Irgendwann war der Mensch Jäger und Sammler und in Zeiten von Internet und eCommerce hat der Mensch eine dritte Möglichkeit zu seiner Lebenserhaltung entdeckt: auktionieren. Auktionshäuser im Internet gibt es mittlerweile wie Sand am Meer; einige sind zu empfehlen, andere sollte man eher meiden. Natürlich ist der Mensch auch sparsam und möchte kein Geld verschwenden an Auktionsgebühren und -provisionen. So gibt es dann auch einige Auktionshäuser im Internet, die absolut kostenlos sind für sowohl Bieter als auch Versteigerer.
Billig bzw. Kostenlos ist aber nicht immer gut, so ist auch dieses Auktionshaus eher nicht zu empfehlen und das obwohl es vollkommen kostenlos ist.
Nach etwa 10, erfolglosen, Auktionen bei www.feininger.de möchte ich hier einiges zu diesem Auktionshaus sagen.
· KAPITEL 1
- Wie sieht es da aus?
- Wie funktioniert die Anmeldung?
- Werbefinanzierung.
· KAPITEL 2
- Was kann man kaufen?
- Was kann man verkaufen?
- Wie bietet man?
- Wie erstellt man Angebote?
· KAPITEL 3
- Wenn man mal Fragen hat.
- Die kleine Buchstaben.
- Mein Feininger.
- Bewertungssystem.
· KAPITEL 4
- Pro.
- Kontra.
- Schlußwort.
· KAPITEL 1
- Wie sieht es da aus?
Früher hat man immer mit Ehrfurcht geblickt wenn man von sich behauptet hat, daß man unter die Auktionäire gegangen ist und Auktionshäuser wurden immer mit Luxus und eine Hauch von Romantik und Mystik umgeben. Wenn man allerdings die Seiten von Feininger betritt, hat man das Gefühl irgendwo auf einer privaten (und schlechtgemachten) Homepage gelandet zu sein. Schwarz, Pastelgelb und Weiß sind die überherrschende Farben und das Layout sieht aus als wäre die Seite noch fabriziert worden als DOS noch das sagen hatte auf unseren PCs. So kann man nur sagen das Layout ist absolut billig, ruft kein Auktionsfieber auf und man wird ständig genervt durch Pop-Ups die ständig im Hintergrund aufgerufen werden. Dies kommt natürlich die Navigation nicht zur Gute, fliegt man doch mit schwächeren PCs dadurch mit aller Regelmäßigkeit von der Seite.
Man sieht keine Topangebote auf der Startseite stehen, die potentielle Käufer neugierig machen und wenn man dann gezielt auf ein Angebot klickt, wird dieses lieblos und fade dargestellt. In meinem Berufsleben habe ich immer gelernt, das Auge mitkauft und so kann ich nur sagen, das man hier eher einen Dämpfer verpaßt kommt und keine Kaufregung will entstehen.
- Wie funktioniert die Anmeldung?
Diese ist so simpel wie das 123 und birgt ein großes Sicherheitsrisiko in sich; nach der Anmeldung bekommt man eine Email mit einem vorläufigem Paßwort und das war bereits die ganze Anmeldung. Nachdem man nun dieses geändert hat, kann es dann auch direkt schon losgehen mit dem Auktionsgeschäft. Durch diese überaus simple Anmeldeprozedur, sind Tür und Tor geöffnet für Evt. Faker und Mehrfachanmeldungen. Wir haben doch alle 5 oder 6 Postfächer für Emails? Die Adressen und Namen kontrolliert dort keiner. Dementsprechend chaotisch geht es dann auch bei den Auktionen zu; viele „Anbieter“ machen dort ihren Reibach auf Kosten der ehrlichen User.
- Werbefinanzierung.
Feininger gibt es schon einige Jahre im Internet und finanziert sich selbst nur von Werbeeinnahmen. Leider sind die Werbepartner nicht die, die man bei einem Auktionshaus erwarten würde. Auch hier geht es wieder recht amateuristisch zu und
findet man auch Werbepartner die eher als unseriös eingestuft werden sollten. Im Hintergrund läuft ständig eine Seite mit Dutzende von Werbelinks; bei näherer Betrachtung findet man dort auch Links zu Hackerseiten und 0190er-Anbieter. Soviel dann zu Feininger als ernstzunehmender Geschäftspartner. Übrigens bleibt es nicht bei diesem einem Werbefenster; sucht man bei Feininger eine andere Seite auf, so öffnet sich auch ein neues Werbefenster. Irgendwann hat man also 5 oder 6 Werbefenster im Hintergrund laufen und wenn man dann eins schließt, taucht ein Neues auf. NERV.
