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Spawn
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 (VHS) Fantasyfilm
Platz 213 in der Kategorie "Fantasyfilme". Genre: Fantasy / System: VHS Videofilm / Altersfreigabe (FSK): 16 / VHS Geheimagent Simmons transformiert nach seinem Tod durch einen Pakt mit dem Teufel zu ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,90 / 5,00 (2.9 von 5)

Spawn Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,90 / 5,00 (2.9 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Sehr gute Effekte, abgefahrene Filmidee
  • Spawn selbst wurde ordentlich umgesetzt
Nachteile/Kritik
  • Mässige schauspielerische Umsetzung, schlechte Adaption der Vorlage
  • Der störende Clown, extrem miese CGI - Effekte
mattha

Aus der Vorlage hätte man mehr machen können

ein Testbericht von 2004-01-05 18:55:36 vom 05.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr gute Effekte, abgefahrene Filmidee...
Nachteile/Kritik: Mässige schauspielerische Umsetzung, schlechte Adaption der Vorlage
Hallo zusammen,

gestern war mal wieder DVD-Abend, dieses Mal sollte es Spawn geben.


Die Story:

Der Geheimagent Al Simmons, dargestellt von Michael Jai White, ist ein eiskalter Killer, der für eine amerikanische "Behörde" Mordaufträge ausführt. Der Film beginnt mit der Vernichtung eines Flugzeuges, bei der nicht nur die Zielperson, sondern auch Nichtbeteiligte umkommen. Simmons will daraufhin seinen Dienst quittieren, wird aber von seinem Vorgesetzten Jason Wynn, gespielt von Martin Sheen, zu einer letzten Mission überredet. Bei diesem Einsatz wird Simmons von seinem Chef auf ziemlich üble Art und Weise getötet. Wie es sich für einen Mann diesen Berufs gehört, landet Simmons direkt in der Hölle. Dort schliesst er einen Pakt mit dem Teufel und gelangt als Spawn auf die Erde zurück. Spawn hält sich allerdings nicht an die Abmachung und wendet sich gegen seinen neuen Herrn. Und wie ein jeder weiss ? wenn man den Teufel "verscheissern" will, kommt meist das dicke Ende nach.


Hintergrundinformationen:

Spawn basiert auf einem von Todd McFarlane gezeichneten Comic, welches sich zu Beginn der 90er Jahre in den Staaten zum Kultcomic entwickelte. Der Comic enthält eine Reihe, nicht im Film auftauchende Charaktere, zeichnet sich durch eine komplexe Story aus. Es existieren bereits sogenannte Cross-Over, d.h. dass es zu gemeinsamen Auftritten des Titelhelden mit anderen Grössen der internationalen Comicszene kommt (z.B. Batman). Das Comic ist seit etwa 1997 in Deutschland beim Image Verlag erhältlich.


Mein Eindruck des Films:

Die oben angegebene Zusammenfassung der Story wird den meisten Lesern etwas ?dünn? erscheinen, spiegelt aber die tatsächlich wenig ausgegorene Story des Films wieder. Der Film steht und fällt mit den brillianten Action- und Special-Effect-Szenen. Während die Schauspieler / Charaktere durchgehend blass bleiben, Möglichkeiten, dem Film eine tiefergehende Handlung zu verpassen, gnadenlos ungenutzt bleiben, ist das Trommelfeuer an Effekten einfach atemberaubend. Ebenso sind die Ideen, die durch die Special-Effects-Crew verwirklicht wurden, so brilliant, dass die mässige Story und die unausgegorenen schauspielerischen Leistungen kaum ins Gewicht fallen. Allein die Darstellung der Hölle (genau so stell ich mir die Hölle vor) und des Bösen, witzigerweise verkörpert durch einen fetten Clown, würde ausreichen, um den Film Actionfans zu empfehlen. Fans des gleichnamigen Comics werden sich angesichts der nicht übernommenen Story nicht so recht wiederfinden ? daher die Empfehlung, den Film eher losgelöst von der Vorlage zu betrachten.


