bilderservice.de Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (2.3 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Formate bis zu 50 x 70, die es kaum woanders gibt, Funartikel wie Mousepads, Tassen, T-Shirts
Schneller und guter Service
Nachteile/Kritik
Im Vergleich zu anderen Anbietern hohe Preise
Riesenposter - digital!
ein Testbericht von Allegra2003-05-18 15:49:52vom 18.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Formate bis zu 50 x 70, die es kaum woanders gibt, Funartikel wie Mousepads, Tassen, T-Shirts...Nachteile/Kritik: Im Vergleich zu anderen Anbietern hohe Preise
Diesmal habe ich mich für Bilderservice.de entschieden, und zwar aus ganz bestimmten Gründen, die ich später erläutern werde.
*** die Seite ***
Oben in einer etwas schnörkeligen Schrift der Name der Seite mit dem Hinweis, „die Nummer 1 in Deutschland“ zu sein. Auf die Preise kann sich das nicht beziehen, aber dazu mehr.
Über einem werbenden Bilderstapel, dem Hinweis „Sie haben 6 Euro gut“, alles auf hellblauem Hintergrund, kann sich der Besucher über Preise und AGBs informieren, ohne schon registriert zu sein. Auch Pressestimmen, FAQs, Hilfe und Impressum sind an der oberen Kante der Seite angeordnet.
Hier kann man, sofern man eingeloggt ist, auch den aktuellen Stand des Warenkorbes sehen: Anzahl der Bilder, Versandkosten, Gesamtkosten.
Im linken Frame gibt es für Kunden die Möglichkeit, sich einzuloggen, Nicht-Kunden haben die Möglichkeit sich über den „Neu hier?“ Button zu registrieren. Außerdem gibt’s einen Link zum Kontaktformular und extra noch einmal einen Link zu den Preisen.
*** Registrierung ***
Nutzername, Passwort, e-Mail, Vor- und Nachname werden abgefragt. Dann noch ein Häkchen an die Zustimmung zu den AGBs (die man, wie schon gesagt, lesen kann und auch sollte, ehe man sich registriert) und los geht’s. Diese Registrierung erfolgt allerdings über eine unverschlüsselte Seite – finde ich zum einen unsicher, zum anderen den heutigen Standards nicht angemessen.
*** Bilder hochladen ***
Zunächst muss man ein Album anlegen. Das fand ich zwar zunächst etwas umständlich, im Nachhinein halte ich das jedoch für sinnvoll. Bestellt man öfter bei Bilderservice, kann man seine Bilder in den Alben thematisch sortieren.
Das Anlegen ist einfach: Name vergeben, auf „Album anlegen“ klicken und fertig.
Um das leere Album zu füllen, gibt es zwei Upload-Möglichkeiten: Standard-Upload für Netscape und IE, sowie den einfachen Upload, der für alle Browser und .zip-Archive geeignet ist. Ich habe mich für den einfachen Upload entschieden, da sich beim Standard-Upload ein zwar zertifiziertes, aber immerhin von mir nicht gewünschtes Java-Applet installieren möchte. Ich denke, diese Art des Hochladens wird auch sehr einfach funktionieren, ich habe sie aber nicht ausprobiert.
Das einfache Hochladen ermöglicht, 10 Bild- oder Zipdateien auszuwählen und hochzuladen. Die ungefähr benötigte Zeit – je nach Online-Zugang – wird in einer Tabelle unten auf der Seite angezeigt. Möchte man weniger zahlen (dazu später) muss man darauf achten, die Bilder 30 Tage im Album verbleiben zu lassen.
Beim Klick auf „hochladen“ passiert zunächst nix – kein Balken, der den Forschritt anzeigt, sondern nur der Hinweis, dass geladen wird und die obligatorische Eieruhr. Beim ersten Mal dachte ich, ich hätte etwas falsch gemacht – war aber nicht der Fall, hier ist Geduld angesagt, irgendwann ist das Album mit den hochgeladenen Bildern verfügbar.
Man sieht Thumbnails der Bilder, die Auflösung, kann das Bild angeblich „bearbeiten“. Das bedeutet zum einen die Auswahlmöglichkeit des gewünschten Formats oder eines Fun-Artikels (Tasse, Mouse-Pad, T-Shirt), das Bild kann umbenannt und mit einem Kommentar versehen werden, es kann in ein anderes Album verschoben oder per e-mail versendet werden. Zum e-mail-Versand brauche ich jedoch kein Album bei einem Bilderservice, das geht auch vom heimischen PC *g*.
