hurra.de Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.6 von 5)
von 64% aller Autoren empfohlen (7/11).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Sehr guter Nebenverdienst, Spaß, man kann mit anderen handeln
Nachteile/Kritik
bis jetzt (Juni 2003) scheint es wenige User zu geben, somit nur bis zu 10 Fragen (geschätzt) pro Tag
Hurra.de .... mehr als ein Nebenverdienst
ein Testbericht von Andi19842003-06-21 09:48:16vom 21.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr guter Nebenverdienst, Spaß, man kann mit anderen handeln...Nachteile/Kritik: bis jetzt (Juni 2003) scheint es wenige User zu geben, somit nur bis zu 10 Fragen (geschätzt) pro Tag
Heute möchte ich euch meine neue Geld-Verdien-Plattform vorstellen: www.hurra.de
Das Prinzip ist simpel:
Du meldest dich bei Hurra.de an und bekommst eine E-Mail zur Freischaltung, danach musst du einen Key freischalten um 2,50€ für deine Anmeldung zu kassieren und um Beiträge verfassen zu können.
Nach einer erfolgreichen Anmeldung kannst du los legen. Du selbst kannst bei hurra.de Fragen stellen und hast dann zwei Auswahlmöglichkeiten:
1. Die Antworten nicht vergüten
2. Die Antworten vergüten
d.h. wenn du den Button "Gratis" aktivierst, dann heißt das, dass du kein Geld für die Antworten bezahlst, wenn du jedoch einen Geldbetrag angibst, bedeutet das, dass du diesen Betrag entweder auf viele Antworten verteilst, wie und wie hoch ist natürlich deine Sache, oder dass du einem, der dir antwortet den vollen Gehalt auszahlst, weil die Antwort vielleicht die beste war. Also zusammenfassend gilt, du kannst dein Gehalt, dass du in die Frage investierst entweder auf beliebig viele verteilen oder nur einem zur Verfügung stellen.
Du selbst kannst natürlich auch auf Fragen antworten, die gerade am laufen sind, d.h. jeder gibt bei Eingabe seiner Frage an, wie lange die "Laufzeit" betragen soll und nur in dieser Laufzeit kannst du antworten.
Du musst beim Antworten auf die Fragen darauf achten, ob du die "Mussinhalte", die der Fragensteller angibt, beantwortest, nur dann kannst du damit rechnen, dass dich der Fragenstellung bei einem Geldbetrag, vergütet. Das schlaue ist jedoch, dass du auch, wenn der Fragensteller keinen Antwortgeber vergütet, deiner Antwort ein Geldbetrag aufsetzt, d.h., dass jeder der deine Antwort lesen will, deinen festgesetzten Betrag für diese Antwort bezahlen MUSS!
Ja, und das ist im so groben das Prinzip von hurra.de. Verdiene Geld durch Fragen beantworten und vergüte evtl. deine Fragen mit Geld um die Antwortgeber anzuspornen eine gute Antwort hinzulegen.
Der Fragensteller hat auch noch die Möglichkeit die Antworten zu bewerten, was der jeweilige Antwortgeber, dann in seinem Profil einsehen kann.
Wenn jemand natürlich schlechte Bewertungen hat und gibt eine Antwort zu einem beliebigen Thema und will dafür 2 Euro o.ä., dann kann es natürlich passieren, dass der Fragensteller auf das Profil des Antwortgebers klickt und dann diese schlechte Bewertung sieht und auf dessen Antwort auf seine Frage verzichtet. Also auch mal zwischendurch gratis beantworten und immer schauen, dass die Muss-Inhalte erfüllt sind.
Aber hurra.de bietet einen guten Service und eine gut gestaltete Homepage. Auf jeden Fall kann man damit sehr gut durch sein Wissen Geld verdienen und hat auch noch Spaß dabei mit anderen zu feilschen.
Hi Leute,
Lang ist es her, daß ich meinen letzten Bericht geschrieben hatte, daß bedeutet aber nicht, daß ich gänzlich untätig war...
In den letzten 2 Wochen habe ich mich verstärkt bei Hurra.de umgeschaut, und es nun geschafft, dort auf Platz 1 der Experten aufzusteigen...was allerdings kein großes Problem war...
Was ist Hurra.de ?
Nun, Hurra sieht sich als "Informations-Broker Portal". Also rein theoretisch wird dort mit Wissen gehandelt. Ein User stellt eine Frage, macht dazu ein Angebot, was ihm die Antwort darauf wert ist, und andere stellen die Antwort zu einem frei wählbarem Preis zur Verfügung...
Gibts auch was kostenlos ?
Ja natürlich, die meisten Antworten werden kostenlos abgegeben, da kaum einer Antworten bezahlt, und aber nur für bewertete Antworten wiederum "Experten-Meilen" zur Qualitätsbewertung der Authoren vergeben werden...
Gibt es Kontrollen ?
Direkt nicht. Jeder User kann eine Frage oder eine Antwort melden, wenn diese nicht so ist, wie sie sein sollte, also z.B. eine teuer bezahlte Antwort enthält nicht das gewünschte, oder ein User stellt eine Frage die letztendlich nur zur Eigenwerbung dient...
Für Meldungen letzerer Verstöße bekommt man sogar 5 Cent gutschrieben !
Welche Fragen/Antworten kann ich stellen ?
Das Spektrum ist sehr groß und reicht vom rein technischen bis hin zur Fun-Section...sogar Fragen wie "Worin liegt der Sinn des Lebens" finden hier Platz. Sollte eine Kategorie nicht verfügbar sein, so kann man auch hier einen Vorschlag an die Betreiber senden.
Wird man hier reich ?
Wohl weniger :-) Nach wie gesagt 2 Wochen intensiver Arbeit habe ich es aber immerhin geschafft, 3.60 Euro aufs Konto zu scheffeln...bis hin zur Auszahlungsgrenze von 15 Euro ist es aber noch ein weiter Weg...aber so könnt Ihr natürlich auch Eure eigenen Fragen finanzieren...
Positives :
Macht eine Menge Spass, Spinner & Faker sind (noch) die Ausnahme...hierbei sollte erwähnt werden, daß Hurra mitte des Jahres neu eröffnet hat...das alte ist aus mir unbekannten Gründen geschlossen worden...
Negatives :
Die Navigation lässt doch teilweise stark zu wünschen übrig, zu dem ist es sehr schwer nachzuvollziehen, welcher User welche Bewertung für welchen Beitrag abgegeben hat...