· KAPITEL 2
- Was kann man kaufen?
Die Vielfalt an Produkten ist hier wesentlich geringer als bei anderen Auktionshäuser und die Hauptkategorien sind wohl DVD, Video und Elektronik. Viele Angebote sieht man doppelt und dreifach in den Kategorien stehen und man findet auch sehr viele unseriöse Angebote. Unkorrekte Anbieter klatschen ihre Angebote einfach in falsch Kategorien und so ist es recht schwierig gerade das zu finden was man braucht. Die Angebote schrecken den potentiellen Käufer eher ab; die Bilder sind (wenn überhaupt vorhanden) nichtsaussagend und schlecht und geben wenig Information über das Produkt. Wenn man durch die Kategorien stöbert, findet man ganze Listen wo überhaupt kein Artikel eingetragen ist und es gibt auch Spalten wo 10.000 Artikel stehen. Da gibt es ein Anbieter der z.B. 1000 (identische) CD´s anbietet und listet diese dann 1000x mal auf. So wird der potentielle Käufer hinters Licht geführt, denn ein seriöser Anbieter würde den Artikel nur 1x posten und dann 1000 als vorhandene Stückzahl eingeben. Jetzt werden 1000 Auktionsplätze durch ein Anbieter belegt. Zwar belebt Konkurrenz das Geschäft, aber ich finde das man mit fairen Mitteln kämpfen muß. Diese Art der Geschäftemacherei fällt für mich dann auch unter unlauterer Wettbewerb.
- Was kann man verkaufen?
Wenn man sich als „Anbieter“ ein bißchen geschickt anstellt bei Feininger, kann man jeden Mist unters Volk bringen - sogar verbotene Artikel wie Porno und Drittes Reich. Nur ein bißchen gekonnt mit der Überschrift fummeln und schon kann man dort auch Hardcorevideos unterbringen. Sachen die bei anderen Auktionshäuser direkt aus dem Sortiment verbannt werden würden, kann man auch noch bei Feininger anbieten. Schön für Leute die sich mit so etwas beschäftigen wollen, für mich allerdings absolut unseriös.
- Wie bietet man?
Auch hier unterscheidet sich Feininger von den anderen Auktionshäusern; auch wenn man hier bietet (mit Bietername und Paßwort), so hat man absolut keine Garantie den Artikel auch zu bekommen. Der Anbieter kann ein Mindestlimit und einen Startpreis festlegen; liegt man als Bieter unter diesem Mindestlimit, so hat man eben Pech, weil der Anbieter den Artikel eben nicht rausgibt ehe dieses Limit erreicht ist. So werden die Preise künstlich hochgeschaukelt und ein Bieter kann da schon betrogen auskommen.
- Wie erstellt man Angebote?
Als Anbieter hat man es nicht schwer seine Produkte unter zu bringen; mit ein paar Mausklicks ist man dort wo man sein will und kann die Daten zum Produkt eingeben. Was sich als sehr nachteilig erweist, ist das Laden von Bildern. Man kann nur ein Bild zu dem Artikel einfügen UND (und das ist sehr nachteilig) es muß sich irgendwo im Internet befinden. Hier kann man also jederzeit Bilder einfügen die überhaupt nicht zu dem Produkt gehören und potentielle Käufer täuschen. Direkt nach dem man sein Produkt eingestellt hat, ist es auch schon in den Kategorien verfügbar. Sollte man falsche Angaben gemacht haben, dann hat man Pech; die Artikel lassen sich nicht mehr bearbeiten. Ach, was soll’s denkt da mancher Anbieter und stellt den Artikel eben noch mal rein. Auch die Preisgestaltung ist ziemlich komisch und wirkt für unerfahrene Anbieter recht verwirrend; so gibt man einen Startpreis an und ein Mindestlimit. Solange dieses Mindestlimit durch Bieter nicht erreicht worden ist, wird der Artikel auch nicht als verkauft freigegeben. Das sich hier dubiose Geschäftemacher gegenseitig hochsteigern dürfte wohl eine logische Schlußfolgerung sein. Eine Programm womit man seine Auktionen Off-Line schreiben kann, gibt es nicht.
