Assimil-Methode. Ungarisch ohne Mühe (gebundene Ausgabe)

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Assimil. Ungarisch ohne Mühe. Lehrbuch
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Produktbeschreibung

Assimil-Methode. Ungarisch ohne Mühe (gebundene Ausgabe)

EAN 9782700501803
ISBN 2700501802
gelistet seit 06/2004

Allgemeine Informationen

Ausgabeformate Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr Oktober 1994
Hersteller / Verlag Assimil-Verlag GmbH
Illustrator Gousse, Jean-Louis
Kurztitel Assimil Ungarisch Ohne Muehe
Maße (L x B x H) 182 x 118 x 22
Schlagworte Ungarisch / Lehrbuch, Lehrgang, VHS;
Seitenzahl IX, 394
Untertitel (_SB)
Unverbindliche Preisempfehlung 20,00

Tests und Erfahrungsberichte

  • Jó napot kívánok - Ungarisch lernen ohne Mühe

    Pro:

    -sehr liebevoll gestaltet -sehr leicht zugänglich (ohne große Fachausdrücke) -

    Kontra:

    -Übersetzung vom Französischen ins Deutsche - dt. Entsprechungen: Natürlicher Erwerb der ungarischen Sprache ?

    Empfehlung:

    Ja

    "Sie wollen schnell und einfach Ungarisch lernen? Sie wollen es nicht nur verstehen, sondern ein echter Gesprächspartner sein? Dann halten Sie den Erfolg schon in Ihren Händen".
    Das verspricht zumindest die sogenannte "Assimil-Methode" auf dem Umschlag ihres Lehrbuches "Assimil - Ungarisch ohne Mühe".

    Meine letzten Sommerferien habe ich in Ungarn verbracht. Um eins vorweg zu nehmen: Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal mit dieser Sprache näher in Kontakt komme, geschweige denn, einmal so begeistert von diesem Land sein werde. Jedoch, wie es das Schicksal so will, haben mich dort sehr, sehr liebe Menschen in ihre Familie aufgenommen, als ich beschloss in unserer Partnerstadt in Ungarn Praktikum zu machen. In dieser Zeit habe ich die ungarische Sprache, Kultur und Lebensweise der Menschen regelrecht lieben gelernt. Die ungarische Sprache ist, wie soll man sagen, teilweise ein bisschen wie die Lebensart der Ungarn selbst: Irgendwie ein bisschen putzig, die Ausdrücke sind lustig zusammengesetzt (z.B. "kispöfögö" = Dampflokomotive. Das Wort heißt wörtlich übersetzt sowas wie "kleiner Dampfpuster") und manchmal auch ein bisschen gemütlich z.B. Polizei heißt eben nicht "Polizei" sondern "Ordnungsdienst"(= rendörség). Oder z.B. deutsch: Zettel = "zettli" , "Hocker" = "hockedli".
    Allerdings eins muss man dazu sagen: Die ungarische Grammatik ist kein Zuckerschlecken, wenn die Sprache auch teilweise sehr goldig ist, gehört sie trotzdem zu den schwierigsten Sprachen der Welt. Dafür spricht z.B. dass man sich bis heute noch nicht einig ist, wieviel Fälle denn nun die ungarische Sprache hat. Die einen sprechen von 24 Fällen, die anderen von 46 (oder so), und die Ungarn, die es selbst am besten wissen müssten, sagen sie haben überhaupt keine Fälle, scherzhaft oder nicht, ich weiß es nicht.
    Also wer Ungarisch lernen will, sollte sich schon dahinter setzen, sonst kommt man nicht voran.
    Noch etwas: Die Sprache ist grammatisch gesehen völlig anders wie unsere anderen Sprachen in Europa (ähnlich ist nur noch das Finnische). Jedoch tauchen immer wieder unglaubliche Parallelen zum Deutschen auf, also teilweise kann man genauso übersetzen. So, entschuldigen Sie bitte diese lange Einleitung, aber ich wollte auch etwas über die Sprache selbst sagen, und nicht nur über das blanke Buch, Ungarisch ist nämlich klanglich eine sehr schöne Sprache, ein bisschen musikalisch anmutend. Sehr orientalisch klingend, ein bisschen fremd für deutsche Ohren (man hört schließlich nicht jeden Tag Ungarisch *g*), gebunden und weich. Ein wirklicher Edelstein in unserem Europa!

