Eine Zeitlang hat die Post mit dem Slogan Eine Emailadresse fürs Leben Werbung gemacht. Damals machte ich mir keine Gedanken über die Bedeutung des Satzes, heute weiß ich es besser.
Dabei fing das ganze so gut an, ein Leistungspaket wurde den Kunden angeboten, der eigentlich keine Wünsche offen lies, und heute?
Leistungen
ePost bietet drei verschiede Leistungspakete bezüglich dem Versand bzw. Empfang von Emails (entnommen von ePost.de).
ePost Basic:
- Versand und Empfang Ihrer eMails weltweit über das Internet, unabhängig vom Provider
- 9 MB Speicherplatz
- 30 Tage Speicherzeit für Ihre eMails
- 2,5 MB Anhanggröße
- sichere SSL-Verbindung zum ePOST Server
- persönliche Alias-Adresse, unter der Sie auch per eMail zu erreichen sind
- Versand und Empfang Ihrer eMails über WAP
- Abruf von eMails aus anderen Postfächern (POP3-Sammelabruf)
- Adressbuch
- übersichtliches Ordnersystem
- Urlaubsbenachrichtigung
ePost Plus:
- 25 MB Speicherplatz
- unbegrenzte Speicherzeit für Ihre eMails
- 4 MB Anhanggröße
- Versand und Empfang Ihrer eMails über POP3/SMTP und WAP
- eMail-Filter
- automatische Weiterleitung von eMails
- persönliche Alias-Adresse, unter der Sie auch per eMail zu erreichen sind
- Abruf von eMails aus anderen Postfächern (POP3-Sammelabruf)
- Adressbuch
- übersichtliches Ordnersystem
- Urlaubsbenachrichtigung
- sichere SSL-Verbindung zum ePOST Server
ePost Premium:
- 100 MB Speicherplatz
- unbegrenzte Speicherzeit für Ihre eMails
- 9 MB Anhanggröße
- Versand und Empfang Ihrer eMails über POP3/SMTP und WAP
- Unterstützung von IMAP
- 20 SMS pro Monat frei
- eMail-Filter
- automatische Weiterleitung von eMails
- persönliche Alias-Adresse, unter der Sie auch per eMail zu erreichen sind
- Abruf von eMails aus anderen Postfächern (POP3-Sammelabruf)
- Adressbuch
- übersichtliches Ordnersystem
- Urlaubsbenachrichtigung
- sichere SSL-Verbindung zum ePOST Server
Preise
Das ePost Basic Paket ist kostenlos und wird über Werbeeinblendungen finanziert.
Das ePost Plus Paket ist ebenfalls kostenlos, auf den ersten Blick gesehen. Diese „Kostenfreiheit“ erkauft man sich dadurch, dass ePost die Emailadresse und Postadresse (!) zu Werbezwecken an dritte weitergibt.
Für das ePost Premium Paket muss man 2,95 Euro im Monat bezahlen. ePost bucht dabei Halbjährlich immer im Voraus den Betrag von 17,70 Euro vom Konto ab.
Nutzung
Auf den ersten Blick bietet der Dienst eigentlich nichts anderes als andere Emaildienste, von Einnahmequelle im Fall des ePost Plus Pakets mal abgesehen.
Hat man sich jedoch bei ePost angemeldet, so stellt man gravierende Unterschiede fest. Nächst muss man die vorhandene Firewall deaktivieren (bei Norton Personal Firewall), um sich überhaupt einloggen zu können. Tut man dies nicht, so werden nicht nur die Werbung, sondern auch die beiden Einloggfelder nicht eingeblendet (Benutzername und Passwort).
Wer die Firewall nicht deaktivieren will, der kann versuchen sich per SSL einzuloggen. Dies geschieht durch den folgenden Link: https://mail.epost.de/. Hat man Glück, so ist der ePost-SSL-Anmeldeserver auch tatsächlich erreichbar und nicht ausgelastet. Dies geschieht jedoch nicht sehr oft.
Die Posteingangansicht liefert nur Informationen zum Empfänger, Betreff, Datum und Größe der jeweiligen Email. Von wem die Post kommt schient für ePost nicht wichtig zu sein.
