Yamaha FZS 600 Fazer
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Yamaha FZS 600 Fazer

Yamaha FZS 600 Fazer

 Motorrad
Platz 68 in der Kategorie "Motorräder". Typ: Sporttourer / Sporttourer. ...mehr
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Preise für Yamaha FZS 600 Fazer

Yamaha FZS 600 Fazer Top Zustand 98 PS Viele Umbauteile
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Yamaha FZS 600 Fazer
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Yamaha FZS 600 Fazer Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sommersprosse

Kurven über Kurven

ein Testbericht von 2003-10-15 10:31:00 vom 15.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Wendigkeit Motorleistung, Spritzigkeit, Handlichkeit, Bremsen - und sie ist einfach schön...
Nachteile/Kritik: zu niedrige Scheibe, Kaltstarteigenschaften
Nach 14 Jahren Dieselschlucken, verlorenen Wettfahrten mit Bussen und Hinterherhecheln bei Gruppenfahrten hatte ich die Nase voll und beschloß, mir endlich ein "richtiges" Motorrad zu kaufen. Dass es sich dabei um eine Fazer handelte, war eher ein Zufall; unser Yamaha - Händler hatte eine dastehen, die er mir zur Probefahrt anbot - danach wollte ich gar nicht mehr runter.

Technik:

599 ccm, 70 kW bei 11500 U/min, Höchstgeschwindigkeit 213 km/h laut Schein (mindestens 230 laut Tacho), Leergewicht 214 kg, Tankvolumen >20 l, damit Reichweite ca. 400 km
Mehr Technik hab ich nicht zu bieten, damit kenn ich mich nicht aus (und das Fahren interessiert mich auch mehr. Interessenten sei die Yamaha - Homepage empfohlen: http://www.yamaha-motor.de/page.cfm?pageID=70249 , das ist der direkte Link zur Fazer)

Ausstattung:

ausführliches, aber nicht überladenes Cockpit mit analogem Drehzahlmesser und Tacho, digitaler Uhr und digitalem km-Zähler mit 2 Tageskilometerzählern und Tankanzeige
Lichthupe und Warnblinker
Seiten- und Hauptständer; automatische Motorabschaltung bei ausgeklapptem Seitenständer
Sitzbank mit einem Handgriff mit Schloß abzunehmen
Zwei ausklappbare Helmhalter (Minuspunkt: es ist umständlich, den Helm daran zu befestigen und ausserdem sind sie nicht abschließbar)
Lackierung: in meinem Fall rot, wobei in den Lack goldene Metallicpartikel eingearbeitet sind, die ihn leuchten lassen

Fahreigenschaften:

Das ist ja das Wichtigste, nicht? Und bei der Fazer ist Fahrspaß garantiert. Sie ist ausserordentlich wendig, liegt dabei auch in schnellen Kurven und bei tieferer Schräglage sicher wie ein Brett auf der Straße. Selbst ein Beschleunigungsmanöver in Schräglage auf nassen Straßenbahnschienen quittierte sie lediglich mit einem kleinen Protestschlenkerer (habs aber danach nicht nochmal ausprobiert....) Dabei ist sie so gut ausbalanciert, das man nicht das Gefühl hat, sie mit den Armen lenken zu müssen - Gewichtsverlagerungen reichen völlig. Insbesondere für unerfahrene Fahrer dürfte diese besondere Stabilität ein großes Plus sein.

Die Federung lässt sich verstellen, aber auch in der Werkseinstellung werden kleinere Bodenwellen gut weggeschluckt.

Auch in niedrigen Drehzahlen läuft die Fazer rund und ruhig, 50 durch die Stadt sind auch im 6. Gang kein Problem. Ihre ganze Kraft entfaltet sie in den hohen Drehzahlen; die Beschleunigung ist eine wahre Freude. (Minuspunkt: eine kleine Schwäche der Fazer ist die Schaltung, die gelegentlich etwas hakt, vor allem der zweite Gang.) Allerdings sind wegen der niedrigen Frontscheibe die ganz hohen Geschwindigkeiten für körperlich schwächere Fahrer nicht lange auszuhalten, weil der Fahrtwind doch erheblich auf den Helm drückt (dafür gibts noch einen Minuspunkt).Die Bremsen der Fazer sind ein wahres Bollwerk, und sie bricht auch bei heftigeren Bremsmanövern nicht allzusehr aus.

