnte.
Für nur 30€ verhilft man dem Kind zu: Kleidung, Bildung, Gesundheitliche Versorgung und Ernährung.
Aber nicht nur dem Patenkind, sondern seiner ganzen Familie und dem gesamten Dorf.
World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches, überkonfessionelles Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten langfristige Entwicklungshilfe und humanitäre Nothilfe.
Das Ziel von World Vision ist es, Menschen in der
3. Welt eine lebenswerte Zukunft zu geben.
Gegründet wurde World Vision im Jahre 1979.
World Vision Deutschland e.V. ist derzeit in 35 Ländern an unterschiedlichsten Hilfsprojekten beteiligt.
Hier hat man mehrer Möglichkeiten, den Menschen zu helfen.
Die wohl bekannteste ist es, eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen.
Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten.
- Spenden für Schwerpunkthilfe
- Spenden für Katastrophenhilfe
- testamentarische Verfügung
- über die Seite World Vision, Bücher bei Amazon einkaufen, dann gehen 15% des Preises direkt an World Vision.
- ehrenamtliche Mitarbeit
Die Meisten entscheiden sich jedoch für eine Kinderpatenschaft.
Der Beitrag für eine Kinderpatenschaft beträgt mindestens 30€ im Monat.
Man kann aber natürlich auch mehr Geld spenden.
Nach oben gibts da keine Grenzen.
Man sollte sich natürlich erst gut überlegen, ob man die finanziellen Mittel für eine Kinderpatenschaft hat.
Wenn dies vorhanden ist, kann man sich entweder Infomaterial von World Vision bestellen und sich dann erst entscheiden, oder direkt eine Patenschaft übers Internet bestellen.
Man hat die Möglichkeit, sich auszuwählen, wo man gerne ein Patenkind hätte.
Entweder in: Afrika, Asien, Lateinamerika oder man lässt World Vision entscheiden, wo es am nötigsten ist.
Genauso kann man sich das Geschecht des Kindes aussuchen.
Entweder: Mädchen, Junge, oder man lässt World Vision entscheiden.
Ich finde diese Funktionen ziemlich überflüssig und bescheuert und habe diese auch nicht in Erwägung gezogen.
Mir ist es egal, wo das Kind herkommt und ob es weiblich oder männlich ist.
Ich persönlich habe diese Entscheidung World Vision überlassen und denke, dass dies die beste Entscheidung ist.
Die Dauer einer Patenschaft ist abhängig von der Projektlaufzeit. Eine Patenschaft kann aber aus verschiedenen Gründen auch vorzeitig enden. Etwa, wenn die Familie aus der Region wegzieht, das Kind die Schule abschließt oder heiratet. In diesem Fall kann man eine Patenschaft für ein anderes bedürftiges Kind übernehmen. Viele Paten haben im Laufe der Jahre schon mehrere Kinder unterstützt.
Ja, man kann den Beitrag, den man bei World Vision abgegeben hat, von der Steuer absetzten.
Am Ende des Jahres bekommt man eine steurlich abzusetztende Spendenbescheinigung.
Ja, man kann zu seinem Patenkind in Kontakt treten, indem man dem Kind Briefe schreibt.
Am besten ist es natürlich, wenn man den Brief schon auf Englisch schreibt. Dann kann man den Brief direkt zum Kind schicken und dort wird er dann von einem World Vision Mitarbeiter in die Landessprach übersetzt.
Wenn man jedoch die Englisch Sprache nicht beherrscht, kann man natürlich auch auf Deutsch schreiben. Dann sollte man den Brief aber vorher ins Büro von World Vison schicken, damit er dort übersetzt werden kann.
Dieser Service ist kostenlos und deswegen sollte man für die Portokosten selbst aufkommen.
Man bekommt auch Post von seinem Patenkind. Meistens sind dies selbst gemalte Bilder und kleine Briefe.
