Zierfischkauf - Tipps & Tricks
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Zierfischkauf - Tipps & Tricks

Platz 8 in der Kategorie "Mehr zum Thema Zierfische". Themenbereich: Allgemein / ...mehr
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Zierfischkauf - Tipps & Tricks Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sehr beruhigend und interessant
Nachteile/Kritik
  • keine wirkliche artegerechte Haltung möglich, man muss eben sein bestes tun, wenn man ein Aquarium hat
diewicca

Grundsätzliches und wichtiges bei Zierfischhaltung

ein Testbericht von 2004-05-28 11:00:12 vom 28.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr beruhigend und interessant...
Nachteile/Kritik: keine wirkliche artegerechte Haltung möglich, man muss eben sein bestes tun, wenn man ein Aquarium hat
Die Haltung von Fischen und wirbellosen in Aquarien ist nie wirklich artgerecht. gerade deshalb sollte man, wenn man eine Aquarium hat, den Fischen die Natur so nah wie möglich bieten. Diese Lebewesen werden meist von Menschen zur Zierde gehalten. Umso mehr sollte man den Tieren bieten und geben was sie brauchen. Nicht selten werden viel zu viele Fische in einem Becken gehalten oder aber Fische, die überhaupt nicht zusammen zu halten sind, sind in einem Becken zusammen. Das geht gar nicht!
Es gibt genügend Literatur in der man sich informieren kann. Auch bietet das Internet zahlreiche Foren, wo man Antworten und Hilfe findet.
ich selber habe auch drei Aquarien. warum 3? Weil ich Fische habe, die man nicht zusammen halten kann. Außerdem habe ich verschiedene Naturaquarien (nach AMANO), die man nicht verbinden kann. ich habe bei mir einigen Fischen ein zu Hause gegeben, in dem sie FAST wie in der natur leben können. So muss ich den Fischen nicht den Stress von Chemiekeulen antun oder sie mit zu vielem Wasserwechsel die wasserwerte durcheinander bringen.
Wenn man, wie in der natur auch, die verschiedenen Arten hält, die ganz allein für das Gleichgewicht sorgen, erspart man den Tieren den Stress und sich selber eine menge Arbeit. Viele Pflanzen, Wurzeln und Steine, bieten den Tieren ausreichend Sauerstoff und Versteckmöglichkeiten, die sie brauchen. Viele Aquarianer wollen dies nicht, da sie die Fische dadurch teilweise nicht sehen. Aber die Fische sind Lebewesen und keine Püppchen zum anschauen. natürlich sollte auf den Raum zum Schwimmen (so genannter Tanzsaal) gedacht werden, wobei die Fische sehr gern zwischen den Pflanzen schwimmen. Zu viele Fische sind genauso schlecht für das Gleichgewicht in den Becken.
Zum Beispiel habe ich in meinem größten Amano-Natur-Becken 120 Liter: Garnelen allerdings keine so genannten Amano-Garnelen. Die sind gar nicht notwenig und meiner Meinung nach nur Geldmacherei. Es gibt noch andere etwas kleinere Arten z.B. die Roten, denen man viel besser den notwendigen Lebensraum geben kann. Die Garnelen werden ca. 2 cm groß und vermehren sich sehr einfach. Sie fressen sehr gern Algen und somit hat man damit gar keine Probleme. Man sollte für diese Wirbellosen Javamoos und Javafarn sowie andere feinfiedrige Pflanzen zur Verfügung stellen. Mooskugeln filtern zum Beispiel das Wasser und bieten so Nahrung für die Kleinen. Hier ist die Anzahl der Tiere nicht ausschlaggebend, da sie einen anderen Lebensraum bewohnen als die Fische. Sie sind auf den Pflanzen, Wurzeln und Boden unterwegs und halten alles sauber bzw. im Gleichgewicht. ich habe ca. 80 Tiere, wobei ich das so genau nicht mehr nachvollziehen kann, da sie sich stark vermehren aber leider auch nicht so lange leben. Garnelen sind sehr interessant und man kann sie stundenlang beobachten. Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass niemals kupferhaltige Medikamente in einem Becken mit Garnelen eingesetzt werden darf Welse sind auch wichtig in einem Aquarium. Da sollte aber unbedingt auf die Größen geachtet werden, die die Tiere erreichen können. Ein Schilderwels zum Beispiel sieht aus wie ein ganz normaler Ancistrus (Antennenwels) aber wird ca. 25 cm groß. Der einfache Ancistrus hingegen nur ca. 9 cm. Somit ist ein Schilderwels nicht für kleine Becken bis 120 Liter geeignet. Da sollte man sich eher für den einfachen Ancistrus entscheiden. Hier sollte man beachten, dass ein Ancistrus eine Vermehrungsrate hat, wie der bekannte Guppy. Leider kann man die Geschlechter noch nicht unterscheiden, bei der Größe und Alter, mit dem man sie im Handel kaufen kann. So kann es schon mal nette Überraschungen geben. ich hatte Glück und habe drei Mädels. Weiterhin habe ich 4 Korallen-Platys. Sie sind wie der Name schon sagt rot. Es handelt sich um lebend gebärende Tiere und somit ist die Vermehrung auch sehr hoch. Die ausgewachsen Tiere fressen oft die neugeborenen Fische, was aber absolut natürlich ist. es kommen genügend durch, so dass man sich Gedanken machen sollte, ob das Becken groß genug ist.4 Black Mollies sind auch in diesem Becken zu Hause. Auch das sind lebend gebärende Fische, jedoch kann ich eine zu starke Vermehrung nicht feststellen. Auch hier fressen teilweise die ausgewachsen Tiere ihre Kleinen. Leider ziehen die Züchter diese Fische in Brackwasser, damit sie auch schön tief schwarz und glänzend sind. Dies ist aber absolut nicht notwendig. Wenn die Tiere dann ins Süßwasser kommen sterben die meisten. Und das meist schon im Laden. Somit sind sie sehr empfindlich. Auch Guppys werden so gezüchtet und sind inzwischen stark überzüchtet, so dass sie kein leichtes leben haben, wenn sie ins Süßwasser umgesiedelt werden. Nicht selten hat man geschädigten Nachwuchs, z. B. mit krummen Rücken. Ich habe keine und ich denke ich werde auch nie welche haben.
10 Neons habe ich auch im Becken. Das sind Schwarmfische und sind nur mit mindestens 10 zu halten um ihnen gerecht zu werden. Leider sind auch diese Tier überzüchtet worden und bei den meisten im Handel angebotenen Tieren handelt es sich um Wildfänge! Diese Fische können nur sehr schwer nachgezüchtet werden und so erleichtern sich die "lieben" Züchter bzw. Verkäufer, die Arbeit durch Wildfang, ähnlich wie beim Clownfisch, aus dem Kinofilm "Nemo" bekannt der "Dank" dieses Kommerzes vorm Aussterben bedroht ist. Lasst die Finger davon! Außerdem ist der Clownfisch ein Meerwasser Fisch. ich habe Berichte gehört, indem erzählt wurde, dass "Züchter" diesen Fisch als Süßwasser Fisch umzüchten wollen. Katastrophal!!!
Zum Schluss habe ich noch 10 Keilfleckbarben. Auch das ist ein Schwarmfisch und nicht lebend gebärend. Diese Tiere sollte man auch mit mindestens 10 Tieren halten.