Öffnet man eine der Nachrichten, so bekommt man nur den Emailtext als weitere Information zur Gesicht, somit stellt sich die Frage, wem soll ich eigentlich antworten, wenn ich nicht weiß, wer der Absender ist.
Nebenbei, beim Antworten wird/werden in der „An“-Zeile die Empfängeradresse(n) eingeblendet und nicht die Absenderadresse.
Möchte man eine oder mehrere Nachrichten löschen, so bekommt man dies mit einer Fehlermeldung „Keine Auswahl der Mailbox möglich. (32)“ quittiert, und
dies schon seid der Umstellung von einem auf drei Leistungspakete, was schon bisschen länger her ist (über ein Jahr).
Den blanken Hohn stellt das Löschen des Accounts dar. Während dieses früher genauso wie das Löschen der Emails nicht funktionierte, wird heute dem Benutzer, der den Account löschen will, vorgegaukelt dies wäre geschehen. Versucht man sich anschließend mit dem angeblich gelöschten Account wieder anzumelden, so ist dies ohne weiteres möglich.
Spam
Spam scheint bei ePost entweder unbekannt zu sein oder kein Problem darzustellen, zum Leidwesen der Benutzer. Täglich wird man von mehreren Spamnachrichten bombardiert, in den seltensten Fällen ist die eigene ePost-Emailadresse der Empfänger. Glaubt man dem Datum der letzten Löschung (14.04.04), so haben sich seit dem über 600 neue Spamnachrichten angesammelt, gelöscht würden an dem Tag über 1200 Nachrichten, wobei die ältesten vorhandenen Spamnachrichten vom 11.03.04 sind.
Nebenbei scheint sich die Post selber nicht an ihre „guten“ Vorsätze zu halten, so bekomme ich schon fast monatlich Werbebriefe von der Philatelie der Deutschen Post. Wer weiß wie viele andere Werbebriefe noch auf das Konto von ePost/der Post gehen.
Amüsantes
Entnommen von der ePost-Seite:
„Warnung! Zurzeit kursieren eMails von vermeintlichen ePOST-eMail-Adressen mit einem Virus im Anhang. In der eMail wird behauptet, dass diese von einem ePOST-Virenscanner überprüft und für unbedenklich erklärt wurde. Dies ist kein Zusatz von ePOST! Bitte öffnen Sie diese Anhänge nicht!“
Pointe: Jeder, der den ePost-Dienst kennt, weißt aber, dass ePost keinen Virenscanner einsetzt.
Fazit
Vor der Umstellung auf drei Leistungspakete war ePost eine Alternative zu den bestehenden Emaildiensten wie z.B. Web.de, GMX oder Hotmail. Heute kann man nur sagen, dass die Post mit diesem Dienst massiv auf Datenfang geht.
Dem Kunden wird ein mangelhaftes Produkt untergeschoben. Lässt man sich darauf ein, so bekommt man als Gegenleitung mindestens die Werbung der Post und deren Kunden in Email- bzw. Briefform zugeschickt, nicht gerade die feine englische Art.
Selbst die bezahlbare Variante kommt nicht an die Angebote anderer Anbieter, wie GMX z.B.
Wer wenigstens in dieser Hinsicht von den Machenschaften der Post verschont bleiben will, der sollte die Finger davon lassen.
...
ein Testbericht von Strady2003-12-31 11:43:34vom 31.12.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Die Seite beschränkt sich auf seine Funktionalität, keine Werbe Popups...Nachteile/Kritik: keine Nutzung mehr von Outlook aus, Mails werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht
Früher, genauer gesagt vor ca. 2 Jahren entdeckte ich sie - ePOST. Ein Freemail-Anbieter der es echt drauf hatte...
Doch von Anfang an:
-------------------
Vor ca. 2 Jahren hörte ich immer mal wieder etwas von epost, da einige Arbeitskolleg von mir dort eine Adresse hatten. Eigendlich war mir dies ja echt egal, aber als ich dann irgedwann eine neue Email-Adresse benötigte, da meine vorherige Freemail-Addi eingestellt wurde beschloss ich es bei epost zu versuchen und ich wurde nicht enttäuscht!!!