Noch schlechter ist, daß die Aktualisierung des Bewertungssystems/Pointsystem nur einmal täglich aktualisiert wird...keine Realtime Top10/Statistik!
Fazit :
Ein netter Zeitvertreib, aber nicht unbedingt das, was die Werbebanner vermuten lassen...
Wer allerdings mal eine Frage hat, dessen Antwort er nicht sofort braucht, oder/und gerne mal anderen Usern bei Problemen hilft, der sollte sich hier eigentlich ganz wohlfühlen.
ein Testbericht von Faxe12002-04-17 11:21:49vom 17.04.2002Empfehlung: nein
Seit einiger Zeit ist ein so genanntes
Informationsbrokerforum namens Hurra.de online. Sinn und Zweck dieser Plattform soll die Hilfe von selbst ernannten Experten für unwissende User sein.
Das System ist dabei sehr simpel. Ähnlich wie in einem Meinungsforum kann man endweder seine Frage in der entsprechenden Kategorie online hinterlassen und dabei angeben, was die Antwort kosten darf und bis wann sie beantwortet sein muß, oder man stellt die Antwort auf eine Frage ins Netz, gibt den Preis dazu an und wartet dann Interessenten.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Antwort mit Preisangabe auf bestehende
Fragen anzubieten.
Das Kaufen und Verkaufen wird mittels eines virtuellen Kontos bei Hurra.de abgewickelt, Startguthaben bei der Anmeldung sind 3 Euro!
Hat man weniger auf dem Konto als eine Antwort kostet, muß es erst umständlich vom realen Konto aus aufgefüllt werden.
Sollte wieder Erwarten das Geschäft mit dem Verkauf von Antworten positiv verlaufen, können Beträge ab 12,50 Euro von Hurra.de auf das eigene Konto angewiesen werden, ein Scheck ist nicht möglich. Höchst bedenktlich, da eine verschlüsselte Übermittlung sensibler Bankdaten nicht gewährleistet ist!
WAs sind die Nachteile von Hurra? Ganz einfach, selbst in den AGB´s wird darauf hingewiesen, das Hurra.de KEINE Garantie für die Richtigkeit der gegebenen Antworten übernimmt! Im Gegenteil, jeder ist dabei auf sich selbst und seine Spürnase angewiesen. Da hilft auch das Beschwer- und Bewertungssystem nicht wirklich weiter, man muß die Antworten blind kaufen.
Ich habe bisher nur festgestellt das eigentlich niemand vernünftige Preise bezahlen will, und das Niveau der gestellten Fragen eine gezielte Antwort überhaupt nicht möglich macht.
Meiner Meinung ist das System vom Prinzip her eine gute Idee, doch die Ausführung ist absolut verbesserungswürdig.
Also Hände weg es bringt nichts,viele der Fragen können durch Lesen der Meinungen bei Ciao auch beantwortet werden.
Fazit:Das Ganze ist leider nicht ganz bis zum Ende durchdacht und wirkt irgendwie unfertig.
...
ein Testbericht von wurbel2002-04-09 12:18:51vom 09.04.2002Empfehlung: ja
Ich habe mich vor einiger Zeit bei www.hurra.de registriert und ich muß sagen, es ist ganz interessant dort. Bei hurra kann man Fragen stellen, die einen gerade interessieren. So z.B. „Wie bewertet man Technologieaktien?“ oder „Wie heißen die No Angels mit Nachnamen?“ oder „Was ist meine Briefmarkensammlung wert?“ oder, oder, oder.... Die Themenpalette ist weit gesteckt.
Man kann nicht nur Fragen stellen, sondern auch Fragen beantworten. Die Antwort kann man gratis geben oder sich bezahlen lassen, je nachdem wie hoch der Aufwand war um die Frage zu beantworten. Der Nutzer
kann sich dann überlegen, ob er die Antwort kauft oder nicht. Am Anfang sollte man allerdings nicht so viele Payantworten geben um sich einen Namen in der Community zu schaffen und um gute Bewertungen zu erhalten. Dann können der Fragesteller und andere Leser die Antwort bewerten. Gratisantworten sind für alle gratis lesbar, während Kaufantworten Geld kosten und nur von dem gelesen werden können, der auch dafür bezahlt. In der Regel geben die Fragesteller den Kaufpreis für die Antworten vor, meistens wollen sie nichts dafür zahlen. Man kann aber trotzdem Geld für die Antwort verlangen. Manche gehen darauf ein, andere nicht.
Die Registrierung ist ganz einfach, sie passiert online. Man muß seine Anschrift usw. angeben. Dann bekommt man einen Brief nach Hause geschickt, mit einem Aktivator Key, mit dem man sich nochmals authentifiziert und dann ist man Vollmitglied. Als Startguthaben bekommt man gleich 2,50 € auf sein Konto. Außerdem bekommt man für jede Payantwort die man einstellt 0,05 € Tradingbonus, aber nur für maximal 3 Antworten am Tag. Für Gratisantworten bekommt man keinen Tradingbonus. Somit mein Tip, erst die Payantworten schreiben, dann die Gratisantworten.
Eine Voraussetzung ist hier natürlich, dass man ein gewisses Fachwissen hat. Man kann sich in verschiedenen Bereichen als Experte registrieren. Die Themen reichen von Computer, Freizeit, Esoterik bis Wissenschaft und Politik. Es gibt immer einen Bereich in dem man fit genug ist um entsprechende Antworten zu geben. Man kann sich die Fragen 1 mal am Tag per e-mail schicken oder beim log-in anzeigen lassen.
Eine Auszahlung des Guthabens ist aber erst nach 3 Monaten und mindestens 25.- € Guthaben möglich. Für die Auszahlung darf sich hurra.de wiederum 3 Monate Zeit lassen und das tun die auch. Also kann die Auszahlung eine ganze Weile dauern. Dies ist in den AGBs zu finden. Man sollte sie sich auf jeden Fall durchlesen! Aber sie bezahlen! Es hat bei mir eine ganze Weile, nämlich die drei Monate, gedauert, aber ich habe meine Kohle bekommen!
Aber trotz allem, hier bestehet die Möglichkeit recht schnell Geld zu verdienen. Innerhalb weniger Wochen kann man die geforderten 25.- € für die Mindestauszahlung erreichen.
Also, nichts wie hin und Experte werden, bei hurra.de.
