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In meinem neusten Bericht möchte ich euch etwas vorstellen, dass meiner Meinung nach noch gar nicht mal so bekannt ist, aber es ist an der Zeit, dass sich etwas verändert und da es um die Benzinpreise geht, denke ich interessiert es auch sehr viele Leser.
Ich habe im Internet eine Seite gefunden, wo man sämtliche Daten seines Autos was den Verbrauch und die gefahrenen Kilometer ausrechnet und dann rechnet einem diese Seite aus, was man für die gleiche Strecke mit LPG, Erdgas oder mit Dieser verbraucht hätte.
Die Seite selber nennt sich http://www.amortisationsrechner.de/
Zunächst einmal möchte ich euch erklären, was es mit den einzelnen Kraftstoffarten auf sich hat und wie die Preise aussehen, so dass man sich unter allem etwas vorstellen kann.
Benzin:
Nun Benzin ist klar, hier hat man einen normalen Otto Motor, über welchen man sich ärgert, da Preise immer weiter steigen und der Verbrauch ist meistens auch nicht gerade niedrig. Ich selber habe einen Verbrauch von 10,5 Litern.
Diesel:
Diesel ist schon ein wenig günstiger als Benzin nur ein Diesel ist teurer in der Anschaffung, dafür hält der Motor auch ziemlich lange. Bei älteren Dieselmotoren gibt es im Winter öfters mal Probleme mit dem Anspringen.
Jetzt komme ich aber zu den neuen Kraftstoffen LPG und Erdgas.
Erdgas :
Erdgas selber ist schon längere Zeit bekannt und hier in Düsseldorf ist es vor allem dadurch bekannt geworden, dass die Stadtwerke mit Erdgas tanken und man somit auch ein paar Erdgastankstellen vor der Haustüre hätte, die man nutzen kann. Der Preis von Erdgas liegt unter dem Preis von Diesel und Benzin, das KG kostet zurzeit zwischen 80 und 90 Cent.
Erdgas selber hat eine steuerliche Absicherung bis 2020, was heißen soll, dass dieser Kraftstoff vom Gesetz her erst einmal soweit gesichert ist, so dass nicht schnell hohe Kosten wie zum Beispiel beim Benzin auf den Endverbraucher zukommen.
Der Tank selber nimmt in der Regel ein wenig Platz des Kofferraums weg und wird leider mit einem Druck von bis zu 200 Bar geladen, was meiner Meinung nach nicht ungefährlich ist. Weitere Nachteile ergeben sich darin, dass dieser Kraftstoff so gut wie nur in Deutschland zu bekommen ist und eine Umrüstung doppelt so teuer ist wie die auf LPG / Flüssiggas. Für meinen Ford Focus würde ich über 3000 Euro für eine Umrüstung mit Erdgas zahlen.
LPG / Flüssiggas:
Flüssiggas ist im Vergleich zu allen 3 andern Kraftstoffen am günstigsten und man zahlt in Deutschland zurzeit Preise von 0,39 bis hin zu 0,60 Cent pro Liter. Beim Flüssiggas steigt der Verbrauch allerdings um etwa 15 Prozent insgesamt, was aber noch relativ erschwinglich ist. Weitere Vorteile befinden sich darin, dass das Tankstellen netz in Deutschland schon ein wenig besser ausgebaut ist als das für Erdgas und die Umrüstung weniger kostet, konkret bei meinem Ford Focus 2300 Euro. Man hat in der Regel einen kleinen Zusatztank in der Reserveradmulde mit einem Inhalt von bis zu über 60 Litern. Man kann sich natürlich auch größere Tanks in den Kofferraum einbauen lassen.
Weitere Vorteile befinden sich darin, dass Flüssiggas nur bei einem Druck von bis zu
8 Bar gelagert werden und dieses Gas selber ist bis 2009 steuerlich vergünstigt, wobei jedoch alle auf eine Erweiterung wie beim Erdgas bis 2018 warten, denn die EU macht Druck, da Flüssiggas im Gegensatz zu Erdgas im Ausland wie Belgien, Frankreich oder den Niederlanden bereits an jeder Tankstelle zu erhalten ist nur Deutschland ist hier etwas schlapp.
Bei Erdgas und Flüssiggas hat man jeweils ein bivalentes Antriebssystem, was heißt, dass man natürlich den normalen Tank besitzt für das Benzin und zusätzlich den Gas-Tank. Eine Umstellung kann dann je nach System automatisch oder manuell erfolgen.
Vom Schadstoffausstoß sind Flüssig und Erdgas beinahe gleich und vor allem schonen sie den Motor und die Abgassysteme deutlich mehr als es beim Benzin der Fall ist.
Fazit:
Flüssiggas siegt im Preisvergleich deutlich auch vor dem Erdgas, da es eine höhere Zukunft hat und auch im Ausland gefragt ist. Einbau und Unterhalt sind hier am günstigsten und man hat ein geringeres Risiko als bei einem Erdgastank. Auch gesichert ist, dass die Vorräte ausreichend groß sind, denn Flüssiggas ist ein Nebenprodukt der Rohölförderung.
DER AMORTISATIONSRECHNER:
Design:
Das Design ist sehr simpel gemacht aber durch die Mischung aus grauem Hintergrund und blauen Farben kommt es einem sehr schnell übersichtlich vor. Der erste Eindruck sieht ein wenig fachmännisch aus und man weiß nicht so ganz was man hier soll aber nach wenigen Sekunden legt sich das, weil man dann sieht, dass die Seite ganz einfach aufgebaut ist und funktioniert.