Das erste Mal:
--------------
Wenn man das erste mal www.epost.de aufruft wird man echt überrast sein. Die Seite ist schlicht und einfach aufgebaut, konzentriert sich auf Funktionalität und hält sich im schlichten POST-Design (gelb, schwarz, rot, weiß). Außerdem ist sie angelegt für eine Bildschirmauflösung von 800x640 Pixel - wo findet man noch soetwas...
Die Registierung:
-----------------
Nach dem der erste Blick über die Seite gegangen ist, wird man die Registierung such und feststellen, dass sie fehlt... Nach genaueren hinsehen entdeck man sie dann doch. Etwas klein geraden und auch sehr in den Hintergrund gerückt ist der Button für die Registierung. Ich habe ihn damals vor meiner Registierung auch erst mal gesucht bevor ich ihn dann entlich fand...
Der Registrierungsprozess danach ist wie bei den meisten andern Anbietern auch. Epost verlangt bei der Registrierung die persönliche Anschrift - dies ist ja nicht bei allen Freemais so... Am Ende der Registierung erfährt man dann, dass einen eine Karte mit einen Freischaltcode per Post zugesand wird um die Email-Addi freizuschalten. Das nette daran ist, ich habe nie den Freischaltcode eingetragen und meine email-Addi funktioniert... Mittlerweile kommt zwar immernoch der Text, dass sie eine Freischaltcode senden, aber der wird nicht mehr versendet. Die Addi funktioniert nämlich trotzdem.
Der Login:
----------
Man gibt den Vorderenteil der mail-Addresse an und das Passwort und drin ist man... Das geht schnell und man muss auch nicht immer @epost.de tippen. Danach wird das email-Programm geladen, welches echt schlicht und auf die Funktionalität bedacht aufgebaut ist. Es erscheinen keine Werbe-Pop-Up's (wie schön!) und auch an den Seiten wird keine Werbung eigeblendet.
Das Email-Verzeichnis:
----------------------
Die neu erhaltenen Mails werden in einen Briefkasten angezeigt. Klickt man auf eine Mail öffnet sich ein extra Browserfenster. Auch das schreiben einer neuen Mail geschieht in einen neuen Browserfenster. Ich persönlich finde das handhaben von Mails sehr gelungen. Etwas umständlich ist allerdings das Adressbuch. Dieses ruft man durch anklicken auf. Doch dann erscheint erst einmal eine Alphabet-Index, indem man dann den Anfangsbuchstaben der gesuchten Adresse anklicken muss und erst dann erscheint die Adresse...
Was gibt es noch:
-----------------
Epost bietet noch einen Fotoservice, einen Aboservice und einen Nachsendeantrag welche ich aber noch nie benutzt habe und ich deshalb auch nichts dazu schreiben kann.
Was mir nicht gefällt:
----------------------
bis vor einen 1/2 Jahr war epost ein super freemail anbieter. Man konnte die Mails per Outlook abrufen und die mail wurden von Epost nicht nach einen bestimmten Zeitraum gelöscht. Der Speicherplatz betrug glaub 10MB. Außerdem funktionierte Epost fast immer (mir ist kein Ausfall bewußt). Doch mittlerweile hat Epost verschiedene Pakete eingeführt und das Freemail-Paket total abgeschwächt. Es ist nun nicht mehr möglich die mails aus Outlook heraus
abzurufen. Auch ist der nun Speicherplatz auf 9MB beschränkt und die Mails werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht.