Außerdem bekommt man einmal im Jahr einen sogenannten Kinderentwicklungsreport wo alle fortschritte des Patenkindes aufgeführt sind.
Ich hoffe, ich konnte euch ein paar mehr Informationen über World Vison geben und hoffe, dass viele von euch sich entschließen eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen.
Es lohnt sich wirklich denn ein Kinderlächeln ist das schönste Geschenk, was es gibt.
ein Testbericht von campino2007-12-30 08:47:17vom 30.12.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Mit wenig Geld kann viel Gutes bewirkt werden....Nachteile/Kritik: kein Kontra!
Seit mittlerweile 3 Jahren bin ich Patin eines kleinen Mädchens. Sie heißt Chelimo und ist 5 Jahre alt.
Mit Ihren Eltern, 4 Brüdern und einer Schwester lebt Chelimo in Kenia, genauer gesagt im Baringo-Distrikt der Provinz Rift Valley, Bezirk Kolowa. Dieses Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von rund 1250 km² und liegt etwa 380 km nordwestlich der Landeshauptstadt Nairobi.
Im Mittelpunkt der Arbeit von WorldVision stehen die Kinder. Eine Patenschaft, die gerade mal 30,00 Euro im Monat an finanziellem Aufwand erfordert, ermöglicht dem Patenkind, seiner Familie und der Gemeinschaft in der es lebt:
- Gesundheitsvorsorge durch Hygienemaßnahmen und Impfungen:
Die Gesundheit der Kinder wird gestärkt, sie sind weniger anfällig für Krankheiten.
-Schul- und Berufsausbildung:
Bessere Zukunftschancen durch höheren Bildungsstand.
- Berufsqualifizierende Maßnahmen:
Einkommensmöglichkeiten werden ausgeweitet.
- Zugang zu Trinkwasser:
Kinder und Familien leben gesünder und ersparen sich mühevolles Wasserholen.
- Optimierung landwirtschaftlicher Anbaumethoden:
Gesündere Ernährung, höhere Ernteerträge, Auslaugen der Böden durch Monokulturen wird verhindert.
- Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse:
Familien leben sicherer und gesünder.
- Kleinkredite für kleine Geschäfte, Landwirtschaft oder Tierzucht:
Einkommensverbesserung, Förderung der lokalen Wirtschaft.
- Lösung lokaler Probleme durch Organisation und Motivation von Selbshilfegruppen:
Bildung von Gemeinschaftssinn und gemeinsamer Verantwortung, auf längere Sicht Vertrauen in die eigene Unabhängigkeit.
(Quelle: Worldvision)
Meine monatliche Spende wird (für mich bequem) jeden Monat am 15. vom Konto abgebucht. Sollte ich aus irgendwelchen Umständen nicht mehr Patin sein wollen, kann ich die Abbuchung jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist stoppen. Das habe ich zwar nicht vor, aber es ist gut zu wissen. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?
Ich kann meinem Patenkind in englischer Sprache schreiben und auch kleine Geschenke schicken. Natürlich erhalte ich auch Post zurück und erfahre, wie es dem Kind und seiner Familie geht.
Besuche sind möglich. Allerdings sollte man bei der Planung bedenken: Es werden keine touristisch erschlossenen Gebiete besucht!
So, das war ein kurzer Abriss über die Patenschaft. Natürlich sind auch einmalige Spenden oder sogenannte Projektpatenschaften möglich. Die Website "www.worldvision.de" informiert ziemlich ausführlich darüber. Sie in allen Einzelheiten zu beschreiben, finde ich angesichts der Tatsache, dass ein Klick genügt um sie selbst zu betrachten, etwas überflüssig. Deshalb nur eine "grobe" Beschreibung.