Für den Boden habe ich noch Ohrgitterharnischwelse. Diese sind sehr klein (ca. 2 cm) und ebenfalls ein Schwarmfisch. Ohrgitterharnischwelse sind laichende Fische. Weiterhin habe ich für diesen Bereich Zwergpanzerwelse und Metallpanzerwelse. Auch Schwarmfische.
Metallpanzerwelse vermehren sich auch sehr leicht allerdings durch Laich. Sie sind Nesträuber. das heißt, will man Nachwuchs sollte man es entweder dem Zufall überlassen oder aber den Laich aus dem Becken entfernen und in ein gesondertes Becken tun. Allerdings muss man auch da Einiges beachten. Der laich verpilzt schnell. Das beste Mittel dagegen ist, das Becken mit dem laich absolut zu verdunkeln. Die Larven schlüpfen nach ca. 5 tagen. Die ersten 2 Lebenstage ernähren sie sich von ihrem Dottersack. danach muss artgerecht gefüttert werden. Nach ca. 6 Wochen sind sie groß genug um in ein Gesellschaftsbecken zu können. Natürlich soll das Aufzuchtbecken ab dem Schlüpfen nicht mehr verdunkelt sein! Es muss ausgestattet sein, wie jedes andere Becken auch.



Kein Fake, der Bericht ist auch auf meiner Natur- und Tierschutzseite zu lesen. Falls also jemand im Netz diesen Bericht entdeckt, der Autor bin ich. Sowie auf Ciao!

Danke für die Lesungen
diewicca
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jakini

Nicht gleich zu viele Fische kaufen

ein Testbericht von 2004-04-14 11:55:51 vom 14.04.2004
Empfehlung: ja
Wie ich zu meinen Aquarien kam:
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Schon länger hat mich das Thema Aquarium interessiert, interessanter wurde es nach unserem Umzug, wo ich nach einer Möglichkeit suchte, das Wohnzimmer vom Esszimmer ein wenig abzugrenzen, ohne das Esszimmer, das kein eigenes Fenster besitzt, komplett abzudunkeln. Immer wieder schwebte mir ein Aquarium vor Augen, mein Mann lehnte bisher aber immer ab, weil er keine Lust auf die viele Arbeit hatte, die ein Aquarium mit sich bringt, doch inzwischen habe ich gewonnen, und wir haben Angebote eingeholt, für unseren Raumteiler. Da dies aber nicht so günstig ist, haben wir uns zum üben ein kleines 60 cm Becken gekauft, dieses gibt es schon recht günstig zwischen 49 und 79 Euro, je nach Geschäft. Nachdem dieses mit Bodengrund, Kies und Pflanzen eingerichtet war, das Wasser eingelassen und eingelaufen, sollten natürlich auch Fische in das Becken.... .

Wie ich zu meinen ersten Fischen kam:
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Als das Becken fertig war, holte ich mir noch Tips von einem Nachbarn, der sich ebenfalls gerade ein Aquarium zugelegt hatte, aber schon früher her Erfahrungen hatte und schon hatte ich die ersten Fische, denn bei ihnen waren einige Fische zu viel im Becken. Durch dieses Geschenk, wobei es sich um

einen Antennenwels,
einen Schwertträger und
einen Platy handelte

entdeckte ich die Platy, die mir aber sicherlich bei einem späteren Besuch in der Zoohandlung auch aufgefallen wären.

Der Antennenwels ist nötig, um Algen im Becken zu fressen, aber auch als Fensterputzer ist er gut bekannt. Zu sehen ist der Fisch tagsüber jedoch nicht wirklich, hin und wieder muß ich meine Wurzel hochheben, um nachzusehen, ob der Fisch noch lebt.

Diese Fische, die man übrigens nicht zu früh ins Becken setzen darf, auch wenn es in der heutigen Zeit Hifsmittel dafür gibt, sollten dann aber nicht alleine bleiben, denn Platys sind sogenannte Schwarmfische, d.h. man sollte mindestens 6 davon halten. Da mir die Gubbys auch sehr gut gefallen, habe ich mir dann noch drei davon zugelegt, ein Männchen und zwei trächtige Weibchen.
Im Zoogeschäft sagte man mir, daß man mindestens drei davon halten sollte, doch auch hier weiß ich inzwischen, daß man mindestens sechs davon halten sollte, weil auch Gubbys Schwarmfische sind. Von anderen Bekannten habe ich dann noch weitere geschenkt bekommen, denn Gubbys vermehren sich sehr schnell, wie ich bestätigen kann, denn auch meine zwei gekauften Weibchen und das eine Platyweibchen haben schon erfolgreich Junge auf die Welt gebracht, von denen inzwischen ca. 20 Stück durch mein Becken schwimmen.

