Wreckless spielt in Hongkong, wo die Yakuza Mafia für Angst und Schrecken sorgt. Man hat die Möglichkeit, entweder 10 Missionen für eine Spezialeinheit der Polizei zu spielen oder 10 Missionen für zwei Pseudo-Agenten zu bestehen. Dabei stehen einem am Anfang für jede Seite lediglich zwei Fahrzeuge zur Auswahl, doch im laufe der Missionen werden weitere Fahrzeuge freigeschaltet.
Insgesamt kommt man demnach auf maximal 20 verschiedene Missionen und 14 Fahrzeuge, 7 für jede gewählte Seite. Neben einer kleinen Polizeiwagenente und einem Gelände-Buggy sind noch ein DeLorean Wagen a la Back To The Future enthalten und einige andere. Zu Beginn kann r
man für jede gewählte Seite vier Missionen direkt anwählen, die restlichen Missionen sind dann erst zugänglich, sobald die ersten Missionen erfolgreich bestanden wurden.
Nach der Auswahl der ersten Mission für die beide Elite Polizistinnen bekam ich den Auftrag, drei Fahrzeuge der Yakuza zu rammen bis zur Explosion, da diese es auf einen Geldtransporter abgesehen haben. Man startet seine Mission und erlebt gleich eine unglaubliche Hetzjagd. Mit viel Krach liefert man sich in den engen Gassen und weitreichenden Stadtpassagen wilde Verfolgungsfahrten und dabei kann so ziemlich alles zu Bruch gehen, was kein Haus ist.
Die Kollisionsabfrage ist dabei natürlich nicht ganz realistisch, aber das ist so gewollt, damit ihr ungehindert durch kleine Buden, Pfeiler, Büschen heizen könnt und seht, wie die Leute vor Schreck zur Seite Springen. Das erinnerte mich ein wenig an Madtown Madness für den PC.
-= Grafik =-
Der erste Eindruck ist wirklich sehr atemberaubend. Hongkong lebt ist mein erster Gedanke, die Straßen sind voll mit anderen Fahrzeugen, Passanten und Aktivitäten und jede Menge Material, das man zu Bruch fahren darf bei seinen Hetzjagden. Dabei darf man dank gesenkter Kollisionsabfrage durch Büsche, Bäume und Absperrungen rasen, bis auf kleinere Ruckler im Force Feedback macht sich das nicht sehr bemerkbar. Leider sind die geschroteten Teile nur wenige Sekunde sichtbar, dann lösen sie sich einfach auf. Ansonsten zeigt das Spiel, was in der Xbox grafisch möglich ist. Explosionen, Lichtreflexe vom feinsten, das sieht fast schon zu bunt aus.
In der Abenddämmerung taucht die Stadt in einem Meer an Farben und Lichtspielen ein, dabei wird stets die Geschwindigkeit gehalten und es gibt keine Ruckler. Wenn zuviel auf einmal auf dem Schirm passiert, bemerkt man leicht verwaschene Szenen, hier schaltet wohl die Grafikengine zum Schutz der Spielbarkeit einen Gang tiefer. Das ganze geht sehr flüssig ineinander über und man bemerkt das kaum. Die Fahrzeugmodelle bestehen ebenfalls aus einer Menge Polygone und machen optisch einen hervorragenden Eindruck und runden den sehr guten Grafikeindruck ab.
-= Sound =-
Hier hinterlässt das Spiel einen gemischten Eindruck. Während die Effekte und die Motorensounds, Explosionen und anderen Nebengeräusche sehr gut ins Bild passen und einen guten Eindruck machen, ist die Hintergrundmusik nichts für meine Ohren, denn sie dümpelt nach wenigen Minuten so vor sich her. Das mag ja noch Geschmacksache sein, aber gefällt mir nicht sonderlich.
-= Fazit =-
Das Spiel ist technisch sehr beeindruckend und macht optisch und spielerisch eine sehr gute Figur. Allerdings nützt
das wenig, wenn die Missionen innerhalb eines Wochenende mit viel Frust und Ärger durchgespielt wurde, ein Multiplayer Modus fehlt und ich mir langsam an den wirklich schönen Replays die Augen satt gesehen habe? Was dem Spiel demnach fehlt ist die Motivation, noch mal eine Mission zu spielen. Da ich allerdings auch zur Kategorie der Spaß-Racer gehöre, gibt es für den Titel meine Empfehlung.
Allerdings sollten Simulations- Fans den Titel unbedingt vorher antesten, ich vermute nämlich das Spieler mit einem Hang zur Simulation, dem Tuning von Fahrzeugen nicht wirklich mit dem Game glücklich werden können.