...
ein Testbericht von Sandra152002-02-28 14:25:36vom 28.02.2002Empfehlung: ja
Hallo liebe Informationssuchende,
Beim stöpern im Internet bin ich damals auf eine interessante Seite gestoßen. Diese Seite versprach ein Verdienstmodell der ganz anderen Art.
Die Rede ist von Hurra.de.
Die Homepage:
Die Homepage findet ihr unter http://www.hurra.de
Was bietet Hurra.de?
*verschiedene Suchmaschinen durchsuchen oder andere Suchmaschinen suchen.
*Fragen stellen zu allen Lebenslagen (z.B. Computer,Wellness, Auto usw.)
*Hurra News (Nachrichten,Computer,Sport,Wetter,Finanzen)
*Hurra Schlagzeilen (neueste Nachrichten aus aller Welt)
*Gratis Emailadresse
*Freunde empfehlen und bei Anmeldung 1 Euro verdienen
Und das sind nur einige Beispiele von dem, was Hurra.de zu bieten hat.
Wie funktioniert Hurra.de?
Als erstes
meldet man sich an und füllt sein Profil aus.
Nach der Anmeldung bzw. Freischaltung bekommt man 2,5 Euro auf seinem Konto gutgeschrieben.
Wenn ich mich für die Kategorien angemeldet habe, wo ich ein gutes Wissen darüber habe, bekomme ich automatisch Fragen, die dazu passen.
Diese kann ich komfortabel von meinem Userkonto aus ansehen und beantworten.
Ich habe die Auswahl zwischen Gratis-Antwort oder einer kostenpflichtigen Antwort.
Bei kostenpflichtigen Antworten lege ich den Preis selbst fest. Nach Bestätigung meiner gegebenen Antwort erhalte ich einen Tradingbonus von 0,05 Euro. Dieser wird meinem Konto sofort gutgeschrieben. Allerdings ist der Bonus auf 3 kostenpflichtige Antworten pro Tag begrenzt.
Wenn meine Antwort gekauft wird, erhalte ich den geforderten Betrag abzgl. Mehrwertsteuer meinem Konto gutgeschrieben. Ich bekomme ausserdem eine Mail, dass meine Antwort vom Mitglied X gekauft wurde. Der Käufer hat nun die Möglichkeit mich zu bewerten. Die Bewertung geht von sehr gut bis nicht hilfreich.
Das gleiche Prinzip funktioniert auch, wenn ich selbst eine Frage stelle. Ich lege fest, wieviel ich für eine Antwort ausgeben will.
Sein Guthaben kann man sich auszahlen lassen. Dies ist aber erst ab einem Betrag von 25 Euro möglich.
Eines ist natürlich klar. Wer sich bei Hurra.de einen Namen machen möchte, sollte erst mal so viel wie möglich Gratisantworten geben und so sein Bewertungskonto aufpeppen.
Wie ich festgestellt habe, werden bei Gratisantworten bessere Bewertungen gegeben, als bei kostenpflichtigen.
Ein kleines Beispiel:
Ein Mitglied fragt, wie man bei WIN95 ein Netzwerk einrichtet.
Ich gebe eine kostenpflichtige Antwort und erkläre die komplette Installation mit allem drum und dran. Ich bekomme eine schlechte Bewertung. Warum? Keine Ahnung, die Frage war ausreichend beantwortet.
Ich gebe die gleiche Antwort kostenlos und bekomme ein sehr nützlich. Klingelts? Kaum einer will eigentlich Geld ausgeben.
Allerdings muss ich da sagen.Wer Probleme mit seinem Rechner oder was auch immer hat, kann ja auch einen Techniker in Anspruch nehmen. Im Vergleich zu einer Antwort von 1 Euro zahlt man da viel mehr und hat im Endeffekt dasselbe erreicht.
Zahlungswilligkeit:
Ich habe bisher eine Auszahlung erhalten, die aber sehr lange auf sich warten ließ. Mal sehen, ob das allgemein so ist oder ob ich mein Geld beim nächsten mal schneller erhalte. Auf jeden Fall wird ausbezahlt.
Fazit:
Auf jeden Fall kann ich Hurra.de empfehlen.
Man bekommt ausreichend Hilfe und kann nebenbei noch ein kleines Vermögen verdienen.
ein Testbericht von Schildixtyp2002-02-23 11:03:59vom 23.02.2002Empfehlung: ja
Hurra.de - Das ist die Antwortcommunity im Internet. Man hat eine Frage und erhällt in ein Paar Stunden eine richtige Antwort. Wie das funktioniert und weil viele ihnen gerne die Antwort geben, sage ich in diesem Bericht aus.
Inhalt dieses Berichtes:
1. Wie funktioniert es
2. Gib mir 5,-- DM
3. Geld verdienen
4. Fazit
5. Meine Erfahrung
1. Wie funktioniert es
Hurra funktioniert so: Man meldet sich an, lässt sich den Activator Key zuschicken und stellt Fragen und beantwortet sie. Man kann z.B. fragen: "Habe Problem mit Windows ME",
dann stellt man die genaue Frage und sagt, wie viel Geld man für die Antwort bezahlen will. Schon für 0,50 DM machen viele Mitglieder mit. Die Antwort gibt es dann schon nach ca. 1 Stunde und wenn Sie nicht bezahlen wollen dauert es länger oder sie bekommen gar keine Antwort, weil viele Mitglieder geizig sind. Das ist zwar fresch, aber Sie werden merken, wenn Sie selbst einige Fragen bekommen, zuerst die beantworten, bei denen es Geld gibt. Also können Sie ruhig mal 1-2 DM pro Frage springen lassen.
2. Gib mir 5,-- DM
Sie melden sich wie gesagt an und lassen sich den Activator Key zuschicken. Entweder per Post (dauert ca. 1 -2 Wochen) oder per SMS (dauert ca. 2 Minuten). Diesen Key geben sie in ihrem Account ein und dieser wird zum Vollaccount freigeschaltet. Ab jetzt können Sie kostenpflichtige Antworten stellen und sie bekommen 5 DM, damit Sie sich Antworten kaufen können. Diese 5 DM können sie natürlcih auch behalten und weitersammelln, indem sie noch weitere Antworen stellen oder Freunde werben.