Die Kaltstarteigenschaften lassen etwas zu wünschen übrig; auch wenn sie jeden Tag gefahren wird, braucht sie beim ersten Anlassen ein bisschen, bis sie anzuspringen geruht.

Wegen des Gewichts: Große, starke Biker mögen darüber lachen, aber für mich (1,66, 60 kg)sind gut 230 Kilo (mit vollem Tank) ein Haufen Holz. So Geschichten wie Bike schieben, rückwärts rangieren, auf den Hauptständer hieven (und vor allem, wieder runter!), im Schrittempo über Rollsplitt schleichen waren anfangs einfach nicht drin (und es ist schon peinlich, wenn man um Hilfe rufen muß, um das Bike rückwärts aus der Garage zu bekommen). Wobei beim Fahren das größere Gewicht kein bisschen zu spüren ist, im Gegenteil, sogar zur Stabilität beiträgt (siehe oben). Es wurde etwas besser, als ich sie um 2 cm absatteln ließ, aber ein Mofa ist die Fazer deshalb noch lange nicht.Durch das Absatteln wurde die Sitzbank zwar etwas härter, ist aber immer noch bequem, auch durch die aufrechte und entspannte Sitzposition. Auch für den Beifahrer bleibt ausreichend Platz, wenn er oder sie nicht gerade unter Übergewicht leidet. Ich hab mir sagen lassen (müssen), dass es auf dem Sozius allerdings auf längere Sicht etwas unbequem werden kann.
Von Yamaha gibt es einen Gepäckbausatz zur Fazer, der mir aber zu teuer war. Ich habe Stofftaschen dran, die mit Riemen unter der Sitzbank befestigt werden und völlig ausreichend sind, um Gepäck für eine Woche darin zu transportieren - oder den Einkauf für eine Woche. Allerdings verdecken diese Stofftaschen die hinteren Fußrasten, so dass Gepäck und Sozius zu befördern nicht geht.

Fazit:


Die Fazer ist ein alltagstaugliches Spaßmobil, trotz des etwas höheren Gewichts auch und vor allem für Frauen zu empfehlen. Mal kurz zum Bäcker oder mal kurz nach Frankreich macht für sie keinen Unterschied. Am Wohlsten fühlt sie sich auf kurvigen Bergstraßen, aber auch auf der Autobahn braucht sie sich vor niemandem zu verstecken (an den Jaguarfahrer der mal gemeint hat mich jagen zu müssen: Ätsch!)Anfänger und Fortgeschrittene werden ihre Freude an der Fazer haben.
Und sagt selbst - ist sie nicht wunderschön?
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 ausgezeichnet
Modelljahr:2002
Gewicht:Gewicht von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 3,0 mittelmäßig
Motor:Motor von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 stark
Bremsleistung (trockener Untergrund):Bremsleistung (trockener Untergrund) von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 ausgezeichnet
Getriebe:Getriebe von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 3,0 ok
Fahrwerk:Fahrwerk von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 gut
Reichweite:Reichweite von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 weit
Cockpit:Cockpit von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 umfangreich
Platz für Gepäck:Platz für Gepäck von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 2,0 wenig
Komfort:Komfort von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 gut
Verarbeitung:Verarbeitung von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 ausgezeichnet
Dauer des Besitzes/der Nutzung:Dauer des Besitzes/der Nutzung von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 2,0 seit 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:Häufigkeit der Nutzung von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 so oft wie möglich
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Mein bester Kauf

ein Testbericht von 2004-12-25 01:40:43 vom 25.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Preis-/Leistungsverhältnis, Motoreigenschaften, Bremswirkung, Handling, Vielseitigkeit...
Nachteile/Kritik: Windschutz, Soziuskomfort, Lichtausbeute
Meine rote Yamaha FZS 600 Fazer habe ich im Juni 1998 als Neufahrzeug beim Yamaha Händler "Richter" in Köln zum runter-gehandelten Preis von 11.850 Mark gekauft. Das entsprach einer Ersparnis von gut 800 Mark gegenüber dem Listenpreis.
Bis dahin war ich 5 Jahre lang eine Kawasaki Zephyr 550 gefahren, mit der ich bis auf die Motorleistung und den Windschutz eigentlich sehr zufrieden war. Als die Fazer dann in der Saison ´98 vorgestellt wurde, war ich hin und weg. Der moderne Motor mit nominell 96 PS, das Allrounder-Layout und die sehr guten Fahrberichte und Tests waren genau das was ich suchte...