*** die Preise ***
Nun zum wohl Wichtigsten, den Preisen. Hier ist bilderservice.de sicher nicht die Nummer
eins in Deutschland, es gibt inzwischen genügend Unternehmen, die weitaus preiswerter Abzüge von digitalen Fotos machen.
Der Normalpreis geht von 0,34 € für ein 9 x 13 Bild bis hin zu 19,99 € für das Format 50 x 75. Und das ist es, was mich bei diesem Versand gereizt hat – die Bildgröße ist nicht, wie meistens, auf 20 x 30 begrenzt, sondern 30 x 45, 40 x 60 und eben das Riesenformat 50 x 75 sind ebenfalls möglich.
Ich habe testweise das Format 30 x 45 bestellt, das normal 9,99 €, im 30-Tage-Modus 8,99 € kostet – das Ergebnis ist hervorragend.
Lässt man die Bilder 30 Tage auf dem Server, reduzieren sich die Preise – 9 x 13 bekommt man dann für 30 Cent, das größte Format für 16,99 € statt fast 20. Welchen Sinn das hat? Keine Ahnung, vielleicht hofft bilderservice.de auf reichlich Nachbestellungen.
Mousepads und Tassen bekommt man für 9,99 €, T-Shirts in den Größen S – XXL für 12,50 €. Versandkosten betragen 2,50 €, entfallen allerdings bei einem Bestellwert über 40 €.
Ein Fotobuch (alle Bilder des Albums in einem Papieralbum) kostet 38 € zuzüglich 3,50 € Versandkosten.
*** Formate/Seitenverhältnisse ***
Gut finde ich, dass bei der Auswahl der Formate zuoberst folgender Hinweis steht:
„Hinweis: Bei der Ausbelichtung von Bilddateien im Format 3 : 4 wird das entwickelte Foto auf Bildmotivgröße beschnitten, so daß keine weißen Ränder entstehen. Das daraus resultierende Bildformat kann dadurch von den oben genannten Papierformaten, je nach Bildseitenverhältnis, abweichen.“
Jedes Format wird dann auch noch mit der entsprechend der Seitenverhältnisse abweichenden Pixelzahl versehen. Je nach Auflösung der Originaldatei kann man auf einen Blick erkennen, welches Format eine annehmbare Qualität auf Papier liefern würde.
*** Bestellung ***
Bilder markieren, gewünschtes Format bzw. Funartikel auswählen und den Button bestellen aktivieren. Nun wird man wieder über seine Rechte und Pflichten aufgeklärt: An Ihr Angebot sind sie 7 Tage gebunden (verstehe ich nicht – ich mache kein Angebot, ich möchte etwas bestellen), die Lieferfrist beträgt ca. 4 Tage ab Vertragsschluss (also ab Bestelltag?), Leistungsort istJena/Thüringen.
Nun müssen noch Rechnungs- und Lieferanschrift angegeben werden und das Warten auf die Bilder kann beginnen.
*** Nach der Bestellung ***
Plötzlich landet eine Mail im Postkasten, in der die Bestellung in allen Einzelheiten (Lieferanschrift, Rechnungsanschrift, Anzahl und Dateiname der bestellten Bilder) bestätigt wird und auf das Widerrufsrecht aufmerksam gemacht wird:
„Sie haben ein Widerrufsrecht nach § 3 FernAbsG und § 361a BGB für bestellte Waren.
Sie sind an Ihre Erklärung (Warenbestellung) nicht mehr gebunden, wenn Sie Ihre Erklärung binnen einer Frist von 2 Wochen nach Eintreffen der bestellten Ware an der von Ihnen angegebenen Lieferadresse widerrufen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an uns.“
Nicht selbstverständlich, deshalb um so bemerkeswerter.
*** Die Lieferung ***
Am 11. Mai habe ich meine Bilder bestellt, am 17. brachte mir der Briefträger dann ein Paket. Paket deshalb, weil ich neben kleinen auch das große Format bestellt hatte. Alles war gut verpackt, das große Bild in einer Papprolle, extra verpackt in Papier, die kleinen in stabilen Kartonumschlägen.