3. Geld verdienen
So verdienen Sie Geld (oder auch nicht*):
Geben Sie in Ihrem Profil einige Themengebiete ein, in denen Sie Experte sind (z.B. Microsoft Word). In Ihrem Useraccount stehen, immer aktualisiert, neue Fragen zu diesen Themen. Sie können per Mausklick einzelne Fragen aussortieren und andere können sie beantworten und einen Preis sagen. Der "Fragesteller" bekommt eine Mail mit ihrer Antwort. Diese ist allerding verschlüsselt. Das heißt: Ein Wort geschrieben, zwei Wörter bestehend aus Sternschen. Der Satz "Ich habe gehört, dass man dieses Faxgerät als Scanner benutzen kann" sieht dann so aus: "Ich **** ******* dass *** ****** Faxgerät *** ******* benutzen ****" Wenn man Pech hat, kann der "Fragesteller" damit schon etwas anfangen und käuft Ihre Antwort nicht. Ansonsten erhalten sie das Geld, abgezogen Mehrwertsteuer. Das heißt: Ihre Frage, für die Sie 1,16 DM verlangen, wird gekauft und sie erhalten 1,00 DM.
Jetzt kommen wir zu der Überschrift: So verdienen Sie Geld (oder auch nicht*): Das *heißt: Eine Auszahlung ist erst ab 40 DM möglich, also müssen Sie schon viel Wissen und viel Verlangen, natürlich auch Glück haben, dass Ihre Antwort gekauft wird.
4. Fazit
Es gibt eine Möglichkeit, Fragen zu stellen, um Antworten zu bekommen, und ggf. Geld zu verlieren oder eine andere Möglichkeit Antworten zu geben, um Geld zu verdienen. Weil man erst ab 40 DM auszahlen kann, lohnt sich das Geldverdienen überhaubt nicht, außer, wenn man es braucht, um Antworten zu kaufen.
5. Meine Erfahrung
Ich bin schon ein halbes Jahr bei hurra und habe schon viele Antworten bekommen. Ich will meistens aber kein Geld bezahlen. Ich habe auch schon Antworten gestellt, von denen keine einzige gekauft wurde.
...
pyromane8, 13.08.2002
Ich glaube, es gibt so039n Zeug, das heiszligt EURO
Whiteghost, 23.09.2005
Das Zeug quotEuroquot liegt bei mir auch rum. Aber es ist quotvoumlllig unwichtigquot !!! Schlieszliglich bezahle ich immer mit DM sfg. Mfg, Whiteghost
ein Testbericht von Inge812002-02-22 00:16:32vom 22.02.2002Empfehlung: ja
Liebe Leser, liebe Leserin!
Sie werden schon oft von Verdienstmöglichkeiten im Internet gehört haben. Zu diesen gehört auch der hier beschrieben Service.
Man erhält als neuer User 2,5 € Startguthaben, dieses kann man ausgeben oder vermehren.
Wie funktioniert Hurra?
Hurra ist eine Tauschbörse wo täglich die Angebot und Nachfrage aufeinander treffen. Das Angebot sind die Antworten die bestimmte User beantworten, die Nachfrage sind die Fragen die die User stellen. Jeder User kann Fragen stellen die er gerne beantwortet haben möchte. Er legt dann noch einen Preis fest denn er dafür
bezahlen möchte. Er bekommt nun seine Frage beantwortet. Dafür muß er je nach Angebot Geld bezahlen. Manche Fragen können auch Gratis abgerufen werden.
Die Mehrwertssteuer von 16 % wird immer gleich von dem Betrag abgezogen. Verkauft man also eine Antwort für 2 € dann bekommst denn Betrag von 1,68 € auf seinen Konto gutgeschrieben. Auszahlungen kann man ab einem Betrag von 12,50 € veranlassen. Ob man denn Betrag dann auch wirklich bekommt, kann ich leider nicht sagen, da ich noch keine 12,50 € zusammen habe. Doch das liegt nur an mir selber, da ich nicht so oft dort verkehre.
Bye Inge
...
ein Testbericht von ahornetz2002-02-20 10:27:45vom 20.02.2002Empfehlung: nein
Hallo,
ich bin auch bei Hurra.de angemeldet und habe es sogar geschafft eine recht gute durchschnittliche Bewertung zu bekommen. Mittlerweile habe ich auch das erste mal einen zur Auszahlung notwendigen Betrag zusammengespart und warte jetzt, ob denn wirklich ausgezahlt wird ;)
Die Berichte hier sind recht emotional, was an sich nicht störend ist. Für meinen Geschmack werden aber zu viele Eigenschaften, die an sich nicht übel sind, mit schlechten Attributen versehen.
Also erst einmal das Grundsätzliche:
Ziele und Motive der Seite:
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a) Das wichtigste Ziel dieser Seite ist Umsatz
zu machen, und Geld zu verdienen. Nicht für die Mitglieder, sondern für die Macher. Da dies bei den meisten anderen Communities auch der Fall ist, ist das nichts schlechtes.
b) Je mehr Mitglieder bei Hurra.de mitmachen, desto größer sind die Werbeeinahmen und der Umsatz. Und je öfter die Seite besucht (und darauf verweilt wird), desto lieber möchten Firmen ihre Banner dort plazieren. Auch das ist nichts schlechtes, denn die meisten Portalseiten fahren nach dem gleichen Prinzip
Wie werden diese Ziele erreicht?
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Die Mitgliederzahlen werden mit folgenden Anreizen aquiriert:
a) Bei der Anmeldung gibt es einen Anmeldebonus von DM 5,-, der auf den Seiten (und nur dort, da bei der Auszahlung immer DM 5,- stehen bleiben müssen) ausgegeben werden kann.
b) Angemeldete Benutzer dürfen öffentlich Fragen stellen, die von ebenfalls angemeldeten Benutzern (den sogenannten Experten) beantwortet werden können. Somit erhält jeder Benutzer eine Plattform, über die er seine dringendsten Fragen zumindest stellen kann, und mit ein wenig Glück auch die richtigen Antworten bekommt.
c) Experten (also jeder!) können nun Antworten auf die gestellten Fragen geben. Als Anreiz dafür dürfen sie einen Betrag nennen, den der Fragesteller für die Antwort bezahlen muß. Der Fragesteller kann einen finaziellen Rahmen setzen, der aber vom Antwortgeber nicht eingehalten werden muß.
Insgesamt ist das Prinzip ziemlich simpel und elegant. Kommen wir zur Realisierung:
Realisierung der Hurra.de Plattform
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a) Fragen und Antworten finden
Die Verzeichnisstruktur, also das Inhaltsverzeichnis über das Fragen gestellt und gefunden werden können, entspricht den meisten anderen Themenseiten. Es gibt die Standard Hauptbereiche (ähnlich der Struktur bei Yahoo, Ciao, etc.) und beliebig viele Unterbereiche.