Damit die Platydame nicht zu einsam ist, habe ich noch vier weitere Platy angeschafft, ein Männchen und drei Weibchen. Außerdem bekam ich noch 10 Neons geschenkt, die zwar wunderschön, aber dann für mein kleines Becken eigentlich doch zu viele waren, so habe ich mir inzwischen ein größeres gekauft, daß in den nächsten Tagen eingerichtet werden soll, damit die Fische auch ausreichend Platz haben.

Worauf sollte man beim Fischkauf achten.
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Zun ächst einmal sollte man sich informieren, welche Fische man in seinem Becken halten kann. Nicht jeder Fisch ist für jedes Becken geeignet. Mein geschenkter Schwertträger z.B. ist eher für ein Becken ab 1 Meter geeignet und für mein 60 iger Becken eigentlich zu groß. Da er sich aber mit anderen Schwertträgern gezankt hat, mußte er aus dem Becken und bald hat er auch den Platz, den er braucht.

Ebenso wichtig ist es, daß man nicht alle Fische auf einmal kauft, sondern eine Sorte nach der anderen. Am besten angefangen mit Welsen, da diese Algen, die sich zwangsläufig bilden, fressen. Dann stockt man Woche für Woche auf. Auf diese Weise hat man das Becken zwar nicht gleich so voll, wie man es gerne hätte, doch es bleibt natürlich interessant, weil immer wieder neue Fische hinzu kommen, allerdings sollten es nicht zu viele werden, denn ein überfülltes Becken macht keine Freude.
Vergessen sollte man auf keinen Fall, daß die Fische sich unter umständen vermehren, gerade bei Lebendgebärdenen kann man hier großes Glück haben. Sind die Pflanzen so eingerichtet, daß die Kleinen sich gut verstecken können, dann überleben auch einige. Besser also weniger, als zu viele Fisch am Anfang kaufen, lediglich so viele, daß es Artgerecht ist, also Schwarmfische auch im Schwarm leben können.

Wichtig ist natürlich, daß man darauf achtet, daß die Fische gesund sind, um diese Merkmale gut vor Augen zu haben, empfehle ich jedoch, daß man sich einige Bücher zu rate zieht, wo Krankheiten abgebildet sind, die kann man so schwer erklären, doch die Bilder in den Büchern sind sehr hilfreich.
In Zoogeschäften kann man gut Fische kaufen, hier wird man auch gut beraten, allerdings habe ich inzwischen gemerkt, daß hier die Aussagen nicht immer stimmen, denn z.B. hat man mir gesagt, daß Gubbys und Platy möglichst im dreier Trupp gehalten werden sollten, doch meine Fische haben gezeigt, daß sie sich zu sechst am wohlsten fühlen, was ich inzwischen auch von vielen anderen gehört habe.
Um zu wissen, ob die Fische auch wirklich gut sind, sollte man sich Zoogeschäfte am Montag Morgen ansehen, denn da kann man sehen, ob es ev. viele tote Fische gibt, dann erst entfernt werden. Aber auch sollte man sich alle Becken ansehen, ob ev. tote Fische darin schwimmen, von solchen Händlern lasse ich besser die Finger. Auch sollte man seine Nase offen haben, ob das Wasser gut riecht, denn es wäre ärgerlich, wenn man neue Fische kauft und diese dann Krankheiten einschleppen.
In einem guten Zoogeschäft zahlt man natürlich auch für die Fische, einige wenige bieten günstigere Jungfische an, die man dann erst großziehen muß. Hier muß man dann natürlich auch ein wenig länger auf die Nachzucht warten, doch Gedult muß man als Aquarianer eh haben.
Ein gewisser Nachteil ist es, daß bei einigen Zoohändler in die Transporttüte Sauerstoff gegeben wird, das mag sicherlich für den Moment für die Fische gut sein, doch wenn sie dann in das neue Becken kommen, auch wenn man sie wie auf dem Beutel beschrieben eingewöhnt, kann es vorkommen, daß die Tiere diesen Wechsel nicht überleben. Ich selber habe dies zwar noch nicht erlebt, wohl aber Bekannte und Freude, die mir aus diesem Grund von einem bestimmten Händler bei uns abgeraten haben. Und diese Erfahrung haben mehrere Bekannte gemacht.