Lieferschein und Rechnung liegen bei – mit sehr detaillierter Aufschlüsselung der Dateinamen, bestellten Formate, Preise.
Die Qualität der Bilder kann natürlich nur so gut sein wie die eingesandte Datei – und ich bin begeistert. Auch bei den großformatigen Abzügen Farbtreue und Tiefenschärfe, da gibt’s nichts zu meckern. Die Abzüge kamen auf Agra Prestige Digital-Papier, Dateiname und lieferndes Unternehmen sind aufgedruckt. Praktisch, wenn ich ein bestimmtes Motiv nachbestellen möchte.
Die Preise sprechen nicht für diesen Service, gerade was die üblichen Formate betrifft. Gut finde ich den Hinweis auf die verschiedenen Seitenverhältnisse der digitalen und abgelichteten Bilder, das schützt vor bösen Überraschungen.
Sicher werde ich nicht regelmäßig hier bestellen, wenn ich aber großformatige Bilder haben möchte, bleibt bilderservice.de für mich eine der ersten Adressen.
Wegen der hohen Preise gerade bei kleinen Formaten spreche ich dem Bilderservice jedoch nur 3 Sterne zu – mit dem zusätzlichen Bonus, dass auch Funartikel im Angebot sind.
Wer übrigens im Mai eine Bestellung im Wert von mind. 30 Euro aufgibt, erhält bis zum 15. Juni einen 6-€-Gutschein auf eine weitere Bestellung. Mein Gutscheincode ist hier eingetrudelt, noch ehe die Bilder da waren.
Ich kann über Bilderservice.de nur positiv berichten. Die Webseite ist übersichtlich und der Weg bis zur Bestellung unkompliziert. Das Hochladen der Bilder nimmt einige Zeit in Anspruch. Sind die Bilder hochgeladen, so wird direkt die Qualität via Farbindikator angezeigt. Dann kann man die Größe und Anzahl bestimmen. Das war's. Man bekommt direkt den Gesamtpreis angezeigt. Zwei Tage später (so war es zumindest in meinem Fall) sind die Photos da. Die Qualität der Photos ist sehr gut und die Versandkosten sind auch nicht übermäßig hoch. Als Neukunde erhält man die ersten 10 Bilder (9 x 13) sogar gratis. Sobald die Bestellung abgewickelt wurde erhält man eine Bestätigungsmail. Dort ist der Rechnungsbetrag noch einmal detailliert aufgelistet.
bilderservice.de - wirklich die Nr. 1 in Deutschland?
ein Testbericht von wizzardofdreams2003-02-17 09:02:15vom 17.02.2003Empfehlung: nein
Auf der Seite von bilderservide.de wird man mit dem Werbespruch „Die Nr. 1 in Deutschland“ (gemäß unabhängiger Testresultate) begrüßt. Und tatsächlich hat bilderservice.de – wie viele andere Bilderdienste auch – einige Testsiege in diversen Zeitschriften errungen. Nun kommt einfach mit, wir wollen uns jetzt davon selbst überzeugen...
Inhalt
- Die Webseite
- Das Angebot
- Die Bestellung
- Die Lieferung
- Das Fazit
Die Webseite
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Die bilderservice.de Webseite ist einfach und übersichtlich aufgebaut. Allerdings setzt sie eine Bildschirmauflösung von mindestens 1024 x 768 Pixel voraus – ihr werdet jetzt vielleicht sagen, dass das doch jeder hat... nein,
heutzutage surfen immer noch rund 30 Prozent mit einer geringeren Auflösung.
Mich stört das jedoch nicht, da ich mit einer höheren Auflösung gut gerüstet bin, die Webseite zu erforschen. Über die obere Navigation finde ich einige Informationen über die Firma (Über uns), über das Angebot (Service) und über Alben. Im Punkt Angebot sind Produkte, Preise, eine FAQ und die AGBs versteckt. Über die Navigation links erreiche ich ein Kontaktformular, ein Tutorial („wie funktioniert das ganze hier“) sowie nochmal einen Link zu den Preisen.
Links oben prangt ein „Login-Formular“, was mir eindeutig „nicht angemeldet“ erklärt. Denn ohne Anmeldung kann man, außer die oben genannten Infos, Preisen und Hilfen lesen, auf bilderservice.de nichts weiter tun. Ich finde es zwar immer etwas fragwürdig, wenn man sich gleich registrieren muss, aber erstens will ich ja bestellen und zweitens hab ich ja die wichtigsten Infos (Preise) auch ohne Registrierung erhalten.