Die DVD / Specials:

Die Qualität von Bild und Ton der DVD ist nicht überragend, aber gut genug, um die Effekte geniessen zu können. Der von mir erworbene Directors Cut enthält als Bonusmaterial Hintergrundinformationen zur Produktion (eher langweilig), und jeweils ein Musikvideo von Marylin Mason (Long hard road out of hell) und Crystal Methods "Can't you trip like I do?" in guter Qualität. Ein Making Of, welches die phantastischen Effekte näher beleuchtet, ist leider nicht vorhanden, daher kann man sich die "Dreingaben" eher schenken. Gekauft hab ich die DVD für 14,99 Euro.


Die wichtigsten Darsteller und ihre Rollen:

Michael Jai White: Al Simmons/Spawn, der Hauptprotagonist
John Lequizamo: Der Clown, das absolute Böse
Martin Sheen: Jason Wynn, der bösartige Chef von Al Simmons
Nicol Williamson: Cogliostro, ein seit langer Zeit gegen das Böse kämpfender Verbündeter und Lehrer Spawns
Theresa Randle: Wanda, die Frau von Al Simmons

Buchvorlage: Todd McFarlane... (Comic)
Drehbuch: Mark A.Z. Dippé, Alan B. McElroy
Filmmusik: Graeme Revell
Kamera: Guillermo Navarro
Produktion: Clint Goldman
Regie: Mark A.Z. Dippé

Die üblichen technischen Details:

Bildformate: PAL Widescreen 1:1.85
Tonformate: Deutsch: Dolby Digital 5.1
DVD-Typ: DVD 9
Verpackung: Amaray-Box (1 DVD)
Ländercode: 2, PAL
Länge: 94 Minuten
Genre: Science Fiction
Freigabe : ab 18 Jahre

Mein Fazit:

Hätte man dem Film eine gute Story gegönnt und den Schauspielern die Möglichkeit gegeben, ihr Können voll auszuspielen, hätte Spawn den Status von Matrix oder Blade erreichen können. So jedoch ist der Film nur für Fans von allerdings aussergewöhnlichen Effekten empfehlenswert. Ich habe jedenfalls der Kauf nicht bereut und vergebe daher 4 Sterne.


Viel Spass beim Schauen
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Realjackass

Cooler Held in einem miesen Machwerk

ein Testbericht von 2008-09-23 19:06:19 vom 23.09.2008
Empfehlung: nein
Vorteile: Spawn selbst wurde ordentlich umgesetzt...
Nachteile/Kritik: Der störende Clown, extrem miese CGI - Effekte
++++++++
+STORY+
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Al Simmons (Michael Jai White) ist Geheimagent und Profikiller in einer Person, der für den mächtigen Konzernboss Jason Wynn (Martin Sheen) auf der ganzen Welt riskante Jobs ausführt. Als dieser eines Tages bewusst Zivilisten töten lässt, will Simmons aussteigen, doch zuvor soll er noch einen letzten Auftrag erledigen. Bei diesem wird er von Wynn verraten und bei lebendigem Leib verbrannt, doch der Tod ist nicht das Ende für ihn. Der Höllenfürst persönlich empfängt Simmons in seinem Reich und bietet ihm einen Deal an: Er darf noch einmal zurück auf die Erde, um seine Frau ein letztes Mal zu sehen, im Gegenzug muss er die Armee des Teufels in den Krieg führen.
Erneut wird Simmons hintergangen, denn er wird erst 5 Jahre später auf die Erde geschickt und ist zudem schrecklich entstellt. Kurz darauf erhält er von dem "Clown" (John Leguizamo), der rechten Hand des Teufels, der Simmons auf seinen Auftrag vorbereiten soll, einen Anzug, der ihm vollkommen neue Kräfte verleiht. In dieser Montur wird er zum Antihelden Spawn, der problemlos Kugeln trotzen und aus reiner Gedankenkraft zahlreiche Waffen entstehen lassen kann. In seiner neuen Gestalt ist Simmon's einziger Gedanke die Rache an Wynn, dem er sein untotes Dasein zu verdanken hat, doch schon bald stellt er sich auch gegen den Teufel und seine Schergen...