Eine weitere Alternative bieten Fischbörsen, wo private Züchter ihre Nachzuchten anbieten.
So wird man als erfolgreicher Züchter seine Fische los, ohne sie vernichten zu müssen, wenn es zu viele werden, oder aber man gut und günstiger als in einem Geschäft, Fische kaufen. Vorallem findet man hier interessante Mischungen, die man sonst nicht gefunden hätte.

Aber auch das Internet ist sehr hilfreich, denn hier werden oftmals auch von privaten Züchtern Fische zum Verkauf, zum Tausch oder gar zu verschenken angeboten. Auf diese Weise kann man sich natürlich sehr gut mit anderen Aquarianer ergänzen. Für Pflanzen gilt natürlich das Gleiche. Finden kann man dies z.B. unter zierfisch-forum.de.

Bei Lebendgebärdenen sollte man immer beachten, daß mehr Weibchen als Männchen dabei sind, denn die Männchen bedrängen die Weibchen ständig, so verteilt sich das auf die Weibchen.
Da sich aber gerade Lebendgebärdende schnell vermehren, selbst bei Anfängern wie mir, sollte man dann schon die Fische von verschiedenen Stellen kaufen oder gar eintauschen, denn unter den Fischen kann es zu Inzuchten kommen. So habe ich auf meine inzwischen zwei sechsiger Becken in einem die Weibchen mit zwei Männchen und in einem anderen, wo die Babys sind, die restlichen Männchen. So ist im Moment sicher gestellt, daß es keine Inzucht gibt.
Aber auch meine Platy stammen von verschiedenen Eltern, so habe ich auch verschieden farbige Platy angeschaft und wenn das große Becken eingelaufen ist und meine Fische umgezogen sind, dann wird es sicherlich noch weitere Gubbys und Platy in anderen Farben und somit aus anderen Familie geben.

Schenken lassen kann man sich Fische natürlich auch, doch hier sollte man immer bedenken, daß man seine Fische doch lieber selber aussuchen möchte, so wäre dann ein Gutschein eine gute Möglichkeit. Von meiner Freundin habe ich einen Gutschein bekommen, wo sie dann demnächst mit mir bummel gehen möchte, und wir dann noch Fische einkaufen, so kann ich selber mit aussuchen, was mir gefällt und vorallem, was noch paßt, denn die geschenkten Neons waren dann für mein kleines Becken doch noch zu viel, auch wenn es gut gemeint war. So sollte man auch nicht wahllos jemanden Fische schenken, vorallem wenn man sich selber nicht damit auskennt, das könnte den Tiere dann schaden und zurückbringen kann man sie nicht.

Fazit:
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Fische muß man nicht unbedingt teuer kaufen, man kann auch günstig dran kommen, ich habe meine meisten Fische geschenkt bekommen. Auch sollte man in Ruhe auswählen, was einem gefällt, was ins Becken paßt und welche Arten zusammen passen, wenn man ein Gesellschaftsbecken einrichten möchte. Wichtig ist auch, daß man den Zweck überlegt, denn das Becken soll ja auch schön bleiben.
Nie zu viele Fische auf einmal kaufen, in Ruhe liegt die Kraft, vielleicht ergibt es sich ja auch, daß man kauf Fische selber kaufen muß, oftmals wissen Aquarianer gar nicht mehr wohin mit ihrem Nachwuchs, den kann man gut übernehmen und so wird das Hobby dann nicht zu teuer.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
suesse1983

Welcher Fisch passt zu mir?

ein Testbericht von 2003-02-19 06:14:07 vom 19.02.2003
Empfehlung: ja
Anschaffung von Fischen:
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Wie einige von euch sicher schon bemerkt haben, ist eines meiner größten Hobbys mein Aquarium. Doch bevor man sich Fische anschafft, sollte man einige Vorüberlegungen treffen.