Die Daten (von www.epost.de kopiert):
-------------------------------------
Speicherplatz : 9 MB
Speicherzeit für eMails: 30 Tage
Größe der eMail-Anhänge: 2,5 MB
Weiterleitung: nein
Alias-Adresse: ja
POP3/SMTP: nein
IMAP: nein
WAP: ja
eMail-Filter: nein
SMS: nein
Kostenlose Kundenbetreuung per eMail: nein
Zusammenfassung:
----------------
Positi v:
- Seite konzentriert sich auf Funktionalität
- keine Werbe-Pop-Up's
- angelegt für eine Bildschirmauflösung von 800x640 Pixel
- relativ Stabil, kaum Abstürze
Negativ:
- findet den Button für die Registierung nicht auf den ersten Blick
- das mit dem Freischaltcode wirkt verwirrent
- Mails werden nach 30 Tagen gelöscht
- kein Zugriff über Outlook
- keine e-mail-Filter
FAZIT:
------
epost war ein richtig cooler Freemail-ANbieter, aber mittlerweile kann ich sie nicht mehr empfehlen! Dadurch, dass sie von Outlook aus nicht mehr abrufbar sind verlieren sie total an Qualität. Auch dass die Mails nach 30 Tagen gelöscht werden macht epost total uninteresant. Das einzig positive ist die Stabilität des Service und dass keine Werbebanner erscheinen
...
ein Testbericht von Fan19192003-11-22 20:38:50vom 22.11.2003Empfehlung: ja
epost
*****
epost ist ein freemail anbieter. Die anmeldung ist einfach und ist bei mir problemlos gelaufen. Man bekommt einmalig ein Brief von epost später aber nicht mehr. Was etwas nervt ist die emailadresse (vorname.nachname@epost.de) man kann aber kostenlos eine alias adresse einrichten (wunschname@epost.de). Das lesen und verschicken von mails ist kinderleicht jedoch die Einstellung zu machen ist etwas unübersichtlich. Man kann bei epost auch ne Fancad verschicken. Man kann verschiedene Motive auswählen. Früher gab es bei mir probleme mit dem versenden von emails das ist jezt jedoch nicht mehr.
Werbung
*******
Auf epost findet
man nur ein Werbebanner und etwas Werbung für ein Zeitschrift abo. Es kommen jedoch keine Popups. Einmal im Monat bekommt man ein Newsletter von epost. Der ist jedoch nicht sehr intressant.
Outlook Express
***************
epost ist für den Outlook express geignet. Bei mir geht das jedoch nicht. Wenn ich die daten bei Outlook Express laden will kommt bei mir ein Fehler. Über die Homepage ist das einloggen jedoch ohne proleme.
design
******
Die Homepage ist schlicht und gelb.
Fazit
*****
epost ist ein guter freemail anbieter auch wenn Outlook Express nicht funktioniert. Also für die, die den outlook Express nicht nutzen ist das eine echte alternative für web.de oder hotmail. Ich kann es euch empfehlen das empfangen und senden von email ist problemlos.
...
ein Testbericht von dan24de2002-06-12 23:21:10vom 12.06.2002Empfehlung: ja
Ich war mal wieder auf der Suche nach einem kostenlosen eMail-Anbieter mit der Möglichkeit, eMails auch über Outlook (Express) abzurufen. Also einem Anbieter mit POP3 und SMTP Zugang. Durch Zufall bin ich dann auf ePost.de gestossen.
Die Anmeldung verlief ohne weitere Probleme, wobei ich zugeben muss, dass ich schon seit knapp einem dreiviertel Jahr bei epost bin und ich mich daher nur noch dunkel an die Anmeldung erinnere. Aber wenn es Probleme gegeben hätte, wüsste ich das noch, soviel ist sicher :)
Auf den ersten Blick abschreckend wirkt vielleicht, das
sich die Adresse aus Vorname.Nachname@epost.de zusammensetzt. Jedoch hat man sobald man angemeldet ist die Möglichkeit, einen Alias anzugeben, also zum Beispiel Superheld@epost.de. Natürlich darf der Name noch nicht vergeben sein.
Ich habe ePost als meinen primären eMialprovider festgelegt, da er äusserst zuverlässig ist. Der POP3 Zugang war in den 9 Monaten nur sehr selten nicht erreichbar und die eMails werden ausnahmslos sofort zugestellt.
Die Web-Oberfläche habe ich noch so gut wie nicht benutzt, macht aber einen recht ordentlichen Eindruck.