    Wir verwenden das besagte Buch in unserem Ungarisch-Kurs an der Volkshochschule. Ich muss sagen, das Buch hat bis jetzt seine Versprechen (siehe oben) gehalten. Die Assimil-Methode funktioniert folgendermaßen:
    Man lernt die Sprache ähnlich wie man als Kind seine Muttersprache lernt. Zuerst erfolgt die sog. Passive Phase, d.h. man wiederholt nur den Stoff und versucht nur, ihn zu verstehen. Also man bekommt, das mag jetzt lustig klingen, ist aber so, gleich mal ein paar ungarische Sätze hingeknallt. Die liest man sich schön langsam durch. Die Phonetik wird sehr schön auf den ersten Seiten erklärt, bevor man mit den ersten ungarischen Sätzen beginnt. Das ist sehr wichtig beim Erlernen dieser Sprache, da die Aussprache schon anders und ungewöhnlich ist! Um zu wissen, was diese Sätze bedeuten, steht die Entsprechung im Deutschen auf der Seite daneben. Eine Sache, die mir persönlich nicht so gefällt, da ich finde, man sollte den größtmöglichen Abstand von der Muttersprache einnehmen, wenn man eine fremde Sprache lernen will. Denn will ich nun die fremde Sprache lernen, oder will ich nur lernen von Deutsch auf Ungarisch zu denken, oder was? Ein Manko. Nun gut. Weiter:
    In der sog. aktiven Phase bildet man eigene Sätze und vertieft damit die Vokabelkenntnisse.
    Zur Gestaltung des Buches:
    Das Buch ist wirklich sehr liebevoll gestaltet, der Spaß kommt nicht zu kurz. Es kommen sehr schöne Dialoge vor, die erheitern. Die Lektionen werden mit schön gestalteten Zeichnungen und Malereien ausgeschmückt, was dazu hilft, dass man sich das Gelernte noch besser einprägt. Noch mehr sogar: Man lernt nicht nur die Sprache selbst, nein, es kommen auch oft Gedichte von namhaften ungarischen Dichtern vor, teilweise wunderschöne Sachen! Nebenbei wird auch das Alltagsungarisch beigebracht, man lernt, wie man Essen bestellt, man lernt wie man sich als "Ungar" auszudrücken pflegt, durch sehr putzige Dialoge.
    Gleich zu Beginn des Buches wird beschrieben, wie man es durcharbeiten muss (an dieser Stelle empfehle ich, die Kassetten/CDs mit zu bestellen, dadurch eignet man sich den speziellen Klang der Sprache noch besser an).
    1. Hören Sie sich die Lektion in aller Ruhe an.
    2. Lesen Sie den ungarischen Text langsam, im Vergleich mit der deutschen Entsprechung durch
    3. Hören Sie sich de Text erneut an
    usw. man braucht wirklich keine Angst haben, falsch an die Sache heranzugehen. Dieses Buch knallt nicht einfach ein paar nüchterne Texte hin, nach dem Motto: "Hier hast du den Text. Friss oder stirb!", nein, es wird sehr liebevoll dargestellt, wie man sich die Sprache aneignen kann.
    Die Grammatik wird nicht in ultraschweren Fachausdrücken dargestellt, wie man es von der Schule her kennt (z.B. adjektivisches Interrogativpronomen und ähnliches), nein, man liest sich das Zeug einfach durch, und bekommt irgendwie ein Gefühl für die Struktur und Grammatik.
    Abschließend ist zu sagen, dass man, wenn möglich, das Buch als Begleitbuch im Ungarisch-Unterricht nehmen sollte. Wer keine Möglichkeit hat Unterricht zu nehmen, für den könnte es etwas schwierig werden.
    Das Buch ist aus dem Französischen übersetzt, also ursprünglich: Französisch - Ungarisch. Daher wirken die deutschen Entsprechungen manchmal nicht exakt und etwas "undeutsch", aber darüber kann man hinweg sehen.
    Es bleibt nur noch zu sagen: Lassen Sie sich nicht abschrecken vom Ungarischen, es ist ein sehr schöne Sprache. Wer vielleicht eine andere Sprache lernen will, die Assimil-reihe gibt es in etwa 100 Sprachen.