Vorüberlegungen:
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1. Was kann ich dem Fisch bieten:

Als erstes sollte man sich überlegen, welche Größe das Becken hat, in das die Fische gesetzt werden sollen. Es nämlich nicht unbedingt ratsam, einen Hai in ein 60 L Becken zusetzten "gg". Prinzipiell rechnet man pro cm Fisch 1 L Wasser, dabei ist natürlich die Größe des ausgewachsenen Fisches entscheidend.

Ferner sollte man sich überlegen, wie viel Zeit man für die Pflege der Fische hat. Es gibt Fische, die sehr aufwendig zu pflegen sind und diese sollte man sich nicht unbedingt kaufen, wenn man weiß, dass man 4 Tage pro Woche auf Tagungen ist. Hat man nämlich nicht genügend Zeit für seine Schützlinge, hat man auch nicht lange Freude daran, weil sie schnell krank werden oder sterben können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die eigene Erfahrung, als Anfänger sollte man sich auch pflegeleichte Fische aussuchen, die auch mal kleine Fehler verzeihen. Dann kann man mit alltäglichen Fischarten (wie Guppys oder Neons), die gesund sind, viel mehr Spaß haben als mit exotischen Arten die vor sich hinkümmern.

Ein nicht zu verachtender Faktor sind auch die Kosten. Es gibt sehr teure Fische, die sich nicht jeder leisten kann. Man sollte sich also vorher gut überlegen, wie viel Geld man pro Monat für sein Hobby übrig hat. Denn es fallen auch laufende Kosten an. Die natürlich auch je nach Fischart sehr schwanken können, da man manche Fische zum Beispiel nur mit Lebendfutter füttern kann.



Hat man sich also überlegt, wie viel Zeit und Geld man für seine Schützlinge hat, ist die Zahl der geeigneten Fische schon etwas verringert, aber trotzdem stehen noch Hunderte Arten zur Auswahl.

2. Was will der Fisch?

Fische kann man natürlich nicht willkürlich zusammen setzen. Jeder Fisch hat besondere Bedürfnisse, dabei sind die folgenden Faktoren besonders zu beachten:

a) Hat man sein Aquarium bereits mit Fischen besetzt muss man vorher gut überlegen welche Fische dazu passen, dabei muss man auf die Wassertemperatur, die Wasserwerte, Futteransprüche, Ausstattung des Aquariums und die Größe der Fische achten.

b) Der zweite wichtige Punkt ist das Verhalten bei Vergesellschaftung. Sehr ruhige Fische sollte man nie mit sehr quirligen, nervösen Fischen vergesellschaften.

c) Und dann stellt sich natürlich noch die Frage, will mein Fisch Artgenossen? Ein Fisch kann nur glücklich sein, wenn er in einem ähnlichen gesellschaftlichen Verband wie in der Natur lebt. Deshalb muss man sich vorher erkundigen, ob sich ein Fisch im Schwarm, als Pärchen oder alleine am Wohlsten fühlt. Entscheidend ist auch wie viele Männchen und wie viele Weibchen man zusammen halten kann/soll.



Sonstiges:
°°°°°° °°°°°

Generell sollte man sich vor der Anschaffung von Fischen genau über deren Bedürfnisse informieren. Man sollte sich darüber bewusst sein, dass es sich hierbei um Lebewesen handelt, die man bei Nichtgefallen nicht einfach die Toilette herunterspülen kann (können zwar schon, aber nicht soll).
Will man ganz besondere Fische, sollte man sich mit einem Züchter in Verbindung setzten, die können bei Exoten meist mehr bieten, als eine normale Zoohandlung.

!!! An alle, die neue Becken haben!!!
Setzt auf keinen Fall sofort nach der Neueinrichtung Fische ein. Das Aquarium muss erst lebensnotwendige Bakterien bilden, sonst sterben die Fische.


Ich hoffe ich konnte euch einige hilfreiche Tipps zur Anschaffung von Fischen geben. Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei mir melden.
Über Kommentare und Anregungen freue ich mich natürlich wie immer.