ALLGEMEINES:

Die Fazer wurde von Yamaha in Abkehr von den reinen Sportmaschinen als Sporttourer konzipiert. Sie erhielt den wassergekühlten Vierventil-Vierzylinder aus der YZF 600 (Thundercat), der durch eine geänderte Abstimmung auf ein früher anliegendes Drehmoment-Maximum und eine etwas fülligere Leistungskurve getrimmt wurde. So büßte er ein paar PS ein und zeigt dafür für eine 600er einen recht kräftigen Antritt.

Die Tourenambitionen sollten durch die breite Sitzbank, den Hauptständer, den Rohrlenker, der eine aufrechte Sitzhaltung ermöglicht und den massiven Sozius-Haltegriff sowie die touristisch anmutende Halbschalen-Verkleidung noch unterstützt werden. Dazu eine mit 110/70 17 bzw. 160/60 17 in den Maßen moderat gehaltende Bereifung und fertig war der Allrounder, der zudem mit knapp über 12.000 DM damals zum Kampfpreis offeriert wurde.

Optisch orientierte sich die erste Fazer mit den eckigen Scheinwerfern etwas am 80er-Look, was mich persönlich nicht sofort umhaute. Aber die Heck- und die Seitenansicht gefielen mir sofort und auch die Verarbeitung machte zu dem Preis einen wertigen Eindruck.


MOTOR/ANTRIEB:

Der 599ccm große Reihenvierzylinder ist ein absolutes Sahnestück. Er dreht seidig hoch, läuft dabei fast vibrationsfrei und die Leistungsentfaltung ist sehr linear. Aus dem Drehzahlkeller geht es noch munter bis ca. 4.500 U/min hoch, um dann schon nachdrücklicher bis 7000 U/min zu drehen, wo dann endgültig der Nachbrenner gezündet wird. Die Leistung nimmt bis in den Begrenzer bei ca. 13.000 U/min kontinuierlich zu. Selten bin ich einen so schön zu kontrollierenden Motor gefahren. Das Drehmoment hält sich naturgemäß in Grenzen, die Leistung ist jederzeit überschaubar und setzt nicht überraschend ein. Für einen Allrounder könnte es kaum einen besseren Motor geben.

Der Motor springt immer gut an. Beim Kaltstart benötigt sie ein wenig Choke, der schon nach wenigen Sekunden oder 4 - 500 m Fahrt wieder weggenommen werden kann. Sie läuft dann gemütlich mit 1000 U/min und droht nie auszugehen. Beim Heißstart schadet dagegen manchmal ein Gasstoß nicht beim Starten, da so der Anlasser nicht so lange drehen muss.

Dazu ist der Verbrauch zwischen knapp 5 und 6,5l/100 km auf der Landstrasse bis hin zu ca. 9 - 10l auf der Rennstrecke oder bei sehr hochtourigem Heizen absolut im vertretbaren Rahmen. Außerdem ist das Cockpit neben einer Benzinuhr auch mit einer Reserveleuchte ausgestattet, die frühzeitig zur Tankstellensuche mahnt. Die Reichweite ist durch den 18-Liter-Tank jedoch durchaus tourentauglich. 250 - 300 km sind meist möglich, spätestens dann hat man sowieso eine Pause nötig.

Die Fahrleistungen gehen ebenfalls ok, lt. diversen Tests geht´s in den üblichen ca. 3.5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und ca. 11 Sekunden später sind 200 km/h erreicht. Höchstgeschwindigkeit ist lt. Schein 213 km/h. Meine läuft in geduckter Fahrerhaltung auch mit etwas Anlauf 240 km/h Tacho, was in Anbetracht einer dahinter fahrenden 900er Ducati ca. echten 225 km/h entsprechen dürfte. Dabei lässt der Schub erst ab 210 km/h merklich nach, zumindest im 6. Gang.