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+DATEN ZUM FILM+
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Originaltitel: Spawn
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1997
Laufzeit: ca. 94 Min.
Freigabe: FSK 18
Regie: Mark A.Z. Dippé
Buch: Alan B. McElroy, Mark A.Z. Dippé, Todd McFarlane
Produzent: Clint Goldman
Kamera: Guillermo Navarro
Schnitt: Todd Busch, Michael N. Knue
Originalmusik: Graeme Revell
Casting: Bruce H. Newberg, Mary Jo Slater

Darsteller:
Michael Jai White.....Al Simmons / Spawn
John Leguizamo.....Clown
Martin Sheen.....Jason Wynn
Theresa Randle.....Wanda Blake
Nicol Williamson.....Cogliostro
D.B. Sweeney.....Terry Fitzgerald
Melinda Clarke.....Jessica Priest
Miko Hughes.....Zack
uvm.


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+BE ZUGSMÖGLICHKEITE N+
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"Spawn" wurde hierzulande mittlerweile in zahlreichen Fassungen auf DVD veröffentlicht, die jedoch trotz unterschiedlicher Freigaben im Grunde alle ungeschnitten sind. Während die Versionen mit einer FSK 16 auf dem amerikanischen PG-13 Cut beruhen, der so auch in den Kinos zu sehen war, handelt es sich bei der FSK 18 - Variante um den Director's Cut, der das Werk in einigen Szenen noch etwas verlängert. Der Gewaltgrad unterscheidet sich in beiden Fällen jedoch nicht erheblich voneinander, weshalb die Entscheidung der unterschiedlichen Freigaben hier nicht ganz nachvollziehbar erscheint. Die besten DVDs zum Film sind immer daran zu erkennen, dass sie als Special Editions gekennzeichnet sind, in diesen Fällen hat reichlich Bonusmaterial seinen Weg auf die Silberlinge gefunden. Empfehlenswert ist auch die Scheibe aus dem Hause Warner Home Video, die sich durch ihr Cover von den anderen Releases abhebt und ebenfalls mit reichlich Extras ausgestattet wurde.


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+KRITIK+
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Wenn man sich in Deutschland nach dem Comic-Helden Spawn erkundigt, kassiert man häufig nur fragende Blicke, denn während die düstere Schöpfung aus der Feder von Todd McFarlane in den USA schon so einige Erfolge feierte, fristet er hierzulande noch immer ein Schattendasein neben den großen Namen des Superhelden-Business. Etwas verwunderlich ist diese Tatsache vor allem deshalb, da "Spawn" schon im Jahr 1997 eine Verfilmung erhielt, knapp ein halbes Jahrzehnt also, bevor der Superhelden-Boom durch Werke wie "Spider-Man" oder "X-Men" richtig startete. Unglücklicherweise kann allerdings nicht behauptet werden, dass es sich bei "Spawn" um einen großartigen Vorreiter dieses Trends handelt, eher im Gegenteil. Vielerorts wird das Werk als einer der schlechtesten Superhelden-Verfilmungen angesehen, auch finanzielle Erfolge blieben damals aus. Für sich spricht auch die Tatsache, dass "Spawn" bei einem Produktionsbudget von 40 Millionen US-Dollar gerade mal 54,97 Millionen an den amerikanischen Kinokassen einspielte.
Letztendlich muss man der Sache ehrlich gegenübertreten. "Spawn" war seiner Zeit nicht voraus, er war einfach ein mieser Film, dem der Erfolg zu Recht verwehrt blieb. Selbst Todd McFarlane äußerte bereits, dass er mit dem Resultat alles andere als zufrieden war und das Franchise irgendwann in der Zukunft wohl noch einmal einen Neustart erhalten solle. Verdient hätte "Spawn" sich einen besseren Film mit Sicherheit, denn die Grundstory alleine bietet durchaus reichhaltigen Platz für eine adäquete, filmische Umsetzung. Die Geschichte ist dabei irgendwo zwischen "Batman" und "The Crow" angesiedelt und folgt einem vergleichsweise düsteren Helden bei seinem Streifzug gegen das Verbrechen. So wurden die Comics vor allem deshalb ein Erfolg, weil sie sich vordergründig an eine erwachsene Leserschaft richten und die kindliche Naivität anderer Helden-Storylines vermissen lassen.