Die Startseite
bleibt vom Aufbau her immer gleich, allerdings wechseln die Inhalte. Das Aktuellste ist immer auf den ersten Blick zu sehen. Auch die oberste Linkebene verzweigt bereits von hier aus. Zur Zeit gelangt man von der Startseite sofort zu den aktuellsten Informationen über die Katastophe in Südost-Asien. Mehr darüber im nächsten Abschnitt.
Im linken Bereich die Navigation:
Aktuell & Presse - Unsere Arbeit - Über uns - Ihre Hilfe - Wichtige Fragen - Infothek - Jobs - Kontakt - Suche - Jetzt Pate werden
WORLD VISION ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Flutwellen auf!
Deutsche WORLD VISION-Projekte und damit auch alle Patenkinder und deren Familien wurden bislang von der Katastrophe verschont, da sich die Projekte nicht an den betroffenen Küsten befinden. (Quelle: Worldvision)
Trotzdem ist die Hilfe von Worldvision-Mitarbeitern in den betroffenen Gebiten in vollem Gange. Auf der Website habe ich gelesen, dass in Indien WORLD VISION derzeit an 10 verschiedenen Orten in 3 Bundesstaaten mit Hilfsmaßnahmen tätig ist.
In Sri Lanka sind seit 25 Jahren Mitarbeiter von World Vision tätig. Auch hier wird tätige Hilfe geleistet.
Indonesien: In Lastwagen transportierte WORLD VISION Lebensmittel wie Reis und Energie-Biskuits in verschiedene Auffanglager in Indrapudri und
Krueng Raya sowie im Zentrum von Banda Aceh. Auch die ersten Nothilfepakete mit Plastikplanen zum Bau von Notunterkünften, Kleidung, Kochutensilien, Eimern und Mineralwasser wurden verteilt.
Wer spenden möchte, bekommt auf der Website Auskunft und kann wählen, wie die Spende verwendet werden soll:
Ich ermögliche einem Kind eine bessere Zukunft
Ich fördere einen konkreten Schwerpunkt
Schenken und Helfen
Es ist jeweils ein Link hinterlegt, der ohne Umwege zum Ziel, sprich: Zum Formular führt. Gespendet werden kann per Bankeinzug oder durch Kreditkarten-Abbuchung (Visa + Mastercard).
Ich habe mich off- und online über verschiedenste Hilfsorganisationen informiert, bevor ich mich entschlossen habe, WorldVision monatlich zu unterstützen.
Ausschlaggebend war für mich in erster Linie die Gewissheit, das mein Geld in allererster Linie für Hilfen eingesetzt wird und nicht zu viel davon in Verwaltungskanälen verschwindet. WorldVision ist Mitglied des Deutschen Spendenrates und legt seine Verwaltungskosten offen. Der Jahresbericht kann als .pdf-Datei von der Website heruntergeladen werden:
und gibt detailliert Auskunft über Einnahmen und Ausgaben.
Durch den brieflichen Kontakt mit meinem Patenkind und den Bericht der Mitarbeiter vor Ort, bekomme ich mit DAS was getan wird und WAS getan wird.
Und ich sehe, auch mit nur 30,00 Euro monatlich kann in einem Entwicklungsland eine ganze Menge bewegt werden.
Ich freue mich, wenn mein Bericht Euch Anlass gegeben hat, mal auf der WorldsVision-Seite vorbei zu surfen und sich ein eigenes Bild zu machen.
WORLD VISION Deutschland e.V.
Am Houiller Platz 4
61381 Friedrichsdorf
Tel: 06172-763-0
Fax: 06172-763-270
info@worldvision.de
ein Testbericht von Obermann12002-05-06 08:52:38vom 06.05.2002Empfehlung: ja
Hallo ihr Lieben in der virtuellen Welt von Yopi.
Bereits 1986 bin ich durch Zufall an die Hilfsorganisation
"World-vision" geraten.
World-Vision hat sich zur Aufgabe gemacht, als Hilfsorganisation in den Ländern der dritten Welt, Hilfe für eine Lebenswerte Zukunft von Kindern, zu schaffen.
