Ist die Internetseite von Boerse-Online. Denn im Gegensatz zur gleichnamigen Finanzzeitschrift sind die Nachrichten hier aber sehr aktuell. Die Nachrichten werden hier mehrmals täglich aktualisiert, wie sich das für eine gute Seite für Finanzinformationen im Netz gehört. Die Nachrichten sind hier auch sehr ausführlich und bieten meist mehr Informationen, als dies bei vergleichbaren Seiten im Netz der Fall ist.
Natürlich ist im Onlineangebot nicht alles zu finden, denn die gedruckten Ausgaben sollen sich ja auch noch verkaufen. Aus diesem Grund ist das Ganze wohl so angelegt, daß sich diese beiden Medien ergänzen und in meinen Augen ist diese Mischung gelungen.
Wenn ich diese Seite auswähle, dann fallen mir zuerst die aktuellen Indexstände und die letzten Nachrichtenschlagzeilen ins Auge. Diese sind so angeordnet, daß die letzen immer oben stehen. Darunter folgt der Newsticker und der Link zum Archiv. Dort finden sich dann die älteren Nachrichten. Ganz am Ende der Hauptseite sind dann die Tops & Flops des Tages aus DAX 100 und NEMAX AllShare zu finden.
An den Nachrichten auf diese Seite gefällt mir vor allem die Art, wie die Quartalsberichte bei Firmen präsentiert werden.. Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten werden hier bessere Zahlen und Hintergrundinfos aufgelistet. Das trifft vor allem bei ausländischen Aktiengesellschaften zu. Hier macht sich dann bemerkbar, daß bei Börse Online Journalisten am Werk sind, die sich in diesem Bereich gut auskennen. Bessere Informationen in diesem Bereich bekommen ich meist nur noch dann, wenn ich mir die Berichte direkt von den Firmenseiten besorge. Boerse-online bringt dazu aber auch noch die letzten Einschätzungen von Analysten, sodaß dann Kursreaktionen bei den Papieren auch nachvollziehbar sind.
Diese Seiten haben aber auch noch mehr zu bieten. So finden sich rechts oben die Links zu den verwandten Sparten. Dies sind der Business Channel, Bizz, Capital und Impulse. Darunter finden sich dann die Navigationsleisten für Seite, sowie die Möglichkeit zum Login für diejenigen, die sich auf dieser Seite ein virtuelles Musterdepot eingerichtet haben.
Wenn ich mich nur für spezielle Branchen interessiere, dann brauche ich mich auch nicht durch die Nachrichtenflut zu kämpfen. Diese lassen sich über diese Links besser finden. Bei Märkte & Branchen gibt es die Unterpunkte Biotechnologie, Internet, Technologie, Telekommunikation und Medien/Entertainment.
Bei den Regionen sind die Beiträge nach Deutschland oder Asien geordnet.
Es folgt der Menüpunkt Neuer Markt & Hi-tech. Die beiden Unterpunkte hier sind neben dem schon erwähnten Neuen Markt noch Silicon Valley.
Anschließend kommen die Empfehlungen, die von den Musterdepots angeführt werden. Es folgt ein konservativer und ein spekulativer Tipp, dann kommt der Top Stock sowohl von der Wallstreet als auch vom Silicon Valley. Wenn ich mich für technische Analysen von Aktien und Indizes interessiert, dann werde ich beim folgenden Menüpunkt fündig. Anschließend folgen Broker-Analysen, der Graumarktreport und ein Link zum 3Sat-Börsenspiel.
Beim Menüpunkt Neuemissionen kann ich entweder nach Analysen suchen, mir den Neuemissionskalender ansehen oder auch die Performance von neu an die Börse gekommenen Unternehmen abrufen.
Sehr viele nützliche Punkte verstecken sich dann hinter dem Punkt Tools & Community. Hier können zeitverzögerte Börsenkurse abgefragt werden, was sich hinter Mein Depot verbirgt, dürfte
klar sein.