· KAPITEL 3
- Wenn man mal Fragen hat.
Die FAQ findet man irgendwo links unter dem abschnitt „häufig gestellte Fragen“. Leider ist diese Seite recht dürftig aufgebaut und so bekommt man als Laie nicht alles beantwortet. Auch entdeckt man dort einige Probleme bei Feininger, die sonst nirgendwo erwähnt werden; so können plötzlich Angebote aus den Kategorien verschwinden vor Auktionsende usw.
Die FAQ ruft am Ende mehr Fragen auf, als das man Antworten findet. Auch auf Fragen die man per Mail an Feininger stellt bekommt man eher selten bis nie eine Antwort. So wird der unerfahrene User im Argen gelassen und wird die Plattform wieder schnell verlassen.
- Die kleine Buchstaben.
Auch hier muß man meckern; die kleine Buchstaben sind auf das Nötigste beschränkt und sagen eigentlich nichts aus. Sie sind zwar recht verständlich, aber es wird so um den heißen Brei gedreht das Evt. Haken und Ösen bei Feininger geschickt über- und umgangen werden. Nur wer die AGB 10x ließt wird entdecken, das er das Auktionieren bei Feininger besser sein lassen kann; sowohl Bieter als Anbieter haben eigentlich keinen Schutz von Feininger zu erwarten.
- Mein Feininger.
Hier wird man regelrecht enttäuscht; mehr als seine laufende Auktionen einsehen kann man hier eigentlich nicht. Es ist nicht möglich irgendwelche Daten zu seiner Person einzugeben (was seriös auf Käufer/Verkäufer wirkt) und eine Verwaltung seiner Auktionen ist auch unmöglich. Wenn eine Auktion online ist, ist sie weg aus dem Zugriff des Anbieters.
- Bewertungssystem.
Feininger beruft sich darauf, daß sie das erste (und einzige) Auktionshaus sind, die dieses Bewertungssystem aus den USA eingeführt haben. Wenn man dann richtig hinschaut, sieht man das dieses System identisch ist mit dem System von Ebay. Daraus kann man schon ersehen, das die Seiten von Feininger nicht sehr oft aktualisiert werden. Dieses System gibt es mittlerweile schon einige Jahre bei Ebay und so darf Feininger sich nicht darauf berufen, das einzige Auktionshaus mit diesem System zu sein.
Auch wird mit der Bewertung nicht sehr seriös umgegangen; so gibt es User die überhaupt keine Bewertung abgeben, die User mit Mehrfachaccounts bewerten sich gegenseitig und eine Rachebewertung von Konkurrenten muß man auch hinnehmen. Das Bewerten als solches ist auch nicht übersichtlich; so findet man diese Möglich unter dem namen Feedback. Möchte man einen User bewerten, dann sucht man erst diesen Namen über die Suchfunktion, geht dann auf die Bewertungszahl des Users und erst dann gibt es dort eine Möglichkeit wo man selbst eine Bewertung abgeben kann. Bei diesem umständlichen Gesuche, ist es nicht mehr wie logisch, das man es dann auch sein läßt.
· KAPITEL 4
- Pro.
Eigentlich möchte ich hier überhaupt kein Pro aussprechen, denn dies ist ein Auktionshaus das man lieber meiden sollte. Sowohl Computerbild als auch Stiftung Warentest haben dieses Auktionshaus mit gut bewertet (und das prangert auch auf der Startseite bei Feininger), ich kann diese Bewertungen allerdings überhaupt nicht verstehen. So frage ich mich dann auch wie ernst man die Bewertungen von obengenannte Vereine nehmen soll.
- Kontra.