Während man sich durch den Themenbaum klickt (jeder Ast enthält als Information auch die Anzahl der darin befindlichen Fragen), findet man immer schon eine Liste der aktuellsten Fragen. Manchmal auch welche aus den Unterbereichen, die irgendwie mit dem Hauptbereich verlinkt sind.
Dazu findet man die Top 10 Experten für die jeweilige Kategorie, so daß man im Vergleich sehen kann, ob denn die Antwort von einem Top Experten kam, oder von einem (aus welchem Grund auch immer) unterbewerteten Experten aus den unteren Rängen.
In der Fragenliste sieht man auf Anhieb, wielange die Frage noch gültig sein soll (nach der Gültigkeitsdauer werden Antworten nicht mehr an den Fragesteller gemeldet), Was sich der Fragesteller als Bezahlung gedacht hat und wieviele Antworten schon gegeben wurden.
Hier sind die ersten Handicaps eingebaut:
negativ: Man kann die Fragen nicht nach bestimmten Kriterien sortieren. Schön wäre es auch, wenn man wenigstens die abgelaufenen Fragen ausfiltern könnte. Auch die Suche nach Fragen, die noch unbeantwortet sind, geht nur durch manuelles Klicken durch die (teilweise endlosen) Seiten.
Ist man beim gesuchten Thema angelangt, kann man sich die Fragen ansehen und gegebenenfalls darauf antworten (dazu später mehr), oder eine eigene Frage stellen.
Seine eigenen Fragen und Antworten findet man natürlich leichter über das Benutzerkonto, in dem alles fein säuberlich aufgelistet werden kann.
Im Benutzerkonto findet man auch die Anzahl der Fragen, die an diesem Tag für die eigenen Expertenbereiche gestellt wurden. Der Link dazu führt einen auf eine Liste, die all diese Fragen enthält. Man kann nun die Fragen, die man nicht mehr sehen möchte ausknipsen und entsprechende Antworten verfassen, ohne durch Altlasten zu wühlen.
negativ: Nach Beantwortung oder Ausknipsen der Fragen muß man mit dem ZURÜCK Button arbeiten, denn es gibt keinen direkten Link zurück auf die eigenen Fragen. Auf der Liste sind die abgearbeiteten Fragen natürlich meist noch zu sehen, so daß man auch immer wieder den RELOAD/AKTUALISIEREN Button verwenden muß.
b) Frage stellen
Im richtigen Thema angelangt, kann man seine Frage formulieren, die Preisspanne festlegen (oder kostenlos wählen), die "Muß-Inhalte" definieren, damit klarer wird (hi), was eigentlich gewünscht wird. Außerdem kann man einen Link (z.B. einer Webseite oder Grafik, etc.) angeben und festlegen welche Laufzeit (sprich Benachrichtigungszeit) man haben möchte.
Jetzt muß man nur noch auf E-Mails warten, die einen darüber informieren, daß eine Antwort zur Frage eingetroffen ist. Die Antwort kann man sofort lesen (sofern sie Gratis ist) oder anhand eines verschlüsselten Textes entscheiden, ob man den geforderten Betrag ausgeben möchte.
c) Frage beantworten
Wenn eine Frage gefunden wurde, die man selbst beantworten möchte, dann drückt man auf den entsprechenden Button und kann dann wählen, was das Lesen der Antwort kosten soll. Außerdem kann ein Titel eingegeben werden, der dem Fragesteller das Lesen (und Kaufen) der Antwort schmackhaft machen soll. Für eine zu bezahlende Antwort bekommt man maximal 3 mal täglich einen Bonus von 10 Pfennig, auch ohne daß die Antwort gekauft wird.
Wenn die Antwort gekauft wird erhält man eine Benachrichtigung von Hurra und das Geld landet auf dem Benutzerkonto.
Hier passiert dann etwas komisches: Von dem Betrag, den man haben wollte werden 16% abgezogen. Das entspricht mW nach dem Mehrwertsteuersatz. Wenn dieser Satz wirklich ans Finanzamt abgeführt wird, dann sollte es doch wohl meine Aufgabe sein - oder? Leider bin ich kein Steuerexperte, weswegen ich diesen Aspekt nicht richtig beurteilen kann. Klarstellungen gerne an mein Gästebuch.
d) Bewertungen
Man kann jede gelesene Antwort bewerten (auch wenn man nicht Fragesteller ist). Aus den Bewertungen werden dann Punkte gezogen, die in einem komplexen Vorgang (Nach Zeit verfallen die Punkte, bezahlte und gratis Antworten werden unterschieden, etc.) in ein Sternchensystem (ähnlich dem Ciao Farbpunktsystem) umgerechnet. Anhand der Punkte und der Sternchen kann dann jeder selbst entscheiden, ob denn der Experte so gut ist, oder nicht.
negativ: Da man eine kostenpflichtige Frage erst kaufen muß, bevor sie bewertet werden kann, gibt es keine Möglichkeit die Qualität der Antwort venünftig zu messen. Bei Ciao kann ja jeder Bericht von jedem gelesen und bewertet werden, so kommt nach und nach ein meist einheitliches Urteil zustande. Somit ist das ganze Bewertungssytem eigentlich nur im Bereich der Gratisantworten wirklich nütztlich.
d) Auszahlung
Sobald man DM 50 zusammen hat, darf man sich bis auf einen Restbetrag von DM 5,- alles auszahlen lassen. Ich habe leider noch keine bestätigten Berichte gehört, wonach das wirklich passiert ist und warte selbst noch auf meine erste Auszahlung.
negativ: Es wird einem zuerst etwas von DM 25,- erzählt (nachdem der Auszahlvorgang erst aufgerufen werden kann) und dann am Ende die Auszahlung abgelehnt, weil DM 50,- noch nicht erreicht sind. Das ist etwas inkonsistent und nervig.