Als Chartprogramm findet der Java Trader von Teledata Verwendung, der auch bei Consors oder der Deutschen Bank 24 die Analyse von Aktienkursen ermöglicht. Es folgen Aktien- und Fonds-Analyser, ein Psychotrainer, der Link zu den Foren und zum Trend-Check und der SpekusteuerRechner.
Natürlich geht es auch auf dieser Seite nicht ohne Vermarktung und Werbung ab. Der Link Abo & Shop führt interessierte zu den entsprechenden Seiten. Einiges davon findet sich aber schon rechts auf der Seite als Werbung.
An vorletzter Stelle ist noch einmal ein Link zum Silicon Valley zu finden, sodaß Nutzer, die wenig Zeit haben, schneller zu diesem Ziel kommen. Abschließend ist ein Pull-Down-Menü zu finden, das häufig genutzte Punkte zusammenfasst. Ein solches Menü findet sich auch noch rechts oben und führt zu verschiedenen Kurslisten.
Zusammenfassend gibt es also eine wirklich große Anzahl an Informationsmöglichkeiten. Sehr gut aus diesem Angebot finde ich z. B. die Artikel von Webers Web. Dort werden z. B. neue, bislang wenig oder völlig unbekannte Firmen aus der High-Tech-Branche vorgestellt. Aber auch die anderen Berichte sind sehr informativ und zeichnen doch ein realistischeres Bild, als das manche anderen Informationsquellen tun.
Sicher ist auch boerse-online nicht frei von Fehleinschätzungen. Hier wird aber nach meiner Auffassung nicht versucht, Aktien im Kurs zu puschen oder zu drücken. Die Berichte sind gut und auch verständlich geschrieben. Des weiteren ist auch der Graumarktreport ist eine sehr nützliche Informationsquelle, um mich vor unseriösen Angeboten aus der Finanzbranche zu schützen. Denn schwarze oder graue Schafe gibt es immer wieder.
Aus diesen Gründen ist die Seite von Börse Online eine wertvolle Nachrichtenquelle für mich. Ich nutze sie sehr oft und bin damit auch sehr zufrieden.
Seit Jahren bin ich intensiver Leser und treuer Abonnent der Börse Online. Die Entwicklung, die die Zeitschrift in diesen Jahren durchgemacht hat, ist beachtlich.
Durch die steigende Zahl der Leser und Abonnenten war es der Zeitschrift möglich, mehr Redakteure einzustellen und die Inhalte weiter auszubauen.
Insbesondere die verschiedenen Rubriken zu Musterdepots und empfehlenswerten Spezialwerten - (u.a. mit einem fundamental orientierten und einem charttechnisch orientierten Depot und der Vorstellung attraktiver deutscher und internationaler Spezialwerte) sind lesenswert. Darüber hinaus gibt es eine Empfehlungsliste, in der wöchentlich jeweils vier Werte empfohlen werden.
Unter der Überschrift „Markttechnik“ wird die jeweils aktuelle charttechnische Situation des Dow Jones, Euro Stoxx 50, Nikkei 225, Nasdaq Composite, Euro-Bund-Future und des Euros (in US-Dollar) dargestellt.
Als besonderes „Schmankerl“ ist täglich die Zusammensetzung bzw. Umschichtung der vorgestellten Musterdepots auch Online unter www.Börse-Online.de einsehbar.
Bei allen vorgestellten Aktien werden konkrete Stopkurse angegeben. Diese sollten allerdings nur als Richtgrößen verstanden werden. Erreicht oder unterschreitet der aktuelle Aktienkurs diese Stopmarke, werden massenhaft Verkaufsorders ausgelöst, was gerade bei Nebenwerten (aufgrund der geringen Anzahl im Umlauf befindlicher Papiere) die Kurse enorm in den Keller treiben kann. Somit sollte man sich nicht sklavisch an diese Stopmarken halten.