Dieses Auktionshaus ist nur für dubiose Geschäftemacher da; es wird an allen ecken betrogen und unerfahren Bieter werden regelrecht über den Tisch gezogen. Auch Nichtzahler haben dort ihr Paradies gefunden und so bekommt dort jeder was e/sie verdient hat. Nur weil Feininger sich über Sponsorengelder finanziert, dürfte der Grund sein, das dieses Auktionshaus noch existiert; erfolgreich kaufen und verkaufen kann man hier als seriöser Mensch nicht. So dürfte es wohl eine Frage der Zeit sein, bis das Feininger sich aufgelöst hat in den Internethimmel. Menschen werden mittlerweile überall informiert über schwarze Schafe im Internet und so dürfte es jetzt auch nicht mehr lange dauern bis man mit dem Finger auf Feininger zeigt.
- Schlußwort.
Bereits in der Einleitung habe ich erwähnt, das billig bzw. kostenlos nicht immer gut ist. So möchte ich dann auch eindringlich für dieses Auktionshaus warnen. Wer sicher und unkompliziert seine Sachen versteigern/kaufen möchte bei einem Auktionshaus ohne Gebühren, den möchte ich gerne verweisen nach der Auktionsplattform www.hood.de. Mittlerweile steht diese kostenlose Auktionshaus einen Platz hinter Ebay und biete viele Sicherheitsoptionen. Hood hat übrigens diese Woche die Auktionen von Yahoo übernommen (von Ebay gekauft) und seinen Kundenstamm damit verdreifacht; ich glaube das dies alleine schon reicht als positive Empfehlung. Also: Finger weg von Feininger.
Archmage, 29.05.2002
tpyo machen wir ja alle je mehr woumlrter um so mehr schmunzel, trotzdem gut zu wissen. Aehm WANN hat die Site den die Bewertungen bekommen? bestimmt nicht gestern oder?
Gruszlig Archmage
blauersafir, 29.05.2002
suuuuuupppiii Bericht, aber sehr lang! Gruss Blauersafir, schau auch mal bei mir vorbei
henne007, 29.05.2002
Ebay ist da wohl empfehlenswerter... 0
ein Testbericht von PaterBrown2005-08-12 09:08:03vom 12.08.2005Empfehlung: nein
Vorteile: einfaches Handling der Seite...Nachteile/Kritik: Spaßbieter; Webmaster reagiert nicht auf Anfragen
Vorwort:
Internet-Auktionshäuser mögen einst alle mit der Hoffnung gestartet sein, Gebühren müssen nicht sein, das wird sich ja alles über Werbung finanzieren. Die meisten dieser Träume sind leider geplatzt; inzwischen sind manche Plattformen wie ricardo.de schon wieder verschwunden..Im Endeffekt regiert nach wie vor ebay die Auktions-Welt... Und TROTZDEM gibt es einen KOSTENLOSEN Konkurrenten wie feininger.de ???
Das "Produkt"
feininger.de ist eine Auktionsseite, auf der man Produkte sowohl kostenlos anbieten als auch ohne Gebühren kaufen kann. Man brüstet sich in der "Fußnote" der Starstseite damit, eines von wenigen übriggebliebenen Auktionshäusern zu sein, die "ernstzunehmen" seien und wo man noch nix zahlen muss.
Die Webseite... (Startseite)
... ist ziemlich simpel gehalten. Es gibt keinerlei Bildchen o.ä. zu Auktionen; einerseits erfreulich, die Seite lädt auch mit einem Modem schnell. Andererseits wird man nur mit Infos konfrontiert, die scheinbar auf "Urzeiten" der Webseiten-Gründung zurückgehen... zwar traumhaft klingen (wie etwa "3 Millionen verkaufte Artikel"), aber in der selbst getesteten Realität keinerlei Berechtigung mehr haben.
Die Kategorien:
*Musikinstrumente
*Uhren und Schmuck
*HiFi und Tonträger
*Computer Hardware
*Software und Spiele
* Telefon/Handy
*Briefmarken
*Sammlungen und Spielwaren
*Haus und Garten
*Foto Video TV
*Bekleidung
*Bücher+ Lexika
*Fahrzeuge
*Erotik
*Dies & Das
Das Einstellen...
...ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Zum einen akzeptiert die feininger-Webseite keine Strichpunkte in der Artikelbeschreibung; man sollte also nur ganz kurze Sätze vorplanen für´s Publikum ;-) Zum anderen darf man als Anbieter NICHT den Wunschbetrag, den die Auktion mindestens erbringen soll, als Mindestgebot eingeben... sondern man muss das sogenannte "Inkrement" (?) = Mindest-Mehrgebot (das man aber im Gegensatz bspw. zu ebay mit nur 25 cent ansetzen kann) hinzurechnen, da man als Anbieter mit dem sogenannten Mindestgebot selber geradesteht und die Auktion ergebnislos ausgeht, wenn ich einen Artikel mit einem Euro ansetze und keiner bietet. Zwar kann ich als Anbieter auch ein "Mindestlimit" für einen Artikel setzen (etwa für teurere Sachen wie Computer etc), aber das ist im Endeffekt wohl belanglos, weil sich eh keine Bieter finden, die ein solches Angebot bringen. Beim Wieder- Einstellen abgelaufener Artikel fällt auf, dass das System plötzich alles auf Kleinschreibung zurücksetzt. Na gut, egal... oder ??? Im übrigen ist das Einstellen eigentlich rasch passiert. Nach Einloggen (wenn angemeldet, was ohne Kontrollen online möglich ist und nur eine eMail-Bestätigung mit sich bringt) geht man in der linken Kontrollspalte auf >meine Auktion oder gleich >Angebot machen, wobei dann im Folgeschritt zunächst die Einlogdaten abgefragt werden, dann kann man schon loslegen. ABER: Bilder hochladen ist nicht. Man muss Bilder auf anderen Webservern gespeichert haben und dann einen URL zur Verfügung stellen können.
Die Kategioriesuche ist hier zwar mangels großer Auswahl recht einfach, aber nicht immer effektiv... und es fällt auch auf, dass bei Feininger diverser Unsinn wie Kredit- oder Lotto-Angebote auch in überhaupt nicht passenden anderen Kategorien auftauchen.
Das Angebot...
...ist gering. Inzwischen tauchen auf der Startseite die (angeblich) aktuellen Angebotszahlen meist nicht mehr auf (scheint auch eine Frage des Browser-Caches zu sein, welche Seiten er noch hat), und das ist vielleicht auch besser so. Teils erschienen hier Zahlen von angeblich eingestellten Artikeln, die scheinbar seit dem Jahr 2001 addiert wurden; aktuell gab es noch nicht einmal ansatzweise diese Ergebnisse. Was ich ganz lustig finde: vermutlich von
ebay angestachelt, darf man auch bei Feininger inzwischen KEINERLEI Produkte mehr anbieten, die auch nur ansatzweise mit Viagra zu tun haben (wie etwa Streichholzschachteln oder andere Werbeartikel, obwohl deren Verkauf in Deutschland nicht verboten werden kann). Andererseits findet man recht zweifelhafte Dritte-Reich-Artikel oder mehr oder weniger unverblümte Angebote zur Prostitution, die hier scheinbar keinerlei Kontrolle unterliegen.... :-( Was denn nun ? Andererseits muss man beim Anbieten oder Kaufen in der "Erotik"-Sektion (die geschickte Anbieter natürlich umgehen) eine ID-Card-Identifizierung zum Altersnachweis eingeben *g*
Erfolgsaussichten...
...gibt es dennoch. Ich selbst habe sowohl im Sektor Modellautos, Pflanzen und Bücher schon Artikel verkauft und (mit SERIÖSEN Bietern) keine schlechten Erfahrungen gemacht. Allerdings muss man sich auf Auktions-Laufzeiten von 4- 12 Wochen einstellen. Schnelle Erfolge und damit die "Schnelle Mark (=EURO) sind hier wohl nicht.
Ärgernisse...
... gibt es hier leider einige. Abgesehen davon, dass Anbieter auf ernstgemeinte Anfragen zum Artikel nicht reagieren, stellen sich hier ZU OFT Spassbieter ein, die teils mit falschen Mailadressen oder erfundenen Anschriften auftreten... darauf reagiere ich inzwischen einfach nicht mehr. Schlimmer: Auch der webmaster von Feininger antwortet nicht auf Anfragen... na toll, klasse Auktionsseite...!!!
Wer steckt überhaupt dahinter... ???