Nun denn, auf zur Registrierung. Abgefragt werden Benutzername, Passwort (mit Wiederholung) sowie E-Mail, Nachname und Vorname. Weiterhin werden wir aufgefordert, die AGBs zu akzeptieren. Komischerweise ist diese Seite nicht verschlüsselt, was ja eigentlich für einen Registriervorgang selbstverständlich sein sollte. Kurzes Stirnrunzeln – und dann weiter.
Bilderservice begrüßt mich auf seinen Seiten, die jetzt sogar verschlüsselt sind.
Das Angebot
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Bevor ich zur Bestellung komme, vorab ein paar Worte zum Angebot. Bilderservice.de bietet Fotoentwicklung in den Formaten 9 x 13 cm bis 50 x 75 cm an. Die Fotos werden ausschließlich im Seitenverhältnis 2:3 ausbelichtet (entspricht dem Format der klassischen Kleinbildfilme). Bilder von Digitalkameras, die meistens im Seitenverhältnis von 3:4 vorliegen, werden beschnitten. Wer also Pech hat, hat nur halbe Köpfe auf dem Bild. Dafür hat man bei bilderservice.de aber nicht mit weißen Rändern zu kämpfen.
Neben den Fotos gibt’s noch eine sehr kleine Geschenkartikelauswahl mit Tasse, Mauspad und T-Shirt (zwischen 9,99 und 12,50 EUR).
Falls man weiß, wo man suchen muss, findet man auch noch einen Partner-Shop für Kameras und Zubehör. Der ist im Servicebereich gut versteckt und sei hier nur der Vollständigkeit halber genannt.
bilderservice.de bietet für seine Fotoabzüge zwei Preise an. Einen „normalen Preis“ und einen „30-Tage-Preis“. Der Hintergrund: lässt man sein Bild nur maximal 30-Tage bei bilderservice.de im Album gespeichert, zahlt man einen geringeren Preis, als wenn man das Bild unbegrenzt speichern möchte.
Allerdings haben es die Foto-Preise ganz schön in sich. Fürs 9x13 werden 0,34 EUR (30-Tage: 0,30 EUR) verlangt. Beim 10x15 0,39 EUR (0,35 EUR) und beim 13x18 0,59 EUR (0,49 EUR). Die Fotos bekommt man in Netz schon wesentlich günstiger (9x13 z.B. zwischen 0,15 EUR und 0,25 EUR – bei vergleichbarer Qualität) Im Posterbereich schlagen z.B. das 30x45 mit 9,99 EUR (8,99 EUR) oder das 50x75 mit 19,99 EUR (16,99 EUR) zu Buche. Ab einem Bestellwert von 40 EUR entfallen die Versandkosten in Höhe von 2,50 EUR.
Ich möchte jetzt hier nicht alle Preise aufführen, da die sich ja auch schnell ändern können. Am besten immer vor einer Bestellung nochmal selbst auf der Webseite schauen.
Die Bestellung
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So einfach mit „Bilder auswählen und los“ ist bei bilderservice.de nicht. Da werden wir aufgefordert, erst einmal ein Album anzulegen. Gesagt, getan – das Album wird angelegt. Als nächstes lade ich meine Bilder in das Album. (Voraussetzung, man hat den Link zum „Bilder ins Album laden“ gefunden und ist sicher, dass man darüber die Bestellung tätigen kann – denn so richtig nutzerfreundlich finde ich die Vorgehensweise nicht.)
Drei „Uploadvarianten“ stehen mir zur Verfügung. „Standard-Upload“ per Drag&Drop (nur für Internet Explorer ab Version 4.01), „Alternativer-Upload“ (Java, für Netscape ab 6 und Internet Explorer ab V 4.01) und der „einfache Upload“ (für alle *smile*).
Ich versuche den Standard-Upload, der sich sogleich mit einer „Installation bei Bedarf“ meldet. So richtig wohl ist mir dabei nicht – obwohl ich schon eine vertrauenswürdige Anwendung erwarte mag ich es nicht, wenn einfach irgendetwas aus dem Web installiert wird (siehe 0190er-Dialer usw.). Also breche ich die Installation ab und begnüge mich mit dem „einfachen Upload“.