Oben links gibt es einen Kasten mit allgemeinen Angaben, in dem man seine Kilometerleistung und seinen Verbrauch etc. eingeben kann. In den Kasten darunter gibt man zusätzlich noch die Preise der anderen Kraftstoffe ein, wobei man natürlich auch mal schauen kann was es kosten würde, wenn man den Benzinpreis hoch einstellt, denn dieser wird ja teurer und man kann die Kosten der Zukunft berechnen.
Nun kommt man zu einzelnen Kästchen für Autogas, Erdgas und Diesel, in welchem man seine Daten eingeben kann und so hat man hier Kosten für die Umrüstung, den Verbrauch sowie Mehrkosten für den Verbrauch einzugeben und es wird sogar der Verbrauch an Benzin mit einberechnet, den man braucht damit der Motor anspringt, denn zum Beispiel beim Flüssiggas funktioniert das System so, dass man den Motor erst einmal mit normalem Benzin startet und dann fährt man ein paar Minuten mit Benzin bis der Motor eine Temperatur von 30 Grad hat und das System automatisch umstellt auf das Flüssiggas. Wenn der Tank mit dem Flüssiggas dann verbraucht ist, stellt sich alles wieder auf Benzin um. Die Tankfülle vom Flüssiggas wird beim Anbieter Stargas zum Beispiel durch 5 grüne LEDS im Auto angezeigt, die einem dafür extra eingebaut werden.
Wenn man alle Daten eingegeben hat, kann man auf Ausrechnen Klicken und dann erscheint in der de Seite ein Diagramm, welches mit Graphen anzeigt, wie sich die einzelnen Kosten entwickeln, wobei auf den Achsen einmal der Zeitraum in Monaten sowie die Kosten in Euro befinden. Der Graph, der also am niedrigsten verläuft hat am Ende die geringsten Kosten, was meistens auch Flüssiggas ist.
Über dem Diagramm sieht man noch eine Tabelle, die meiner Meinung nach aussagekräftiger ist und mit der man noch einmal die einzelnen Kraftstoffe im Überblick hat und dann den Verbrauch sowie die Kosten für 100km angegeben hat und natürlich die Ersparnis gegenüber Benzin sieht und auch sieht, nach welchem Zeitraum sich die Anschaffung einer Gasanlage zum Beispiel rentiert hat und man wirklich beginnt zu Sparen.
Mein Beispiel:
Ich selber habe einen Verbrauch von 10,5 Litern und fahre im Jahr so an die 10.000 km wobei eine Strecke in der Regel an die 24km lang ist. Berechnen lasse ich mir alles für eine Zeitraum von 5 Jahren.
Bei den Ergebnissen merke ich, dass ich beim Autogas / LPG am meisten Spare und die kompletten Kosten nach zirka 3 Jahren wieder eingeholt hab und dann beginne zu sparen. Für mich lohnt sich dies allerdings nur dann, wenn ich auch nach 2009 eine steuerliche Vergünstigung auf diesen Kraftstoff habe. Menschen die mehr als ich Fahren haben den Preis natürlich schneller drinnen.
Mit Erdgas und Diesel würde ich zwar auch sparen aber weniger viel und es würde viel länger dauern bis ich meine Kosten wieder eingeholt habe.
Mit Flüssiggas ist aber durchaus eine Halbierung der Benzinkosten drinnen und wenn man einmal ausrechnet was man im Jahr verfährt und dann ausrechnet was es an Gas wäre, kann man schon ein paar Hundert bis teilweise Tausend Euro sparen und ich empfehle wirklich jedem einmal zu schauen was er sparen könnte und vor allem dann auch im Netz zu recherchieren wo bei sich in der Nähe die nächste Flüssiggastankstelle liegt und ob es sich lohnt diese Anzufahren.
Bei mir selber sieht es so aus, dass ich zurzeit einen Weg von 15 Minuten zur nächsten Tankstelle benötigen würde, was meiner Meinung nach leider ein wenig zur Weit ist. Da ich allerdings eventuell einen Studienplatz in Düsseldorf bekomme, überlege ich dennoch mit einer Umrüstung zu fahren, da die Tankstelle direkt neben der UNI liegt und ich deshalb auch mit dem Auto dort hinfahren könnte und direkt Tanken würde.
Mein Fazit:
Der Rechner selber ist eine sehr gut Sache, die ich schon mit mehreren Theorien durchgegangen bin und ich denke man kann damit erst einmal merken, wie viel man durch so eine Sache nun sparen kann. Ob sich eine Umrüstung für jemand persönlich lohnt muss man dann allerdings selber entscheiden. Fakt ist aber, dass es Alternativen zum Benzin gibt und sie im Ausland zum Beispiel auch wirklich gut genutzt werden und es nur noch eine Frage der Zeit ist bis mehr Leute auf Flüssiggas umsteigen.
Ich versteh auch nicht warum sämtliche Magazine im TV gar nicht erst über Flüssiggas berichten sondern alle nur von Erdgas sprechen, denn Flüssiggas ist im Ausland weiter verbreitet und auch wesentlich sicherer und günstiger als Erdgas, welches für mich nicht in Frage käme. Es kann doch nicht sein, dass alle per TV zum Erdgas geleitet werden, nur weil ein paar Behörden den Fehler gemacht haben und Erdgas fahren. Nun schaut euch mal um und stellt selber fest ob Flüssiggas zu euch passt oder nicht.
Ich hoffe, dass dieser Bericht euch wirklich geholfen hat, denn ich habe versucht mein Wissen in diesem Gebiet kurz zu formulieren, da viele Menschen sehr wenig über Gas Antrieb wissen, wobei heute eigentlich jeder damit umherfahren kann.