Nun kommen wir zu dem Verhalten der Benutzer, was vieles aufklärt das in den früheren Berichten angemängelt wurde. Ich stelle hier Probleme und Lösungen zusammen, so daß sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, ob es sich um eine negative Eigenschaft von Hurra handelt, oder eher um eine negative Eigenschaft der Benutzer ;)
Probleme und Lösungen:
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a) Bewertungsgeier
- Problem: Es gab leider Benutzer, die unbedingt viele Sternchen haben wollten. Doch die Fragen waren oft schon beantwortet. Also werden die gleichen Antworten (etwas umformuliert) wieder gegeben, so daß man in der Liste weiter oben auftauchte und die Lorbeeren einstecken konnte. Diese Benutzer machten auch nicht Halt davor ihre Antworten günstiger zu verkaufen, als andere, so daß ihre Antworten vorne lagen (und gekauft und beurteilt wurden).
+ Lösung: Minimalbetrag für bezahlte Antworten wurde auf 50 Pfg gehoben, so daß dieser Betrag nicht mehr unterboten werden konnte
- Neues Problem: Wenn schon nicht die Kohle einzustecken war, dann sollten wenigstens die Bewertungspunkte auf dem eigenen Konto landen. Also werden Gratis Antworten zu bereits ausreichend mit kostenpflichtigen Antworten gegeben, so daß die Chance auf Punkte größer war.
+ Lösung: Auf Fragen, die bereits kostenpflichtige Antworten enthielten durften keine Gratisantworten mehr gegeben werden (es sei denn der Fragesteller wollte nur Gratis Antworten)
b) Kohlegeier
- Problem: Dusselige, unpassende, unzureichende, etc. aber kostenpflichtige Antworten wurden gegeben
+ Lösung: Man kan sich beschweren und das Geld wird prompt zurück gezahlt
- Neues Problem: Man beschwert sich dauernd und bekommt sein Geld immer wieder zurück
+ Lösung: Die Leute von Hurra sehen sich das ganze an und entscheiden ob die Beschwerde berechtigt ist
- Neues Problem: Die Leute bei Hurra sind überfordert
- neue Lösung: ?????
c) Homepagewerber
- Problem: Benutzer promoten ihre Homepage, indem sie Fragen über Inhalt, angebliche Probleme, etc. stellen, so daß eben ein paar Leute diese Seite besuchen.
+ Lösung: Verstöße dürfen auch gegen eine Frage gemeldet werden und die Fragen werden dann entfernt
Hier gab es in einem Bericht die Bemerkung, daß immer wieder Fragen nach der Bewertung der Homepage auftauchen und nicht weggenommen werden. Der Unterschied liegt auf der Hand: Fragen nach Bewertungen kann ich am Titel erkennen und ignorieren. Wenn aber jemand schreibt, er hätte ein Problem mit einem Script und in Wirklichkeit nur jemand auf seine Sex, Geld verdienen etc. Seite locken wollte, dann ist das ein meldbarer Verstoß.
d) Punktegeier
- Problem: Das erste Punktesystem war nicht ausgereift
+ Lösung: ein neues Punktesystem wurde installiert
- Neues Problem: Die alten Punkte wurden bei der Umstellung gelöscht, bzw. als veraltet nicht mehr gewertet
+ Lösung: immer wieder gute Antworten geben, so bleibt der Punktestand auf einem mehr oder weniger langsam steigenden Niveau
e) Antwortkaufverweigerer
- Problem: Man macht sich Mühe und recherchiert, sucht, textet, antwortet, etc. und die Antwort wird nicht gekauft.
+ Lösung: Immer wieder antworten oder aufgeben ;) Ich habe mir angewöhnt bei Standardantworten (d.h. Dauer zur Lösung nicht mehr als 10 Minuten) DM 2,- zu verlangen. Das ist ein absolut lächerlicher Stundenlohn und deswegen ist es unverschämt das als zu teuer zu betrachten. Bei größeren Antworten und komplexeren Fragestellungen setze ich DM 5,- an. Bei richtigen Programmiertätigkeiten oder Analysen biete ich gratis, bzw. für DM 2,- meine Hilfe an und mache meinen Stundensatz klar. Dazu gebe ich meist meine E-Mail Adresse an, so daß die Kommunikation nicht über Hurra läuft.
- Problem: Dem Fragesteller ist die Antwort auf seine Frage zu teuer
+ Lösung: Als Experte muß man sich die Frage genau ansehen und auch den Nickname und die bisherigen Fragen und Antworten. Ich antworte keinen Leuten, die sich HeisseHexe32 (ihr wißt was ich meine) nennen. An der Formulierung der Frage kann man oft erkennen, ob dahinter ein ernsthaftes Problem steckt, oder nur heiße Luft. Bei mir wurde in der Vergangenheit etwa jede 3. Antwort gekauft, allerdings dauert es manchmal Wochen, bis eine vernünftige Frage auftaucht, auf die ich auch antworten möchte. Die ganzen Müllfragen - zwar beantwortbar, aber reine Zeitverschwendung - knips ich einfach aus (z.B. die beliebte Frage: Wie knacke ich das und das Passwort ;)
Fazit:
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- Wenn man die Fragen anhand des Titels auswählt und davon nur die gut gestellten und ernst gemeinten fachfragen rauspickt und beantwortet, wird man nicht so schnell frustriert.
- Wenn man eine ernstgemeinte Frage stellt, um sich Zeit zu sparen, dann sollte man sich das auch etwas kosten lassen. Ich jedenfalls antworte keinem, der eine stundenlang zu formulierende Antwort erwartet und das umsonst haben möchte.
- Im Moment kann ich nichts über die Auszahlungsmoral bei Hurra.de sagen. Sobalt sich das ändert, lasse ich es euch wissen.
- Inzwischen sind 6 Monate vergangen und es ist noch nichts auf dem Konto!
ein Testbericht von BigRobShag2002-02-17 14:27:59vom 17.02.2002Empfehlung: nein
Erst kürzlich stieß ich auf hurra.de, die sogar im Kino aggressive und lächerliche Werbung schalten, welche aber hier nicht Gegenstand sein soll.
Hurra.de ist ein Wissensportal, wenn man das so nennen dürfte, sie selbst bezeichnen sich als die "Informations-Broker". Grundidee ist, eine Person sucht eine Antwort, andere Personen kennen sich auf dem Gebiet aus und haben die hilfreichen Ideen, bzw. Antworten. Hurra.de bringt beide zusammen und der Antwortende erhält einen selbst gewählten Betrag, der bis zu 50DM reichen darf, für die von ihm erbrachte Leistung.