World-Vision wurde 1979 gegründet und setzt sich in 35 Ländern für Kinder in Not ein, um diese vor Hunger, Elend und Not, zu bewahren.
Da ich selbst Kinder habe und diese das Glück hatten, in eine Welt voller Luxus und Wohlstand geboren zu sein, beschloss ich mich 1986
eine Patenschaft zu übernehmen.
World-Vision schickte mir einen Fragebogen zu, indem ich mich für ein Land sowie für ein Geschlecht des Kindes entscheiden konnte, über das ich eine Patenschaft übernehmen kann.
Heute geht das über Internet noch einfacher.
Die Adresse www.World-Vision.de
Ich entschied mich bei meiner ersten Patenschaft für ein Mädchen aus Zimbabwe mit dem glorreichen Namen "Gloria".
Das Mädchen war zu der Zeit als ich Pate wurde, gerade einmal vier Jahre alt und lebte mitten im Dschungel ohne Brunnen für Wasser, ohne Strassen und ohne eine perspektive auf eine Ausbildung oder Zukunft.
World-Vision fing zu diesem Zeitpunkt an, in Zimbabwe Brunnen und ebenfalls ein Schulsysthem aufzubauen.
Das war der Grund, warum ich mich für dieses Land und diese Patenschaft entschloss.
Anfangs bekam ich jährlich von der Mission, die Gloria betreute, eine Weihnachskarte mit Bild und einen Situationsbericht über die Entwicklungsmassnahmen rund um mein Patenkind.
Dann Jahre später als Gloria bereits eingeschult war und selber auf englisch schreiben konnte, bekam ich von Ihr persönlich Post.
Es war immer eine grosse Freude, die Briefe zu lesen, denn das tat jedesmal der Seele gut zu erfahren, was man mit einer Patenschaft alles bewegen kann.
Eine Patenschaft für ein Kind kostet 26€ im Monat und das sind umgerechnet 8 Schachteln Zigaretten oder 22 Glas Bier.
Jetzt gibt es ja immer wieder Menschen, die Ausreden suchen, warum Sie keine Patenschaft eingehen oder auch anderweitig nichts von Ihrem Wohlstand abgeben wollen.
Die meistbenutzte Ausrede ist:
Ich weiß ja nicht ob mein Geld auch da ankommt wo es benötigt wird und ob sich andere nicht die Taschen damit füllen.
Dazu kann ich nur sagen:
dem Spender oder Geber steht es nicht zu, zu prüfen, was der Nehmer mit der Spende anfängt.
Der Bettler am Strassenrand oder in der Fussgängerzone bekommt keine Spende, weil er das Geld ja wahrscheinlich in Alkohol umsetzt.
Ja und , kann ich da nur sagen.
Wenn er dadurch ein paar glückliche Stunden hat und sein Elend für eine gewisse Zeit vergessen kann, hat die Spende schon ihren Zweck erfüllt.
Oder wer glaubt denn wirklich, dass er mit einer Spende von 1€ das Leben eines in Armut geratenen Menschen ändern kann.
Und so verhält es sich auch mit Patenschaften.
Wenn nur 5€ in Zimbabwe ankommen, kann dort ein Kind von essen und eine Schule besuchen.
Ich weiss das dieses ein heikeles Thema ist und nicht bei allen Lesern auf Verständnis stößt.
Aber es handelt sich hier um meine Art zu Leben und von meinem Reichtum etwas abzugeben.
Weil reich sind wir alle, die zu essen, trinken ,Kleidung und ein Dach über dem Kopf haben.
Und wenn dann noch die Gesundheit stimmt, ist der Reichtum grenzenlos.
Ich kann nur raten, helft den Kindern in der Welt ein lebenswertes Leben zu führen und gebt etwas von eurem Reichtum ab, denn es beruhigt so wunderbar das Gewissen.