In vielen Tests wurde das Getriebe der Fazer bemängelt. Es sei knöchrig und unexakt zu schalten. Ganz so schlimm empfinde ich es nicht aber ich habe ganz klar schon bessere Schaltboxen erlebt. Mit deutlichen Fußbewegungen lässt sich jedoch immer der richtige Gang einlegen, auch wenn es schon mal Geräusche macht. ;-)


FAHRWERK:

Das Fahrwerk der Fazer fällt durch seine schmalen Reifen (110/70 und 160/60) auf. Hier steht eindeudig die Funktion im Vordergrund und nicht die Show. Aber Leute, die vor der Eisdiele auf "dicke Hose" machen wollen, kaufen sich wohl eh ein anderes Motorrad. Ergebnis der Spargröße ist ein sehr direktes Handling, die Fazer macht einfach das was der Fahrer denkt, schon wenn er den Gedanken kaum zuende gedacht hat. Das Handling ist messerscharf, sehr zielgenau und bis in tiefste Schräglagen neutral. Das Aufstellverhalten beim Bremsen ist extrem gering, wobei ich da mit unterschiedlichen Reifen auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe - dazu gleich mehr. Die Bremsen selbst sind von Bekannten schon als "Bremsfallschirm" bezeichnet worden. Ich würde sagen sie sind für das Motorrad absolut angemessen, im Normalbetrieb fadingfrei und sehr gut zu dosieren. Eine aktuelle Fireblade hat aber z.B. nochmal deutlich besseres Material - dafür kostet sie auch das Doppelte. ;-)

Das Fahrwerk der ´98er Fazer ist an der Gabel nicht einstellbar, am Federbein ist nur die Federbasis einzustellen. Hier ist die höchste Stufe bei mir jedoch vom ersten Tag an eingstellt und für größere Fahrer (100kg inkl. Montur) so gerade ausreichend.
Die Federelemente sind insgesamt für den Solobetrieb noch ausreichend straff, spätestens mit Sozius und bei > 25°C Außentermperatur wird´s jedoch arg weich. Nächsten Winter wird es eine Fahrwerkskur mit White-Power Federbein und Technoflex-Gabelfedern geben, um dem Fahrwerk speziell bei flotter Fahrweise etwas mehr Reserven zu geben.


REIFEN:

Serienmäßig wurde die Fazer damals entweder mit den Dunlop Sportmax D207 oder den Bridgestone Battlax BT57 ausgeliefert. Die Dunlops haben dabei lt. diversen Tests die wesentlich neutraleren Eigenschaften sowie den besseren Grip in kaltem und warmen Zustand. Mit den ersten drei Sätzen D207, die je ca. 6.000 km vorne und hinten gehalten haben war ich eigentlich soweit zufrieden. Bis auf den Kaltgrip und die Nasshaftung.

Zur Zeit hab ich den Michelin Pilot Sport drauf, für den es eine Freigabe auf der Michelin-Homepage gibt. Der Reifen ist ja bekannt gut bei Regen und Kälte und ich würde ihn auch als nochmals besser als den D207 bezeichnen. Warm gefahren kennt er keine Grip-Grenzen. Meine Fussrasten sind (von den Nippeln längst befreit) auf beiden Seiten schon arg "angefressen", als nächstes ist wohl der Schalldämpfer dran. Für Neulinge sei gesagt, dass man bei aufsetzenden Rasten schon ganz gut unterwegs ist und sich auch da noch keine Sorgen um den Reifengrip machen braucht. Für mich war das Anfangs eine wichtige Information, die Vertrauen schafft beim "Antesten". ;-) Negativ fallen die Michelin höchstens durch etwas verstärktes Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage auf. Da das aber bei der Fazer eh zu vernachlässigen ist, nehme ich das gerne in Kauf.

Der Verschleiß scheint ebenfalls etwas geringer zu sein als bei den Dunlop, zmindest hab ich bereits über 7.000 km drauf und bin noch immer kurz vor der Verschleißgrenze. ;-)


IM ALLTAG:

Ich kann nur sagen, dass das Motorrad eine Menge Spaß macht. Dabei ist es sehr günstig im Unterhalt und im Vergleich zu Kawasaki, wo mal eine Inspektion locker 600 DM kosten konnte, bin ich mit Preisen zwischen 200 DM und 190 EUR sehr zufrieden. Der erste Kettensatz hat 24.000 km gehalten und wurde im Rahmen der Inspektion getauscht. Inkl. Ventilspielkontrolle (Einstellen erst bei 42.000 km) hab ich damit 280 EUR für die Inspektion inkl. Kettensatz gezahlt.