Ich suche z.B. die Antwort
darauf, wo man im Netz so richtig Geld verdienen kann und gebe an, dass ich dafür bis zu 5DM zu zahlen bereit bin. Auf Fragen mit so hoher Entlohnung melden sich ca. 20 Leute, die unterschiedlich viel Geld für ihre Antwort sehen wollen. Das mag von Gratis bis 5 DM reichen. Zu erst lese ich mir die Gratis Antworten durch. Habe ich hier noch keine hilfreichen Informationen gefunden, gehe ich weiter und lese zuerst die Antworten zu zehn bis 50 Pfennig durch, usw. ...
Wenn ich dann die passende Antwort habe, brauche ich nicht mehr weiter mein Guthaben auszugeben, von dem man zur Anmeldung 5DM bekommt. Hat man dieses einmal verbraucht, kann man entweder selbst Antworten auf Fragen schreiben und hoffen, dass derjenige, die geschriebenen Antworten liest, oder man überweist das Geld auf das Hurra Konto. Dabei verdient man allerdings kein Geld, denn man überweist ja vom realen Konto Geld, nur um Antworten auf irgendwelche Fragen zu kriegen.
Bei der Anmeldung gibt man bis zu 20 Themenbereiche an, zu denen man Fragen gestellt bekommen möchte, da man sich hier mehr als auf anderen Gebieten auskennt, bzw. Fachmann ist.
So die Vorstellung von Hurra. In der Realität sieht das ganze etwas unverblümter aus. Die Meinungen, die man schreibt, bleiben oft ungelesen, sofern der Fragende dafür zahlen muss. Dagegen werden die Gratis Meinungen öfter gelesen, aber nicht bewertet. Der einzelne hat nämlich die Option, nach dem Lesen einer Antwort diese zu bewerten, damit der nächste, der auch Antworten zum selben Thema sucht, keine unnützen Meinungen liest und damit sein Geld verschenkt. Auch hier ist Bewerten also an der Tagesordnung.
Schreibt man nun zu einer Frage eine Antwort, gibt man noch einen kostenfrei ersichtlichen Grund an, weshalb man glaubt, die Antwort zu kennen. Zu botanischen Fragen halt: "Ich bin seit 10 Jahren Hobbygärtner" oder so was ähnliches halt.
Nun ist es jedoch so, ich habe schon sechs Antworten geschrieben, die jetzt seit ca. einem Jahr bei hurra.de zur Ansicht stehen und immer im untersten Zehntel der Preise lagen, d.h. bei 10DM Obergrenze wollte ich halt 50 Pfennig dafür sehen. Bis jetzt jedoch, hat diese Antworten wohl noch niemand (nicht mal mit dem "Arsch") angeguckt. Toll, wozu schreib ich sowas? Die Antworten habe ich mit Absicht so günstig geposted, damit sie eher gelesen werden. Broking halt. Wollte das ganze mal ausprobieren.
Ein Grund für dieses "Nichtlesen" ist wohl auch, dass Hurra.de noch keine entsprechend große Community hat. Denn zur Grundidee gehört ja auch, dass nicht nur der Fragenverfasser die Antworten liest, sondern auch andere User mit der gleichen Frage.
Was Hurra nicht gleich jedem auf die Nase bindet, ist dass die geforderten Summen für das Lesen einer Antwort nicht komplett dem Beantworter gut geschrieben werden, es werden jedes Mal 16% Mehrwertsteuer abgezogen, die an das Finanzamt abgeführt werden müssen.
Ein Referralsystem gibt es auch, das allerdings recht schwach ist, man bekommt hier nur einmalig 2 DM auf das Hurra Konto, wenn der neue User sich über den Link anmeldet. Pro Antwort wird hier nicht vergütet. Aber dazu siehe unten.
Ab 25 DM Guthaben kann man eine Überweisung beantragen.
Diese wird wohl nur ein wirklich Aktives Mitglied oder Faker je erhalten...
Fazit:
Hurra stellt also eine Plattform zur Verfügung, die nur den Erfindern Geld bringt. Denn obwohl Werbung geschaltet wird, wird kein neues Geld in Umlauf gebracht.
Hat jemand das dringende Verlangen, mir mit 2DM helfen zu wollen, so möge er mir ne mail schicken, deren Antwort dann den Link enthält. Kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
ein Testbericht von Alfred_Jodocus_Quark2002-02-17 13:58:03vom 17.02.2002Empfehlung: nein
Die User sind so versessen darauf, Faker oder Verstöße gegen die AGB zu melden, dass sie ihre eigentlich Community sehr vernachlässiegen...
DAS PRINZIP
Der User meldet sich bei hurra.de an, bestätigt einen mail-link und wartet auf sein Passwort per Post.
Durch dieses Verschicken des Passworts per Post wird versucht, Mehrfachanmeldungen zu unterbinden, da man dann ja nicht nur verschiedene E-Mailadressen, sondern auch verschiedene Postfächer benötigt.
Natürlich kann man Oma fragen, ob man auf ihren Namen einen Account anmelden darf, aber trotzdem wird es erschwert, aber dazu später mehr, im Thema
„Faker“.
Nach der Anmeldung verfügt ein jeder über 5 DM (2.50 Euro) und kann mit dem Fragen,- und Antwortenspielchen beginnen.
Will man etwas wissen, schreibt man eine Frage mit kurzem Titel, der so viel wie möglich verraten sollte.
Danach legt man einen Betrag fest, bis wie viel Geld man für eine Antwort ausgeben möchte (von Gratis bis 50 DM) und bestimmt, wie lange die Frage aktiv sein soll (von einzelnen Tagen bis mehren Monaten). Man bekommt dann per e-mail eine Nachricht, falls eine Antwort zu der Frage eingegangen ist.
Man kann dann einen Blick auf die Antwort, sofern kostenpflichtig, werfen. Diese ist dabei jedoch verschlüsselt, und man kann lediglich erkennen, wie viel der Autor geschrieben hat und ob er www Adressen angegeben hat.
Wenn einem die Antwort in Länge, Glaubwürdigkeit des Autor und Aussagekraft der Überschrift zusagt kann man sie kaufen und nach dem Lesen von sehr hilfreich bis nicht hilfreich bewerten.
Wenn man im dagegen ein bißchen in den Kategorien gestöbert hat und eine Frage gefunden ha, die man zu beantworten glaubt, so kann man eine Antwort mit Überschrift erstellen, die eine Mindestlänge von 120 Wörter haben muß. Auch muß man, wenn dies die erste Frage dieser Kategorie ist, die man beantwortet, einen Satz schreiben, warum man glaubt, dass geradem man selbst diese Frage am besten beantworten könnte.