Es gibt ein Adressbuch, die Möglichkeit SMS-Nachrichten zu versenden, man kann sich für ein Online-Fotoalbum anmelden, man kann auch eMail von anderen Konten abrufen, sofern diese über einen POP3 Zugang verfügen und es gibt einen recht umfangreichen Infoboten, den ich aber noch nie benutzt habe.
Wie die meisten anderen eMail-Provider verschickt auch ePost jeden Monat einen Newsletter, in dem Werbung in eigener Sache gemacht wird, jedoch auch Tips enthalten sind. Wenn man ihn nicht liest, verpasst man allerdings auch nicht viel.
Fazit:
Auch wenn die Weboberfläche Schwachstellen hat/haben sollte, ist ePost aufgrund des sehr zuverlässigen POP3 Zugangs jedem zu empfehlen, der eine kostenlose eMail-Adresse will...und das @epost.de sieht ja auch nicht soo schlecht aus ;)
ein Testbericht von JustOliver2002-04-21 22:01:03vom 21.04.2002Empfehlung: ja
Bei epost handelt es sich um den Mail-Dienst der Deutschen Post AG. epost-Kunde bin ich kurz nach dem Start des Dienstes geworden. Dies vor allem, weil ich ein Postfach mit meinem Namen und nicht irgendwelchen unnötigen Kürzeln, weil das Postfach schon vergeben war, haben wollte. Dies klappte auch, so dass ich nun, seit mehr als einem Jahr über diesen Dienst meinen Mail-Verkehr abwickle. Grund genug, um an dieser Stelle einmal ein paar Worte über meine Erfahrungen zu verlieren.
DIE BERÜHMTEN KINDERKRANKHEITEN
--------------------------------------------
Anfangs hatte man es echt schwer als epost-Kunde
und ich muss zugeben, dass meine Geduld doch so manches Mal auf die Probe gestellt wurde. Denn epost wies die typischen Kinderkrankheiten auf. Zum Start des Dienstes hatte die Deutsche Post AG eine groß angelegte Werbekampagne gestartet. So war die Seite, auf der man sich anmelden konnte, häufig nicht verfügbar. Als es dann jedoch alles geklappt hatte, bekam ich nach 3 Tagen einen Brief mit der Anmeldebestätigung nach Hause. Hier musste ich eine Bestätigungskarte zurückschicken, in der ich nochmals die gemachten Angaben bestätigte. Der anfängliche Ansturm führte dann wohl dazu, dass der Dienst so überlaufen war, dass man in der Anfangsphase häufig Probleme mit der Verfügbarkeit des Servers hatte. Mails konnten so nur mit einiger Verzögerung abgerufen werden.
DIE ENTWICKLUNG
-------------------------------
Diese Kinderkrankheiten hat man inzwischen super in den Griff bekommen. Serverprobleme habe ich sicherlich seit einem halben Jahr nicht mehr feststellen können (und ich rufe mehrmals täglich mein Konto ab). Es kommt jedoch, wie bei jedem Dienst schon mal vor, dass Wartungsarbeiten ein Herunterfahren der Server erforderlich machen. Dies werden jedoch stets auf der Seite von epost angekündigt. Schade ist hierbei nur, dass man so etwas bei Nutzung der Pop3-Funktion und der Einspielung der Mails ins Outlook nicht mitbekommt.
Ansonsten kann man ich jedoch nichts Negatives über den Dienst sagen. Die vielleicht bekannten Probleme, die die Post manchmal bei der Brief- und Paketzustellung zu haben scheint, konnte ich in den letzten Monaten bei meinen Mails nicht feststellen. Sowohl an mich gesendete Mails als auch von mir gesendete Mails werden ohne Probleme und sehr zügig zugestellt.
BEDIENUNG
---------------------
Die Bedienung empfinde ich als sehr komfortabel. Über www.epost.de gelangt man auf die Startseite, auf der man sich Einloggen muss. Hat man sich eingeloggt, zeigt eine nette junge Dame, ob neue Post vorhanden ist oder nicht. Über Menüpunkte an der linken Bildschirmseite gelangt man dann in die gewünschten Ordner. Diese sind allesamt sehr übersichtlich gestaltet. Will man eine Nachricht lesen oder eine Nachricht schreiben, so geschieht dies alles in einem neuen Fenster. Auch dieses Fenster ist sehr übersichtlich gestaltet und über Schaltflächen lassen sich die Aktionen problemlos steuern.