Dass "Spawn" als Film letztendlich auf der ganzen Linie scheitert, hat sicherlich mehrere Gründe. Dem Regisseur Mark A.Z. Dippé ("Frankenfish") ist im Grunde nicht vorzuwerfen, dass er nicht versuchte, die düstere Atmosphäre der Vorlage umzusetzen. Die Settings sind stets dunkel und lassen sogar ansatzweise Erinnerungen an das Gotham City aus Tim Burtons Batman-Filmen aufkommen. Dennoch nimmt sich "Spawn" einfach nicht so ernst, wie es für einen solchen Stoff nötig gewesen wäre, was nicht gerade dadurch aufgewertet wird, dass die Inszenierung häufig an ein austauschbares B-Movie erinnert. Gerade die Schießereien oder anderweitigen Actionszenen sind eher kostengünstig umgesetzt, was auch für die CGI-Arbeit gilt. Insbesondere der Teufel ist so verdammt billig dargestellt, dass es den Betrachter schaudert und beinahe Scham für die schlechte Arbeit der Verantwortlichen aufkommt. Das riesige Monster erinnert an einen Endgegner aus einem alten Playstation-Spiel und dürfte wohl zu den miesesten CGI-Animationen gehören, die Hollywood jemals hervorgebracht hat.
Das Geschehen wirkt trotz einer Länge von 94 Minuten etwas zäh und gerade für Neulinge im Spawn-Universum nicht immer durchsichtig. Die Hintergründe einiger Charaktere bleiben im Dunkeln, weshalb nicht jede Storywendung sofort nachvollziehbar erscheint. Spawn selbst wurde desweiteren großteils verschenkt, da nur selten auf seine mächtigen Fähigkeiten eingegangen wird und er stattdessen lieber zur MG greift. Um dem Hauptcharakter mehr Raum zu schaffen, wäre es sicherlich kein Fehler gewesen, die Figur des Clowns komplett zu streichen. Dieser nervt mit seinen präpubertären Späßen sehr schnell ungemein und will so garnicht in den ansonsten ernsten Ton des Films passen. Etwas Humor in einem solchen Werk ist sicher nie verkehrt, doch dieser Charakter ist nichts anderes als deplatziert und störend. Daran ändert auch nichts, dass sich unter der dicken Make-Up-Schicht kein anderer als John Leguizamo verbirgt, der im Nachhinein sicherlich nicht besonders Stolz auf diese Rolle sein dürfte. Auch alle anderen Akteure agieren auf Sparflamme. Michael Jai White ist in der Hauptrolle absolut austauschbar, während Martin Sheen den fiesen Industriegiganten viel zu zahm erscheinen lässt und insgesamt hinter seinem Können zurückbleibt.


++++++
+FAZIT+
++++++

"Spawn " ist insgesamt leider eine misslungene Comic-Adaption, deren Inszenierung in keinster Weise überzeugen kann. Während die ausbaufähige Story an vielen Enden unverständlich erzählt wird, macht der Film ingesamt doch eher den Eindruck eines Actionfilms auf B-Niveau, als ein 40 Millionen Dollar teurer Blockbuster. Gerade bei einem solchen Budget sollte man eigentlich auch mit besseren CGI-Effekten rechnen können, doch "Spawn" hält sogleich ein paar der miesesten Computer-Animationen aller Zeiten bereit. Nicht nur das trübt den Sehspaß gewaltig, auch der Charakter des Clowns kratzt schnell an den Nerven des Zuschauers und animiert somit zum häufigen Gebrauch der Vorspultaste. Wer eine gute Comicverfilmung sehen will, hält sich somit an die vielen Titel der letzten Jahre und macht um "Spawn" einen weiten Bogen.
3 von 10 Punkten.