10 Eingabefelder erwarten meine Bilder. Außerdem wird mit gesagt, dass ich auch bis zu 50 Bilder in ein Zip-Archiv packen kann. Das spart Arbeit, denn ich muss nur noch eine Datei von der Festplatte auswählen. Hier kann man auch gleich auswählen, ob man die Bilder nur 30 Tage speichern möchte (ist ja billiger) – also Haken dran und Bilder hochladen.
Erstmal passiert beim Upload gar nix – eine Tabelle auf der Formularseite informiert mich zwar über die geschätzten Upload-Zeiten, aber das war‘s auch. Irgendwann geht dann einfach mein Album auf und zeigt mir die Bilder. In der Zwischenzeit war Prinzip Hoffung angesagt, da ich keine Info erhielt, dass die Bilder übertragen werden. (Das nächste mal werde ich vielleicht doch den Standard-Upload nehmen.)
Nun wähle ich im Album die Bilder und das gewünschte Format und klicke auf „Bestellen“. Die Warenkorbanzeige zeigt mir noch einmal meine Bilder mit einer Qualitätsanzeige (also ob mein Bild auch für das ausgewählte Format ausreichend ist). Hier kann ich auch noch Bilder löschen oder meine Lieferadresse ändern. Zu meinem Entsetzen stelle ich wieder einmal fest, dass auch der Warenkorb nicht verschlüsselt ist. Auch der persönliche Bereich, in dem ich meine Rechnungs- und Lieferadresse ändern kann, ist unverschlüsselt. Außerdem entdecke ich hier, dass ich ein Newsletterabo von bilderservice.de habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass dieses bei der Registrierung abgefragt bzw. von mir bestätigt wurde.
Ich ergänze meine Adresse und schließe meine Bestellung ab. Glücklicherweise kann ich hier auf Rechnung bezahlen, meine Bankverbindung hätte ich definitiv nicht über ein unverschlüsselte Seite mitgeteilt. Neben Rechnung ist außerdem die Bezahlung per Kreditkarte und Nachnahme möglich. Auf eine Bestellbestätigung warte ich vergeblich.
Die Lieferung
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Nach drei Tagen war ein kleiner grauer Pappumschlag mit meinen Bildern, einem Lieferschein und einer Rechnung („bitte zahlen Sie sofort“ – okay, nächste Woche wird wohl auch als sofort reichen, hoffe ich) in meinem Briefkasten. Die Rechnung enthielt sogar eine Liste aller Positionen mit Dateiname. Auch auf der Rückseite der Bilder war mein Dateiname zu finden, was sich bei Nachbestellungen gut macht.
Die Fotos – alle auf AGFA Prestige Digital-Papier ausbelichtet, machen alle samt einen guten Eindruck. Die Farben sind schön wiedergegeben, die Bilder sind scharf und auch in den Schatten oder an sehr hellen Stellen ist noch eine Zeichnung zu erkennen. Hier gibt’s also keinen Grund, irgendetwas zu beanstanden.
Das Fazit
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Ich kann mich leider dem Werbespruch auf bilderservice.de „die Nr.1 in Deutschland zu sein“ – definitiv nicht anschließen. Das wichtigste Kriterium – nämlich die qualitativ hochwertige Ausbelichtung der Fotos – ist nicht zu beanstanden. Allerdings bekommt man dieselbe Qualität bei anderen Anbietern schon teilweise für die Hälfte des Geldes, welches bilderservice.de haben möchte. Und dass bei Registrierung und Bestellung einige Seiten nicht verschlüsselt übertragen werden, zeugt für mich überhaupt nicht von Professionalität. Zu dem scheint mir der Bestellprozess recht umständlich und nicht intuitiv genug – aber das kann Geschmackssache sein.
Nach diesem Test muss ich leider sagen, dass ich euch bilderservice.de aufgrund der Sicherheitslücken und der recht teuren Preise bei Fotos bis 13x18 trotz der guten Qualität nicht empfehlen kann. Die gleiche Qualität bei hoher Sicherheit und besseren Preisen ist im Netz nicht schwer zu finden. (siehe auch meine Berichte, ich werde mir bestimmt bald den nächsten Bilderservice vornehmen... *smile*)
Ich hoffe, der kleine Besuch bei bilderservice.de war interessant für Euch. Viel Spaß beim Lesen und Bewerten.