Für alle diejenigen, die intensiv mit dem Statistikteil arbeiten möchten, ist allerdings Vorsicht geboten. Zwar sind hier erfreulich viele Werte (fast alle in Deutschland handelbaren Aktien, eine Vielzahl an Fonds, Optionsscheinen und Spezialprodukten) enthalten, ich habe aber wiederholt die Erfahrung gemacht, daß diese Daten zu spät aktualisiert werden. Das ist insbesondere dann gefährlich, wenn man seine Anlagestrategie bzw. Aktienanalyse auf diesen Angaben begründet. Hier sollte bei interessanten Werten möglichst immer ein Abgleich mit Aktien-Informationssystemen im Internet stattfinden. Dabei ist insbesondere On Vista zu empfehlen, da hier auch der Durchschnitt der vorhandenen Analystenschätzungen zu dem jeweiligen Aktienwert gebildet wird und einsehbar ist.
Insgesamt ist die Börse Online ein wirklich empfehlenswertes Wirtschaftsmagazin und nicht ohne Grund Pflichtlektüre für die Börse Frankfurt und die Anlageberater der Banken.
ein Testbericht von magnifico2002-02-15 10:56:45vom 15.02.2002Empfehlung: ja
Seit dem Börsengang der Deutschen Telekom und ihrer Werbekampagne mit Manfred Krug hat ein altgedientes Anlageinstrument das Sparerherz der Deutschen aufgeschlossen. Die Aktie. In nie gekannter Quantität flossen seitdem die Spareinlagen zu den deutschen Börsen. Zugleich haben sich die Auflagen renommierter Anlagemagazine beträchtlich gesteigert. Dabei nimmt „börse online„ zu Recht den Spitzenplatz ein.
Das, an jedem Donnerstag erscheinende gut 100 Seiten starke Heft versteht es dabei, neben stets aktuellen Titelstorys und Serien mit hilfreichen Informationen für Aktienanleger und solche, die es noch werden wollen, auch mit kompetenten Anlagetips und Empfehlungen
den Leser zu begeistern und neue Interessenten zu gewinnen. Der Käufer erhält für 5,95 DM am Kiosk oder 5,25 DM im Abonnement eine Lektüre, die für die Angestellten der Wertpapierabteilungen sowie die Beschäftigten der Börsen, insbesondere der Makler, zur Pflichtlektüre gehört und dennoch auch dem Kleinanleger wertvolle Chancen eröffnet. Hierfür wird nicht nur ein wöchentlich aktualisiertes Musterdepot sowohl für konservativere Anleger als auch risiskofreudigere Spekulanten abgedruckt, sondern auch auf über 40 Seiten Kurzporträts und Bewertungen von einzelnen Unternehmen vorgenommen. Weiterhin werden jede Woche neben jeweils drei Anlageempfehlungen für die „Vorsichtigen„ und „Wagemutigen„ auch Nebenwerte kommentiert und empfohlen, die aufgrund ihrer höheren Risiko-Gewinn-Relation, so auch das Magazin, nicht unbedingt für den Einsteiger angebracht sind.
Darüber hinaus werden auch Empfehlungen für Optionsscheine und Fonds mit in das ohne hin schon sehr attraktive Angebot eingebunden und, zumeist im hinteren Heftteil, aktuelle Steuerurteile und rechtliche Tips zur Rettung des sauer Verdienten vor dem Fiskus gegeben.
Im letzten Heftteil wird eine umfassende und komplexe Statistik geführt, die neben allen deutschen Aktien auch sehr viele ausländische Aktien, Optionsscheine, Fonds und Anleihen sowie Derivate mit signifikanten Kennzahlen und, unverzichtbar, der jeweiligen WPKN (WertPapierKennNummer) dargestellt.
Nach meiner Erfahrung gehört „börse online„ für jeden Aktienanleger zur unverzichtbaren Wochenlektüre. Dies um so mehr, als daß mit den darin befindlichen Empfehlungen eine Amortisierung der Abo-Kosten, die im übrigen steuerlich voll geltend gemacht werden können, in weniger als einem Jahr erledigt ist.
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denjuandemarco, 15.02.2002
war auch sehr gut, aber inzwischen wissen die selber im darauffolgenden Monat schon nicht mehr, was sie einmal empfohlen haben oder winden sich dann wie ein Aal...