Mfg
Realjackass
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Tuffi2106
Tuffi2106, 23.09.2008
SH, lieben Gruß und einen schönen Abend! Tuffi
Bunny84
Bunny84, 23.09.2008
Einen schönen Abend und liebe Grüße send ich dir aus dem Münsterland.
Regan
Regan, 10.03.2009
Liebe Grüsse, Nadine
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Spawn - der Soundtrack

ein Testbericht von 2002-02-18 15:52:42 vom 18.02.2002
Empfehlung: ja
Spawn - vom Kult zur Legende

Im Jahr 1992 erschien seinerzeit der erste Spawn Comic und verkaufte sich über eine halbe Million mal. Todd Mac Fairlane, seines Zeichens künstlerisches Multitalent und zeichneriches Universalgenie gilt als der Erfinder der Comicfigur Spawn. Die immer größer werdende Fangemeinde sehnte sich lange nach einem Kinoereignis und 1997 war es dann endlich so weit. In Hollywood entstand ein Fantasy Kinoabenteur mit digitalen Spezialeffekten und die Spawn Jünger waren begeistert. Der Soundtrack "Spawn - The Album" versammelte unter anderem hochkarätige Musiker aus der amerikanischen Rockszene, die wir vorwiegend von Roadrunner kennen. Die renommierte britische Club Szene DJ´s lieferten die Beats. Hier wagen sich alle Bands auf musikalisches Neuland, herausygekommen ist dabei ein interessanter Mix aus Crossover und technoiden Big Beats der Neunziger.


Beim ersten Lied liefern "Crystal Method" die ausgezeichneten Beats; kombiniert mit der trockenen, rauhe Stimme des Sängers von Filter wurde "Can't You Trip Like I Do" zum hit in den Clubs. Mit "long hard road out of hell" geht dann weiter; hier haben wir es mit Marilyn Manson zu tun, der singt hier wie in Extase, dass echt die Boxen platzen, leider hört man von der charmanten TripHop Queen der Sneaker Pimps nur wenig.
Orbital haben mit Kirk Hammet zusammen "Satan" eingespielt. Der Song hat auf jeden Fall gute breakbeats; das jedoch kirk Hammet mitspielt, war eigentlich weniger zu hören. Korn and The Dust Brothers lassen es anschließend mit "kick the P:A:" krachen. Die Jungs liefern hier meiner Ansicht nach ein recht gutes Lied; alles in allem ist die Nummer jedoch ziemlich verworren, wie man es Korn kennt. Die legendären Dust Brothers haben exzellente, tieflastige Betas produziert. Von Korn hätte ich ehrlich gesagt ein wenig mehr erwartet, doch die electro sounds sind so gut, da kann man als Sänger echt nur zuhören.
Die CD hat die Butthole Surfers and Moby zusammengebracht. Das Lied heißt "Tiny Rubber Band"; ist leider eher so schwerfälliger downbeat geworden; eben Geschmacksache, die Beats sind sehr psychedelisch, strahlen Verzweiflung aus. Da kennen wir Moby anders, da haben wir schon mehr gelacht über seine Musik, aber es ist eben auch nur eine zartes Gummilied geworden. Metallica und DJ Spooky haben sich meiner Ansicht nach mit "For Whom The Bell Tolls" total vergriffen. Das kann ich wirklich nur als Versuch ansehen ein gutes remix zu produzieren, wie man sich an einem solchen Klassiker vergehen konnte, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Die skills von Spooky stehen natürlich außer Frage...
Stabbing Westward und Josh Wink liefern ein guten Breakbeat mit sehr geilen Gesang von Stabbing, hier wabbern kräftig die Oszillatoren; die Texte handeln von Trauer , durch den Gesang wird das sehr gut in Szene gesetzt. "Mansun" and "808 State" haben mit "skin up pin up" meiner Meinung nach den Klassiker des Albums aufgenommen. Die zeigen hier wie eine echte Rock´n´Roll Band und eine DJ Crew den Electrofunk der neuen Zeit komponiert; handelt von Liebe, Leidenschaft von Lust und Spass. in diesem Sinne mach dich schon mal frei Baby... Prodigy und Tom Morello lassen es mit "One Man Army" ganz schön krachen mit dem groovenden BigBeat. TMorello gibt alles in allem jedoch höchstens eine Kostprobe seiner Fähig keiten.
"Silverchair" und Vitro liefern einen eher düsteren Crunche downbeat, Die lyrik handelt von dem Übergang, der Verwandlung, über disem Lied schwebt der Geist des Spawn; eine Existenz im dieseits und Im Jenseits, ein gefallener Engel, Das Lied ist stimmig; Musik und Lyrik finden sich hier im Einklang. Das Lied ist nicht ganz so mein ding, aber die Komposition ist einfach genial. "henry rollins" und "goldie" haben eine ziemlich abgedrehte Jungle Nummer aufgenommen, mit einem Sänger, der eher leise singt, der dem Text zwar die gewisse Note verleiht; jedoch kann mich das insgesamt aber nicht so überzeugen.
Was dabei herauskommt wenn "Slayer" und "Atari Teenage Riot" ins Studio gehen, kann man sich in etwa vorstellen "No Remorse" von Slayer wird hier mit 160 Jungle beats pro minute bombadiert; die Nummer kann ich mir absolut nicht geben, tut mir leid
"soul coughing und roni Size" lassen es dann harmonisch ausklingen...