Insgesamt ist die Bedienung äußerst komfortabel und sehr intuitiv aufgebaut. Eine Warnung sei nur dahingehend gegeben, dass aus Sicherheitsgründen bei epost ein Zeitlimit hinterlegt ist. Dieses dürfte vielen aus dem Electronic Banking bekannt sein. Registriert der Dienst über eine gewisse Zeit keine Aktion, so wird die Session beendet. Dies ist sicherlich lästig, wenn man gerade eine lange Mail geschrieben hat, die dann nicht versendet werden kann, auf der anderen Seite ist mir diese Sicherung sehr lieb. Wer also häufig längere Mails schreibt, sollte Mails somit entweder in Word vorschreiben oder, wenn er häufig vom selben Arbeitsplatz aus arbeitet, sich epost im Outlook einrichten.
ANGEBOTSUMFANG DES SERVICE
------------------------------------------------ -------
Wie alle anderen Postfach-Anbieter hat auch epost in den vergangenen Monaten sein Angebot erweitert. Zusätzlich bietet epost die Möglichkeit des Infoboten. Hier kann man Interessen an gewissen Produkten angeben und epost informiert den Nutzer dann über die Neuigkeiten zu diesem Thema oder weist auf besondere Schnäppchen-Möglichkeiten hin.
FAZIT
-----------
Nach einer durchaus vorhandenen anfänglichen Unzufriedenheit mit diesem Dienst, bin ich inzwischen ein absolut zufriedener epost-Nutzer. Hierbei beschränke ich mich im wesentlichen auf die Nutzung des Mail-Dienstes und hierbei ist mir die Stabilität bzw. die Verfügbarkeit des Services am wichtigsten. Und diese habe ich seit einem halben Jahr bei epost gefunden. Nun habe ich leider keiner Vergleichsmöglichkeit mit dem wohl unbestrittenen Marktführer web.de jedoch ist epost um Längen besser, als andere Dienste, die ich mal getestet habe, wie bspw. hotmail, gmx, firemail oder genie. Bei diesen Anbietern war nämlich zumeist die Verfügbarkeit des Dienstes ein großes Problem.
Übrigens hat Epost im kürzlich veröffentlichten Test der Stiftung Warentest die Note 'Gut' erhalten. Damit lag man direkt hinter web.de und hat etablierte und weitaus bekanntere Mail-Anbieter hinter sich gelassen.
...
ein Testbericht von ritasport2002-03-13 21:38:42vom 13.03.2002Empfehlung: ja
Epost ist mal wieder ein Anbieter, bei dem man sich unter anderem einen kostenlosen email-Account einrichten lassen kann. Es handelt sich hierbei aber nicht um irgendeinen Anbieter, sondern um die wohlbekannte gelbe Deutsche Post AG.
Ich brauchte zwar keine email-Adresse mehr (ich habe drei, von denen ich zwei auch ohne Einschränkung behalten werde!), aber ich wusste von Freunden, daß ich da noch eine Menge anderer Funktionen hätte. Zu dieser Zeit interessierte mich vor allem die Funktion des kostenlosen SMS-verschickens. (Diese wurde leider mittlerweile eingestellt!)
Aber fangen wir mal der Reihe nach
an:
Die Anmeldung ist meiner Meinung nach etwas komplizierter als normalerweise. Man muß die üblichen Daten eingeben, kann dann aber noch nicht sofort loslegen, sondern bekommt erst per Post eine Bestätigungspostkarte zugesandt, die man unterschrieben zurücksenden muß. Erst dann wird der Account endgültig freigeschaltet. Die Postkarte kam bei mir innerhalb von zwei Tagen an und ich habe sie dann sofort wieder abgeschickt. Nochmal zwei Tage später war mein Account freigeschaltet.
