Vielleicht hat der ein oder andere schon mal etwas von Andreas Eschbach gehört. Ja, genau der! Der Meister selbst. Naja, vielleicht ist das ein wenig übertrieben, aber als ich das *Jesus Video* (ein Highlight) von Andreas Eschbach gelesen hatte, war ich von dem Autor so begeistert, dass ich gleich danach *Kelwitts Stern* (fand ich nicht so besonders) und *Eine Billion Dollar* (war schon besser) verschlang. Nun, als alter Hase im Internet, suchte ich natürlich gleich nach Hintergrundinformationen des Autors und wurde unter www.andreaseschbach.de fündig. Jeden Eschbach-Fan kann ich diese Seite nur empfehlen. Sie zeichnet sich aus durch umfangreiche Hintergrundinformationen, private Einblicke in Eschbachs Gedankenwelt und einigen Über-Eschbach-liche Highlights.
Aufbau der Seite
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Die Seite ist schlicht, aber elegant - überwiegend in schwarz-weiß gehalten, in einfachem, aber professionellen Design. Gleich auf der Starseite sieht man ein Foto Andreas Eschbachs. Endlich kann sich der Eschbach-Fan ein Bild von ihm machen. Ich mag es immer ganz gerne, wenn ich - nachdem ich das Buch eines guten Autors gelese habe - ein paar private Informationen von ihm erhalte oder sogar ein Foto im Umschlag abgedruckt ist. Leider war dies bei seinem aktuellen *Jesus*-Roman nicht der Fall. Nun, hier werde ich also zufrieden gestellt.
Etwas misslungen finde ich als Fachfrau die Schriftenwahl. Neben einer eleganten serifenlosen Avant Garde, wählte der Gestalter dieser Homepage ausgerechnet die recht *popelige* Times. Im Grundtext findet man dann auch noch die Helvetica. Nun, ein Schriften-Misch-Masch, der mir negativ auffiel.
Am linken Bildschirmrand befinden sich sieben Buttons mit denen ich in die Rubriken *Bücherboard*, *Pinwand*, *Schublade*, *Kalender*, *Tagebuch*, *Über’s Schreiben* und *Privates* gelange.
Bücherboard
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Hier kann ich mich über alle Werke des Autors informieren. Neben einer Abbildung, kurzen Inhaltsangaben erfahre ich hier die ISBN-Nummern und die Buchpreise. Manches ist allerdings noch in DM angegeben, was etwas an der Aktualität der Seite zweifeln lässt.
Dieses Bücherboard gefällt mir sehr gut. Lange habe ich nach weiteren Werken Eschbachs gesucht und wurde erst hier komplett fündig.
Pinwand
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Diese Einrichtung finde ich weniger interessant. Hier werden Kommentare namhafter und weniger namhafter Kritiker aufgeführt. Wen wundert es, dass es sich dabei um durchweg positive Rezensionen handelt? Unter dem Link *Preise* der sich auf dieser Seite am oberen Bildschirmrand befindet, erhält man Einblick in seine reichhaltigen Auszeichnungen. So erhielt Eschbach dreimal den Kurd-Laßwitz-Preis für den besten deutschen Roman (Quest, Jesus Video und Kelwitts Stern).
Schublade
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Hier findet der Eschbach-Fan *...bislang unveröffentlichte Texte. Bei den meisten davon ist man gut beraten, sie in diesem Zustand zu belassen, aber hin und wieder finde ich doch einen ganz brauchbar. Und da es hierzulande kaum Möglichkeiten gibt, Kurzgeschichten zu veröffentlichen, helfe ich mir eben selbst...*, so der Autor!
Damit ist auch schon fast alles gesagt. Man erfährt, warum es während einer Sonnenfinsternis regnen musste und was es mit dem Garten Eden auf sich hat. Ich finde, das ist eine nette Rubrik, in der man einige Zeit zubringen kann.
Kalender
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Für die interessierten Fans, die Andreas Eschbach live sehen wollen, gibt es diesen Link. Hier erfährt man die Termine von Buchvorstellungen und Live-Auftritten des Autors. Wenn man Glück hat, findet man auch einen Termin in
der Nähe. Der nächste Termin wäre (falls ich diese Kategorie schnellsten genehmigt bekomme) am 6. Oktober 2002 in Kamen, am 7. Oktober 2002 in Sömmerda, am 16. Oktober in Wilhelmshaven, am 17. Oktober 2002 in Talheim und schließlich am 22. und 23. Oktober in Kaiserslautern. Besonders interessant ist wohl die Lesung mit anschließender Signierstunde am 14. November 2002 in Helmstedt. Dort erhält man Fragen und Antworten zu *Eine Billion Dollar*. Ach, da wäre ich zu gerne dabei.
Tagebuch
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Das Eschbach ein viel-interessierter Mensch ist, erkennt man, wenn man sein *Tagebuch* liest. Unter diesem Link führt er den interessierten Leser in seine Gedanken zum täglichen Geschehen ein. Im September 2002, also ganz aktuell, schrieb er zum Berliner Bankenskandal einen scharfsinnigen und sarkastischen Bericht. Prädikat: Absolut lesenswert!
Schreiben
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Hier findet man eine Zusammenstellung interessanter Links, die Eschbach in irgendeiner Weise inspiriert oder interessiert hat. Es macht Spaß, sich dort durchzuarbeiten und wer etwas Zeit mitbringt, wird hier nicht nur *Eschbachisches* finden...
Privates
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Das Leben Andreas Eschbachs im Überblick. Er wurde 1959 in Ulm geboren, studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und wurde 1996 geschäftsführender Gesellschafter einer ESV-Beratungsfirma. Erstaunlich, dass er schon als 12-jähriger mit dem Schreiben began und damit recht gute Erfolge erzielte.
Am oberen Bildschirmrand befindet sich wieder ein paar Links. Erwähnenswert ist hier *Erinnerungen*. Etwas verdutzt starrt man, nachdem man dieses Wort angeklickt hat, auf einen roten Punkt. Mehr nicht. Erst wenn man die Link-Leiste auf der linken Seite entdeckt, wird einem klar, dass man hier weiter surfen kann. Im ersten Moment etwas unübersichtlich, wie ich finde.
Unter diesen Links verbergen sich teils heitere, teils nachdenkliche Anekdoten. So erfährt man unter *Das Gesetz der Serie*, wie Eschbach zum Schreiben kam und wie sich langsam seine Erfolge einstellten. Vor allem seine Klassenkameraden und Freund waren von seinen *frühen Werken* begeistert. Diese netten Geschichten geben dem Fan einen persönlichen Eindruck in die Werke und die Person Eschbachs.
Fazit
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Wer nicht nur die Bücher Andreas Eschbachs liest, sondern auch an der Person Eschbach interessiert - also ein richtiger Fan - ist, sollte sich diese Seite unbedingt ansehen. Und wer noch nicht zu dieser Fan-Gemeinde gehört, sollte unbedingt das *Jesus Video* lesen. Erst dann kann man(n) mitreden. *zwinker*
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