Allen anderen sei noch gesagt, das der Preis bei rund 59 Euro an der oberen Grenze für Konsolenspiele tendiert. Gerade dieses Spiel wäre für mich ein Paradebeispiel, auf Grund der kurzen Spieldauer den Preis zu senken.
Vorteile: sehr gute Grafik, gutes Gameplay und fantastische Replays
Nachteile: kein Multiplayer Modus, Zeitlimit der Missionen, wenig Langzeitmotivation
...
Activison hat das Spiel Wreckless zusammen mit der Xbox am 14. März auf den Deutschen Markt gebracht. Bunkasha Games ist der Entwickler dieses Meisterhaften Spieles.
Gameplay:
Am Anfang kann man sich zwischen zwei Gruppen entscheiden (die guten und die bösen ). Egal welche Gruppe man sich aussucht, man spielt immer gegen eine dritte Gruppe. Die Aufträge sind bei den zwei Gruppen verschieden. Die Aufträge die man machen muss stehen immer, bevor man zu spielen beginnt, auf den Bildschirm, leider wird er nicht vorgelesen, sonder muss es selber lesen. Das ist aber nicht so wichtig. Die Sprache und auch der Text ist in Deutsch, somit muss man sich nur die Aufträge durchlesen und dann kann dann sofort losgehen. Die Aufträge sind immer verschieden und gut abwechslungsreich. Es ist fast so wie "Destruction Derby". Das Ziel ist es die Gegen zu zerstören, indem man sie, so lange wegrammt bis sie kaputt sind. Am Anfang kann man sich nur einen von zwei Autos aussuchen, nach der vieren Mission bekommt man dann einen extra Wagen gestellt. Man kann bis zu acht Autos erspielen, mache sind gut und schnell und die anderen sehr schlecht und langsam.
Spieldauer:
Die Spieldauer ist nicht so lang. Die ganzen 24 Aufträge sind relativ schnell zu schaffen, für Profis ist das Spiel innerhalb von einem Tag durch zu spielen. Dennoch kann man alle Aufträge doppelt spielen um so seine Bestzeiten zu verbessern. Wenn man sich alle Auto erspielen will ist die Spieldauer auch nicht unbedingt länger als einen Tag.
Schwierigkeitsgrad:
Der Schwierigkeitsgrad steigt im laufe des Spieles. Manche Levels sind schnell und gut zu schaffen. Andere Levels hingegen sind sehr schwierig, so dass man verzweifeln könnte. Aber mit ein bisschen Übung ist alles kein Problem mehr. Beim Verfolgen der Autos muss man schon eine gute Taktik haben, einfach nur drauf los fahren ist nicht so toll, obwohl es ist einigen Levels schon gut geht. Es gibt da zum Beispiel einen Auftrag bei dem man Fotos schiessen muss: Da benötigt man schon viel Zeit, ohne einer Taktik bist Du da verloren, da alle Welten mit einer Zeitvorgabe sind.
Sound:
Activision hat sich mit dem Sound selbst übertroffen. Die Geräusche, dass quietschen der Reifen, dass schreien der Leute und ebenso die Stimmen der Leute klingen sehr realistisch und glas klar. Das Geräusch, das entsteht, wenn man mit anderen Autos zusammenbrachst hört sich gut an, aber man hätte es noch besser machen können. Aber im grossen und ganzen sind die Soundeffekte alle verdammt gut. Im laufe des Spieles bekommt man auch manchmal Anweisungen, die klingen auch gut und sind akustisch gut zu verstehen.
Grafik:
Die Grafik ist die Beste die es bis jetzt für die Xbox gibt, zumindest finde ich es, und da bin ich nicht der Einzige. Die Autos sind exzellent dargestellt. Die Leute die auf der Strasse gehen sehen auch perfekt aus. Alles ist sehr genau animiert. Das es in dem Spiel ein heisser Tag sein soll sieht man, weil die Hitze sehr gut in der Luft, über den Strassen
und Gebäuden flimmert (ich persönlich habe soetwas geiles noch nie gesehen ). Die Grafik ist so gut das man schon vom hinsehen schwitzen kann. Der Replay ist sehr cool, man kann ihn in verschiedenen Sichten anschauen. Alle Sichten sind gut, aber ich denke das es auch Geschmacksache ist. Die kleinen Zwischenszenen finde ich sind sehr cool gelungen.
Fazit:
Wreckless ist ein super Racing-Spiel indem es darum geht seine Gegner mit dem Auto wegzucrashen. Ich würde das Spiel empfehlen, aber nur, wenn der Preis stimmt. Leider ist es so kurz und manchmal auch zu schwer. Trotzdem sollte man schon Erfahrungen mit dem Spiel machen, bevor man sich ein Urteil erlaubt. Die Grafik ist meisterhaft und sehr gut zu betrachten.