Man kann sich nun mit seinem Usernamen und dem dazugehörigen Passwort unter www.epost.de einloggen. Der Username ist gleich der email-Adresse und zwar Dein voller Name, sowohl Vor- als auch Nachname und die beiden durch einen Punkt getrennt. Hierbei hat man auch keine weitere Wahlmöglichkeit. So und durch die Überprüfung der Adresse will sich epost wahrscheinlich die Seriösität sichern.
Hat man sich eingeloggt, befindet man sich im Hauptmenü. Hier hat man die verschiedenen Funktionen zur Auswahl. Zum einen wird der Posteingang gezeigt und man wird gleich darüber benachrichtigt, ob sich ungelesene Mails darin befinden. Es gibt drei weitere große Punkte, die da wären das Fotoalbum, der Infobote und der Umzugsservice.
Der Posteingang:
Dieser besteht aus den Unterpunkten Posteingang, email schreiben, ePostkarte schreiben, Ordnerablage, Adressbuch und Suche.
Postkarten gibt es zur Zeit 21 verschiedene, die auch hin und wieder mal wechseln. Sie sind durchschnittlich originell, lassen sich leicht verschicken und sind kostenlos.
In der Ordnerablage findet man seine verschiedenen Ordner, wie zum Beispiel gesendete Mail, Posteingang und externe Ordner. Die anderen Funktionen muß ich glaube ich keinem erkären. Früher fand sich hier auch noch der Punkt SMS schreiben, aber diese Funktion wurde leider zum 1.2 2002 eingestellt und wird jetzt von epost gar nicht mehr angeboten (auch nicht kostenpflichtig)
Das Fotoalbum:
Hier hat man die Möglichkeit, eigene Fotos hochzuladen und als Album zu archivieren. Man kann seine eigenen Fotos als Postkarte verschicken, sein Album Freunden zeigen oder sich andere Alben ansehen. Dafür kann man natürlich entscheiden, welcher Teil privat und welcher für die Gallerie bestimmt ist. Um das Fotoalbum nutzen zu können, muß man der Übermittlung seiner email-Adresse an den Partner Pixum zustimmen. Man hat 200 MB frei und der Service ist kostenlos.
Der Infobote:
Hier kann man sich dafür eintragen, wöchentlich Shopping-Tips, Schnäppchen, Betsenlisten etc. zu verschiedenen Themen zu bekommen. Die Themen kann man ganz genau auswählen. Das Ganze ist kostenlos, anonym und unverbindlich und man kann sich natürlich jederzeit wieder abmelden.
Der Umzugsservice:
Auf dieser Seite kann man einen Nachsendeantrag stellen, Firmen etc. über seine neue Adresse benachrichtigen und einen Umzugsratgeber bemühen, so daß man auch wirklich nichts vergisst.
Um diesen Service in Anspruch nehmen zu können (und damit nicht einfach wie wild Nachsendeaufträge gestellt werden) muß man sich mit einem Aktivierungscode freischalten lassen. Auch diesen Code bekommt man auf Anforderung mit der Post und das dauert ebenfalls etwa zwei Tage. Nachdem man diesen Code eingegeben hat, werden alle Funktionen freigeschaltet.
Ich persönlich finde diese Seite sehr gelungen. Sie ist gelb, was sofort die Assoziation zur Deutschen Post hervorruft, allerdings ist sie recht „frisch“ aufgemacht, so daß sie weit wegliegt von dem früheren leicht angestaubten Image der Post. (Und natürlich gibt es auch Querverweise zu evita und eshopping, den beiden Tochterunternehmen).
Emails kommen schnell und zuverlässig an, sowohl die selbst verschickten als auch die erhaltenen. Auch die Postkarten lassen nicht lange auf sich warten. Das ganze System läuft sehr stabil und ich hatte bisher keine Probleme. Außerdem ist alles kostenlos. Schade nur, daß die SMS-Funktion eingestellt wurde.
Man bekommt natürlich auch einen monatlichen Newsletter, aber der besteht nicht nru aus Werbung und ich durchaus lesenswert.