Die Maschine hat mich noch nie im Stich gelassen, das einzige was sich jetzt andeutet, sind leichte Risse in den Gummis an der Vergaserzuführung, die müssten bald getauscht werden. Ansonsten funktionerte die Fazer immer einwandfrei und für mich ist es jedes Mal eine Freude mit ihr zu fahren. Der Windschutz hinter der weit vom Fahrer entfernten Verkleidung ist erst bei geduckter Haltung gut. Die Kante im Tank, die bei vielen Tests gerügt wurde, fällt nach ein paar Wochen überhaupt nicht mehr auf und die etwas weiche Sitzbank ist auch Gewöhnungssache. Leider klagt meine Freundin über verstärkt eingeschlafene Beine auf dem an sich bequemen Soziusplatz. Die Rasten sind aufgrund der guten Anbringung der Auspuffanlage recht hoch und für ungelenke Personen (pssst! ;-) ) auf die Dauer eine Herausforderung.

Das größte Manko der ´98er Fazer ist allerdings ganz deutlich das miserable Licht, welches dem eines modernen Fahrrads mit Felgendynamo entspricht. Mit zwei Scheinwerfern ausgestattet, funktioniert nur einer für das Abblendlicht (H4-Birne). Warum überhaupt Motorradhersteller offenbar erst seit dem Jahr 2000 auf die Idee gekommen sind, dass auch ein Motorrad mit guten Scheinwerfern ausgestattet sein sollte, ist mir persönlich unerklärlich.
Empfehlenswerte Abhilfe schafft hier die Inbetriebnahme der Abblendlicht-Wendel im zweiten Scheinwerfer (siehe Fotos). Dazu muss einfach nur ein Kabel zum rechten Scheinwerfer geführt werden und die Lichtausbeute nachts steigt um den Faktor 100. :-)
Eine genaue Anleitung findet sich in Foren bzw. Homepages zur Fazer, von denen es mittlerweile reichlich gibt.


FAZIT:

Ich hab damals (noch in der Ausbildung) lange hin und her überlegt, ob ich das Motorrad kaufen soll. Ich habe den Entschluss jedoch danach keine Sekunde bereut und würde es immer wieder tun, weil man einfach nichts falsch machen kann.

Gebrauchte Maschinen wie meine werden heute zwischen 3000 und 3500 EUR gehandelt. In gutem Zustand würde ich jederzeit zugreifen.

Danke für Lesungen und Kommentare. :-)

PS: Der Bericht ist unter gleichem Usernamen auch bei Ciao.de zu finden
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 gut
Modelljahr:1998
Gewicht:Gewicht von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 leicht
Motor:Motor von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 stark
Bremsleistung (trockener Untergrund):Bremsleistung (trockener Untergrund) von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 ausgezeichnet
Getriebe:Getriebe von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 3,0 ok
Fahrwerk:Fahrwerk von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 gut
Reichweite:Reichweite von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 weit
Cockpit:Cockpit von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 sehr umfangreich
Platz für Gepäck:Platz für Gepäck von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 3,0 mittelmäßig
Komfort:Komfort von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 3,0 mittelmäßig
Verarbeitung:Verarbeitung von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:Dauer des Besitzes/der Nutzung von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 1,0 länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:Häufigkeit der Nutzung von Yamaha FZS 600 Fazer  Motorrad: 5,0 so oft wie möglich
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Kommentare
Overknees
Overknees, 25.12.2004
.... die Reiskocher-Phase ist bei mir vorbei.

Aber das Teil ist sicher einer der vernuumlnftigsten Einstiege fuumlr sittlich gereifte Menschen

greetz

Marc A.
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1-2 von 2  Motorräder

Produktbeschreibung Yamaha FZS 600 Fazer

Technische Daten und Produkteigenschaften
Sporttourer.
Allgemeine Informationen Yamaha FZS 600 Fazer
gelistet seit: 15.10.2003
Hersteller: Hersteller: YamahaYamaha, www.yamaha.de
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Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Typ: Sporttourer 
Yamaha FZS 600 Fazer Motorrad im Vergleich
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