Liebe Grüße,
Pamela
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Prinzissin

Wer die Wahl hat hat die Qual

ein Testbericht von 2002-11-11 19:43:28 vom 11.11.2002
Empfehlung: ja
Das Aquarium ist eingerichtet.
Die Pflanzen sind drin.
Die Zeitschaltuhr ist eingestellt und alles läuft.
Die Wassertemperatur ist zwischen 24 und 28 °C.
Ich habe zwischen 3 und 10 Tagen gewartet.

Ich nehme eine Wasserprobe und lasse sie von meinem Zoofachverkäufer auf pH Wert und Nitrit - Nitrat Gehalt untersuchen.
Der freundliche Mann meint das alles in Ordnung ist.
Das hört sich gut an, dann kann ich ja jetzt Fische kaufen.

Aber welche ?
°°°°°°°°°&d eg;°°°°

Bei der großen Auswahl, wo soll ich da anfangen ?
Man kann ja Fische nicht so ohne weiteres zusammen setzen. : - (

Da gibt es die Raufbolde, die den Friedfertigen Fischen das Leben schwer machen und verspielte, die an denen mit langen Flossen schon mal rumzupfen.
Auch mit der Wasserqualität und der Temperatur müssen alle zufrieden sein.
Ich will aber auch jeden Bereich in meinem Becken besetzen.
Also brauche ich Fische die gerne an der Wasseroberfläche schwimmen.
( hier sind nicht die Toten gemeint ) *g *
Andere halten sich lieber im mittleren Bereich auf und wieder Andere überwiegend in Bodennähe.

Auch will ich mein Becken nicht überbesetzen.
Eine Faustregel besagt : Pro 1 cm ausgewachsener Fisch , brauche ich 1 Liter Wasser.
Wo sich aber selbst die Fachleute noch nicht ganz so einig sind.

Ich sollte meine Fische nicht alle auf einmal kaufen, sondern in mehreren Schritten.

Als erstes kaufe ich mir Algenfresser wie Rüsselbarben oder Antennenwelse.
Sie sind das Putzkommando.

10 Tage später hole ich mir Salmer, Barben und ein paar Panzerwelse.
Die können sich erst einmal 4 Wochen eingewöhnen.

Jetzt kann ich mir noch ein paar Guppies, Platies oder Mollys kaufen oder ich lasse die Zahnkarpfen weg und hole mir Schmetterlingbuntbarsche.
Mal sehen muß ich mir noch überlegen.

Eben bekomme ich noch einige Tips zum Fischkauf.
Ich soll nur Fische kaufen aus Aquarien mit klaren Wasser und sauberen Scheiben.
Im Becken darf kein toter Fisch liegen.

Ich suche mir lieber etwas jüngere Fische aus, und achte darauf das sie keine weißen, grießkornartige Pünktchen, watteartige - weiße Beläge, zerfranste Flossen, oder trübe Haut haben, denn ich möchte ja gesunde Fische besitzen.


Und hier noch 2 Besatzvorschläge :
°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°

1. ) Für ein ca. 100 l Becken :

Nach 3 bis 10 Tagen : 3 Rüsselbarben, 1 Antennenwels

10 Tage später : 7 Zebrabärblinge
5 Trauermantelsalmer
3 Panzerwelse

4 Wochen später : 4 Platies ( 2 Paare )
6 Guppies ( 2 m 4 w )
2 Black Mollys ( 1 Paar )


2. ) Für ab 200 l Becken :

Nach 3 bis 10 Tagen : 4 bis 6 Rüsselbarben, 1 Antennenwels

10 Tage später : 20 bis 25 Neon oder Roter Neon
6 Kirschflecksalmer ( 3 Paare )
6 Kongosalmer ( 3 Paare )
1 Feuerschwanz
7 Moosgrüne Sumatrabarben
10 Panzerwelse

4 Wochen später : 6 Schmetterlingsbuntbarsche ( 3 Paare )
oder 2 Purpurprachtbarsche ( 1 Paar )

2 Wochen später : 3 Skalare


Ich hoffe ich habe nichts vergessen und konnte Euch damit helfen.

Prinzissin wünscht Euch viel Spaß an Euren neuen Fischen.
...
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Produktbeschreibung Zierfischkauf - Tipps & Tricks

 
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