Das Fotoalbum habe ich noch nicht benutzt, kann also noch nicht viel dazu sagen.
Ich möchte aber dringend noch ein paar Worte zum Umzugsservice loswerden. Ich wohne
Jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr bei meinen Eltern, aber hin und wieder kommt dort trotzdem noch Post für mich an. Bisher war das kein Problem, aber da meine Eltern jetzt ebenfalls umgezogen sind, fand ich es wirklich sehr praktisch, daß ich den Nachsendeauftrag gleich übers Internet stellen konnte. Der Aktivierungscode wurde zwar noch an die alte Adresse geschickt, kam aber dann auch relativ schnell bei mir an (weitergeleitet durch nette Nachbarn!). Drei Tage später war der Auftrag aktiviert und bisher sind alle Brife zuverlässig hier bei mir angekommen. Gleichzeitig habe ich auch noch eine nette Broschüre von den Post bekommen, in der verschiedene Checklisten waren, was man bei einem Umzug alles machen muß und mit ein paar Postkarten, so daß man Freunden die neue Adresse mitteilen kann (auch wenn ich die nicht brauche, so sind sie doch sehr nützlich!). Was mich aber am meisten gefreut hat war Werbung für eine Telefonkarte, die mit Hilfe einer PIN bedient wird. So etwas kannte ich schon. Die Karte hat auf der Rückseite eine PIN. Über eine bestimmte Zugangsnummer, zu der man sich kostenlos von jedem beliebigen Apparat einwählen kann, gibt man diese Nummer ein und kann dann wie gewohnt telefonieren. Das ist sehr praktisch, wenn man in einem Münztelefon steht und gerade kein Kleingeld hat, bzw. wenn man bei Freunden ist und ein etwas teureres Gespräch führen muß.
Und was glöaubt ihr jetzt, was dieser Werbung beilag? Ja, tatsächlich: Eine ebensolche Telefonkarte um Wert von 5 Euro! Da hatte ich natürlich gar nichts dagegen!
Insofern muß ich wirklich sagen, daß neben einem stabilen System und einer hohen Zuverlässigkeit auch noch ein sehr guter Service vorhanden ist, der über das normale Maß hinausgeht! Die Seite lädt sich schnell und war bisher noch nie offline (jedenfalls habe ich das noch nie mitbekommen!) Deshalb kann ich epost nur jedem empfehlen. Diese email-Adresse und die zugehörigen Funktionen werde ich bestimmt weiterhin nutzen!
...
ein Testbericht von sozey2002-02-16 00:17:41vom 16.02.2002Empfehlung: ja
www.EPost.de ist einer unter vielen E-Mailanbietern im Web. Doch es zeichnet sich in seiner Charakteristika durch eine menge Vorteile auf.
Die Bedienung ist auch für den Leihe leicht zu durchschauen.
Im E-Mailservice inbegriffen sind die Abrufbarkeit über POP3, SMTP und WAP.
Auch der 9MB Speicherplatz und die Tatsache, dass man Anhänge bis zu 6,5MB Größe senden kann, spricht für das Angebot der Deutschen Post AG. Zusätzliche Gimmicks wie elektronische Postkarten und das Photoalbum runden das Ganze noch ab.
Das besondere an der Sache ist wohl der Umzugsservice.
Hier kann man Änderungen seines Wohnsitzes melden,
Nachsendeaufträge online in Auftrag geben und Firmen über den Umzug informieren.
Alles in allem ein gutes Konzept, das locker mit gmx und Co mithalten kann.
Nachteile sehe ich im automatischen Ausloggen wenn man sich zu lange nicht auf der Seite bewegt hat. Es kann ziemlich lästig sein sich ständig wieder einzuloggen nur weil man sich kurz um etwas anderes kümmern musste. Die Frist ist eindeutig zu kurz.
Schade ist es, dass der SMS-Service nicht mehr funktioniert.
Nach dem Anmelden bekommt man ein Schreiben der D. Post. Wenn man die anhängende Karte nicht unmittelbar zurücksendet wird der account wieder gelöscht.
...