Fazit:
Der Soundtrack "Spawn - The Album" aus dem Jahr 1997 gehört für mich nach wie vor zu meiner musikalischen Seele. So gesehen finden wir auf dem Album eine Verschmelzung von britischer Clubszene, die nach wie vor im Diskobereich die Trends setzt, mit dem andererseits amerikanisch dominierten Metal Bereich. Aus dem Big Beat und dem Crossover der Neunziger haben die hier beteiliegten Bands ein interessantes Album komponiert. Meinen Recherchen zufolge arbeitet das team um Todd Mac Fairlane mittlerweile am zweiten Teil des Kinofilms.


Quellen, Linkressourcen:
http://www.sonymusic.com/artists/ Spawn/spawn1.html eine sehenswerte Webseite, hier werden die mitwirkenden Bands des Soundtracks vorgestellt
http://www.spawn.com/ offizielle Webseite
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3  Fantasyfilme
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Produktbeschreibung Spawn (VHS)

Technische Daten und Produkteigenschaften
VHS

Geheimagent Simmons transformiert nach seinem Tod durch einen Pakt mit dem Teufel zu Spawn, um seine Frau wiederzusehen. Grelle Adaption des Kult-Comics "Spawn" mit tollen Effekten und Aussatattung.
Allgemeine Informationen Spawn
EAN: 4012050022815
gelistet seit: 12.10.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,90 / 5,00
Film / Kino-Daten
Darsteller: John Leguizamo , Michael Jai White , Martin Sheen 
Genre: Fantasy 
Kategorie: Spielfilm 
Land / Jahr: USA 1997 
Originaltitel: Spawn 
Altersfreigabe (FSK): 16 
Regie: Mark A.Z. Dippé 
Video / DVD-Daten
Anbieter (Label): VCL Communications (Constantin) 
Bildverhältnis: Widescreen 
Sprache: Deutsch 
Auslieferung: 03.11.1998 
EAN-Code: 4012050022815 
System: VHS Videofilm 
Ton-System: Dolby Surround 
Vertrieb: VCL Communications 
Spawn (VHS) Fantasyfilm im Vergleich
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