Auch kann man dann festlegen, wie viel man für diese Antwort haben möchte, wobei hiervon 16% Mehrwertsteuer Gevatter Staat zukommen. Auch erhält man für das beantworten von kostenpflichtigen Fragen pauschal 10 Pf. gutgeschrieben.
DIE AUSFÜHRUNG
Ist, kurz gesagt, miserabel: So schön die Idee auch klingen mag, sie ist einfach schlecht umgesetzt.
Es macht nach wenigen Wochen einfach keinen Spaß mehr, irgend welche, teils hirnlose, Fragen zu beantworten, da, falls gratis, sie meist kaum gewürdigt werden, und falls kostenpflichtig aufgrund der hohen Anzahl an Antworten selten oder gar nicht gekauft werden.
Es gibt auf fast jede kostenpflichtige Frage stets eine oder mehrere graris-Antworten, die meist kurz oder gar kopiert sind, doch auch dazu später. Dadurch werden die Antworten von Usern, die möglicherweise längere Zeit im Internet recherchiert haben und eine anständige und aufwendige Antwort erstellt haben eigentlich nie gekauft.
Man könnte nun glauben, dass es auch einfach Spaß machen würde, Antworten nur wegen der Bewertung oder aus Hilfsbereitschaft zu schreiben, aber das stimmt nicht. Es gibt auf dieser Seite einfach zu viele User, die die Antworten entweder gar nicht lesen oder sie einfach nur nicht bewerten.
Auch ist diese Seite oft einfach zu unterbevölkert, denn in manchen Kategorien, in der man vielleicht gerade als Experte gemeldet ist, gibt es kaum neue Frage. Auch werden manche, wirklich nicht zu schwere Fragen, erst gar nicht beantworten. Manche besonders geldgierige User schreiben dann zwar eine Antwort und verlangen auch noch Geld dafür, haben dann aber entweder gar keine Ahnung oder die Frage falsch verstanden. Auf jeden Fall ist das bezahlte Geld futsch.
DIE FAKEREI
Auf dieser Seite wimmelt es von Faker: Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass fast jeder (Ausnahmen ausgenommen) mehr als einen Account besitzt. Der Faker stellt nun mit einem seiner Accounts eine Frage und beantwortet sie mit seinem anderen, wobei er 5 DM (das Anmeldeguthaben) verlangt. Für das Schreiben der total sinnlosen Antwort erhält er erst einmal 10 Pf., und nach dem Kauf durch seinen Fake-Account moch einmal 5 DM. So kann er also pro Account, den er besitzt mindestens 5,10 DM „verdienen“. Auch kann ein Faker sich quasi selber werben (indem er eine Mail an einen web.de oder gmx.de oder sonstnochwas.de Account schickt, und seinen Fakeaccount darüber anmeldet.), so bekommt er nochmals 2 DM.
Auch geben sich diese Faker dann meist selbst noch sehr gute Bewertungen, so dass andere User, denen die gestellte Frage auch interessiert manch mal ihr Geld für eine scheinbar gute Antwort ausgeben und den Faker noch mehr Geld zuschieben.
Da dies natürlich sehr auffällig ist, verteilen einige Faker ihre 5 DM in kleiner Beträge ( 0,50- 1,00 DM).
Diese Antworten werden dann noch häufiger von Unschuldigen gekauft, die sich dann meis ziemlich angeschissen vorkommen, wenn sie einen Teil ihres Geld für einen nutzlose Anreihung von Buchstaben ausgegeben haben.
Ich schätze, das es einige der „User“ auf einige Accounts, ob nun durch einen Brief freigestellt oder nicht, gebracht haben, mit denen sie sich dann gegenseitig das Geld und gute Bewertungen zuschieben.
Denn bewerten kann man auch mit nicht durch einen Brief freigestellten Account und somit kann sich ein Faker selbst durch Bewerten vertrauenswürdig machen.
DER VERDIENST
Man kann auf dieser Seite, wie auf allen anderen, nicht reich werden. Aber das wäre ja auch gar nicht nötig, wenn man wenigstens Spaß daran hätte. Auch ist es natürlich schön, wenn man gelegentlich ein paar Mark überwiesen bekommt, aber selbst bei größter Anstrengung kann es ewig dauern, bis man den Mindestbetrag von 25 DM erreicht hat. Die meisten User werden wohl irgendwo auf dem Weg dorthin aufgeben und Hurra.de spart Geld.
DIE WERBUNG
Es gibt Wochen, an denen ich diese Seite aufgrund ihrer nervenden Werbung nicht besucht habe.
Es gab da z.B. mal ein Werbung von Bosch, bei der ständig der Firmenname hinter dem Mauszeiger hergerannt ist. Wenn man nun mit dem Zeiger ein Stück rückwärts fuhr und klickte, war man ohne es beabsichtigt gehabt zu haben auf der Seite von Bosch.de
Das selbe gab es auch mal mit der Lufthansawerbung....
Ich war mindesten 5 Mal unfreiwillig auf einer dieser Seiten.
DIE VORTEILE
Ich muß jedoch einräumen und möchte das auch hier bemerken, dass man es bei 1-2% der User tatsächlich mit jemanden zu tun hat, der Ahnung hat. Also: vor jedem Antwortenkauf erst einmal schauen, ob derjenige auch ein paar vernünftige Bewertungen hat, und erst dann kaufen.
FAZIT
Geht da nicht hin, verschwendet da keine Zeit und keine Geduld.
Es lohnt sich weder des Geld, noch des Spaß wegens.
Ich habe diese Seite auch schon seit sehr langer Zeit nicht mehr besucht, habe aber trotzdem noch mühsam gesammelte 7,50 Euro Guthaben, welches wohl ewig dort bleiben wird....
BigRobShag, 17.02.2002
Von dem Geld, das fuumlr den quothilfreichenquot Text ausgegeben wird, werden aber noch mal 16 an Steuern fuumlr hurra.de abgezogen, also Hurra macht auch noch gut Geld, falls jemand es schafft, einen anderen User dazu zu uumlberreden, fuumlr
Carola, 17.02.2002
Ich hatte ja schon schlimmes bei dieser Plattform befuumlrchtet, aber das es so mies ist, habe ich nicht gedacht,
huskiestef78, 17.02.2002
Schau dir mal unter Community meinen Bericht Geld doch ab 11 Lesungen weniger und sage mir mal was du dazu sagst!