Eine Trautwein Pianoforte Vertriebs GmbH in Berlin... immerhin im Impressum der Webseite abrufbar... ob die Firma noch existiert, habe ich bisher nicht nachgeprüft; aber das letzte update von feininger.de scheint laut Kleingedrucktem im Jahr 2002 stattgefunden zu haben... spricht ja SEHR *g* für das Interesse der Verantwortlichen an ihrer Seite...
Soll man sowas empfehlen...???
Ich meine: letztendlich NEIN. Es mag wohl Zufallserfolge bei Verkäufen geben, nach längerer Zeit... aber der Ärger mit Spassbietern u.ä., die von der Webseiten-Verwaltung NICHT verfolgt werden, nervt zu sehr... und was bringt es im Endeffekt, Negativbewertungen herumzuschleudern, wenn keiner die "Schwarzen Schafe" aussortiert...??? Im Endeffekt vergeht mir langsam die Lust, noch bei feininger einzustellen... :-(
Gibt es ein darüberhinausgehendes Fazit...?
...naja, einfach zu handeln ist die Seite ja... aber Auktionsanfänger werden auch höchstens genervt, wenn NIE Reaktionen oder gehäufte Spass-Gebote kommen. Ich mag die Seite so oder so im Gesamtbild NICHT empfehlen, siehe oben. Dann lieber doch eine längere Prozedur bei ebay und mehr Sicherheit als Ver- oder Käufer...
autoklinik1, 12.08.2005
Ich kann Deine Erfahrungen nur bestaumltigen. Auch wenn Ebay nicht ganz billig ist, die Sicherungseinrichtungen sind viel besser. LG,. Stefan.
ein Testbericht von geldfredi2003-10-04 16:39:19vom 04.10.2003Empfehlung: nein
Vorteile: gibt es nicht...Nachteile/Kritik: alles
Die Seite www.feininger.de zu öffnen, birgt schon einige Tücken in sich. Um Hintergrund werden viele Werbefenster geöffnet, die man überhaupt nicht braucht. Je nach Betätigung von Funktionen des Auktionshauses öffnet sich auch im Hintergrund ein Werbefenster. Man muß, um hier zum Ziel zu kommen, die Werbefenster schnell wieder schließen, sonst stürzt der Rechner ab oder dubiose 0190 Anbieter setzen sich auf den Rechner fest. Jeder Computerfachmann wird einem vor solchen Anbietern nur eindringlich warnen, denn es könnten hier für den PC Schäden entstehen die man dann reparieren lassen muß. Mein
PC-Händler hat mich hier genau informiert und ich bin ihm sehr dankbar.
Bei Feininger ist alles kostenlos sowohl das Kaufen als auch das Verkaufen. Das hört sich schon mal gut an, ist es aber hier nicht. Wenn man es schafft die Anmeldung ohne Probleme abzuschließen, kann es vorkommen, daß man mit Werbung per E-Mail gefüttert wird. Genau dieses ist mir passiert, denn die Daten sind nicht sicher. Hier hat man auch keine Hilfe von Feininger zu erwarten. Hat man bestimmte Fragen zu einer Auktion informiert einen Feininger gleich, daß die Antwort mindestens zwei Tage dauern kann. Im Realfall ist dann die Auktion schon gelaufen. Man erhält dann vom Anbieter eine Mail mit einem anderen Artikel, den man dann mit Preisangabe sofort kaufen kann. Dies kann alles nicht seriös sein.
Wird ein Artikel nicht verkauft, wird er durch Feininger erneut zur Auktion gebracht. So haben die abasoluten Ladenhüter auch eine Chance. Das Bewertungssystem ist mehr als zweifelhaft, denn sehr wenige bewerten auch.Manche Mitglieder haben 100 Auktionen am Start, dabei handelt es sich aber um ein und denselben Artikel. Man erfährt auch nicht ob der Anbieter ein Gewerbetreibender ist oder eine Privatperson. Garantie gibt es somit nicht.
Die Krönung des ganzen ist aber, daß ein Mindestlimit gesetzt wird, d.h. ich biete 3 Euro, gewinne die Auktion und kriege den Artikel nicht, weil das Mindestlimit 13 Euro ist. Ich finde das ist der Gipfel, das gibt es bei KEINEN anderen Auktionshaus.
Schlußbemerkung:
Ich sage bzw. meine bei Feininger läuft alles, bloß keine seriösen Auktionen. Also WANTED.
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